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Zu groß, zu klein, zu schwer – Tipps für komplizierte Warengruppen

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Nicht alle Warengruppen lassen sich online so problemlos verkaufen wie Schuhe oder Bücher. Der Onlinehandel mit besonders anspruchsvollen Produktgruppen kann sowohl Ihr Lager als auch Ihre Versandlogistik vor Herausforderungen stellen.

Betroffen sind unter anderem kleinteilige Artikel wie Schrauben oder Zubehör von E-Zigaretten, da es beim Picken im Kommissionierprozess oft zu Verwechslungen kommt, sowie sperrige Artikel wie Möbel, weiße Ware oder Matratzen, die nicht nur den Versand, sondern auch das Retourenhandling erschweren. Wir geben Ihnen praktische Tipps, um das Picken und Versenden anspruchsvoller Warengruppen zu vereinfachen.

Versand- und Retourenmanagement sperriger Artikel

Sperrige Artikel belasten Ihr Lager indem sie viel Lagerfläche beanspruchen. Zeitgleich stellt sich die Abwicklung von Versand und Retouren als aufwändig dar. Eine Option, um die eigene Lagerfläche freizuhalten, ist das Einbinden von Versandoptionen wie Dropshipping und die Zusammenarbeit mit externen Fulfillment-Dienstleistern. Setzen Sie dabei auf zuverlässige Versanddienstleister, da Sie bei mangelhafter oder beschädigter Lieferung nicht nur finanziell, sondern auch mit Ihrer Reputation den Kunden gegenüber haften.

Bei Artikeln, deren Maße und Beschaffenheit von Ihren Kunden im Voraus schlecht abgeschätzt werden können, gibt es mehrere Tipps, um Ihre Retourenquote gering zu halten. Selbst wenn Sie ausschließlich im Onlinehandel aktiv sind, können Sie Ihren Kunden die Möglichkeit bieten, Ihre Ware live, beispielsweise in Pop-Up-Stores, auf Messen oder in Showrooms zu begutachten. Über diese Optionen sollten Sie Ihre Kunden im Voraus informieren, damit für sie genügend Zeit besteht, um beispielsweise einen Messebesuch zu planen. Es empfiehlt sich auch der Verkauf vor Ort mithilfe von Shopware POS powered by Pickware mit anschließender Lieferung Ihrer Produkte.

Richtige Lagerorganisation für das Picken kleinteiliger Artikel

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Besonders bei kleinteiligen Produkten, die sich kaum sichtbar voneinander unterscheiden, kann es schnell zu Verwechslungen, Fehllieferungen und so zu unzufriedenen Kunden kommen. Wie unser Kunde Schraubenhimmel diese oft zeitraubende Problematik mithilfe von Shopware WMS powered by Pickware lösen konnte, lesen Sie in unserer Kundenstory.

Investieren Sie als Hilfe für das Picken kleinteiliger Artikel zunächst ausreichend Zeit in die Bereinigung Ihrer Artikeldaten in Shopware und setzen Sie anschließend auf barcodegesteuerte Prozesse mithilfe von Shopware WMS. Die barcodebasierte Prozessführung hilft Ihnen dabei, die Genauigkeit Ihrer kommissionierten Bestellungen zu erhöhen und Kommissionierfehler zu vermeiden. Mit einer statischen Lagerhaltung behalten Sie zudem den Überblick über Ihre Produkte und minimieren Verwechslungen, da jedem Artikel ein fester Lagerplatz zugewiesen ist. Ein derartiges Festplatzsystem empfiehlt sich für vor allem für übersichtliche Lager mit ausreichend Platz und geringen Schwankungen der Lagerbestände, da die Artikel nur an ihrem zugewiesenen Platz eingelagert werden.

Retourenquote minimieren

Retouren sind egal in welcher Branche schlecht für das Geschäft, nicht nur wenn es sich um sperrige oder kleinteilige Artikel handelt. Sorgen Sie als reiner Onlinehändler dafür, dass Sie Ihre Artikel auf Ihrer Website so aussagekräftig wie möglich präsentieren, damit sich Ihre Kunden ein umfangreiches Bild von Ihren Produkten machen können. Hierfür können Sie den Service einer telefonischen Pre-Sales-Hotline anbieten, die alle produktbezogenen Fragen Ihrer Kunden bereits vor dem Versand beantworten kann.

Ergänzend empfiehlt es sich, ein umfangreiches Informationsangebot in Form von aussagekräftigen Bildern, Artikelbeschreibungen, Blogs, Videos oder Testimonials zu integrieren, um Ihren Kunden eine möglichst präzise Vorstellung Ihrer Produkte zu vermitteln. Ein zusätzliches Mittel, um Zweifel Ihrer Kunden, insbesondere bei sperrigen Artikel, auszuräumen, ist das Anbieten einer verlängerten Umtauschfrist. Damit minimieren Sie das finanzielle und logistische Risiko, das Kunden oft im Onlinekauf teurer und sperriger Artikel sehen.

In unserem Blogbeitrag dazu, wie Sie Ihre Retourenquote senken und Retouren effizient abwickeln, zeigen wir Ihnen zusätzliche Tipps, um Ihre Lagerlogistik zu entlasten.

Produktabhängige Wahl der Kommissionierungsart

Neben Tipps für mehr Effizienz in Ihrem Lager, finden Sie in unserem Blogbeitrag zur optimalen Kommissionierungsstrategie die verschiedenen Kommissionierungsarten im Überblick. Für sperrige Artikel empfehlen wir Ihnen die Einzelkommissionierung, bei der jede Bestellung einzeln abgearbeitet wird. Hierbei nimmt der Lagermitarbeiter eine Bestellung auf, kommissioniert die darin enthaltenen Positionen und bereitet sie für den Versand vor. Diesen Prozess können Sie mit wenigen Klicks über Shopware WMS abwickeln.

Für besonders kleinteilige Artikel empfiehlt sich die rollende Kommissionierung, bei der mit Shopware WMS eine bestimmte Anzahl an Bestellungen aufgenommen und jeder Bestellung eine Kommissionierkiste auf einem Kommissionierwagen zugewiesen wird. Während der Kommissionierung werden die Artikel bereits in die jeweiligen Kisten sortiert, um die anschließende kistenweise Weiterverarbeitung auf dem Packtisch zu beschleunigen.

Mit Shopware WMS powered by Pickware haben Sie die perfekte Grundlage, um den Umgang mit anspruchsvollen Warengruppen zu meistern. Die Lager- und Versandapp können Sie hier 30 Tage lang kostenlos testen.


Kundenstory des Monats: Frabox

Dank dem umfangreich individualisierten Onlineshop sowie der zusätzlichen Programmierung eines Versandmoduls freuen wir uns, Ihnen in diesem Monat eine besonders spannende Kundenstory mit unserem Kunden frabox zu präsentieren.

Im Onlineshop von frabox finden Kunden, die auf Qualität und Design bei der Gestaltung Ihres Hauseingangs setzen, ein umfangreiches Sortiment. Dabei wird alles abgestimmt aus einer Hand angeboten, um ein rundum gelungenes Erscheinungsbild zu erreichen: vom Brief- und Paketkasten bis hin zu Klingeln, Fußmatten, Außenleuchten und Hausnummern ist alles dabei!

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Qualität und Nachhaltigkeit sind für frabox nicht nur Schlagworte, sondern werden von der Produktion der frabox-Produkte Made in Germany, die faire Arbeitsbedingungen in den Produktionsstätten gewährleistet, bis zur umfangreichen und langjährigen Garantie für die Kunden in allen Prozessschritten umgesetzt. Qualität zahlt sich aus, ist dabei das Motto von frabox!

Erfolgreicher Relaunch mit Shopware und Pickware

Auf der Suche nach der passenden Warenwirtschaft musste Frabox bereits enttäuschende Erfahrungen machen. Geschäftsführer Frank Glaen hatte daher klare Vorstellungen, was das neue System leisten sollte.

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"Für uns war die nahtlose Integration der Warenwirtschaft in den Webshop ausschlaggebend. Wir hatten vorher viel Lehrgeld für unausgereifte Systeme bezahlt, bei denen Shop und Warenwirtschaft voneinander getrennt waren. Die Vernetzung der Systeme sowie permanente Updates und Programmeingriffe bei Wartungen haben früher hohe Kosten verursacht.
 Bei Shopware mit Pickware haben wir solche Probleme nicht!“

Frank Glaen, Geschäftsführer frabox

Parallel zu einem Umstieg auf Shopware 5 wurde auch der Wechsel auf Shopware ERP sowie Shopware WMS vollzogen. Der Wechsel auf ein neues Shopsystem, der Einsatz einer neuen Warenwirtschaft und der komplette Relaunch des Onlineshops war ein umfangreiches und komplexes Projekt. Mit der Umsetzung wurde die Shopware und Pickware Partneragentur DREIKON aus Münster beauftragt.

Innerhalb von nur sechs Monaten gelang es dem DREIKON Team ein solch großes Projekt zu koordinieren und umzusetzen.
 Durch die hohe Qualifikation bei der Programmierung individueller Anforderungen konnte DREIKON einzigartige Lösungen für frabox realisieren und so das Geschäftsmodell unterstützen, das die Individualisierung vieler Produkte vorsieht.

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Individuelle Produktion mit Pickware

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Die spannendste Eigenentwicklung bei frabox ist die Erweiterung von Pickware um ein „Produktionsmodul“, welches den gesamten Prozess von kundenindividuell bestellten Artikeln digital abbildet: Von der Erfassung der Namenseingabe im Shop, über die Produktion, bis zur barcodegestützten Montage werden alle Arbeitsschritte mit Pickware vollautomatisch ausgeführt. Durch die konsequente Automatisierung und Digitalisierung dieser Prozesse konnten die Bearbeitungszeiten stark reduziert werden. Bei vielen Produkten wie Briefkästen mit Laser-Namensgravur sind Lieferungen innerhalb von 24 Stunden nach Bestellung möglich. Damit setzt frabox branchenführende Maßstäbe für den Versand individualisierter Artikel.

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Automatisierte Lager- & Versandprozesse

Bevor frabox Shopware mit Pickware im Einsatz hatte, lief der Onlineshop auf Basis eines anderen OpenSource-Systems. Mit der Migration auf Shopware fiel die Entscheidung bewusst dafür, die Geschäftsprozesse rundum neu aufzusetzen und zu optimieren.

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„Unser Ziel war es, auf ein moderneres System mit vollautomatischen Versandprozessen sowie den Einsatz mobiler Endgeräte umzusteigen. Mit Shopware WMS und den mobilen Barcodescannern können jetzt auch Aushilfen bei hohem Versandaufkommen, ohne langwierige Einweisung, sofort im Lager eingesetzt werden. Damit konnten wir unsere Lager- und Versandprozesse maßgeblich optimieren.“
Wladimir Kirsch, Leiter Lagerlogistik

Lagerverwaltung, Kommissionierung und Versand wurden durch den Einsatz von Pickware optimiert und modernisiert. Automatische Nachbestellungen, das Retourenmanagement, das Erstellen der Versandetiketten, Lieferscheine und Rechnungen sowie das Versenden der Dokumente per E-Mail funktionieren nun vollautomatisch. Manuelles Drucken und die Zuordnung von Rechnungen und Versandetiketten zu den Paketen gehören seitdem der Vergangenheit an.

Zahlen und Fakten

  • Website: frabox.de
  • Branche: Haus & Heim
  • Firmensitz: Paderborn
  • Anzahl Artikel: 1.000 Artikel (ca. 4.000 inkl. Varianten)
  • Angebundene Marktplätze: Amazon und ebay
  • Shopware ERP powered by Pickware
  • Shopware WMS powered by Pickware: 3 Lizenzen (Barcodescanner)
  • Weitere Pickware Plugins: Deutsche Post Adapter, DHL Adapter, DPD Adapter, Dropshipping, Bankabgleich, Mahnwesen & Stücklisten / Sets powered by Pickware
  • Individuelle Erweiterungen: Erweiterung von Pickware um ein Produktionsmodul, automatische Anbindung an externe Lieferanten, externes Reporting-Programm für individuelle Auswertungen

Alle bisherigen Pickware Kundenstories können Sie hier finden.


Kundenstory des Monats: Schraubenhimmel

Familienbetrieb Schraubenhimmel optimiert seine Lagerprozesse mithilfe von Pickware

Vor 25 Jahren gründete die Familie Pinter ihr Unternehmen, das seit nunmehr sechs Jahren auch online unter dem Namen Schraubenhimmel operiert. Vom ersten Lagerraum in der privaten Garage bis zur aktuellen Lagerhalle mit einer Fläche von 550 m² und einer Artikelanzahl von 35.000 Artikeln, hat sich der Betrieb über die Jahre hinweg erfolgreich weiterentwickelt.

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"Wir sind ein „kleiner“ Familienbetrieb. Gegründet wurde das Unternehmen 1995 in unserer Garage. Vor sechs Jahren entstand dann der erste Schraubenhimmel im Netz. Vor zwei Jahren stiegen wir dann auf Shopware um und seit einem Jahr ist unser System mit Pickware komplett."
Familie Pinter, Schraubenhimmel

Im Sortiment finden sich neben Schrauben, Dübeln und Muttern allerlei Handwerkerbedarf. Damit ist das Familienunternehmen direkte Anlaufstelle für viele Handwerker. Da diese die Ware in den meisten Fällen direkt brauchen, ist ein schneller Versand unabdingbar und für die Zufriedenheit der Kunden von Schraubenhimmel ein ausschlaggebender Faktor. Dank der Umstellung auf Pickware konnte der Familienbetrieb seine Prozesse maßgeblich optimieren. Das Lager ist mittlerweile so ausgelegt, dass alle Aufträge, die vorrätige Lagerware enthalten und bis 12 Uhr eingehen, noch am selben Tag verschickt werden und die Kunden im Regelfall am nächsten Tag erreichen.

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Als im Jahr 2016 die Umstellung des Shopsystems auf Shopware erfolgte, operierte Familie Pinter zunächst mit einer speziell für sie programmierten Schnittstelle zu Sage 50, die jedoch regelmäßig für Probleme und Abstürze sorgte. Seit Januar 2019 steuert Schraubenhimmel seine Prozesse mit Pickware.

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"Wir hatten uns zu unserem Warenwirtschaftssystem eine Schnittstelle bauen lassen, die wöchentlich zu katastrophalen Abstürzen führte. Die Abstürze waren so regelmäßig, dass wir Notfallpläne entworfen haben, um schnell reagieren zu können. Eigentlich waren wir nur auf der Suche nach einer alternativen Schnittstelle. Als wir dann auf der InternetWorld 2018 Pickware kennengelernt haben, waren wir schlagartig überzeugt."
Christian Pinter, Marketing Schraubenhimmel

Wie lief der Versandprozess vor Pickware ab?

Vor dem Umstieg auf Pickware wurden alle Bestellungen noch mit Stift und Papier im Lager bearbeitet. Nach dem Kommissionieren gab es eine manuelle Nachkontrolle der kommissionierten Artikel, da sich die einzelnen Artikel kaum sichtbar voneinander unterscheiden. So können beispielsweise Schrauben bei der selben Abmessung in mehreren Varianten vorliegen, die nur in einem kleinen Detail voneinander abweichen – Verwechslungen beim Picken waren daher nicht ausgeschlossen.

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Nach der Kontrolle gingen die Aufträge zurück ins Büro. Dort wurden Lieferschein, Rechnung und Versandetikett erstellt und dann wieder den gepickten Artikeln zugeordnet. Mit den immer weiter steigenden Auftragszahlen wurde der Aufwand jedoch immer größer. Zudem entstand mit jeder falsch gepickten Bestellung und jedem Systemabsturz ein finanzieller und zeitlicher Mehraufwand für Schraubenhimmel.

Schnelleres Picken und Packen mit Pickprofilen

Mit dem Umstieg auf Shopware WMS powered by Pickware wurde Schraubenhimmel nicht nur die fehleranfällige Schnittstelle los, sondern konnte auch die aufwändigen Lagerprozesse optimieren. Die monatlich knapp 1000 Bestellungen, die über den Onlineshop eingehen, werden nun in einem Bruchteil der Zeit bearbeitet und versandt.

Dabei hilft auch der Einsatz eines Pickprofils, das in Kombination mit der automatischen Bonitätsprüfung eines anderen Herstellers ermöglicht, dass alle Aufträge auf dem Scanner anzeigt werden sobald die Bestellungen eingehen. Vor Pickware mussten die Aufträge mit Bonitätsprüfung noch per Hand freigegeben werden. Die hierdurch eingesparte Zeit können die sechs Lagermitarbeiter nun verwenden, um täglich wesentlich mehr Bestellungen abarbeiten als zuvor.

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"Das Lager arbeitet nun deutlich schneller und die Lageristen erzählen, dass es für Sie entspannter geworden ist, weil die Lastspitzen weggefallen sind und sie nicht mehr auf das Büro warten müssen. Wir haben keine Falschlieferungen mehr und dementsprechend haben wir kaum noch Abweichungen bei den Lagerbeständen."
Christian Pinter, Marketing Schraubenhimmel

Da die Wurzeln von Schraubenhimmel im stationären Handel liegen, legt das Unternehmen auch im Onlinehandel großen Wert auf guten Service und persönliche Beratung. Um diesen Service aufrecht zu erhalten ist eine zuverlässige Warenwirtschaft, die Familie Pinter den Rücken freihält, unerlässlich. Mithilfe von Kosteneinsparungen und einem hohen Grad an Standardisierung schafft es Schraubenhimmel die Preise niedrig zu halten. Zusätzlich zu den vier WMS Lizenzen verfügt Schraubenhimmel über eine Shopware POS Lizenz. Diese wird für langjährige Stammkunden eingesetzt, die ihre kommissionierten Waren direkt im Lager abholen und auf Rechnung kaufen. Für die Zukunft sieht Schraubenhimmel auch hier Expansionspotential.

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Zur Freude von Schraubenhimmel war Pickware sofort einsatzbereit und konnte ohne spezifische Anpassungen in Betrieb genommen werden. In die Bereinigung der Artikeldaten investierte Schraubenhimmel zusätzlich knapp sechs Monate, die sich jedoch in den laufenden Betrieb eingliederten. Rückblickend war diese Zeit ein Invest der sich gelohnt hat, denn seit Kurzem verzeichnet Schraubenhimmel, auch dank der optimierten Lagerstrukturen, siebenstellige Umsätze und die Notfallpläne gehören der Vergangenheit an.

Zahlen und Fakten

  • Branche: Handwerkerbedarf
  • Firmensitz: Anzing
  • Anzahl Artikel: 35.000 Artikel
  • Shopware ERP powered by Pickware
  • Shopware WMS powered by Pickware: 4 Lizenzen
  • Shopware POS powered by Pickware: 1 Lizenz
  • Weitere Pickware Plugins: DHL Adapter, DPD Adapter, DHL Adapter Premium, DATEV, Angebote & Mahnwesen powered by Pickware

Alle bisherigen Pickware Kundenstories können Sie hier finden.


Kundenstory des Monats: Grundstoff

Blitzschneller Versand dank Pickware WMS

Passend zum anstehenden stressigen Jahresendgeschäft stellen wir unseren Kunden Grundstoff vor und wie dieser das erhöhte Versandaufkommen einfach meistert.

Wie der Firmenname bereits verrät, werden im Onlineshop ausschließlich unbedruckte Basic-Kleidungsstücke und Basic-Accessoires angeboten. Das heißt, alle Kleidungsstücke verzichten auf sichtbare Labels, Logos oder Aufdrucke. Zudem verzichtet Grundstoff seit 2014 auf die Zusammenarbeit mit konventionellen Herstellern und bezieht ausschließlich Artikel, die fair hergestellt wurden. Im Dietzenbacher Lager von Grundstoff lagern aktuell 100.000 solcher Artikel, davon sind 23.000 im Shop aktiv.

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Mithilfe von Shopware WMS powered by Pickware und einer Lagerhaltung, die logisch und durchdacht aufgebaut ist, schafft es Grundstoff den Kommissionierprozess höchst effizient abzuwickeln und den Großteil der eingehenden Bestellungen problemlos bereits am nächsten Tag ausliefern.

Ohne ständige Ex- und Importe über fehleranfällige Schnittstellen, können sich die Mitarbeiter ganz auf das präzise und effiziente Picken und Packen der Bestellungen konzentrieren. So verlassen Bestellungen die per PayPal, Sofortüberweisung oder Nachnahme bezahlt werden und Werktags bis 17 Uhr eingehen, bei Grundstoff noch am gleichen Tag das Lager. Auch der überwiegende Teil der Rücksendungen wird noch am Tag des Eingangs mithilfe von Shopware WMS bearbeitet.

Insgesamt verfügt Grundstoff für die Arbeiten im Lager über zehn WMS Lizenzen. Im Wochenschnitt arbeiten sechs Picker parallel. Die zusätzlichen Lizenzen kommen bei Grundstoff vor allem zu Beginn der Woche zum Einsatz, da der Betrieb am Wochenende still steht und der Kommissioneraufwand dadurch am Wochenanfang erhöht ist.

Um den Versandprozess zu optimieren, arbeitet Grundstoff mit drei Stationen:

  • Picken
  • Packen
  • Qualitätskontrolle
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Deutliche Verbesserungen im Einkauf

Da im Bekleidungssektor viele Sortimentsänderungen und -wechsel stattfinden und es ohnehin viele Produktvarianten durch unterschiedliche Größen und Farben gibt, ist der Pflegeaufwand der Artikel vergleichsweise hoch. Die Artikelnummern von Grundstoff folgen daher einem gewissen Schema und dienen ebenfalls als Hinweis auf die angelegten Lagerplätze. Doch nicht nur für die Lagerplatzorganisation, auch für den Einkauf spielt der erhöhte Pflegeaufwand eine Rolle.

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"Mit der Einführung von Pickware ist der Einkauf viel übersichtlicher geworden. Vorher war es schwer den Überblick bei mehreren zeitversetzten, sich überschneidenden Bestellungen bei einem Lieferanten zu behalten. Pflegbare Mindestbestände und die Möglichkeit mehrere Lieferanten zum selben Artikel zu verwalten, erleichtern die Beschaffung ebenfalls."
Nico Leschhorn, Mitgründer von Grundstoff

Direkte Integration anstelle von Schnittstellen

Bevor Grundstoff Pickware im Einsatz hatte, lief der Onlineshop auf Basis von osCommerce mit einer extern angebundenen Warenwirtschaft. Mit der Migration auf Shopware fiel die Entscheidung letztlich bewusst dafür, mit allem bei Null anzufangen und die Geschäftsprozesse rundum zu optimieren.

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"Wir wollten ein System, das in Echtzeit arbeitet und ohne einen ständigen Datenabgleich unterschiedlicher Komponenten auskommt. Für uns war daher das Gesamtpaket Shopware/Pickware, also die nahtlose Integration der Warenwirtschaft in den Shop entscheidend. Des Weiteren verfolgen wir den Ansatz die Dinge nur so kompliziert wie unbedingt nötig machen zu wollen, was wir bei Shopware/Pickware in vielen Bereichen gut umgesetzt sehen."
Nico Leschhorn, Mitgründer von Grundstoff

Insgesamt arbeitet Grundstoff seit Anfang Mai 2017 im Zuge eines Relaunchs des Onlineshops mit Pickware. Die anfänglichen vier WMS Lizenzen wurden mittlerweile auf zehn erhöht, was für die Zufriedenheit der Lagermitarbeiter spricht. Vor der Einführung von Pickware wurde mithilfe der aus der Warenwirtschaft gedruckten Rechnungen kommissioniert und die Versandetiketten durch einen Datenexport aus dem alten Shop in die Versandsoftware mit manueller Nachbearbeitung erstellt.

Mit der Einführung von Shopware WMS ist der Automatisierungsgrad der Prozesse beim Kommissionieren stark gestiegen, da viele vorgelagerte Eingriffe wie das Freigeben von Bestellungen oder manuelles Drucken von Rechnungen und Versandetiketten wegfallen und unkompliziert aus der Versand App ausgeführt werden.

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Zahlen und Fakten

  • Branche: Bekleidung
  • Firmensitz: Dietzenbach
  • Anzahl Artikel: 100.000 Artikel (23.000 SKUs)
  • Shopware ERP powered by Pickware
  • Shopware WMS powered by Pickware: 10 Lizenzen
  • Weitere Pickware Plugins: DHL Adapter Premium powered by Pickware

Alle bisherigen Pickware Kundenstories können Sie hier finden.


Kundenstory des Monats: meine-schulkiste.de

Stressfrei durch den Schulstart mit meine-schulkiste.de und Pickware

materialz_logo_content1 Mit dem Schulstart steht für viele Eltern die stressige Aufgabe an, in verschiedenen Ladengeschäften die richtigen Schulutensilien für ihre Kinder zu finden. Hier setzt unser Kunde meine-schulkiste.de an.

Das Geschäftskonzept ist raffiniert: Schulen können zu Beginn eines neuen Schuljahres festlegen, welche Materialien ihre Schüler benötigen und geben die jeweilige Liste an meine-schulkiste.de sowie die Eltern. Mithilfe dieser Listen können Eltern den Schulbedarf ihrer Kinder unter anderem bequem über WhatsApp, Facebook oder direkt auf der Website bestellen. Damit sparen sich Eltern nicht nur den Weg in verschiedene Läden sondern auch die mühsame Artikelsuche.

Das Kaufen von Schulzubehör unterliegt starken saisonalen Schwankungen. Selbstverständlich müssen auch während des Schuljahres Utensilien nachgekauft werden, doch der Großteil des Geschäfts findet zwischen Juli und September statt. Dafür nutzt meine-schulkiste.de seit mehreren Jahren das flexible Lizenzmodell von Pickware. Durch die freie Zubuchung und Kündigung von Lizenzen schwankt das Unternehmen zwischen fünf und sieben WMS Lizenzen sowie einer und drei POS Lizenzen. Die kurzen Vertragslaufzeiten mit einer Mindestdauer von drei Monaten überzeugen, denn meine-schulkiste.de gehört bereits seit seiner Gründung im Jahr 2017 zu unseren Kunden.

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Doch nicht nur mit dem flexiblen Lizenzmodell überzeugen Shopware WMS und POS.

"Pickware schien uns gewachsen, um die Herausforderung beim Aufbau unseres Unternehmens zu meistern. Die Grundeinrichtung ging echt super schnell, aber natürlich fallen im Nachhinein immer noch kleine Aspekte auf, die abgeändert werden müssen, um Pickware genau an unser Unternehmen anzupassen. Dafür haben wir uns Unterstützung von einer Agentur geholt."
Franziska Freund, Geschäftsleiterin von meine-schulkiste.de

Reibungslose Kommunikation zwischen Onlineshop und Ladengeschäft dank Echtzeitaktualisierung

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Neben dem Geschäft mit dem Versand von Schulkisten betreibt meine-schulkiste.de auch ein Ladengeschäft in Sangerhausen. Hierfür werden in Hochzeiten bis zu drei Kassen genutzt. Auch hier zahlt sich die schnittstellenlose Integration von Pickware aus, denn dank Echtzeitaktualisierung des Systems sind Doppelbuchungen ausgeschlossen. Mit Shopware und Pickware werden alle Daten einfach nach dem Omnichannel-Konzept gemeinsam in einem System verwaltet. Um zwischen den verschiedenen Lagerplätzen von Onlineshop und Ladengeschäft nicht durcheinander zu kommen, nutzen die Mitarbeiter von meine-schulkiste.de die praktische Kommentarfunktion innerhalb der WMS App.

"Wir haben zum einen unseren Online-Shop mit entsprechendem Lager und zum anderen unser Fachgeschäft, welches natürlich auch ein Lager benötigt. Oft müssen die Produkte zwischen den beiden Lagern „wandern“, wenn sie beispielsweise im Laden vorrätig sind, aber für eine Online-Bestellung benötigt werden. Um dabei den Überblick zu behalten, können in den Kommentarfeldern Notizen hinterlassen oder auch das Anpassen des Bestandes genau nachvollzogen werden."
Franziska Freund, Geschäftsleiterin von meine-schulkiste.de

Schneller Versand durch großes Vertriebsnetzwerk

Hinter meine-schulkiste.de steckt die Eurobox KG, die auch meine-stickfabrik.de, meine-buerobox.de und euroboxkg.de betreibt. Die Eurobox KG verfügt über erfahrene Logistik-Fachleute, eine zentral gelegene Servicezentrale, sowie mehrere Servicestationen, die über das ganze Land verteilt sind. Das ermöglicht es, den Schulbedarf an verschiedenen Standorten zwischenzulagern, sowie orts- und zeitnah zu liefern. Hierfür nutzt meine-schulkiste.de den DHL Adapter Premium und den Deutsche Post Adapter.

"Wir nutzen die Shopware Version 5.5.4 und bearbeiten damit täglich mehrere hundert Bestellungen allein in unserem Onlineshop. Unser Team besteht aus mehr als 35 Mitarbeitern, die in unserem mittelgroßen Lager aus über 100.000 Artikeln immer die zur Bestellung passenden Artikel auswählen, verpacken und versenden."
Franziska Freund, Geschäftsleiterin von meine-schulkiste.de

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Da Schulen auch gesammelt Kisten für ihre Schüler bestellen können, kommt besonders zum Schulstart vermehrt die Unterscheidung zwischen Einzel- und Sammelbestellung zum Tragen. Sammelbestellungen werden in großen Mengen direkt an Schulen ausgeliefert und enthalten zahlreiche einzelne Schulkisten. Dafür kann im Lager mit Shopware WMS powered by Pickware einfach zwischen Einzel- und Sammelkommissionierung gewechselt werden.

"Angefangen von der Einrichtung der Lagerplätze bis hin zu komplexeren Fragen zur Optimierung verschiedener Prozesse im Versand konnten wir jedes Problem gemeinsam mit Pickware lösen. Dabei haben wir zwei Subshops. Zum einen unseren Onlineshop und zum anderen unser Ladengeschäft. Beide können durch Möglichkeiten, wie die einfache Umlagerung der Artikel oder durch das unkomplizierte Anpassen der Bestände optimal zusammenarbeiten und miteinander kommunizieren."
Franziska Freund, Geschäftsleiterin von meine-schulkiste.de

Dank individueller Systemanpassungen, perfekter Unterstützung von Omnichannel-Prozessen und mehr Übersichtlichkeit für Lager- und Versandprozesse ist Pickware das ideale System für die flexiblen und komplexen Anforderungen von meine-schulkiste.de.

Zahlen und Fakten

  • Branche: Schreibwaren & Schulzubehör
  • Firmensitz: Sangerhausen
  • Anzahl Artikel: 100.000 Artikel
  • Shopware ERP powered by Pickware
  • Shopware WMS powered by Pickware: 7 Lizenzen (Barcodescanner)
  • Shopware POS powered by Pickware: 2 Lizenzen (Kasse)
  • Weitere Pickware Plugins: DHL Adapter Premium, Deutsche Post Adapter, DATEV Export & Stücklisten / Sets powered by Pickware

Alle bisherigen Pickware Kundenstories können Sie hier finden.


Pickware 1x1 – Bestmögliche Erstellung von Barcodes

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Barcodes sind in unserem Alltag nicht mehr weg zu denken. Ob an der Kasse im Supermarkt oder bei der Post, überall helfen die maschinenlesbaren Codes bei der schnellen und fehlerfreien Erfassung von Gegenständen. Auch wir setzen auf den intensiven Einsatz von Barcodes und passenden Scannern, um sämtliche Prozesse mit Shopware WMS und Shopware POS effizient und zuverlässig umzusetzen. Doch beim Erstellen und Ausdrucken der Barcodes gibt es ein paar Dinge zu beachten, damit die Codes später richtig gescannt werden können. Daher geben wir Ihnen in diesem Teil unserer Reihe Pickware 1x1 hilfreiche Tipps, wie Sie gängige Fehler vermeiden und Barcodes in Zukunft noch zuverlässiger scannen.

Barcodes richtig anlegen

Beim Anlegen von Barcodes muss zunächst das benötigte Format berücksichtigt werden, denn je nach Einsatzzweck und Anzahl der zu codierenden Zeichen gibt es viele unterschiedliche Standards. So werden etwa Konsumgüter im europäischen Handel im Format EAN-13 codiert, Güter in den USA im Format UPC-A usw. Wir verwenden in der Standardeinstellung für alle Barcode-Etiketten sowohl zur Lagerplatzbeschriftung, als auch für Artikelbeschriftungen, Kommissionierkisten und Kundenkarten das Format Code128, welches weltweit gültig ist. Daher müssen für alle Etiketten die Bestimmungen dieses Standards berücksichtigt werden. Doch keine Sorge, unser automatischer Etikettenkonfigurator im Shopware Backend nimmt Ihnen bereits die meiste Arbeit ab. Dennoch sollten Sie einige Details beachten.

Damit die Pickware Barcodes optimal gelesen werden können, dürfen diese nicht in ihrer Länge gestreckt oder gestaucht werden, da nur so die Balken und Zwischenräume des Codes für den Scanner ausreichende Abstände aufweisen. Achten Sie daher beim Drucken der vom Konfigurator erzeugten PDF-Vorlagen darauf, diese im richtigen Seitenformat und mit 100% Skalierung auszudrucken. Zudem müssen vor und nach dem Code ausreichend große Ruhezonen freigehalten werden, in welchen sich keine Schrift, Schnittkanten o.ä. befinden. barcode_ruhezone3Nur so kann der Scanner den ersten und letzten Balken des Codes jederzeit optimal erkennen. Die minimale Größe der benötigten Ruhezonen ergibt sich dabei aus der 10-fachen Breite der schmalsten Balken des Codes, was bei den Pickware Barcodes ca. 5mm Freiraum links und rechts entspricht. Wenn Sie mit unserem Etikettenkonfigurator mehrere Barcodes auf Etikettenpapier drucken, achten Sie darauf, dass in den Etikettenvorlagen unter Artikel > Etiketten > Vorlagenkonfiguration für die jeweilige Etikettenart ein Druckrand von mindestens 5mm links und rechts eingestellt ist.

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Weiterhin ist auch auf eine ausreichende Höhe der Barcodes zu achten. Bei Barcodes mit zu geringer Höhe kann bereits ein leichtes Schräghalten des Scanners dazu führen, dass der Code nicht mehr vollständig erfasst wird. Um dies zu vermeiden, sind die Pickware Barcodes bereits in einer ausreichenden Höhe vorkonfiguriert, und sollten nur in Ausnahmefällen kleiner zugeschnitten werden.

Der optimale Druck

Der Pickware Etikettenkonfigurator nimmt Ihnen beim Anlegen der Barcodes bereits die wichtigsten Schritte ab, doch die meisten Leseprobleme von Barcodes sind auf einen fehlerhaften Druck zurückzuführen. Ein wichtiges Kriterium für die optimale Lesbarkeit ist der Kontrast zwischen den Balken des Codes und dem Hintergrund. Drucken Sie die Codes daher immer schwarz auf weißem Hintergrund aus. Zudem ist die Oberfläche des Papiers entscheidend. Diese sollte möglichst matt sein und nicht laminiert werden, da die Reflexionen der Oberfläche das Scannen mit dem Laser erschweren.

Weiterhin ist beim Druck auf das richtige Druckverfahren sowie eine ausreichend hohe Druckauflösung zu achten. Daher empfehlen wir den Druck mit handelsüblichen Laserdruckern, da diese eine gute Druckqualität bieten und der Ausdruck nachträglich nicht verschmiert. Hierbei sollte der Drucker auf eine Auflösung von mindestens 300dpi - 600dpi eingestellt sein, um die Balken ausreichend scharf zu drucken.

Wenn's mal nicht funktioniert

Auch wenn Sie alle Tipps zum richtigen Anlegen und Druck der Barcodes befolgt haben, kann es manchmal dennoch zu Problemen kommen. So kann etwa eine starke Sonneneinstrahlung oder Staub den Barcodescanner behindern, aber auch ungenau gedruckte oder beschädigte EAN-13 Barcodes auf Ihren angebotenen Artikel können zu Problemen führen. In solchen Fällen bieten Ihnen unsere Apps immer die Möglichkeit, auch ohne Barcodes zu arbeiten.

Wenn ein Barcode eines Lagerplatzes mal nicht gescannt werden kann, können Sie den Platz in den Shopware WMS Apps auch jederzeit über die Suche auffinden und zuordnen. Wenn Sie einen Artikel während der Kommissionierung einscannen, und dessen Barcode nicht lesbar ist, bestätigen Sie den Artikel einfach manuell.

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In unserem Kassensystem Shopware POS können Sie betreffende Artikel zudem bequem über die Suchfunktion finden und dem Warenkorb hinzufügen. Und sollte der Scan einer Kundenkarte mal nicht funktionieren, lässt sich der Kunde anhand der aufgedruckten Kundennummer auch manuell über das entsprechende Suchfeld der POS App auffinden.

Doch auch wenn Sie Ihre Prozesse mit den vorgestellten Möglichkeiten ohne Barcodes durchführen können, sollten Sie grundsätzlich immer die Verwendung von Barcodes vorziehen. Nur so ist eine schnelle und fehlerfreie Abwicklung im Lager, Versand und an der Kasse möglich. Wir wünschen Ihnen mit diesen Tipps in Zukunft ein noch schnelleres Picken mit unseren Produkten.


Tipps zur optimalen Lagergestaltung für mehr Produktivität

Die Gestaltung des Lagers hat einen entscheidenden Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg Ihres Unternehmens, denn neben einer Kosten- und Zeitersparnis können durch Optimierungen insbesondere die Produktivität gesteigert sowie die Fehlerquote reduziert werden. Das primäre Ziel ist hierbei sowohl die optimale Nutzung der zur Verfügung stehenden Lagerfläche, als auch die Verkürzung der Laufwege der Mitarbeiter. Daher stellen wir Ihnen im Folgenden wichtige Strategien und Tipps zur optimalen Gestaltung des Lagers vor, mit denen Sie Shopware WMS powered by Pickware effizient einsetzen können.

Grundlegender Lageraufbau

Um Ihren Mitarbeitern feste Arbeitsstrukturen zu bieten und das Lager übersichtlich zu halten, sollte es stets in feste Bereiche für verschiedene Aufgaben unterteilt werden. Dadurch kann die Fehlerquote aufgrund verlorengegangener oder liegengebliebener Pakete deutlich reduziert werden. Entsprechend sollte ein fest abgegrenzter Bereich für Wareneingänge geschaffen werden, in welchem sowohl Bestellungen von Lieferanten als auch Rücksendungen der Kunden eingehen. Dabei kann die Abgrenzung etwa durch Markierungen auf dem Boden, speziell reservierte Lagerplätze oder abgegrenzte Räume erfolgen. Für Retouren empfiehlt es sich, diese nach dem Eingang in einem gesonderten Bereich zu verarbeiten, so dass diese nicht mit den Lieferanteneingängen verwechselt werden können. Die Wareneingänge und Rückläufer aus den Retouren werden anschließend in das Kommissionierlager überführt, in welchem alle Artikel gelagert werden.

Ein weiterer Bereich muss für das Verpacken der Artikel reserviert werden. Hier ist für ausreichend Platz für Packtische sowie die mögliche Zwischenlagerung von Artikeln für aktuelle Bestellungen zu sorgen. Für die fertig verpackten Pakete sollte zudem ein gesonderter Bereich für Warenausgänge angelegt werden, in welchem diese vom Versanddienstleister abgeholt werden. Dieser Bereich sollte möglichst an den Packbereich angrenzen. Bei Platzmangel können zudem auch Teile des Kommissionierlagers in zusätzliche Außenlager ausgelagert werden, wobei hier nur Waren mit geringer Umschlagshäufigkeit gelagert werden sollten.

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Ausstattung des Lagers

Neben dem Aufbau hat die Ausstattung des Lagers einen hohen Einfluss auf die Effizienz. Hierbei ist neben der Eignung für den täglich rauen Einsatz im Betrieb insbesondere auf die Verfügbarkeit entscheidender Geräte zu achten. Folgende Ausstattung sollte daher in keinem Lager fehlen:

  • Packtische: Jeder Kommissionierer sollte über einen eigenen, ausreichend großen Tisch zum Verpacken der Pakete verfügen. Diese sollten jeweils mit allen notwendigen Werkzeugen zur Verpackung und einem Barcodescanner ausgestattet sein.
  • Drucker: Die Drucker sollten in Reichweite der Kommissionierer platziert werden, um die Rechnungen sowie Versandetiketten ausdrucken zu können. Hier empfiehlt sich der Einsatz von mind. zwei Geräten.
  • Flächendeckendes WLAN: Damit die Barcodescanner im gesamten Lager reibungslos funktionieren, sollte überall ausreichend starker WLAN-Empfang sichergestellt sein. Tipps zur Optimierung finden Sie hier.
  • Regalsystem: Die Art des eingesetzten Regalsystems sollte anhand der Beschaffenheit der Artikel ausgewählt werden. Dafür bieten die Hersteller etwa spezielle Systeme für lose, in Boxen oder direkt auf Paletten gelagerte Artikel an.
  • Transportgeräte: Damit die Mitarbeiter die Artikel möglichst einfach im Lager transportieren können, sollten Kommissionierwagen eingesetzt werden.

Beschriftung der Lagerplätze

Die korrekte und einheitliche Beschriftung der Lagerplätze ist ein wichtiger Erfolgsfaktor, wobei viele Kriterien, wie etwa die räumlichen Gegebenheiten und die spätere Erweiterbarkeit, berücksichtigt werden müssen. Damit sich die Mitarbeiter stets gut orientieren können und Shopware WMS die Laufwege während dem Kommissioniervorgang optimal vorschlägt, sollte die Zuweisung anhand eines festen Systems erfolgen. Dafür hat sich folgendes Schema etabliert: A-03-01, D-12-03 usw. Hierbei gibt der Buchstabe den Gang an, in welchem sich der Lagerplatz befindet. Die erste Ziffer gibt den Regalplatz innerhalb des Ganges an, wobei die Zuordnung analog zu Hausnummern immer abwechselnd links und rechts erfolgen sollte. Zudem kann eine gegenläufige Nummerierung der Gänge die Laufwege weiter reduzieren. Die letzte Ziffer gibt die Höhe des Lagerplatzes an, also 01 für die niedrigste, 03 für die dritte Regalebene usw. Ein entsprechendes Schema lässt sich automatisch über den Button Lagerplätze generieren im Tab Lagerplätze des jeweiligen Lagers anlegen.

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Für die visuelle Beschriftung eignen sich entsprechende Etiketten mit der Nummer des Lagerplatzes sowie dem zugehörigen Barcode, welche ebenfalls bequem im Shopware Backend erstellt werden können. Für die barcodebasierte Prozessführung von Shopware WMS ist zudem auf eine optimale Qualität der Barcodes auf den Etiketten zu achten, weitere Informationen finden Sie hier.

Optimierung der Laufwege

Unabhängig davon, ob eine Einzelkommissionierung, rollende Kommissionierung oder Sammelkommissionierung als Kommissionierungsstrategie bevorzugt wird, müssen die Laufwege zwischen den einzelnen Artikeln auf ein Minimum reduziert werden. Dafür ist zunächst die richtige Positionierung des Packbereichs im Lager notwendig. Im Idealfall sollte dieser möglichst mittig positioniert sein, damit die Laufwege zu allen Regalen möglichst gleich kurz sind. Das wichtigste Kriterium für kurze Pickzeiten ist jedoch die Zuordnung der Artikel zu ihren Lagerplätzen. Dies sollte stets anhand der Lagerumschlagshäufigkeit erfolgen, so dass Artikel mit hoher Umschlagshäufigkeit (sogenannte Schnelldreher) nah am Kommissionierungbereich platziert werden. Eine Auswertung der Lagerumschlagshäufigkeit aller Artikel ist im Backend unter Marketing -> Auswertungen -> Auswertungen -> Lagerumschlagshäufigkeit möglich. Damit Shopware WMS bei der Einlagerung von Artikeln immer den optimalen Lagerplatz vorschlägt, kann im Backend für jeden Artikel ein entsprechender Standardlagerplatz zugewiesen werden. Wenn jedoch eine möglichst optimale Nutzung der Lagerfläche im Vordergrund steht, können alternativ auch nur die Schnelldreher auf festgelegte Standardlagerplätze zugeordnet werden, während für alle anderen Lagerplätze eine dynamische Lagerhaltung eingesetzt wird.

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Durch die richtige Beschriftung der Lagerplätze und eine optimale Anordnung der Artikel können die Pickzeiten mit Shopware WMS deutlich reduziert werden. Die zugehörige Versand-App listet dem Kommissionierer automatisch die Artikel in der optimalen Pick-Reihenfolge auf, so dass dieser immer die kürzesten Wege zwischen den Artikeln zurücklegt.

Nachdem Sie nun alles über die optimale Lagergestaltung erfahren haben, fehlt nur noch die Wahl der richtigen Kommissionierungsstrategie. Im Shopware Webinar zeigen wir Ihnen, welche Strategie je nach Lagerstruktur, Anzahl täglicher Bestellungen etc. die optimale Wahl für Ihr Lager ist, und wie Sie die passende Strategie mit Shopware WMS ganz einfach in die Praxis umsetzen.


Pickware 1x1 – Optimale Versandkostenkonfiguration

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Niemand zahlt gerne Versandkosten. Daher zeigen wir Ihnen im heutigen Teil von Pickware 1x1, wie Sie Ihre Versandkosten optimal konfigurieren und mit unseren Versandadaptern und Shopware WMS viel Zeit bei der Erstellung der Versandetiketten sparen können.

Shopware Versandkostenverwaltung

Die Anforderungen Ihrer Kunden an den Versand der Bestellungen sind vielfältig. Während viele einen möglichst günstigen Standardversand bevorzugen, möchten andere spezielle Services wie Expressversand, internationale Lieferungen oder Selbstabholung. Um Ihren Kunden mehrere Versandoptionen anzubieten, können Sie im Shopware Backend unter Einstellungen > Versandkosten verschiedene Versandarten verwalten und jeweils individuelle Kostenberechnungen sowie zusätzliche Bedingungen hinterlegen. Wenn sich Ihre angebotenen Produkte deutlich in Gewicht und Größe unterscheiden, bietet es sich zudem an, auf die Versandprodukte mehrerer Anbieter zurückzugreifen. Meist sind die Konditionen eines Anbieters für bestimmte Paketmaße und Gewichte günstiger als für andere. So könnten Sie etwa für kleine und große Pakete unterschiedliche Anbieter einsetzen und damit Kosten sparen oder diesen Vorteil an Ihre Kunden weitergeben, in dem Sie ihnen einen günstigeren Standardversand anbieten. Wie Sie einer Bestellung mit einem einfachen Trick automatisch den optimalen Standardversand zuweisen, stellen wir Ihnen weiter unten vor.

Pickware Versandadapter

Der Markt an Versandanbietern und deren Produkten ist riesig, wobei Ihnen einige bessere Konditionen für Ihre spezifischen Anforderungen anbieten und sich der Einsatz mehrerer Anbieter oftmals finanziell lohnt. Daher stellen wir Ihnen für alle gängigen Anbieter einen passenden Versandadapter bereit, um schnell und bequem das passende Versandetikett zu erstellen. Dieses wird während der Kommissionierung automatisch anhand der Kundendaten generiert, im passenden Format ausgedruckt und das entsprechende Versandprodukt mit dem Dienstleister abgerechnet. Bei einigen Versandanbietern können Sie über unsere Adapter auch zusätzliche Dienstleistungen nutzen, etwa Transportversicherungen, Alterssichtprüfungen, persönliche Übergaben oder die automatische Erzeugung von Zolldokumenten für internationale Bestellungen. Details zu den einzelnen Adaptern finden Sie in unseren Plugin Dokumentationen.

Für die Verwendung der Versandadapter ist eine Zuordnung der Versandprodukte zu den jeweiligen Versandarten Ihres Shops notwendig. Öffnen Sie hierzu die entsprechende Versandart im Shopware Backend unter Einstellungen > Versandkosten und ordnen Sie über den jeweiligen Tab des Versandanbieters ein konkretes Versandprodukt zu.

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Sobald Ihr Kunde die entsprechende Versandart im Bestellprozess auswählt bzw. Sie ihm diese als Standardversand zuweisen, können Sie das automatisch konfigurierte Versandetikett direkt in der Bestellübersicht im Backend über den Button Versandetikett hinzufügen erstellen und ausdrucken. Noch schneller ist der Versandprozess mit Shopware WMS powered by Pickware, hier können Sie das passende Etikett direkt während der Kommissionierung über unsere Versand App erzeugen.

Automatisch die optimale Standard-Versandart zuweisen

Um Ihren Kunden automatisch die günstigste Standard-Versandart in Abhängigkeit bestimmter Faktoren wie Gewicht, Artikelmaße oder Produktkategorie zuzuweisen, können Sie in Shopware einen einfachen Trick nutzen: Wenn Sie im Backend mehrere Versandkostenarten unter dem selben Namen anlegen, z.B. Standardversand, werden diese im Frontend für Ihre Kunden als eine einzige Versandart dargestellt. Durch das hinterlegen individueller Regeln für die verschiedenen Versandkostenarten wird jedoch stets das passende Versandprodukt für die jeweilige Bestellung zugeordnet. Daher sollten Sie Ihre Produkte und Bestellungen hinsichtlich der optimalen Versandkosten genau analysieren, die dafür notwendigen Faktoren für die individuellen Regeln bestimmen und entsprechend die günstigsten Versandprodukte Ihrer eingesetzten Dienstleister ermitteln.

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Dies lässt sich an folgendem Beispiel veranschaulichen: Sie bieten Ihren Kunden als Standardversand die Versandmethoden Deutsche Post Brief, DHL Paket bis 5 Kg und DPD Paket 5 bis 10 Kg an und möchten diese anhand des Gewichts der Bestellung zuordnen. Legen Sie hierzu im Backend unter Einstellungen > Versandkosten drei Versandkostenarten mit dem Name Standardversand an. Stellen Sie nun für jede Versandart die Versandkostenberechnung nach "Preis" ein und hinterlegen Sie einen Versandkostenpreis. Zur internen Unterscheidung der Versandarten im Backend können Sie diese mit Kommentaren versehen. Wechseln Sie anschließend in den Tab Erweiterte Einstellungen und stellen Sie einen Gewichtsbereich ein, für welchen diese Versandart verwendet werden soll. Wenn Sie unsere Versandadapter zur komfortablen Erstellung der Versandetiketten verwenden, können Sie im entsprechenden Tab direkt das passende Versandprodukt des jeweiligen Dienstleisters zuordnen. Wenn Ihre Kunden nun im Bestellprozess Standardversand auswählen, wird automatisch die passende Versandart und deren Dienstleister zugeordnet, so dass für leichte Bestellungen der Briefversand, für schwerere hingegen der entsprechende Paketversand verwendet wird.

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Durch das Kombinieren mehrere Regeln können Sie auch verschiedene Faktoren gleichzeitig berücksichtigen. Zudem sind Eigene Bedingungen möglich, etwa um Artikelmaße oder bestimmte Artikelnummern zu berücksichtigen. Weitere Informationen und Codebeispiele für eigene Bedingungen finden sie hier.

Spezielle Versandarten für ausgewählte Artikel: Sperrgut, Alterssichtprüfungen und Co.

In der Praxis gibt es häufig Artikel, für die eine spezielle Versandart notwendig ist, etwa für Artikel mit gesetzlich vorgeschriebener Alterssichtprüfung oder für besonders große Artikel, welche als Sperrgut versendet werden. Um in diesen Fällen automatisch die korrekte Versandart zuzuweisen, können Sie diesen Artikeln ein Freitextfeld / Attribut zuordnen und als Eigene Bedingung in den Versandkostenarten aufnehmen. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Erstellen einer Sperrgut-Versandart finden Sie in der Dokumentation unseres DHL Adapters. Nach dem Anlegen werden automatisch alle als Sperrgut markierten Artikel der speziell angelegten Versandart zugeordnet. Durch individuelle Variablennamen im Beispiel lassen sich analog auch Regeln für Alterssichtprüfungen und viele weitere spezielle Versandarten erstellen.

Wir hoffen, dass Ihnen dieser Teil unserer Blogreihe Pickware 1x1 weitergeholfen hat und würden uns über Ihr Feedback oder Anregungen für weitere Themen freuen. Alle bisherigen Teile der Reihe Pickware 1x1 finden Sie hier.


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