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Pickware 1x1 - Lagerbestände anpassen

Englische Version siehe unten / English version see below

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Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Lagerbestände in Pickware anzupassen. Wir zeigen dir heute, wie du dabei am besten vorgehst. Beachte bitte, dass die folgenden Erläuterungen ab Version 4.0.0 der Pickware Plugins und Apps gelten.

Es gibt drei unterschiedliche Wege, auf denen du deine physischen Lagerbestände anpassen kannst:

Über die Pickware WMS Lager App

Mit Pickware WMS passt du unmittelbar aus dem Lager heraus den Lagerbestand eines Artikels an. Wähle dafür in der Lager App zunächst das Lager aus, in dem du sich gerade befindest und wechsle in den Artikel Tab. Hier wählst du den gewünschten Artikel entweder per Scan oder über die Suche aus. Anschließend lagerst du eine beliebige Menge des Artikels auf einen bestimmten Lagerplatz ein oder buchst ihn von einem beliebigen Lagerplatz aus oder lagerst ihn sogar lagerübergreifend um.

pickware-wms-lager-app-einlagern

Über das Shopware Backend

Den Lagerbestand eines Artikels kannst du auch über das Shopware Backend ganz einfach in den Stammdaten des Artikels ändern. Über Bestände anpassen gelangst du in ein Fenster zur Lagerbestandsänderung aus dem entsprechenden Lager.

pickware-shopware-backend-bestaende

Analog der Pickware Lager App kannst du hier Lagerbestände ändern, indem du Artikel auf einen bestimmten Lagerplatz einlagerst, von einem beliebigen Lagerplatz ausbuchst oder auch lagerübergereifend umlagerst.

Per CSV-Import

Wenn du die Bestände von einer großen Anzahl an Artikeln anpassen möchtest, empfiehlt sich dafür der Weg über den CSV-Import. Dafür benötigst du lediglich das kostenlose Import/Export Plugin von Shopware. Unter Inhalte > Import/Export > Import kannst du mit unseren Pickware Bestände-Profilen sowohl relative als auch absolute Bestandsänderungen per CSV-Import vornehmen.

pickware-shopware-backend-import-export

Folgende Vorgehensweise empfehlen wir dir, wenn du deine Lagerbestände per CSV-Import anpassen möchtest:

CSV: Absolute Bestandsänderung

  1. Führe zunächst einen CSV-Export mit dem Profil viison_pickware_erp_article_stocks_absolute (Pickware Bestände (absolute Werte)) durch.
  2. Öffne die exportierte Datei (zum Beispiel mit Excel / LibreOffice).
  3. Nun kannst du die Datei so bearbeiten, dass sie nur noch die Artikel-Lagerplatz-Kombinationen enthält, deren Bestände du ändern möchtest.
  4. Trage nun die neuen Bestände der Artikel in die Spalte physicalStock ein.
  5. Achte darauf, dass die Spalte availableStock leer ist (und keine Werte enthält), denn nur dann werden die verfügbaren Bestände beim Import korrekt aktualisiert.
  6. Importiere diese CSV-Datei anschließend wieder mit dem Profil viison_pickware_erp_article_stocks_absolute (Pickware Bestände (absolute Werte))

Bei der absoluten Bestandsänderung per CSV-Import sollte beachtet werden, dass der physische Lagerbestand durch den Import überschrieben wird. Bestandsänderungen zwischen Ex- und Import gehen somit verloren.

CSV: Relative Bestandsänderung

Bei einer relativen Bestandsänderung per CSV-Import kannst du nach dem gleichen Prinzip vorgehen:

  1. Führe zunächst einen CSV-Export mit dem Profil viison_pickware_erp_article_stocks_relative (Pickware Bestände (relative Änderung)) durch.
  2. Öffne die exportierte Datei (zum Beispiel mit Excel / LibreOffice).
  3. Nun kannst du die Datei so bearbeiten, dass sie nur noch die Artikel-Lagerplatz-Kombinationen enthält, deren Bestände du ändern möchtest.
  4. Trage nun die Änderungen der Bestände der Artikel in die Spalte physicalStock ein (beispielsweise "+3" für eine Bestandserhöhung oder "-1" für eine -reduzierung).
  5. Achte darauf, dass die Spalte availableStock leer ist (und keine Nullen enthält), denn nur dann werden die verfügbaren Bestände beim Import korrekt aktualisiert.
  6. Importiere diese CSV-Datei anschließend wieder mit dem Profil viison_pickware_erp_article_stocks_relative (Pickware Bestände (relative Änderung))

Die relative Bestandsänderung bietet den Vorteil, dass die Lagerbestände nicht überschrieben, sondern lediglich erhöht oder reduziert werden. Somit bleiben Bestandsänderungen aus dem Zeitraum zwischen dem Ex- und Import der Datei erhalten.

Deine physischen Bestände stimmen, du hast jedoch Inkonsistenzen in deinen verfügbaren und reservierten Beständen? Hier findest du eine Anleitung zur Bereinigung von Inkonsistenzen.

Wir hoffen dieser Teil unserer Reihe Pickware 1x1 konnte dir weiterhelfen. Lasse uns gerne Feedback oder auch Themenwünsche zukommen. Hier findest du alle bisherigen Teile der Reihe Pickware 1x1.


Adjust your Stocks with Pickware ERP & WMS

By choosing one of the following approaches disclosed in this blog post, you will be able to adjust and correct your physical inventory. Please note that said explanations apply as of version 4.0.0 of the Pickware plugins and apps.

  • Through the Pickware WMS Stocking App
  • In the Shopware Backend
  • Via a CSV Import

Through the Pickware WMS Inventory App

Should you use Pickware WMS, you are able to regulate your stock through the Inventory App without requiring access to your Shopware backend. To do so, open the app, select the appropriate warehouse and switch to the Article tab. Using either the search field or the scanner, you can choose the desired article. Now, you are able to decide between the options of storing, releasing and relocating the article by any given amount and to any given bin location.

In the Shopware Backend

Furthermore, you have the possibility to revise your stocks via the Basic Info of an article in your Shopware Backend. Choose Edit stock to access a window allowing you to change the stock of an item in the corresponding warehouse. Similar to the Pickware WMS Inventory App, you can change warehouse stocks by placing items into a specific bin location, clearing them from any bin location or transferring them to another location that is ready for storage.

Via a CSV Import

If you want to adjust the stocks of a large number of items, we recommend using a CSV import, which requires the free import/export plugin from Shopware. Under Content > Import/Export > Import you can select one of our Pickware Inventory Profiles to make both relative and absolute inventory changes via CSV import.

We recommend the following procedure if you want to adjust your warehouse stocks using CSV import:

CSV: Absolute Stock Change

  1. First, perform a CSV export with the profile viison_pickware_erp_article_stocks_absolute (Pickware stocks (absolute values)).
  2. Open the exported file (for example with Excel / LibreOffice).
  3. Edit the file so that it only contains the item and bin location combinations that you want to change.
  4. Enter the new stocks of the articles in the physicalStock column.
  5. Make sure that the column availableStock is empty and contains no values, only then will the available stocks be updated correctly during import.
  6. Import this CSV file again with the profile viison_pickware_erp_article_stocks_absolute (Pickware stocks (absolute values)).

If you use the CSV import to make absolute stock changes, note that the physical warehouse stock is overwritten by the import. Stock changes between export and import are therefore lost.

CSV: Relative stock change

You can use the same principle for a relative stock change via a CSV import:

  1. First perform a CSV export with the profile viison_pickware_erp_article_stocks_relative (Pickware stocks (relative change)).
  2. Open the exported file (for example using Excel / LibreOffice).
    Now you can edit the file so that it only contains the item amd bin location combinations of which you want to change the stocks.
  3. Now enter the changes of the article stock in the column physicalStock (for example "+3" for a stock increase or "-1" for a stock reduction).
  4. Make sure that the column availableStock is empty and contains no zeros, only then will the available stocks be updated correctly during import.
  5. Then import this CSV file again with the profile viison_pickware_erp_article_stocks_relative (Pickware stocks (relative change)).

The advantage of the relative stock change is that the warehouse stocks are not overwritten, but only increased or reduced. This means that stock changes from the period between the export and import of the file are retained.

Your physical stocks are correct, but you have inconsistencies in your available and reserved stocks? Click here to find instructions on how to correct inconsistencies.

We hope this part of our Pickware 1x1 series has helped you. Please do not hesitate to send us your feedback or topic requests.


Pickware 1x1 - Tipps für eine optimale Bestandsplanung

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Das Jahresendgeschäft, die umsatzstärkste Zeit des Jahres, steht unmittelbar vor der Tür. Wichtiger denn je für diese Verkaufsphase ist selbstverständlich auch eine optimale Planung der Warenbestände. Wie Ihnen Shopware ERP powered by Pickware dabei helfen kann, erfahren Sie in diesem Teil von Pickware 1x1.

Warum ein optimaler Mindestbestand essentiell ist

Der Mindestbestand zählt zu einer der wichtigsten Lagerkennziffern und sollte immer so festgelegt sein, dass man einerseits eine ausreichende Versorgung sicherstellen kann und andererseits nicht unbegründet viel Lagerkapazitäten belegt und Kapital bindet. Insbesondere zum Black Friday und im Weihnachtsgeschäft können zu geringe Lagerbestände fatale Folgen für das Geschäft und insbesondere die Kundenbeziehungen haben.

Eine optimale Festlegung der Mindestbestände sollte Verkaufszahlen vergangener Perioden berücksichtigen. Genau dafür bietet Ihnen unsere Lagerbestandsplanung ein hilfreiches Tool. In unserer Grafik können Sie sich Ihre historischen Verkaufsdaten für einen beliebigen Zeitraum übersichtlich darstellen lassen, um daraus Rückschlüsse auf einen optimalen Mindestbestand für den aktuellen Planungszeitraum ziehen zu können.

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Es kann jederzeit zu unvorhersehbaren Problemen, wie Produktionsengpässen von Lieferanten kommen. Insbesondere in der Vorweihnachtszeit reduzieren Sie mit einer gut geführten Bestandsplanung die Gefahr, Kundenwünschen aufgrund von Liefererschwerungen nicht nachkommen zu können und sie schlimmstenfalls sogar an die Konkurrenz zu verlieren.

Wenn Sie einen Artikel nur über einen einzigen Lieferanten beziehen, sollten Sie in der Bestandsplanung anders vorgehen als bei Artikeln, die Sie aus mehreren Quellen beziehen können. Da Sie Lieferproblemen dieses einzigen Lieferanten alternativlos ausgesetzt wären, sollten Sie den Mindestbestand tendenziell etwas höher ansetzen als bei anderen Artikeln. Dadurch, ebenso wie durch weitere Faktoren wie beispielsweise die Lieferzeit eines Lieferanten, verfügen Sie über weitere nützliche Stellschrauben für eine optimale Festlegung des Mindestbestands.

Unter Berücksichtigung der genannten Punkte sind Sie perfekt für das Jahresendgeschäft vorbereitet und treiben Ihren Kunden keinen Schweiß auf die Stirn, wenn diese um das rechtzeitige Eintreffen ihrer Käufe bangen.

Wir hoffen Ihnen auch in dieser Ausgabe von Pickware 1x1 wieder einige nützliche Tipps mitgegeben zu haben und freuen uns erneut über Ihr Feedback. Alle bisherigen Teile von Pickware 1x1 finden Sie hier.


Pickware 1x1 - Wie gehe ich bei einer Retoure vor?

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Sie fragen sich, wie Sie Retouren in Shopware optimal abbilden können?
Im heutigen Teil unserer Blogreihe Pickware 1x1 dreht sich alles um das Thema der Retourenabwicklung mit Pickware.

Sie wünschen sich noch mehr Automatisierung im Retourenprozess, um manuelle Fehler zu vermeiden und effizienter zu arbeiten?

Dann stellt Shopware WMS powered by Pickware für Sie die optimale Lösung dar. Mit der Lager App können in Shopware WMS Retouren ganz einfach direkt im Lager über das mobile Gerät erfasst werden. Dabei können Sie auf Positionenebene bestimmen, ob ein Artikel wieder eingelagert oder abgeschrieben werden soll. Für eine bessere Dokumentation des Zustands der retournierten Ware gibt es zusätzlich eine Foto- und Kommentarfunktion. Eine genaue Anleitung zum Erfassen einer Retoure mit Shopware WMS können Sie hier finden. Die Vorteile hierbei sind, dass die Retoure komplett aus dem Lager heraus erfasst werden kann und die Bestände automatisch und in Echtzeit aktualisiert werden. Auch werden Fehler durch das barcodebasierte Erfassen der retournierten Artikel minimiert.

Im Backend finden Sie die Retoure anschließend in der entsprechenden Bestellung unter dem Tab Rücksendungen mit dem Status "Eingegangen". Hier können Sie nun ebenfalls alle Informationen der im Lager eingegangenen Retoure inklusive Kommentar und Fotos einsehen und dann gegebenenfalls eine Stornorechnung erstellen. Nachdem Sie die Rücksendung vollständig bearbeitet haben und im Falle einer Rückzahlung diese ebenfalls erfolgt ist, schließen Sie die Retoure ab, indem Sie den Status der Retoure auf "Abgeschlossen" setzen.

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In der Bestellliste können Sie anhand der Spalte Rücksendungen auf einen Blick sehen, ob zu einer Bestellung eine Rücksendung vorliegt. Selbstverständlich können Sie die Bestellliste auch nach Rücksendungen filtern, um sich alle noch nicht abgeschlossenen, eingegangenen Rücksendungen anzeigen zu lassen.

Alternative Retourenabwicklung ohne Shopware WMS:

Mit dem Shopware ERP powered by Pickware Plugin ist es möglich, einzelne Positionen einer Bestellung zu stornieren und eine Teilstornorechnung zu erstellen. Eine ausführliche Anleitung dazu können Sie hier finden. Was ist jedoch, wenn die Ware bereits versandt wurde und der Kunde nun Artikel zurückschickt?

Eine solche Retoure können Sie im Shopware Backend folgendermaßen abbilden:

  1. Führen Sie eine Stornierung der retournierten Positionen im Positionen Tab durch und erstellen Sie dabei gegebenenfalls eine Stornorechnung.
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  2. Da die Artikel bereits versandt wurden, muss im Falle einer Retoure zusätzlich eine Bestandskorrektur erfolgen, wenn Sie die Ware wieder einlagern möchten. Erhöhen Sie dafür den physischen Lagerbestand der retournierten Artikel in entsprechender Höhe über die Artikelstammdaten. Dies machen Sie über den Stift neben dem Lager, in das Sie den Artikel wieder einlagern möchten.
    lagerbestand1
  3. Wenn noch eine Rückzahlung erfolgen soll, können Sie den Zahlungsstatus der zugehörigen Bestellung zur besseren Übersicht auf "Wiedergutschrift" oder "Überprüfung notwendig" setzen.

Hinweis: Bei Abbildung einer Retoure über das Shopware Backend, können Sie keinen speziellen Status für Rücksendungen setzen. Möchten Sie den Bestellstatus "Storniert/Abgelehnt" auch für Retouren verwenden, müssen Sie darauf achten, den Dialog bei der Statusänderung zur Anpassung der Bestände zu verneinen.

Wir hoffen auch dieser Teil von Pickware 1x1 war wieder hilfreich für Sie. Wir freuen uns wie immer auf Ihr Feedback. Alle bisherigen Teile von Pickware 1x1 finden Sie hier.


Pickware 1x1 - Warum wir regelmäßige Updates empfehlen

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In diesem Teil unserer Blogreihe Pickware 1x1 möchten wir Ihnen erklären, wieso wir es empfehlen, alle unsere Plugins in der neusten Version zu verwenden und wieso es wichtig ist, immer alle zur Verfügung stehenden Updates durchzuführen.

Hintergrund

Die Anzahl unserer Plugins wächst stetig. Alleine im letzten Monat sind drei neue Plugins hinzugekommen. Noch dazu erweitern wir alle Plugins regelmäßig mit neuen Funktionen. Dabei ist es uns sehr wichtig, dass alle unsere Plugins im Zusammenspiel miteinander perfekt funktionieren. Aufgrund der kundennahen, dynamischen Entwicklung gibt es hier jedoch ein paar Dinge zu beachten, damit die Kompatibilität unserer Plugins untereinander gewährleistet werden kann.

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Aufgrund dieser häufigen Updates, bedingt durch neue Features, können wir jeweils nur die neusten Versionen der Plugins und Apps supporten. Sie sollten also immer zeitnah alle zur Verfügung stehende Updates unserer Plugins durchführen. Wir können Ihnen immer nur das Zusammenspiel der aktuellsten Plugin Versionen zum jeweiligen Release-Zeitpunkt garantieren. Deshalb ist es immer von Vorteil, wenn Sie unsere Plugins in der Mietversion erwerben, da Sie so dauerhaft alle Updates installieren können. Bei einer Kaufversion müssen Sie hierfür nach Ablauf der Subscription diese zunächst verlängern.

Wir hoffen, dass wir Ihnen erklären konnten, wieso wir Ihnen dringend empfehlen immer alle zur Verfügung stehende Updates für unsere Plugins zeitnah durchzuführen. Alle anderen Teile unserer Reihe Pickware 1x1 können Sie hier finden.


Pickware 1x1 - Wechsel zu Pickware leicht gemacht

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In diesem Teil unserer Blogreihe Pickware 1x1 beantworten wir die Frage, wie Sie vorgehen sollten und was es zu beachten gibt, wenn Sie von einem anderen Warenwirtschaftssystem zu Pickware wechseln möchten.


Häufig werden wir von Interessenten gefragt, wie groß der Migrationsaufwand von einem anderen Warenwirtschaftssystem zum Shopware ERP powered by Pickware sei. Da die Antwort auf diese Frage natürlich von verschiedenen Rahmenbedingungen abhängt und sich je nach Ausgangslage unterscheidet, haben wir die wichtigsten Informationen rund um die Migration zu Pickware in einem Migrationsleitfaden zusammengestellt.

Unabhängig davon ob Sie bereits einen Shopware Shop im Einsatz haben oder komplett von einem anderen Shopsystem zu Shopware + Pickware wechseln möchten, sollten Sie auf jeden Fall einen Blick in unseren Migrationsleitfaden werfen, um zu verstehen wie leicht der Wechsel vollzogen werden kann.

Da sich Pickware direkt in Shopware integriert und auf Ihren bestehenden Shopware-Daten aufbaut, hängt der Migrationsaufwand vor allem davon ab, wie umfangreich Sie Ihre Artikel- und Kundendaten bereits in Shopware gepflegt haben. Sobald alle Daten einmal in Shopware vorhanden sind, kann Pickware innerhalb kürzester Zeit final eingerichtet und in Betrieb genommen werden.

Alle weiteren Informationen zu Pickware und unseren anderen Plugins finden Sie im Shopware Community Store oder in unseren Dokumentationen.


Pickware 1x1 - Erweiterte Auswertungen von Pickware

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Im zweiten Teil unserer neuen Blogreihe Pickware 1x1 möchten wir Ihnen unsere Pickware Auswertungen vorstellen. Auswertungen sind für Online-Händler ein essentielles Tool, um Überblick zu behalten und eventuelle Schwachstellen und Verbesserungspotenziale zu identifizieren.




Mit unserem Shopware ERP powered by Pickware Plugin werden die Standard Shopware Auswertungen unter Marketing > Auswertungen > Auswertungen durch folgende weitere Auswertungen ergänzt:

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Umsatz nach Hauptshop-Kategorien

Diese Auswertung ermittelt alle Umsätze aufgeschlüsselt nach Kategorien des Hauptshops.

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Lagerumschlagshäufigkeit

Die neuste unserer Auswertungen (ab Version 3.2.0 des Shopware ERP powered by Pickware Plugins) ist die Lagerumschlagshäufigkeit. Diese gibt drei Kennzahlen aus: Den durchschnittlichen Lagerbestand, die Lagerumschlagshäufigkeit und die durchschnittliche Lagerdauer.

Diese drei Kennzahlen errechnen sich folgendermaßen:

Durchschnittlicher Lagerbestand = Arithmetisches Mittel aller Bestände im Berichtszeitraum

Lagerumschlagshäufigkeit = Absatz im Berichtszeitraum / Durchschnittlicher Lagerbestand

Durchschnittliche Lagerdauer in Tagen = (Anzahl der Tage im Berichtszeitraum x Durchschnittlicher Lagerbestand) / Absatz

Damit lassen sich Renner und Penner im Lager identifizieren. Artikel mit einer hohen Lagerumschlagshäufigkeit sollten im Lager entsprechend nach vorne platziert werden.

Alle Kennzahlen werden auf Variantenebene wie folgt angezeigt:

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Abverkaufsquote

Die Abverkaufsquote gibt an, zu welchem Anteil die Wareneingänge abgesetzt wurden.

abverkaufsquote

Rohertrag

Der Rohertrag gibt die Differenz aus dem Verkaufspreis und dem Einkaufspreis eines Artikels wieder.

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Die Auswertung bezieht sich ausschließlich auf bereits versandte Bestellungen, weil erst beim Versand der Ware der korrekte Einkaufspreis zur Bewertung ermittelt werden kann. Die Verkäufe um entgegengenommene Retouren bereinigt. Gutscheine und Warenkorbrabatte werden aktuell nicht berücksichtigt.

Artikel nach Umsätzen

Diese Auswertung gibt die Brutto- und Nettoumsätze je Artikel aus und errechnet anhand der ermittelten Werte Summen mit und ohne Versandkosten. Die Artikelumsätze ergeben sich hierbei durch folgende Berechnung:

Artikelumsatz = Verkaufspreis * Verkäufe

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Alle weiteren Informationen und Details zu unseren Auswertungen finden Sie in unserer Plugin Dokumentation. Weitere Auswertungen, wie beispielsweise die Retourenquote sind bereits in Planung. Wie immer werden wir Sie hier auf unserem Blog über Neuigkeiten informieren.

Wir hoffen, dass Ihnen unsere neue Reihe Pickware 1x1 gefällt. Über Feedback und Themenwünsche freuen wir uns jederzeit.


Physischer / Reservierter / Verfügbarer Lagerbestand

pickware1x11Unser Shopware ERP powered by Pickware Plugin führt ein neues Bestandsmanagement für Artikel ein, welches das Shopware Standardsystem erweitert. In der Bestandsinitialisierung werden die physischen Lagerbestände einmalig anhand des aktuellen Shopware Lagerbestands (zukünftig verfügbarer Lagerbestand) und auf Basis der offenen Bestellungen berechnet. Dies geschieht einmalig zu Beginn der Nutzung von Shopware ERP und unterscheidet zwischen folgenden 3 Lagerbeständen:

  • Physischer Lagerbestand gibt an, wie oft ein Artikel tatsächlich noch im Lager vorhanden ist.
  • Verfügbarer Lagerbestand gibt an, wie oft ein Artikel noch zum Verkauf zur Verfügung steht. Der Verfügbare Lagerbestand wird direkt bei Eingang einer neuen Bestellung reduziert und entspricht somit dem "alten" Shopware-Lagerbestand.
  • Reservierter Lagerbestand entspricht der Differenz zwischen dem physischen und verfügbaren Lagerbestand und gibt damit an, wie oft ein Artikel aktuell bestellt und noch nicht versandt wurde.

Es ergibt sich also folgender Zusammenhang:
Physischer Lagerbestand - [minus] Verfügbarer Lagerbestand = Reservierter Lagerbestand

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Inkorrekter Lagerstand: Fehlerursache ermitteln

Es kann vorkommen, dass aufgrund manueller Änderungen oder durch Einwirkungen von Fremdplugins der Lagerbestand nicht mehr korrekt ist. Um korrekte Lagerbestände zu jeder Zeit sicherzustellen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Öffnen Sie die Bestandsübersicht unter Artikel > Lager > Bestandsübersicht und aktivieren Sie den Haken zeige Probleme (in neueren Versionen Artikel mit Bestandsinkonsistenzen anzeigen).
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  2. Klicken Sie auf einen der Artikel. Rechts sehen Sie nun alle Bestellungen, die diesen Artikel enthalten, aber noch nicht versendet wurden. Unter diesen Bestellungen sollten grundsätzlich keine Bestellungen mit dem Bestellstatus Komplett ausgeliefert zu sehen sein. Das würde sonst bedeuten, dass für die Bestellung die Versendet-Werte nicht korrekt gesetzt wurden.
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    Um diesen Fehler zu korrigieren, müssen Sie die entsprechenden Bestellungen öffnen und im Reiter Positionen die Versendet-Werte der einzelnen Positionen nachträglich anpassen.

  3. In der Bestandsübersicht sollten ebenfalls keine Bestellungen mit Bestellstatus Storniert/Abgelehnt zu sehen sein. Dies würde bedeuten, dass die Positionen nicht korrekt storniert wurden, sondern nur der Bestellstatus angepasst wurde. Die Stornierung der Positionen holen Sie nach Öffnen der Bestellung ebenfalls über den Reiter Positionen nach.
  4. Ist der Artikel anschließend immer noch als Problem markiert, liegt das an einer Diskrepanz zwischen der Aktuellen Anzahl und der Erwarteten Anzahl (anhand Bestellungen unten). Beide Zahlen spiegeln auf unterschiedliche Weise den Reservierten Lagerbestand wider.
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Inkorrekter Lagerbestand: Fehler beheben

Im genannten Beispiel beträgt die Aktuelle Anzahl 78. Die Aktuelle Anzahl entspricht der errechneten Differenz aus physischem und verfügbarem Lagerbestand (=reservierter Lagerbestand). Daher muss die Aktuelle Anzahl mit dem reservierten Lagerbestand übereinstimmen. Um Bestandsfehler ausfindig zu machen, summiert Shopware ERP auch die Anzahl aller eingehenden Bestellungen eines Artikels. Diese Zahl entspricht der Erwarteten Anzahl (anhand Bestellungen unten). Im Beispiel beträgt sie 48.

Da die aktuelle Anzahl und die erwartete Anzahl jeweils den reservierten Lagerbestand auf eine andere Art ermitteln, müssen die Zahlen übereinstimmen, um Bestandsfehler auszuschließen.
Physischer Lagerbestand (87) - verfügbaren Lagerbestand (9) = aktuelle Anzahl/ [reservierter Lagerbestand] (78)
Erwartete Anzahl (48) = Artikelsumme entsprechend der offenen Bestellungen = reservierter Lagerbestand (48)

Um den Fehler zu beheben, muss der Verfügbare Lagerbestand per Doppelklick ausgewählt und auf 39 korrigiert werden. Dies entspricht der einfachen Rechnung:
Physischer Lagerbestand (87) - Erwartete Anzahl (anhand Bestellungen unten) (48) = Verfügbarer Lagerbestand (39)
Dies ändert ebenfalls die Gleichung zum reservierten Lagerbestand:
Physischer Lagerbestand (87) - verfügbarer Lagerbestand (39) = aktuelle Anzahl [reservierter Lagerbestand] (48)

Lagerbestände überprüfen: Inventur durchführen

Wenn Ihnen keine Probleme mehr in Ihrer Bestandsübersicht angezeigt werden, bedeutet dies, dass in Ihrem Shop keine inkonsistenten Lagerbestände vorliegen. Anschließend können Sie ganz bequem mit Shopware WMS powered by Pickware eine Inventur durchführen und sicherstellen, dass alle Lagerbestände korrekt sind.

Nun können Sie mit perfekt gepflegten Lagerbeständen ins neue Jahr starten!

Alle weiteren Informationen zur Bestandspflege und den Lagerbeständen finden Sie auch in der Dokumentation des Shopware ERP powered by Pickware Plugins.

Pickware 1x1

Dies war der erste Teil unserer neuen Blogreihe Pickware 1x1!

In dieser Reihe werden wir Ihnen regelmäßig mehr oder weniger komplizierte kleine Features oder Zusammenhänge in Pickware und unseren anderen Plugins erklären, um Ihnen den Umgang mit Pickware zu erleichtern und Ihnen zu helfen, Ihr Alltagsgeschäft noch effizienter zu gestalten.
Wir hoffen, dass Ihnen unsere neue Reihe Pickware 1x1 gefällt und wir Ihnen mit diesem ersten Teil die Inventur zum Jahresende hin erleichtern können.


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