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Der Pickware YouTube Kanal mit neuer WMS-Tutorial Reihe

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Unsere neue Tutorial Reihe startet! Nach der ersten Reihe rund um Shopware ERP gibt es ab sofort regelmäßig neue WMS-Tutorials. Diese Reihe führt Sie Schritt für Schritt durch sämtliche Funktionen von Shopware WMS powered by Pickware und zeigt detailliert den optimalen Einsatz unserer mobilen Barcodescanner mit den Apps für Lager und Versand.

Falls Sie sich also fragen: Wie beginne ich mit der Einrichtung eines Benutzerprofils in der Lager App? Wie verzeichne ich den Wareneingang korrekt? Oder wie erstelle ich ein Pickprofil? Dann sind die neuen Tutorials genau das richtige für Sie. Wir haben im Folgenden einen kurzen Ausblick auf die Themen der neuen WMS-Reihe und einen Überblick über die weiteren Inhalte unseres YouTube Kanals für Sie zusammengestellt.

Einzelkommissionierung mit Shopware WMS

Im ersten Tutorial erklären wir, wie Sie mit der Versand App eine einzelne Bestellung unter Einsatz mobiler Barcodescanner kommissionieren.

Diese Themen hält die neue WMS-Tutorial Reihe bereit

Egal, ob Sie Shopware Anfänger oder Profi sind, mithilfe unserer Playlists können Sie Ihre Lager- und Versandprozesse mobil und barcodebasiert künftig noch effizienter automatisieren. Auf diese Themen dürfen Sie sich freuen:

1. Installation & Einrichtung

Hier werden wir erklären, wie iPod oder iPhone mit den Barcodescanner-Hüllen verbunden werden. Nach diesen Tutorials wird es Ihnen leicht fallen, unsere Apps einzurichten sowie alle notwendigen Einstellungen im Shopware Backend vorzunehmen.

2. Versandprozesse

In den Tutorials rund um den Versandprozess zeigen wir unter anderem alle Funktionen in Bezug auf die verschiedenen Kommissionierungsarten. Darüber hinaus gehen wir auf Teil- und Nachlieferungen, Ersatzlieferungen, Selbstabholung und Pickprofile ein.

3. Lagerprozesse

Schritt für Schritt wird in den Tutorials rund um die Lager App erklärt, wie Artikel ein-, aus-, und umgelagert sowie Wareneingänge der Lieferanten bearbeitet werden. Zudem zeigen wir ausführlich, wie Sie Retouren abgewickeln und welche Möglichkeiten Shopware WMS für die Durchführung einer Inventur bietet.

Was der Pickware YouTube Kanal noch alles bietet

Mit Inhalten von Produktvideos über Tutorials bis hin zu Messe Recaps uvm. gibt unser YouTube Kanal neben nützlichen Hilfestellungen rund um unsere Produkte auch tiefe Einblicke in die Pickware Welt. Das erwartet Sie beim stöbern:

  • Shopware ERP-Tutorials
    In dieser Reihe finden Sie alle ERP-Tutorials, die Ihnen den Umgang mit Shopware ERP erleichtern. Sie behandeln
    • Installation & Einrichtung von Shopware ERP powered by Pickware in Ihrem Shop sowie wichtige Einstellungen.
    • Einkauf & Bestellwesen sowie das Management von Lieferanten(-bestellungen) und die Pflege von Einkaufspreisen.
    • Lagerverwaltung und alle dazugehörigen Schritte inklusive Bestandsbewertung und Inventur.
    • Stornos & Retouren anlegen, bearbeiten und abschließen.
    • Bestellungen anlegen, Picklisten, Rechnungen und Lieferscheine erstellen und Bestellungen kommissionieren.
  • Pickware Vorträge
    Tiefere Einblicke in das Omnichannel Konzept oder zu den Vorteilen unserer Warenwirtschaft erwarten Sie in diversen aufgezeichneten Vorträgen.
  • Shopware Webinare rund um Pickware
    Webinar verpasst? Hier finden Sie alle Webinare, die wir mit Shopware zu Themen wie beispielsweise der richtigen Kommissionierungsstrategie oder verschiedenen Inventurarten gehalten haben.
  • Pickware – Onlinehandel leicht gemacht
    Diese Playlist eignet sich hervorragend für Produkteinsteiger, da sie unsere Produkte und ihre wesentlichen Vorteile in wenigen Minuten einfach erklärt.
  • Pickware auf dem Shopware Community Day
    Wer Messen in diesen Zeiten vermisst, kann sich in diesen SCD Recaps eine Portion “Messeflair” abholen und erhält obendrein spannende Kundeninsights.

Nichts mehr verpassen!

Abonnieren Sie unseren Kanal und profitieren Sie von regelmäßigem Tutorial-Nachschub und Videos rund um Pickware. Sie interessieren sich für ein ganz bestimmtes Thema und wünschen sich dazu ein Tutorial? Oder Sie haben Interesse an einer kostenlosen Live-Vorführung von Shopware WMS oder POS? Dann zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.


5 Tipps, mit denen Sie Ihr E-Commerce Lager optimieren

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Die E-Commerce Branche wächst rasant und mit ihr auch die Anforderungen, die Shopbetreiber in der Verwaltung ihres Lagers erwarten. Neben der optimalen Bestandsplanung bietet auch die richtige Lagerorganisation großes Potential, um Ressourcen wie Zeit und Geld einzusparen. Wir zeigen Ihnen fünf Tipps, mit denen Sie Ihren Geschäftsalltag vereinfachen und Ihr Lager optimieren.

1. Behalten Sie den Überblick über Ihre Bestände

Mit der passenden Warenwirtschaft behalten Sie den Überblick über all Ihre Verkaufskanäle und Lagerbestände. Durch das übersichtliche Lieferantenbestellwesen und das Setzen von Bestandsuntergrenzen in Pickware ERP, planen Sie Ihre Bestände vorausschauend und können Lieferengpässe vermeiden. Die Bestandsplanung läuft dabei zentral über ein System und unterstützt verschiedene Arten der Lagerhaltung, wie Festplatzsysteme oder dynamische Lagerhaltung. Die zentrale Steuerung umfasst auch die Abbildung mehrerer Versand- und Filiallager. Mit der Integration von Filiallagern und Versandlagern in einem System, behalten Sie nicht nur den Überblick über Ihre Bestände, sondern können auch Überverkäufe entlang aller Verkaufskanäle vermeiden.

2. Setzen Sie auf barcodebasierte Prozesse

Analoge Picklisten haben den Nachteil, dass sie neben unnötigem Papierverbrauch Zeit kosten und Packfehler nur bedingt minimieren können. Mit den praktischen Barcodescannern von Pickware WMS sparen Sie sich zusätzliche Arbeitsschritte, wie das Drucken und Abgleichen der Picklisten und können die gewonnene Zeit nutzen, um mehr Bestellungen zu kommissionieren und somit ihre durchschnittliche Lieferzeit zu verkürzen. Beim Picken der Artikel überblicken Sie Ihre Bestände in Echtzeit und verringern das Risiko von Überverkäufen über Ihre verschiedenen Verkaufskanäle. Durch die Live-Bestände wird auch das gleichzeitige Kommissionieren mit anderen Mitarbeitern optimiert, da die gepickten Artikel über alle Scanner hinweg synchronisiert werden. Auch Ihre Inventur profitiert von barcodebasierten Prozessen, da das händische Zählen und Übertragen der Bestände oft fehleranfällig ist.

3. Kommunizieren Sie Lieferversprechen und halten Sie diese

Nicht alle Kunden erwarten eine Bestellung am nächsten oder bereits sogar am selben Tag zu erhalten. Auch längere Lieferzeiten werden vom Kunden in Kauf genommen, wenn sie im Voraus kommuniziert werden. Entscheidend ist hier, die versprochenen Lieferzeiten auch einzuhalten, denn insbesondere nicht eingehaltene Lieferversprechen wirken sich negativ auf die Kundenzufriedenheit aus. Kommunizieren Sie daher Ihre Lieferzeiten exakt und geben Sie Bestellfristen an, die Ihre Kunden bei taggleicher Lieferung oder Lieferung am nächsten Werktag einhalten müssen. Für die technische Umsetzung Ihres Lieferversprechens empfiehlt sich der Einsatz von Pickware WMS, mit dem Sie auch noch bis zur letzten Minute Ihres Arbeitstages effizient kommissionieren können.

4. Nutzen Sie die richtige Lagerstrategie

Mit der optimalen Lagernutzung ergibt sich für Sie ein besonders hohes Potenzial, um Kosten und Zeit einzusparen und Ihre Arbeitsproduktivität zu erhöhen. Maßgeblich hierfür ist die Wahl der passenden Lagerstrategie, die von verschiedenen Faktoren, wie den bestehenden Räumlichkeiten, dem Lageraufbau und dem vorhandenen Sortiment abhängig ist. Mit der passenden Lagerstrategie nutzen Sie nicht nur Ihre Lagerfläche optimal, sondern profitieren auch von praktischen Features von Pickware WMS, wie der laufwegsoptimierten Kommissionierreihenfolge. Ob Sie bereits die passende Lagerstrategie nutzen, oder ob es sich empfiehlt, Ihren Lageraufbau anzupassen, zeigen wir Ihnen in unserer Gegenüberstellung von statischer vs. dynamischer Lagerhaltung.

5. Setzen Sie auf ein integriertes ERP-System

Eine direkte Integration Ihrer Lagerlogistik in Ihr Shop- und Warenwirtschaftssystem bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Ohne fehleranfällige Schnittstellen profitieren Sie nicht nur von Features, wie automatisch abgebildeter Artikelverfügbarkeit im Frontend, sondern haben auch im Lager direkten Zugriff auf alle eingehenden Bestellungen und die dazugehörigen Bestelldaten. Durch die nahtlose Integration schöpfen Sie das volle Potenzial Ihrer Systeme aus. Damit können Sie den Kommissionierprozess rund um Picken, Packen, Erstellen von Lieferscheinen und Versandetiketten effizient aus nur einem System heraus abwickeln. Durch die direkte Integration von Pickware beschleunigen Sie Ihre Lager- und Versandprozesse und ersparen sich auch die Arbeit des manuellen Abgleichs Ihrer Bestände mit Ihrem Shop- und ERP-System.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen mit unseren Tipps zur Optimierung Ihres E-Commerce Lagers weiterhelfen und stehen Ihnen bei Fragen zu diesen Themen gerne zur Verfügung.

Kontaktieren Sie uns jederzeit per E-Mail oder Telefon.


Kundenstory des Monats: MeinMarktstand

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In unseren Kundenstories beleuchten wir vorwiegend klassische Anwendungsbeispiele unserer Produkte. In dieser blicken wir einmal auf einen speziellen Anwendungsfall. Dabei handelt es sich um das Konzept von MeinMarktstand, das technisch von der Agentur Quantumfrog umgesetzt wurde. Das Konzept: Ein Online-Wochenmarkt für regionale und saisonale Güter, die direkt nach Hause oder an den Arbeitsplatz geliefert werden. Die frischen Waren können dabei von 47 verschiedenen regionalen Betrieben und Hofläden bezogen werden. Die Verteilung erfolgt täglich mithilfe lokaler Versanddienstleister.

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Was macht die technische Umsetzung von MeinMarktstand besonders?

Mit MeinMarktstand wurde eine Plattform geschaffen, die am ehesten einem Wochenmarkt ähnelt, auf dem viele kleine und mittelständische Hofbetriebe zusammenkommen, um ihre Waren zu verkaufen. Hinter dem Onlineshop von MeinMarktstand stehen also zahlreiche einzelne Anbieter, deren Bestellungen täglich koordiniert werden müssen. Damit das Konzept funktioniert, setzt MeinMarktstand auf die Kombination von Shopware mit Pickware. Ergänzt wird diese technische Basis um individuelle Anpassungen von Quantumfrog, die MeinMarktstand helfen, ihren gewünschten Service anzubieten.

Die Besonderheiten liegen bei MeinMarktstand nicht nur in der Einzigartigkeit des Bestellkonzeptes, auch die außergewöhnlichen Versandstrukturen fügen sich in das durchdachte und ressourcenschonende Geschäftskonzept ein. Die lokalen Kuriere nehmen die fertigen Bestellungen auf dem Rückweg mit, nachdem sie die regionalen Produzenten beispielsweise mit Post beliefert haben. Das System funktioniert so gut, dass ausgewählte Produkte, die bis 10 Uhr morgens bestellt werden, in der Region Oldenburg bereits am selben Tag geliefert werden können. Auch die Lieferung zu einer Wunschzeit sowie die Möglichkeit, digitale Einkaufslisten für wiederkehrende Lieferungen zu speichern, wurden bei der Neukonzeption des Onlineshops berücksichtigt.

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Wie haben sich die Prozesse durch die Einführung von Pickware verändert?

MeinMarktstand besteht bereits seit 2016 und entschloss sich in diesem Jahr zu einem Systemwechsel mit gleichzeitigem Relaunch der Website. Vor dem Einsatz von Shopware mit Pickware nutzte MeinMarktstand ein individuell entwickeltes Shopsystem. Die Herausforderung liegt für Geschäftsführer Garvin Hinrichs insbesondere darin, die bestellten Artikel von 47 Betrieben in der Region frisch abzuholen und in Oldenburg an einem Ort zu kommissionieren. Neben trockenen Waren werden täglich auch frische Lebensmittel wie Fisch oder Fleisch kommissioniert. Damit die Waren schnell ausgeliefert werden und die Lebensmittel keinen Schaden nehmen, muss der Kommissionierprozess äußerst effizient sein.

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"Gelöst haben wir das zu Anfang über eine eigene Software, die auch einen Barcode generierte, der vom Betrieb vor Ort auf den jeweiligen Artikel aufgeklebt wurde. Dank der Pickware Produkte, wie dem Adressetikett Plugin, konnten wir nicht nur unseren Versandprozess optimieren, sondern auch die benötigten Marktplatz-Features wie gewünscht realisieren.”
Garvin Hinrichs, Gründer & Geschäftsführer von MeinMarktstand
(l. Garvin Hinrichs, Gründer & Geschäftsführer von MeinMarktstand; r. Hendrik Rump, Gründer & Geschäftsführer von Quantumfrog)

Die Automatisierung der Versandprozesse durch Shopware WMS powered by Pickware und das Adressetikett Plugin, sorgt für einen reibungslosen Geschäftsablauf. Zusätzlich bietet der Einsatz von Shopware ERP powered by Pickware die optimale Grundlage der marktplatzbasierten Verwaltung von Produkten und Lagerplätzen.

Individuelle Anpassungen sorgen für einen erfolgreichen Shoprelaunch

Damit die Umsetzung des Marktplatzkonzeptes technisch gelingt, hat Quantumfrog einige individuelle Anpassungen für MeinMarktstand vorgenommen. Hierzu zählt beispielsweise die Einrichtung eines individuellen Backends pro Hof. Hierüber können MeinMarktstand und die Hofbetreiber nicht nur die Artikel- sondern auch die Bestellübersicht optimal verwalten. Auch die effiziente Routenplanung zur Abholung und Auslieferung der Waren stellt eine spannende Ergänzung dar, die MeinMarktstand und den Versanddienstleistern hilft, die Waren in bestmöglichem Zustand auszuliefern.

Um den regionalen Aspekt von MeinMarktstand zu verstärken, erhalten Kunden auf der Website individuelle Ansichten basierend auf ihrer Postleitzahl und können praktische Features nutzen, um sich oder ihren Freunden und Familien zeitnah frische Lebensmittel liefern zu lassen. Die gute Resonanz und die rund 800 Kunden, die MeinMarktstand versorgt, zeigen, dass sich der Relaunch gelohnt hat. Wir freuen uns darüber, dass wir mit unseren Pickware Produkten auch einen Teil dazu beitragen können.

Die Kundenstory von MeinMarktstand und Quantumfrog zeigt, dass auch ausgefallene Konzepte mit Shopware und Pickware umgesetzt werden können, solange Sie den richtigen Partner für technische Anpassungen an Ihrer Seite haben. Die passende Agentur für Ihr nächstes Projekt finden Sie auch auf unserer Partnerseite.

Zahlen und Fakten

  • Website: MeinMarktstand
  • Branche: Nahrungsmittel
  • Firmensitz: Oldenburg
  • Anzahl Artikel: 2.500
  • Anzahl Höfe: 47
  • Shopware ERP powered by Pickware
  • Shopware WMS powered by Pickware: 1 Lizenz (Barcodescanner)
  • Weitere Pickware Plugins: DHL Adapter & Adressetikett powered by Pickware

Alle bisherigen Pickware Kundenstories finden Sie hier.


Cloud Print läuft aus – Alle Antworten zur Alternative von Pickware

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Für unsere Produkte Shopware WMS und Shopware POS powered by Pickware setzen wir seit einigen Jahren Google Cloud Print ein, um Drucker aller Art anzubinden. Da der Cloud Print Service aber zum 31. Dezember 2020 eingestellt wird, arbeiten wir bereits seit längerem an einer geeigneten Alternative. Im Laufe der letzten Monate haben wir immer mehr Fragen zur Umstellung, Geräteempfehlungen und technischen Details erhalten, welche wir nun im Folgenden für Sie beantworten.

1. Warum eine eigene Druckeranbindung von Pickware?

Google wird den Cloud Print Service zum 31.12.2020 abschalten und keinen Nachfolger anbieten. Daher müssen bis zum Stichtag alle darauf basierenden Anwendungen zu einer alternativen Lösung migrieren. Für unsere Apps standen zunächst auch alternative Cloud-Anbieter zur Option. Da jedoch schon der Google Service nicht immer die von uns gewünschte Zuverlässigkeit erfüllt hat, haben wir uns für die Entwicklung einer eigenen Druckeranbindung entschieden. Somit wird unsere Druckeranbindung in Zukunft nicht mehr von Drittanbietern abhängig sein und wir können Ihnen eine stabilere und leichter einzurichtende Lösung bieten.

2. Wie wird die Druckeranbindung von Pickware grundsätzlich funktionieren?

Unsere Apps werden zukünftig auf direktem Weg mit allen Netzwerkdruckern im selben Netzwerk kommunizieren. Zudem lassen sich auch Drucker nutzen, welche über einen Mac oder einen Linux Druckserver (CUPS) im Netzwerk bereitgestellt werden. Die verfügbaren Drucker können dann direkt in der jeweiligen App gefunden, ausgewählt und wie bisher konfiguriert werden.

3. Welche Vorraussetzungen müssen die von Pickware angebundenen Drucker erfüllen?

Die Pickware Apps werden in Zukunft über das Druckprotokoll IPP mit nahezu allen handelsüblichen Netzwerkdruckern mit Netzwerkanschluss oder WLAN-Schnittstelle kommunizieren können. Als Voraussetzung müssen die Drucker das Internet Printing Protocol (IPP) unterstützen, was zurzeit bei ca. 98% aller DIN-A4 Netzwerkdrucker der Fall ist. Labeldrucker sind hiervon allerdings ausgenommen, da diese in der Regel ein eigenes Protokoll verwenden. Für deren Anbindung werden wir daher die Drucksprache des Herstellers Zebra (ZPL) in den Apps implementieren, welche auch von anderen Herstellern wie z.B. Brother verwendet wird. Zusätzlich können auch Drucker ohne einen eigenen Netzwerkanschluss über die Druckdienste von Macs oder Linux-Geräten im Netzwerk freigeben werden. Unter Windows Betriebssystemen gibt es derzeit keine Möglichkeit, Drucker per IPP im Netzwerk freizugeben. Für nicht-netzwerkfähige Drucker unter Windows ist daher ein Printserver wie z.B. der Lantronix Printserver notwendig.

4. Wann wird die Lösung zur Verfügung stehen?

Die Entwicklung zur Anbindung von DIN-A4 Netzwerkdruckern ist bereits weit fortgeschritten und wird in einer ersten Version voraussichtlich ab September in den Apps zur Verfügung stehen. Parallel arbeiten wir an der Anbindung von Labeldruckern über ZPL (siehe oben). Das finale Release beider Anbindungen planen wir vor Beginn des Weihnachtsgeschäfts, um Sie als Händler vor Stress während der wichtigsten Zeit des Jahres zu bewahren. Aber auch nach dem Release können Sie bis zum 31. Dezember wie gewohnt Google Cloud Print nutzen, da Ihnen in der Übergangszeit beide Lösungen zur Verfügung stehen werden.

5. Welche Vorbereitungen kann ich treffen, um eine reibungslose Umstellung sicherzustellen?

Zunächst sollten Sie überprüfen, ob Ihre eingesetzten Drucker die obigen Vorraussetzungen erfüllen. Da der Großteil unserer Kunden bereits handelsübliche Netzwerkdrucker einsetzt, sind wahrscheinlich keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Wenn Sie jedoch Drucker mit speziellen Treibern oder einen Druckserver unter Windows einsetzen, ist eventuell eine Neuanschaffung notwendig. Da es jedoch eine Übergangsphase geben wird, in welcher sowohl unser neuer Druckdienst als auch Google Cloud Print zur Auswahl stehen, können Sie diese zunächst abwarten und Ihr bisheriges Equipment testen.

6. Ist zwingend ein Netzwerkdrucker erforderlich bzw. muss der Drucker im Netzwerk verfügbar sein?

Wir empfehlen Ihnen für eine größtmögliche Zuverlässigkeit handelsübliche Netzwerkdrucker einzusetzen, welche direkt über IPP kommunizieren. Alternativ können Sie aber auch jeden beliebigen USB-Drucker an einem Mac oder Linux-Gerät anschließen und im Netzwerk freigeben oder einen Printserver wie z.B. von Lantronix verwenden.

7. Auf was muss ich achten, wenn ich mir jetzt einen neuen Drucker kaufen möchte? Gibt es Empfehlungen für bestimmte Drucker?

Grundsätzlich können Sie alle Drucker einsetzen, welche über IPP netzwerkfähig sind. Ob die Geräte dabei per Netzwerkkabel oder WLAN eingebunden sind, spielt keine Rolle. Wenn Sie ein neues Gerät kaufen möchten, können Sie auch nach AirPrint-fähigen Druckern Ausschau halten, da diese immer alle Vorraussetzungen für den Betrieb mit Pickware erfüllen. Konkrete Empfehlungen für bestimmte Modelle sind aufgrund der Vielfalt am Markt und den unterschiedlichen Anforderungen schwierig. Wir haben aber mit den Druckern der Firma HP gute Erfahrungen gemacht, während Drucker der Firma Brother in unseren Tests häufig etwas länger für die Verarbeitung der Druckaufträge brauchen.

8. Ich nutze aktuell einen Printserver von Lantronix um meine Zebra-Drucker im Netzwerk ansprechen zu können. Kann ich diesen weiterhin verwenden? Welche Alternativen gibt es?

Da die Lantronix Printserver IPP nutzen, können Sie diese wie bisher einsetzen und darüber Ihre Labeldrucker direkt mit unseren Apps verbinden. Wir arbeiten allerdings auch an einer Lösung, Labeldrucker mit Netzwerkanschluss (Zebra GK420 Serie und Ähnliche) über ZPL direkt anzusprechen, so dass in Zukunft kein zusätzlicher Printserver mehr benötigt wird (siehe Frage 3).

9. Wie wird die Druckeranbindung von Pickware im Detail funktionieren?

Die Pickware Apps werden während der Druckereinrichtung per UDP Multicast im lokalen Netzwerk nach verfügbaren Druckern suchen. Dabei übermitteln die Drucker ihre Netzwerkadresse sowie weitere Informationen. Anschließend können Sie die gewünschten Drucker in der App auswählen und einrichten, womit diese für die Übertragung der Druckaufträge mittels IPP zur Verfügung stehen. Auf ähnliche Weise lassen sich zukünftig auch Labeldrucker anbinden, wobei für die Übertragung der Druckdaten die Drucksprache ZPL genutzt wird.

10. Die Drucker werden nicht im Netzwerk gefunden, was kann ich tun?

Üblicherweise sollten sich alle Drucker im lokalen Netzwerk selbstständig in unseren Apps anmelden. Wenn der gewünschte Drucker jedoch nicht zur Auswahl stehen sollte, können Sie diesen auch manuell über dessen IP-Adresse und Port-Nummer hinzufügen.

Fazit

Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass die neue Pickware Druckeranbindung die Einrichtung von Druckern zukünftig erleichtert, für eine höhere Ausfallsicherheit sorgt und Druckaufträge schneller versendet werden. Wir hoffen, dass wir Ihnen damit die meisten Ihrer Fragen zur Umstellung beantworten konnten. Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Support gerne zur Verfügung. Wichtige Neuigkeiten zu unseren Produkten erfahren Sie auch immer über unseren Newsletter sowie unsere Social Media-Kanäle.


Kundenstory des Monats: Shabby World

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Alten Möbeln neuen Glanz verleihen und Kreativität einen Raum geben – dieses Ziel hatten Martina Skorwider und Heiko Müller bei der Gründung von Shabby World. Mit Shabby World haben sie die perfekte Anlaufstelle für Liebhaber von Upcycling & Do-it-yourself (DIY) Projekten geschaffen. Vom Erfolg dieser Geschäftsidee zeugt nicht nur die eigene Facebook-Gruppe DIY mit Kreidefarbe von Shabby World, die mittlerweile knapp 58.000 Mitglieder zählt, sondern auch das stetige Wachstum des Unternehmens. Zur Optimierung der Prozesse rund um Lager, Kasse und Versand setzt Shabby World seit 2016 auf die Kombination aus Shopware und Pickware.

Von manueller Lagerarbeit zur Prozessautomatisierung

Bevor Shabby World zu Shopware und Pickware wechselte, betrieben Sie ihren Shop über Jimdo und wickelten den Versand mithilfe von Shipcloud ab. Um den Versandprozess zu vereinfachen gab es einen Etikettendrucker, mit dem die Gründer zu zweit im Lager arbeiteten. Zudem nutzten sie ein Plugin, mit welchem die Bestellungen gedruckt wurden. Anhand dieser gedruckten Bestellscheine wurden täglich die Bestellungen sortiert, die Artikel zusammengesucht, gewogen und die Versandscheine manuell gedruckt.

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Bei einem kleinen Bestellvolumen funktionierte dieser Prozess gut, doch mit wachsender Beliebtheit der vertriebenen Kreidefarbe und steigenden Bestellungen war für Shabby World schnell klar, dass sie ihre internen Prozesse optimieren mussten. Mittlerweile nutzt Shabby World nicht nur Shopware WMS für alle Lager- und Versandprozesse sowie Shopware POS für das Ladengeschäft, sondern auch eine Vielzahl an Plugins, um dem stetigen Wachstum des eigenen Geschäfts gerecht zu werden.

Optimierung der Bestandsplanung und Logistik durch verbessertes Lieferantenbestellwesen

Einer der entscheidenden Gründe für Shopware WMS powered by Pickware war die Möglichkeit, bei erhöhtem Bestellaufkommen auch die eigenen Bestände optimal im Blick behalten zu können. Mithilfe des Lieferantenbestellwesens und den dort einstellbaren Mindestbeständen wird das Risiko von Lieferengpässen durch fehlende Lagerbestände minimiert.

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"Durch die Einführung von Pickware haben sich viele allgemeine Verbesserungen in der Lagerführung und Logistik ergeben. Das Lieferantenbestellwesen gibt uns einen klaren Überblick über den Lagerbestand und darüber, welche Lieferantenbestellungen noch ausstehen. Steuern lässt es sich außerdem wunderbar über die Mindestbestände."
Heiko Müller, Geschäftsführer von Shabby World

Die barcodebasierten Prozesse von Shopware WMS powered by Pickware sind ein weiterer Faktor, der die interne Logistik von Shabby World optimiert hat. Viele der anfänglich manuell abgearbeiteten Prozesse werden durch die Barcodescanner nun automatisch erledigt. Hierzu zählen etwa die Erzeugung der Rechnungen und Versandscheine, sowie der automatische E-Mail Versand von Bestellübersichten und Sendungsdaten an die Kunden.

Auf der Suche nach dem passenden System: Eigene Lagerhaltung vs. externes Fulfilment

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Auf dem Weg zu den heutigen Lager- und Versandprozessen hat sich Shabby World nie davor gescheut, auch neue Systeme auszuprobieren. Dabei setzten sie für eine kurze Zeit auch einen externen Fulfillment Dienstleister ein, der das stetig wachsende Bestellaufkommen auffangen sollte. Da sich dieser Prozess aber nicht reibungslos in den Geschäftsalltag integrieren ließ, wechselte Shabby World nach einem halben Jahr wieder zurück zur internen Logistik und investierte zunächst in eine 60m² große Lagerhalle.

Für die Kundenstory hat uns Shabby World einen exklusiven Einblick in das Lager gewährt:

Mittlerweile ist das Lager auf eine Größe von 150m² gewachsen. Zusätzlich gibt es 80m² Bodenfläche zum Lagern von Papierschaum Verpackungen, welche für den Versand der Kreidefarbe benötigt werden.

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"Seit Jahresbeginn haben wir knapp 13.000 Pakete verpackt und versendet. Mit Shopware WMS haben wir dafür eine intuitive Lagerhaltung an der Hand, denn die Mitarbeiter müssen die Artikel nicht kennen. Die Benutzeroberfläche führt sie zum passenden Lagerplatz, dort scannen sie den Barcode des Artikels und fertig."
Heiko Müller, Geschäftsführer von Shabby World

Dank der optimierten Kommissionierprozesse können die eingehenden Bestellungen schnell und effizient abgearbeitet werden und gehen Hand in Hand mit der täglichen Abholung der Pakete durch DHL. Auf diese Weise erreichen die Kreidefarben die Kunden in kürzester Zeit und der Umsetzung des nächsten Upcycling oder DIY Projekts steht nichts mehr im Weg.

Zahlen und Fakten

Alle bisherigen Pickware Kundenstories können Sie hier finden.


Trendthema Omnichannel – So gelingt das nahtlose Einkaufserlebnis in Ihrem Shop

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Auf dem Weg vom Trendthema Omnichannel hin zur praktischen Umsetzung in Ihrem Shop gibt es einige Faktoren, die Sie als Shopbetreiber beachten sollten. In diesem Beitrag und unserem digitalen Vortrag von der E-Commerce Week 2020 werfen wir einen Blick auf die Chancen und Risiken, die mit dem Thema Omnichannel verbunden sind und zeigen Ihnen, auf welche Systemanforderungen Sie achten müssen, um Ihren Kunden ein nahtloses Einkaufserlebnis zu bieten.

Welche Bedeutung hat das Thema Omnichannel für Ihre Kunden?

Nicht nur der steigende Konkurrenzkampf zwischen Händlern, sondern auch der ständige Wechsel der Konsumenten zwischen online und offline Kanälen rückt zunehmend das individuelle Kauferlebnis Ihrer Kunden in den Fokus. Als erfolgreiches Mittel, um sich von der Konkurrenz abzusetzen und die Kundenzufriedenheit zu steigern, sollten Sie das Thema Omnichannel daher nicht außer Acht lassen. Steht das gleiche Produkt bei unterschiedlichen Händlern zur Verfügung, hängt die Kaufentscheidung häufig davon ab, welcher Shop die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden im Hinblick auf ein möglichst komfortables Einkaufserlebnis erfüllt.

Praktische Services wie kanalübergreifendes Shopping oder Click & Collect werden dabei erst durch einen Omnichannel-Ansatz ermöglicht, der die nahtlose Verschmelzung von Offline- und Onlinehandel erlaubt.

Welche Vorteile bietet der Ansatz für Händler?

Durch die Verbindung von Offline- und Onlinehandel entstehen wichtige Synergieeffekte, die Ihnen dabei helfen können Ihren Absatz zu steigern und Ressourcen einzusparen. Hierunter fällt unter anderem die kanalübergreifende Kundenkommunikation und Nutzung von Marketingaktionen, beispielsweise in Form von Gutscheinen, die Ihre Kunden kanalunabhängig einlösen können. Auch die Zusammenlegung von verschiedenen Warenlagern bewirkt unter einem Omnichannel-Ansatz, dass Ihre Mitarbeiter flexibler arbeiten können. So kann ein Filialmitarbeiter, der gerade keine Kundschaft hat, Click & Collect Bestellungen aus dem Onlineshop fertigstellen.

Diese Risiken sollten Sie nicht außer Acht lassen

Auch wenn die Vorteile von Omnichannel klar auf der Hand liegen, zögern viele Händler auf Ihrem Weg zur Umsetzung. Dabei spielt insbesondere die Sorge um die monetäre Investition und den Aufwand, der mit der Implementierung eines neuen technischen Systems einhergeht, eine Rolle. Greift das eingesetzte System nicht reibungslos mit Ihren Verkaufskanälen ineinander, besteht die Gefahr von fehlerhaft angezeigten Beständen oder Überverkäufen. Im schlimmsten Fall wirkt sich dies negativ auf die Zufriedenheit Ihrer Kunden aus und beeinflusst zukünftige Kaufentscheidungen. Daher ist der Einsatz eines zuverlässigen Systems eine dringende Voraussetzung für alle Omnichannel-Händler.

Omnichannel aus technischer Sicht: arbeiten mit oder ohne Connectoren?

In Hinblick auf die technische Umsetzung Ihres Omnichannel-Konzepts sind drei wichtige Anforderungen zu beachten. Es sollte ein führendes System zur Datenhaltung geben, in welchem alle Artikel- und Kundendaten und Bestände verwaltet werden. Für den Fall, dass mit einer filialübergreifenden Logistik gearbeitet wird, muss auch diese an das führende System angeschlossen werden. Alle Kanäle müssen kontinuierlich mit dem führenden System kommunizieren.

Die technische Umsetzung kann dabei auf zwei verschiedene Arten erfolgen – mithilfe von Connectoren oder durch einen integrierten Ansatz. Der Einsatz von Connectoren bedeutet für Sie, dass Sie Ihr Warenwirtschaftssystem, Kassensystem und das Webshopsystem von verschiedenen Anbietern beziehen können und diese mithilfe von Connectoren an das führende System anschließen. Die verschiedenen Kanäle kommunizieren dabei nur mit dem führenden System und haben in der Regel keine Möglichkeit untereinander Daten auszutauschen.

Der integrierte Ansatz ermöglicht eine nahtlose Integration aller Kanäle in das führende System. Eine Synchronisation von Warenwirtschaft, Kasse und Onlineshop mit dem führenden System muss dabei nicht einzeln angestoßen werden, da alle Daten automatisch in Echtzeit in die zentrale Datenbasis geschrieben werden.

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Mit diesem Ansatz gelingt das nahtlose Einkaufserlebnis in Ihrem Shop

Der Vorteil von Connectoren liegt in der Flexibilität bei der Wahl verschiedener Anbieter und dem nicht zwingend nötigen Systemwechsel. Die doppelte Datenhaltung und die ständige Gefahr, dass durch Updates einzelne Komponenten nicht mehr kompatibel mit dem führenden System sind, erhöhen jedoch den Verwaltungsaufwand und die Fehleranfälligkeit dieses Ansatzes. Der größte Nachteil eines Systems, das mit Connectoren arbeitet, ist jedoch die zeitversetzte Synchronisation von Kasse, Warenwirtschaft und Onlineshop mit dem führenden System, die dazu führen kann, dass Daten teilweise falsch oder unvollständig abgebildet werden.

Wir empfehlen Ihnen daher ein integriertes System zu nutzen. Damit fällt zwar die Möglichkeit weg, Systeme vieler verschiedener Anbieter einzusetzen, doch die Vorteile überwiegen an dieser Stelle deutlich. Mit der Datenübertragung in Echtzeit sorgen Sie dafür, dass Bestände und Kundendaten in allen Verkaufskanälen korrekt angezeigt werden und das nahtlose Einkaufserlebnis für Ihre Kunden zuverlässig funktioniert. Zusätzlich bietet Ihnen der integrierte Ansatz die Möglichkeit, Ihre Daten zentral über eine Benutzeroberfläche zu verwalten und gibt Ihnen eine updatesichere und benutzerfreundliche Basis für die erfolgreiche Umsetzung des Themas Omnichannel in Ihrem Shop.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen mit diesem Beitrag einen besseren Überblick über das Thema Omnichannel verschaffen. In dem Video unseres Onlinevortrags zeigen wir Ihnen weitere Einblicke zu Multichannel vs. Omnichannel und wie ein nahtloses Einkaufserlebnis insbesondere bei der Verbindung der Vertriebskanäle stationäres Ladengeschäft und Onlineshop konkret in der Praxis aussehen kann.


Kundenstory des Monats: Schnorr

logo-teehaus-gewurzhaus-schnorr Vom kleinen Ladengeschäft bis hin zum Omnichannel-Geschäft mit digitaler Teestunde auf Instagram – das Frankfurter Traditionsgeschäft Schnorr existiert seit bald 65 Jahren als Anlaufstelle für Teeliebhaber und vergisst dabei nicht, mit der Zeit zu gehen. Dafür setzt das Gewürz- und Teehaus seit zwei Jahren auch auf die Kombination aus Shopware und Pickware und versorgt so offline wie online begeisterte Teetrinker mit Produkten rund um Tee, Gewürze, Kunsthandwerk und Feinkost aus aller Welt.

Vom traditionellen Einzelhandel zum modernen Omnichannel-Geschäft

Auf der Suche nach einem zukunftsorientierten System, das nicht nur den Anforderungen des über die Jahre gewachsenen Ladengeschäfts gerecht wird, sondern auch das zukünftige Wachstum des Onlineshops begleiten kann, fiel die Wahl auf Pickware. Betreut wurde Schnorr dabei von unserer Partneragentur webweit, die die vollständige Einrichtung innerhalb von zwei Tagen umsetzte.

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"Wir haben uns viele Gedanken gemacht, wie wir unseren Onlineshop im Kontext der Warenwirtschaft mit dem Ladengeschäft verknüpfen können. Da wir zudem auch ein neues App-basiertes Kassensystem etablieren wollten, schien uns Pickware als Empfehlung unserer Webshop-Agentur sehr sinnvoll, da wir so das Ladengeschäft mit dem Onlineshop synchronisieren konnten, ohne auf zusätzliche Schnittstellen angewiesen zu sein."
Dr. Florian W. Lehner, Gewürzsommelier von Schnorr

Der vorher bereits bestehende Shopware Shop, war zunächst über eine Schnittstelle mit der damals genutzten Warenwirtschaft Exact verknüpft. Die parallele Bestandsführung von Ladengeschäft und Onlineshop stellte sich jedoch als sehr aufwändig und fehleranfällig dar. Zudem erfüllte das System nicht die Anforderungen an die dringend notwendige Kontrolle der Bestände, die insbesondere benötigt wurde, um die selbst konfektionierten Produkte zu überblicken und den regelmäßigen Aufwand manueller Nachbestellungen zu mindern.

Neben der Optimierung der Prozesse wurde auch eine Modernisierung der vorhandenen Technik gewünscht. So wurden die technisch veralteten Registrierkassen gegen moderne iPad Kassen mit Shopware POS getauscht. In den drei Lagern mussten Papier und Stift neuen Barcodescannern mit Shopware WMS weichen.

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Bessere Bestandsplanung dank Shopware ERP

Neben dem Verkauf bereits vorgefertigter Produkte konfektioniert Schnorr in einem der drei Lager auch eigene Tee- und Gewürzmischungen. Vor dem Einsatz von Pickware brachte die manuelle Konfektionierung oft Schwierigkeiten in der Bestandsplanung mit sich. Dank der digitalen Erfassung der Produkte konnte die Bestandsübersicht optimiert werden. Mittels der individuell einstellbaren Bestandsgrenzen im Bestellwesen vereinfacht sich zudem der Prozess rund um die Nachbestellung von neuen Beständen. So bleiben Engpässe aus, da immer ausreichend Bestand im Lager vorhanden ist oder rechtzeitig zur Nachbestellung vorgeschlagen wird.

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Optimale Lager- und Versandkontrolle mit mobilen Barcodescannern

Über die Jahre hinweg hat sich nicht nur das ursprüngliche Ladengeschäft in der Frankfurter Innenstadt um einige hundert Meter verschoben. Auch die drei Lagerflächen, in denen unterschiedliche Produkte produziert, konfektioniert oder kommissioniert werden, sind mit der Zeit gewachsen und verteilen sich auf zwei nahegelegene Gebäude. Dank den vier mobilen Barcodescannern können die Mitarbeiter über alle Lager hinweg kommissionieren und Bestände einbuchen, ohne dass es zu Überschneidungen kommt. Durch die barcodebasierte Lösung konnten zudem manuelle Fehlerquellen im Versand minimiert und laufende Prozesse automatisiert werden.

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"Wir haben etwa 4.500 Artikel inklusive Varianten, die auf drei Hauptlager verteilt sind. Aus diesen Lagern wird sowohl unser Onlineshop als auch unserer Ladengeschäft bedient. Im Ladengeschäft mit angebundenem Lager findet auch die Abwicklung des Versands statt. Ein großer Vorteil für uns ist dabei die Live-Synchronisation der Lagerbestände."
Dr. Florian W. Lehner, Gewürzsommelier von Schnorr

Das Herzstück von Schnorr bleibt das Ladengeschäft

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Vor Ort bietet sich Teeliebhabern ein Sortiment von über 300 Teesorten aus allen wichtigen Teeanbaugebieten der Welt. Durch die Verköstigung im Ladengeschäft und die langjährig gesammelte Erfahrung wird dort jede Teeberatung zu einem kleinen Erlebnis. Die je nach Andrang eingesetzten vier bis fünf Kassen runden das Omnichannel-Erlebnis ab, da sie helfen das Ladengeschäft nahtlos mit dem Onlineshop zu verbinden. Die über die Kassen getätigten Verkäufe fließen dabei wie Bestellungen im Onlineshop in das gleiche System und schließen dank der Echtzeitsynchronisation Überverkäufe aus.

Mit den Pickware Produkten rund um Lager, Kasse und Versand konnte das Tee- und Gewürzhaus Schnorr bereits viele seiner bestehenden Prozesse optimieren. Wir freuen uns, auch das zukünftige Wachstum des Online- und Offlinegeschäfts zu begleiten und dazu beizutragen, dass Schnorr für mindestens weitere 65 Jahre die Begeisterung für Tee und Gewürze aus aller Welt teilen kann.

Zahlen und Fakten

  • Website: Schnorr
  • Branche: Tee & Gewürze
  • Firmensitz: Frankfurt am Main
  • Anzahl Artikel: 4.500 Artikel
  • Anzahl Mitarbeiter: 19
  • Shopware ERP powered by Pickware
  • Shopware WMS powered by Pickware: 4 Lizenzen
  • Shopware POS powered by Pickware: 5 Lizenzen
  • Weitere Pickware Plugins: DHL Adapter, UPS Adapter, DATEV, Bankabgleich & Geschenkgutscheine powered by Pickware

Alle bisherigen Pickware Kundenstories können Sie hier finden.


4½ Fehler rund um Ihren Onlineshop und wie Sie diese vermeiden

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Auch wenn Sie grundsätzlich mit der Leistung Ihres Shops zufrieden sind, können sich in Ihrem Geschäftsalltag oft ungenutztes Potential oder fehlerhafte Prozesse verstecken. Unnötige Workarounds, ineffiziente Prozesse oder technisch nicht kompatible Systeme bieten häufig einiges an Verbesserungspotenzial. Wir zeigen Ihnen verschiedene Ansatzpunkte, um die Prozesse rund um Ihren Shop zu optimieren und sich somit die tägliche Arbeit etwas leichter zu gestalten.

Fehlerquelle Nr. 1: Warenwirtschaft und Shop passen nicht zusammen

Dass Ihr Shop und Ihre Warenwirtschaft nicht zusammenpassen, kann sich in vielerlei Hinsicht äußern. Einiges lässt sich dabei mit manuellen Workarounds überbrücken – kritisch wird es für Ihren Shop jedoch, wenn Ihre Warenwirtschaft an ihre Grenzen stößt und das Wachstum Ihres Shops nicht weiter trägt. Bei der Suche nach der passenden Warenwirtschaft empfiehlt es sich daher, neben den technischen Anforderungen ein besonderes Augenmerk auf ein System zu legen, das mit Ihrem Shop wächst. Zukunftsorientierte Warenwirtschaftssysteme wie Pickware begleiten Ihren Shop in allen Wachstumsphasen und bieten darüber hinaus noch viele weitere Vorteile, wie die zentrale Datenhaltung nach dem Omnichannel-Konzept, das Arbeiten mit Echtzeitdaten und den Verzicht auf fehleranfällige Synchronisationsprozesse.

Worauf Sie außerdem bei der Auswahl der passenden Warenwirtschaft achten sollten, erfahren Sie in unserem dreiteiligen Leitfaden.

Fehlerquelle Nr. 2: Ihr Kassensystem ist nicht integriert

Insbesondere für Omnichannel-Händler ist ein integriertes Kassensystem für einen reibungslosen Geschäftsablauf unerlässlich. Betreiben Sie parallel einen Onlineshop und ein Ladengeschäft, laufen Sie beispielsweise mit einem nicht integrierten Kassensystem Gefahr, den Überblick über Ihre Bestände zu verlieren und Überverkäufe zu tätigen. Über den Einsatz von Connectoren gelingt es Ihnen zwar die Daten aus Ihrem Ladengeschäft mit denen Ihres Onlineshops abzugleichen, die Daten liegen Ihnen jedoch oft nur zeitverzögert oder fehlerhaft vor. Mit einem Kassensystem, das die Daten in Echtzeit in einem zentralen System bereitstellt, können Sie Überverkäufe und unzufriedene Kunden leicht vermeiden. Die direkte Integration von Shopware POS powered by Pickware in Shopware bietet dabei die perfekte Grundlage für ein erfolgreiches Omnichannel-Konzept.

Fehlerquelle Nr. 3: Sie nutzen Ihr Lager nicht optimal

Die optimale Nutzung Ihrer Lagerfläche hängt nicht nur mit dem Aufbau Ihres Lagers, sondern auch mit der verwendeten Lagerhaltungsform zusammen. In beiden Faktoren liegt ein hohes Potential für Kosten- und Zeitersparnis, da hiervon oft entscheidend die Arbeitsproduktivität innerhalb des Lagers abhängt. Nutzen Sie eine ungeeignete Lagerhaltungsform, laufen Sie Gefahr den Überblick über Ihre Lagerbestände zu verlieren, mehr Zeit zu benötigen, um Bestellungen zu kommissionieren und Ihre zur Verfügung stehende Lagerfläche nicht optimal zu nutzen. Hier spielt vor allem die Wahl zwischen statischer und dynamischer bzw. chaotischer Lagerorganisation eine wichtige Rolle. Daneben haben auch der grundlegende Lageraufbau, die Ausstattung des Lagers, die richtige Beschriftung der Lagerplätze und die Optimierung der Laufwege einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Effizienz im Lager. Zum Vergleich der beiden Lagerhaltungsformen gelangen Sie hier und Tipps zur optimalen Lagergestaltung finden Sie hier.

Fehlerquelle Nr. 4: Ineffiziente Prozesse rund um Versand und Retouren

Ineffiziente Prozesse können an vielen Stellen zu Tage treten. Rund um Ihr Versandmanagement sind es oft unnötige manuelle Handgriffe, die zu Fehlern beim Kommissionieren und aufwändigen Prozessen führen. Dies kann schnell hohe Kosten sowie unzufriedene Kunden verursachen. Auch der Mehraufwand, der durch das Abwickeln von Retouren falsch gelieferter Artikel entsteht, kann Ihre Produktivität im Lager mindern. Mit den digitalen Picklisten und barcodegeführten Prozessen von Shopware WMS powered by Pickware senken Sie Ihre Fehlerquote im Lager, verkürzen Dank automatisierter Prozesse Ihre Pickzeit und wickeln Retouren schnell und effizient ab. Neben der Optimierung Ihrer Versand- und Retourenabwicklung, können Sie mit Shopware WMS außerdem Ihre Inventur vollständig mobil und papierlos durchführen. Dank der Echtzeitsynchronisation ist selbst die permanente Inventur mit mehreren Mitarbeitern parallel zur laufenden Kommissionierung kein Problem.

Fehlerquelle Nr. 4½: Sie schöpfen Ihr volles Potential nicht aus

Um Ihren Absatz zu maximieren, bieten sich Ihnen meist mehr Möglichkeiten, als Sie erwarten. Kein richtiger Fehler, aber trotzdem lassen viele Händler Potential ungenutzt, da sie ihren Shop nicht mit zusätzlichen Diensten oder Plugins erweitern. Spezielle Sale Events oder Festtage eignen sich, um beispielsweise mit Pickware Plugins einfach Geschenkgutscheine oder Geschenksets in Ihrem Shop anzubieten. Mit diesem zusätzlichen Angebot erleichtern Sie Ihren Kunden die Suche nach dem perfekten Geschenk und begünstigen einen schnellen Verkaufsabschluss. Auch der Verkauf auf Marktplätzen oder flexible Verkaufsmodelle wie Click & Collect, können sich als gute Möglichkeit erweisen, um neue Zielgruppen zu erschließen sowie bereits bestehenden Kunden mehr Service zu bieten. Es gibt also noch viele einfache Mittel, um für den Kunden das Einkaufserlebnis noch angenehmer und attraktiver zu gestalten.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen in diesem Beitrag einige hilfreiche Ansätze bieten, um das volle Potential Ihres Shops auszuschöpfen. Sollten Sie auf der Suche nach weiteren Tipps rund um die Optimierung Ihres Shops sein, empfehlen wir Ihnen unseren Newsletter zu abonnieren oder sich in unserer Facebookgruppe mit anderen Händlern auszutauschen.


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