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Internationales Steuerrecht & Lieferschwellen für Onlinehändler

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Die Expansion des Onlineshops über Ländergrenzen hinweg ist oftmals lukrativ, bei der Umsetzung muss jedoch viel beachtet werden. Wie Sie Ihren Shopware Shop mit passenden Übersetzungen und vielem mehr fit für den internationalen Markt machen, haben wir Ihnen bereits auf unserem Blog gezeigt. Doch selbst wenn Ihr Shop bereits für ausländische Kunden vorbereitet ist, führt die korrekte Berechnung und Abfuhr der Umsatzsteuer häufig zu Unsicherheiten. Daher zeigen wir Ihnen, was es dabei für Lieferungen in die EU und weltweit zu beachten gibt, welche Strategien für Sie finanzielle Vorteile bieten und wie Sie Lieferschwellen mit unserem DATEV Plugin konfigurieren.

B2C-Lieferungen ins EU-Ausland

Wenn die Bestellung eines Kunden ins EU-Ausland verschickt werden soll, muss grundsätzlich zwischen Lieferungen an Privatpersonen und Lieferungen an gewerbliche Kunden unterschieden werden. Im Fall privater Kunden können Onlinehändler die Umsatzsteuer entweder im Ursprungsland oder im Zielland der Zustellung abführen und den entsprechend geltenden Mehrwertsteuersatz auf der Rechnung ausweisen. Dabei besteht die freie Wahl, solange der Jahresumsatz aus den Lieferungen in das Zielland länderspezifische Lieferschwellen nicht übersteigt. Diese sind von den jeweiligen EU-Ländern individuell festgelegte Grenzwerte, welche für 2019 hier eingesehen werden können. So liegt der Grenzwert für Lieferungen nach Österreich aktuell bei 35.000€, während die Umsatzsteuer für Lieferungen nach Frankreich erst ab einem Umsatz von 100.000€ zwingend im Zielland abgeführt werden muss. Dabei ist zu beachten, dass sobald die Umsatzsteuer erstmalig ins Ausland abgeführt wird, man dort automatisch für die nächsten 2 Jahre umsatzsteuerpflichtig ist. Somit müssen alle zukünftigen Bestellungen zwingend zu den Konditionen des Ziellandes versteuert werden. Diese Regelung gilt ebenfalls für Kleinunternehmer, da deren Befreiung von der Umsatzsteuer nur innerhalb Deutschlands gültig ist.

Da sich die Steuersätze von Land zu Land und in Abhängigkeit der Produktkategorie unterscheiden, kann aufgrund der freien Wahl bis zur Überschreitung des Grenzbetrags Geld gespart werden, indem ausländischen Kunden der günstigere der beiden möglichen Steuersätze berechnet und im entsprechenden Land abgeführt wird. Allerdings ist der deutsche Standard-Mehrwertsteuersatz von 19% bereits der zweitniedrigste im EU-Vergleich, weshalb sich hier nur selten Einsparpotenzial ergibt. Große Unterschiede gibt es hingegen beim reduzierten Steuersatz, welcher im EU-Vergleich stark schwankt und zudem je nach Zielland auch für andere als die deutschen ermäßigten Produktgruppen gilt. Daher sollten Sie für solche Produkte individuell prüfen, welche Steuerstrategie lukrativer ist. Jedoch sollte die 2-Jahres-Regelung stets berücksichtigt werden, denn die entstehende Steuerpflicht im Zielland gilt immer für alle Produktkategorien und Steuersätze.

Ausnahmen für EU-Lieferungen

Unabhängig von möglichen Lieferschwellen gibt es zwei Ausnahmeregelungen zu berücksichtigen, bei welchen die Steuern grundsätzlich immer im Zielland abgeführt werden müssen:

  • Abgabepflichtige Produkte: Hierunter fallen etwa Tabak und Alkohol, welche nach §3c Abs.5 S.2 UStG immer zu den Konditionen des Ziellandes besteuert werden müssen.
  • Digitale Produkte & Dienstleistungen: Hierzu zählen etwa Download- oder Streamingangebote, E-Books und Online-Videokurse.

Lieferschwellen mit dem Pickware DATEV Plugin konfigurieren

Für Onlinehändler ist es entscheidend, die Lieferschwellen immer im Blick zu behalten und bei einer Überschreitung rechtzeitig die erforderlichen Steuersätze des Ziellandes allen zukünftigen Bestellungen zuzuordnen. Hierbei hilft Ihnen unser DATEV Export Plugin, mit welchem für jedes Land individuelle Lieferschwellen gesetzt und überwacht werden können. Sobald das Plugin installiert ist, finden Sie unter Einstellungen > Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > Länder das Feld Lieferschwelle, in welches Sie den jeweils gültigen Lieferschwellenwert eintragen können. Wenn Sie anschließend den Haken bei Lieferschwellenwarnung setzen, wird Ihnen das Plugin bei Erreichen des in den Plugin-Einstellungen definierten Grenzwertes (Standard: 80%) eine Warnung im Backend anzeigen. Zudem können Sie detaillierte Statistiken für jedes Land unter Marketing > Auswertungen > Auswertungen > Lieferschwellen (DATEV) aufrufen. Sobald eine Umstellung des Steuersatzes notwendig wird, können die Steuerregeln in Shopware landesspezifisch angepasst werden.

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B2B-Lieferungen ins EU-Ausland

Im Fall gewerblicher Kunden muss die Umsatzsteuer nicht vom Verkäufer erhoben und abgeführt werden. Der Kunde ist dann selbst dafür verantwortlich, die für ihn gültige Umsatzsteuer im Zielland abzuführen. Voraussetzung hierfür ist die Angabe der eigenen Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (UStIDNr.) sowie der des Kunden auf der Rechnung. Dabei sollte die angebene Identifikationsnummer immer auf Gültigkeit überprüft werden, um einen Betrug auszuschließen. Hierfür bietet Shopware ein kostenloses Plugin an, welches die angegebene Nummer mit der EU-Datenbank MIAS abgleicht. Weitere Informationen finden Sie hier. Anschließend können Sie im Shopware Backend unter Einstellungen > Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > Länder für jedes Land den Haken Steuerfrei für Unternehmen setzen, damit Shopware bei zukünftigen Bestellungen automatisch die Überprüfung der Identifikationsnummer vornimmt und die Berechnung der Steuer auf der Rechnung unterbindet. Wichtig ist hierbei, dass Sie gegenüber dem Finanzamt sowohl die Überprüfung der Identifikationsnummer als auch die erfolgreiche Zustellung nachweisen müssen.

Lieferungen außerhalb der EU

Für Lieferungen in Nicht-EU-Länder, etwa in die Schweiz, muss auf der Rechnung keine Mehrwertsteuer ausgewiesen und somit auch nicht abgeführt werden. Hierbei ist aber zu beachten, dass auch für diese Lieferungen wieder eine Nachweispflicht gegenüber dem Finanzamt besteht, so dass die erfolgreiche Lieferung zwingend mit Versandpapieren, Einlieferungsscheinen oder ähnlichem dokumentiert werden muss. Zudem muss auf der Rechnung auf die Umsatzsteuerfreiheit hinwiesen werden. Der Empfänger ist bei Erhalt der Lieferung im jeweiligen Zielland selbst dafür verantwortlich, die Ware ordnungsgemäß zu versteuern, sowie gegebenenfalls Zollgebühren zu bezahlen.

Wir hoffen, dieser Beitrag konnte Ihnen etwas Licht in den internationalen Steuerdschungel bringen und hilft Ihnen, Ihren internationalen Shopware Shop erfolgreich umzusetzen.


In 10 Schritten zum internationalen Shopware Shop

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Für Onlinehändler ist die Internationalisierung des eigenen Shops ein aufwändiger, aber oftmals lohnenswerter Schritt. So kann etwa der potentielle Kundenkreis stark vergrößert und die Reichweite des Shops erhöht werden. Voraussetzung für den Erfolg ist jedoch eine klare Strategie bezüglich der Produkte, Preise und Versandarten. Doch auch wenn alle strategischen Aspekte gelöst und potentielle Länder ausgewählt wurden, muss der Shop noch für jedes Land individuell angepasst werden. Meist muss eine abweichende Sprache und Währung angeboten werden. Aber auch die Verwendung der landesspezifischen Steuersätze ist nicht trivial. Shopware bietet Ihnen alle notwendigen Vorraussetzungen, um Ihren Shop optimal anzupassen, doch die vollständige und richtige Reihenfolge der Anpassungen ist entscheidend für den Erfolg. Daher zeigen wir Ihnen in diesem Blogbeitrag Schritt für Schritt, wie Sie Ihren bestehenden Shopware Shop um zusätzliche Länder erweitern.

Schritt 1: Land freischalten

Damit Ihre Kunden ein Kundenkonto mit einer ausländischen Anschrift anlegen können, müssen Sie zunächst im Shopware Backend unter Einstellungen > Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > Länder das entsprechende Land aktivieren. Klicken Sie hierzu auf den Stift neben dem Land und kreuzen sie die Felder Aktiv sowie Als Lieferland zulassen an. Sollte das benötigte Land noch nicht in der Liste angelegt sein, können Sie dieses über den Button Hinzufügen anlegen. Die richtige Zuordnung des Kunden zu seinem Land ist nicht nur für die Lieferung, sondern auch für die spätere Berechnung des richtigen Steuersatzes relevant.

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Schritt 2: Lokalisierung prüfen

Die Zuordnung der Sprache zu einem Land erfolgt in Shopware über die Lokalisierung, welche Sie ebenfalls in den Shopeinstellungen finden. Prüfen Sie hier, ob die notwendige Zuordnung bereits vorhanden ist oder legen Sie andernfalls eine neue Zuordnung an.

Schritt 3: Währung anlegen

Wenn Sie Ihren internationalen Shop für ein Land mit einer abweichenden Währung anlegen möchten, gehen Sie auf Einstellungen > Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > Währungen und fügen Sie über den Button Hinzufügen eine neue Währung hinzu. Vergeben Sie einen Namen, den ISO-Code und ein Symbol. Im Feld Faktor können Sie einen Wechselkurs hinterlegen, welcher automatisch für die Umrechnung der Artikelpreise aus der Standardwährung des Shops verwendet wird. Wenn Sie tagesaktuelle Umrechnungskurse in Ihrem Shop verwenden möchten, finden Sie passende Plugins im Community Store. Das Feld Position definiert die Stelle, an welcher die Währung im Dropdown-Menü des Frontends angezeigt wird, sofern Sie einem Shop mehrere Währungen zuordnen. Weitere Details finden Sie hier.

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Schritt 4: Steuersätze zuordnen

Wenn Sie Waren ins Ausland verkaufen, müssen Sie unter Umständen die Umsatzsteuer in das Zielland abführen und hierfür die jeweiligen Umsatzsteuersätze verwenden. Damit landesspezifische Steuersätze verwendet werden, können Sie die beiden voreingestellten Standardsteuersätze (Normal/ Ermäßigt) um landesspezifische Regeln erweitern. Gehen Sie hierzu auf Einstellungen > Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > Steuern und markieren Sie den zu erweiternden Steuersatz. Klicken Sie unter Steuerregeln auf Hinzufügen und vergeben Sie einen Namen sowie den zu verwendenden Steuersatz. Über die Felder Region und Land ordnen Sie nun das betreffende Land zu. Nun wird der Steuersatz des Ziellandes automatisch über die entsprechende Regel zugeordnet und von Shopware zur Berechnung der Bruttopreise aus den Nettopreisen verwendet. Solange keine Regel greift, verwendet Shopware immer den Standard-Steuersatz. Sollten Sie zusätzliche Steuersätze benötigen, etwa eine Null Prozent-Steuer, können Sie diese auf der linken Seite neu anlegen.

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Schritt 5: Kategoriebaum anlegen

Damit die Produktkategorien Ihres Shops in der benötigten Sprache verfügbar sind, müssen Sie einen neuen Kategoriebaum anlegen, da es in Shopware 5 keine Möglichkeit gibt, bestehende Kategoriebäume direkt zu übersetzen. Gehen Sie daher auf Artikel > Kategorien und legen Sie einen neuen Baum an. Alternativ können Sie auch den bestehenden Kategoriebaum einer anderen Sprache duplizieren und anschließend direkt übersetzen. Weitere Informationen zum Anlegen von Kategorien finden Sie hier.

Schritt 6: Sprachshop / Subshop anlegen

Wenn alle notwendigen Vorraussetzungen geschaffen sind, können Sie nun einen neuen untergeordneten Shop mit der benötigten Sprach- und Währungskombination anlegen. Hierbei reicht für die meisten Shopbetreiber ein neuer Sprachshop aus, welcher direkt dem Hauptshop und dessen Domain untergeordnet ist. Alternativ können Sie auch einen Subshop verwenden, welcher jedoch eine eigene Domain benötigt. Um einen neuen Shop anzulegen, gehen Sie auf Einstellungen > Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > Shops und klicken Sie auf Hinzufügen. Wählen Sie zunächst den benötigten Shop-Typ aus, vergeben Sie einen Namen und ordnen Sie anschließend die benötigte Währung, die Lokalisierung und den zuvor angelegten Kategoriebaum zu. Informationen zu den Einstellungen sowie zur Auswahl des Shop-Typs finden Sie in der Shopware Dokumentation.

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Schritt 7: Shop konfigurieren

Häufig benötigen Sie für den internationalen Shop eine abweichende Standard-E-Mail-Adresse oder Bankverbindung, aber auch eine abweichende Anschrift ist möglich. Dazu können Sie in den Shopeinstellungen im Untermenü Stammdaten die voreingestellten Werte des Hauptshops anpassen.

Schritt 8: Templates übersetzen

Damit nun alle Menüs und Hinweise in Ihrem Shop in der richtigen Sprache angezeigt werden, müssen Sie sämtliche Template-Snippets übersetzen. Standardmäßig wird Shopware bereits mit den Sprachen Deutsch und Englisch ausgeliefert, für jede weitere Sprache empfiehlt sich die Installation von Sprachplugins. Alternativ können Sie unter Einstellungen > Textbausteine sämtliche Textfelder auch manuell übersetzen, indem Sie neben dem Textbaustein auf die Weltkugel klicken, und die entsprechende Übersetzung eintragen. Beachten Sie hierbei, dass die Textfelder für die gewünschte Sprache erst angeboten werden, wenn mindestens ein Shop über die Lokalisierung die Sprache erfordert.

Schritt 9: Artikel übersetzen & Kategorien zuordnen

Sie sollten nun auch alle im internationalen Shop angebotenen Artikel in die benötigte Sprache übersetzen und den zuvor angelegten Kategorien zuordnen. Hierzu rufen Sie den entsprechenden Artikel über Artikel > Übersicht auf. Im Tab Stammdaten klicken Sie nun im Feld Artikel-Bezeichnung auf die Weltkugel und können alle übersetzbaren Artikeldetails für den internationalen Shop übersetzen. Hier kann zudem eine shopspezifische Lieferzeit hinterlegt werden, wenn der Versand ins Ausland länger dauert. Wenn Sie die Änderungen gespeichert haben, wechseln Sie in den Tab Kategorien. Hier können Sie nun den Artikel der zuvor übersetzten Kategorie zuordnen, damit die Artikel auch im internationalen Shop richtig einsortiert werden.

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Schritt 10: E-Mail-Vorlagen anpassen

Um Ihre Kunden immer in der richtigen Sprache anzusprechen, sollten Sie im letzten Schritt noch die E-Mail-Vorlagen übersetzen. Gehen Sie hierzu auf Einstellungen > E-Mail-Vorlagen und wählen Sie in der Seitenleiste die zu übersetzende Vorlage aus. Wenn Sie nun neben den Textfeldern auf die Weltkugel klicken, können Sie für jede im Shop verwendete Sprache eine Übersetzung der Vorlage hinterlegen.

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Fazit

Bevor Ihr neuer internationaler Shop nun online geht, sollten Sie ihn zunächst noch umfangreich testen. Auch gibt es noch einige Details wie etwa die Zuordnung und Übersetzung von Zahlungsarten sowie die Freigabe bestimmter Versanddienstleister in Abhängigkeit der Lieferadresse zu beachten. Wenn Sie alle Schritte befolgt haben, sollte Ihnen für den erfolgreichen Start ins internationale Geschäft nichts mehr im Wege stehen.


Tipps für die Auswahl des richtigen Hosting-Providers

Im ersten Teil unserer Hosting-Reihe hat der Shopware Hosting-Partner Timme Hosting Tipps gegeben, worauf Sie bei der Wahl eines Hosting-Produktes für Ihren Shopware Shop achten sollten. Im zweiten Teil erklärt Timme Hosting, welche Kriterien anschließend bei der Wahl des Hosting-Providers zu beachten sind.

Wichtige Kriterien für die Wahl eines Hosters

Es gibt eine Menge Hosting-Anbieter – viele mit ähnlichem Produktportfolio. Um bei diesem Angebot den richtigen Hoster zu finden, gibt es mehr als nur die technischen Kennzahlen zu vergleichen. Es lohnt sich, darüber hinaus auf andere Kriterien wie Beratung, Sicherheit oder Service zu achten. Denn was nützt ein günstiges Hosting-Paket, wenn man am Ende damit auf sich allein gestellt ist. Einige wichtige Punkte, an denen Sie sich orientieren können, haben wir für Sie zusammengestellt.

Beratungsangebot

Der erste Eindruck zählt! Gibt es im Vorfeld einen Ansprechpartner und können Sie diesen persönlich erreichen? Wie sieht das Beratungsgespräch aus? Abgefragt werden sollten Eckdaten, wie der zu erwartende Traffic, die Anzahl der Produkte im Shop und das gewünschte Shopsystem. Auf dieser Grundlage sollte eine begründete Produktempfehlung folgen. Diese Empfehlung muss zu Ihren Anforderungen passen und darf kein überteuerter, überdimensionierter Server sein. Die erste Beratung ist also schon im Vorfeld ein Indikator dafür, ob es sich um einen qualitativ hochwertigen Anbieter handelt.

Servicelevel

Nach Vertragsabschluss ist der Service das A&O bei einem Hoster. Denn was passiert, wenn Sie eine Frage bezüglich Servereinstellungen haben? Ein erster Hinweis für einen guten Service ist eine Hotline oder mindestens ein E-Mail-Support durch qualifizierte Fachkräfte, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

supportEin weiteres Qualitätsmerkmal für den Service ist das Monitoring, um Ausfällen Ihres Shops vorzubeugen und schnell reagieren zu können. Für Notfälle sollte eine 24/7-Hotline zur Verfügung stehen. Nicht außer Acht zu lassen ist zudem die Frage, wie regelmäßig der Hoster ein automatisches Backup übernimmt und ob es auf einem eigenen Server liegt. Anhand dieser Aspekte lässt sich ein erster Eindruck über den Service eines Hosters gewinnen.

Hardware & Geschwindigkeit

speedWie findet man heraus, ob die verwendete Hardware qualitativ hochwertig ist? Achten Sie bei der Hardware auf eine transparente Kommunikation des Hosters. Viele stellen zum Beispiel umfangreiche Informationen über ihr Rechenzentrum und die eingesetzte Hardware bereit. Informationen darüber, wie lange eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) im Falle eines Stromausfalls garantiert ist oder wie die Anbindung an das Internet geregelt ist, können weitere Anhaltspunkte sein.

Die Geschwindigkeit Ihres Onlineshops hat Einfluss auf die Zufriedenheit Ihrer Kunden und die Conversion Rate. Sind potenzielle Kunden unzufrieden mit der Performance brechen sie im schlimmsten Fall den Kauf ab. Außerdem gehört die Ladezeit zu den Google Rankingfaktoren. Diesbezüglich hilft zum Beispiel ein Blick auf die genutzten Festplatten. Sind noch HDDs im Einsatz? Diese sind langsamer in der Verarbeitung als moderne SSDs. Eine noch bessere Leistung bieten NVMe-SSDs. Genauso kann sich die verwendete Server-Software auf die Geschwindigkeit auswirken. Apache-Server sind aktuell weit verbreitet, aber nginx-Server sind bei hohen Besucherzahlen deutlich performanter. HTTP/2 oder aktuelle PHP-Versionen können die Performance ebenfalls verbessern.

Sicherheit

Das Thema Sicherheit spielt bei der Wahl des Hosters ebenfalls eine Rolle – es gibt einige Sicherheitsstandards, die Hoster erfüllen müssen. Allen voran gehört dazu die Netzwerksicherheit und der Schutz vor DDoS-Attacken, um Webanwendungen, Server und Infrastruktur vor Angriffen zu bewahren. Zudem spielt die Systemsicherheit eine Rolle. Hierfür sollten regelmäßig Sicherheitsupdates vorgenommen werden und ein ausgelagerter Backup-Server zur Verfügung stehen. Ein weiteres Kriterium ist die Sicherheit des Rechenzentrums. Wie sicher sind dort die hochsensiblen Daten? Eingangskontrollen, Absicherung, Ausfallschutz und weitere Vorkehrungen sollten getroffen sein.

Preis und Kündigung

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Natürlich spielt auch der Preis eine Rolle. Wie transparent sind die Kosten? Gibt es einen monatlichen Festpreis? Einige Anbieter berechnen zusätzliche Kosten für Traffic oder Backups. Wer keine Überraschungen erleben möchte, sollte sich genau informieren, wie sich der Preis zusammensetzt. Genauso ist Vorsicht bei der Länge der Kündigungsfrist geboten. Manche Verträge binden sehr lange an einen Hosting-Anbieter. Kurze Kündigungsfristen bieten Ihnen dagegen mehr Flexibilität.

Fazit

Bei der Wahl Ihres Hosting-Providers spielen Kriterien wie Beratung, Service, Hardware, Sicherheit und Geschwindigkeit eine wesentliche Rolle. Schauen Sie, ob Ihnen eine Testpaket angeboten wird. So können Sie ganz unverbindlich Leistung und Service testen. Gerade für den Start hat sich auch bewährt, wenn Hoster eine kostenlose Erstinstallation oder einen Umzugsservice anbieten.


Timme Hosting steht für professionelles Web- und Shop-Hosting und ist Spezialist für den schnellen nginx-Webserver. Profitieren Sie von einem ultraschnellen High-Performance NVMe-SSD-Hosting. Erlangen Sie mit Ihrer Website eine bessere Performance und geringere Ladezeiten. Wenn das Surfen zum Erlebnis wird, bleiben die User gerne auf der Website. Das wiederum kann sich positiv auf Ihre Konversionsrate und Ihr Ranking in den Google-Suchergebnissen auswirken.
Wartung und Updates Ihres Servers werden für Sie übernommen, sodass Sie sich auf Ihren Shop konzentrieren können. Außerdem steht Ihnen ein kompetenter Support zur Verfügung – im Notfall auch rund um die Uhr. Timme Hosting begleitet Sie gerne beim Erfolg Ihres Online-Auftritts!



Tipps für die Auswahl des passenden Hosting-Produktes

Sie sind auf der Suche nach dem richtigen Hosting-Produkt für Ihren Shopware Shop? Im ersten Teil unserer Hosting-Reihe gibt der Shopware Hosting-Partner Timme Hosting hilfreiche Tipps, die es bei der Wahl eines Hosting-Produktes für Ihren Shop zu beachten gibt.

Die Entscheidung für den eigenen Onlineshop mit Shopware ist gefallen und schon steht die nächste Überlegung an: Macht es Sinn, mit einem eigenen dedizierten Server mit Root-Zugriff zu starten? Neben hohen Anschaffungskosten sind dabei umfangreiche IT-Kenntnisse von Nöten, somit sollten nur erfahrene ITler einen eigenen Root-Server in Erwägung ziehen. Darüber hinaus darf der Aufwand für die Wartung, Sicherheit, Updates, Backups und vieles mehr nicht unterschätzt werden. Die meisten Händler entscheiden sich dazu, diese Aufgaben an einen Hoster zu übergeben, um sich auf das Kerngeschäft Ihres Onlineshops zu konzentrieren. Doch wie findet man einen guten Hoster, welche Hosting-Produkte gibt es und auf welche Punkte sollte man achten? Wir geben einen Überblick und starten mit den verschiedenen Hosting-Produkten.

Hosting-Produkte

Es gibt allgemein vier verschiedene Hosting-Produkte:

  • Shared Hosting
  • vServer
  • Managed Server
  • Cloud Hosting

Auf allen lassen sich Shopsysteme, wie Shopware, installieren. Unabhängig vom Hoster ist zunächst die Wahl eines Hosting-Produktes zu treffen. Dabei sollten Referenzwerte vorhanden sein, wie viele Besucher (plus Puffer) Sie in Ihrem Shop erwarten und welche Inhalte gespeichert werden (Anzahl an Artikeln & Bildern, Blog, etc.).

Shared Hosting:

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Hier steht Ihnen kein eigener Server zur Verfügung, sondern Sie teilen sich diesen mit anderen Nutzern, die alle auf die gleichen Ressourcen zugreifen. Dadurch sind die Kapazitäten begrenzt. Dies führt zu dem Nachteil, dass eine hohe Last der anderen Nutzer die eigene Performance beeinflusst und Sie keine individuellen Server-Einstellungen vornehmen können. Ein großer Vorteil ist die Kostenersparnis. Shared Hosting eignet sich vor allem für kleinere Shops.

vServer:

Bei dieser Variante nutzen Sie einen eigenen virtuellen Server, der nur für Ihren Shop zur Verfügung steht: Sie können sämtliche Server-Anwendungen wählen und individuelle Einstellungen vornehmen.

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Dieser vServer befindet sich zwar mit anderen vServern auf einem physischen Server, die zugeteilten Ressourcen werden allerdings nach strengeren Regeln auf die dort gehosteten Anwendungen verteilt. Der Einfluss anderer Hosting-Kunden auf die Performance Ihres Shops ist daher geringer. Das Teilen des Servers bedeutet einen Kostenvorteil gegenüber einem eigenen dedizierten Server. Der vServer ist also genau richtig, wenn ein eigener Server noch zu groß ist, Shared Hosting aber zu klein und unflexibel. Somit eignet sich dieses Angebot vor allem für wachsende Shops.

Managed Server:

Bei diesem Produkt steht Ihnen ein eigener Server und damit auch die gesamte Leistung zur Verfügung. Die Wartung, Updates, Sicherheit und Konfiguration des Servers werden bei einem Managed Server vom Hoster übernommen. Dies bedeutet mehr Kontrolle und Unabhängigkeit. Je nach Größe und Besucherzahlen Ihres Shops ist auf ausreichend Kapazitäten zu achten. Sie müssen im Vorfeld wissen, welche Ressourcen zum Beispiel bei Lastspitzen benötigt werden und den Server entsprechend wählen. Es kann passieren, dass es in ruhigeren Betriebszeiten zu Überkapazitäten kommt. Wird hingegen mehr Performance benötigt, erhält man diese nur durch einen Serverumzug. Ein Managed Server lohnt sich vor allem für Onlineshops, die viele Besucher haben beziehungsweise viele Artikel verwalten. Der Nachteil dieses Produktes ist, dass Sie immer gleich viel zahlen, auch wenn Sie die Kapazitäten nicht voll ausnutzen.

Cloud Hosting:

Eine Cloud läuft im Normalfall gleich auf mehreren Servern. Diese können bei Bedarf hinzugeschaltet oder auch wieder heruntergefahren werden. Somit ist die Skalierbarkeit des Cloud Hostings sehr flexibel. Bei einer hohen Besucherzahl lassen sich, beispielsweise in Lastspitzen oder bei saisonalen Schwankungen, die benötigten Ressourcen temporär hinzubuchen.

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Die Abrechnung erfolgt meist stunden- oder minutengenau. Auch die Ausfallsicherheit steigt, da die Cloud meist von Haus aus redundant aufgebaut ist. Ein Hardware-Problem führt nicht gleich zum Ausfall des gesamten Shops. Die Cloud bietet durch ein hohes Maß an Flexibilität und Verlässlichkeit viele Vorteile. Sie eignet sich besonders für Shops mit sehr hohen und vor allem schwankenden Besucherzahlen.

Fazit

Um das richtige Hosting-Produkt zu finden, macht es Sinn, im Vorfeld die eigenen Anforderungen zu definieren. Mit diesem Wissen lässt sich das passende Hosting-Produkt aussuchen. Danach geht es darum, den richtigen Hosting-Anbieter zu finden. Was es dabei zu beachten gibt, erfahren Sie im zweiten Teil dieser Hosting-Reihe.



Timme Hosting steht für professionelles Web- und Shop-Hosting und ist Spezialist für den schnellen nginx-Webserver. Profitieren Sie von einem ultraschnellen High-Performance NVMe-SSD-Hosting. Erlangen Sie mit Ihrer Website eine bessere Performance und geringere Ladezeiten. Wenn das Surfen zum Erlebnis wird, bleiben die User gerne auf der Website. Das wiederum kann sich positiv auf Ihre Konversionsrate und Ihr Ranking in den Google-Suchergebnissen auswirken. Wartung und Updates Ihres Servers werden für Sie übernommen, sodass Sie sich auf Ihren Shop konzentrieren können. Außerdem steht Ihnen ein kompetenter Support zur Verfügung – im Notfall auch rund um die Uhr. Timme Hosting begleitet Sie gerne beim Erfolg Ihres Online-Auftritts!



Shopware Tipps & Tricks – Fehlerquellen mit Logdateien aufspüren

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Fehler sind unvermeidbar. Daher können auch in Ihrem Shopware Shop Fehler entstehen, sei es aufgrund von Konflikten im Frontend, Plugin-Inkompatibilitäten, Dateninkonsistenzen oder Problemen mit dem Server. Doch häufig ist es schwierig, die Ursache des Fehlers exakt zu lokalisieren. Daher zeigen wir Ihnen in diesem Teil von Shopware Tipps & Tricks, wie Sie Fehler mithilfe der richtigen Logdateien eingrenzen können, um sie anschließend erfolgreich zu beheben.

Backend-Log

Wenn Sie vermuten, dass Fehler aufgrund von veränderten Einstellungen im Backend verursacht wurden, können Sie sämtliche Vorgänge im Backend-Log einsehen. Diesen finden Sie unter Einstellungen > Logfile im Tab Backend-Log. Die Einträge geben Auskunft, in welchen Modulen und von welchem Nutzer Änderungen im Backend vorgenommen wurden. In folgendem Beispiel wurde im Plugin Shopware WMS ein Pickprofil bearbeitet.

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System-Log

Sowohl Shopware, als auch installierte Plugins legen Logdateien über Vorgänge und Probleme auf dem Server des Shops an. Diese befinden sich standardmäßig im Serververzeichnis /var/log/. Sie können die einzelnen Log-Dateien bequem über das Backend einsehen. Gehen Sie hierzu auf Einstellungen > Logfile und wechseln Sie in den Tab System-Log. Hier können Sie alle verfügbaren Dateien auswählen und einsehen. Die von Shopware angelegten Logs beginnen meist mit core_production_XXX, die Pickware Logs mit pickware_production-XXX. In diesem Beispiel enthält der Log einen häufiger auftretenden Fehler aufgrund eines abgelaufenen Tokens. Aber auch Template-Fehler werden hier hinterlegt.

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Pickware API-Log

Sollten Sie Schwierigkeiten mit unseren Produkten Shopware WMS oder POS powered by Pickware haben, können Sie unseren Pickware API-Log unter Einstellungen > Logfile > API-Log aufrufen. Hier werden alle Vorgänge zwischen unseren Apps mit Shopware protokolliert. Fehlermeldungen werden dabei rot markiert. Mit einem Klick auf die Lupe lassen sich detaillierte Informationen für jeden Zugriff abrufen.

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Im unteren Beispiel konnte in der Versand App von Shopware WMS das Versandetikett nicht gedruckt werden. Der Pickware API-Log verrät in der zugehörigen Fehlermeldung, dass das Etikett aufgrund einer falsch kodierten Kundenadresse nicht erstellt werden konnte.

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PHP-Errorlog

In Ausnahmefällen kann es vorkommen, dass aufgrund von Fehlern Bereiche des Shops bzw. das Backend nicht mehr aufrufbar sind. Der Webserver liefert dann meist den Fehlercode 500 oder 503 zurück, welcher im Frontend nur die Nachricht Ups! Ein Fehler ist aufgetreten! generiert. Hier hilft ein Blick in die PHP Errorlogs Ihres Webservers. Dessen Verzeichnis hängt immer von Ihrer individuellen Serverkonfiguration ab, wenden Sie sich hierzu am besten an Ihren Hoster.

Wenn Sie Schwierigkeiten mit den Store Templates haben, diese aber nicht im System-Log angezeigt bekommen, können Sie in der PHP-Konfiguration Ihres Servers das erweiterte Error-Debugging aktivieren. Dann wird PHP Ihnen entsprechende Fehlermeldungen direkt im Frontend Ihres Shops anzeigen. Fügen Sie hierzu in der Datei config.php folgenden Code hinzu:

'front' => array(
  'showException' => true,
  'noErrorHandler' => false,
),

//Low-Level PHP-Fehler ab Shopware 5.2.0
'phpsettings' => [
    'display_errors' => 1,
]

Aber Achtung: Nutzen Sie dieses Feature nicht dauerhaft im Produktivbetrieb, da alle Ihre Kunden die Meldungen, und damit möglicherweise auch sensible Serverinformationen angezeigt bekommen.

Fazit

Fehler in Ihrem Shop sind immer ärgerlich, und deren Ursache zu finden, ist nicht immer einfach. Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesen Tipps bei der nächsten Eingrenzung helfen können. Sollten Sie Fragen zu unseren Pickware Produkten haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir helfen Ihnen gerne weiter.


Pickware auf der DMEXCO 2019

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Am 11. & 12. September 2019 sind wir in Köln auf einer der wichtigsten Fachmessen der Digitalbranche: der DMEXCO. Wie auch in den Vorjahren finden Sie uns als offiziellen Mitaussteller von Shopware in Halle 07.1 an Stand Nummer C-030.

Die DMEXCO ist ein zentraler Treffpunkt aller wichtigen Entscheidungsträger aus digitaler Wirtschaft, Marketing und Innovation. Mit 41.000 Besuchern, rund 1.000 Ausstellern und mehr als 550 Referenten aus der ganzen Welt bringt die DMEXCO Branchenführer, Marketing- und Medienprofis sowie Technologie- und Innovationstreiber zusammen, um gemeinsam die digitale Agenda von morgen zu definieren.

Spannende Vorträge rund um Shopware 6

Am Shopware Stand wird es wieder eine Reihe spannende Impulsvorträge geben. Dabei legt Shopware den thematischen Fokus auf die zahlreichen neuen Möglichkeiten, die sich für Shopbetreiber sowie Kunden durch Shopware 6 erschließen. Das Release von Shopware 6 Early Access feiert Shopware auch gleich gebührend am ersten Messetag und lädt ab 18:30 Uhr zur Standparty mit Kaltgetränken, Buffet und einer Überraschung ein. Vorbeischauen lohnt sich also!

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Pickware Produkte live erleben

Als offizielle Shopware Warenwirtschaft sind wir selbstverständlich mit am Stand vertreten und informieren Sie über die neuesten Features unserer Produkte rund um Versand, Lager und Kasse. Als besondere Highlights dürfen Sie sich auf einen Ausblick auf die neue POS UI und Prototypen von unserem Shopware ERP powered by Pickware und dem DHL Adapter in Shopware 6 freuen!
Sollten Sie eine ausführliche Beratung zu einem unserer Produkte wünschen, empfehlen wir Ihnen bereits vorab per E-Mail oder Telefon einen Termin mit uns zu vereinbaren. Hierzu erreichen Sie uns unter 06151 - 629 30 30 oder [email protected]

2floorplan_dmexco2019

Die DMEXCO 2019 findet in der Koelnmesse statt.

Koelnmesse
Messeplatz 1
Köln

Wir freuen uns darauf, Sie persönlich auf der DMEXCO 2019 zu treffen!
Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket.


Jetzt sparen: Summer Sale im Shopware Community Store

Über eine Woche lang brandheiße Rabatte im Shopware Community Store entdecken!

Gestern ist der Shopware Summer Sale mit attraktiven Rabatten gestartet. Zahlreiche Plugins sowie Themes sind jetzt reduziert erhältlich – darunter finden Sie selbstverständlich auch Plugins powered by Pickware.

20% auf ALLE Kaufplugins powered by Pickware

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Alles Wissenswerte & eine Auswahl unserer Angebote

Der Summer Sale bietet eine gute Gelegenheit, bei den Plugins, die Sie bereits seit längerem ins Auge gefasst haben, zuzuschlagen. Noch unschlüssig? Dann nutzen Sie doch die ruhigere Sommerzeit zum Stöbern im Community Store. Wir Haben Ihnen im Folgenden schon einmal einige unserer beliebtesten Plugins als Inspiration zusammengestellt.

DATEV Export powered by Pickware

Mit unserem DATEV Export Plugin können Sie direkt aus Ihrem Shopware Backend heraus Exporte für DATEV erstellen. Alle offenen Posten bzw. Forderungen und erhaltene Zahlungen werden automatisch korrekt gemäß des hinterlegten Kontenrahmens verbucht und können somit komfortabel an Ihren Steuerberater übergeben werden. Eine manuelle belegbasierte Buchhaltung für Ausgangsrechnungen ist somit nicht länger notwendig.

Stücklisten powered by Pickware

Dieses Plugin ermöglicht den Verkauf von zusammengesetzten Artikeln, sogenannten Stücklisten-Artikeln oder Artikelsets. Das sind “virtuelle” Artikel, welche eigentlich aus mehreren anderen Artikeln bestehen. Dies kann zum Beispiel ein Geschenkkorb sein oder ein Rasier-Set, bestehend aus einem Rasierer, Klingen und Schaum.

Geschenkgutscheine powered by Pickware

Sie möchten gerne individuelle Geschenkgutscheine als Artikel verkaufen und Ihren Kunden das Einlösen von Gutscheinen inklusive Restwerterhaltung ermöglichen? Oder Ihre Kunden sollen automatisch einen Gutschein zur Begrüßung erhalten, sobald sie sich für Ihren Newsletter registrieren? Dann ist unser Geschenkgutscheine Plugin genau das Richtige für Sie!

Und viele mehr...

Nutzen Sie die Sommerpause und statten Sie sich mit den noch fehlenden Pickware Modulen aus. Neben unseren Kaufplugins sind auch zahlreiche Drittanbieter Plugins und Themes reduziert! Reinschauen lohnt sich.

Beeilen müssen Sie sich bei der Entscheidung übrigens nicht: Der Summer Sale endet erst am 14.08.19 um 23:59 Uhr.

Wir hoffen Sie freuen sich über die sommerlichen Rabatte und wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern!


Shopware Community Day 2019

SCD19 – Start your journey now!

Getreu dem Motto "Start your journey now" und der Ankündigung von Shopware 6, ging es auf dem diesjährigen Shopware Community Day vor allem darum “gemeinsam die Zukunft zu gestalten”, wie Sebastian Hamann, Co-Founder und CEO von Shopware in der Keynote verkündete.

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Sebastian Hamann eröffnete die Inspiration Stage mit einem Exkurs darüber, wie die Zukunft des E-Commerce aussehen und wie Shopware diese gemeinsam mit der Community gestalten wird. Im Fokus von Hamanns Vortrag standen hierbei die Kunden, was sie antreibt und wo sie zu erreichen sind, denn E-Commerce findet mittlerweile zu jeder Zeit, an jedem Ort und auf jedem Gerät statt. Mit diesem Fokus gab Shopware auch einen ersten Ausblick auf die neue technologische Generation Shopware 6. Neben dem API-First-Ansatz im neuen E-Commerce-System, steht bei der Entwicklung vor allem die Customer Journey im Mittelpunkt. Technologisch setzt Shopware 6 auf Symfony als Standard-Framework und die Administration basiert vollständig auf Vue.JS. Zudem geht Shopware den nächsten Schritt zu mehr Transparenz und Anpassbarkeit und stellt mit Shopware 6 die Community-Edition ab sofort unter MIT-Lizenz.

Was die Keynote über Shopware 6 verriet

Die neue Administration bzw. das neue User Interface in Shopware 6 folgt einer komplett neuen Designsprache, die unter anderem durch eine neue Menüstruktur, Drag & Drop und einer neuen verbesserten Suchfunktion auf noch mehr Benutzerfreundlichkeit setzt. Zusätzlich zu diesen Neuerungen wurde ein neuer, verbesserter Variantenassistent vorgestellt und ein Ausblick auf die geplante Anbindung diverser Verkaufskanäle von Instagram bis Alexa gegeben.

Auch in Shopware 6 stehen die Einkaufswelten und damit die Erstellung einer optimalen Customer Experience im Fokus. Zu diesem Thema gab Hamann einen Ausblick auf das erweiterte Content Management zur Schaffung von Erlebniswelten in Shopware 6. Eine weitere wichtige Änderung ist, dass es mithilfe eines sogenannten Rule Builders möglich sein wird, flexible Regeln zu erstellen, um beispielsweise individualisierte Preise, Versandkosten oder Inhalte abzubilden.

Da die Neuerungen in Shopware 6 zahlreich sind, steht auch eine detaillierte Übersicht der Highlights bereit.

Hier erfahren Sie mit welchen Funktionen Pickware in Shopware 6 zur Verfügung stehen wird.

Pickware auf dem SCD19 und in Shopware 6

Da wir von Anfang an bei der Entwicklung von Shopware 6 mit an Bord waren, konnten wir auf dem Shopware Community Day neben einem Ausblick auf unsere neue POS UI auch bereits Prototypen zu unserem Pickware ERP und dem DHL Adapter in Shopware 6 vorstellen.

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An unserem Stand hatten Besucher die Möglichkeit sich Pick-, Pack- und Kassenprozesse aus erster Hand zeigen zu lassen und unsere Hardware live zu testen. Zur Seite standen uns dabei zwei unserer Pickware Partneragenturen: Nahketing und Webweit, die alle Fragen über Pickware hinaus, rund um die Planung eines neuen Shopware Shops, beantworten konnten. Wir durften uns zudem über zahlreiche Besucher und viele neue Kontakte freuen! Unser traditionelles SCD-Recap-Video veröffentlichen wir ebenfalls in Kürze.

Wie geht es mit Shopware 5 & 6 weiter?

Hierzu erklärte Sebastian Hamann am Ende seiner Keynote, dass die Zukunft von Shopware 5 eine Herzensangelegenheit sei. Daher gibt es keinerlei Updatezwang und noch mindestens fünf Jahre lang Support sowie Updates für Shopware 5. Zudem wird mit Shopware 5.6. ein Migrationsassistent zum Umstieg auf die 6er-Welt ausgeliefert und eine Möglichkeit geschaffen beide Systeme zu vergleichen und parallel zu testen. Im Juli erscheint dann eine Early Access Edition von Shopware 6 gefolgt von Shopware 6.1 im Dezember. Die Shopware Roadmap zeigt Ihnen dazu alle relevanten nächsten Schritte und anstehende Veröffentlichungen.

Pickware wird auch in Shopware 6 wieder als direkt integrierte Warenwirtschaft zur Verfügung stehen! Erste Informationen dazu, werden wir in Kürze auf unserem Blog vorstellen. Eine detaillierte Roadmap für Pickware in Shopware 6 wird im Laufe der nächsten Wochen folgen.

Sollten Sie bereits über den Umstieg auf Shopware 6 nachdenken, empfehlen wir Ihnen, sich vorab folgende Informationen zur Migration durchzulesen.

Es bleibt uns also nur, uns bei Shopware für den wieder einmal tollen Shopware Community Day sowie bei unseren Partneragenturen, die uns vor Ort unterstützt haben, zu bedanken! Wir freuen uns auf Shopware 6 und blicken gespannt voraus auf alle Neuerungen, die in den nächsten Wochen und Monaten folgen werden.

Und auch dieses Jahr haben wir wieder die Highlights und ein paar Eindrücke in unserem Pickware Recap festgehalten:


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