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Shopware Tipps & Tricks – Mittels Produktexport einfach auf Facebook & Instagram werben

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Ihr Shopware Shop ist erfolgreich, doch Sie würden gerne mehr potentielle Käufer erreichen? Dann profitieren Sie von den vielfältigen Möglichkeiten, die Ihnen Shopware bietet. Exportieren Sie Ihre Produkte um sie in Social Media-Netzwerken dynamisch zu bewerben und potentielle Käufer in Ihren Shop zu locken. Wie das funktioniert, zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt am Beispiel von Facebook und Instagram.

Grundlagen & Voraussetzungen

Facebook bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Produkte in Werbeanzeigen sowohl im Facebook- als auch im Instagram-Feed zu bewerben, um Interessenten in Ihren Shop weiterzuleiten. Damit Sie Ihre Produkte entsprechend bewerben können, benötigen Sie zunächst einen privaten Facebook-Account sowie eine Facebook-Seite oder einen Instagram-Account für Ihr Unternehmen. Um alle Accounts miteinander zu verknüpfen und Werbeanzeigen zu schalten, sollten Sie zudem den Facebook Business Manager einrichten. Im Anschluss kann ein automatischer Produktexport von Shopware zu Facebook eingerichtet werden, um dynamische Werbeanzeigen mit Ihren Produkten zu schalten.

Einrichtung des Shopware Produktexports

Im ersten Schritt müssen die Produkte Ihres Shops nach Facebook exportiert werden. Damit Sie dies nicht immer von Hand machen müssen und auch tagesaktuelle Bestände und Preise berücksichtigen können, empfiehlt sich hierzu die Nutzung des Produktexports in Shopware. Mit diesem können Sie Ihre Produkte in vielfältigen Formaten automatisiert exportieren. Den Produktexport finden Sie im Shopware Backend unter Marketing > Produktexporte. Man legt eine neue Konfiguration an und vergibt einen Titel, Dateinamen und bei Bedarf eine beliebige PartnerID, um die Verkäufe der jeweiligen Plattform zuzuordnen. Als Methode zum Abruf empfiehlt sich Live, damit die Daten bei jedem Abruf neu erzeugt werden. Im rechten Bereich sollte zudem noch der zu verwendende Shop, die Kundengruppe sowie eine Währung ausgewählt werden.

produktexport_konfiguration1

Im Tab Formatierung muss für Facebook als Dateiformat CSV und als Zeichenkodierung UTF-8 eingestellt werden. Der Tab Kopfzeile definiert die Spalten und damit welche Produktinformationen in den späteren Daten enthalten sein sollen. Die im unteren Codebeispiel enthaltenen Spalten entsprechen den Minimalanforderung für Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram. Insbesondere für dynamische Werbeanzeigen mit erweitertem Targeting der Zielgruppe können jedoch auch weitere Felder nützlich sein. Eine Liste aller Variablen und deren erforderliche Formatierung finden Sie hier.

Code für die Kopfzeile:

{strip}
id{#S#}
title{#S#}
description{#S#}
image_link{#S#}
link{#S#}
gtin{#S#}
mpn{#S#}
brand{#S#}
condition{#S#}
product_type{#S#}
price{#S#}
shipping{#S#}
availability
{/strip}{#L#}

Der Template -Code generiert anschließend mithilfe der Template-Engine Smarty die zugehörigen Werte für die Produktinformationen, wodurch je Artikel eine Zeile in der späteren CSV-Datei angelegt wird. Auf diese Weise können auch Ergänzungen und individuelle Berechnungen vorgenommen werden, etwa bei einer speziellen Versandkostenkonfiguration. Eine Übersicht aller in Shopware verfügbaren Variablen und Befehle finden Sie in der Shopware Dokumentation. Die abschließende Fußzeile ist nur für XML-Exporte relevant und wird für den Export zu Facebook nicht benötigt.

Code für das Template:

{strip}
{$sArticle.ordernumber|escape}{#S#}
{$sArticle.name|strip_tags|strip|trim|truncate:150:"...":true|escape|regex_replace:"#[^\w\.%&\-+ \|]#iu":""|replace:";":","}{#S#}
{$sArticle.description_long|strip_tags|strip|trim|truncate:1000:"...":true|escape|regex_replace:"#[^\w\.%&\-+ \|]#iu":""|replace:";":","}{#S#}
{$sArticle.image|image}{#S#}
"{$sArticle.articleID|link:$sArticle.name|escape|replace:'"':""}{if $sArticle.additionaltext}?number={$sArticle.ordernumber|replace:'"':""}{/if}"{#S#}
{$sArticle.ean|escape}{#S#}
{$sArticle.suppliernumber|escape}{#S#}
{$sArticle.supplier|replace:"|":""}{#S#}
new{#S#}
{$sArticle.articleID|category:">"|escape|replace:"|":""}{#S#}
{$sArticle.price|escape:"number"}{#S#}
DE::Standardversand:{if $sArticle.shippingfree==1}0.00 EUR{else}{$sArticle|@shippingcost:"prepayment":"de":"Standard Versand (DE)"|escape:"number"|replace:",":"."} EUR{/if}{#S#}
"{if $sArticle.instock>0}in stock
{elseif $sArticle.releasedate && $sArticle.releasedate|strtotime > $smarty.now}preorder
{elseif $sArticle.shippingtime}in stock
{else}out of stock{/if}"
{/strip}{#L#}

Wenn Sie einzelne Produktkategorien, Hersteller oder Artikel vom Export ausschließen möchten, können Sie dies in den entsprechenden Filtern in den übrigen Tabs definieren. Weiterhin ist es sinnvoll, im Tab Weitere Filter den Export auf aktive Artikel einzuschränken. Optional kann hier auch der Bestand größer gleich auf einen Mindestbestand gesetzt werden, so dass die Artikel andernfalls nicht exportiert und damit auch nicht beworben werden, bis der Bestand wieder aufgefüllt wurde. Zudem sollten für Facebook und Instagram nur Artikel mit Bildern exportiert werden, damit diese ansprechend präsentiert werden.

produktexport_weitere-filter1

Nachdem alle Einstellungen vorgenommen wurden, speichern Sie die Konfiguration. Nun können Sie über das Blitz-Icon neben dem entsprechenden Eintrag eine erste Berechnung der Werte durchführen und den Produktexport testen. Dadurch öffnet sich ein neues Fenster, welches die generierten Daten anzeigt. Kontrollieren Sie die berechneten Werte sorgfältig und nehmen Sie falls notwendig Änderungen vor. Abschließend sollten Sie die URL des Fensters zwischenspeichern, da Facebook diese im nächsten Schritt für den Abruf der Produktinformationen benötigt.

Anlegen eines Facebook Produktkatalogs

Um die Produktinformationen nun für Facebook oder Instagram bereitzustellen, öffnen Sie den Facebook Business Manager und erstellen Sie im Menü unter Elemente > Kataloge einen neuen Produktkatalog. Wählen Sie im ersten Auswahldialog eCommerce aus und im zweiten Schritt Produktinfos hochladen. Vergeben Sie einen individuellen Namen für den Katalog und klicken Sie auf Erstellen.

business-manager_katalog-anlegen

Öffnen Sie anschließend den neuen Katalog, wechseln Sie in den Bereich Produktdatenquellen und klicken Sie auf Produkte hinzufügen. Da wir die Produktdaten nun regelmäßig über den erstellten Produktexport importieren möchten, wählen wir Bulk-Upload nutzen aus.

business-manager_bulk-upload

Im nächsten Schritt wählen Sie Geplanter Feed als Option zum Hochladen aus und tragen anschließend die URL ein, welche Sie zuvor kopiert haben. Sollten Sie die URL erneut benötigen, können Sie im Shopware Backend in der Liste der Produktexporte auf den Namen des angelegten Exports klicken, um das Fenster erneut zu öffnen. Ein Benutzername ist im Business Manager nicht nötig.

business-manager_url-entry

Zuletzt müssen Sie noch einen Zeitplan für die Aktualisierung einrichten. Sollte Ihr Shopware Shop während der Erzeugung des Produktexports spürbar Leistung benötigen, empfiehlt sich hier eine tägliche Aktualisierung außerhalb der üblichen Geschäftszeiten. In diesem Fall sollte auch die Option für automatische Updates deaktiviert werden. Anschließend können Sie die Datenquelle speichern und den Produktimport erstmalig durchführen. Facebook wird nun alle unter der URL gelisteten Produkte verarbeiten, bereits erfasste Produktinformationen aktualisieren und die zugehörigen Bilder abrufen.

business-manager_produkte

Remarketing einrichten und Werbeanzeigen schalten

Nachdem der Produktkatalog erfolgreich angelegt wurde, können nun Werbeanzeigen geschaltet werden. Um die Effektivität der Werbemaßnahme zu erhöhen, bietet es sich an, die Zielgruppe auf vorherige Shop-Besucher einzugrenzen und ihnen passende Produkte vorzuschlagen. Hierzu kann ein Retargeting über einen Facebook Pixel eingerichtet werden. Damit erfasst Facebook ausgewählte Aktivitäten Ihrer Shop-Besucher, wie etwa den Aufruf von Produkten oder den Inhalt von Warenkörben. Um den Facebook Pixel in Ihrem Shop zu installieren, stehen zahlreiche Plugins im Shopware Community Store zur Verfügung. Alternativ können Sie den Facebook Pixel aber auch im Google Tag Manager einrichten und über ein passendes Plugin in Ihren Shop einbinden. Beachten Sie jedoch, dass die Aktivierung des Pixels nur erfolgen darf, wenn die Shop-Besucher der Verwendung zugestimmt haben.

Zuletzt fehlen nur noch die passenden Werbeanzeigen. Um diese anzulegen, öffnen Sie im Facebook Business Manager den Bereich Werbeanzeigenmanager und erstellen eine neue Kampagne. Damit die Anzeigen die Produkte aus Ihrem Katalog enthalten, wählen Sie Katalogverkäufe als Ziel aus. Anschließend können Sie im unteren Bereich den angelegten Produktkatalog auswählen.

business-manager_create-campaign

Nun erstellen Sie in den folgenden Schritten eine zugehörige Anzeigengruppe. Hierbei können Sie als Platzierung auswählen, ob Sie die Kampagne auf Instagram oder Facebook schalten möchten. Zudem sollte als Zielgruppe eine Custom Audience erstellt werden, welche die, über den Facebook Pixel erfassten, Shop-Besucher enthält. Zum Schluss benötigen Sie noch die eigentliche Werbeanzeige, welche passende Produkte aus Ihrem erstellten Katalog auswählt und dem Facebook- oder Instagram-Nutzer präsentiert. Weitere Informationen zur Erstellung dynamischer Anzeigen finden Sie hier. Nun können Sie Ihre Kampagne starten.

Tipp: Über den Facebook Pixel können auch Verkäufe erfasst werden, womit der Erfolg Ihrer Anzeigen auch direkt im Facebook Werbeanzeigenmanager ausgewertet und optimiert werden kann.

Fazit

Mit dem Shopware Produktexport können mit geringem Aufwand externe Plattformen angebunden werden. Neben dem im Beispiel gezeigten Erstellen von dynamischen Werbeanzeigen in Social Media-Netzwerken können auf diese Weise auch Google Shopping sowie diverse Preisvergleichsportale wie idealo.de oder Geizhals angebunden und mit Preisen und Beständen in Echtzeit versorgt werden. Somit können Sie Ihre potentielle Kundengruppe erweitern und den Umsatz steigern.


Die Top 5 Shopware Tipps & Tricks Beiträge

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In unserer Reihe Shopware Tipps & Tricks geben wir regelmäßig praktische Hilfestellungen rund um Ihren Shopware Shop. Unsere meistgelesenen Shopware Tipps & Tricks Beiträge haben wir jetzt übersichtlich für Sie zusammengestellt. Stöbern Sie durch die Beiträge und finden Sie den ein oder anderen Tipp oder eine Anleitung, die Ihnen das alltägliche Geschäft etwas erleichtert und zur Optimierung Ihres Shopware Shops beiträgt.

Exportieren und Importieren von CSV-Dateien

Der beliebteste Blogpost unserer Reihe Shopware Tipps & Tricks beschäftigt sich mit dem Exportieren und Importieren von CSV-Dateien. Bei der Nutzung des kostenlosen Import/Export Tools von Shopware gibt es einige Dinge zu beachten, um die Vorteile des Tools optimal zu nutzen. In unserer Schritt-für-Schritt Anleitung zeigen wir Ihnen, worauf Sie bei der Benutzung achten müssen, damit Ihre CSV-Dateien im Tabellenkalkulationsprogramm richtig angezeigt werden und auch wieder korrekt in Shopware importiert werden können.

Hier gelangen Sie zum Blogbeitrag.

Die Wahl der richtigen Zahlungsmethode

In diesem Teil von Shopware Tipps & Tricks zeigen wir Ihnen die relevantesten Zahlungsdienste für den deutschen Markt und stellen Ihnen eine Auswahl an Plugins vor, mit welchen Sie diese Zahlungsdienste in Ihrem Shopware Shop anbinden. In einer Übersicht über die Nutzung von Zahlungsverfahren im Internet erfahren Sie außerdem, welche Zahlungsarten neben Paypal (85% Nutzung) und Kauf auf Rechnung (77%) nicht außer Acht gelassen werden sollten. Die Empfehlung eines Plugins zur Anbindung Ihres präferierten Zahlungsanbieters erfolgt natürlich im Hinblick auf die technische Kompatibilität mit Pickware.

Hier gelangen Sie zum Blogbeitrag.

Fehlerquellen mit Logdateien aufspüren

Hin und wieder auftretende Fehler durch Konflikte im Frontend, Plugin-Imkompatibilitäten, Dateninkonsistenzen oder Probleme mit dem Server sind wahrscheinlich auch bei Ihrem Shopware Shop nicht ausgeschlossen. In diesem Teil von Shopware Tipps & Tricks zeigen wir Ihnen Möglichkeiten die Ursache eines Fehlers zu lokalisieren, damit Sie darauf optimal reagieren können. Außerdem zeigen wir Ihnen, wie Sie Fehler mithilfe der richtigen Logdateien eingrenzen können, um sie anschließend erfolgreich zu beheben.

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Kostenlose Artikel in Shopware

Einer Kundenbestellung kostenlose Artikel wie Werbekataloge oder Gratisgeschenke hinzuzufügen, kann eine vielversprechende Marketingaktion sein und die Kundenbindung nachhaltig stärken. Die Markierung von Artikeln als kostenlos ist in Shopware jedoch nicht möglich. Damit diese kostenlosen Artikel trotzdem in Shopware für die weitere Verarbeitung abgebildet werden, zeigen wir Ihnen in diesem Teil von Shopware Tipps & Tricks, wie Sie eine Rabattstaffel anlegen und so einen Artikel als kostenlos markieren.

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Anpassung pluginspezifischer Dokumentenvorlagen

Wichtiges Hintergrundwissen zum Shopware Templating und Vererbungsstrukturen von Templates, sowie alles, was Sie zur Individualisierung pluginspezifischer Dokumentvorlagen wissen müssen, finden Sie in diesem Teil von Shopware Tipps & Tricks. Erfahren Sie mehr über die Hintergründe von individuellen Dokumentvorlagen und wie Sie beispielsweise das Problem beheben, dass trotz eigener Anpassungen noch ein altes Template verwendet wird.

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Bleiben Sie auch über kommende Teile unserer Reihe Shopware Tipps & Tricks informiert, indem Sie sich hier für unseren Newsletter anmelden.


Shopware Tipps & Tricks – Die Wahl der richtigen Zahlungsmethode

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Für jeden Shopbetreiber stellt sich die Frage, welche Zahlungsmethode im Shop angeboten werden soll und welcher Anbieter dafür der richtige ist. In diesem Teil unserer Reihe Shopware Tipps & Tricks widmen wir uns daher dem Thema Payment und zeigen Ihnen, welche Zahlungsarten insbesondere für den deutschen Markt geeignet sind.

Hierfür geben wir Ihnen einen kurzen Überblick über die Verbreitung der verschiedenen Zahlungsmethoden und geben Ihnen, speziell im Hinblick auf die Kompatibilität mit Pickware, eine Empfehlung aus technischer Sicht.

Welche Zahlungsmethoden sollten Händler anbieten?

Diese Frage hängt ganz individuell von den Kunden und der Branche Ihres Onlineshops ab. Trotzdem ist ein allgemeiner Trend im Markt zu erkennen. Laut einer Studie aus dem Jahr 2020 zur Nutzung von Zahlungsverfahren im Internet ist PayPal (85%), gefolgt von Kauf auf Rechnung (77%) die Zahlungsmethode, die in Deutschland am weitesten verbreitet ist. Besonders der Rechnungskauf ist hauptsächlich ein deutsches Phänomen. In anderen europäischen Ländern spielt der Kauf auf Rechnung kaum eine Rolle. Doch auch Lastschrift (57%), sowie Kreditkarte (53%) erfreuen sich hierzulande großer Beliebtheit. Die 2018 in Deutschland gelaunchten mobilen Zahlungsdienste Apple Pay und Google Pay (gemeinsam 6%) wurden bisher erst von wenigen deutschen Einkäufern genutzt.

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Wer ausschließlich auf Paypal setzt, lässt sich jedoch womöglich Kunden entgehen. Daher empfiehlt es sich für Onlinehändler, eine breite Auswahl an Zahlungsmethoden in Ihren Shops anzubieten. Für den Verkauf außerhalb von Deutschland ist der Kauf auf Rechnung jedoch nicht nötig.

Welches Plugin für welche Zahlungsmethode?

Möchte man die o.g. Zahlungsmethoden anbieten, stellt sich nach wie vor die Frage, wie diese im Shop technisch realisiert werden sollen. Wir empfehlen insbesondere aus technischen Gesichtspunkten folgende Zahlungsplugins.

  • PayPal: Hier bietet sich das kostenlose & offizielle PayPal Plugin von Shopware an.
  • Kauf auf Rechnung: Hierfür können die Shopware Standardkomponente zur Belegerstellung und die automatische Rechnungserstellung in Pickware genutzt werden. Für den automatisierten Abgleich eingehender Zahlungen empfehlen wir die Verwendung unseres Bankabgleich Plugins. Wenn sich ein Kunde mit der Zahlung etwas verspätet, können Sie zudem mit unserem Mahnwesen Plugin ganz automatisch Mahnungen versenden. Alternativ kann für den Kauf auf Rechnung auch auf Factoring Firmen wie Klarna zurück gegriffen werden. Der Vorteil dabei ist, dass das Zahlungsausfallrisiko komplett an den Factorer weitergegeben wird. Allerdings geht dies auch mit zusätzlichen Kosten sowie einem vom Shopware Standard abweichenden Handling zur Rechnungserstellung einher.
  • Kreditkarte: Hier empfehlen wir das offizielle und kostenlose Stripe Plugin, das sich unter anderem durch extrem geringe Transaktionsgebühren ohne monatliche Fixkosten von anderen Lösungen abhebt.
  • Vorkasse: Für den Abgleich der eingehenden Zahlungen bietet sich auch hier der Einsatz unseres Bankabgleich Plugins an, bei dem im Gegensatz zu vergleichbaren Lösungen anderer Anbieter keine Kosten pro Transaktion anfallen. Um die Zahlungsmethode im Shop anzubieten ist ansonsten kein gesondertes Plugin notwendig.
  • Lastschrift: Hierfür können Sie ebenfalls bequem das Stripe Plugin verwenden.
  • SOFORT Überweisung: Auch diese Zahlungsmethode wird praktischerweise durch das Stripe Plugin abgedeckt.

Wieso empfehlen wir Ihnen Stripe anstelle anderer Zwischenlösungen?

Neben der guten technischen Basis des Plugins und den günstigen Konditionen empfiehlt sich Stripe durch den unkomplizierten Registrierungsprozess. Gerade bei der Kreditkartenzahlung bietet Stripe einen entscheidenden Vorteil. Stripe tritt selbst auch als sogenannter "Acquirer" und nicht "nur" als Payment Gateway auf. Das bedeutet, dass Sie für Kreditkartenzahlung neben Stripe keinen anderen Dienstleister (mit separatem Vertrag) benötigen, der das Geld letztlich einzieht. Mit Stripe hat man somit alles aus einer Hand und kann zudem auch Apple Pay for Web, Bancontact, Giropay, 3D Secure, SEPA-Lastschriften und iDEAL anbieten.

Fazit

Mit PayPal, Stripe und den Shopware Standardfunktionen können Sie unkompliziert alle wichtigen Zahlungsmethoden im Shop anbieten und dabei problemlos auf Gateway Lösungen mit teilweise fehleranfälliger technischer Basis verzichten. Unsere Plugins für den Bankabgleich und das Mahnwesen automatisieren und vereinfachen zudem die Prozesse rund um den Kauf auf Rechnung und Vorkasse.

Wir hoffen sehr, dass Ihnen dieser Teil von Shopware Tipps & Tricks gefallen hat und dass Sie den richtigen Zahlungsanbieter für Ihren Shop finden konnten. Hier finden Sie alle bisherigen Teile dieser Reihe.

Wir freuen uns wie immer sehr über Feedback und weitere Anregungen! Haben Sie einen Wunsch für ein Shopware Tipps & Tricks Thema? Dann schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an [email protected].


Shopware Tipps & Tricks: Risikomanagement für Zahlungsarten

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Hatten Sie auch schon Kunden, welche erst nach mehrfacher Aufforderung oder überhaupt nicht gezahlt haben? Das kommt leider immer wieder vor und führt für Sie als Händler zu finanziellen Einbußen und erhöhtem Bearbeitungsaufwand. Daher zeigen wir Ihnen anhand von drei Praxisbeispielen, wie Sie mit einem gut durchdachten Risikomanagement und Shopware-eigenen Funktionen Zahlungsausfälle vermeiden und geben rechtliche Hinweise, die Sie dabei berücksichtigen sollten.

Jede Zahlungsart ist mit einem Zahlungsausfallsrisiko verbunden, wobei etwa der Kauf auf Rechnung sowie Lastschriftverfahren ein hohes Risiko für den Verkäufer bergen, während Kreditkarten- oder Paypal-Zahlungen als relativ sicher gelten. Doch jedem Kunden nur noch ausfallsichere Zahlungsarten anzubieten, ist meist keine Alternative. Viele B2B- oder Stammkunden erwarten bestimmte Zahlungsarten wie etwa den Kauf auf Rechnung und könnten andernfalls die Kundenbeziehung beenden. Die Lösung ist ein Filtersystem, welches anhand des Risikopotentials des Kunden nur ausgewählte Zahlungsarten beim Bestellvorgang anbietet. Gängig sind hierbei etwa das Sperren von Rechnungskäufen für Neukunden oder ab bestimmten Warenkorbwerten. Zudem sind auch Ländersperren für bestimmte Zahlungsarten aus rechtlichen Gründen oft nötig.

Beispiel 1: Zahlungsarten für Neukunden ab einem bestimmten Warenkorbwert sperren

Bestellungen von Neukunden bieten meist ein erhöhtes Risiko, da deren Zahlungsverhalten noch nicht bekannt ist. Da aber nicht für alle Neukunden die Zahlungsmöglichkeiten eingeschränkt werden sollen, sperren wir in diesem Beispiel nur die Zahlungsarten Rechnung und Lastschrift für alle Bestellungen mit einem Warenkorbwert ab 15 Euro. Hierzu öffnen wir im Shopware Backend das Risikomanagement unter Einstellungen > Risk-Management. Hier können Sie für jede Zahlungsart beliebig viele Regeln definieren, damit diese für bestimmte Kunden nicht im Shop verfügbar ist. In unserem Beispiel definieren wir die erste Regel für die Zahlungsart Rechnung und wählen Kunde IST NEU und als Wert 1 aus. Dies kombinieren wir mit dem zweiten Filter Bestellwert >= und dem Wert 15. Die selbe Regel legen wir analog auch für die Zahlungsart Lastschrift an und schon werden die beiden Zahlungsarten für alle Kunden, auf welche die Bedingungen zutreffen, nicht angeboten.

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Beispiel 2: Rechnungskauf nur für B2B-Kunden aus Deutschland

Im zweiten Beispiel möchten wir die Zahlungsart Rechnung nur für B2B-Kunden mit einer Rechnungsadresse in Deutschland anbieten. Hierzu legen wir für die Zahlungsart einen neuen Filter an, mit dem wir zunächst alle Privatkunden ausschließen. Dazu wählen wir Kundengruppe IST und den Wert EK aus und klicken auf Speichern. Der rechte Teil des Filters bleibt hierbei leer. Im zweiten Schritt sperren wir die Zahlungsart noch für alle B2B-Kunden, welche eine ausländische Rechnungsadresse haben. Hierzu legen wir einen zweiten Filter an und wählen Rechnung Land IST NICHT und als Wert DE aus. Nachdem die Regel gespeichert wurde, wird der Filter aktiv und die Zahlungsart Rechnung entsprechend nur noch für die gewünschte Kundengruppe angezeigt.

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Beispiel 3: Nur sichere Zahlungsarten für Kunden mit laufenden Mahnungsprozessen

Shopware unterstützt bereits von Haus aus das Pflegen von Mahnstatus für Bestellungen, falls sich ein Kunde im Zahlungsverzug befinden sollte, wobei drei Stufen sowie Inkasso als Zahlungsstatus zur Auswahl stehen. Mit dem Risikomanagement-Filtern ist es möglich, die Bestellungen eines Kunden auf mögliche Mahnungen zu untersuchen und ihm gegebenenfalls nur ausfallsichere Zahlungsarten für die neue Bestellung anzubieten. In diesem Beispiel möchten wir daher die Zahlungsart Rechnung für solche Kunden sperren und wählen dazu im Risikomanagement-Fenster die passende Zahlungsart aus. Anschließend legen wir vier neue Regeln an, da wir die Zahlungsart für jede der Mahnstufen ausschließen möchten. Hierzu wählen wir jeweils Mahnstufe 1-3 IST WAHR beziehungsweise Inkasso IST WAHR aus und speichern die neuen Regeln nacheinander. Anschließend überprüft Shopware bei jedem Kaufvorgang im Shop die Bestellhistorie des Kunden auf laufende Mahnungsprozesse und sperrt gegebenenfalls den Rechnungskauf.

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Was Sie rechtlich beachten müssen

Grundsätzlich sind Sie nicht dazu verpflichtet, bestimmte Zahlungsarten wie etwa Vorkassezahlungen anzubieten. Gemäß dem Prinzip der Vertragsfreiheit für privatrechtliche Verträge können Sie den Kaufvertrag nach Ihrem Belieben gestalten, worunter auch die Vorgabe der angebotenen Zahlungsarten fällt. Allerdings erfolgt eine Einschränkung durch das Verbraucherecht §312a Abs. 4 BGB, wonach die angebotenen Zahlungsmittel für den Verbraucher kostenlos (also nicht entgelt- oder gebührenpflichtig) sowie gängig und zumutbar sein müssen. Dabei wurden in diversen Rechtssprechungen der letzten Jahre folgende Zahlungsmittel für deutsche Verbraucher als "gängig und zumutbar" festgelegt:

  • Kauf auf Rechnung
  • Zahlung per Vorkasse
  • SEPA-Lastschrift
  • PayPal
  • Gängige Kreditkartenformate (Mastercard, Visa)

Fazit

Mit ein paar wenigen Klicks im Shopware Backend lässt sich das Zahlungsausfallsrisiko deutlich minimieren. Sollten Sie dennoch häufiger Zahlungsausfälle verzeichnen, können Sie mit unserem Mahnwesen Plugin automatisiert nach konfigurierbaren Intervallen Mahnungsdokumente erstellen und verschicken sowie unbezahlte Vorkassebestellungen stornieren. Wenn Sie das Zahlungsausfallsrisiko stattdessen lieber komplett abgegeben möchten, haben Sie darüber hinaus natürlich die Möglichkeit mit einem Factoring Dienstleister für Zahlungen auf Rechnung zusammenzuarbeiten.


Shopware Tipps & Tricks: Artikelfilter & Mehrfachänderungen nutzen

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Sie möchten in Ihrem Shopware Shop mehrere Artikel gleichzeitig veröffentlichen oder anhand von Kriterien Artikeldetails oder Preise ändern? Damit Sie dies nicht für jeden Artikel einzeln machen müssen, bringt Shopware schon von Haus aus geeignete Funktionen mit, welche jedoch etwas versteckt und nicht ganz einfach zu bedienen sind. Daher zeigen wir Ihnen anhand von drei Praxisbeispielen, wie Sie mit Filtern und Mehrfachänderungen mehrere Artikel gleichzeitig bearbeiten können und damit viel Zeit sparen.

Beispiel 1: Alle Artikel einer Kategorie aktivieren

Als erstes Beispiel haben wir eine inaktive Artikelkategorie "Weihnachten" angelegt, welcher alle unsere Weihnachtsartikel zugeordnet sind. Da die Artikel aber erst pünktlich zur Weihnachtszeit im Shop verfügbar sein sollen, müssen am Stichtag alle gleichzeitig aktiviert werden. Hierzu gehen Sie zu Artikel > Übersicht und klappen unten die Filterfunktion aus. Anschließend legen Sie einen neuen Filter an und geben ihm einen Namen. Wechseln Sie nun in den Tab Einfach und legen Sie eine neue Regel an, wobei als Column CATEGORY.NAME ausgewählt wird, was unserer Artikelkategorie "Weihnachten" entspricht. Mit einem Klick auf Aktualisieren und anschließend Speichern wird der Filter angelegt. Wenn Sie diesen nun in der Liste anklicken, werden nur noch die Weihnachtsartikel aufgelistet.

filter_weihnachten

Wechseln Sie anschließend zur Funktion Mehrfachänderung und klicken Sie auf den Button, um eine Änderung durchzuführen. Über Hinzufügen können Sie nun das zu ändernde Feld, den entsprechenden Zuweisungsoperator sowie den neuen Wert eintragen. Für unser Beispiel wählen wir als Feld Article.active aus, als Zuweisungsoperator set und kreuzen die Checkbox an. Mit einem Klick auf auf Änderungen übernehmen und dem Bestätigen der Warnmeldung werden alle ausgewählten Artikel im Shop aktiviert. Auf dem selben Weg können die Artikel zum Ende der Weihnachtszeit auch wieder deaktiviert werden.

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Beispiel 2: Preissenkungen für alle Artikel im Abverkauf

Im nächsten Beispiel möchten wir für alle Artikel, welche sich im Abverkauf befinden und anschließend aus dem Programm genommen werden, eine Preissenkung durchführen. Dazu müssen die Artikel bereits in den Artikeldetails für den Abverkauf markiert worden sein, oder können alternativ ebenfalls über eine Mehrfachänderung bearbeitet werden. Für die Preissenkung wählen Sie zunächst wieder in der Artikelübersicht die Filterfunktion aus und erstellen einen neuen Filter. Als Column wählen Sie ARTICLE.LASTSTOCK und als Operator ISTRUE aus. Nach dem Speichern und Aktivieren des Filters werden nur noch die entsprechenden Artikel angezeigt. Anschließend wechseln Sie wieder zur Mehrfachänderung und wählen als Feld Price.price aus. Da wir in diesem Beispiel nun alle Artikelpreise um 20% senken wollen, wählen Sie als Operator multiply aus und geben als Wert 0,8 ein, damit alle Preise der ausgewählten Artikel mit diesem Wert multipliziert werden. Sobald die Änderungen übernommen wurden, werden die reduzierten Preise angezeigt. Wenn hierbei mal etwas schief geht, können Sie die letzten Änderungen über den Button Rückgängig machen wiederherstellen.

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Beispiel 3: Allen Artikeln eines Herstellers einen Drop-Shipping-Dienstleister zuordnen

Unser letztes Beispiel ist für Händler interessant, welche ihren Warenversand mit unserem Drop-Shipping-Plugin an externe Dienstleister auslagern. Hierbei versenden die Dienstleister oftmals nur Artikel von bestimmten Herstellern, weshalb diesen Artikeln jeweils einheitlich die E-Mail-Adresse des Dienstleisters zugeordnet werden muss, damit der Versandauftrag bei einem Bestelleingang verschickt werden kann. Hierzu legen Sie einen neuen Filter an und wählen als Column SUPPLIER.NAME, als Operator = und als Value den Namen des Herstellers aus. Nachdem der Filter aktiv ist, sollten alle Artikel des Herstellers aufgelistet sein. Anschließend erstellen Sie eine Mehrfachänderung, wählen als Feld Attribute.viisonDropShipperMail und weisen diesem über set die passende E-Mail-Adresse des Dienstleisters zu. Sobald nun eine Bestellung mit einem der Artikel eingegangen ist, wird dem Drop-Shipping-Dienstleister automatisch eine E-Mail mit dem Versandauftrag zugesendet. Weitere Informationen zur Verwendung unseres Plugins finden Sie hier.

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Fazit

Die Filter- und Mehrfachänderungsfunktionen sind ein oft verkanntes Feature, mit welchem Sie viele Arbeitsschritte in Shopware einsparen können. Sollten Sie dennoch Änderungen vornehmen müssen, die über eine Mehrfachänderung nicht mehr abbildbar sind, empfehlen wir Ihnen den Weg über einen CSV-Export und anschließenden Import. Und wenn Sie schon immer wissen wollten, wozu andere Pickware Kunden Mehrfachänderungen nutzen oder wie Sie ihre Prozesse optimieren, dann werfen Sie doch einmal einen Blick in unsere Facebook Gruppe.


Internationales Steuerrecht & Lieferschwellen für Onlinehändler

shopware_steuerrecht_lieferschwellen2

Die Expansion des Onlineshops über Ländergrenzen hinweg ist oftmals lukrativ, bei der Umsetzung muss jedoch viel beachtet werden. Wie Sie Ihren Shopware Shop mit passenden Übersetzungen und vielem mehr fit für den internationalen Markt machen, haben wir Ihnen bereits auf unserem Blog gezeigt. Doch selbst wenn Ihr Shop bereits für ausländische Kunden vorbereitet ist, führt die korrekte Berechnung und Abfuhr der Umsatzsteuer häufig zu Unsicherheiten. Daher zeigen wir Ihnen, was es dabei für Lieferungen in die EU und weltweit zu beachten gibt, welche Strategien für Sie finanzielle Vorteile bieten und wie Sie Lieferschwellen mit unserem DATEV Plugin konfigurieren.

B2C-Lieferungen ins EU-Ausland

Wenn die Bestellung eines Kunden ins EU-Ausland verschickt werden soll, muss grundsätzlich zwischen Lieferungen an Privatpersonen und Lieferungen an gewerbliche Kunden unterschieden werden. Im Fall privater Kunden können Onlinehändler die Umsatzsteuer entweder im Ursprungsland oder im Zielland der Zustellung abführen und den entsprechend geltenden Mehrwertsteuersatz auf der Rechnung ausweisen. Dabei besteht die freie Wahl, solange der Jahresumsatz aus den Lieferungen in das Zielland länderspezifische Lieferschwellen nicht übersteigt. Diese sind von den jeweiligen EU-Ländern individuell festgelegte Grenzwerte, welche für 2019 hier eingesehen werden können. So liegt der Grenzwert für Lieferungen nach Österreich aktuell bei 35.000€, während die Umsatzsteuer für Lieferungen nach Frankreich erst ab einem Umsatz von 100.000€ zwingend im Zielland abgeführt werden muss. Dabei ist zu beachten, dass sobald die Umsatzsteuer erstmalig ins Ausland abgeführt wird, man dort automatisch für die nächsten 2 Jahre umsatzsteuerpflichtig ist. Somit müssen alle zukünftigen Bestellungen zwingend zu den Konditionen des Ziellandes versteuert werden. Diese Regelung gilt ebenfalls für Kleinunternehmer, da deren Befreiung von der Umsatzsteuer nur innerhalb Deutschlands gültig ist.

Da sich die Steuersätze von Land zu Land und in Abhängigkeit der Produktkategorie unterscheiden, kann aufgrund der freien Wahl bis zur Überschreitung des Grenzbetrags Geld gespart werden, indem ausländischen Kunden der günstigere der beiden möglichen Steuersätze berechnet und im entsprechenden Land abgeführt wird. Allerdings ist der deutsche Standard-Mehrwertsteuersatz von 19% bereits der zweitniedrigste im EU-Vergleich, weshalb sich hier nur selten Einsparpotenzial ergibt. Große Unterschiede gibt es hingegen beim reduzierten Steuersatz, welcher im EU-Vergleich stark schwankt und zudem je nach Zielland auch für andere als die deutschen ermäßigten Produktgruppen gilt. Daher sollten Sie für solche Produkte individuell prüfen, welche Steuerstrategie lukrativer ist. Jedoch sollte die 2-Jahres-Regelung stets berücksichtigt werden, denn die entstehende Steuerpflicht im Zielland gilt immer für alle Produktkategorien und Steuersätze.

Ausnahmen für EU-Lieferungen

Unabhängig von möglichen Lieferschwellen gibt es zwei Ausnahmeregelungen zu berücksichtigen, bei welchen die Steuern grundsätzlich immer im Zielland abgeführt werden müssen:

  • Abgabepflichtige Produkte: Hierunter fallen etwa Tabak und Alkohol, welche nach §3c Abs.5 S.2 UStG immer zu den Konditionen des Ziellandes besteuert werden müssen.
  • Digitale Produkte & Dienstleistungen: Hierzu zählen etwa Download- oder Streamingangebote, E-Books und Online-Videokurse.

Lieferschwellen mit dem Pickware DATEV Plugin konfigurieren

Für Onlinehändler ist es entscheidend, die Lieferschwellen immer im Blick zu behalten und bei einer Überschreitung rechtzeitig die erforderlichen Steuersätze des Ziellandes allen zukünftigen Bestellungen zuzuordnen. Hierbei hilft Ihnen unser DATEV Export Plugin, mit welchem für jedes Land individuelle Lieferschwellen gesetzt und überwacht werden können. Sobald das Plugin installiert ist, finden Sie unter Einstellungen > Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > Länder das Feld Lieferschwelle, in welches Sie den jeweils gültigen Lieferschwellenwert eintragen können. Wenn Sie anschließend den Haken bei Lieferschwellenwarnung setzen, wird Ihnen das Plugin bei Erreichen des in den Plugin-Einstellungen definierten Grenzwertes (Standard: 80%) eine Warnung im Backend anzeigen. Zudem können Sie detaillierte Statistiken für jedes Land unter Marketing > Auswertungen > Auswertungen > Lieferschwellen (DATEV) aufrufen. Sobald eine Umstellung des Steuersatzes notwendig wird, können die Steuerregeln in Shopware landesspezifisch angepasst werden.

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B2B-Lieferungen ins EU-Ausland

Im Fall gewerblicher Kunden muss die Umsatzsteuer nicht vom Verkäufer erhoben und abgeführt werden. Der Kunde ist dann selbst dafür verantwortlich, die für ihn gültige Umsatzsteuer im Zielland abzuführen. Voraussetzung hierfür ist die Angabe der eigenen Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (UStIDNr.) sowie der des Kunden auf der Rechnung. Dabei sollte die angebene Identifikationsnummer immer auf Gültigkeit überprüft werden, um einen Betrug auszuschließen. Hierfür bietet Shopware ein kostenloses Plugin an, welches die angegebene Nummer mit der EU-Datenbank MIAS abgleicht. Weitere Informationen finden Sie hier. Anschließend können Sie im Shopware Backend unter Einstellungen > Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > Länder für jedes Land den Haken Steuerfrei für Unternehmen setzen, damit Shopware bei zukünftigen Bestellungen automatisch die Überprüfung der Identifikationsnummer vornimmt und die Berechnung der Steuer auf der Rechnung unterbindet. Wichtig ist hierbei, dass Sie gegenüber dem Finanzamt sowohl die Überprüfung der Identifikationsnummer als auch die erfolgreiche Zustellung nachweisen müssen.

Lieferungen außerhalb der EU

Für Lieferungen in Nicht-EU-Länder, etwa in die Schweiz, muss auf der Rechnung keine Mehrwertsteuer ausgewiesen und somit auch nicht abgeführt werden. Hierbei ist aber zu beachten, dass auch für diese Lieferungen wieder eine Nachweispflicht gegenüber dem Finanzamt besteht, so dass die erfolgreiche Lieferung zwingend mit Versandpapieren, Einlieferungsscheinen oder ähnlichem dokumentiert werden muss. Zudem muss auf der Rechnung auf die Umsatzsteuerfreiheit hinwiesen werden. Der Empfänger ist bei Erhalt der Lieferung im jeweiligen Zielland selbst dafür verantwortlich, die Ware ordnungsgemäß zu versteuern, sowie gegebenenfalls Zollgebühren zu bezahlen.

Wir hoffen, dieser Beitrag konnte Ihnen etwas Licht in den internationalen Steuerdschungel bringen und hilft Ihnen, Ihren internationalen Shopware Shop erfolgreich umzusetzen.


In 10 Schritten zum internationalen Shopware Shop

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Für Onlinehändler ist die Internationalisierung des eigenen Shops ein aufwändiger, aber oftmals lohnenswerter Schritt. So kann etwa der potentielle Kundenkreis stark vergrößert und die Reichweite des Shops erhöht werden. Voraussetzung für den Erfolg ist jedoch eine klare Strategie bezüglich der Produkte, Preise und Versandarten. Doch auch wenn alle strategischen Aspekte gelöst und potentielle Länder ausgewählt wurden, muss der Shop noch für jedes Land individuell angepasst werden. Meist muss eine abweichende Sprache und Währung angeboten werden. Aber auch die Verwendung der landesspezifischen Steuersätze ist nicht trivial. Shopware bietet Ihnen alle notwendigen Vorraussetzungen, um Ihren Shop optimal anzupassen, doch die vollständige und richtige Reihenfolge der Anpassungen ist entscheidend für den Erfolg. Daher zeigen wir Ihnen in diesem Blogbeitrag Schritt für Schritt, wie Sie Ihren bestehenden Shopware Shop um zusätzliche Länder erweitern.

Schritt 1: Land freischalten

Damit Ihre Kunden ein Kundenkonto mit einer ausländischen Anschrift anlegen können, müssen Sie zunächst im Shopware Backend unter Einstellungen > Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > Länder das entsprechende Land aktivieren. Klicken Sie hierzu auf den Stift neben dem Land und kreuzen sie die Felder Aktiv sowie Als Lieferland zulassen an. Sollte das benötigte Land noch nicht in der Liste angelegt sein, können Sie dieses über den Button Hinzufügen anlegen. Die richtige Zuordnung des Kunden zu seinem Land ist nicht nur für die Lieferung, sondern auch für die spätere Berechnung des richtigen Steuersatzes relevant.

shopware_laendereinstellung_3

Schritt 2: Lokalisierung prüfen

Die Zuordnung der Sprache zu einem Land erfolgt in Shopware über die Lokalisierung, welche Sie ebenfalls in den Shopeinstellungen finden. Prüfen Sie hier, ob die notwendige Zuordnung bereits vorhanden ist oder legen Sie andernfalls eine neue Zuordnung an.

Schritt 3: Währung anlegen

Wenn Sie Ihren internationalen Shop für ein Land mit einer abweichenden Währung anlegen möchten, gehen Sie auf Einstellungen > Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > Währungen und fügen Sie über den Button Hinzufügen eine neue Währung hinzu. Vergeben Sie einen Namen, den ISO-Code und ein Symbol. Im Feld Faktor können Sie einen Wechselkurs hinterlegen, welcher automatisch für die Umrechnung der Artikelpreise aus der Standardwährung des Shops verwendet wird. Wenn Sie tagesaktuelle Umrechnungskurse in Ihrem Shop verwenden möchten, finden Sie passende Plugins im Community Store. Das Feld Position definiert die Stelle, an welcher die Währung im Dropdown-Menü des Frontends angezeigt wird, sofern Sie einem Shop mehrere Währungen zuordnen. Weitere Details finden Sie hier.

shopware_waehrungen

Schritt 4: Steuersätze zuordnen

Wenn Sie Waren ins Ausland verkaufen, müssen Sie unter Umständen die Umsatzsteuer in das Zielland abführen und hierfür die jeweiligen Umsatzsteuersätze verwenden. Damit landesspezifische Steuersätze verwendet werden, können Sie die beiden voreingestellten Standardsteuersätze (Normal/ Ermäßigt) um landesspezifische Regeln erweitern. Gehen Sie hierzu auf Einstellungen > Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > Steuern und markieren Sie den zu erweiternden Steuersatz. Klicken Sie unter Steuerregeln auf Hinzufügen und vergeben Sie einen Namen sowie den zu verwendenden Steuersatz. Über die Felder Region und Land ordnen Sie nun das betreffende Land zu. Nun wird der Steuersatz des Ziellandes automatisch über die entsprechende Regel zugeordnet und von Shopware zur Berechnung der Bruttopreise aus den Nettopreisen verwendet. Solange keine Regel greift, verwendet Shopware immer den Standard-Steuersatz. Sollten Sie zusätzliche Steuersätze benötigen, etwa eine Null Prozent-Steuer, können Sie diese auf der linken Seite neu anlegen.

shopware_steuern

Schritt 5: Kategoriebaum anlegen

Damit die Produktkategorien Ihres Shops in der benötigten Sprache verfügbar sind, müssen Sie einen neuen Kategoriebaum anlegen, da es in Shopware 5 keine Möglichkeit gibt, bestehende Kategoriebäume direkt zu übersetzen. Gehen Sie daher auf Artikel > Kategorien und legen Sie einen neuen Baum an. Alternativ können Sie auch den bestehenden Kategoriebaum einer anderen Sprache duplizieren und anschließend direkt übersetzen. Weitere Informationen zum Anlegen von Kategorien finden Sie hier.

Schritt 6: Sprachshop / Subshop anlegen

Wenn alle notwendigen Vorraussetzungen geschaffen sind, können Sie nun einen neuen untergeordneten Shop mit der benötigten Sprach- und Währungskombination anlegen. Hierbei reicht für die meisten Shopbetreiber ein neuer Sprachshop aus, welcher direkt dem Hauptshop und dessen Domain untergeordnet ist. Alternativ können Sie auch einen Subshop verwenden, welcher jedoch eine eigene Domain benötigt. Um einen neuen Shop anzulegen, gehen Sie auf Einstellungen > Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > Shops und klicken Sie auf Hinzufügen. Wählen Sie zunächst den benötigten Shop-Typ aus, vergeben Sie einen Namen und ordnen Sie anschließend die benötigte Währung, die Lokalisierung und den zuvor angelegten Kategoriebaum zu. Informationen zu den Einstellungen sowie zur Auswahl des Shop-Typs finden Sie in der Shopware Dokumentation.

shopware_sprachshop

Schritt 7: Shop konfigurieren

Häufig benötigen Sie für den internationalen Shop eine abweichende Standard-E-Mail-Adresse oder Bankverbindung, aber auch eine abweichende Anschrift ist möglich. Dazu können Sie in den Shopeinstellungen im Untermenü Stammdaten die voreingestellten Werte des Hauptshops anpassen.

Schritt 8: Templates übersetzen

Damit nun alle Menüs und Hinweise in Ihrem Shop in der richtigen Sprache angezeigt werden, müssen Sie sämtliche Template-Snippets übersetzen. Standardmäßig wird Shopware bereits mit den Sprachen Deutsch und Englisch ausgeliefert, für jede weitere Sprache empfiehlt sich die Installation von Sprachplugins. Alternativ können Sie unter Einstellungen > Textbausteine sämtliche Textfelder auch manuell übersetzen, indem Sie neben dem Textbaustein auf die Weltkugel klicken, und die entsprechende Übersetzung eintragen. Beachten Sie hierbei, dass die Textfelder für die gewünschte Sprache erst angeboten werden, wenn mindestens ein Shop über die Lokalisierung die Sprache erfordert.

Schritt 9: Artikel übersetzen & Kategorien zuordnen

Sie sollten nun auch alle im internationalen Shop angebotenen Artikel in die benötigte Sprache übersetzen und den zuvor angelegten Kategorien zuordnen. Hierzu rufen Sie den entsprechenden Artikel über Artikel > Übersicht auf. Im Tab Stammdaten klicken Sie nun im Feld Artikel-Bezeichnung auf die Weltkugel und können alle übersetzbaren Artikeldetails für den internationalen Shop übersetzen. Hier kann zudem eine shopspezifische Lieferzeit hinterlegt werden, wenn der Versand ins Ausland länger dauert. Wenn Sie die Änderungen gespeichert haben, wechseln Sie in den Tab Kategorien. Hier können Sie nun den Artikel der zuvor übersetzten Kategorie zuordnen, damit die Artikel auch im internationalen Shop richtig einsortiert werden.

shopware_artikeluebersetzung

Schritt 10: E-Mail-Vorlagen anpassen

Um Ihre Kunden immer in der richtigen Sprache anzusprechen, sollten Sie im letzten Schritt noch die E-Mail-Vorlagen übersetzen. Gehen Sie hierzu auf Einstellungen > E-Mail-Vorlagen und wählen Sie in der Seitenleiste die zu übersetzende Vorlage aus. Wenn Sie nun neben den Textfeldern auf die Weltkugel klicken, können Sie für jede im Shop verwendete Sprache eine Übersetzung der Vorlage hinterlegen.

shopware_email_vorlagen

Fazit

Bevor Ihr neuer internationaler Shop nun online geht, sollten Sie ihn zunächst noch umfangreich testen. Auch gibt es noch einige Details wie etwa die Zuordnung und Übersetzung von Zahlungsarten sowie die Freigabe bestimmter Versanddienstleister in Abhängigkeit der Lieferadresse zu beachten. Wenn Sie alle Schritte befolgt haben, sollte Ihnen für den erfolgreichen Start ins internationale Geschäft nichts mehr im Wege stehen.


Tipps für die Auswahl des richtigen Hosting-Providers

Im ersten Teil unserer Hosting-Reihe hat der Shopware Hosting-Partner Timme Hosting Tipps gegeben, worauf Sie bei der Wahl eines Hosting-Produktes für Ihren Shopware Shop achten sollten. Im zweiten Teil erklärt Timme Hosting, welche Kriterien anschließend bei der Wahl des Hosting-Providers zu beachten sind.

Wichtige Kriterien für die Wahl eines Hosters

Es gibt eine Menge Hosting-Anbieter – viele mit ähnlichem Produktportfolio. Um bei diesem Angebot den richtigen Hoster zu finden, gibt es mehr als nur die technischen Kennzahlen zu vergleichen. Es lohnt sich, darüber hinaus auf andere Kriterien wie Beratung, Sicherheit oder Service zu achten. Denn was nützt ein günstiges Hosting-Paket, wenn man am Ende damit auf sich allein gestellt ist. Einige wichtige Punkte, an denen Sie sich orientieren können, haben wir für Sie zusammengestellt.

Beratungsangebot

Der erste Eindruck zählt! Gibt es im Vorfeld einen Ansprechpartner und können Sie diesen persönlich erreichen? Wie sieht das Beratungsgespräch aus? Abgefragt werden sollten Eckdaten, wie der zu erwartende Traffic, die Anzahl der Produkte im Shop und das gewünschte Shopsystem. Auf dieser Grundlage sollte eine begründete Produktempfehlung folgen. Diese Empfehlung muss zu Ihren Anforderungen passen und darf kein überteuerter, überdimensionierter Server sein. Die erste Beratung ist also schon im Vorfeld ein Indikator dafür, ob es sich um einen qualitativ hochwertigen Anbieter handelt.

Servicelevel

Nach Vertragsabschluss ist der Service das A&O bei einem Hoster. Denn was passiert, wenn Sie eine Frage bezüglich Servereinstellungen haben? Ein erster Hinweis für einen guten Service ist eine Hotline oder mindestens ein E-Mail-Support durch qualifizierte Fachkräfte, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

supportEin weiteres Qualitätsmerkmal für den Service ist das Monitoring, um Ausfällen Ihres Shops vorzubeugen und schnell reagieren zu können. Für Notfälle sollte eine 24/7-Hotline zur Verfügung stehen. Nicht außer Acht zu lassen ist zudem die Frage, wie regelmäßig der Hoster ein automatisches Backup übernimmt und ob es auf einem eigenen Server liegt. Anhand dieser Aspekte lässt sich ein erster Eindruck über den Service eines Hosters gewinnen.

Hardware & Geschwindigkeit

speedWie findet man heraus, ob die verwendete Hardware qualitativ hochwertig ist? Achten Sie bei der Hardware auf eine transparente Kommunikation des Hosters. Viele stellen zum Beispiel umfangreiche Informationen über ihr Rechenzentrum und die eingesetzte Hardware bereit. Informationen darüber, wie lange eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) im Falle eines Stromausfalls garantiert ist oder wie die Anbindung an das Internet geregelt ist, können weitere Anhaltspunkte sein.

Die Geschwindigkeit Ihres Onlineshops hat Einfluss auf die Zufriedenheit Ihrer Kunden und die Conversion Rate. Sind potenzielle Kunden unzufrieden mit der Performance brechen sie im schlimmsten Fall den Kauf ab. Außerdem gehört die Ladezeit zu den Google Rankingfaktoren. Diesbezüglich hilft zum Beispiel ein Blick auf die genutzten Festplatten. Sind noch HDDs im Einsatz? Diese sind langsamer in der Verarbeitung als moderne SSDs. Eine noch bessere Leistung bieten NVMe-SSDs. Genauso kann sich die verwendete Server-Software auf die Geschwindigkeit auswirken. Apache-Server sind aktuell weit verbreitet, aber nginx-Server sind bei hohen Besucherzahlen deutlich performanter. HTTP/2 oder aktuelle PHP-Versionen können die Performance ebenfalls verbessern.

Sicherheit

Das Thema Sicherheit spielt bei der Wahl des Hosters ebenfalls eine Rolle – es gibt einige Sicherheitsstandards, die Hoster erfüllen müssen. Allen voran gehört dazu die Netzwerksicherheit und der Schutz vor DDoS-Attacken, um Webanwendungen, Server und Infrastruktur vor Angriffen zu bewahren. Zudem spielt die Systemsicherheit eine Rolle. Hierfür sollten regelmäßig Sicherheitsupdates vorgenommen werden und ein ausgelagerter Backup-Server zur Verfügung stehen. Ein weiteres Kriterium ist die Sicherheit des Rechenzentrums. Wie sicher sind dort die hochsensiblen Daten? Eingangskontrollen, Absicherung, Ausfallschutz und weitere Vorkehrungen sollten getroffen sein.

Preis und Kündigung

price

Natürlich spielt auch der Preis eine Rolle. Wie transparent sind die Kosten? Gibt es einen monatlichen Festpreis? Einige Anbieter berechnen zusätzliche Kosten für Traffic oder Backups. Wer keine Überraschungen erleben möchte, sollte sich genau informieren, wie sich der Preis zusammensetzt. Genauso ist Vorsicht bei der Länge der Kündigungsfrist geboten. Manche Verträge binden sehr lange an einen Hosting-Anbieter. Kurze Kündigungsfristen bieten Ihnen dagegen mehr Flexibilität.

Fazit

Bei der Wahl Ihres Hosting-Providers spielen Kriterien wie Beratung, Service, Hardware, Sicherheit und Geschwindigkeit eine wesentliche Rolle. Schauen Sie, ob Ihnen eine Testpaket angeboten wird. So können Sie ganz unverbindlich Leistung und Service testen. Gerade für den Start hat sich auch bewährt, wenn Hoster eine kostenlose Erstinstallation oder einen Umzugsservice anbieten.


Timme Hosting steht für professionelles Web- und Shop-Hosting und ist Spezialist für den schnellen nginx-Webserver. Profitieren Sie von einem ultraschnellen High-Performance NVMe-SSD-Hosting. Erlangen Sie mit Ihrer Website eine bessere Performance und geringere Ladezeiten. Wenn das Surfen zum Erlebnis wird, bleiben die User gerne auf der Website. Das wiederum kann sich positiv auf Ihre Konversionsrate und Ihr Ranking in den Google-Suchergebnissen auswirken.
Wartung und Updates Ihres Servers werden für Sie übernommen, sodass Sie sich auf Ihren Shop konzentrieren können. Außerdem steht Ihnen ein kompetenter Support zur Verfügung – im Notfall auch rund um die Uhr. Timme Hosting begleitet Sie gerne beim Erfolg Ihres Online-Auftritts!



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