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Pickware 1x1 - Labeldrucker mit Google Cloud Print verwenden

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Herzlich willkommen zu einem weiteren Teil unserer Reihe Pickware 1x1. Im heutigen Teil erklären wir Ihnen, wie Sie einen Labeldrucker mit Google Cloud Print verknüpfen, um ihn mit Pickware Mobile verwenden zu können.

Um das Drucken von Versandetiketten kommt kein Online-Händler mit eigenem Lager und Versand herum. Dafür können klassische Drucker mit einem separaten Fach für DIN A5 / DIN A6 Papier verwendet werden. Dies bietet den Vorteil, dass man nur ein Gerät für den Druck von sowohl DIN A4 Rechnungen und Lieferscheinen als auch von Versandetiketten benötigt. Doch auch spezielle Labeldrucker erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Gerade bei großen Lagern mit langen Versandstraßen, in denen Rechnungen und Versandetiketten an unterschiedlichen Orten gedruckt werden, bieten sich solche speziellen Labeldrucker an. Da wir immer häufiger gefragt werden, ob und wie Pickware auch im Zusammenspiel mit diesen Labeldruckern funktioniert, möchten wir Ihnen am Beispiel des Zebra GK420d erklären, wie man einen solchen Labeldrucker mit der Pickware Versand App nutzen kann.

Zebra GK420d
Für unser Beispiel haben wir uns für ein sehr weit verbreitetes und beliebtes Modell, den Zebra GK420d entschieden. Der Zebra GK420d gilt auch als der "Standard-Labeldrucker" der E-Commerce-Logistik. Einige unserer Kunden haben dieses Modell bereits im Einsatz. Das Benutzerhandbuch für den Zebra GK420d Labeldrucker können Sie hier finden.

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Zebra GK420d mit Pickware Mobile
Um den Labeldrucker mit der Pickware Mobile Versand App zu verwenden, ist es notwendig, den Labeldrucker zu Ihrem Google Cloud Print Konto hinzuzufügen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wenn Sie noch ganz am Anfang Ihrer Pickware-Nutzung stehen, finden Sie in unserer Plugin Dokumentation allgemeine Informationen zur Druckereinrichtung für Pickware Mobile.

Da der Zebra GK420d nicht cloudfähig ist, gibt es folgende zwei Möglichkeiten, diesen Labeldrucker mit Google Cloud Print zu verknüpfen, um ihn mit Pickware Mobile zu verwenden:

Labeldrucker als klassichen Drucker zu Google Cloud Print hinzufügen
Ihren Labeldrucker können Sie, wie jeden anderen nicht-cloudfähigen Drucker auch, mit Google Cloud Print verwenden. Folgen Sie hierzu den Anweisungen unter Nicht cloudfähigen Drucker verbinden. Bitte beachten Sie, dass bei dieser Möglichkeit ein Rechner mit installiertem Google Chrome Browser angeschaltet sein muss, damit der Drucker in Google Cloud Print online zur Verfügung steht.

Print-Server für Google Cloud Print
Eine weitere Möglichkeit, um nicht-cloudfähige Drucker mit Google Cloud Print zu verknüpfen, sind so genante Print-Server. Wir haben uns für den LANTRONIX xPrintServer - Cloud Print Edition entschieden. Die Einrichtung mittels LANTRONIX xPrintServer bietet den Vorteil, dass kein Rechner notwendig ist, um den Drucker mit dem Netzwerk zu verbinden, bzw. diesen dem Google Cloud Print Konto hinzuzufügen. Die Einrichtung stellt sich als sehr einfach heraus, da der Zebra GK420d offiziell von LANTRONIX unterstützt wird. Alle notwendigen Schritte, um den Zebra GK420d mit dem Print-Server zu verbinden, sind im Quick Start Guide beschrieben.

Bei der Einrichtung des Zebra GK420d ist anschließend lediglich darauf zu achten, in den Druckereinstellungen die für die Etiketten benötigte Papiergröße auszuwählen.

Drucker für die Verwendung mit Pickware Mobile konfigurieren
Wenn Sie den Labeldrucker Ihrem Google Cloud Print Konto hinzugefügt haben, können Sie diesen in den Profileinstellungen der App auswählen und für einen Dokumententyp konfigurieren. Achten Sie darauf, dass Sie in der Druckerkonfiguration innerhalb der App die Seitenanpassung auf FIT_TO_PAGE stellen, so dass die zu druckenden Dokumente auf das gesamte Etikett skaliert werden.

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Hinweis: Bitte beachten Sie, dass es sich hier nur um ein Beispiel handelt. Wir möchten Ihnen bewusst keine Kaufempfehlung für bestimmte Druckermodelle geben, da Sie Ihre Anforderungen an Ihre Drucker selbst am besten kennen und wir bei uns im Büro gegebenenfalls andere Bedingungen und Anforderungen an die Drucker haben. Wir wollen Ihnen lediglich die zahlreichen verschiedenen Möglichkeiten, die Sie im Zusammenhang mit unseren Versandadaptern und Pickware Mobile haben, aufzeigen.

Was es jedoch beim Kauf eines Druckers hinsichtlich Pickware Mobile zu beachten gibt und welche Empfehlungen wir aussprechen können, finden Sie in unserer Plugin Dokumentation.

Wir hoffen, dass Ihnen dieser Teil unserer Blogreihe Pickware 1x1 zum Thema Labeldrucker gefallen und weitergeholfen hat. Über Feedback und Anregungen für zukünftige Teile der Reihe freuen wir uns jederzeit.


Pickware 1x1 - Scanner verlegt?

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Ostern ist zwar vorbei, die Suche geht jedoch weiter? Es passiert den Besten und jeder kennt die Situation: Man lässt etwas liegen und kann sich anschließend beim besten Willen nicht mehr daran erinnern, wo man den Gegenstand hingelegt hat.

Gerade in einem großen Lager kann es im hektischen Alltag schnell mal passieren, dass ein Pickware Mobile Scanner verlegt wird. Um bei der Suche nicht unnötig Zeit zu verlieren, möchten wir Ihnen heute eine simple aber effektive Möglichkeit vorstellen, wie Sie verlorene Scanner in Ihrem Lager schnell wiederfinden können.

Auch in unserem Hardware Shop Lager kommt es vor, dass sich Dinge manchmal einfach unsichtbar machen. Können Sie den Scanner finden?

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Im Folgenden stellen wir Ihnen vor, wie Sie auf dem verlegten Scanner einen Ton abspielen können, der Ihnen bei der Suche des Scanners helfen kann. Unabhängig davon, ob Sie mit nur einem oder mehreren Scannern arbeiten können Sie diesen Trick für sich nutzen. Sie benötigen dafür lediglich die Apple-ID, die Sie für Ihre Scanner (iPods / iPhones) verwenden.

Wenn Sie einen Scanner verwenden
Wenn Sie nur einen Scanner im Einsatz haben und diesen verlegt haben, können Sie auf iCloud.com mithilfe von Mein iPhone suchen von einem beliebigen Computer mit Internetzugriff aus einen Ton auf dem verlorenen Scanner abspielen. Wenn der Scanner online ist, vibriert er und spielt für zwei Minuten lang einen unüberhörbaren Ton ab. Zeit genug um dem Ton zu folgen und den Scanner ausfindig zu machen.

Wenn Sie mehrere Scanner verwenden
Haben Sie mehrere Pickware Mobile Scanner im Einsatz, können Sie auch ganz bequem einen der anderen Scanner verwenden, um den Ton auf dem verlorenen Gerät abzuspielen. Dafür müssen Sie lediglich die Mein iPhone suchen App öffnen, das verlorene Gerät auswählen, und den Ton abspielen. Hier ist allerdings Voraussetzung, dass auf allen Scannern die selbe Apple-ID verwendet wird.

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Um den Ton auf dem Gerät abzuspielen spielt es auch keine Rolle, ob Sie die Ortungsdienste auf dem verlegten Gerät aktiviert (links im Bild) oder deaktiviert (rechts im Bild) haben. Der iPod oder das iPhone muss lediglich mit dem Internet verbunden sein, um den Ton abspielen zu können.

Weitere Informationen zu Mein iPhone suchen können Sie auch hier finden.

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Konnten Sie unseren Scanner finden?

Wir hoffen Ihnen hat dieser mal etwas andere Teil von Pickware 1x1 gefallen und Sie können diesen Trick für sich nutzen, wenn Sie mal einen Ihrer Pickware Mobile Scanner verlegt haben. Lassen Sie uns gerne Feedback oder auch Themenwünsche für weitere Teile zukommen. Alle bisherigen Teile der Reihe Pickware 1x1 finden Sie hier.


Pickware 1x1 - Lagerbestände anpassen

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Im heutigen Teil von Pickware 1x1 zeigen wir die verschiedenen Möglichkeiten die Lagerbestände in Pickware anzupassen und wie dabei vorzugehen ist. Beachten Sie bitte, dass die folgenden Erläuterungen ab Version 4.0.0 der Pickware Plugins und Apps gelten.

Es gibt drei unterschiedliche Wege, auf denen Sie Ihre physischen Lagerbestände anpassen können:

  • über die Pickware Mobile Lager App
  • über das Shopware Backend
  • per CSV-Import

Im folgenden möchten wir Ihnen die Vorgehensweise bei diesen drei Möglichkeiten erläutern.

Über die Pickware Mobile Lager App
Mit Pickware Mobile können Sie unmittelbar aus dem Lager heraus den Lagerbestand eines Artikels anpassen. Wählen Sie dafür in der Lager App zunächst das Lager aus, in dem Sie sich gerade befinden und wechseln Sie in den Artikel Tab. Hier können Sie den Artikel entweder per Scan oder über die Suche auswählen. Anschließend können Sie eine beliebige Menge des Artikels auf einen bestimmten Lagerplatz einlagern, von einem beliebigen Lagerplatz ausbuchen oder auch lagerübergereifend umlagern.

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Über das Shopware Backend
Den Lagerbestand eines Artikels können Sie auch über das Shopware Backend ganz einfach in den Stammdaten des Artikels ändern. Über Bestände anpassen gelangen Sie in ein Fenster zur Lagerbestandsänderung aus dem entsprechenden Lager.

bestandebackend

Analog der Pickware Lager App können Sie hier Lagerbestände ändern, indem Sie Artikel auf einen bestimmten Lagerplatz einlagern, von einem beliebigen Lagerplatz ausbuchen oder auch lagerübergereifend umlagern.

Per CSV-Import
Wenn Sie die Bestände von einer großen Anzahl an Artikeln anpassen möchten, empfiehlt sich dafür der Weg über den CSV-Import. Dafür benötigen Sie lediglich das kostenlose Import/Export Plugin von Shopware. Unter Inhalte > Import/Export > Import können Sie mit unseren Pickware Bestände-Profilen sowohl relative als auch absolute Bestandsänderungen per CSV-Import vornehmen.

ie_profile

Folgende Vorgehensweise empfehlen wir Ihnen, wenn Sie Ihre Lagerbestände per CSV-Import anpassen möchten:

Absolute Bestandsänderung

  1. Führen Sie zunächst einen CSV-Export mit dem Profil viison_pickware_erp_article_stocks_absolute (Pickware Bestände (absolute Werte)) durch.
  2. Öffnen Sie die exportierte Datei (z.B. mit Excel / LibreOffice).
  3. Nun können Sie die Datei so bearbeiten, dass sie nur noch die Artikel-Lagerplatz-Kombinationen enthält, deren Bestände Sie ändern möchten.
  4. Tragen Sie nun die neuen Bestände der Artikel in die Spalte physicalStock ein.
  5. Achten Sie darauf, dass die Spalte availableStock leer ist (und keine Werte enthält), denn nur dann werden die verfügbaren Bestände beim Import korrekt aktualisiert.
  6. Importieren Sie diese CSV-Datei anschließend wieder mit dem Profil viison_pickware_erp_article_stocks_absolute (Pickware Bestände (absolute Werte))

Bei der absoluten Bestandsänderung per CSV-Import sollte beachtet werden, dass der physische Lagerbestand durch den Import überschrieben wird. Bestandsänderungen zwischen Ex- und Import gehen somit verloren.

Relative Bestandsänderung
Bei einer relativen Bestandsänderung per CSV-Import können Sie nach dem gleichen Prinzip vorgehen:

  1. Führen Sie zunächst einen CSV-Export mit dem Profil viison_pickware_erp_article_stocks_relative (Pickware Bestände (relative Änderung)) durch.
  2. Öffnen Sie die exportierte Datei (z.B. mit Excel / LibreOffice).
  3. Nun können Sie die Datei so bearbeiten, dass sie nur noch die Artikel-Lagerplatz-Kombinationen enthält, deren Bestände Sie ändern möchten.
  4. Tragen Sie nun die Änderungen der Bestände der Artikel in die Spalte physicalStock ein (beispielsweise "+3" für eine Bestandserhöhung oder "-1" für eine -reduzierung).
  5. Achten Sie darauf, dass die Spalte availableStock leer ist (und keine Nullen enthält), denn nur dann werden die verfügbaren Bestände beim Import korrekt aktualisiert.
  6. Importieren Sie diese CSV-Datei anschließend wieder mit dem Profil viison_pickware_erp_article_stocks_relative (Pickware Bestände (relative Änderung))

Die relative Bestandsänderung bietet den Vorteil, dass die Lagerbestände nicht überschrieben, sondern lediglich erhöht oder reduziert werden. Somit bleiben Bestandsänderungen aus dem Zeitraum zwischen dem Ex- und Import der Datei erhalten.

Ihre physischen Bestände stimmen, Sie haben jedoch Inkonsistenzen in Ihren verfügbaren und reservierten Beständen? Eine Anleitung zur Bereinigung solcher Inkonsistenzen finden Sie hier.

Wir hoffen dieser Teil unserer Reihe Pickware 1x1 konnte Ihnen weiterhelfen. Lassen Sie uns gerne Feedback oder auch Themenwünsche zukommen. Alle bisherigen Teile der Reihe Pickware 1x1 finden Sie hier.


Pickware 1x1 - Gründe für eine permamente Inventur

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Im letzten Teil von Pickware 1x1 hat sich alles um die Stichtagsinventur mit Pickware Mobile gedreht. Und auch heute soll es wieder um das Thema Inventur gehen: Wir werfen einen Blick auf die permanente Inventur und ihre Vorteile.

Die Stichtagsinventur hat Sie auch dieses Mal wieder viel Zeit und Nerven gekostet? Dann sollten Sie jetzt ganz besonders gut aufpassen.

Was genau bedeutet permanente Inventur?
Die permanente oder auch laufende Inventur unterscheidet sich von der Stichtagsinventur insbesondere dadurch, dass die Bestände nicht an einem bestimmten Stichtag physisch erfasst werden, sondern laufend während des gesamten Geschäftsjahres. Am Bilanzstichtag können die Bestände dann gesammelt im Inventurexport und anhand des bewerteten Warenbestands problemlos exportiert werden.

Voraussetzungen für die permanente Inventur
Diese Inventurmethode setzt eine Fortführung der Bestände sowie die Dokumentation jeglicher Zu- und Abgänge der Waren voraus. Zudem muss für jeden Artikel mindestens einmal im Jahr eine körperliche Inventur durchgeführt werden, bei der der Soll-Bestand mit dem Ist-Bestand verglichen wird. Im Gegensatz zur Stichtagsinventur müssen dabei nicht alle Waren gleichzeitig aufgenommen werden, so dass man die Aufnahmezeit frei bestimmen kann.

Vorteile der permanenten Inventur
Eine permanente Inventur erhöht damit Ihre Flexibilität. So haben Sie die Möglichkeit die körperliche Bestandsaufnahme optimal zu planen, um Aufwand, Zeit und Kosten der Inventur zu minimieren. Durch die flexible Verteilung der physischen Bestandsaufnahme auf das gesamte Jahr kann zusätzlich das Tagesgeschäft uneingeschränkt fortgeführt werden. Um noch mehr Aufwand zu sparen, empfiehlt es sich die körperliche Bestandsaufnahme für einen Artikel genau dann durchzuführen, wenn dessen Bestand am geringsten ist und Ihre Mitarbeiter gerade freie Kapazitäten haben, z.B. da aufgrund saisonaler Schwankungen oder abhängig von der Tageszeit weniger Bestellungen kommissioniert werden müssen. Der Einsatz externer Mitarbeiter für die Inventur ist bei einer optimalen permanenten Inventur somit ebenfalls nicht notwendig. Ein weiterer Vorteil der permanenten Inventur ist es, dass Sie mögliche Fehlbestände frühzeitig erkennen und unmittelbar darauf reagieren können.

Umsetzung mit Pickware Mobile
Sie wollen jetzt unbedingt von der Stichtagsinventur auf eine permanente Inventur wechseln? Die Bestandsaufnahme der letzten Stichtagsinventur bietet einen guten Ausgangspunkt dafür. Außerdem bietet Pickware Ihnen die perfekten Rahmenbedingungen, um ganz einfach neben Ihrem Alltagsgeschäft eine permanente Inventur durchzuführen. Das Beste? Der Inventurstress zum Stichtag bleibt aus!

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Dank Pickware können Sie jegliche Zu- und Abgänge Ihrer Artikel inklusive Datum, Art und Menge jederzeit im Bestands-Reiter eines Artikels nachvollziehen. Im Inventurmodus in der Lager App können Sie jederzeit spontan eine Inventur für gewünschte Artikel durchführen. Beispielsweise, wenn Sie sehen, dass der Lagerbestand eines Artikels gerade besonders niedrig ist oder gerade ein wenig Zeit übrig ist. Dank dem Inventurfilter der App behalten Sie immer im Blick, für welche Artikel im laufenden Jahr noch keine körperliche Bestandsaufnahme stattgefunden hat.

Nutzen Sie das neue Jahr und wechseln Sie Ihr Inventurverfahren. Dank der permanenten Inventur, bleibt Ihnen der Stichtagsinventurstress nächstes Mal erspart und Sie können sich ganz entspannt zurücklehnen.

Wir hoffen auch dieser Teil unserer Reihe Pickware 1x1 konnte Ihnen weiterhelfen. Lassen Sie uns gerne Feedback oder auch Wünsche für die nächsten Teile zukommen. Alle bisherigen Teile der Reihe Pickware 1x1 finden Sie hier.


Pickware 1x1 - Unsere Empfehlung für die Stichtagsinventur mit Pickware Mobile

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Das Jahr neigt sich dem Ende und somit ist es Zeit für die Stichtagsinventur!
Im heutigen Teil von Pickware 1x1 möchten wir Ihnen daher vorstellen wie Sie dank Pickware Mobile einfach, schnell und bequem eine fehlerminimale und rechtssichere Stichtagsinventur durchführen können.


Mit Pickware 4.0 ist seit kurzem eine chaotischen Lagerhaltung möglich. Im Zuge dieser waren auch entsprechende Anpassungen im Inventurprozess notwendig, weshalb wir den Ablauf der Inventur noch einmal genauer betrachten möchten.

Vor der Inventur
Vor der Inventur sollten Sie sicher stellen, dass Sie keinerlei Bestandsinkonsistenzen hinsichtlich der offenen Bestellungen und der reservierten Bestände haben. Wir empfehlen Ihnen somit vor der Inventur unter Artikel > Lager > Bestandsübersicht zu überprüfen, ob es Artikel mit Bestandsproblemen gibt und anschließend diese Bestandsprobleme zu bereinigen. Hierfür können Sie unserer Anleitung folgen.

Ebenfalls empfehlen wir Ihnen Ihr Lager vor der Inventur mit Lagerplatzetiketten auszustatten, sofern Sie Ihre Lagerplätze noch nicht etikettiert haben. Der Hintergrund ist, dass somit sichergestellt werden kann, dass jede Artikel-Lagerplatz-Kombination im Zuge der Inventur einmalig gezählt und kein Lagerplatz bzw. kein Artikel vergessen wird.

Während der Inventur
Wir empfehlen Ihnen die Inventur anhand der Lagerplätze durchzuführen. Analaog dazu können Sie auch anhand der Artikel vorgehen, sollten Sie Ihr Lager noch nicht mit Lagerplatzetiketten ausgestattet und Ihre Artikel immer nur auf einem einzigen Lagerplatz liegen haben. Die von uns empfohlene Vorgehensweise für die Inventur sieht folgendermaßen aus:

1. Um mit der Inventur zu starten, öffnen Sie die Lager App auf Ihrem iPod / iPhone. Im Inventur Tab sollten Sie zunächst den Inventurfilter oben rechts beispielsweise auf letzte Inventur vor > 3 Tagen aktivieren, damit die bereits gezählten Artikel-Lagerplatz-Kombinationen nach und nach nicht mehr angezeigt werden.

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2. Anschließend können Sie Ihr Lager von Lagerplatz zu Lagerplatz abgehen. Durch einen Scan des Lagerplatzes werden alle ungezählten Artikel, die aktuell Bestand auf diesem Lagerplatz haben, angezeigt und können nacheinander ausgewählt und gezählt werden. Sobald Sie die gezählte Menge eines Artikels in der App speichern, wird ein entsprechender Bestandseintrag vom Typ "Inventur" für diesen Artikel geschrieben. Alle Bestandseinträge dieses Typs können später gesammelt in Form des Inventurexports im Shopware Backend eingesehen und als CSV exportiert werden.

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3. Wiederholen Sie diesen Vorgang für alle nachfolgenden Lagerplätze.

4. Sobald alle Lagerplätze gezählt wurden, werden Ihnen in der App nun nur noch Artikel-Lagerplatz-Kombinationen angezeigt, die nicht gezählt wurden. Wenn Sie keinen Lagerplatz bei der Inventur vergessen haben, handelt es sich dabei ausschließlich um Artikel, die laut System zwar noch einen physischen Bestand auf diesen Lagerplätzen haben, der Bestand in der Realität jedoch nicht mehr vorliegt. Die Bestände dieser Artikel auf diesen Lagerplätzen müssen demnach “genullt” werden, indem Sie die Artikel auswählen und mit "0" zählen.

Mit Pickware Mobile können Sie so Ihre Inventur vollständig mobil und papierlos durchführen. Dank einer blinden, digitalen Zählliste werden Fehler aufgrund von Voreingenommenheiten minimiert. Dank der Echtzeitsynchronisation können mehrere Inventur-Mitarbeiter parallel im Lager arbeiten, ohne dass die Inventur im Chaos endet, selbst wenn parallel zur Inventur noch kommissioniert wird. Reduzieren Sie so Kosten und Zeitaufwand Ihrer Inventur!

Nach der Inventur
Zu guter Letzt können Sie den Inventurexport im Backend unter Artikel > Lager > Inventurexport einsehen und mit nur einem Klick exportieren. Für jede Artikel-Lagerplatz-Zählung gibt es im Inventurexport einen eigenen Eintrag. Fertig ist die Inventur!

Inventur ohne Pickware Mobile
Für eine Inventur ohne Pickware Mobile können Sie das Import/Export Plugin von Shopware mit unserem Pickware Bestände Profil verwenden.

Wir wünschen Ihnen nun eine erfolgreiche Inventur, einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein glückliches, gesundes und bestandsfehlerfreies Jahr 2018 ;)


Pickware 1x1 - Tipps für eine optimale Bestandsplanung

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Das Weihnachtsgeschäft, die umsatzstärkste Zeit des Jahres, steht unmittelbar vor der Tür. Wichtiger denn je für diese Verkaufsphase ist selbstverständlich auch eine optimale Planung der Warenbestände. Wie Ihnen Shopware ERP powered by Pickware dabei helfen kann, erfahren Sie im heutigen Teil von Pickware 1x1.

Vor über einem Jahr haben wir unsere effiziente Lagerbestandsplanung in Pickware released. Im Zuge von Shopware 5.3 haben wir diese Lagerbestandsplanung nun überarbeitet und für Sie noch übersichtlicher gemacht.

Warum ein optimaler Mindestbestand essentiell ist
Der Mindestbestand zählt zu einer der wichtigsten Lagerkennziffern und sollte immer so festgelegt sein, dass man einerseits eine ausreichende Versorgung sicherstellen kann und andererseits nicht unbegründet viel Lagerkapazitäten belegt und Kapital bindet. Gerade im Weihnachtsgeschäft können zu geringe Lagerbestände fatale Folgen für das Geschäft und insbesondere die Kundenbeziehungen haben.

Eine optimale Festlegung der Mindestbestände sollte Verkaufszahlen vergangener Perioden berücksichtigen. Genau dafür bietet Ihnen unsere Lagerbestandsplanung ein hilfreiches Tool. In unserer Grafik können Sie sich Ihre historischen Verkaufsdaten für einen beliebigen Zeitraum übersichtlich darstellen lassen, um daraus Rückschlüsse auf einen optimalen Mindestbestand für den aktuellen Planungszeitraum ziehen zu können.

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Es kann jederzeit zu unvorhersehbaren Problemen, wie Produktionsengpässen von Lieferanten kommen. Insbesondere in der Vorweihnachtszeit reduzieren Sie mit einer gut geführten Bestandsplanung die Gefahr, Kundenwünschen aufgrund von Liefererschwerungen nicht nachkommen zu können und sie schlimmstenfalls sogar an die Konkurrenz zu verlieren.

Wenn Sie einen Artikel nur über einen einzigen Lieferanten beziehen, sollten Sie in der Bestandsplanung anders vorgehen als bei Artikeln, die Sie aus mehreren Quellen beziehen können. Da Sie Lieferproblemen dieses einzigen Lieferanten alternativlos ausgesetzt wären, sollten Sie den Mindestbestand tendenziell etwas höher ansetzen als bei anderen Artikeln. Damit, und auch durch die Berücksichtigung weiterer Faktoren, wie beispielsweise die Lieferzeit eines Lieferanten, verfügen Sie über weitere nützliche Stellschrauben für eine optimale Festlegung des Mindestbestands.

Unter Berücksichtigung der genannten Punkte sind Sie perfekt für das Weihnachtsgeschäft vorbereitet und treiben Ihren Kunden keinen Schweiß auf die Stirn, wenn diese um das rechtzeitige Eintreffen ihrer Weihnachtsgeschenke bangen.

Wir hoffen Ihnen auch in dieser Ausgabe von Pickware 1x1 wieder einige nützliche Tipps mitgegeben zu haben und freuen uns erneut über Ihr Feedback. Alle bisherigen Teile von Pickware 1x1 finden Sie hier.


Pickware 1x1 - Wie gehe ich bei einer Retoure vor?

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Sie fragen sich, wie Sie Retouren in Shopware optimal abbilden können?
Im heutigen Teil unserer Blogreihe Pickware 1x1 dreht sich alles um das Thema der Retourenabwicklung mit Pickware.


Sie wünschen sich noch mehr Automatisierung im Retourenprozess, um manuelle Fehler zu vermeiden und effizienter zu arbeiten?

Dann stellt Pickware Mobile für Sie die optimale Lösung dar. Mit der Lager App können in Pickware Mobile Retouren ganz einfach direkt im Lager über das mobile Gerät erfasst werden. Dabei können Sie auf Positionenebene bestimmen, ob ein Artikel wieder eingelagert oder abgeschrieben werden soll. Für eine bessere Dokumentation des Zustands der retournierten Ware gibt es zusätzlich eine Foto- und Kommentarfunktion. Eine genaue Anleitung zum Erfassen einer Retoure mit Pickware Mobile können Sie hier finden. Die Vorteile hierbei sind, dass die Retoure komplett aus dem Lager heraus erfasst werden kann und die Bestände automatisch und in Echtzeit aktualisiert werden. Auch werden Fehler durch das barcodebasierte Erfassen der retournierten Artikel minimiert.

Im Backend finden Sie die Retoure anschließend in der entsprechenden Bestellung unter dem Tab Rücksendungen mit dem Status "Eingegangen". Hier können Sie nun ebenfalls alle Informationen der im Lager eingegangenen Retoure inklusive Kommentar und Fotos einsehen und dann gegebenenfalls eine Stornorechnung erstellen. Nachdem Sie die Rücksendung vollständig bearbeitet haben und im Falle einer Rückzahlung diese ebenfalls erfolgt ist, schließen Sie die Retoure ab, indem Sie den Status der Retoure auf "Abgeschlossen" setzen.

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In der Bestellliste können Sie anhand der Spalte Rücksendungen auf einen Blick sehen, ob zu einer Bestellung eine Rücksendung vorliegt. Selbstverständlich können Sie die Bestellliste auch nach Rücksendungen filtern, um sich alle noch nicht abgeschlossenen, eingegangenen Rücksendungen anzeigen zu lassen.

Alternative Retourenabwicklung ohne Pickware Mobile:

Mit dem Shopware ERP powered by Pickware Plugin ist es möglich, einzelne Positionen einer Bestellung zu stornieren und eine Teilstornorechnung zu erstellen. Eine ausführliche Anleitung dazu können Sie hier finden. Was ist jedoch, wenn die Ware bereits versandt wurde und der Kunde nun Artikel zurückschickt?

Eine solche Retoure können Sie im Shopware Backend folgendermaßen abbilden:

  1. Führen Sie eine Stornierung der retournierten Positionen im Positionen Tab durch und erstellen Sie dabei gegebenenfalls eine Stornorechnung.
    teilstorno
  2. Da die Artikel bereits versandt wurden, muss im Falle einer Retoure zusätzlich eine Bestandskorrektur erfolgen, wenn Sie die Ware wieder einlagern möchten. Erhöhen Sie dafür den physischen Lagerbestand der retournierten Artikel in entsprechender Höhe über die Artikelstammdaten. Dies machen Sie über den Stift neben dem Lager, in das Sie den Artikel wieder einlagern möchten.
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  3. Wenn noch eine Rückzahlung erfolgen soll, können Sie den Zahlungsstatus der zugehörigen Bestellung zur besseren Übersicht auf "Wiedergutschrift" oder "Überprüfung notwendig" setzen.

Hinweis: Bei Abbildung einer Retoure über das Shopware Backend, können Sie keinen speziellen Status für Rücksendungen setzen. Möchten Sie den Bestellstatus "Storniert/Abgelehnt" auch für Retouren verwenden, müssen Sie darauf achten, den Dialog bei der Statusänderung zur Anpassung der Bestände zu verneinen.

Wir hoffen auch dieser Teil von Pickware 1x1 war wieder hilfreich für Sie. Wir freuen uns wie immer auf Ihr Feedback. Alle bisherigen Teile von Pickware 1x1 finden Sie hier.


Pickware 1x1 - Warum wir regelmäßige Updates empfehlen

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In diesem Teil unserer Blogreihe Pickware 1x1 möchten wir Ihnen erklären, wieso wir es empfehlen, alle unsere Plugins in der neusten Version zu verwenden und wieso es wichtig ist, immer alle zur Verfügung stehenden Updates durchzuführen.


Die Anzahl unserer Plugins wächst stetig. Alleine im letzten Monat sind drei neue Plugins hinzugekommen. Noch dazu erweitern wir alle Plugins regelmäßig mit neuen Funktionen. Dabei ist es uns sehr wichtig, dass alle unsere Plugins im Zusammenspiel miteinander perfekt funktionieren. Aufgrund der kundennahen, dynamischen Entwicklung gibt es hier jedoch ein paar Dinge zu beachten, damit die Kompatibilität unserer Plugins untereinander gewährleistet werden kann.

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Aufgrund dieser häufigen Updates, bedingt durch neue Features, können wir jeweils nur die neusten Versionen der Plugins und Apps supporten. Sie sollten also immer zeitnah alle zur Verfügung stehende Updates unserer Plugins durchführen. Wir können Ihnen immer nur das Zusammenspiel der aktuellsten Plugin Versionen zum jeweiligen Release-Zeitpunkt garantieren. Deshalb ist es immer von Vorteil, wenn Sie unsere Plugins in der Mietversion erwerben, da Sie so dauerhaft alle Updates installieren können. Bei einer Kaufversion müssen Sie hierfür nach Ablauf der Subscription diese zunächst verlängern.

Wir hoffen, dass wir Ihnen erklären konnten, wieso wir Ihnen dringend empfehlen immer alle zur Verfügung stehende Updates für unsere Plugins zeitnah durchzuführen. Alle anderen Teile unserer Reihe Pickware 1x1 können Sie hier finden.


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