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Kundenstory des Monats: Coffee Circle

Guter Kaffee mit sozialem Engagement

Der Name unseres Kunden Coffee Circle steht nicht etwa für das Kaffeekränzchen, sondern beschreibt das soziale Handelsmodell des Berliner Unternehmens, das wir Ihnen in unserer Kundenstory des Monats vorstellen. Hinter Coffee Circle verbirgt sich ein Team aus rund 50 Experten für guten Kaffee, die sich jeden Tag für besten Kaffeegeschmack und einen durch und durch fairen Kaffeehandel einsetzen.

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Jahr für Jahr reist dafür ein Teil des internationalen Teams in die Ursprungsländer des Kaffees, um vor Ort die besten Sorten der aktuellen Ernte einzukaufen. Dabei zählen für Coffee Circle die persönliche Verbindung zu den Kaffeebauern und eine faire Bezahlung, die weit über dem Weltmarkt liegt. Zurück in Deutschland wird der Kaffee in der hauseigenen Rösterei in Berlin Wedding geröstet und für den Weiterverkauf vorbereitet. Von dort aus versorgt Coffee Circle Privatpersonen, Firmen und Cafés mit frischem Kaffee in höchster Qualität. Das Besondere an dem fairen Handelsmodell:

Pro verkauftem Kilogramm fließt 1€ zurück in die Herkunftsländer des Kaffees, um dort Entwicklungsprojekte zu unterstützen.

Mit dem aktuellen Projekt finanziert Coffee Circle den Zugang zu sauberem Trinkwasser für 18.900 Menschen in der Limu-Region in Äthiopien. Vergangene Projekte können auch auf der Seite der Kaffeeliebhaber nachgelesen werden. Mit dem sozialen Engagement schließt Coffee Circle den Kreis und bringt die Unterstützung genau dorthin, wo der Kaffee herkommt.

Durch diesen nachhaltigen Ansatz und die qualitativ hochwertigen Produkte ist das konstante Wachstum der letzten Jahre nicht verwunderlich. Mittlerweile beliefert Coffee Circle monatlich rund 400 Büros, 80 Cafés und über 11.000 Privatkunden. Dabei steht neben einer Einzellieferung auch ein praktisches Kaffee-Abo zur Auswahl. Darüber hinaus bietet die Produktpalette von Coffee Circle auch Kaffeezubehör sowie Kaffeemaschinen zum Kaufen oder Leasen.

Auf der Suche nach einem zukunftsorientierten ERP

Pro Tag verarbeitet Coffee Circle durch das vielfältige Angebot über 800 Bestellungen – ein Arbeitsaufwand, der schon lange nicht mehr manuell bewältigt werden kann. Beim Testen verschiedener Warenwirtschaftssysteme konnte das Shopware ERP powered by Pickware das Berliner Unternehmen unter anderem mit Funktionalität, intuitiver Bedienung und der direkten Integration in Shopware klar von sich überzeugen.

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"Die Entscheidung für Pickware fiel in einer Zeit, in der wir mit der Einführung einer anderen ERP Software Probleme hatten. Pickware hat immer delivered, das Team war schnell, transparent und lösungsorientiert. Zudem konnten wir eine klare Produkt-Roadmap erkennen. Bis heute die absolut richtige Entscheidung." Martin Elwert, Gründer und Geschäftsführer von Coffee Circle

Bei der Suche nach einem neuen Warenwirtschaftssystem war es Coffee Circle vor allem wichtig, ein stabiles System zu finden, dessen Entwickler zukunftsorientiert agieren und so stetig das eigene Wachstum begleiten können. Ausschlaggebend für die Wahl waren auch der hervorragende Support und die regelmäßigen Updates, die ebenfalls dabei helfen Coffee Circle zukunftsweisend zu begleiten. Besonders mit dem Release von individuellen Pickprofilen konnte Shopware WMS powered by Pickware optimal auf die Anforderungen der wachsenden Versandprozesse reagieren. Die Einrichtung verschiedener Pickprofile vereinfacht das Picken und Packen im Lager enorm.

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Beispielsweise ist eines ihrer Pickprofile speziell für die Versandart "Imagine Cargo" optimiert. Dieses Pickprofil verwendet Coffee Circle für die nachhaltige Auslieferung durch Fahrradkuriere im Raum Berlin. Die Pakete die mit Imagine Cargo ausgeliefert werden, müssen auf eine besondere Weise verpackt werden und zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Abholung für die Fahrradkuriere bereitstehen. Das individuelle Pickprofil erlaubt Coffee Circle diese Bestellungen zu identifizieren und den Anforderungen entsprechend durch einen auf diesen Prozess geschulten Mitarbeiter zu kommissionieren. Für die Zukunft ist der Einsatz weiterer Pickprofile geplant, um den Lagerprozess beispielsweise für Bestellungen mit nur einem Artikel oder für Selbstabholer zu optimieren.

Lageroptimierung mithilfe von Shopware WMS

Auch andere Lagerprozesse wurden durch die Einführung von Shopware WMS powered by Pickware optimiert. Manuelles Drucken und die Zuordnung von Rechnungen und Versandetiketten sowie manuelle Bestandsbuchungen und die Versandkontrolle nach dem 4-Augen-Prinzip gehören seit dem Wechsel der Vergangenheit an. Coffee Circle arbeitet im Lager mit 13 Pickware Scannern. Dabei ermöglicht die intuitive Bedienung das schnellere Einarbeiten von neuen Mitarbeitern und vereinfacht auch die Inventur durch barcodegeführte Prozesse.

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"Ich bin sehr froh darüber, mit Pickware unsere Warenwirtschaft direkt in Shopware integriert zu haben. Die Einführung von Pickware hat intern viele Prozesse vereinfacht und transparenter für alle Beteiligten gemacht. Wir nutzen auch andere Plugins von Pickware und sind insgesamt sehr zufrieden. Bei Fragen oder Problemen ist das Team stets erreichbar und hilft schnell weiter.“ Katrin Simonis, Produktmanagerin bei Coffee Circle

Der Wechsel vom zuvor genutzten Shopsystem Magento auf Shopware in Kombination mit Pickware lief insbesondere durch den persönlichen Kontakt und die Unterstützung des Pickware Supports unkompliziert ab. Dank der nahtlosen Integration des Shopware ERP powered by Pickware Shopware kann sich Coffee Circle nun auf das Wesentliche konzentrieren: Guten Kaffee verkaufen und dabei Gutes tun!

Zahlen und Fakten:

Alle bisherigen Kundenstories können Sie hier finden.


Kundenstory des Monats – GEARFLIX

GEARFLIX – vom Familienunternehmen zum Start-up

Das Fotografie Start-up Gearflix enstand im März 2017 innerhalb des Bochumer Familienunternehmens Foto Hamer. Bereits seit 1905 verkauft das traditionsreiche Fotogeschäft Kameras sowie Zubehör im Ruhrgebiet. Mit Gearflix transportiert das Unternehmen die Fotografie nun in das digitale Zeitalter. Dabei ist E-Commerce für Foto Hamer kein Neuland. Mit foto-hamer.de betreibt das Unternehmen bereits seit über 15 Jahren einen Onlineshop für Kameraequipment. Doch auch offline setzt Foto Hamer auf kontinuierliche Weiterentwicklung: Das Unternehmen betreibt neben zwei dauerhaften Foto Hamer Filialen einen temporären Gearflix GoPro Concept-Store im Düsseldorfer Flughafen. Darüber hinaus besteht eine Kooperation zwischen AIDA und Gearflix und die Geräte können direkt an Bord gemietet werden.

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Aus der Suche des Geschäftsführers Marius Hamer nach einem neuen Geschäftsmodell, um das Fotofachgeschäft seines Urgroßvaters zukunftsorientiert weiterzuentwickeln, entstand die Idee des Flixens.

Flixen statt kaufen – das Besondere am Flixen

Gearflix ist nicht nur durch den TV-Auftritt bei Die Höhle der Löwen, sondern insbesondere für sein innovatives Geschäftskonzept bekannt, das auf dem Prinzip der Sharing Economy basiert. Dieses Prinzip kennt man bereits aus anderen Branchen von Anbietern wie beispielsweise Uber oder Airbnb – nicht jedoch für Kameraequipment. Vielleicht kennen Sie die Situation: Für den nächsten Urlaub hätten Sie gerne eine Actioncam, doch die Anschaffung lohnt sich nicht, da das teure Gerät nach dem Urlaub zum Staubfänger wird? Die Lösung lautet flixen statt kaufen. Bei Gearflix werden die neuesten Kameras, Drohnen und Actioncams geflixt. Diese Wortneuschöpfung steht für ein flexibles Mieten. Gearflix bietet seiner Community neben neuester Technik und passendem Zubehör zudem eine entsprechende Versicherung an. Durch das Flixen macht Gearflix E-Commerce zum Miet-Commerce und schafft seinen Kunden ein Rund-um-sorglos-Paket für den Urlaub.

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Die Zielgruppen sind bei diesem neuen Konzept sowohl B2C-, als auch B2B-Kunden. Beispielsweise hat Airbus mit geflixten GoPros neue Flugzeuge getestet und während den Probeflügen zur Kontrolle Aufnahmen der Innenräume gemacht. Auch viele Hochzeitslocations empfehlen ihren Kunden geflixte Instax-Sofortbildkameras. Der Großteil der Gearflix-Community besteht jedoch aus Urlaubern, die unkompliziert die neueste Technik ausprobieren möchten.

Umsetzung in Shopware

Im Zuge der Gründung von Gearflix sollte ein neues Shopsystem und eine neue Warenwirtschaft eingeführt werden, um sowohl das alte Traditionsgeschäft als auch Gearflix professionell in einem System abzubilden. Nachdem foto-hamer.de in den vergangenen 15 Jahren bereits auf vier verschiedenen Shopsystemen lief, fiel die Entscheidung für die Zukunft auf Shopware mit Pickware als Warenwirtschaft.

Eine Besonderheit ist, dass das Unternehmen nicht nur mit den eigenen Brands Foto Hamer und Gearflix, sondern auch als White-Label-Lösung unter der Domain tamron-verleih.de für einen weltweiten Marktführer von Kameraobjektiven agiert. Diese einzelnen Shops sind jeweils als Subshops in Shopware angelegt, weitere sind bereits in Planung. Durch das spezielle Geschäftsmodell benötigt Gearflix eine Lösung, die alle Kanäle vereint und sowohl online als auch offline am POS funktioniert. Neben einer professionellen Warenwirtschaft mit effizienter Lagerverwaltung, ist die individuelle Erweiterbarkeit des Systems eine weitere wichtige Anforderung. Die ideale Lösung zur Erfüllung dieser komplexen Anforderungen hat Shopware in Kombination mit Pickware geliefert.

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Wir investieren nur in Systeme, die stetig weiterentwickelt werden, damit ein Teil des jährlichen Entwicklungsaufwandes systemseitig erfolgt. Dies ist sowohl bei Pickware als auch bei Shopware der Fall, wir haben uns also nicht ohne Grund für das führende Shopsystem Deutschlands entschieden.
Marius Hamer, Geschäftsführer von Gearflix

Gearflix und Pickware

Neben einem zukunftsfähigen Shopsystem suchte Gearflix eine Warenwirtschaft, die ausreichend Raum für individuelle Anpassungen bietet. Auch sollte das System für die Nutzer möglichst anwenderfreundlich sein. Vor der Umstellung hatte das Unternehmen ein Warenwirtschaftssystem im Einsatz, das zwar umfangreich, aber nur bedingt für den Betrieb eines Onlineshops geeignet war.

Seit 2017 setzt Gearflix auf Shopware ERP powered by Pickware als Warenwirtschaft und betreibt das Zentrallager mit Shopware WMS powered by Pickware. Sowohl in den Foto Hamer-Stores als auch in den Pop-Up-Stores an den Flughäfen kommt Shopware POS als Kassensystem zum Einsatz.

Dank der nahtlosen Integration von Pickware in Shopware werden alle Daten in einer Datenbank abgelegt. Darüber hinaus erkennen wir eine deutliche Zeitersparnis bei der Kommissionierung der Bestellungen durch den Einsatz von Shopware WMS powered by Pickware. Manuelle Arbeitsschritte werden durch intelligente Automatismen ersetzt. Die barcodebasierten Prozesse ermöglichen uns ein schnelles, effizientes und fehlerfreies Kommissionieren, sodass wir auch bei einer großen Zahl an Bestellungen gut aufgestellt sind. Marius Hamer, Geschäftsführer von Gearflix

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Die individuelle Erweiterbarkeit von Shopsystem und Warenwirtschaft, ist für Gearflix essentiell, da das innovative Geschäftskonzept und das flexible Mietmodell spezifische Prozesse mit sich bringen.

Unsere Ansprüche sind viel komplexer, als jene eines normalen Onlineshops. Dies gilt insbesondere für das Sortiment und die Bevorratung. Ein Beispiel: Wir vermieten Technik und nehmen Reservierungen verbindlich an. Trotzdem muss der Kunde keine Mietdauer angeben und sendet die Geräte spontan an uns zurück. Um dies zu ermöglichen, haben wir einzigartige Mechanismen und Logiken entwickelt. So wissen wir immer genau, wann wir Produkte nachbestellen müssen, um eine neue Bestellung auszuführen. Marius Hamer, Geschäftsführer von Gearflix

Mit der Entscheidung für Shopware im Zusammenspiel mit Pickware steht den Zukunftsplänen nichts mehr im Wege. Das Unternehmen kann die neuen Onlineshops mit deren individuellen Konzepten unkompliziert betreiben und dabei noch weiter wachsen. Bis zum Jahresende sind drei zusätzliche Subshops sowie weitere temporäre Pop-Up-Stores geplant.

Zahlen und Fakten

  • Branche: Fotografie
  • Standort: Bochum
  • Anzahl Artikel: ca. 6.000 Artikel in sieben Hauptkategorien
  • Shopware Edition: Shopware PE 5.5.7
  • Shopware ERP powered by Pickware
  • Shopware WMS powered by Pickware: 5 Lizenzen (Barcodescanner)
  • Shopware POS powered by Pickware: 4 Lizenzen (Kassen)
  • Pickware Plugins: Angebote, DHL Adapter, DHL Adapter Premium & Geschenkgutscheine powered by Pickware
  • Anzahl Subshops: 4 (3 weitere in Planung)
  • Anzahl Ladengeschäfte: 3 (weitere in Planung)

Alle bisherigen Pickware Kundenstories können Sie hier finden.


Effiziente Organisation im Lager: Statische vs. dynamische Lagerhaltung

Die Optimierung der Prozesse im Lager ist ein wichtiger Erfolgsfaktor im Handel, da hier ein besonders hohes Potenzial für Kosten- und Zeitersparnis und die Erhöhung der Arbeitsproduktivität besteht. In erster Linie geht es darum, die zur Verfügung stehende Lagerfläche optimal zu nutzen und dabei die Abläufe im Lager und in der Lagerverwaltung so effizient wie möglich zu gestalten. Maßgeblich hierfür ist die Wahl der Art der Lagerorganisation. In der Regel entscheidet man sich zwischen der statischen und der dynamischen bzw. chaotischen Lagerhaltung. Die richtige Wahl ist von verschiedenen Faktoren abhängig und somit von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Im Folgenden haben wir für Sie beide Arten der Lagerhaltung kurz erklärt und ihre Vor- und Nachteile gegenübergestellt.

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Statische Lagerhaltung

Bei der statischen Lagerhaltung, auch Festplatzsystem genannt, wird jedem
eingelagerten Artikel ein fester Platz zugewiesen, wobei der Artikel dann auch nur an genau diesem Platz gelagert werden darf. Diese Form der Lagerhaltung ist vor allem für Unternehmen mit übersichtlichem Lager, mit ausreichend Platz, überschaubarer Artikelmenge und geringen Schwankungen des Lagerbestands sinnvoll.

Vorteile:

  • geringer Lernaufwand bei neuen Fachkräften, da Artikel ihren festen Platz haben
  • Lagerbestand ist schnell zu überblicken
  • Fehlmengen oder Überbestände sind direkt sichtbar
  • manuelle Verwaltung ist möglich und somit eine Warenwirtschaft nicht zwingend erforderlich (obwohl sie in den meisten Fällen auch hier zu einer Effizienzsteigerung führt)

Nachteile:

  • Gefahr der Überlastung der Lagerfläche in Stoßzeiten
  • hoher Platzbedarf
  • keine Optimierung der Lagerprozesse z.B. keine optimalen Laufwege

Dynamische Lagerhaltung

Bei der dynamischen Lagerhaltung, auch Freiplatzsystem genannt, wird dem Artikel kein fester Platz zugeordnet. Stattdessen wird er an einer beliebigen, gerade nicht belegten Stelle, eingelagert. Ein solches System bietet sich vorrangig für Unternehmen mit großer Artikelanzahl, mit häufigem Sortimentswechsel z.B. durch Saisonartikel, Schwankungen der Artikelanzahl und knappem Lagerplatz an. Für eine sinnvolle Nutzung dieser Form der Lagerhaltung ist ein Warenwirtschaftssystem und die Nutzung von Barcodescannern dringend erforderlich.

Vorteile:

  • effizientere Nutzung der Lagerfläche
  • schnellere Einlagerung neuer Artikel
  • Entlastung der Lagermitarbeiter
  • optimierte Prozesse bei der Komissionierung oder Ein- und Auslagerungen
  • bei einer Störung des Laufweges, kann auf einen anderen Lagerplatz des Artikels ausgewichen werden

Nachteile:

  • Abhängigkeit von der Warenwirtschaft
  • erhöhter Aufwand bei der initialen Organisation des Lagers
  • große Sorgfalt bei Buchung der Warenbewegungen erforderlich

Kombination der Lagerhaltungsformen

In der Praxis kommt häufig eine Mischform der statischen und der dynamischen Lagerhaltung zum Einsatz. So werden die Vorteile beider Formen der Lagerhaltung genutzt. Es macht beispielsweise Sinn, Verkaufsrenner immer am gleichen, leicht zugänglichen Platz zu lagern und trotzdem den Rest des Lagers noch dynamisch zu organisieren.

Fazit

Bei der Gegenüberstellung der beiden Arten der Lagerorganisation wird deutlich, dass beide ihre Berechtigung haben. Es gilt je nach Ausgangssituation individuell zu entscheiden, welches System den größeren Mehrwert liefert. Grundsätzlich ist ab einer bestimmten Lagergröße aber immer der Einsatz einer Warenwirtschaft sinnvoll, die zentrale Funktionen wie Lagerverwaltung, Lieferantenmanagement, Einkauf, Auswertungen uvm. abbildet. Eine mögliche Lösung hierfür ist das Shopware ERP powered by Pickware, dass in Kombination mit mobilen Barcodescanner und dem Shopware WMS powered by Pickware alle Funktionen für Verwaltung, Lager und Versand aus einer Hand liefert.


Auszubildende der BBS Wechloy picken mit Shopware WMS powered by Pickware

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Seit Herbst 2018 setzt die berufsbildende Schule Wechloy der Stadt Oldenburg für eine praxisnahe Beschulung der Auszubildenden auf Pickware. Die Berufsschule beschult über 3.000 Schüler, die fast alle eine Ausbildung im dualen System beispielsweise als Fachkraft für Lagerlogistik oder als Fachlagerist absolvieren. Die Auszubildenden kommen aus vielen verschiedenen kleinen und großen mittelständischen Unternehmen der Region unter anderem dem Zentrallager EDEKA Neuenkruge, BÜFA, PHOENIX Pharma, NOWEDA oder X-CEN-TEK.

Die Anforderungen

Studienrat und Bildungsgangleiter der Lagerlogistik Arne Evers suchte eine neue digitale Lagerverwaltungssoftware mit passender Hardware für das Lernlager, die das alte ERP ablösen sollte.

Die Zielsetzung hierbei war es auf ein moderneres System mit einfacher Implementierung von mobilen Endgeräten umzusteigen.
Herr Evers, Bildungsgangleiter Lagerlogistik

Eine zweite wichtige Anforderung stellte die Nähe zur Berufspraxis dar, da in der Lagerlogistik die praktische Prüfung zu 50% in die Abschlussnote der Kammerprüfung bei der IHK eingeht. Zuletzt waren noch die Implementierungszeit und der damit verbundene Implementierungsaufwand der neuen Lösung für die Entscheidung ausschlaggebend.

Der Einsatz von Pickware

Nach Evaluierung aller Möglichkeiten fiel die Wahl auf die Shopsoftware Shopware mit dem integrierten Shopware ERP und Shopware WMS powered bei Pickware. Dank der kurzen Implementierungsphase konnten die Auszubildenden zeitnah ihren eigenen Shopware Onlineshop pflegen und mit dem Shopware ERP und Shopware WMS den gesamten Prozess vom Wareneingang über Inventur, Bestellung und Kommissionierung bis hin zum Versand durchlaufen. Das bedeutet, die Auszubildenden können beispielsweise im ERP den Bestand pflegen oder aber auch praxisnah im Lernlager die Einlagerung oder den Versand der Ware durchführen. Die Bestellungen werden dabei direkt drahtlos auf die mobilen und intuitiv bedienbaren Pickware Barcodescanner übertragen und es werden verschiedene Kommissionierungsstrategien erlebbar gemacht. Ähnlich können unterschiedliche Inventurarten oder Retouren mit den Barcodescannern abgewickelt und geübt werden. Durch die nahtlose Abbildung aller Prozessschritte in einem System, ist für die Auszubildenden der "rote Faden" jederzeit nachvollziehbar.

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Das Fazit

Ich freue mich, mit der Umsetzung einen weiteren Schritt zur erfolgreichen Zukunftsentwicklung unserer Schule gemacht zu haben.
Oliver Pundt, Schulleiter

Durch die Praxisnähe, die einfache Bedienbarkeit und den geringen Implementierungsaufwand haben sich der Shopware Onlineshop und der Einsatz von Pickware bereits in den letzten Wochen für Lehrer und Schüler gleichermaßen bewährt.


Kommissionierungsarten im Überblick – mehr Effizienz in Ihrem Lager

Einzelkommissionierung, rollende Kommissionierung, Sammelkommissionierung – wie unterscheiden sich diese Kommissionierungsarten und wann sollten sie eingesetzt werden? Die Kommissionierung ist der teuerste Prozess in der Logistik. Demnach lohnt es sich durch effiziente und optimale Kommissionierprozesse Zeit und somit Kosten einzusparen, wobei die eingesetzte Kommissionierstrategie eine wesentliche Rolle spielt. Doch welche Kommessionierstrategie ist die Beste? Auf diese Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort. Je nach Lagerstruktur, Anzahl täglicher Bestellungen, Artikelgewicht und -größe, Anzahl Bestellpositionen, etc. unterscheiden sich die Anforderungen sowie die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Kommissionierungsarten. Es kann sogar Sinn machen, alle drei Kommissionierarten in Kombination zu einzusetzen und situationsabhängig zu entscheiden, welche die meisten Vorteile bietet.

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Einzelkommissionierung

Wie der Name schon sagt, wird bei der Einzelkommissionierung jede Bestellung einzeln abgearbeitet. Der Lagermitarbeiter nimmt eine einzelne Bestellung auf und kommissioniert die darin enthaltenen Positionen. Im Anschluss wird der Auftrag am Packtisch weiterverarbeitet und für den Versand vorbereitet.

Diese Kommissionierstrategie eignet sich vor allem in kleineren Lagern mit einer geringen Anzahl täglicher Bestellungen. Aber auch bei Bestellungen, die eine überdurchschnittlich große Anzahl an Artikeln oder sehr große oder schwere Artikel enthalten, ist die Einzelkommissionierung sinnvoll. Aufgrund der getrennten Bearbeitung der Bestellungen entstehen bei dieser Methode lange Laufwege und ein hoher Zeitaufwand. Bei einer großen Anzahl an Bestellungen mit wenigen kleinen Artikeln oder Einpöstern ist diese Methode deshalb nicht zu empfehlen.

Rollende Kommissionierung

Bei der rollenden Kommissionierung (auch bekannt als Boxen-Kommissionierung) werden mehrere Bestellungen (i.d.R. 6-9) gleichzeitig bearbeitet. Dabei wird eine bestimmte Anzahl an Bestellungen aufgenommen und jeder Bestellung eine Kommissionierkiste auf einem Kommissionierwagen zugewiesen. Die Positionen der Bestellungen werden in einer Pickliste zusammengefasst. Während der Kommissionierung werden die Artikel in die verschiedenen Kisten einsortiert, so dass die Aufträge im Anschluss am Packtisch nur noch kistenweise weiterverarbeitet und versandbereit gemacht werden müssen.

Diese Strategie eignet sich besonders für mittelgroße bis große Lager mit einer großen Anzahl an Bestellungen und möglichst kleinen Artikeln. Durch die gleichzeitige Kommissionierung mehrerer Aufträge sparen Sie sich doppelte Laufwege und somit kostbare Zeit. Um diese Strategie einzusetzen, sind ausreichend große Gänge für den Kommissionierwagen in Ihrem Lager notwendig. Diese Strategie ist nur bei kleinen Artikel möglich, die direkt in Kisten kommissioniert werden können. Wie die rollende Kommissionierung mit Shopware WMS powered by Pickware abläuft, erfahren Sie in unserer Plugin Dokumentation.

Sammelkommissionierung

Bei der Sammelkommissionierung werden ebenfalls mehrere Bestellungen (i.d.R. bis zu 20) auf einmal verarbeitet. Der Unterschied zur rollenden Kommissionierung liegt darin, dass alle Artikel in nur einen Behälter kommissioniert werden. Erst nach der Kommissionierung werden die Artikel dann am Packtisch, meistens von einem zweiten Mitarbeiter, den einzelnen Aufträgen zugeordnet.

Diese Strategie eignet sich besonders bei großen Lagern mit einer sehr großen Anzahl an Bestellungen mit vielen verschiedenartigen Artikeln, da die Artikel im Gegensatz zur rollenden Kommissionierung nicht in gleichgroße Kommissionierkisten passen müssen. Durch die Arbeitsteilung zwischen Picker und Packer werden sehr kurze Kommissionierzeiten erreicht und die große Anzahl an gleichzeitig kommisionierten Aufträgen reduziert die Laufwege. Auch für die Sammelkommissionierung bietet Shopware WMS powered by Pickware eine effiziente Lösung.

Dynamische Kommissionierung mittels Pickprofilen

Mittels individueller Pickprofile können Ihre Mitarbeiter die kommissionierbereiten Bestellungen für die einzelnen Kommissionierarten beispielsweise nach Einpöster-Bestellungen oder Bestellungen mit besonders vielen oder großen Artikeln filtern. Mit den mobilen Shopware WMS Scannern ist ein flexibler Wechsel der Kommissionierstrategie mit wenigen Klicks möglich. So nutzen Sie das Potential der dynamischen Kommissionierung und passen diese optimal an die aktuellen Gegebenheiten an.

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Sie picken noch mit manuellen Picklisten auf Papier?

Pick-by-Paper ist in der Praxis immernoch die meistgenutzte Kommissioniermethode, obwohl sie weder zeitgemäß noch effizient ist. Die Fehlerquote und der Zeitaufwand sind sehr hoch und es kann lediglich einzelnd kommissioniert werden. Eine flexible und dynamische Kommissionierung mit rollender oder Sammelkommissionierung ist unmöglich. Mittels barcodebasierter Kommissionierung mit digitalen Picklisten auf mobilen Geräten optimieren Sie Ihre Prozesse im Versand und minimieren Packfehler. Dank der Echtzeitsynchronisation mit Ihrem Shopware Backend kann der aktuelle Status des Kommissioniervorgangs jederzeit verfolgt werden. Ein Wechsel auf Pick-by-Scan mit Shopware WMS powered by Pickware lohnt sich also.


Individuelle Pickprofile für den optimalen Versandprozess

Das neue Feature, die Erstellung von individuellen Pickprofilen, in Shopware WMS powered by Pickware macht die Steuerung des Versandprozesses noch effizienter. Das Anlegen von Pickprofilen dient der Priorisierung der Kundenbestellungen nach individuellen Regeln, die Sie als Onlinehändler auf Ihre persönlichen Anforderungen abstimmen können. So wird die bestmögliche Reihenfolge bei der Kommissionierung gewährleistet und die Lieferung landet in kürzester Zeit beim richtigen Kunden.

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Der Nutzen von Pickprofilen

Neben den bisherigen Funktionen für Picklisten, die chronologisch oder über einzelne vorgegebene Filter sortiert werden konnten, besteht jetzt die Möglichkeit Profile für Picklisten nach individuellen Regeln zu erstellen und zu speichern. Diese Pickprofile bestimmen, welche Bestellungen gegebenenfalls priorisiert oder nur von bestimmten Mitarbeitern bearbeitet werden sollen. Hierbei können beispielsweise „Express“-Bestellungen oder bestimmte Zahlungsarten bevorzugt behandelt werden oder die unterschiedlichen Abholzeiten verschiedener Versanddienstleister berücksichtigt werden. Auch Regeln in Abhängigkeit von der Größe und dem Gewicht der Pakete können abgebildet werden. Genauso kann die Herkunft der Bestellung einbezogen werden, um zum Beispiel zeitkritische Lieferzeit von Marktplätzen optimal einzuhalten. In der Wahl der Kriterien für die Regeln und die Anzahl der Profile haben Sie als Händler keine Beschränkungen.

Das Anlegen von Pickprofilen

Das Anlegen der Pickprofile erfolgt im Shopware Backend. Hierbei können ganz unkompliziert Regeln zur Filterung von Bestellungen auf Basis bestimmter Merkmale erstellt werden und mit UND-/ODER-Verbindungen verknüpft werden. Darüber hinaus haben Sie auch die Möglichkeit Regeln zu erweitern und so beliebig viele Regeln miteinander zu kombinieren. Jede Regel hat einen Bezug und eine Bedingung. Für den Bezug stehen Ihnen Bestellung, Bestellposition, Artikel, Kunde, Liefer- und Rechnungsadresse zur Verfügung. In Abhängigkeit des Bezugs können Sie unterschiedliche Bedingungen prüfen, hierbei stehen Ihnen auch alle individuell angelegten Freitextfelder aus Shopware zur Verfügung. Es können ganz nach den eigenen Bedürfnissen beliebig viele Pickprofile mit unterschiedlichen Regeln aufgesetzt werden.

Nachfolgend finden Sie ein Beispiel zur Verdeutlichung. Mit folgendem Regelset wird definiert, dass Bestellungen angezeigt werden

  • mit einem Artikel der schwerer ist als 3,5 kg UND
  • einer Bestellposition für über 1000 € UND
  • deren Lieferadresse entweder im PLZ Bereich 5 oder 6 liegt.
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So können Sie Ihren speziellen Anforderungen entsprechend verschiedene Profile für Ihre Picklisten angelegen. Das bedeutet für Sie, dass Dank des Echtzeitabgleichs mit den Lagerbeständen des Onlineshops, der digitalen Pickliste auf Basis der Pickprofile und den mobilen Barcodescannern, jede Bestellung fehlerfrei und in der optimalen Reihenfolge vom richtigen Mitarbeiter kommissioniert wird.

Natürlich bleiben hierbei bestehende Features wie rollende und Sammelkommissionierung, gleichzeitiges Picken mehrerer Lagermitarbeiter, digitale Pickliste mit Laufwegsoptimierung und automatischer Druck von Rechnungen und Lieferscheinen erhalten. Weitere Informationen zu dem neuen Feature Pickprofile finden Sie wie immer in der Plugin Dokumentation.

Testen Sie Shopware WMS powered by Pickware jetzt kostenlos!


Rocken Sie das Weihnachtsgeschäft mit diesen Plugins powered by Pickware

Sind Sie schon im Vorweihnachtsstress? Die umsatzstärkste Zeit im Jahr stellt insbesondere für Onlinehändler häufig eine große Herausforderung dar. Mit unseren Plugins meistern Sie diese mit links und können sich auch in dieser hektischen Zeit auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren. Gerade in der arbeitsreichen Weihnachtszeit erleichtern Ihnen automatisierte Prozesse Ihren Arbeitsalltag und helfen der hohen Kundennachfrage gerecht zu werden, ohne dass der Service und die Kundenzufriedenheit darunter leiden müssen. Mit unseren Plugins sind Sie optimal gerüstet und verhindern, dass die schönste Zeit im Jahr für Sie als Onlinehändler zur stressigsten wird. Holen Sie das meiste aus Ihrem Weihnachtsgeschäft heraus!

Gutscheine als Bestseller

Nicht immer hat man eine konkrete Idee, was man seinen Liebsten schenken möchte. Geschenkgutscheine sind da eine willkommene Lösung. Mit schön designten Geschenkgutscheinen bieten Sie unentschlossenen Käufern eine tolle Alternative. Geschenkgutscheine zählen zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken und sollten somit in keinem Onlineshop fehlen. Mit unserem Geschenkgutscheine powered by Pickware Plugin bieten Sie ganz bequem individuelle Geschenkgutscheine in Ihrem Shop zum Verkauf an. Insbesondere die Möglichkeit Geschenkgutscheine über alle Vertriebskanäle hinweg und damit auch in den stationären Filialen beim Einsatz von Shopware POS powered by Pickware verkaufen und einlösen zu können, machen das Plugin universell einsetzbar.

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Breites Sortiment mit Geschenksets

Häufig lassen sich mehrere passende Produkte zu schönen Geschenksets kombinieren, die sich insbesondere zur Weihnachtszeit großer Beliebtheit erfreuen. Mit unserem Stücklisten powered by Pickware Plugin können Sie verschiedene Geschenksets und Geschenkkörbe aus mehreren Artikeln zusammenstellen und zum Verkauf anbieten. Dabei verlieren Sie dank des Plugins nie den Überblick über die einzelnen Bestände und vermeiden Durcheinander beim Packen. Vereinfachen Sie Ihren Kunden die Suche nach dem passenden Geschenk und bieten direkt attraktive Geschenksets an.

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Automatischer Zahlungsabgleich

Die hohe Anzahl an Bestellungen in der Vorweihnachtszeit bringt auch vermehrte Zahlungseingänge mit sich. Sparen Sie sich die Zeit, die Sie beim manuellen Zahlungsabgleich eingehender Zahlungen mit den offenen Vorkasse- und Rechnungsbestellungen verlieren und nutzen Sie unser Bankabgleich Plugin powered by Pickware für den automatischen Zahlungsabgleich. Mit unserem Bankabgleich Plugin werden alle eingehenden Buchungen auf Ihrem Bankkonto in Ihrem Shopware Backend angezeigt und automatisch mit Ihren offenen Vorkasse- und Rechnungsbestellungen abgeglichen.

Kurze Pickzeiten ohne Packfehler

Sie arbeiten in Ihrem Lager noch mit manuellen Picklisten auf Papier? Dann wird es spätestens jetzt zum Weihnachtsgeschäft Zeit, Ihre Prozesse im Lager und im Versand zu digitalisieren. Mit Shopware WMS powered by Pickware sind Ihre Lagermitarbeiter bestens für hohe Auslastungen im Weihnachtsgeschäft gerüstet. Dank digitalen Picklisten und barcodegeführten Prozessen werden kurze Pickzeiten ohne Packfehler erreicht. Durch paralleles Kommissionieren oder der Durchführung einer Sammel- oder rollenden Kommissionierung wird die effiziente Abwicklung einer hohen Anzahl an Bestellungen ermöglicht. So sorgen Sie dafür, dass alle Bestellungen in kürzester Zeit gepickt, gepackt und versendet werden. Ihre Kunden werden sich über die kurzen Lieferzeiten freuen.

Schnellstmögliche Zustellung

Unser breites Angebot an Versandadaptern hilft Ihnen dabei, zuverlässig und pünktlich zu liefern, was gerade vor Weihnachten eine wichtige Rolle spielt. Ihre Kunden warten schließlich sehnlichst auf Ihre Weihnachtsgeschenke. In der Vorweihnachtszeit sind die Versanddienstleister besonders hohen Auslastungen ausgesetzt. Durch den Einsatz mehrerer Versanddienstleister sind sie bestens aufgestellt, um Ihren Kunden dennoch eine schnelle Lieferung zu garantieren. Es gibt noch weitere Gründe, wieso sich der Einsatz mehrerer Versanddienstleister für Sie lohnt.

Unsere Plugins unterstützen Sie nicht nur bei der Automatisierung und Effizienzsteigerung Ihrer Prozesse sondern bieten Ihnen auch Möglichkeiten, Ihren Kunden ein noch breiteres Angebot und einen höheren Servicestandard bieten zu können. Alle unsere Plugins über Shopware ERP/WMS/POS hinaus sind unabhängig von dem Einsatz unserer Warenwirtschaft nutzbar. Somit kann jeder Shopware Nutzer von den Vorteilen profitieren. Rocken Sie das Weihnachtsgeschäft mit geballter Pickware Power!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit unseren Plugins, eine schöne Vorweihnachtszeit und ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft.


Mehr Reichweite mit Mesh-WLAN

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Sie haben mit dem Austesten der Positionierung Ihres Routers noch kein zufriedenstellendes, konstantes WLAN-Signal in Ihrem Lager erzielt? Eine mögliche Lösung dafür ist ein sogenanntes Mesh-WLAN-System, das wir besonders in großen Lagern empfehlen. Erfahren Sie, was ein Mesh-WLAN-System ist und welche Vorteile es bietet.



Wie funktioniert die Mesh-Technologie?

Mittlerweile ist Mesh-WLAN weit verbreitet und wird sowohl von Unternehmen als auch von Heimanwendern eingesetzt. Dank der Mesh-Technologie kann die WLAN-Reichweite ohne Geschwindigkeitseinbußen stark vergrößert werden. Die Mesh-Technologie ist ein sogenanntes vermaschtes Netzwerk, in dem jeder Netzwerknoten mit mindestens zwei anderen Knoten verbunden ist – diese Knoten nennen sich Access Points. Es bildet sich also ein Netz aus mehreren Maschen. Ein Mesh-WLAN-System besteht aus einem Router als Basis und mehreren Access Points. Jeder Access Points ist ein kleines Gerät, das lediglich an eine Steckdose angeschlossen wird und die WLAN-Abdeckung um bis zu 100m² erweitert. Access Points sind nicht über Netzwerkkabel sondern drahtlos über WLAN-Funk auf einem speziellen Kanal miteinander verbunden. Dieser spezielle Kanal wird ausschließlich für die Kommunikation zwischen den Access Points verwendet. In der Erweiterbarkeit mittels der Access Points liegt die große Stärke des Mesh-WLAN-Systems, denn das WLAN-Netzwerk wird nicht nur von dem zentralen Router, sondern von allen Access Points zeitgleich zur Verfügung gestellt.

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Die Endgeräte der Nutzer verbinden sich direkt mit den Access Points. In Kombination mit der Vermaschung entsteht so ein sehr zuverlässiges Netzwerk: Die Verbindungswege zwischen den vermaschten Access Points passen sich vollautomatisch und dynamisch der Situation an. Sind Daten gerade auf dem Weg zu einem Access Point und wird der Datenstrom blockiert oder der Knoten fällt aus, "strickt sich" das Netz darum herum neu. Die zu übertragenen Daten werden umgeleitet und das Netzwerk ist nach wie vor funktionsfähig.

Die Kommunikation der einzelnen Access Points miteinander stellt sicher, dass die Endgeräte intelligent auf die unterschiedlichen Access Points aufgeteilt werden. Bei der Bewegung durch das Lager merkt der Nutzer nichts von einem möglichen Wechsel zwischen den Knoten, da das Endgerät in der Regel bereits vor dem Wechsel weiß, auf welchen Funkkanälen sich die Access Points in der Umgebung befinden. Der WLAN Standard 802.11r erlaubt, dass die Anmeldeinformationen eines Clients den umliegenden Access Points bekannt sind und der Wechsel besonders schnell geschieht. Ihr Gerät wird immer mit dem Netzwerkknoten verbunden, der das stärkste Signal bietet.

Mit der Mesh-Technologie erweitern Sie das WLAN-Netzwerk in Ihrem Lager auch über mehrere Etagen flexibel und ohne Geschwindigkeitsverlust. Um in großen Räumlichkeiten ein stabiles und ausfallsicheres Netzwerk sicherzustellen, sind Mesh-Systeme besonders zu empfehlen. Mesh-Systeme sind leicht aufzusetzen und bringen einige Vorteile gegenüber herkömmlichen WLAN-Systemen mit sich.

Welche Vorteile bietet das Mesh-System?

Im Vergleich zu einem klassischen WLAN-Setup bestehend aus Router und Repeater oder Powerline-Adapter haben Mesh-Netzwerke zahlreiche Vorteile:

  • Stabiles WLAN im ganzen Lager dank Mesh-Netzwerkstruktur.
  • Sehr hohe Geschwindigkeit (bis zu 867 Mbit/s bei 5GHz) und niedrige Reaktionszeiten (Ping).
  • Geringer Installationsaufwand dank drahtloser Verbindung der einzelnen Access Points.
  • Unterbrechungsfreier Wechsel mit nur einem Netzwerknamen (Single-SSID) für alle Clients.
  • Ausfallsicher: Falls ein Access Point ausfällt, funktioniert das WLAN-Netzwerk weiterhin.
  • Anschließen vieler Geräte möglich, da jeder Access Point zusätzliche Gigabit LAN-Ports zur Verfügung stellt.
  • Zahlreiche Zusatzfunktionen, wie beispielsweise Gastzugang für Besucher oder Nachtschaltung.
  • Mesh-Router können dank Tri-Band gleichzeitig auf mehreren Kanälen Daten senden und empfangen. Eine gleichzeitige Verbindung mit mehreren Geräten führt nicht zu Performanceeinbrüchen.

Wann eignet sich ein Mesh-System?

Da die Einführung eines Mesh-WLAN-Systems mit Kosten verbunden ist, prüfen Sie vorher, ob ein Mesh-System zu Ihren Anforderungen passt. In folgenden Szenarien ist die Verwendung eines Mesh-WLAN-Systems zu empfehlen:

  • Ein großes Lager mit mehreren Etagen soll mit stabilem WLAN versorgt werden.
  • Störfaktoren, wie beispielsweise Stahlbetonwände, verursachen permanente Verbindungsabbrüche beim WLAN.
  • WLAN-Abdeckung soll auf abgelegene Bereiche erweitert werden.
  • Weder der Einsatz eines Powerline-Adapters noch eines WLAN-Repeaters bieten eine ausreichende Funkabdeckung.
  • Viele Geräte im Einsatz, die gleichzeitig schnelles WLAN benötigen.

Dieser Praxistest nimmt verschiedene Lösungen genauer unter die Lupe und kann Ihnen bei der Entscheidung weiterhelfen.

Der Einsatz eines WLAN-Repeaters oder eines Powerline-Adapters ist vor allem in kleineren Gebäuden geeignet. Beim Einsatz in einem großen Lager hat der Einsatz verschiedene Nachteile:

  • Reichweite wird zwar erhöht, allerdings mit hohen Geschwindigkeitseinbußen.
  • Neues WLAN-Netzwerk pro Repeater / Powerline Adapter − der Wechsel der Netzwerke funktioniert zwar automatisch, führt aber zu kurzen Unterbrechungen der Internetverbindung.
  • Keine Tri-Band-Unterstützung. Die gleichzeitige Nutzung mehrerer Kanäle ist nicht möglich.

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