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Shopware Tipps & Tricks Teil 9 - Exportieren und Importieren von CSV-Dateien

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Das kostenlose Import/Export Tool von Shopware erfreut sich großer Beliebtheit, wenn es um die Änderung oder Anlage einer großen Anzahl an Daten geht. Auch wir stellen einige Pickware Profile für das Import/Export Tool bereit, beispielsweise für Bestandsänderungen oder die Lieferantenanlage.

Um die Vorteile des Tools optimal zu nutzen, sind einige Dinge zu beachten – insbesondere beim Öffnen, Bearbeiten und Speichern der CSV-Dateien. Wenn Sie Daten aus Shopware als CSV-Datei exportiert haben, bearbeiten Sie diese beispielsweise mit Excel, LibreOffice oder OpenOffice. Wir zeigen Schritt für Schritt, was es zu berücksichtigen gibt, damit die CSV-Datei im Tabellenkalkulationsprogramm richtig angezeigt wird und auch wieder korrekt in Shopware importiert werden kann.

Worauf ist zu achten?

Unabhängig des verwendeten Programms sind folgende Punkte bei der Bearbeitung der CSV-Datei für das Shopware Import/Export Tool zu berücksichtigen:

  • Entsprechendes Profil als CSV-Datei aus Shopware exportieren und als Vorlage nutzen.
  • Datei als CSV-Datei in einem Tabellenkalkulationsprogramm öffnen.
  • Wichtig dabei: die Kodierung muss UTF-8 und das Trennzeichen ein Semikolon sein.
  • Das Dezimaltrennzeichen für Dezimalzahlen in der Datei entspricht dem im Shopware Import/Export konfigurierten.
    dezimalzahlen-1
  • Datei als Semikolon-getrennte CSV-Datei im UTF-8-Format exportieren / speichern.

CSV-Import/Export mit Excel (ab Excel 2010)

Bei Excel gehen Sie dafür folgendermaßen vor:

  1. Führen Sie zunächst einen CSV-Export mit dem entsprechenden Profil in Ihrem Shopware Shop durch.
  2. Öffnen Sie ein neues Dokument in Excel.
  3. Importieren Sie die CSV-Datei in Excel im Daten Tab über die Option Aus Text.
    excel-pfad
  4. Wählen Sie Mit Trennzeichen versehen und als Dateiursprung Unicode (UTF-8) aus
    uft-8-excel_neu
  5. Wählen Sie als Trennzeichen das Semikolon aus.
    semikolon2
  6. Achten Sie beim Bearbeiten der Datei darauf, das gleiche Dezimaltrennzeichen zu verwenden, welches Sie auch im Import/Export Tool konfiguriert haben. In Excel können Sie über die erweiterten Optionen das Trennzeichen für Dezimalzahlen festlegen.
  7. Die exportierte Datei können Sie nun als Vorlage verwenden und entsprechend filtern und bearbeiten.
  8. Speichern Sie die bearbeitete Datei über Speichern unter... als CSV-Datei im UTF-8-Format .
    dateispeichern
  9. Importieren Sie abschließend die CSV-Datei in Ihren Shop.

CSV-Import/Export mit LibreOffice Calc

In LibreOffice Calc gehen Sie analog vor:

  1. Öffnen Sie LibreOffice.
  2. Wählen Sie über Datei öffnen die CSV-Datei aus.
  3. Ähnlich wie in Excel öffnet sich ein Dialog, den Sie wie oben beschrieben einstellen müssen.
  4. Bestätigen Sie die Einstellungen über OK.
    libreoffice
  5. Die exportierte Datei können Sie als Vorlage verwenden und entsprechend filtern und bearbeiten. Achten Sie dabei darauf, dass Sie das gleiche Dezimaltrennzeichen wie in Shopware verwenden.
  6. Speichern Sie die Datei als CSV-Datei im UTF-8-Format. Dafür wählen Sie Speichern unter aus und aktivieren den Haken bei Filtereinstellungen bearbeiten.
    csv_speichern
  7. Danach wählen Sie CSV-Format benutzen aus und im erscheinenden Dialog wählen Sie wieder das UTF-8-Format aus.
    csv_speichern2

In OpenOffice oder anderen Programmen, ist analog vorzugehen.

Ihr Tabellenkalkulationsprogramm unterstützt keine UTF-8-Codierung?

Wenn Ihr Tabellenkalkuationsprogramm keine valide UTF-8-Codierung unterstützt, können Sie die UTF-8-Codierung folgendermaßen sicherstellen: Öffnen Sie die bearbeitete CSV-Datei in einem Text-Editor und speichern Sie diese dort als UTF-8-codierte CSV-Datei. Durch diesen Umweg über den Editor kann die Datei korrekt in der UTF-8-Formatierung gespeichert werden.

Hinweis: Für den Import in Shopware muss die CSV-Datei UTF-8-codiert sein. Um sicherzugehen, prüfen Sie den Import zuvor in einer Testumgebung oder im Staging-System. Bevor der Import in das Live-System vorgenommen wird, erstellen Sie am besten ein Datenbankbackup.

Weitere Infos zum Import/Export Tool finden Sie auch in der Shopware Dokumentation. Hier wird Excel nicht empfohlen, da es mit alten Versionen zu Problemen mit Umlauten und Sonderzeichen kommen kann. Eine Vielzahl unserer Kunden arbeitet jedoch ohne Probleme mit Excel. Daher empfehlen wir vorher zu prüfen, ob Ihre Excel Version eine valide UTF-8-Kodierung unterstützt.

Wir wünschen nun fleißiges Im- und Exportieren.


Shopware Tipps & Tricks Teil 8 - Anpassung pluginspezifischer Dokumentenvorlagen

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Herzlich willkommen zum bereits achten Teil unserer Reihe Shopware Tipps & Tricks!

In der Vergangenheit sind Kunden häufig mit Problemen an uns herangetreten, die mit der Anpassung pluginspezifischer Dokumentenvorlagen in Verbindung standen. Deshalb möchten wir heute den aus unserer Sicht korrekten Umgang bei der Individualisierung solcher Dokumentenvorlagen zusammenfassen und Ihnen die Hintergründe erklären.

Relevantes Hintergrundwissen

Da die pluginspezifischen Dokumentenvorlagen auf der gleichen Logik wie die Shopware Standardtemplates basieren, sollten Sie sich vorher mit dem allgemeinen Shopware Templating auseinandersetzen. Ebenso sollten Sie ein Verständnis über Vererbungsstrukturen von Templates haben.

Problembeschreibung

Sie haben die Dokumentenvorlage eines Plugins an Ihre eigenen Bedürfnisse angepasst, es wird aber dennoch das alte Template verwendet? Woran das liegen kann, möchten wir an einem Beispiel erklären. Dafür werfen wir einen Blick in unser Mahnwesen Plugin und dessen Standarddokument für die Mahnung erster Stufe:

mahnung_before

Wo werden die Dokumentenvorlagen hinterlegt?

Die Dokumentenvorlage ist für das entsprechenden Dokument in der Shopware PDF-Belegerstellung hinterlegt. In unserem Beispiel also unter Einstellungen > Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > PDF-Belegerstellung > “Mahnung Stufe 1”.

reminderlvl1

Wird ein entsprechendes Dokument generiert, wird auf die Vorlage zurückgegriffen, welche unter Template hinterlegt ist (im Beispiel: reminderlevelone.tpl). Diese wird nach einem festgelegten Schema, anhand einer Hierarchie von Suchorten gesucht. Die dabei zuerst gefundene Vorlage wird gerendert. Selbstverständlich wird hierbei auch die Vererbungshierarchie des Templates berücksichtigt. Die Suchhierarchie zu verstehen, ist demnach sehr wichtig für das erfolgreiche Anpassen der Dokumentenvorlagen.

Wie ist die Suchhierarchie im Falle von Dokumentenvorlagen aufgebaut?

Abhängig davon, worauf die Variable $injectBeforePlugins in Ihrer theme.php gesetzt ist, gibt es zwei Möglichkeiten wie die Suchhierarchie im Falle von Dokumentenvorlagen aufgebaut ist.

variant-a
variant-b

Ist $injectBeforePlugins auf false gesetzt (Suchhierarchie A), wird zunächst das Dokumenten-Theme nach dem Template durchsucht. Anschließend werden alle Plugins durchsucht und bei erfolgreicher Suche wird das zuerst gefundene Template verwendet.

Ist $injectBeforePlugins auf true gesetzt (Suchhierarchie B), werden zuerst alle Plugins nach dem Dokumententemplate durchsucht. Sobald die Suche erfolgreich war, wird sie abgebrochen und das gefundene Template gerendert.

Die Datei Ihrer eigenen angepassten Vorlage hinterlegen Sie in dem von Ihnen verwendeten shopspezifischen Dokumententemplate, welches Sie unter Einstellungen > Grundeinstellungen > Shops > “Dokumenten-Template” konfiguriert haben. Die Datei der pluginspezifischen Dokumentenvorlage liegt jedoch im Plugin selbst. Somit spielt es eine wichtige Rolle, wo mit der Suche nach dem Template begonnen wird. Das Ganze möchten wir an Hand unseres Beispiels verdeutlichen.

Wie sollte das Dokument angepasst werden?

Um eine bestehende Dokumentenvorlage zu bearbeiten, müssen Sie nicht die gesamte Template-Datei kopieren oder diese überschreiben. Es empfiehlt sich das Template-Vererbungssystem zu nutzen. So müssen Sie nur die Teile bearbeiten, die Sie wirklich ändern möchten.

Beispiel: Anpassung der Dokumentenvorlage der Mahnung Stufe 1
Wir möchten nun, dass die Tabelle unserer Mahnung Stufe 1 unterhalb der Überschrift angezeigt wird. Dafür erstellen wir eine entsprechende eigene Dokumentenvorlage, die von der Dokumentanvorlage des Mahnwesen Plugins erbt und speichern diese unter einem eigenen Namen (reminderlevelone_custom.tpl). In dieser Dokumentenvorlage müssen wir somit lediglich die bereits existierenden Elemente so anpassen, dass unsere Tabelle direkt nach der Überschrift angezeigt wird:

reminderlevelone_c

Nun tragen wir unsere eigene Dokumentenvorlage reminderlevelone_custom.tpl in Einstellungen > Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > PDF-Belegerstellung > “Mahnung Stufe 1” in das Template Feld ein. Die Verwendung eines eigenen Namens für die eigene Vorlage ist hier besonders wichtig, um Probleme mit der Suchhierarchie zu vermeiden. Verwendet man nämlich den gleichen Namen für das eigene Template wird bei Suchhierarchie B (Shopware Standard) zuerst die Dokumentenvorlage des Plugins gefunden und gerendert. Die eigene Vorlage wird in diesem Fall gar nicht erst gefunden und somit bei der Erzeugung des Dokuments auch nicht berücksichtigt.

Es ist somit zu empfehlen der eigenen Dokumentenvorlage immer einen neuen Namen zu geben, damit es in keinem Fall zu Problemen mit der Suchhierarchie kommen kann.

In unserem Fall wird nun unabhängig von Suchhierarchie A oder B zunächst nach der Template-Datei reminderlevelone_custom.tpl gesucht und diese wird im Dokumenten-Theme gefunden. Da diese Datei von der ursprünglichen Template-Datei reminderlevelone.tpl erbt, werden die Suchorte in einem zweiten Schritt nach dieser Datei durchsucht. Die Datei wird im Plugin gefunden und das Dokument wie von uns gewünscht erzeugt:

mahnung_after2

Wir hoffen wir konnten Ihnen mit dem heutigen Blogpost weiterhelfen. Viel Spaß beim Ausprobieren und bis zum nächsten Teil unserer Reihe! Hier finden Sie alle bisherigen Teile von Shopware Tipps & Tricks.


Shopware Tipps & Tricks Teil 7 - Mehrgleisig fahren lohnt sich

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Herzlich willkommen zu einem weiteren Teil unserer Reihe Shopware Tipps & Tricks!

Diesmal stellen wir Ihnen einige Gründe vor, wieso Sie als Online-Händler in Ihrem Onlineshop mehrere Versanddienstleister anbieten sollten. Gerade jetzt, wo das Weihnachtsgeschäft vor der Tür steht, spielen eine sichere und pünktliche Zustellung der bestellten Ware eine besonders wichtige Rolle.

Welche Versanddienstleister sollte man überhaupt anbieten?

Viele Online-Händler möchten in erster Linie ihre Versandkosten so gering wie möglich halten und sollten sich deshalb nach Versanddienstleistern mit günstigen Konditionen umschauen. Gleichzeitig sollten die Bedürfnisse der Kunden im Auge behalten werden. Kunden schauen sich in der Regel ebenfalls nach dem kostengünstigsten oder sogar kostenlosem Versand um. Gleichzeitig legen Kunden viel Wert auf eine schnelle und sichere Lieferung, insbesondere wenn es sich um Weihnachtsgeschenke handelt, die noch kurz vor Weihnachten bestellt werden. Auch die Abwicklung der Retouren spielt für den Kunden eine immer wichtigere Rolle.

Bei der Wahl der Versanddienstleister sollten also neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis auch Faktoren wie die Lieferzeit, die Zustellquote sowie die Schadens- und Verlustquote berücksichtigt werden.

Welche Vorteile bringt es, mehrere Versanddienstleister anzubinden?

Das Anbieten mehrerer Versanddienstleister kann insbesondere dazu beitragen, die Verdsandkosten zu optimieren. Grund dafür sind vor allem die unterschiedlichen Preise der Dienstleister, die bei unterschiedlichen Paketgrößen, -gewichten und Bestimmungsländern stark variieren. Dazu variieren zwischen verschiedenen Regionen die Laufzeiten der Logistikdienste. 
Neben der Unterschiede bei Preisen und Laufzeiten bieten die verschiedenen Versanddienstleister auch verschiedene Zusatzdienstleistungen an (Sendungsverfolgung, Zustellung in Paketshops oder Packstationen, ...). Oftmals ergänzt sich das Angebot der verschiedenen Logistiker, sodass es sinnvoll ist mehrere Versanddienstleister anzubinden. Dadurch bieten Sie für jede Kundenanforderung den passenden Anbieter, sodass Sie Ihrem Kunden bei der Auswahl des Dienstleisters entgegen kommen und die Kundenzufriedenheit erhöhen. Ebenfalls verbessert wird die Sicherheit mit der Ausfälle von Logistikern ausgeglichen werden können.

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Gründe für den Einsatz mehrerer Versanddienstleister
Quelle: Warenwirtschaft und Versand - So verkaufen Online-Händler

Insgesamt bietet die Anbindung mehrerer Versanddienstleister also einiges an Optimierungspotenzial.

Umsetzung in Ihrem Shopware Shop

Mit unseren mittlerweile acht Versandadaptern können Sie ganz einfach und bequem die gängigsten Versanddienstleister in Ihrem Shop anbieten. Unsere Versandadapter können problemlos parallel verwendet werden und automatisieren die Versandetikettenerstellung direkt in Ihrem Shopware Backend. Dadurch erreichen Sie vor allem Zeit- und Kostenersparnisse sowie eine Reduzierung manueller Fehler.

Auch in Verbindung mit Pickware ist es sehr bequem, mehrere Versandanbieter gleichzeitig zu nutzen. Mit Pickware Mobile können noch beim Bearbeiten von Bestellungen Änderungen an der vom Kunden gewählten Versandart vorgenommen und sogar die Versandart geändert werden.


Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch hier.

Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft und bis zum nächsten Teil unserer Reihe! Hier finden Sie alle weiteren Teile dieser Reihe.


Shopware Tipps & Tricks Teil 6 - Ausweg aus dem Payment Dschungel

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Herzlich willkommen zu einem weiteren Teil unserer Reihe Shopware Tipps & Tricks! Diesmal widmen wir uns dem Thema Payment.

Für jeden Shopbetreiber stellt sich die Frage welche Zahlungsmethoden man im Shop anbieten soll und welcher Anbieter dafür der richtige ist. Wir geben nachfolgend einen kurzen Überblick hierzu und möchten eine Empfehlung aus technischer Sicht aussprechen (speziell im Hinblick auf die Kompatibilität mit Pickware).

Welche Zahlungsmethoden sollte ich überhaupt anbieten?

Wie immer hängt diese Frage ganz individuell von den Kunden und der Branche des Online Shops ab. Trotzdem ist ein allgemeiner Trend im Markt zu erkennen. Laut einer Studie aus dem Jahr 2016 sind PayPal (34%), gefolgt von Kauf auf Rechnung (27%) die beliebtesten Zahlungsmethoden in Deutschland. Besonders der Rechnungskauf ist hauptsächlich ein deutsches Phänomen. In anderen europäischen Ländern spielt der Kauf auf Rechnung kaum eine Rolle. Doch auch Lastschrift oder Kreditkarte (18%) sowie Zahlung über das Bankkonto (15%) erfreuen sich hierzulande großer Beliebtheit.

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Möchte man als Online Händler in Deutschland möglichst viele Kunden erreichen ist eine breite Auswahl an Zahlungsmethoden also empfehlenswert. Wer ausschließlich auf PayPal setzt, lässt sich möglicherweise Kunden entgehen. Für den Verkauf außerhalb von Deutschland kann man sich Kauf auf Rechnung inkl. den dahinterstehenden Prozessen jedoch sparen.

Welches Plugin für welche Zahlungsmethode?

Möchte man die o.g. Zahlungsmethoden anbieten, stellt sich nach wie vor die Frage wie diese im Shop technisch realisiert werden sollen. Wir empfehlen insbesondere aus technischen Gesichtspunkten folgende Zahlungsplugins.

  • PayPal: Hier bietet sich das kostenlose & offizielle PayPal Plugin von Shopware an.
  • Kauf auf Rechnung: Hierfür kann die Shopware Standardkomponente zur Belegerstellung und die automatische Rechnungserstellung in Pickware genutzt werden. Für den automatisierten Abgleich eingehender Zahlungen empfehlen wir die Verwendung unseres Bankabgleich Plugins. Wenn sich ein Kunde mit der Zahlung mal etwas verspätet, können Sie zudem mit unserem Mahnwesen Plugin ganz automatisch Mahnungen versenden. Alternativ kann für den Kauf auf Rechnung auch auf Factoring Firmen wie Klarna, Billpay etc. zurück gegriffen werden. Der Vorteil dabei ist, dass das Zahlungsausfallrisiko komplett an den Factorer weitergegeben wird. Allerdings geht dies auch mit zusätzlichen Kosten sowie einem vom Shopware Standard abweichenden Handling zur Rechnungserstellung einher.
  • Vorkasse: Für den Abgleich der eingehenden Zahlungen bietet sich auch hier der Einsatz unseres Bankabgleich Plugins an, bei dem im Gegensatz zu vergleichbaren Lösungen anderer Anbieter keine Kosten pro Transaktion anfallen. Um die Zahlungsmethode im Shop anzubieten ist ansonsten kein gesondertes Plugin notwendig.
  • Kreditkarte: Hier empfehlen wir das offizielle und kostenlose Stripe Plugin, das sich unter anderem durch extrem geringe Transaktionsgebühren ohne monatliche Fixkosten von anderen Lösungen abhebt.
  • Lastschrift: Hierfür können Sie ebenfalls bequem das Stripe Plugin verwenden.
  • SOFORT Überweisung: Auch diese Zahlungsmethode wird praktischerweise durch das Stripe Plugin abgedeckt. Alternativ können Sie auch eines der SOFORT Überweisungs Plugins verwenden.

Wieso empfehlen wir Ihnen Stripe anstelle anderer Zwischenlösungen?

Neben der guten technischen Basis des Plugins und den günstigen Konditionen empfiehlt sich Stripe durch den unkomplizierten Registrierungsprozess. Gerade bei der Kreditkartenzahlung bietet Stripe einen entscheidenden Vorteil. Stripe tritt selbst auch als sogenannter "Acquirer" und nicht "nur" als Payment Gateway auf. Das bedeutet, dass Sie für Kreditkartenzahlung neben Stripe keinen anderen Dienstleister (mit separatem Vertrag) benötigen, der das Geld letztlich einzieht. Mit Stripe hat man somit alles aus einer Hand und kann zudem auch Apple Pay for Web, Bancontact, Giropay und iDEAL anbieten.

Fazit

Mit PayPal, Stripe und den Shopware Standardfunktionen kann man unkompliziert alle wichtigen Zahlungsmethoden im Shop anbieten und dabei problemlos auf Gateway Lösungen mit teilweise fehleranfälliger technischer Basis verzichten. Unsere Plugins für den Bankabgleich und das Mahnwesen automatisieren und vereinfachen zudem die Prozesse rund um den Kauf auf Rechnung und Vorkasse.

Wir hoffen sehr, dass Ihnen dieser Teil von Shopware Tipps & Tricks gefallen hat und dass Sie mit unserem Lösungsvorschlag einen Weg aus dem Payment Dschungel finden können. Hier finden Sie alle bisherigen Teile dieser Reihe.

Wir freuen uns wie immer sehr über Feedback und weitere Anregungen! Haben Sie einen Wunsch für ein Shopware Tipps & Tricks Thema? Dann schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an [email protected].


Shopware Tipps & Tricks Teil 5 - Kostenlose Artikel in Shopware

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Herzlich willkommen zu einem weiteren Teil unserer Reihe Shopware Tipps & Tricks!

Sie standen schon einmal vor dem Problem, dass Sie einer Kundenbestellung einen kostenlosen Artikel hinzufügen wollten, damit dieser auch für die weitere Verarbeitung angezeigt wird? In Shopware gibt es nicht direkt die Möglichkeit einen Artikel als kostenlos zu markieren. Heute zeigen wir Ihnen, wie Sie dennoch kostenlose Artikel in Shopware führen können.

Wie können Sie dieses Problem umgehen?

Dieses Problem können Sie durch das Anlegen einer Preisgruppe mit einem Rabatt von 100% umgehen. Legen Sie dafür die neue Preisgruppe unter Einstellungen > Grundeinstellungen > Artikel > Preisgruppen entsprechend an.

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Anschließend müssen Sie nur noch in den jeweiligen Artikeln, die kostenlos sein sollen, diese Preisgruppe auswählen und aktivieren.

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Dies bietet die Vorteile, dass Sie kostenlose Artikel, wie beispielsweise Werbekataloge, nun über Pickware Mobile kommissionieren können und auch die Bestände dieser Artikel mit dem Shopware ERP powered by Pickware Plugin pflegen können.

Weitere Informationen und einen zweiten Lösungsweg zum Thema kostenlose Artikel in Shopware finden Sie hier.

Wir hoffen dieser Teil unserer Blogreihe Shopware Tipps & Tricks hat Ihnen gefallen und konnte Ihnen weiterhelfen. Hier finden Sie alle bisherigen Teile dieser Reihe.


Shopware Tipps & Tricks Teil 4 - Manuelle Erstellung einer Kundenbestellung

tipps-und-tricks-schraegHerzlich willkommen zu einem weiteren Teil unserer Reihe Shopware Tipps & Tricks!

Häufig werden wir von Kunden gefragt, wie bei der Annahme von Kundenbestellungen per Telefon, Fax, E-Mail oder auf einem anderen Wege, vorzugehen ist. Dies möchten wir in der heutigen Ausgabe von Shopware Tipps & Tricks erklären. Shopware bietet hierfür zwei einfache Lösungswege, die jedoch vielen Nutzern noch unbekannt sind.

Wir empfehlen Ihnen die Verwendung des folgenden Lösungsweges:

Manuelle Erstellung einer Bestellung für einen Kunden über das Frontend

  • Kundenkonto im Backend öffnen
    Im Kundenkonto des entsprechenden Kunden, für den Sie eine Bestellung durchführen möchten, die nicht klassisch über den Online Shop eingegangen ist, haben Sie oben rechts die Möglichkeit über den Button "Bestellung durchführen" eine Bestellung im Namen des Kunden durchzuführen.

    backend3
  • Bestellung durchführen
    Anschließend öffnet sich das Frontend Ihres Shops. Da Sie direkt als der entsprechende Kunde eingeloggt sind, können Sie ganz bequem die Bestellung für Ihren Kunden durchführen. Fügen Sie einfach die jeweiligen Artikel dem Warenkorb hinzu und schließen Sie die Bestellung ab. Die für den Kunden relevanten Rabatte und dessen bevorzugte Zahlungsart werden hierbei selbstverständlich berücksichtigt.

Nach Abschluss der Bestellung finden Sie diese wie gewohnt in Ihrer Bestellliste unter Kunden > Bestellungen und können sie weiter verarbeiten und natürlich mit Pickware Mobile kommissionieren und versenden.

So einfach geht's!

Wir empfehlen Ihnen diesen Lösungsweg über das Frontend zu verwenden, da so alle für den Kunden relevanten Rabatte beachtet werden und uns keine Inkompatibilitäten mit anderen Plugins bekannt sind.

Alternativ können Sie natürlich auch das kostenlose Plugin Backend Bestellungen von Shopware nutzen, mit dem Sie Bestellungen direkt in Ihrem Shopware Backend erstellen können. Allerdings ist hier die Kompatibilität mit anderen Plugins, beispielsweise Bundles von Shopware oder unserem Stücklisten Plugin, nicht garantiert.

Viel Spaß beim Ausprobieren und bis zum nächsten Teil unserer Reihe!


Shopware Tipps & Tricks Teil 3 - Umstieg von der Test- auf die Miet-/Kaufversion eines Plugins

tipps-und-tricks-schraegHerzlich willkommen zu einem weiteren Teil unserer Reihe Shopware Tipps & Tricks!

Die heutige Ausgabe dreht sich rund um das Thema des Lizenzwechsels von Plugins in Shopware. Hierbei gibt es immer wieder Unklarheiten, die den eigenen Shop negativ beeinflussen können. Sowohl für Plugin-Nutzer, als auch für Plugin-Hersteller ist ein reibungsloser Lizenzwechsel also absolut wünschenswert.

Wichtig: Es ist nicht nötig, das Plugin für den Wechsel zwischen verschiedenen Lizenzversionen zu deinstallieren, zu überschreiben oder erneut zu installieren. Es gehen somit auch keine Daten oder Einstellungen verloren, wenn der Umstieg korrekt, wie hier beschrieben, durchgeführt wird.

Der Wechsel gestaltet sich in 4 einfachen Schritten:

1. Miet-/Kaufversion erwerben

Als erstes sollte die Miet-/Kaufversion des Plugins im Shopware Community Store erworben werden. Achten Sie hierbei unbedingt auf die korrekte Angabe Ihrer Shop-Domain.

2. Neue Lizenz im Lizenzmanager hinzufügen

Im nächsten Schritt wird die Miet-/Kauflizenz im Lizenz-Manager unter Einstellungen --> Grundeinstellungen --> Weitere Einstellungen --> Lizenz-Manager hinterlegt. Hierzu klickt man zuerst auf "Hinzufügen", wodurch im rechten Teil des Fensters ein weiterer Dialog erscheint.

3. Miet-/Kauflizenz hinterlegen

Im neu erschienenen Dialog trägt man unter "Beschreibung" die gleiche Beschreibung ein, die für die Testlizenz auch schon hinterlegt war. Die Checkbox für "Aktiv" muss aktiviert werden. Unter "Lizenz" fügt man die frisch erworbene Miet-/Kauflizenz ein, die im Shopware Account unter Lizenzen einzusehen ist. Nachdem alle nötigen Informationen eingetragen wurden, schließt man den Vorgang mit einem Klick auf "Speichern" ab.

lizenzmanager2

4. Testlizenz entfernen

Im letzten Schritt sollte die zuvor verwendete Testlizenz aus dem Lizenzmanager entfernt werden. Diese erkennen Sie am entsprechenden Eintrag in der Spalte "Version". Mit einem Klick auf den roten "Löschen"-Button wird die Lizenz aus dem Lizenz-Manager entfernt. Ab jetzt ist Ihre neue Miet-/Kauflizenz uneingeschränkt nutzbar.

Hinweis: Wenn Sie ein Plugin nach der Testphase weiter einsetzen möchten, ist es sinnvoll, den Lizenzwechsel bereits vor dem Ablauf der Testlizenz durchzuführen, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.

Ob man sich für eine Kauf- oder Mietversion entscheidet, hängt natürlich von den eigenen Präferenzen und von der Häufigkeit mit der man sein Shopware aktualisiert ab.

Die Miete hat den Vorteil, dass alle Updates für die Dauer der Miete inklusive sind und das Plugin nach den ersten 3 Monaten flexibel monatlich gekündigt werden kann.
Mit dem Kauf eines Plugins können Sie dieses zeitlich unbegrenzt in Ihrem Shop einsetzen. Für die ersten 12 Monate sind außerdem alle Updates inklusive. Um auch danach weiterhin Updates zu erhalten, kann die Subscription anschließend z.B. für 40 % des Kaufpreises um weitere 12 Monate verlängert werden. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

Viel Erfolg beim nächsten Lizenzwechsel und bis zum nächsten Teil unserer Reihe!


Shopware Tipps & Tricks Teil 2 - Farbige Bestellstatus

tipps-und-tricks-schraegHerzlich willkommen zum zweiten Teil unserer Reihe Shopware Tipps & Tricks!

Im zweiten Teil unserer Reihe geht es um die farbige Gestaltung aller Bestell- und Zahlstatus. Hiermit ist es möglich verschiedene Status auf den ersten Blick zu erkennen und diese je nach Bedarf noch einmal nachzubearbeiten. Somit gehören vergessene oder übersehene Tätigkeiten der Vergangenheit an.

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So können Sie die Status anpassen

Um die Anpassung der Status vorzunehmen, muss der Dialog Textbausteine geöffnet werden. Dieser ist unter Einstellungen --> Textbausteine zu finden. In diesem Dialog gehen Sie dann wie folgt vor:

  1. Wählen Sie im Menübaum auf der linken Seite den Eintrag Backend --> Static --> order_status aus. Nun öffnen sich alle Textbausteine zu den Orderstatus.

  2. Öffnen Sie den Bearbeitungsmodus, indem Sie doppelt auf den Eintrag in der Spalte "Wert" klicken.

  3. Fügen Sie nun den folgenden Wert ein:

<span style="color:!farbe!;">!Bestellstatus!</span>

Hierbei tragen Sie für !farbe! Ihre Wunschfarbe ein (Beispielsweise Farbnamen wie red, green, blue oder Hexadezimale Farbcodes wie #FF0000 - eine Übersicht finden Sie hier). Für !Bestellstatus! tragen Sie den Namen des Bestellstatus ein, den Sie gerade bearbeiten.

Mit einem Klick auf "Aktualisieren" wird der jeweilige Eintrag gespeichert.

Ihre Status haben nun die gewünschte Farbe und können direkt von den anderen Status unterschieden werden.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass diese Anpassungen Auswirkungen auf Ihre E-Mail Vorlagen haben können, da die Status teilweise in den Vorlagen vorkommen. Um das zu vermeiden können Sie die Statusvariablen in den E-Mail Vorlagen durch Text ersetzen oder die Vorlage komplett als HTML-Email versenden.

In den nächsten Wochen wird diese Reihe mit weiteren hilfreichen Tipps & Tricks rund um Shopware ergänzt.


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