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Leitfaden: Auswahl der richtigen Warenwirtschaft Teil 2

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In Teil 1 unserer Blogreihe Leitfaden: Auswahl der richtigen Warenwirtschaft haben wir die ersten grundlegenden Überlegungen zur Auswahl einer Warenwirtschaft vorgestellt. Nun folgen weitere Aspekte, die sich mit Datenkompatibilität, Qualität des Supports sowie Softwarekompatibilität im Allgemeinen beschäftigen.


Wie wichtig sind mir Datenkompatibilität und ein hoher Funktionsumfang?

Die Datenkompatibilität und häufig auch der Funktionsumfang sind in erster Linie eine Frage der Verbindung von Warenwirtschaft und Shopsystem. Bei einer direkt in das Shopsystem integrierten WaWi ist eine kompatible Datenwelt sichergestellt, da die WaWi direkt für dieses spezifische Shopsystem konzipiert, optimiert und programmiert wurde und es auch nur eine Datenbasis gibt. Zudem muss die WaWi nicht mit mehreren Shopsystemen kompatibel sein, sondern ist darauf ausgerichtet, den vollen Funktionsumfang eines bestimmten Systems abzubilden.

Nutzt du zum Beispiel Shopware und ein Warenwirtschaftssystem mit Connector, kann es durchaus sein, dass die WaWi nicht alle Shopware Features, wie Product Streams oder Subshops, unterstützt. Auch bei Artikelvarianten ist es möglich, dass WaWis mit Connector, die Daten, die Shopware zur Verfügung stellt, nicht optimal abbilden können. Eine direkt in Shopware integrierte WaWi hingegen stellt den vollen Funktionsumfang deines Onlineshops ohne Abstriche sicher.

Wie viel Wert lege ich auf guten Support und ein faires Preismodell?

icon-support Die Qualität des Supports unterscheidet sich in der Softwarebranche häufig stark je nach Anbieter. Ein zentraler Aspekt in deinen Überlegungen zur geeigneten Warenwirtschaft sollte also auch sein, wie wichtig dir ein engagierter und fachlich kompetenter Support ist. Technische Probleme, die du nicht selbst lösen kannst, verursachen teilweise hohe Kosten, da sie dich bei deiner Arbeit aufhalten und im schlimmsten Fall sogar entscheidende Prozesse lahmlegen. Hier spielt also die Erreichbarkeit und technische Kompetenz des Supports eine entscheidende Rolle.

Zur Lösung von technischen Problem bieten Softwarehersteller in der Regel zwei Preismodelle an: Entweder ist der Support mit den monatlichen Kosten bereits abgedeckt oder es wird ein separater Supportvertrag geschlossen. Hierbei werden entweder feste monatliche Kosten vereinbart oder ein Bezahlmodell nach Aufwand. Es ist wichtig, vorab zu prüfen, wer dich bei auftretenden Problemen in welchem Umfang unterstützt und welches Preismodell für dich geeignet ist.

Nicht nur der Support ist ein Kostenfaktor, den es zu bedenken gilt. Einige Anbieter von WaWis arbeiten auch mit nutzungsabhängigen Preismodellen. Sie locken mit niedrigen Einstiegskosten, welche besonders für kleine Onlineshops attraktiv klingen. Später kommen dann aber häufig höhere Kosten auf dich zu, wenn zum Beispiel dein Umsatz oder die Anzahl an Bestellungen steigen – hierbei handelt es sich um umsatzbasierte Bezahlmodelle. Es ist möglich, dass du mehr ausgeben musst, als zu Beginn kalkuliert. Es ist also ratsam, vorab genau zu prüfen, welche Kosten auch bei einem wachsenden Shop zu erwarten sind.

Wie viele Softwareprodukte unterschiedlicher Hersteller möchte ich einsetzen?

In der Regel wird Software ständig weiterentwickelt und verbessert. Gerade Shopware lebt von dieser Dynamik und erweitert den Funktionsumfang des Shopsystems mit jedem Release. Wenn du eine hohe Anzahl von Plugins installierst, müssen für einen einwandfreien Prozessablauf alle Softwareprodukte mit der aktuellsten Shopware Version sowie deiner Warenwirtschaft kompatibel sein. Jedes Plugin birgt bei Updates also ein Risiko bezüglich der Kompatibilität.

Ein weiterer Punkt ist, dass sich Plugins auch untereinander negativ beeinflussen können. So können – bei einer großen Anzahl an Plugins von unterschiedlichen Anbietern – Funktionseinschränkungen die Folge sein.

Ein reibungsloser Ablauf beim Einsatz mehrerer Plugins kann sichergestellt werden, indem du die Anzahl unterschiedlicher Hersteller möglichst gering hältst und dich auf bewährte Plugin-Anbieter konzentrierst oder Plugins des selben Herstellers deiner WaWi wählst.

Welche Vorteile bietet die speziell für Shopware entwickelte Pickware Warenwirtschaft?

  • Alle Daten nach Omnichannel-Konzept in einem System
  • Echtzeitsynchronisation aller Daten
  • Direkte Integration in Shopware (nur eine Datenbank und Benutzeroberfläche)
  • Immer mit der neuesten Shopware Version kompatibel
  • Vollumfänglicher Support im Preis inbegriffen
  • Keine versteckten Kosten
  • Monatlich kündbar
  • Beliebig skalierbar
  • Flexibel erweiterbar
  • Mehr Informationen zu Pickware ERP

Im nächsten Teil dieses Leitfadens gehen wir unter anderem auf den Unterschied zwischen allgemeinen WaWis und auf für den E-Commerce zugeschnittene WaWis ein. Wir erläutern, wie erfahrene Agenturen dabei unterstützen können, Onlineshop und WaWi aufeinander abzustimmen, sodass du mit dem Einsatz deiner WaWi bestmöglich startest.


Leitfaden: Auswahl der richtigen Warenwirtschaft Teil 1

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Jeder Händler kommt früher oder später an den Punkt, an dem es unumgänglich wird, ein Warenwirtschaftssystem einzusetzen. Das Angebot an Warenwirtschaftssystemen ist unüberschaubar, ebenso wie die Informationsflut dazu. Die vielen verschiedenen Systeme haben unterschiedliche Funktionen, Architekturen sowie Schwerpunkte und passen daher besser oder weniger gut zu deinen Bedürfnissen. Im ersten Teil dieses Leitfadens thematisieren wir daher die grundlegenden Anforderungen insbesondere im Bezug auf Verkaufskanäle, Datenhaltung sowie Echtzeitsynchronisation.

Warenwirtschaft und Shopsystem

Das Zusammenspiel von Warenwirtschaft und Shopsystem ist entscheidend für deinen Erfolg. Denn nicht jede WaWi kann mit jedem Shopsystem problemlos eingesetzt werden. Oftmals ist die Anbindung oder Integration ein grundlegendes Kriterium, damit deine Prozesse später optimal abgebildet werden können. Daher ist es sinnvoll, sich bereits vor der Auswahl eines Shopsystems über die zur Verfügung stehenden Warenwirtschaften zu erkundigen. So können diese Informationen bereits in die Entscheidungsfindung einbezogen werden..

Wenn du bereits ein Shopsystem nutzt und nun eine Warenwirtschaft suchst und anbinden möchtest, kannst du entweder aus WaWis wählen, die zu deinem Shopsystem passen oder auch dein Shopsystem wechseln. Zunächst scheint es ein großer Aufwand zu sein, das Shopsystem zu wechseln. Wenn eine WaWi nicht zu deinem Shopsystem passt, jedoch alle Funktionen bietet, damit dein Shop ungehindert wachsen kann, ist es einen zweiten Gedanken wert, bereits in einem frühen Stadium das Shopsystem zu wechseln.

Um die für dich passende WaWi zu finden und die Suche dabei so effizient wie möglich zu gestalten, ist es hilfreich, sich vorher über folgende Punkte klar zu werden:

  • Was sind meine Anforderungen an eine WaWi?
  • Welche Anforderungen sind mir besonders wichtig?
  • Was ist mir weniger wichtig, worauf kann ich verzichten?

Welche Faktoren und Funktionen bei den oben genannten Fragen eine Rolle spielen, erklären wir in diesem mehrteiligen Leitfaden.

Den Auftakt machen Überlegungen zu den Verkaufskanälen, der Datenhaltung und den Vorteilen der Echtzeitsynchronisation. Der zweite Teil dieser Reihe dreht sich um Datenkompatibilität, Qualität des Supports und Softwarekompatibilität.

Welche Verkaufskanäle bediene ich?

Eine deiner ersten Überlegungen sollte sein: Welche Verkaufskanäle sollen mit der WaWi abgedeckt werden? Vor allem zum jetzigen Zeitpunkt, aber auch, wenn der Shop zukünftig erweitert wird. Viele Systeme funktionieren gut, wenn der Shop klein und übersichtlich ist. Wächst der Shop oder die Anzahl der Verkaufskanäle, können einige WaWis allerdings nicht weiter mitwachsen. Das dämpft auf Dauer den Erfolg.

Nicht empfehlenswert ist es, für jeden Kanal ein eigenes Warenwirtschaftssystem zu verwenden, denn das schränkt deine Handlungsfähigkeit ein und sorgt für unnötigen Zeit- sowie Personalaufwand. Alle Daten müssen manuell abgeglichen werden, weil Bestellungen und Lagerbestände auf diese Weise getrennt verwaltet werden.

Bei einem Omnichannel-Konzept eignet sich also ein zentrales Warenwirtschaftssystem, das die Verkäufe aus dem Onlineshop, von Marktplätzen wie beispielsweise Amazon oder eBay und aus deinen Ladengeschäften abbilden kann. So behältst du den Überblick über all deine Kanäle und brauchst dafür lediglich ein einziges System, um ungehindert wachsen zu können und deine Bestände dabei immer im Blick zu haben.

Einfache oder doppelte Datenhaltung?

Im nächsten Schritt stellt sich die Frage nach der Verbindung zwischen Warenwirtschaft und Shopsystem. Es gibt WaWis, die über sogenannte Connectoren an das Shopsystem angebunden sind. Alternativ steht bei einigen Shopsystemen auch eine integrierte Lösung zur Verfügung. Bei Shopware ist es beispielsweise das integrierte Pickware ERP. Der Vorteil eines integrierten ERPs ist, dass dabei keine doppelte Datenhaltung notwendig ist. Alle Daten werden zentral in einem System gepflegt und sind somit auch immer in Echtzeit verfügbar.

Warum Echtzeitsynchronisation?

Viele Warenwirtschaften bieten Connectoren an, damit sie mit möglichst jedem Shopsystem verknüpft werden können. Wenn es für deine gewünschte Kombination von Onlineshop und Warenwirtschaft keinen Connector gibt, bieten auch einige Agenturen eine individuelle Anfertigung an. Connectoren verbinden also unterschiedliche Systeme miteinander. Hast du beispielsweise bereits eine WaWi in deinem Ladengeschäft etabliert, kann sie mittels Connector an dein Shopsystem angebunden werden.

Connectoren sind jedoch häufig fehleranfällig, nicht updatesicher und führen zu zeitlichen Verzögerungen, da die Daten immer wieder synchronisiert werden müssen. So kann es zum Beispiel vorkommen, dass du online und offline gleichzeitig mehr Produkte verkaufst als du auf Lager hast. Da die Daten nur in gewissen Zeitabständen synchronisiert werden, merkst du dies im Zweifel erst zu spät. Das hat nicht nur einen negativen Einfluss auf die Kundenzufriedenheit, sondern beeinflusst auch zukünftige Kaufentscheidungen.

Es gibt jedoch einen Weg, diese negativen Kundenerlebnisse zu umgehen: Denn Echtzeitsynchronisation und zentrale Datenhaltung vermeiden Überverkäufe. So kannst du selbst bei parallel laufendem Online- und Offlinehandel in Echtzeit deinen Bestand nachverfolgen. Eine höhere Kundenzufriedenheit ist dir damit garantiert. Wenn du dies sicherstellen möchtest, solltest du nach einer Lösung mit Echtzeitsynchronisation Ausschau halten, die im besten Fall auch nur auf einer einzigen Datenbank arbeitet.

Welche weiteren Vorteile eine integrierte Warenwirtschaft bietet, besonders mit Blick auf Datenkompatibilität, Qualität des Supports und Softwarekompatibilität, erklären wir im 2. Teil des Leitfadens.


Die wichtigsten Sale Termine 2021 und wie du deinen Shop darauf vorbereitest

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Kaum ist Weihnachten vorbei, steht mit dem Valentinstag auch schon das nächste Sales Event an. Ein guter Anlass, um sich einen Überblick über die gesamten Sale Termine 2021 zu verschaffen. Um aus deinen Sale Events dieses Jahr tatsächlich das Optimum für deinen Shop herauszuholen, erwarten dich eine Reihe an Maßnahmen und Tipps, die dir helfen, deinen Sale an deine Zielgruppe zu kommunizieren und die Verkaufsaktion erfolgreich zu meistern. Wir zeigen dir in unserem Beitrag eine Auflistung der wichtigsten Sale Events, die dich in 2021 erwarten und erklären dir, welche Schritte du rund um Marketing, Kommunikation und Optimierung deines Shops umsetzen musst, um dich bestmöglich auf Verkaufsaktionen vorzubereiten.

Die wichtigsten Sale Termine 2021 im Überblick:

  • Valentinstag 14. Februar
  • Ostersonntag 04. April
  • Sommerbeginn 01. Juni
  • Halloween 31. Oktober
  • Singles Day 11. November
  • Black Weekend 26. – 28. November
  • Cyber Monday 29. November
  • Adventszeit ab 01. Dezember
  • Nikolaus 06. Dezember
  • Weihnachten 24. Dezember

Hinweis: Shopware Community Store Sale am 15.02.

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Am Montag, den 15.02., einen Tag nach dem eigentlichen Valentinstag, feiern wir den Valentine’s Day Sale im Shopware Community Store! Dort findest du die passenden Plugins, die dich insbesondere in der verkaufsstarken Zeit entlasten und dazu beitragen, dass deine Prozesse rund um Lager und Versand optimal ineinandergreifen. In unserem Sale erwarten dich von 0:00 Uhr an für 24 Stunden 14 % Rabatt auf alle Pickware Kaufplugins.

Sale Tipp 1: Wähle die passende Rabattart

Es gibt zahlreiche Arten von Vergünstigungen, die du in deinem Shop anbieten kannst. Besonders beliebte Formen sind beispielsweise der Mengenrabatt, Treuerabatt oder der Frühbucherrabatt. Diese können auf verschiedene Arten auf dein Geschäft zugeschnitten und mit weiteren Rabattarten kombiniert werden. Ein entscheidender Punkt hierbei kann die zeitliche Begrenzung deiner Rabatte sein. Ein klar definierter Zeitraum für deine Verkaufsaktion ist sinnvoll, da sich Kunden sonst äußerst schnell an vergünstigte Preise gewöhnen und die Rückkehr zu regulären Preisen möglicherweise ablehnen. Bevor du die Aktion planst, solltest du zudem prüfen, ob sie technisch in deinem Shopware Shop umsetzbar ist.

Sale Tipp 2: Die Kommunikation muss stimmen

Um deine Verkaufsaktion an deine Zielgruppe zu kommunizieren, solltest du über ein klares Kommunikationskonzept verfügen. Deine Marketingmaßnahmen sollten mit ausreichend Vorlauf und über mehrere Kanäle gestreut werden. Bedenke, dass du neben der Kommunikation über deine Social Media Kanäle auch spezifische Newsletter an deine Kunden versenden kannst und es weitere, analoge Wege gibt, um deine Zielgruppe zu erreichen. Um deinen Shop für deine Verkaufsaktion vorzubereiten, ist es häufig sinnvoll, die Aktion auch dort anzukündigen. Mithilfe von Pop-Up Bannern, Blogbeiträgen oder einer ausgewiesenen Sale-Kategorie holst du die Kunden optimal ab.

Sale Tipp 3: Alles rund um Lager & Versand

Damit die Durchführung deines Sales auch hinter den Kulissen reibungslos abgewickelt wird, solltest du deine Prozesse rund um Lager und Versand prüfen und rechtzeitig nötige Anpassungen vornehmen. Da es bei einem Sale Event in erster Linie darum dreht, mehr Waren in deinem Shop zu verkaufen, empfiehlt es sich, zunächst deine Warenbestände zu prüfen und falls nötig, Ware nachzubestellen. Im Lieferantenbestellwesen von Pickware ERP erhältst du einen genauen Überblick über deine Warenbestände und planst mit den automatischen Bestellvorschlägen optimal im Voraus. Wenn du durch deinen Sale über einen längeren Zeitraum mit erhöhtem Versandaufkommen rechnest, lohnt sich die kurzzeitige Aufstockung deiner Pickware WMS Lizenzen. Auch die Einrichtung weiterer Stationen zum Packen und die kurzfristige Beschäftigung von Aushilfen in deinem Lager helfen dir, den Versandprozess zu entlasten und dein Sale Event optimal zu meistern.


Jahresausblick: Diese 5 Themen erwarten Shopbetreiber in 2021

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Nach einem Jahr, das den Handel vor eine Vielzahl an Herausforderungen stellte, zeichnen sich auch für 2021 bereits klare Trends ab. Von der raschen Digitalisierung vieler Prozesse hin zu einem veränderten Konsumverhalten und der schnell voranschreitenden Verschmelzung verschiedener Verkaufskanäle wird klar, dass die Pandemie den Handel auch weiterhin beeinflussen wird. Wir werfen einen Blick auf verschiedene Prognosen für das Jahr und zeigen die fünf wichtigsten Vorhersagen für den Deutschen Handel in 2021.

1. Omnichannel-Handel wächst weiter

Im vergangenen Jahr lag die Anzahl der Paketsendungen, die in Deutschland über DHL erfolgten, rund 15 % über dem Vorjahresrekord von 1,57 Milliarden Paketen. Bedingt durch die gesetzlichen Einschränkungen für den lokalen Handel erlebte der E-Commerce einen massiven Zuwachs, der sich auch in 2021 fortführen wird. Viele Händler nutzten die Pandemie auch, um in kürzester Zeit ihre Prozesse zu digitalisieren. Durch die Verbindung von Onlineshopping und Selbstabholung im Ladengeschäft oder der umgekehrten Variante in Form von lokalen Showrooms mit der anschließenden Lieferung von Artikeln schaffen Händler neue, noch komfortablere Einkaufserlebnisse für ihre Kunden. Für die erfolgreiche Umsetzung eines solchen Omnichannel-Konzepts bedarf es neben einem stabilen Shopsystem vor allem auch einer leistungsstarken und zuverlässigen Warenwirtschaft, wie Pickware ERP.

2. Verlässliche Lagerlogistik ist ein Muss

Nicht nur die vermehrte Anzahl an Hamsterkäufen, auch die schwer vorhersehbaren Einschränkungen des lokalen Handels und der damit verbundene Anstieg an Onlinekäufen setzen Shopbetreiber und ihre Prozesse rund um Lager und Versand unter Druck. Mit starken Schwankungen der Bestellungen und besonders ausgelasteten Lieferketten, die auch Lieferantenbestellungen betreffen, ist eine verlässliche Lager- und Versandlogistik ein Muss für Shopbetreiber. Dabei hilft ein zuverlässiges System wie Pickware WMS, das neben zahlreichen Lager- und Versandoptimierungen dabei hilft, einen Überblick über die Lagerbestände zu behalten und die anfallenden Lieferzeiten an die Kunden weiterzugeben und damit ein hohes Maß an Transparenz zu schaffen.

3. Änderung im Konsumverhalten: Kundenloyalität, um lokale Händler zu unterstützen

Der Verbraucherwunsch, kleine und unabhängige Unternehmen zu unterstützen, setzt sich auch in diesem Jahr fort. Um dem guten Willen der Kunden gerecht zu werden, müssen sich Shopbetreiber jedoch auch auf die Bedürfnisse ihrer Kunden einstellen. Dazu gehört neben einer Onlinepräsenz auch die Erweiterung um Prozesse und Dienste, die das digitale Einkaufserlebnis für die Verbraucher unkompliziert und komfortabel gestalten. Laut einer Studie von Bitkom Research vermissen 66 % der befragten Onlineshopper ein Angebot ihrer lokalen Einzelhändler im Netz. Um also wirklich von der Loyalität ihrer Kunden während der Krise zu profitieren, müssen Shopbetreiber zunächst ihre Prozesse rund um Shop, Lager und Versand optimieren.

4. Absehbarer Wandel bei Zahlungsarten

Noch haben digitale Zahlungen das Bargeld als beliebteste Zahlart nicht abgelöst, doch laut Bitkom Research wünscht sich seit der Pandemie fast jeder zweite Deutsche (48 %) mehr Möglichkeiten zur kontaktlosen Bezahlung. Damit einher geht vor allem der Wunsch nach mehr Sicherheit und Hygiene beim Bezahlen. Zudem stellt die Pandemie nicht nur viele Shopbetreiber finanziell auf die Probe, die Kunden sind selbst auch finanziell von den Auswirkungen betroffen. Daher rücken in 2021 individuelle Zahlungspläne und die Möglichkeit auf Ratenzahlung immer stärker in den Mittelpunkt. Wenn Händler ihre Kunden richtig erreichen möchten, müssen sie sich also auch in puncto Zahlungsarten und -möglichkeiten an die Bedürfnisse ihrer Kunden anpassen.

5. Kunden erwarten Erhalt der Änderungen auch nach der Pandemie

Die zahlreichen, blitzartig eingetretenen Änderungen, die den Handel in 2020 bestimmt haben, werden Shopbetreiber auch weiterhin begleiten. Rund 84 % der Befragten, die seit Corona vermehrt im Internet shoppen, wollen dies laut Bitkom Research auch nach der Pandemie beibehalten. Die Erwartungshaltung der Kunden ist, dass viele der durch die Pandemie eingetretenen Änderungen wie Click & Collect oder veränderte Zahlungsarten auch langfristig zur Verfügung stehen. Dies stellt Shopbetreiber vor die Herausforderung, ihre zunächst für den Übergang geplanten Lösungen auch auf Dauer für den Normalbetrieb zu optimieren.

Wir hoffen, diese Tipps helfen dir, dich optimal auf dein Geschäftsjahr 2021 einzustellen. Für weitere praktische Tipps zur Optimierung deiner Prozesse rund um Kasse, Lager und Versand abonniere hier unseren Newsletter.


Tipps für Onlinehändler: 7 grundlegende Verkaufsstrategien für deinen Shop

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Der Black Week Sale ist vorbei und schon steht das nächste Sale Event bevor. Besonders an Weihnachten schießen die Verkaufszahlen in die Höhe. Doch auch in der Zeit, in der keine besonderen Verkaufsaktionen stattfinden, kannst du deinen Umsatz durch den Einsatz von geschickten Verkaufsstrategien erhöhen. Wir zeigen dir einige Strategien, die dir dabei helfen, sowohl in der verkaufsstarken Zeit als auch zu regulären Zeiten deinen Umsatz zu steigern.

1. Zeitliche Limitierung von Angeboten:

Bei dieser Verkaufsstrategie sind Angebote und Rabatte nur in einem bestimmten zeitlichen Rahmen erhältlich. Das Prinzip nutzen unter anderem große Plattformen wie Mydealz oder Groupon, aber auch für kleine Shops eignet es sich gut, da es ohne viel Aufwand umgesetzt werden kann. Die zeitliche Limitierung deiner Angebote empfiehlt sich insbesondere, um unentschlossene Kunden zum Kauf zu überzeugen. Beachte allerdings, dass Kunden auch negativ darauf reagieren können, da eine zu aufdringliche Kommunikation der zeitlichen Limitierung dazu führen kann, dass sich deine Kunden unter Druck gesetzt fühlen.

2. Verknappung und Live-Bestände:

Mit einem Einblick in deine vorrätigen Artikelbestände vermittelst du deinen Kunden nicht nur Transparenz, du gibst ihnen auch die Möglichkeit, noch informierter darüber zu entscheiden, wann sie ihre Ware bestellen möchten. Sind nur noch wenige Artikel vorhanden, kann dies die Kaufentscheidung beschleunigen. Auf der anderen Seite können hohe Warenbestände dazu führen, dass der Kauf vertagt wird. Die technische Umsetzung gelingt dir mit einer kleinen Änderung an deinem Shopware Template sowie einer integrierten Warenwirtschaft wie Pickware ERP, die die Artikelbestände aller deiner Verkaufskanäle automatisch und in Echtzeit synchronisiert.

3. Mehr als ein Produkt – Umsatzsteigerung durch Storytelling:

Kunden kaufen immer bewusster. Dabei spielt heutzutage neben dem Produkt auch die Firma, die dahinter steht, eine wichtige Rolle. Insbesondere bei Artikeln, die es in gleicher Ausführung von verschiedenen Anbietern gibt, kann die emotionale Bindung zu einem Shop und eine begeisternde Hintergrundgeschichte hinter der Herstellung des Produktes ausschlaggebend für die Kaufentscheidung sein. Daher setzen viele Unternehmen, wie beispielsweise die Supermarktkette Edeka oder bekannte Automarken, in ihren Verkaufsstrategien schon lange nicht mehr auf Produktinfos, sondern auf Werte und Lebensgefühle, die der Kunde gleich mitkauft.

4. Mit Omnichannel die Kunden dort erreichen, wo sie sind:

Die Verschmelzung von Ladengeschäft und Onlinehandel wird immer wichtiger und eignet sich optimal für Kunden, die über mehrere Kanäle hinweg nahtlos einkaufen möchten. Von mobil optimierten Onlineshops, über eigene Shopping Apps oder Einkaufen über Social Media Kanäle, hin zur Selbstabholung und Rückgabe von Onlinebestellungen im Laden, gibt es zahlreiche Wege, um die Kunden abzuholen und den Kaufvorgang so komfortabel wie möglich zu gestalten. Damit alle Verkaufskanäle perfekt ineinandergreifen, empfiehlt sich aus technischer Sicht ein Kassensystem, das mit Onlineshop und WaWi verknüpft ist.

5. Über Marktplätze neue Zielgruppen erschließen:

Der Verkauf auf Marktplätzen bietet dir zahlreiche Vorteile und ist eine beliebte Methode von E-Commerce Einsteigern, um die Verkaufszahlen anzukurbeln. Insbesondere für kleine Händler sind Marktplätze wie eBay oder Amazon optimale Anlaufstellen, um von riesigen bereits bestehenden Zielgruppen zu profitieren. Der Verkauf auf Marktplätzen ist jedoch auch an Bedingungen geknüpft. Neben Verkaufs- und Lagergebühren können dich Vorgaben rund um deine Logistik erwarten. Auch den hohen Konkurrenzdruck, der innerhalb von Marktplätzen herrscht, solltest du nicht außer Acht lassen. Die technische Anbindung deines Shopware Shops gelingt dir mit dem darauf zugeschnittenen Plugin von Magnalister.

6. Nutze das Potenzial von Cross-Selling:

Mithilfe von Cross-Selling, sogenannten Querverkäufen, verkaufst du deinen Kunden zusätzlich zu dem Produkt, das sie gerade kaufen möchten, weitere passende Produkte. Dabei kann es sich beispielsweise um Artikel wie eine Hülle beim Kauf eines Handys, Druckerkartuschen beim Kauf eines Druckers oder Socken beim Kauf eines Paars Schuhe handeln. Das Cross-Selling hat einen großen Vorteil für deine Kunden, denn die Suche nach dem passenden Zubehör kann oft zeitintensiv sein und den Gebrauch des gekauften Artikels einschränken. Über das Plugin Stücklisten / Sets powered by Pickware kannst du in deinem Onlineshop daher passende Artikel zusammenfassen und deinen Kunden die Sucharbeit abnehmen. Auf diese Weise verkaufst du mehr als von deinen Kunden geplant und bereitest ihnen zeitgleich ein möglichst komfortables Einkaufserlebnis.

7. Der Klassiker – Rabattaktionen & Gutscheincodes:

Eine äußerst bewährte Methode zur Verkaufssteigerung sind finanzielle Vergünstigungen in Form von Rabattaktionen und Gutscheincodes. Diese locken oft zahlreiche Kunden an und steigern für den Zeitraum der Rabattaktion die Verkaufszahlen deines Shops. Die Ausführung sollte vorher passend auf deine Zielgruppe und deinen Shop zugeschnitten sein, da es vielfältige Arten von Rabattaktionen gibt. Beliebte Beispiele sind unter anderem Mengenrabatte, Frühbucherrabatte, Treuerabatte oder Rabatte bei Sonderaktionen. Ein großer psychologischer Nachteil von Rabatten kann sich darin zeigen, dass sich Kunden äußerst schnell an vergünstigte Preise gewöhnen und nicht gewillt sind, wieder den regulären Preis zu zahlen. Daher empfiehlt es sich, Rabattaktionen und Gutscheincodes mit anderen Verkaufsstrategien wie einer zeitlichen oder mengenmäßigen Limitierung zu kombinieren.

Bevor du dich für eine Strategie entscheidest, solltest du dein Geschäftsumfeld eingehend analysieren. Dazu gehören mitunter dein Produktsortiment, Zielgruppe, Konkurrenz und die genutzten Vertriebskanäle, aber auch die Prozesse, die hinter deinem Tagesgeschäft stehen und dafür sorgen, dass rund um Shop & Logistik alle Prozesse optimal ineinander greifen.

Wir hoffen, dass du mit diesen Strategien gut durch die verkaufsstarke Zeit und ebenso durch die Zeit ohne spezielle Sale Events kommst.


So machst du deinen Shop fit für das Jahresendgeschäft

blog-cover-jahresendspurt20-blogDer Jahresendspurt steht vor der Tür! Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, diese umsatzstarke Zeit optimal für deinen Shop zu nutzen. Das passende Timing, sowie eine vorausschauende Planung deiner Ressourcen sind dabei unumgänglich. Wir zeigen dir auf einen Blick, welche Sale Events bis zum Jahresende anstehen und wie du deine Prozesse optimierst, um bestmöglich von diesen Verkaufsmöglichkeiten zu profitieren.

Diese Sale Events erwarten dich bis zum Jahresende:

  • Halloween 31. Oktober
  • Start Black Weekend Sale 27. November
  • Cyber Monday Sale 30. November
  • Start Adventszeit 1. Dezember
  • Nikolaus 6. Dezember
  • Weihnachten 24. Dezember

Hast du deine Lagerbestände im Blick?

Bevor die großen Verkaufsaktionen auf dich zukommen, solltest du prüfen, ob du über ausreichend Ware in deinem Lager verfügst. Damit es zu Spitzenzeiten nicht zu Lieferengpässen kommt und du deine Kunden nicht unnötig lange warten lässt, – solltest du beliebte Artikel rechtzeitig nachbestellen. Das trifft insbesondere zu, wenn es sich um die zeitkritische Lieferung der Weihnachtsgeschenke dreht. Dabei unterstützt dich das Lieferantenbestellwesen von Pickware ERP. Hier kannst du einsehen, wann Lagerbestände kritisch werden und die Bestände rechtzeitig aufstocken. Dabei unterstützen dich automatische Bestellvorschläge sowie die Möglichkeit, Hinweise für Bestandsuntergrenzen zu setzen. Als Händler mit einem Ladengeschäft kannst du die anstehenden Sale Events auch dazu nutzen, dein Lager zu leeren, um Platz für neue Ware zu schaffen. Weitere Tipps zur optimalen Nutzung des Lieferantenbestellwesens findest du in unseren YouTube Tutorials zu Einkauf & Bestellwesen.

Bereite deinen Versand vor

Um dem erhöhten Versandaufkommen optimal zu begegnen, solltest du neben deinem Lager auch deinen Versandprozess auf den Jahresendspurt vorbereiten. Sammle bereits frühzeitig Verpackungsmaterial aus Retouren, um dieses wiederzuverwerten und Ressourcen sowie deine Finanzen zu schonen. Zusätzlich empfiehlt sich unter Umständen das Einrichten einer weiteren Versandstation, damit deine Versandmitarbeiter bei dem erhöhten Paketaufkommen weiterhin ausreichend Platz haben oder problemlos zusätzliche Mitarbeiter für die versandstarke Zeit eingesetzt werden können. Die wichtigsten Grundlagen für reibungslose Abläufe beim Versand, findest du außerdem hier.

Buche zusätzliche Lizenzen für die umsatzstarke Zeit

Damit du besonders stressfrei durch das Jahresendgeschäft kommst, empfiehlt sich die kurzfristige Erhöhung deiner WMS und POS Lizenzen. Mit dem flexiblen Lizenzmodell, kannst du zusätzliche Lizenzen für die Dauer eines Monats hinzubuchen und so deine Prozesse rund um Lager, Shop und Versand optimal entlasten. Durch die intuitive Benutzerführung gelingt auch die Einarbeitung neuer Mitarbeiter in kürzester Zeit. Zusätzliche Barcodescanner sowie Kassen erhältst du in unserem Pickware Hardware Shop.

Welche Auswirkungen hat Corona auf das Jahresendgeschäft?

Durch die Corona-Pandemie hat sich in diesem Jahr einiges im Onlinehandel sowie im stationären Handel geändert. Während der Onlinehandel stärker wuchs, mussten Ladengeschäfte mit einer Reihe an Auflagen kämpfen. Aktuelle Umfragen ergeben, dass die Deutschen ihr Geld in diesem Jahr bedachter einsetzen möchten. Für dich als Onlinehändler kann das bedeuten, insbesondere gezieltere Angebote für die Kunden zu entwickeln. Beispielsweise verschiebt sich die Altersgrenze der Onlineshopper weiter nach oben, was dir die Gelegenheit bietet, genau zu überlegen, welche Zielgruppen du mit welchen Angeboten ansprechen möchtest. Angesichts wieder steigender Infektionszahlen ist nun zu erwarten, dass viele Kunden zu den anstehenden Sale Events entweder vermehrt online einkaufen oder flexible Services wie Click & Collect nutzen werden. Biete deinen Kunden daher die Möglichkeit, so leicht wie möglich online zu bestellen und die Ware gegebenenfalls mit geringem Zeitaufwand in deinem Ladengeschäft abzuholen oder zu retournieren. Wie du die Selbstabholung in deinem Shop ermöglichst, erfährst du hier.

Wir hoffen, du kannst dich mit unseren Tipps optimal auf die anstehenden Sale Events vorbereiten und kommst stressfrei durch das Jahresendgeschäft.


6 entscheidende WaWi-Trends für Onlinehändler

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Strukturierte Lagerlogistik, schneller Versand, unkomplizierte Retourenabwicklung – die passende Warenwirtschaft bietet Onlinehändlern die Basis, um ihre Prozesse perfekt auszurichten. Die Wahl der richtigen Warenwirtschaft ist dabei oft kompliziert. Um dich bei der Suche nach einem passenden System zu unterstützen, zeigen wir dir die wichtigsten Trends, die du im Bereich WaWi beachten solltest. Dabei beleuchten wir neben der Software auch den Bereich möglicher Hardware-Erweiterungen, mit denen du deine Prozesse rund um Lager und Versand optimieren kannst.

Trend #1: WaWi und Shop in einem System

Eine WaWi, die nicht über einen externen Connector mit deinem Shop kommuniziert, sondern direkt in deinen Onlineshop integriert ist, bietet viele Vorteile. Durch die direkte Integration musst du dich nicht an eine zusätzliche Benutzeroberfläche gewöhnen, sondern findest alle Funktionen in ihrer gewohnten Umgebung. Ein integriertes System bietet dir außerdem den Vorteil, dass alle Daten zentral verwaltet werden und du auf fehleranfällige Synchronisationen und doppelte Datenhaltung verzichtest. Zudem musst du dir keine Gedanken bezüglich der Kompatibilität nach Updates oder ähnlichem machen. Achte bei der Auswahl deiner WaWi daher auf die Verbindung zu deinem Shopsystem, da du so zusätzliche Installationen, Fehlbestände oder Inkompatibilitäten zwischen deinen Systemen vermeidest.

Trend #2: Automatisierung von Logistikprozessen

Insbesondere in den Prozessen rund um Lager und Versand stecken viele Optimierungsmöglichkeiten, da du diese mit der passenden WaWi so einfach wie möglich gestalten kannst. Zeitgleich kann die Nutzung einer leistungsschwachen WaWi auch dazu führen, dass deine Prozesse komplex und fehleranfällig werden, sodass lange Wartezeiten für deine Kunden und hohe Kosten für dich als Händler entstehen. Gleiche daher im Voraus die Anforderungen deines Onlineshops genau mit dem Leistungsumfang deiner WaWi ab und bedenke auch das zukünftige Wachstum deiner Logistik miteinzubeziehen. Achte insbesondere darauf, dass die WaWi alle relevanten Arbeitsschritte in Lager und Versand unterstützt. Dazu gehören unter anderem die papierlose Kommissionierung, das automatische Erstellen von Versandlabels und die Anbindung von Versanddienstleistern.

Trend #3: Schluss mit Stift & Papier

Selbst bei geringem Bestellvorkommen in deinem Shop solltest du dich nicht auf analoge Picklisten verlassen. Neben einem hohen Maß an Ungenauigkeit kostet dich das Picken mit Stift und Papier in der Regel viel Zeit. Die Nutzung von Barcodes sowie modernen Handscannern hält hingehen diverse Vorteile parat. Allem voran steht die schnelle und fehlerfreie Erfassung von Artikeln. Tipps rund um die Erstellung von Barcodes findest du in unserem Pickware 1x1. Um eine barcodebasierte Prozessführung im Lager umzusetzen, empfehlen wir dir beispielsweise die Nutzung von Pickware WMS in Verbindung mit den Apps für Lager und Versand und iPhones oder iPods, die mit einer Barcodescanner-Hülle ausgestattet sind.

Trend #4: Zentrale Artikelverwaltung für Omnichannel-Händler

Wenn du neben deinem Onlineshop auch ein Ladengeschäft betreibst und womöglich zusätzlich auf Marktplätzen wie Amazon oder eBay verkaufst, solltest du darauf achten, dass deine WaWi die zentrale Verwaltung deiner Artikel ermöglicht. Auch Omnichannel-Händler mit überschaubarem Sortiment sollten Wert auf die zentrale Artikelverwaltung und ein sinnvolles Variantenmanagement legen, denn die getrennte Verwaltung deiner Verkaufskanäle nimmt nicht erst bei wachsender Artikelanzahl unnötige Zeit in Anspruch. Ob Artikelbeschreibung, Bilder, Seriennummern, Preise oder Werbeaktionen – mit der passenden WaWi bietet sich hier großes Potenzial für die Vereinfachung deiner Prozesse.

Trend #5: Live-Daten im Onlineshop und während des Verkaufsprozesses

Egal ob Artikelverfügbarkeit, voraussichtliche Lieferzeit oder automatische E-Mails, die deine Kunden über den Bestellstatus informieren – mit einer integrierten WaWi bietest du deinen Kunden ein rundum transparentes und komfortables Einkaufserlebnis. Eine WaWi die mit Echtzeitdaten arbeitet ermöglicht es dir zudem, stets den Überblick über deine Artikelverfügbarkeiten zu behalten. Die Verfügbarkeit aller Daten in Echtzeit an jedem Verkaufspunkt hat zudem für Omnichannel-Händler einen klaren Vorteil: Überverkäufe sind so gut wie ausgeschlossen.

Trend #6: Skalierbarkeit der WaWi als Muss

Vor der Entscheidung für eine WaWi solltest du dich darüber informieren, ob sich das System eignet, um mit deinem Shop zu wachsen, oder ob der Skalierbarkeit der WaWi Grenzen gesetzt sind. Wir empfehlen dir, dich für ein System zu entscheiden, welches den Ansprüchen deines Shops auf lange Sicht gewachsen ist. Auf diese Weise sparst du Zeit und Geld, die du ansonsten für weitere Systemwechsel aufbringen müsstest.

Wir hoffen, unsere ausgewählten WaWi-Trends haben dir weitergeholfen. Unsere Warenwirtschaft Pickware ERP für Shopware 5 und Pickware ERP Starter für Shopware 6 kannst du übrigens 30 Tage lang kostenlos und vollumfänglich in deinem eigenen Shop testen.


Kundenstory des Monats: Shabby World

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Alten Möbeln neuen Glanz verleihen und Kreativität einen Raum geben – dieses Ziel hatten Martina Skorwider und Heiko Müller bei der Gründung von Shabby World. Mit Shabby World haben sie die perfekte Anlaufstelle für Liebhaber von Upcycling & Do-it-yourself (DIY) Projekten geschaffen. Vom Erfolg dieser Geschäftsidee zeugt nicht nur die eigene Facebook-Gruppe DIY mit Kreidefarbe von Shabby World, die mittlerweile knapp 58.000 Mitglieder zählt, sondern auch das stetige Wachstum des Unternehmens. Zur Optimierung der Prozesse rund um Lager, Kasse und Versand setzt Shabby World seit 2016 auf die Kombination aus Shopware und Pickware.

Von manueller Lagerarbeit zur Prozessautomatisierung

Bevor Shabby World zu Shopware und Pickware wechselte, betrieben sie ihren Shop über Jimdo und wickelten den Versand mithilfe von Shipcloud ab. Um den Versandprozess zu vereinfachen, gab es einen Etikettendrucker, mit dem die Gründer zu zweit im Lager arbeiteten. Zudem nutzten sie ein Plugin, mit welchem die Bestellungen gedruckt wurden. Anhand dieser gedruckten Bestellscheine wurden täglich die Bestellungen sortiert, die Artikel zusammengesucht, gewogen und die Versandscheine manuell gedruckt.

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Bei einem kleinen Bestellvolumen funktionierte dieser Prozess gut, doch mit wachsender Beliebtheit der vertriebenen Kreidefarbe und steigenden Bestellungen war für Shabby World schnell klar, dass sie ihre internen Prozesse optimieren mussten. Mittlerweile nutzt Shabby World nicht nur Pickware WMS für alle Lager- und Versandprozesse sowie Pickware POS für das Ladengeschäft, sondern auch eine Vielzahl an Plugins, um dem stetigen Wachstum des eigenen Geschäfts gerecht zu werden.

Optimierung der Bestandsplanung und Logistik durch verbessertes Lieferantenbestellwesen

Einer der entscheidenden Gründe für Pickware WMS war die Möglichkeit, bei erhöhtem Bestellaufkommen auch die eigenen Bestände optimal im Blick behalten zu können. Mithilfe des Lieferantenbestellwesens und den dort einstellbaren Mindestbeständen wird das Risiko von Lieferengpässen durch fehlende Lagerbestände minimiert.

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"Durch die Einführung von Pickware haben sich viele allgemeine Verbesserungen in der Lagerführung und Logistik ergeben. Das Lieferantenbestellwesen gibt uns einen klaren Überblick über den Lagerbestand und darüber, welche Lieferantenbestellungen noch ausstehen. Steuern lässt es sich außerdem wunderbar über die Mindestbestände."
Heiko Müller, Geschäftsführer von Shabby World

Die barcodebasierten Prozesse von Pickware WMS sind ein weiterer Faktor, der die interne Logistik von Shabby World optimiert hat. Viele der anfänglich manuell abgearbeiteten Prozesse werden durch die Barcodescanner nun automatisch erledigt. Hierzu zählen etwa die Erzeugung der Rechnungen und Versandscheine sowie der automatische E-Mail Versand von Bestellübersichten und Sendungsdaten an die Kunden.

Auf der Suche nach dem passenden System: Eigene Lagerhaltung vs. externes Fulfillment

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Auf dem Weg zu den heutigen Lager- und Versandprozessen hat sich Shabby World nie davor gescheut, auch neue Systeme auszuprobieren. Dabei setzten sie für eine kurze Zeit auch einen externen Fulfillment Dienstleister ein, der das stetig wachsende Bestellaufkommen auffangen sollte. Da sich dieser Prozess aber nicht reibungslos in den Geschäftsalltag integrieren ließ, wechselte Shabby World nach einem halben Jahr wieder zurück zur internen Logistik und investierte zunächst in eine 60m² große Lagerhalle.

Für die Kundenstory hat uns Shabby World einen exklusiven Einblick in das Lager gewährt:

Mittlerweile ist das Lager auf eine Größe von 150m² gewachsen. Zusätzlich gibt es 80m² Bodenfläche zum Lagern von Papierschaum Verpackungen, welche für den Versand der Kreidefarbe benötigt werden.

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"Seit Jahresbeginn haben wir knapp 13.000 Pakete verpackt und versendet. Mit Pickware WMS haben wir dafür eine intuitive Lagerhaltung an der Hand, denn die Mitarbeiter müssen die Artikel nicht kennen. Die Benutzeroberfläche führt sie zum passenden Lagerplatz, dort scannen sie den Barcode des Artikels und fertig."
Heiko Müller, Geschäftsführer von Shabby World

Dank der optimierten Kommissionierprozesse können die eingehenden Bestellungen schnell und effizient abgearbeitet werden und gehen Hand in Hand mit der täglichen Abholung der Pakete durch DHL. Auf diese Weise erreichen die Kreidefarben die Kunden in kürzester Zeit und der Umsetzung des nächsten Upcycling oder DIY Projekts steht nichts mehr im Weg.

Zahlen und Fakten

Alle bisherigen Pickware Kundenstories findest du hier.


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