Zurück zupickware.de
Beiträge getaggt mit "Pickware"
alle Blog-Beiträge

Update: Versand App mit neuer Druckeranbindung

201013_blog-cover-druckeranbindung-02 Unsere neue Druckeranbindung ist da! Wir zeigen Schritt für Schritt, wie du Drucker in unserer Versand App ganz ohne Google Cloud Print einrichtest, um Bestelldokumente und Versandetiketten direkt und mobil zu drucken. So ist für eine höhere Ausfallsicherheit im Versandprozess gesorgt und du versendest Druckaufträge noch schneller.

Da Google Cloud Print zum 31. Dezember 2020 eingestellt wird, entwickelten wir eine eigene Lösung, die du ab sofort mit dem neuen Update nutzen kannst. Die neue Druckeranbindung kommuniziert auf direktem Weg mit allen Netzwerkdruckern im selben Netzwerk und lässt sich leichter in der Pickware Versand App konfigurieren. Alle Antworten rund um die Umstellung, Geräteempfehlung und die technischen Details findest du hier.

Bevor du deine Drucker in der Versand App einrichtest, sollte eine reibungslose WLAN- bzw. LAN-Verbindung gewährleistet sein. Verbinde dazu alle Drucker mit deinem lokalen Netzwerk. Die Versand App findet deine Drucker nur unter dieser Voraussetzung.

So richtest du deine Drucker in der Versand App ein

Schritt 1: Dokumentendruck aufrufen

Öffne die Pickware Versand App und klicke unter Profil auf das ⓘ Icon des ausgewählten Profils, um den Dokumentendruck darin zu bearbeiten. Tippe anschließend auf “Drucker konfigurieren”, um mit der Bearbeitung der Druckeranbindung zu beginnen.

Hinweis: Wenn du in der Versand App bereits mit deinem Benutzer angemeldet bist, musst du dich zuerst abmelden, um die Drucker konfigurieren zu können.

201013_blog-grafik-druckeranbindung-03

In den Druckeinstellungen hast du nun die Möglichkeit, jeweils einen Drucker für die Papierformate A4, A5 und A6 festzulegen. Du kannst auch einen Drucker mit mehreren Papiereinzugsfächern für alle drei Formate hinterlegen. Voraussetzung hierfür ist, dass der Druckertreiber die Papierfachauswahl als Druckoption anbietet.

Schritt 2: Drucker auswählen

Tippe nun auf “DIN-A4”, um einen Drucker für den Druck von DIN-A4-Dokumenten festzulegen. Es erscheint nun eine Liste aller in deinem Netzwerk verfügbaren Geräte. Der blaue Haken zeigt, welches Gerät ausgewählt und angebunden ist.

201013_blog-grafik-druckeranbindung-02-2

Schritt 3: Drucker einstellen

Durch Tippen auf den bevorzugten Netzwerkdrucker, lassen sich die Druckereinstellungen bearbeiten. Passe hier die Druckauflösung, Farb- und Seiteneinstellungen an. Tippe anschließend auf “Speichern”. Du kannst das Ergebnis wie gewohnt mithilfe eines Testdrucks überprüfen.

Führe Schritt 2 und 3 auch für die anderen Papierformate wie DIN-A5 oder DIN-A6 durch.

201013_blog-grafik-druckeranbindung-01-1

Schritt 4 (optional): Abweichende Druckeinstellungen für bestimmte Dokumententypen festlegen

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, individuelle Druckeinstellungen je Dokumententyp zu konfigurieren, um beispielsweise Rechnungen und Lieferscheine desselben Formats auf zwei verschiedenen Druckern zu drucken. Unter “Dokumententyp konfigurieren” erscheinen alle vorhandenen Dokumententemplates deines Shops. Wenn du das gewünschte Dokument auswählst, kannst du hierfür einen Netzwerkdrucker auswählen. Das entsprechende Dokument wird dann mit diesen Einstellungen gedruckt.

Die neue Druckeranbindung ist mit dem neuen Update ab sofort nutzbar

Die neue Druckeranbindung wird ab sofort mit der Version 5.8.0 der Pickware Versand App unterstützt. Die passende Hardware, wie unseren empfohlenen Shopware WMS Drucker, erhältst du im Pickware Hardware Shop.

Bei weiteren Fragen kannst du uns selbstverständlich jederzeit per E-Mail oder Telefon kontaktieren.


Update 25.11.2020: Wir möchten hier die Lösungswege für die drei häufigsten Probleme bei der Druckereinrichtung aufzeigen.

  1. Der Drucker lässt sich nicht verbinden, obwohl er über die Druckersuche gefunden wird.
    In diesem Fall scheint die Auflösung des Hostnamens nicht zu funktionieren. Der Drucker kann dann über die Eingabe der IP-Adresse (und evtl. des Ports) verbunden werden, z. B. ipp://192.168.1.211:631. Sollte das trotzdem nicht funktionieren, ruf uns gerne an.
  2. Versandetiketten werden zu groß, zu klein oder in schlechter Qualität gedruckt.
    Stelle das “Document Format” in den Druckereinstellungen (Schritt 3) auf “Scaled Label (PDF)“, um das Problem zu beheben. Falls das nicht klappt, prüfe, ob das richtige Papierformat ausgewählt ist (“Media in den Druckereinstellungen). Überprüfe, dass die eingestellte Druckauflösung (DPI) mit der vom Gerät unterstützten Druckauflösung übereinstimmt. Prüfe ansonsten, ob alle Skalierungsoptionen richtig gesetzt sind (Fit to Page usw.).
  3. Der Ausdruck enthält nur Hieroglyphen.
    Hier kann die Auswahl eines anderen “Document Format” in den Druckereinstellungen (Schritt 3) die Lösung sein.

Pickware Händlerumfrage 2020

kundenumfrage-blog-01Wir entwickeln unsere Produkte seit jeher bewusst entlang den Anforderungen der Pickware Community. Damit uns das auch weiterhin gelingt, benötigen wir deine Unterstützung! Unsere Händlerumfrage hat das Ziel, unsere Kunden und Interessenten noch besser kennenzulernen sowie hilfreiches Feedback zur Verbesserung und Weiterentwicklung unserer Produkte zu sammeln.

Die Umfrage richtet sich an alle Händler, die Pickware im Einsatz haben oder dies planen. Sie wird nicht mehr als 5–8 Minuten deiner Zeit in Anspruch nehmen.

Unser Ziel:

Durch die Umfrage möchten wir die Prozesse und täglichen Herausforderungen deines Unternehmens noch besser verstehen. So können wir in der Entwicklung gezielt die Features priorisieren, die euch als Community den größten Mehrwert bieten. Gerade im Hinblick auf die dynamische Entwicklung der Funktionen für Shopware 6 ist es sinnvoll, dass wir wissen, welche Funktionen für dich Vorrang haben und wo wir uns gegenüber Shopware 5 noch steigern können. Zudem bietet dir unsere Umfrage die Möglichkeit, sowohl Kritik als auch Lob rund um unsere Produkte zu äußern.

Auf einen Blick:

  • Dauer 5–8 Minuten
  • Keine Vorbereitung erforderlich
  • Offenes Feedback erwünscht

btn



Danke vorab für’s Mitmachen! Wir freuen uns über dein Feedback.


So machst du deinen Shop fit für das Jahresendgeschäft

blog-cover-jahresendspurt20-blogDer Jahresendspurt steht vor der Tür! Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, diese umsatzstarke Zeit optimal für deinen Shop zu nutzen. Das passende Timing, sowie eine vorausschauende Planung deiner Ressourcen sind dabei unumgänglich. Wir zeigen dir auf einen Blick, welche Sale Events bis zum Jahresende anstehen und wie du deine Prozesse optimierst, um bestmöglich von diesen Verkaufsmöglichkeiten zu profitieren.

Diese Sale Events erwarten dich bis zum Jahresende:

  • Halloween 31. Oktober
  • Start Black Weekend Sale 27. November
  • Cyber Monday Sale 30. November
  • Start Adventszeit 1. Dezember
  • Nikolaus 6. Dezember
  • Weihnachten 24. Dezember

Hast du deine Lagerbestände im Blick?

Bevor die großen Verkaufsaktionen auf dich zukommen, solltest du prüfen, ob du über ausreichend Ware in deinem Lager verfügst. Damit es zu Spitzenzeiten nicht zu Lieferengpässen kommt und du deine Kunden nicht unnötig lange warten lässt, – solltest du beliebte Artikel rechtzeitig nachbestellen. Das trifft insbesondere zu, wenn es sich um die zeitkritische Lieferung der Weihnachtsgeschenke dreht. Dabei unterstützt dich das Lieferantenbestellwesen von Pickware ERP. Hier kannst du einsehen, wann Lagerbestände kritisch werden und die Bestände rechtzeitig aufstocken. Dabei unterstützen dich automatische Bestellvorschläge sowie die Möglichkeit, Hinweise für Bestandsuntergrenzen zu setzen. Als Händler mit einem Ladengeschäft kannst du die anstehenden Sale Events auch dazu nutzen, dein Lager zu leeren, um Platz für neue Ware zu schaffen. Weitere Tipps zur optimalen Nutzung des Lieferantenbestellwesens findest du in unseren YouTube Tutorials zu Einkauf & Bestellwesen.

Bereite deinen Versand vor

Um dem erhöhten Versandaufkommen optimal zu begegnen, solltest du neben deinem Lager auch deinen Versandprozess auf den Jahresendspurt vorbereiten. Sammle bereits frühzeitig Verpackungsmaterial aus Retouren, um dieses wiederzuverwerten und Ressourcen sowie deine Finanzen zu schonen. Zusätzlich empfiehlt sich unter Umständen das Einrichten einer weiteren Versandstation, damit deine Versandmitarbeiter bei dem erhöhten Paketaufkommen weiterhin ausreichend Platz haben oder problemlos zusätzliche Mitarbeiter für die versandstarke Zeit eingesetzt werden können. Die wichtigsten Grundlagen für reibungslose Abläufe beim Versand, findest du außerdem hier.

Buche zusätzliche Lizenzen für die umsatzstarke Zeit

Damit du besonders stressfrei durch das Jahresendgeschäft kommst, empfiehlt sich die kurzfristige Erhöhung deiner WMS und POS Lizenzen. Mit dem flexiblen Lizenzmodell, kannst du zusätzliche Lizenzen für die Dauer eines Monats hinzubuchen und so deine Prozesse rund um Lager, Shop und Versand optimal entlasten. Durch die intuitive Benutzerführung gelingt auch die Einarbeitung neuer Mitarbeiter in kürzester Zeit. Zusätzliche Barcodescanner sowie Kassen erhältst du in unserem Pickware Hardware Shop.

Welche Auswirkungen hat Corona auf das Jahresendgeschäft?

Durch die Corona-Pandemie hat sich in diesem Jahr einiges im Onlinehandel sowie im stationären Handel geändert. Während der Onlinehandel stärker wuchs, mussten Ladengeschäfte mit einer Reihe an Auflagen kämpfen. Aktuelle Umfragen ergeben, dass die Deutschen ihr Geld in diesem Jahr bedachter einsetzen möchten. Für dich als Onlinehändler kann das bedeuten, insbesondere gezieltere Angebote für die Kunden zu entwickeln. Beispielsweise verschiebt sich die Altersgrenze der Onlineshopper weiter nach oben, was dir die Gelegenheit bietet, genau zu überlegen, welche Zielgruppen du mit welchen Angeboten ansprechen möchtest. Angesichts wieder steigender Infektionszahlen ist nun zu erwarten, dass viele Kunden zu den anstehenden Sale Events entweder vermehrt online einkaufen oder flexible Services wie Click & Collect nutzen werden. Biete deinen Kunden daher die Möglichkeit, so leicht wie möglich online zu bestellen und die Ware gegebenenfalls mit geringem Zeitaufwand in deinem Ladengeschäft abzuholen oder zu retournieren. Wie du die Selbstabholung in deinem Shop ermöglichst, erfährst du hier.

Wir hoffen, du kannst dich mit unseren Tipps optimal auf die anstehenden Sale Events vorbereiten und kommst stressfrei durch das Jahresendgeschäft.


Einblicke in den Pickware Support

200826_blog-cover_einblicke_weiss

Bereits seit unserer Gründung haben wir einen klaren Kundenfokus, der sich an jeder Stelle im Unternehmen widerspiegelt. Regelmäßiger Kundenkontakt und Austausch sind uns extrem wichtig, weshalb der Support einen sehr hohen Stellenwert für uns hat.

Im Folgenden möchten wir einen Blick hinter die Kulissen unseres Supportprozesses werfen.

1.000 Supporttickets werden im Schnitt pro Monat gelöst.

50% aller Supportfälle lösen wir in unter 2 Stunden.

850 eingehende Anrufe nehmen wir durchschnittlich pro Monat entgegen.

Arbeitsweise und Teamstruktur

Produktmanagement, Vertrieb und Kundensupport sitzen bei Pickware zusammen in einem Büro und bilden ein gemeinsames Team. Wir setzen auf einen engen Austausch untereinander, damit Sie die bestmögliche Beratung per E-Mail oder am Telefon erhalten. Sollte ein Supportfall die Unterstützung eines Mitarbeiters aus der Softwareentwicklung erfordern, bauen wir auch hier auf kurze Wege und direkten Kontakt, um stets unser Support-Versprechen zu erfüllen:

Ihre Zufriedenheit steht für uns an erster Stelle!
Guter Service ist unser oberstes Ziel und für Sie vollumfänglich im Preis inbegriffen.

Natürlich bleiben wir auch während der Corona-Pandemie unverändert für unsere Kunden erreichbar. Dank unserer Mitarbeiter und digital flexibler Prozesse war die nahtlose Umstellung ins Homeoffice kein Problem und wir können unseren Service wie gewohnt für Sie bereitstellen.

Unser Anspruch: Praxisbezug & Kundennähe

Für uns stehen Praxisbezug und Kundennähe stets im Fokus unserer täglichen Arbeit. Im Support gehen wir auf jeden Kunden individuell ein und helfen ihm gezielt weiter. Wenn ein Supportfall für weitere Kunden von Bedeutung ist, sorgen wir dafür, dass alle anderen ebenfalls von der Lösung profitieren. So fließt das Feedback beispielsweise direkt in die Produktentwicklung ein oder wird in einem Blogbeitrag oder der Pickware Dokumentation anderen Nutzern zugänglich gemacht.

Jeder unserer Supportmitarbeiter bringt ein tiefes technisches Produktverständnis mit. So kann jeder im Team alle auftretenden Fragen beantworten, die technischen Hintergründe hierbei erläutern und ggf. alternative Problemlösungen finden.

Für die Unterstützung bei aufwendigen Einrichtungsprozessen oder individuellen Systemanpassungen steht darüber hinaus unser großes Netzwerk an Partneragenturen zur Verfügung. Bei Bedarf empfehlen wir Ihnen gerne einen passenden Ansprechpartner.

Was passiert nach Ihrer Kontaktaufnahme?

1. Schritt: Ihre Kontaktaufnahme

Sie kontaktieren uns entweder per E-Mail, Telefon oder über unser Kontaktformular auf unserer Homepage. Für komplexere Fälle empfehlen wir dringend den schriftlichen Weg, da wir mit vorab gebündelten Informationen Ihren Supportfall am schnellsten bearbeiten können.

2. Schritt: Direktlösung oder Weitergabe an den 2nd Level Support

In vielen Fällen ist eine Supportanfrage direkt per E-Mail lösbar. Sollte eine tiefergehende Untersuchung des Problems im Kundensystem nötig sein, wird die Supportanfrage zunächst nach Dringlichkeit und Inhalt kategorisiert und an den sogenannten 2nd Level Support übergeben.

3. Schritt: Problemuntersuchung

Ein Mitarbeiter aus dem Support übernimmt Ihren Fall und steht Ihnen als persönlicher Ansprechpartner zur Lösung Ihres Problems zur Verfügung. Je nach Komplexität und Umfang des Problems kann dies einige Zeit in Anspruch nehmen. Eventuell ist sogar eine teamübergreifende Abstimmung und die Unterstützung eines Ansprechpartners aus der Entwicklung nötig.

4. Schritt: Teamübergreifende Abstimmung

Bei komplexeren Problemstellungen werden weitere Mitarbeiter z. B. aus der Softwareentwicklung zur Lösung Ihres Problems hinzugezogen. In diesem internen Prozess tauschen unsere Teams alle notwendigen Fakten zu Ihrem Supportticket aus und entwickeln eine gemeinsame Lösung.

5. Schritt: Kommunikation der Lösung

Am Ende eines jeden Supportfalls freuen wir uns, Ihnen die Lösung des Problems inklusive technischer Hintergründe und Erläuterungen zum Problemfall zu kommunizieren und stehen bei Rückfragen natürlich immer zur Verfügung.

Fazit

Unser Ziel ist es, dass Sie mit unserem Support zufrieden sind und immer gut betreut werden. Unser Fokus liegt auf individueller Kundenberatung und starkem Praxisbezug, während die Verzahnung von Support Team und Produktentwicklung nicht nur unsere Servicequalität sichert, sondern auch zur Produktoptimierung beiträgt. Wir sind immer offen für Anregungen und freuen uns über Verbesserungsvorschläge zu unseren Produkten und unserem Service.

Weitere nützliche Hilfestellungen

Kennen Sie schon unsere Blogreihen “Pickware Tipps & Tricks” oder “Pickware 1x1”? Zudem finden Sie Schritt-für-Schritt Anleitungen in den Tutorials auf unserem YouTube Kanal. Wir laden auch dazu ein, Mitglied in unserer Facebook-Gruppe “Pickware Händler & Agenturen” zu werden, um sich die geballte Power der Pickware Community zunutze zu machen.


Shopware Tipps & Tricks – Die Wahl der richtigen Zahlungsmethode

pickware_blog-logo_tipps-tricks

Für jeden Shopbetreiber stellt sich die Frage, welche Zahlungsmethode im Shop angeboten werden soll und welcher Anbieter dafür der richtige ist. In diesem Teil unserer Reihe Shopware Tipps & Tricks widmen wir uns daher dem Thema Payment und zeigen Ihnen, welche Zahlungsarten insbesondere für den deutschen Markt geeignet sind.

Hierfür geben wir Ihnen einen kurzen Überblick über die Verbreitung der verschiedenen Zahlungsmethoden und geben Ihnen, speziell im Hinblick auf die Kompatibilität mit Pickware, eine Empfehlung aus technischer Sicht.

Welche Zahlungsmethoden sollten Händler anbieten?

Diese Frage hängt ganz individuell von den Kunden und der Branche Ihres Onlineshops ab. Trotzdem ist ein allgemeiner Trend im Markt zu erkennen. Laut einer Studie aus dem Jahr 2020 zur Nutzung von Zahlungsverfahren im Internet ist PayPal (85%), gefolgt von Kauf auf Rechnung (77%) die Zahlungsmethode, die in Deutschland am weitesten verbreitet ist. Besonders der Rechnungskauf ist hauptsächlich ein deutsches Phänomen. In anderen europäischen Ländern spielt der Kauf auf Rechnung kaum eine Rolle. Doch auch Lastschrift (57%), sowie Kreditkarte (53%) erfreuen sich hierzulande großer Beliebtheit. Die 2018 in Deutschland gelaunchten mobilen Zahlungsdienste Apple Pay und Google Pay (gemeinsam 6%) wurden bisher erst von wenigen deutschen Einkäufern genutzt.

nutzung-von-zahlungsverfahren-im-internet-in-deutschland-2020

Wer ausschließlich auf Paypal setzt, lässt sich jedoch womöglich Kunden entgehen. Daher empfiehlt es sich für Onlinehändler, eine breite Auswahl an Zahlungsmethoden in Ihren Shops anzubieten. Für den Verkauf außerhalb von Deutschland ist der Kauf auf Rechnung jedoch nicht nötig.

Welches Plugin für welche Zahlungsmethode?

Möchte man die o.g. Zahlungsmethoden anbieten, stellt sich nach wie vor die Frage, wie diese im Shop technisch realisiert werden sollen. Wir empfehlen insbesondere aus technischen Gesichtspunkten folgende Zahlungsplugins.

  • PayPal: Hier bietet sich das kostenlose & offizielle PayPal Plugin von Shopware an.
  • Kauf auf Rechnung: Hierfür können die Shopware Standardkomponente zur Belegerstellung und die automatische Rechnungserstellung in Pickware genutzt werden. Für den automatisierten Abgleich eingehender Zahlungen empfehlen wir die Verwendung unseres Bankabgleich Plugins. Wenn sich ein Kunde mit der Zahlung etwas verspätet, können Sie zudem mit unserem Mahnwesen Plugin ganz automatisch Mahnungen versenden. Alternativ kann für den Kauf auf Rechnung auch auf Factoring Firmen wie Klarna zurück gegriffen werden. Der Vorteil dabei ist, dass das Zahlungsausfallrisiko komplett an den Factorer weitergegeben wird. Allerdings geht dies auch mit zusätzlichen Kosten sowie einem vom Shopware Standard abweichenden Handling zur Rechnungserstellung einher.
  • Kreditkarte: Hier empfehlen wir das offizielle und kostenlose Stripe Plugin, das sich unter anderem durch extrem geringe Transaktionsgebühren ohne monatliche Fixkosten von anderen Lösungen abhebt.
  • Vorkasse: Für den Abgleich der eingehenden Zahlungen bietet sich auch hier der Einsatz unseres Bankabgleich Plugins an, bei dem im Gegensatz zu vergleichbaren Lösungen anderer Anbieter keine Kosten pro Transaktion anfallen. Um die Zahlungsmethode im Shop anzubieten ist ansonsten kein gesondertes Plugin notwendig.
  • Lastschrift: Hierfür können Sie ebenfalls bequem das Stripe Plugin verwenden.
  • SOFORT Überweisung: Auch diese Zahlungsmethode wird praktischerweise durch das Stripe Plugin abgedeckt.

Wieso empfehlen wir Ihnen Stripe anstelle anderer Zwischenlösungen?

Neben der guten technischen Basis des Plugins und den günstigen Konditionen empfiehlt sich Stripe durch den unkomplizierten Registrierungsprozess. Gerade bei der Kreditkartenzahlung bietet Stripe einen entscheidenden Vorteil. Stripe tritt selbst auch als sogenannter "Acquirer" und nicht "nur" als Payment Gateway auf. Das bedeutet, dass Sie für Kreditkartenzahlung neben Stripe keinen anderen Dienstleister (mit separatem Vertrag) benötigen, der das Geld letztlich einzieht. Mit Stripe hat man somit alles aus einer Hand und kann zudem auch Apple Pay for Web, Bancontact, Giropay, 3D Secure, SEPA-Lastschriften und iDEAL anbieten.

Fazit

Mit PayPal, Stripe und den Shopware Standardfunktionen können Sie unkompliziert alle wichtigen Zahlungsmethoden im Shop anbieten und dabei problemlos auf Gateway Lösungen mit teilweise fehleranfälliger technischer Basis verzichten. Unsere Plugins für den Bankabgleich und das Mahnwesen automatisieren und vereinfachen zudem die Prozesse rund um den Kauf auf Rechnung und Vorkasse.

Wir hoffen sehr, dass Ihnen dieser Teil von Shopware Tipps & Tricks gefallen hat und dass Sie den richtigen Zahlungsanbieter für Ihren Shop finden konnten. Hier finden Sie alle bisherigen Teile dieser Reihe.

Wir freuen uns wie immer sehr über Feedback und weitere Anregungen! Haben Sie einen Wunsch für ein Shopware Tipps & Tricks Thema? Dann schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an [email protected].


Jahresrückblick 2019 & Ausblick 2020

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen, alle Weihnachtsfeiern sind gefeiert und die guten Vorsätze für das neue Jahr werden ins Auge gefasst. Wir nutzen dies als Anlass, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken und unsere Pläne für das kommende Jahr zu festigen.

Major-Release von Shopware ERP 6.0

Mit dem Major-Release von Shopware ERP 6.0 konnten wir einige neue, praktische Features umsetzen. Neben optimiertem Retourenhandling direkt aus dem Backend heraus beinhaltet das Update die Möglichkeit, Artikel jetzt auch in Fremdwährungen zu bestellen. Zudem können nun Verpackungseinheiten für Artikel festgelegt werden, welche im anschließenden Bestellprozess berücksichtigt werden. Unser Etikettenkonfigurator zum Erstellen von Artikel- und Lagerplatzetiketten ist mit dem Update ebenfalls im Shopware ERP verfügbar.

Startschuss für Shopware 6 Plugins mit DHL Versand

Der Shopware 5 DHL Adapter ist eines unserer meistgenutzten Plugins und für viele Onlinehändler nicht aus dem täglichen Versandprozess wegzudenken. Der Release des neuen Shopware 6 Plugins DHL Versand als erstes Plugin für die Shopware 6 Welt lag daher nah. Mithilfe von DHL Versand können Sie auch in Shopware 6 Versandlabels schnell und einfach erstellen.

Team Pickware stellt noch mehr Raketen ein

Getreu unserem Recruiting-Motto "Wir stellen Raketen ein!" hat sich unser Team über das Jahr hinweg um zwölf Mitarbeiter in den Bereichen Sales, Development, Marketing, Design und HR verstärkt. Dank dieser geballten Teampower konnten wir uns um viele neue Themengebiete kümmern und jeden Tag daran arbeiten, die Pickware Produkte für Sie noch besser zu machen.

teamfoto-3

Anzahl der Partneragenturen wächst auf 115

Mit unseren Partnerschulungen im Februar, Juli und Oktober haben wir 24 neue Partneragenturen hinzugewonnen und freuen uns über die gute Partnerschaft zu nunmehr 115 Partneragenturen. Sie sind auf der Suche nach einer Agentur, die für Sie die Komplettlösung aus Shopware und Pickware umsetzen kann, oder Sie bei der Inbetriebnahme von Pickware unterstützt? Dann schauen Sie sich hier nach einer Partneragentur in Ihrer Umgebung um.

Das Pickware Office erstrahlt in neuem Glanz

Dank den talentierten Innenarchitekten von why the friday durften wir uns im Sommer über eine komplette Neugestaltung unseres Pickware Office freuen. Dank dem frischen, neuen Design konnten wir nicht nur unser Partner Meet & Greet im September, sondern auch erstmalig unsere Partnertrainings in unserem Darmstädter Office ausrichten.

google_1620x900_191211_01

Start der Pickware Tutorials auf YouTube

Mit dem Start der Pickware Tutorials auf unserem YouTube Kanal bieten wir seit einigen Monaten Schritt-für-Schritt Anleitungen, um Ihnen den Umgang mit unseren Produkten noch verständlicher zu machen. Aktuell finden Sie auf unserem YouTube Kanal zwei Playlists zu den Themen Einkauf und Bestellwesen und Stornos und Retouren. Sie interessieren sich für ein ganz bestimmtes Thema und wünschen sich dazu ein Tutorial? Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Tolle Kundenstories mit Pickware

Von Großkunden über Einzelhändler und Berufsschulen lieferten unsere Kundenstories eine abwechslungsreiche Mischung an Einsatzgebieten von Pickware und eine Vielzahl von interessanten Geschäftsmodellen. Zum Nachlesen gibt es unsere diesjährigen Kundenstories hier:

Berufsschule Wechloy, Gearflix, Coffee Circle, Romneys, Vinoscout, oyoyo, Cosyville, Vida Home, Meine Schulkiste, Eisenschmidt.

Wir freuen uns auf viele weitere Kundenstories mit Ihnen. Wenn Sie bereits Pickwarenutzer sind und selbst den Wunsch haben, in einer unserer Kundenstories zu erscheinen, kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail.

coffeecircle-logistik-28

Pickware Facebook Gruppe für Händler & Agenturen

Mit der offiziellen Gruppe für Pickware Nutzer, Neulinge und Experten haben wir eine communitybasierte Anlaufstelle für alle Fragen und Diskussionen rund um den Einsatz von Pickware geschaffen. Wir freuen uns, wenn auch Sie der Gruppe beitreten möchten und sich dort rege über unsere Produkte und spannende Anwendungsbeispiele austauschen. Zur Facebook Gruppe gelangen Sie hier.

Wie es mit Google Cloud Print weitergeht

Wie von Google offiziell verkündigt, wird der Druckservice Google Cloud Print zum 01.01.2021 eingestellt. Wir arbeiten bereits seit einiger Zeit an einer alternativen Lösung, um das Drucken über unsere Apps noch schneller und komfortabler zu machen. Die neue Druckerlösung wollen wir im Laufe des ersten Halbjahres 2020 zur Verfügung stellen. Über den genauen Zeitpunkt und Ablauf der Umstellung werden wir Sie rechtzeitig informieren.

Testphase der neuen POS App

Der Start der Beta-Phase für die neue POS-App ist aktuell für Ende Q1 geplant. Das finale Release der neuen POS-App orientiert sich am erhaltenen Kundenfeedback in der Beta-Phase und den gesetzlich notwendigen Anpassungen im Zuge der KassenSichV. Die Veröffentlichung ist jedoch noch für das erste Halbjahr 2020 geplant. Wir halten Sie auf unserer Seite und unserem Blog über Updates hierzu auf dem Laufenden.

blog-pickware_usabilitytestessen-1

Treffen Sie uns im nächsten Jahr auf folgenden Messen

Über den persönlichen Kontakt und die Möglichkeit, unsere Produkte live vorzuführen freuen wir uns sehr, daher finden Sie hier eine Liste der Messen, auf denen wir 2020 vertreten sind. Da unsere Stände häufig gut besucht sind, empfehlen wir Ihnen bereits im Voraus einen Termin zu vereinbaren, sollten Sie Interesse an einer Demo haben.

Wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch und freuen uns auf ein erfolgreiches neues Jahr mit vielen neuen Projekten!


Kundenstory des Monats: Vida Home

Mehr Umsatz dank Omnichannel-Strategie

Dem Zuhause neues Leben verleihen, das geht häufig schon mit ein paar einfachen Tricks. Unser Kunde Vida Home bringt dafür die passenden Wohnaccessoires direkt ins Zuhause seiner Käufer. Bei der Verbindung von Onlinehandel und Ladengeschäft setzt Vida Home seit Anfang an auf Pickware.

vida-home-05

Für die Wahl von Pickware als Warenwirtschaft waren für den Omnichannel-Händler vor allem zwei Faktoren ausschlaggebend. Zum einen ist das Artikelangebot saisonal sehr gegensätzlich, was sich auch in den beiden Verkaufskanälen widerspiegelt. Das sogenannte Sommerloch im Ladengeschäft gleicht Vida Home über den Verkauf im Onlineshop aus. Im Winter hingegen liegt der Fokus auf dem Ladengeschäft. Durch die flexible Buchung zusätzlicher Lizenzen von Shopware POS powered by Pickware schafft es Vida Home in der Weihnachtszeit oder zu besonderen Verkaufsevents dem gebündelten Andrang an der Kasse im Ladengeschäft standzuhalten.

Zum anderen hilft Shopware ERP powered by Pickware dabei, den Überblick über alle Verkaufskanäle zu behalten. Ohne ein erhöhtes Risiko eingehen zu müssen, kann Vida Home so auf weiteren Onlinemarktplätzen Produkte anbieten und zusätzliche Umsätze generieren.

vida-home-02

Erfolreicher Geschäftsstart mit Shopware und Pickware

Andere Shopsysteme und Warenwirtschaften kamen für Vida Home nicht in Frage. Überzeugt von der Funktionalität und dem Preis-Leistungs-Verhältnis startete Vida Home 2016 direkt mit Shopware und Pickware und hat die Entscheidung seitdem nicht bereut. Keine Migration von Daten, keine Probleme mit Schnittstellen und einwandfreier Support, der auch bei der Einrichtung zur Seite stand.

"Wir sind direkt mit Pickware gestartet und haben relativ schnell die Vorzüge eines zentralen Systems kennengelernt. Der automatisierte Prozess im Lager erleichtert die Abarbeitung der Onlinebestellungen immens. Eine der größten Erleichterungen ist die Erzeugung der Versandpapiere inkl. DHL Etikett direkt nach dem Scannen der Artikel."
Georg Grein, Geschäftsführer von Vida Home

Saisonal schwanken die Onlinebestellungen zwischen 10 und 100 pro Tag. In Stoßzeiten kann besonders Shopware WMS powered by Pickware in den verschiedenen Lagern auf einer Gesamtfläche von 300m² helfen, weiterhin effizient zu picken und packen. Als Tipp für andere Omnichannel-Händler empfiehlt Vida Home, die Grundlage für einen automatisierten Versandprozess durch die gewissenhafte Artikelpflege zu Geschäftsbeginn zu schaffen.

vida-home-04

Kundenbindung durch Kundenkarte

Ob im eigenen Geschäft in Wanfried oder im Onlineshop, Vida Home legt großen Wert auf individuellen Service für seine Kunden. Durch die flexible und schlanke Betriebsstruktur fertigt Vida Home auch Produkte individuell nach Kundenwunsch an. Zum Angebot gehören Logodruck, Digitaldruck und Bestickung, Tischdecken nach Maß, Verpackung mit eigenem Logo – für Firmeninhaber genauso wie für Endkunden. Das Ladengeschäft hilft dabei die Kundenbindung zu stärken und direkt auf Kundenwünsche eingehen zu können. Das wichtige Produktfeedback nimmt das Team vor Ort auf und kann es so auf Online- und Offlinehandel anwenden.

"Die Kundenbindung mittels Kundenkarte ist bei uns gerade in der Anfangsphase. Die ersten 250 Kundenkarten haben wir bereits erstellt und zum Teil auch schon an unsere Kunden ausgegeben. Unsere Kunden haben dadurch einen prozentualen Vorteil beim Kauf. Im zweiten Schritt wollen wir noch gezielte Angebote an unsere VIP-Kunden versenden. Durch die Registrierung der Karte haben nahezu alle auch dem Newsletter zugestimmt und somit bekommen wir einen zusätzlichen Marketing-Mehrwert. "
Georg Grein, Geschäftsführer von Vida Home

vida-home-kundenkarte

Zahlen und Fakten

  • Branche: Einrichtung & Dekoration
  • Firmensitz: Wanfried
  • Anzahl Artikel: 3000 Artikel
  • Shopware ERP powered by Pickware
  • Shopware WMS powered by Pickware: 1 Lizenz (Barcodescanner)
  • Shopware POS powered by Pickware: 1-2 Lizenzen (Kasse)
  • Weitere Pickware Plugins: DHL Adapter & Gutscheine powered by Pickware

Alle bisherigen Pickware Kundenstories können Sie hier finden.


PSD2 & SCA – Das sollten Sie wissen!

Am 14.09.2019 tritt die zweite europäische Zahlungsdienstrichtlinie (PSD2) in Kraft, welche mit neuen Auflagen die Sicherheit von elektronischen Zahlungen im EU-Raum erhöhen soll. Ein Hauptbestandteil ist die Umsetzung einer starken Kunden-Authentifizierung (SCA), um Nutzer bei Online-Zahlungen und Kontozugriffen eindeutig zu identifizieren. Für deren praktische Umsetzung hat die europäische Bankenaufsicht (EBA) die Zwei-Faktor-Authentifizierung als geeignete Maßnahme festgesetzt. Demnach müssen mindestens zwei der drei folgenden Faktoren bei jeder Transaktion und jedem Login überprüft werden:

  • Besitz des Nutzers: Girocard, Kreditkarte, Smartphone etc.
  • Wissen des Nutzers: Passwort, Pin, persönliche Fragen etc.
  • Biometrisches Merkmal des Nutzers: Fingerabdruck-Scan, Iris-Scan etc.
payment-open-graph

Wen betrifft die neue Regelung?

Bisher wird diese Sicherheitspraxis bereits bei vielen gängigen Online-Bezahlverfahren genutzt, beispielsweise von Banken für Online-Überweisungen durch die kombinierte Abfrage von Passwort und Push-TAN. Andere hingegen, etwa PayPal oder Kreditkartenabieter, verzichten bisher meist auf eine zweistufige Authentifizierung. Doch die neuen Richtlinien betreffen nicht nur die Nutzer und Zahlungsdienstleister sondern auch Kontoinformationsdienste, welche Daten verschiedener Banken bereitstellen und aggregieren, sowie Zahlungsauslösedienste, welche auf Antrag Zahlungen beim kontoführenden Institut des Nutzers ausführen. Zu diesen Dienstleistern zählen zum Beispiel Sofortüberweisung.de, Giropay oder ApplePay.

Welche Ausnahmen gibt es?

Die EBA hat einige Ausnahmeregelungen getroffen, bei denen die SCA nicht angewendet werden muss. Dazu zählen unter anderem:

  • Nach einer erstmaligen Zwei-Faktor-Authentifizierung gemäß SCA können Nutzer anschließend 90 Tage ihre Zahlungstransaktionen einsehen, sofern dabei keine sensiblen Zahlungsdaten offengelegt werden.
  • Für die Zahlung von Kleinstbeträgen ist ebenfalls keine SCA notwendig, solange der Betrag 30€ nicht überschreitet. Zudem muss die Summe aller Transaktionen seit der letzten Authentifizierung kleiner als 100€ sein. Nach spätestens fünf Zahlungen ist eine erneute Zwei-Faktor-Authentifizierung notwendig.
  • Kontaktloses Zahlen am POS bleibt auch zukünftig von der SCA ausgenommen, solange die Transaktion 50€ nicht übersteigt, seit der letzten Zwei-Faktor-Authentifizierung der Gesamtbetrag von 150€ nicht überschritten wurde sowie maximal fünf Transaktionen stattgefunden haben.
  • Nutzer und Banken können Zahlungsempfänger als vertrauenswürdig einstufen, so dass für zukünftige Transaktionen an diese keine Authentifizierung gemäß SCA notwendig ist.

Unabhängig von den festgelegten Ausnahmen behält sich der betreffende Zahlungsdienstleister jedoch immer das Recht vor, auf Basis seines Transaktionsrisikos, eine SCA-Authentifizierung zu verlangen. Somit gelten die Ausnahmen nicht verpflichtend.

So erfolgt die Umsetzung

Sowohl Banken als auch Onlinehändler sowie Kontoinformations- und Zahlungsauslösedienste müssen sich bis zum Stichtag um die ordnungsgemäße Umsetzung der Richtlinie bemühen. Da die Banken bereits seit langem zweifache Authentifizierungen im Zahlungsverkehr nutzen, ist deren Hauptaufgabe die Entwicklung neuer APIs, um den externen Dienstleistern eine PSD2-konforme Schnittstelle anzubieten. Onlinehändler tragen die Verantwortung, dass jeder ihrer Kunden im Zahlungsprozess die Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzt, sofern keine der Ausnahmeregelungen greift. Doch solange die Händler den eigentlichen Zahlungsvorgang über Dienstleister wie Paypal, AmazonPay oder Stripe abwickeln, haben sie wenig zu befürchten, da die Pflicht zur Umsetzung der Richtlinien beim Dienstleister liegt. Wenn jedoch eigene Lösungen für die Bezahlung, etwa mit Kreditkarten, angeboten werden, besteht Handlungsbedarf. Die schwierigste Aufgabe haben jedoch die Kontoinformations- und Zahlungsauslösedienste. Diese müssen zukünftig sowohl auf Seite der Nutzer die Authentifizierung gemäß der SCA umsetzen, als auch auf Seite der Banken die dafür neu geschaffenen APIs anbinden.

Auswirkungen auf unsere Pickware Produkte

Von unseren Produkten ist insbesondere das Bankabgleich Plugin von der neuen Richtlinie betroffen. Das Plugin ermöglicht es Shopbetreibern, automatisch Zahlungseingänge auf dem Konto mit Vorkasse- und Rechnungsbestellungen abzugleichen. Hierzu arbeiten wir mit dem Kontoinformationsdienst figo zusammen, einem von der deutschen Finanzaufsicht (BaFin) regulierten Kontoinformationsdienst. Dessen Nutzung ist für Plugin-Kunden kostenlos, aber Voraussetzung für den Abgleich der Kontoumsätze. Auch figo wird ab dem 14.09.2019 von Nutzern unseres Bankabgleichplugins in regelmäßigen Abständen eine Zwei-Faktor-Authentifizierung verlangen müssen, um die Kontodaten wie bisher abzugleichen. Dabei kann figo auf die 90-Tage Ausnahmeregelung zurückgreifen.

Das von uns entwickelte Stripe Plugin des Zahlungsauslösedienstes Stripe setzt bereits ab Version 5.0.0 die neuen PSD2-Richtlinien um und fordert damit Kunden zur strengeren Authentifizierung auf.

Fazit

Aktuell liegen viele Banken hinter dem Zeitplan und haben noch keine geeigneten APIs bereitgestellt, so dass es am Stichtag auch für die Dienstleister zu Schwierigkeiten kommen kann, Zahlungen SCA-konform abzuwickeln. Dies hat auch die deutsche Finanzaufsicht (BaFin) erkannt, und kürzlich angekündigt, die Nichteinhaltung der Richtlinien zunächst nicht zu bestrafen. Ein Zeitraum für diese Praxis wurde jedoch nicht konkretisiert. Daher bleibt abzuwarten, wie die Umsetzung in den nächsten Wochen verläuft.


Wir verwenden Cookies von Drittanbietern wie Google und Facebook, um unsere Website ständig zu verbessern und Ihnen eine optimierte Benutzererfahrung sowie relevante Werbung zu bieten. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Datenschutzeinstellungen

Hier finden Sie eine Übersicht aller Cookies. Sie können der Verwendung optionaler Cookies bei Bedarf widersprechen. Weitere Informationen zu den von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Essenziell

Essenzielle Cookies ermöglichen die grundlegende Bedienung der Website und sind für die einwandfreie Funktion erforderlich. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Marketing

Wir nutzen Cookies von Drittanbietern wie Google und Facebook. Diese erfassen das Nutzerverhalten, um Ihnen personalisierte Angebote zu bieten und ein optimales Nutzererlebnis zu garantieren. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Das Google Analytics und Facebook Tracking wurde deaktiviert. Das Google Analytics und Facebook Tracking wurde aktiviert. Vielen Dank!