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Neu: In der POS App direkt Kartenterminals anbinden

Optimierter Kassiervorgang durch neue POS App

Wir haben für Sie unser Shopware POS Kassensystem aufgerüstet: Ab sofort können Sie klassische Kartenlesegeräte (wie beispielsweise die Geräte von Ingenico und CCV) zur Zahlung mit EC- oder Kreditkarten ganz einfach an Ihre iPad-Kasse anbinden. Der große Vorteil unseres Updates ist, dass der zu zahlende Betrag automatisch an das Gerät übermittelt wird und nicht länger händisch übertragen werden muss. Durch diese Neuerung sparen Sie nicht nur Zeit beim Kassiervorgang, sondern schließen gleichzeitig die Möglichkeit von manuell eingegebenen Fehlbeträgen aus.

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Neue Konfigurationsmöglichkeiten:

Um Ihr ZVT-fähiges Kartenterminal anzubinden, muss es sich im selben lokalen Netzwerk (WLAN, LAN) wie Ihr iPad befinden. In den Profileinstellungen in der POS App finden Sie in dem Abschnitt zur Kartenzahlung die neue Option Kartenterminal über ZVT. Der Standardport 5577 für Ingenico-Kartenterminals ist bereits voreingetragen. Sollten Sie ein anderes Kartenterminal nutzen, geben Sie hier die Konfigurationsdaten Ihres Kartenterminals ein.

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Möchten Sie statt eines externen Bondruckers lieber die Druckfunktionalität Ihres Kartenterminals nutzen, ändern Sie hierzu einfach die entsprechende Voreinstellung Belege auf Bondrucker. Weitere Informationen zur Einrichtung finden Sie in unserer Plugin Dokumentation.

Klassisches Kartenterminal vs. iZettle

Bei der Auswahl eines geeigneten Bezahldienstes für Ihr Geschäft gibt es viele Faktoren zu berücksichtigen. Wir empfehlen generell den Mobile-Payment-Anbieter iZettle, da er eine einfache Benutzeroberfläche bietet und sich technisch optimal an unsere POS App anpasst. Pro Zahlungsvorgang erhebt iZettle einen Transaktionsbeitrag, dafür entfällt eine monatliche Grundgebühr.
Für unsere Kunden, die auch in Zukunft weiter mit klassischen Kartenterminals arbeiten, haben wir mit dem Update unserer POS App eine wichtige Angleichung an die aktuelle Kompatibilität von iZettle vorgenommen:

Ebenso wie bei Zahlvorgängen mit iZettle, wird der Zahlungsbetrag von Pickware POS nun auch an klassische Kartenterminals automatisch übermittelt und damit eine regelmäßige Fehlerquelle im Kassiervorgang ausgeschlossen.

Weitere Neuigkeiten:

Eine zusätzliche Änderung innerhalb der neuen Version beinhaltet, neben kleinen Verbesserungen, einen optimierten Ziffernblock für alle Eingabefelder von numerischen Werten.

Sollten Sie Fragen zum neuen Feature oder neue Wünsche und Anregungen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wir freuen uns über jedes Feedback, um unsere Produkte mit Ihrer Hilfe fortlaufend weiterzuentwickeln.

Hinweis: Diese Version der App erfordert mindestens Version 5.5.0 des Plugins Shopware POS powered by Pickware und ist nicht mehr mit dem Plugin Pickware Backend und Shopware-Versionen vor 5.2 kompatibel.


Was bedeuten Versionsnummern bei Softwareupdates?

0.0.3, 1.4.2, 5.3.9, 11.3.1: Wer die Hintergründe kennt, für den sind diese Software-Versionsnummern mehr als nur böhmische Dörfer. Jedes Release eines Softwareprogramms bekommt eine Versionsnummer, die auf den ersten Blick darüber Auskunft gibt, ob ein Hersteller regelmäßig Updates zur Verfügung stellt und seine Software verbessert. Ein Programm, das bereits einige Jahre alt ist und noch immer bei Version 1.0.0 steht, wird zum Beispiel nicht gut gepflegt.

semver_bild2_neuIm Detail gibt die Versionsnummer viel mehr Aufschluss. Für Nutzer ist anhand der Versionsnummer beispielsweise ersichtlich, um welche Art von Update es sich handelt – sofern der Softwarehersteller sich an das Prinzip Semantic Versioning hält. Hier ist genau festgelegt, wie sich die Versionsnummer zusammensetzt. Wir bei Pickware wenden seit Pickware 4 Semantic Versioning an. Versionsnummern bei Softwareupdates haben das Format X.Y.Z. Beispielsweise 1.1.3 oder 4.2.4. Anhand der drei unterschiedlichen Positionen erkennen Sie bei unseren Softwareupdates genau, was wir aktualisiert haben. Dafür hat das Prinzip Semantic Versioning die Struktur MAJOR.MINOR.PATCH vorgegeben. Was die einzelnen Begriffe bedeuten und welche Art des Updates sich dahinter verbirgt, erklären wir im Folgenden.

Was ist ein Patch Release?

Wird eine App oder ein Plugin von uns an der Stelle Z der Versionsnummer aktualisiert (1.1.2 auf 1.1.3), bedeutet es, dass wir damit Fehler beheben und so das reibungslose Funktionieren der App/des Plugins sicherstellen. In der Fachsprache nennt sich ein solches Update „Bug Fix“ oder „Patch Release“ (Patch bedeutet Korrektur). Bei diesen Patch Updates empfehlen wir, sie sofort durchzuführen, sobald sie verfügbar sind. Damit stellen Sie sicher, dass Bugs beseitigt werden, die möglicherweise verhindert haben, dass Ihre Software optimal und fehlerfrei funktioniert.

Was ist ein Feature Release?

Updates an der Stelle Y der Versionsnummer (2.3.4 auf 2.4.0) sind etwas größere Updates als Patch Releases. Bei solchen Feature Updates fügen wir ein oder mehrere neue Features hinzu, die den Funktionsumfang der App/des Plugins erweitern. Entsprechend nennt sich das Update in der Fachsprache auch „Feature Release“ oder „Minor Release“. Hierbei kann es nützlich sein, die App erstmal zu testen – zum Beispiel in einer Testumgebung, wenn Sie über diese verfügen. Alternativen können sein, das Update in Zeiten mit wenig Andrang durchzuführen, um sich mit den neuen Funktionen vertraut zu machen.

Gleichzeitig bedeuten Veränderungen der Prozesse auch immer ein erhöhtes Risiko für unvorhersehbare Bugs. Alle Releases werden bei uns umfangreich auf Qualität getestet und durchlaufen zudem automatische und manuelle Abnahmetests. Trotz dieser hohen Qualitätsstandards können wir jedoch neue Fehler nicht ausschließen. Dies ist nicht nur bei uns der Fall, sondern in der Softwareentwicklung allgemein ein Umstand, auf den sich Entwickler und Nutzer einstellen müssen. Einige Bugs fallen erst in der tatsächlichen Anwendung durch Nutzer auf, die dann behoben werden können. Dies geschieht wie oben beschrieben in kleinen Patch Releases. Feature Releases können natürlich ebenfalls Bug Fixes enthalten. Ob dies der Fall ist, können Sie lediglich aus dem Changelog herauslesen, denn wenn wir ein Feature Update zur Verfügung stellen, wird die Z-Stelle immer auf 0 zurückgesetzt.

Im Changelog können Sie ebenfalls erfahren, welche spannenden neuen Features wir veröffentlichen und anschließend eine fundierte Entscheidung darüber treffen, wie wichtig und dringend das Update für sie ist. Wenn Sie zum Beispiel auf das Feature warten, können Sie die das Update direkt installieren – oder mit dem Update noch warten, wenn Sie die Verbesserung der Funktionalität nicht so dringend benötigen.

Was ist ein Major Release?

Ein Update an Stelle X der Versionsnummer (6.2.5 auf 7.0.0) ist ein „Major Release“. Vor allem bei Softwareprogrammen, die voneinander abhängig sind, kann dies bedeuten, dass die "Einzelteile" miteinander inkompatibel werden. So ist es auch in der Pickware Softwarearchitektur: Sowohl Shopware POS als auch Shopware WMS bauen auf Shopware ERP auf.

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Wenn wir beispielsweise mit einem Update in Shopware ERP auf Codeebene eine bestimmte Funktionsweise grundlegend ändern, können die "alten" Versionen von Shopware WMS und Shopware POS mit dieser neuen Funktionsweise nicht mehr interagieren – und umgekehrt. Der Code beider Programme muss deshalb ebenfalls geändert werden, damit alle drei Programme wieder einwandfrei miteinander kommunizieren. Entsprechend steht dann auch für Shopware WMS und Shopware POS ein Update an. Das wird in der Fachsprache auch "Softwareabhängigkeit" genannt (englisch: dependency). Diese Abhängigkeit setzt sich bei Pickware fort bis zu den Apps: Die Lager und Versand App von WMS sowie die POS App sind inkompatibel mit den neuen Plugins Shopware WMS und POS und müssen ebenfalls auf die neue Version aktualisiert werden.

Ein Major Update bedeutet, dass im Code so viel geändert wurde, dass die Kompatibilität mit niedrigeren Versionen nicht mehr gegeben ist. Alle voneinander abhängigen Programme müssen deshalb auf dieselbe Version geupdatet werden, um die Funktionalität sicherzustellen.

Solche Updates planen Sie am besten zu einem geeigneten Zeitpunkt ein. Nutzen Sie ein Zeitfenster, in dem wenig Betrieb in Ihrem Laden oder in Ihrem Lager herrscht. Bedenken Sie am besten auch, wann unser Support für eventuelle Rückfragen erreichbar ist. Bei einem Update um 18 Uhr abends beispielsweise, erreichen Sie unseren Support erst wieder um 10 Uhr morgens am folgenden Werktag. Haben Sie die Möglichkeit, die Programme auf einer Testumgebung zu installieren, ist dies ebenfalls eine gute Option. Zeitlich kann die Testphase auf der Testumgebung völlig losgelöst erfolgen von dem tatsächlichen Update im Shop. Außerdem ist es wichtig, alle Programme gleichzeitig zu updaten, damit sie funktionieren. Aufgrund des Updateumfangs ist es ratsam, etwas Zeit einzuplanen, da es länger dauern kann, bis alle Updates installiert sind.

Major Release bei Plugins powered by Pickware

Wenn Sie Plugins powered by Pickware verwenden, ist die Abhängigkeit zu den Produkten Shopware ERP, WMS oder POS nicht so hoch wie bei den Produkten untereinander. Entsprechend bedeutet ein Major Release nicht zwangsläufig, dass alle Produkte aktualisiert werden müssen. Hier zeigt ein Major Release hauptsächlich an, dass es eine größere Umstellung der Prozesse aus Nutzersicht gegeben hat. Deshalb ist es ebenfalls sinnvoll, das Update in einer ruhigen Minute durchzuführen, um sich mit der neuen Nutzerführung und den neuen Prozessen vertraut zu machen und sich an diese zu gewöhnen.

Sie haben Fragen zu unseren Releases oder Semantic Versioning? Wir stehen gerne zur Verfügung!


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