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Shopware Tipps & Tricks – Die richtige Nutzung der Shopware Caches

In den vorherigen Teilen unserer Caching-Blogreihe haben wir Ihnen erklärt, wie Caches funktionieren, Ihren Shop stark beschleunigen und damit Ihnen und Ihren Kunden viele Vorteile bieten. Sicher haben auch Sie schon mal Ihre Shopseiten überarbeitet und Änderungen wurden nicht direkt übernommen. Oder Sie haben Plugins aktualisiert und anschließend erscheinen Fehlermeldungen? Diese und weitere Probleme lassen sich meist schnell und einfach beheben. Wir zeigen Ihnen, wie Sie vorgehen können.

Alle im Folgenden vorgestellten Einstellungsmöglichkeiten zu den Caches finden Sie im Performance-Fenster in Ihrem Backend. Dieses rufen Sie unter Einstellungen > Caches/Performance > Caches/Performance auf.

Caches leeren

Schwierigkeiten mit den Caches Ihres Shops treten am häufigsten nach Aktualisierungen Ihres Shopware Systems oder der installierten Plugins auf. Aber auch im regulären Betrieb können Caches für Probleme verantwortlich sein, beispielsweise wenn veränderte Template-Einstellungen, neue Produktbilder oder bearbeitete SEO-URLs nicht im Frontend aktualisiert werden. Ursache ist dabei meist eine fehlerhafte Cache-Invalidierung, so dass veraltete Daten im Cache nicht aktualisiert bzw. nicht gelöscht werden. Die Lösung hierfür ist ein manuelles Leeren der betroffenen Caches. Um die einzelnen Bereiche des Shopware Caches zu leeren, gehen Sie bitte im Performance-Fenster zum Tab Cache.

cache-reiter_checkboxen

Im unteren Kasten können Sie folgende Bereiche gezielt auswählen und leeren:

  • Shopware Konfiguration: Durch das Leeren dieses Caches werden alle Shopware-Einstellungen, Konfigurationsdaten und Textbausteine aktualisiert. Dies ist sinnvoll, sobald Sie grundlegende Einstellungen in Shopware verändert haben und diese nicht sofort wirksam werden.
  • Template-Cache & Themes kompilieren: Hiermit werden alle bereits im Cache kompilierten Frontend-Templates und der Cache der benutzerdefinierten Themes gelöscht. Dies ist sinnvoll, wenn Sie Änderungen an Ihren Templates oder Themes vorgenommen haben oder die aktualisierten Plugins mit Templates oder Themes arbeiten. Nach einem Leeren ist es sinnvoll, die Theme-Caches der betroffenen Shops neu zu kompilieren. Andernfalls werden die Themes erst bei einem Aufruf der entsprechenden Shopseite durch einen Kunden neu im Cache kompiliert.
  • HTTP-Proxy-Cache: Dies ist der eigentliche Shopware HTTP-Cache (siehe Teil 1). In ihm werden vorab berechnete Versionen Ihrer Shopseiten gespeichert, damit sie bei einem Aufruf schneller geladen werden. Dieser Cache sowie dessen automatische Cache-Invalidierung sollten immer aktiviert sein. Dies können Sie im Tab Einstellungen > Allgemein > HTTP-Cache kontrollieren.
    http-cache_aktiv_aufwaermen

    Wenn Sie oder die von Ihnen installierten Plugins Änderungen am Frontend Ihres Shops vornehmen, kann es passieren, dass diese nicht richtig im HTTP-Cache aktualisiert werden. Sollte weiterhin die alte Version einer Seite ausgeliefert werden, hilft ein Leeren dieses Caches. Allerdings dauert es anschließend etwas, bis alle Seiten Ihres Shops durch erneute Aufrufe Ihrer Kunden wieder im Cache gespeichert sind. Sie können jedoch mithilfe der Cache Warmer-Funktion vorab alle über SEO-URLs zugänglichen Shopseiten in den Cache laden.

  • Proxies und Meta-Daten: Wenn Plugins und ausgelagerte Shopware Module das Shopware System um zusätzliche Funktionen erweitern, werden dabei interne Proxies (Shopware Proxies, Doctrine Proxies) und Metadaten verwendet. Wenn nach dem Update von Plugins Probleme auftauchen, diese Fehlermeldungen ausgeben oder Funktionen im Shopware System behindern, empfiehlt es sich, diesen Cache zu leeren.
  • Cache Suchfunktion: Damit die Suchfunktion in Ihrem Shopware Shop besonders schnell arbeitet, werden relevante Suchbegriffe in einem speziellen Index-Cache gespeichert. Wenn Sie Probleme mit der Suchfunktion haben, z.B. weil neue Produktseiten nicht vorgeschlagen werden, kann ein Leeren dieses Caches helfen. Shopware wird diesen gemäß Ihrer eingestellten Aktualisierungsstrategie zeitversetzt neu aufbauen.
  • Index SEO-Urls: Shopware speichert Ihre SEO-URLs in einem eigenen Cache-Bereich, um das Routing zu den einzelnen Shopseiten zu beschleunigen. Standardmäßig aktualisiert Shopware diesen SEO-Index regelmäßig, sofern sie dies nicht explizit deaktivieren oder in einen Cronjob auslagern. Die Aktualisierungsstrategie finden Sie im Performance-Fenster im Tab Einstellungen > Allgemein > SEO. Falls Sie Änderungen an Ihren SEO-URLs vornehmen, sich die URLs zu Ihren Shopseiten aber nicht automatisch ändern, sollten Sie diesen Index-Cache leeren. Löschen Sie den SEO-Index aber nur wenn es notwendig ist, da er direkte Auswirkungen auf Ihre SEO-Platzierung haben kann.

Welche dieser Caches Sie bei Problemen leeren müssen, hängt also immer vom spezifischen Problem ab. Doch gehen Sie gewissenhaft vor. Es ist nicht sinnvoll, immer alle Caches zu leeren. Ihr Shopware System benötigt anschließend einige Zeit, um die Caches neu aufzubauen. Währenddessen ist eine erhöhte Rechenkapazität nötig und durch fehlende Einträge im Cache erhöht sich die Ladezeit Ihres Shops für Ihre Kunden. Shopware bietet Ihnen unter Einstellungen > Caches/Performance > Shop cache leeren auch einen Schnell-Button, um die Caches Shopware Konfiguration, Cache Suchfunktion und Index SEO-Urls mit einem Klick leeren zu können.

Produktiv- vs. Bearbeitungsmodus

Wenn Sie Ihren Shop neu aufsetzen oder größere Änderungen am Aufbau und Design vornehmen, leeren Sie nach jeder Änderung den Shopware HTTP-Cache und gegebenenfalls die Template- und Theme-Caches, damit die Änderungen direkt sichtbar werden. Um dies zu vereinfachen, können Sie Ihren gesamten Shop in einen Bearbeitungsmodus setzen. Die entsprechende Option finden Sie im Performance-Fenster im Tab Start.

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Dieser Modus deaktiviert den HTTP-Cache für Ihren gesamten Shop, damit Ihre vorgenommen Änderungen sofort sichtbar sind. Bedenken Sie dabei: Das Deaktivieren des Caches verlangsamt den Aufruf Ihrer Shopseiten deutlich und sollte daher nur in Testumgebungen oder bei der initialen Einrichtung aktiviert werden. Versetzen Sie Ihren Shop anschließend wieder in den Produktivmodus, damit der Cache den Seitenaufruf beschleunigt. Es empfiehlt sich anschließend, die Cache Warmer-Funktion des HTTP-Caches zu nutzen, siehe oben.

Erweiterte Einstellungen und Konfigurationsmöglichkeiten

Die vorgestellten Einstellungen und Problemlösungen betreffen nur den Shopware-eigenen Cache und sind daher einfach über Ihr Shopware Backend erreichbar. Jedoch wird Ihr Shopware Shop, wie bereits im ersten Teil dieser Blogreihe vorgestellt, noch durch den PHP-OPcache und gegebenfalls weitere beschleunigt. Deren Einstellungen sowie umfassendere Möglichkeiten mit leistungsstärkeren Cache-Konfigurationen für sehr große Shops sind jedoch nur mit spezifischen Kenntnissen und vollem Serverzugriff bzw. über Ihren Hoster möglich. Daher bieten wir für versierte und technisch interessierte Leser demnächst einen eigens für Sie bereitgestellten technischen Guide an.

Auch wenn Caches häufiger mal Probleme bereiten, sollten Sie mit den hier vorgestellten Tipps hoffentlich schnell behoben sein. Umfangreichere Erläuterungen der Einstellungsmöglichkeiten im Shopware Backend finden Sie in der offiziellen Shopware Dokumentation.


Shopware Tipps & Tricks – Vor- und Nachteile des Cachings

Wie bereits im ersten Teil unserer Caching-Blogreihe erklärt, können Caches die Verwendung bereits berechneter Daten stark beschleunigen. Dazu arbeiten in Ihrem Shopware Shop verschiedene Caches auf mehreren Ebenen zusammen – ein komplexes und fehleranfälliges Zusammenspiel. Dennoch wird der Einsatz von Caches wichtiger, denn Websites werden immer aufwändiger gestaltet, um Kunden bestmöglich anzusprechen. Die Anforderungen an die Geräte und die Datenverbindung steigen daher stetig. Doch bei richtiger Verwendung können Caches helfen, die gestiegenen Anforderungen zu kompensieren und Ihnen und Ihren Kunden einen echten Mehrwert bieten.

Was bieten Caches?

Wenn Nutzer Ihren Shop aufrufen, können bereits berechnete Websites und deren Elemente direkt aus dem Browser-Cache und Shopware HTTP-Cache geladen werden, eine erneute zeitaufwändige Berechnung mithilfe der Datenbank und PHP-Skripten entfällt. Folgendes Diagramm veranschaulicht dies mit blauen und roten Pfaden:

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Dadurch ergeben sich sowohl für Sie als auch Ihre Kunden viele Vorteile:

  • Steigerung der Shopping Experience: Caches verringern stark die Ladezeit Ihres Shops und schaffen damit ein verbessertes Einkaufserlebnis für Ihre Kunden. Aufgrund der gestiegenen Nutzung mobiler Geräte wird dies umso kritischer, da die Übertragungsgeschwindigkeit im Mobilfunknetz weiterhin eingeschränkt ist. Dabei lohnt sich eine kürzere Ladezeit auch für Sie, denn Studien zeigen: Bereits 100 Millisekunden Verzögerung beim Seitenaufruf verringern die Conversion-Rate in Ihrem Shop um bis zu 7 Prozent.
  • Besseres SEO-Ranking: Ladezeiten von Websites sind ein kritischer Faktor im Suchmaschinen-Ranking. Googles Aussagen und Tests belegen immer wieder, dass schnellere Websites weiter oben gelistet werden. Bei mobilen Aufrufen wird dieser Faktor noch stärker gewichtet. Durch einen effektiven Einsatz von Caches können Sie also kostenlos die Position Ihres Onlineshops im SEO-Ranking verbessern.
  • Reduzierter Datenverbrauch: Der Browser-Cache Ihrer Kunden speichert Inhalte Ihres Shops wie Bilder und Texte zwischen. Bei erneutem Aufruf müssen diese nicht mehr vom Server abgerufen werden. Dadurch spart Ihr Kunde teures Datenvolumen, was besonders mit zunehmendem Anteil des mobilen Shoppings ein Mehrgewinn für Ihre Kunden ist.
  • Geringere Serverauslastung: Die Auslastung Ihres Servers wird durch mehrere Cache-Ebenen reduziert. Der Browser-Cache Ihrer Kunden reduziert die Anzahl an HTTP-Anfragen an Ihren Server, da bereits abgerufene Elemente wiederverwendet werden. Der Shopware HTTP-Cache verringert die Prozessorlast, indem bereits berechnete Seiten Ihres Shops zwischengespeichert und direkt an Ihre Kunden gesendet werden können. Der PHP-OPcache reduziert die Neuberechnung bereits verwendeter Skripte des Servers. Sie profitieren von geringeren Hardwareanforderungen und können die gewonnene Serverkapazität für weitere Kunden nutzen.
  • Weniger Datenbankzugriffe: Häufig ist die Datenbank die kritische Engstelle im Datenverkehr Ihres Shopware Shops. Durch den Shopware HTTP-Cache müssen für bereits berechnete Seiten keine weiteren rechenintensiven Datenbankabfragen durchgeführt werden. Ihr Datenbanksystem wird entlastet und für wichtigere Aufgaben, wie bspw. den Abruf von Kundendaten im Bestellprozess freigehalten.

Probleme und deren Ursache:

Caches bieten viele Vorteile und sind unverzichtbar, können jedoch auch schnell zu Problemen führen. Die Ursache ist eine einfache Mechanik: Für eine maximale Effizienz versuchen Caches, gespeicherte Elemente möglichst lange wiederzuverwenden. Dazu erhält jedes Element eine möglichst hohe Gültigkeitsdauer, eine sogenannte time-to-live (TTL), bei Erreichen wird es gelöscht. Doch wenn sich Elemente vor dem Erreichen der TTL verändern bzw. überflüssig werden, muss eine “Cache-Invalidierung” durchgeführt werden. Dabei wird z.B. ein verändertes Produktbild im Browser-Cache des Kunden ausgetauscht oder ein altes Template im Shopware HTTP-Cache gelöscht.

“There are only two hard things in Computer Science:
cache invalidation and naming things.” — Phil Karlton

Dieses Zusammenspiel aus möglichst langer Nutzung und Cache-Invalidierung von Elementen ist ein aufwändiger und fehleranfälliger Prozess. Im Praxisalltag entstehen immer wieder Schwierigkeiten:

  • Fehlerhafte Aktualisierungen: Wenn Elemente Ihres Shops wie z.B. Bilder oder Preise aktualisiert werden, kann es zu Fehlern der Cache-Invalidierung im Shopware HTTP-Cache oder Browser-Cache kommen. Dann werden weiterhin alte Elemente aus dem Cache geladen und die daraus erstellte Website nicht aktualisiert.
  • Hohe Komplexität: Die unterschiedlichen Cache-Ebenen müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein, falsche Konfigurationen können Ihren Shop stark verlangsamen. Dabei erhöhen die vielfältigen Einstellungen jedes einzelnen Caches die Komplexität und erschweren die Lokalisierung von Fehlern.
  • Erschwerte Wartung: Wenn Sie Veränderungen in Ihrem Shop vornehmen, z.B. Templates bearbeiten oder Einstellungen ändern, werden diese aufgrund der Caches häufig nicht direkt angezeigt. Erst ein gezieltes Leeren bzw. Deaktivieren der abhängigen Caches schafft Abhilfe.
  • Veraltete Konfigurationsdaten: Shopware verwendet Caches nicht nur zum Beschleunigen der Websites, sondern auch zum Speichern von Konfigurationsdaten des Shops und dessen Plugins. Bei Updates können diese veralteten Daten im Cache zu Problemen führen.

Caches sind notwendig, verbessern das Einkaufserlebnis Ihrer Kunden und haben direkten Einfluss auf die Profitabilität Ihres Shops. Doch ihr komplexes Zusammenwirken und falsche Konfigurationen können viele Probleme verursachen. Im dritten Teil unserer Blogreihe zeigen wir Ihnen, wie Sie die häufigsten Probleme in Ihrem Shopware Shop beheben, die einzelnen Caches optimal konfigurieren und typische Fallstricke vermeiden.


Shopware Tipps & Tricks – Was sich hinter dem Mysterium Cache verbirgt

Sie kennen sicher das Problem: Ihr Shop läuft reibungslos, ein Plugin-Update wird installiert und plötzlich tauchen mysteriöse Probleme in Ihrem Backend auf. Erst ein Leeren des "Caches" schafft Abhilfe. Doch was sind Caches überhaupt? Wieso verursachen sie so häufig Probleme und sind dennoch unverzichtbar? Im Rahmen unserer mehrteiligen Caching-Blogreihe gehen wir dem Mysterium "Cache" auf den Grund und geben Ihnen konkrete Lösungsvorschläge zur Problembehandlung und Optimierung Ihres Shopware Shops.

Was ist ein Cache?

Ein Cache ist im Allgemeinen ein einfacher Puffer-Speicher, in welchen Software-Programme häufig verwendete Daten, wie beispielsweise Bilder, Texte oder bereits berechnete Skripte, zwischenspeichern. Dadurch können die im Cache abgelegten Daten wiederverwendet werden, der erneute Abruf bzw. eine erneute Berechnung dieser Daten wird vermieden und die Ausführung stark beschleunigt.

Hier ein einfaches Beispiel: Wenn ein Kunde Ihren Onlineshop besucht, müssen beim ersten Aufruf einer Seite alle Produktbilder an den Browser übertragen werden. Nun werden die bereits geladenen Bilder im Browser-Cache zwischengespeichert. Bei einem erneuten Seitenaufruf werden die angeforderten Bilder direkt aus dem Cache geladen, wodurch ein erneuter Abruf vom Webserver entfällt und die Ladezeit für Ihren Kunden reduziert wird.

Verschiedene Cache-Ebenen:

Bei einem Website-Aufruf greifen eine Vielzahl verschiedener Softwarekomponenten mit deren jeweils eigenen Cache-Systemen ineinander, um die Anfrage zu verarbeiten und eine Antwort zurückzusenden. Folgendes Diagramm zeigt die Komplexität und damit einhergehende Problematik mit Caches:

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Die wichtigsten Komponenten und Caches kurz und knapp:

  • Browser: Sendet HTTP-Anfragen an den Webserver, anschließend wird die empfangene Website grafisch dargestellt.
  • Browser-Cache: Speichert empfangene Websites und deren Bilder, Styles etc. auf dem Gerät des Nutzers.
  • Webserver: Nimmt HTTP-Anfragen entgegen und leitet diese an den installierten Shopware Shop weiter.
  • Shopware Shop: Erzeugt mithilfe von Skripten und der SQL-Datenbank die angefragte Website und sendet diese über den Webserver an den Browser zurück.
  • Shopware HTTP-Cache: Speichert wiederverwendbare Shopseiten und deren Elemente. Bei erneutem Aufruf, z.B. der Startseite durch einen anderen Nutzer, können diese direkt aus dem Cache gesendet werden und müssen nicht neu erzeugt werden.
  • PHP-OPcache: Shopware basiert auf Skripten der Programmiersprache PHP. Um diese beschleunigt auszuführen, speichert das PHP-Modul des Webservers bereits kompilierte Skripte im "OPcache", um diese bei erneutem Bedarf beschleunigt auszuführen.

Trotz hoher Komplexität und einhergehender Fehleranfälligkeit bieten Caches einen echten Mehrwert. Optimieren Sie das Einkaufserlebnis Ihrer Kunden mit geringeren Ladezeiten und reduziertem Datenverbrauch. Konkrete Vor- und Nachteile sowie ausführliche Tipps zur Einstellung der verschiedenen Caches Ihres Shopware Shops stellen wir Ihnen in den nächsten Teilen dieser Blogreihe vor.


Mehr Umsatz dank Kundenbewertungen

Kundenbewertungen sind aus dem E-Commerce nicht mehr wegzudenken und stellen laut einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom das wichtigste Entscheidungskriterium beim Online-Shopping dar. Zwei Drittel der Befragten gaben an, Kundenbewertungen in Onlineshops als Entscheidungshilfe vor dem Kauf von Produkten heranzuziehen. Die Produktbewertungen erleichtern dabei nicht nur Ihren Kunden die Kaufentscheidung, sie haben auch einen positiven Einfluss auf die Conversion Rate und den Umsatz Ihres Onlineshops.

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Die wichtigsten Vorteile von Kundenbewertungen:

Authentische Kundenbewertungen

  • schaffen Vertrauen.
  • erhöhen Conversion Rate und Umsatz.
  • führen zu besseren Suchmaschinenrankings.
  • minimieren die Retourenquote.

So machen Sie sich das Potenzial der Kundenbewertungen optimal zu Nutze:

1. Aufwand minimieren: Machen Sie Ihren Kunden den Bewertungsprozess so einfach wie möglich.

2. Vertrauen schaffen: Nutzen Sie ein Bewertungssystem von einem seriösen Anbieter, der für Sicherheit und Vertrauen bekannt ist (z.B. Trusted Shops) und verzichten Sie unbedingt auf Fake-Bewertungen.

3. Aktive Aufforderung: Fordern Sie Ihre Kunden aktiv auf, die Produkte nach dem Kauf zu bewerten. Dabei können Sie auch durch Rabattaktionen, Gutscheine, kostenlosen Versand o.Ä. Anreize zur Produktbewertung schaffen. Ebenfalls ist es sinnvoll, die Bewertungsmöglichkeiten an verschiedenen Stellen in die Customer Journey einzubinden.

4. Auf negative Bewertungen reagieren: Negative oder neutrale Bewertungen sollten nicht gelöscht werden. Sie sorgen für Glaubwürdigkeit und Authentizität, schließlich ist es normal, dass nicht immer jeder Kunde zu 100% mit einem Produkt zufrieden ist. Reagieren Sie lieber mit einem sachlichen und freundlichen Kommentar auf die negative Bewertung.

5. Feedback analysieren: Nutzen Sie positives sowie negatives Feedback zur kontinuierlichen Verbesserung Ihres Angebots und Ihrer Qualitätsstandards.

Echte Kundenbewertungen bieten Ihnen sowie Ihren Kunden zahlreiche Vorteile. Es lohnt sich demnach dranzubleiben und das Potenzial der Kundenbewertungen gezielt für sich zu nutzen. Im Shopware Community Store finden sich zahlreiche Plugins, die Sie beim Thema Produktbewertungen unterstützen.

Produktbewertungen tragen dazu bei, Produkte zu verbessern und helfen anderen Kunden dabei, ein passendes Produkt zu finden. Auch wir freuen uns jederzeit über Ihre persönlichen Bewertungen für unsere Plugins im Shopware Community Store. Helfen auch Sie dabei, anderen Kunden die Entscheidung zu erleichtern!


Shopware Tipps & Tricks Teil 9 - Exportieren und Importieren von CSV-Dateien

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Das kostenlose Import/Export Tool von Shopware erfreut sich großer Beliebtheit, wenn es um die Änderung oder Anlage einer großen Anzahl an Daten geht. Auch wir stellen einige Pickware Profile für das Import/Export Tool bereit, beispielsweise für Bestandsänderungen oder die Lieferantenanlage.

Um die Vorteile des Tools optimal zu nutzen, sind einige Dinge zu beachten – insbesondere beim Öffnen, Bearbeiten und Speichern der CSV-Dateien. Wenn Sie Daten aus Shopware als CSV-Datei exportiert haben, bearbeiten Sie diese beispielsweise mit Excel, LibreOffice oder OpenOffice. Wir zeigen Schritt für Schritt, was es zu berücksichtigen gibt, damit die CSV-Datei im Tabellenkalkulationsprogramm richtig angezeigt wird und auch wieder korrekt in Shopware importiert werden kann.

Worauf ist zu achten?

Unabhängig des verwendeten Programms sind folgende Punkte bei der Bearbeitung der CSV-Datei für das Shopware Import/Export Tool zu berücksichtigen:

  • Entsprechendes Profil als CSV-Datei aus Shopware exportieren und als Vorlage nutzen.
  • Datei als CSV-Datei in einem Tabellenkalkulationsprogramm öffnen.
  • Wichtig dabei: die Kodierung muss UTF-8 und das Trennzeichen ein Semikolon sein.
  • Das Dezimaltrennzeichen für Dezimalzahlen in der Datei entspricht dem im Shopware Import/Export konfigurierten.
    dezimalzahlen-1
  • Datei als Semikolon-getrennte CSV-Datei im UTF-8-Format exportieren / speichern.

CSV-Import/Export mit Excel (ab Excel 2010)

Bei Excel gehen Sie dafür folgendermaßen vor:

  1. Führen Sie zunächst einen CSV-Export mit dem entsprechenden Profil in Ihrem Shopware Shop durch.
  2. Öffnen Sie ein neues Dokument in Excel.
  3. Importieren Sie die CSV-Datei in Excel im Daten Tab über die Option Aus Text.
    excel-pfad
  4. Wählen Sie Mit Trennzeichen versehen und als Dateiursprung Unicode (UTF-8) aus
    uft-8-excel_neu
  5. Wählen Sie als Trennzeichen das Semikolon aus.
    semikolon2
  6. Achten Sie beim Bearbeiten der Datei darauf, das gleiche Dezimaltrennzeichen zu verwenden, welches Sie auch im Import/Export Tool konfiguriert haben. In Excel können Sie über die erweiterten Optionen das Trennzeichen für Dezimalzahlen festlegen.
  7. Die exportierte Datei können Sie nun als Vorlage verwenden und entsprechend filtern und bearbeiten.
  8. Speichern Sie die bearbeitete Datei über Speichern unter... als CSV-Datei im UTF-8-Format .
    dateispeichern
  9. Importieren Sie abschließend die CSV-Datei in Ihren Shop.

CSV-Import/Export mit LibreOffice Calc

In LibreOffice Calc gehen Sie analog vor:

  1. Öffnen Sie LibreOffice.
  2. Wählen Sie über Datei öffnen die CSV-Datei aus.
  3. Ähnlich wie in Excel öffnet sich ein Dialog, den Sie wie oben beschrieben einstellen müssen.
  4. Bestätigen Sie die Einstellungen über OK.
    libreoffice
  5. Die exportierte Datei können Sie als Vorlage verwenden und entsprechend filtern und bearbeiten. Achten Sie dabei darauf, dass Sie das gleiche Dezimaltrennzeichen wie in Shopware verwenden.
  6. Speichern Sie die Datei als CSV-Datei im UTF-8-Format. Dafür wählen Sie Speichern unter aus und aktivieren den Haken bei Filtereinstellungen bearbeiten.
    csv_speichern
  7. Danach wählen Sie CSV-Format benutzen aus und im erscheinenden Dialog wählen Sie wieder das UTF-8-Format aus.
    csv_speichern2

In OpenOffice oder anderen Programmen, ist analog vorzugehen.

Ihr Tabellenkalkulationsprogramm unterstützt keine UTF-8-Codierung?

Wenn Ihr Tabellenkalkuationsprogramm keine valide UTF-8-Codierung unterstützt, können Sie die UTF-8-Codierung folgendermaßen sicherstellen: Öffnen Sie die bearbeitete CSV-Datei in einem Text-Editor und speichern Sie diese dort als UTF-8-codierte CSV-Datei. Durch diesen Umweg über den Editor kann die Datei korrekt in der UTF-8-Formatierung gespeichert werden.

Hinweis: Für den Import in Shopware muss die CSV-Datei UTF-8-codiert sein. Um sicherzugehen, prüfen Sie den Import zuvor in einer Testumgebung oder im Staging-System. Bevor der Import in das Live-System vorgenommen wird, erstellen Sie am besten ein Datenbankbackup.

Weitere Infos zum Import/Export Tool finden Sie auch in der Shopware Dokumentation. Hier wird Excel nicht empfohlen, da es mit alten Versionen zu Problemen mit Umlauten und Sonderzeichen kommen kann. Eine Vielzahl unserer Kunden arbeitet jedoch ohne Probleme mit Excel. Daher empfehlen wir vorher zu prüfen, ob Ihre Excel Version eine valide UTF-8-Kodierung unterstützt.

Wir wünschen nun fleißiges Im- und Exportieren.


Shopware Tipps & Tricks Teil 8 - Anpassung pluginspezifischer Dokumentenvorlagen

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Herzlich willkommen zum bereits achten Teil unserer Reihe Shopware Tipps & Tricks!

In der Vergangenheit sind Kunden häufig mit Problemen an uns herangetreten, die mit der Anpassung pluginspezifischer Dokumentenvorlagen in Verbindung standen. Deshalb möchten wir heute den aus unserer Sicht korrekten Umgang bei der Individualisierung solcher Dokumentenvorlagen zusammenfassen und Ihnen die Hintergründe erklären.

Relevantes Hintergrundwissen

Da die pluginspezifischen Dokumentenvorlagen auf der gleichen Logik wie die Shopware Standardtemplates basieren, sollten Sie sich vorher mit dem allgemeinen Shopware Templating auseinandersetzen. Ebenso sollten Sie ein Verständnis über Vererbungsstrukturen von Templates haben.

Problembeschreibung

Sie haben die Dokumentenvorlage eines Plugins an Ihre eigenen Bedürfnisse angepasst, es wird aber dennoch das alte Template verwendet? Woran das liegen kann, möchten wir an einem Beispiel erklären. Dafür werfen wir einen Blick in unser Mahnwesen Plugin und dessen Standarddokument für die Mahnung erster Stufe:

mahnung_before

Wo werden die Dokumentenvorlagen hinterlegt?

Die Dokumentenvorlage ist für das entsprechenden Dokument in der Shopware PDF-Belegerstellung hinterlegt. In unserem Beispiel also unter Einstellungen > Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > PDF-Belegerstellung > “Mahnung Stufe 1”.

reminderlvl1

Wird ein entsprechendes Dokument generiert, wird auf die Vorlage zurückgegriffen, welche unter Template hinterlegt ist (im Beispiel: reminderlevelone.tpl). Diese wird nach einem festgelegten Schema, anhand einer Hierarchie von Suchorten gesucht. Die dabei zuerst gefundene Vorlage wird gerendert. Selbstverständlich wird hierbei auch die Vererbungshierarchie des Templates berücksichtigt. Die Suchhierarchie zu verstehen, ist demnach sehr wichtig für das erfolgreiche Anpassen der Dokumentenvorlagen.

Wie ist die Suchhierarchie im Falle von Dokumentenvorlagen aufgebaut?

Abhängig davon, worauf die Variable $injectBeforePlugins in Ihrer theme.php gesetzt ist, gibt es zwei Möglichkeiten wie die Suchhierarchie im Falle von Dokumentenvorlagen aufgebaut ist.

variant-a
variant-b

Ist $injectBeforePlugins auf false gesetzt (Suchhierarchie A), wird zunächst das Dokumenten-Theme nach dem Template durchsucht. Anschließend werden alle Plugins durchsucht und bei erfolgreicher Suche wird das zuerst gefundene Template verwendet.

Ist $injectBeforePlugins auf true gesetzt (Suchhierarchie B), werden zuerst alle Plugins nach dem Dokumententemplate durchsucht. Sobald die Suche erfolgreich war, wird sie abgebrochen und das gefundene Template gerendert.

Die Datei Ihrer eigenen angepassten Vorlage hinterlegen Sie in dem von Ihnen verwendeten shopspezifischen Dokumententemplate, welches Sie unter Einstellungen > Grundeinstellungen > Shops > “Dokumenten-Template” konfiguriert haben. Die Datei der pluginspezifischen Dokumentenvorlage liegt jedoch im Plugin selbst. Somit spielt es eine wichtige Rolle, wo mit der Suche nach dem Template begonnen wird. Das Ganze möchten wir an Hand unseres Beispiels verdeutlichen.

Wie sollte das Dokument angepasst werden?

Um eine bestehende Dokumentenvorlage zu bearbeiten, müssen Sie nicht die gesamte Template-Datei kopieren oder diese überschreiben. Es empfiehlt sich das Template-Vererbungssystem zu nutzen. So müssen Sie nur die Teile bearbeiten, die Sie wirklich ändern möchten.

Beispiel: Anpassung der Dokumentenvorlage der Mahnung Stufe 1
Wir möchten nun, dass die Tabelle unserer Mahnung Stufe 1 unterhalb der Überschrift angezeigt wird. Dafür erstellen wir eine entsprechende eigene Dokumentenvorlage, die von der Dokumentanvorlage des Mahnwesen Plugins erbt und speichern diese unter einem eigenen Namen (reminderlevelone_custom.tpl). In dieser Dokumentenvorlage müssen wir somit lediglich die bereits existierenden Elemente so anpassen, dass unsere Tabelle direkt nach der Überschrift angezeigt wird:

reminderlevelone_c

Nun tragen wir unsere eigene Dokumentenvorlage reminderlevelone_custom.tpl in Einstellungen > Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > PDF-Belegerstellung > “Mahnung Stufe 1” in das Template Feld ein. Die Verwendung eines eigenen Namens für die eigene Vorlage ist hier besonders wichtig, um Probleme mit der Suchhierarchie zu vermeiden. Verwendet man nämlich den gleichen Namen für das eigene Template wird bei Suchhierarchie B (Shopware Standard) zuerst die Dokumentenvorlage des Plugins gefunden und gerendert. Die eigene Vorlage wird in diesem Fall gar nicht erst gefunden und somit bei der Erzeugung des Dokuments auch nicht berücksichtigt.

Es ist somit zu empfehlen der eigenen Dokumentenvorlage immer einen neuen Namen zu geben, damit es in keinem Fall zu Problemen mit der Suchhierarchie kommen kann.

In unserem Fall wird nun unabhängig von Suchhierarchie A oder B zunächst nach der Template-Datei reminderlevelone_custom.tpl gesucht und diese wird im Dokumenten-Theme gefunden. Da diese Datei von der ursprünglichen Template-Datei reminderlevelone.tpl erbt, werden die Suchorte in einem zweiten Schritt nach dieser Datei durchsucht. Die Datei wird im Plugin gefunden und das Dokument wie von uns gewünscht erzeugt:

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Wir hoffen wir konnten Ihnen mit dem heutigen Blogpost weiterhelfen. Viel Spaß beim Ausprobieren und bis zum nächsten Teil unserer Reihe! Hier finden Sie alle bisherigen Teile von Shopware Tipps & Tricks.


Shopware Tipps & Tricks Teil 7 - Mehrgleisig fahren lohnt sich

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Herzlich willkommen zu einem weiteren Teil unserer Reihe Shopware Tipps & Tricks!

Diesmal stellen wir Ihnen einige Gründe vor, wieso Sie als Online-Händler in Ihrem Onlineshop mehrere Versanddienstleister anbieten sollten. Gerade jetzt, wo das Weihnachtsgeschäft vor der Tür steht, spielen eine sichere und pünktliche Zustellung der bestellten Ware eine besonders wichtige Rolle.

Welche Versanddienstleister sollte man überhaupt anbieten?

Viele Online-Händler möchten in erster Linie ihre Versandkosten so gering wie möglich halten und sollten sich deshalb nach Versanddienstleistern mit günstigen Konditionen umschauen. Gleichzeitig sollten die Bedürfnisse der Kunden im Auge behalten werden. Kunden schauen sich in der Regel ebenfalls nach dem kostengünstigsten oder sogar kostenlosem Versand um. Gleichzeitig legen Kunden viel Wert auf eine schnelle und sichere Lieferung, insbesondere wenn es sich um Weihnachtsgeschenke handelt, die noch kurz vor Weihnachten bestellt werden. Auch die Abwicklung der Retouren spielt für den Kunden eine immer wichtigere Rolle.

Bei der Wahl der Versanddienstleister sollten also neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis auch Faktoren wie die Lieferzeit, die Zustellquote sowie die Schadens- und Verlustquote berücksichtigt werden.

Welche Vorteile bringt es, mehrere Versanddienstleister anzubinden?

Das Anbieten mehrerer Versanddienstleister kann insbesondere dazu beitragen, die Verdsandkosten zu optimieren. Grund dafür sind vor allem die unterschiedlichen Preise der Dienstleister, die bei unterschiedlichen Paketgrößen, -gewichten und Bestimmungsländern stark variieren. Dazu variieren zwischen verschiedenen Regionen die Laufzeiten der Logistikdienste. 
Neben der Unterschiede bei Preisen und Laufzeiten bieten die verschiedenen Versanddienstleister auch verschiedene Zusatzdienstleistungen an (Sendungsverfolgung, Zustellung in Paketshops oder Packstationen, ...). Oftmals ergänzt sich das Angebot der verschiedenen Logistiker, sodass es sinnvoll ist mehrere Versanddienstleister anzubinden. Dadurch bieten Sie für jede Kundenanforderung den passenden Anbieter, sodass Sie Ihrem Kunden bei der Auswahl des Dienstleisters entgegen kommen und die Kundenzufriedenheit erhöhen. Ebenfalls verbessert wird die Sicherheit mit der Ausfälle von Logistikern ausgeglichen werden können.

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Gründe für den Einsatz mehrerer Versanddienstleister
Quelle: Warenwirtschaft und Versand - So verkaufen Online-Händler

Insgesamt bietet die Anbindung mehrerer Versanddienstleister also einiges an Optimierungspotenzial.

Umsetzung in Ihrem Shopware Shop

Mit unseren mittlerweile acht Versandadaptern können Sie ganz einfach und bequem die gängigsten Versanddienstleister in Ihrem Shop anbieten. Unsere Versandadapter können problemlos parallel verwendet werden und automatisieren die Versandetikettenerstellung direkt in Ihrem Shopware Backend. Dadurch erreichen Sie vor allem Zeit- und Kostenersparnisse sowie eine Reduzierung manueller Fehler.

Auch in Verbindung mit Pickware ist es sehr bequem, mehrere Versandanbieter gleichzeitig zu nutzen. Mit Pickware Mobile können noch beim Bearbeiten von Bestellungen Änderungen an der vom Kunden gewählten Versandart vorgenommen und sogar die Versandart geändert werden.


Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch hier.

Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft und bis zum nächsten Teil unserer Reihe! Hier finden Sie alle weiteren Teile dieser Reihe.


Shopware Tipps & Tricks Teil 6 - Ausweg aus dem Payment Dschungel

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Herzlich willkommen zu einem weiteren Teil unserer Reihe Shopware Tipps & Tricks! Diesmal widmen wir uns dem Thema Payment.

Für jeden Shopbetreiber stellt sich die Frage welche Zahlungsmethoden man im Shop anbieten soll und welcher Anbieter dafür der richtige ist. Wir geben nachfolgend einen kurzen Überblick hierzu und möchten eine Empfehlung aus technischer Sicht aussprechen (speziell im Hinblick auf die Kompatibilität mit Pickware).

Welche Zahlungsmethoden sollte ich überhaupt anbieten?

Wie immer hängt diese Frage ganz individuell von den Kunden und der Branche des Online Shops ab. Trotzdem ist ein allgemeiner Trend im Markt zu erkennen. Laut einer Studie aus dem Jahr 2016 sind PayPal (34%), gefolgt von Kauf auf Rechnung (27%) die beliebtesten Zahlungsmethoden in Deutschland. Besonders der Rechnungskauf ist hauptsächlich ein deutsches Phänomen. In anderen europäischen Ländern spielt der Kauf auf Rechnung kaum eine Rolle. Doch auch Lastschrift oder Kreditkarte (18%) sowie Zahlung über das Bankkonto (15%) erfreuen sich hierzulande großer Beliebtheit.

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Möchte man als Online Händler in Deutschland möglichst viele Kunden erreichen ist eine breite Auswahl an Zahlungsmethoden also empfehlenswert. Wer ausschließlich auf PayPal setzt, lässt sich möglicherweise Kunden entgehen. Für den Verkauf außerhalb von Deutschland kann man sich Kauf auf Rechnung inkl. den dahinterstehenden Prozessen jedoch sparen.

Welches Plugin für welche Zahlungsmethode?

Möchte man die o.g. Zahlungsmethoden anbieten, stellt sich nach wie vor die Frage wie diese im Shop technisch realisiert werden sollen. Wir empfehlen insbesondere aus technischen Gesichtspunkten folgende Zahlungsplugins.

  • PayPal: Hier bietet sich das kostenlose & offizielle PayPal Plugin von Shopware an.
  • Kauf auf Rechnung: Hierfür kann die Shopware Standardkomponente zur Belegerstellung und die automatische Rechnungserstellung in Pickware genutzt werden. Für den automatisierten Abgleich eingehender Zahlungen empfehlen wir die Verwendung unseres Bankabgleich Plugins. Wenn sich ein Kunde mit der Zahlung mal etwas verspätet, können Sie zudem mit unserem Mahnwesen Plugin ganz automatisch Mahnungen versenden. Alternativ kann für den Kauf auf Rechnung auch auf Factoring Firmen wie Klarna, Billpay etc. zurück gegriffen werden. Der Vorteil dabei ist, dass das Zahlungsausfallrisiko komplett an den Factorer weitergegeben wird. Allerdings geht dies auch mit zusätzlichen Kosten sowie einem vom Shopware Standard abweichenden Handling zur Rechnungserstellung einher.
  • Vorkasse: Für den Abgleich der eingehenden Zahlungen bietet sich auch hier der Einsatz unseres Bankabgleich Plugins an, bei dem im Gegensatz zu vergleichbaren Lösungen anderer Anbieter keine Kosten pro Transaktion anfallen. Um die Zahlungsmethode im Shop anzubieten ist ansonsten kein gesondertes Plugin notwendig.
  • Kreditkarte: Hier empfehlen wir das offizielle und kostenlose Stripe Plugin, das sich unter anderem durch extrem geringe Transaktionsgebühren ohne monatliche Fixkosten von anderen Lösungen abhebt.
  • Lastschrift: Hierfür können Sie ebenfalls bequem das Stripe Plugin verwenden.
  • SOFORT Überweisung: Auch diese Zahlungsmethode wird praktischerweise durch das Stripe Plugin abgedeckt. Alternativ können Sie auch eines der SOFORT Überweisungs Plugins verwenden.

Wieso empfehlen wir Ihnen Stripe anstelle anderer Zwischenlösungen?

Neben der guten technischen Basis des Plugins und den günstigen Konditionen empfiehlt sich Stripe durch den unkomplizierten Registrierungsprozess. Gerade bei der Kreditkartenzahlung bietet Stripe einen entscheidenden Vorteil. Stripe tritt selbst auch als sogenannter "Acquirer" und nicht "nur" als Payment Gateway auf. Das bedeutet, dass Sie für Kreditkartenzahlung neben Stripe keinen anderen Dienstleister (mit separatem Vertrag) benötigen, der das Geld letztlich einzieht. Mit Stripe hat man somit alles aus einer Hand und kann zudem auch Apple Pay, Bancontact, Giropay und iDEAL anbieten.

Fazit

Mit PayPal, Stripe und den Shopware Standardfunktionen kann man unkompliziert alle wichtigen Zahlungsmethoden im Shop anbieten und dabei problemlos auf Gateway Lösungen mit teilweise fehleranfälliger technischer Basis verzichten. Unsere Plugins für den Bankabgleich und das Mahnwesen automatisieren und vereinfachen zudem die Prozesse rund um den Kauf auf Rechnung und Vorkasse.

Wir hoffen sehr, dass Ihnen dieser Teil von Shopware Tipps & Tricks gefallen hat und dass Sie mit unserem Lösungsvorschlag einen Weg aus dem Payment Dschungel finden können. Hier finden Sie alle bisherigen Teile dieser Reihe.

Wir freuen uns wie immer sehr über Feedback und weitere Anregungen! Haben Sie einen Wunsch für ein Shopware Tipps & Tricks Thema? Dann schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an [email protected].


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