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Kundenstory des Monats: Shisha Cloud

shishacloud_logo_url_outline-blk_cloud-blu In 5 Jahren entwickelte sich unser Kunde Shisha Cloud vom kleinen Shisha Shop auf 59 m² zum Shisha Spezialisten im Bereich Groß- und Einzelhandel mit beachtlicher Social Media Präsenz. Das vielfältige Sortiment an Wasserpfeifen, Tabak und Zubehör wird nicht nur online, sondern auch in vier Ladengeschäften angeboten.

Seit 2016 hilft der eigene Onlineshop Shisha Cloud dabei, sich als Experten ihres Fachs zu positionieren. Hier werden neben dem Verkauf auch wissenswerte Informationen rund um die Geschichte der Shisha, ihren technischen Aufbau und die Aromen verschiedener Tabaksorten geboten.

Über die Social Media Kanäle informiert das Unternehmen direkt über neue Lieferungen sowie Angebote – und ist online regelmäßig innerhalb von Stunden ausverkauft. Dabei nimmt Shisha Cloud seine Kunden häufig per Video-Story mit in das inzwischen 1.800 m² große Lager, präsentiert die barcodebasierte Einlagerung von Neuheiten und lässt die Community bei anstehenden Angeboten mitentscheiden.

Shisha Cloud im Überblick

Effektive Prozesse bei dynamischer Lagerhaltung & hoher Warenrotation

Die Pickware WMS Barcodescanner setzt Shisha Cloud seit seiner Gründung ein, um damit alle Bestände und Bestellungen des wachsenden Sortiments im Blick zu behalten. Pickware ermöglicht eine fehlerfreie Prozessführung beim Versenden und Einlagern von Waren sowie bei der Inventur. Das Unternehmen benötigte von Anfang an eine Form der Lagerhaltung, die zu ihren Anforderungen passt und setzt die dynamische bzw. chaotische Lagerhaltung ein. Die Herausforderungen bestanden vor allem in der Minimierung von Fehlern im Bestandsmanagement sowie vielen Schnelldrehern in der Produktpalette. Im Schnitt bleiben die Shisha Cloud Artikel nur wenige Monate im Sortiment, bevor sie durch neue ersetzt werden.

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Durch den hohen Automatisierungsgrad hilft Pickware WMS dabei, trotz hoher Warenrotation der Artikel und einer steigenden Artikelanzahl, den Überblick über alle Lager- und Versandprozesse zu behalten und diese zeitsparend abzuwickeln. Mit dem automatischen Druck von Versandetikett, Lieferschein und Rechnung geht das Kommissionieren noch schneller von der Hand. So konnte Shisha Cloud mit Pickware von Anfang an effektive Prozesse implementieren. Eine externe Warenwirtschaft kam für das junge Unternehmen nicht infrage.

unbenannt01"Wir haben uns für Pickware entschieden, um die externe Anbindung einer WaWi zu vermeiden. Wir bevorzugen eine vollintegrierte Lösung. Die in der Branche üblichen, dutzenden Lösungen für die Verwaltung und Organisation des Lagers sind für uns als junges, dynamisches Unternehmen einfach keine Option. Pickware hat uns hier eine einfache Lösung geliefert, die in den Jahren seit wir es nutzen immer umfangreicher und vielfältiger geworden ist."
Dennis Schwager, Geschäftsführer der Shisha Cloud GmbH

Verlässliches Bestandsmanagement & direkte Integration

Mit einem großen Lager und vier Standorten ist es besonders wichtig, immer den Überblick über alle Bestände zu behalten. Dass die Warenwirtschaft alle Daten an einem zentralen Ort verwaltet, ist dabei ein großer Vorteil. So können nicht nur die Ladengeschäfte rechtzeitig mit ausreichend Ware versorgt, sondern auch aktuelle Bestände live im Frontend angezeigt werden. Zusätzlich ist es Shisha Cloud möglich, alle Artikel- und Bestandsdaten verlässlich von jedem Ort aus einzusehen. Die Daten synchronisieren sich dabei in Echtzeit mit allen Warenbewegungen.

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Planungs- & Zeitvorteil mit Pickware WMS

Mithilfe der Lager App lassen sich alle Warenbewegungen von jedem Lagermitarbeiter erfassen. Dabei schätzt Shisha Cloud unter anderem, dass die Prozesse sowohl für Lager- als auch Supportmitarbeiter einfach zu erlernen sind. Auch das integrierte Retourenmanagement sorgt für eine Erleichterung der Arbeit des Support Personals. In der Lager App können eingehenden Retouren Fotos beigefügt und somit etwaige Artikelmängel von jedem Mitarbeiter direkt eingesehen werden. Der Betrieb wird durch die permanente Inventur das ganze Jahr aufrecht erhalten, da mit ihr alle Zu- und Abgänge der Waren laufend mit Pickware WMS dokumentiert werden.

"Dank der permanenten Inventur sparen wir uns die Schließung des Betriebs für eine Vollinventur für einen oder mehrere Tage. Gleichzeitig können wir arbeitsschwache Tage ausgleichen: Einzelne Mitarbeiter machen dann einfach eine Teilinventur nach Anweisung der Lager App – so erreichen wir eine konstante Auslastung unseres Personals. Insgesamt beschleunigen wir mit Pickware WMS unsere Prozesse maßgeblich: Gerade im Vergleich zu konventionellen Picklisten beträgt die Zeitersparnis in der Versandabwicklung mindestens 40%. Wir sparen zudem etwa 30% unserer Arbeitszeit, da dank der nahtlosen Integration in Shopware keine doppelte Datenhaltung anfällt."
Dennis Schwager, Geschäftsführer der Shisha Cloud GmbH

Zusätzliche Plugins erleichtern den Geschäftsalltag

Mit dem Einsatz zusätzlicher Plugins erweitert Shisha Cloud nicht nur die Funktionalität des Onlineshops, sondern minimiert auch den Zeitaufwand der Buchhaltung. Das umfangreiche DATEV Export Plugin bietet über die Kontierungsmatrix und diverse Subshop-Einstellmöglichkeiten alle notwendigen Features. Es erleichtert die Übergabe der DATEV-Kontenrahmen an die Steuerberatung, indem es alle offenen Posten, Zahlungen sowie Gutschriften automatisch verbucht.

"Darüber hinaus profitieren wir von weiteren Plugins. Die automatische Anbindung durch den DHL Adapter an das DHL Geschäftskundenportal bedeutet, dass niemand mehr manuell ein Versandlabel anfassen muss – alles geht automatisch und spart enorm Zeit. Auch das Geschenkgutscheine Plugin können wir nur empfehlen, da wir dadurch gerade in der Weihnachtszeit ein gutes Umsatzplus erzielen."
Dennis Schwager, Geschäftsführer der Shisha Cloud GmbH

In Planung: Der Weg zu Shopware 6

Aktuell nutzt Shisha Cloud Shopware 5, jedoch ist das Upgrade auf Shopware 6 bereits in Planung. Da Shisha Cloud bereits sehr gut in Deutschland, Frankreich, Griechenland und Österreich ankommt, sollen in Zukunft noch mehr zufriedene Kunden in anderen Ländern hinzukommen.

Wir freuen uns, dass wir Shisha Cloud mit unseren Produkten unterstützen können und sind gespannt auf weitere Projekte der ambitionierten Unternehmer.

Alle bisherigen Pickware Kundenstories findest du hier.


Kundenstory des Monats: DISSELER

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Mit über 35 Jahren Erfahrung bietet unser Kunde DISSELER Möbel & Einrichtung das volle Servicespektrum für Küchen-, Möbel- und Innenausbau aus einer Hand an. 
Am Hauptstandort in Senden bei Münster werden auf rund 1000m² Einrichtungsträume individuell und persönlich erfüllt.
 Neben dem Angebot hochwertiger und renommierter Marken von Küchen und Elektrogeräten, werden in der eigenen Tischlerei auch Maßanfertigungen für nahezu jeden Einsatzbereich gefertigt. 
Der Einsatz modernster Technik in den Bereichen Planung, Konstruktion, Produktion und Montage sorgt zuverlässig für hochwertige Ergebnisse. In dieser Kundenstory handelt es sich um einen eher untypischen Anwendungsfall von Pickware, denn DISSELER nutzt Pickware bisher ohne öffentlichen Onlineshop und nur zur Lagerverwaltung. Verantwortlich für die technische Umsetzung des individuellen Projekts ist unsere Partneragentur DREIKON.

DISSELER im Überblick:

  • Website: DISSELER
  • Branche: Möbel & Einrichtung
  • Firmensitz: Senden bei Münster
  • Anzahl Artikel: 16.000 Artikel
  • Anzahl Mitarbeiter: 27
  • Anzahl Lager: 3
  • Shopware WMS powered by Pickware: 2 Lizenzen
  • Weitere Plugins: individuelles Plugin (durch DREIKON entwickelt) für den EDI/EDIFACT-Export

Komplexes Bestandsmanagement und anspruchsvolle Lagerverwaltung

Mit dem Aufbau eines weiteren Lagerstandortes und dem stetigen Wachstum des Unternehmens wurde es für DISSELER immer schwieriger, den Überblick über seine Lager zu behalten. 
Da es neben bestellter Auftragsware und verfügbarer Ware auch Verbrauchsmaterialen zu verwalten gilt, mussten die Bestände vor dem Einsatz von Pickware fast täglich manuell kontrolliert werden. Die Herausforderung, mit der das Möbelhaus an DREIKON herantrat, bestand in der Optimierung und Digitalisierung der internen Lagerprozesse. Dabei stand das Thema Onlineshop zunächst nicht mit auf der Agenda, da sich die Anforderungen auf die Lagerverwaltung konzentrierten.

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Aufgrund früherer erfolgreicher Projekte von DREIKON, fiel die Entscheidung auf Pickware, mit dem Workaround eines lediglich intern von Mitarbeitern genutzten Onlineshops. Der interne Shop, den Mitarbeiter erst nach dem Login erreichen, ermöglicht es, alle Warenbestände zu sehen und nach einzelnen Artikeln zu suchen.

disseler_lager_kleinteile-1 "Dass Pickware in Shopware integriert ist, war für uns zunächst ein netter Nebeneffekt, da wir primär nach einer guten und modernen Warenwirtschaft gesucht haben. Einen Onlineshop hatten wir vorher nicht.
 Schon nach kurzer Zeit haben wir aber die Vorteile der direkten Integration sehr zu schätzen gelernt."
Daniel Disseler, DISSELER Möbel & Einrichtung

Prozessoptimierungen rund um Lager & Versand

Im Lager benötigt DISSELER vor allem eines: Flexibilität. Verbrauchsmaterialien werden statisch eingelagert, Auftragsware wird chaotisch eingelagert. Um den verfügbaren Platz optimal zu nutzen, wird der Großteil des Sortiments ohne festen Lagerplatz nach dem Prinzip der chaotischen Lagerhaltung eingelagert, während Verbrauchsmaterialien immer einen festen Lagerplatz im Lager zugewiesen bekommen. Insbesondere die digitale Lager- und Bestandsführung mithilfe der Barcodescanner in der Kombination mit Pickware WMS sowie das Lieferantenbestellwesen sorgen dabei für eine massive Zeitersparnis. Alleine durch die Automatisierungen im Bestellwesen für die Verbrauchsmaterialien spart DISSELER wöchentlich mehrere Stunden ein.

Eine weitere Besonderheit der Nutzung von Pickware bei DISSELER ist das Fehlen eines klassischen Versandprozesses aus regulären Onlineshops. Stattdessen nutzt DISSELER Pickware WMS, um Waren auszulagern und um bestellte und geplante Möbel und Küchen für die Montage vorzubereiten. Dank Pickware laufen die Prozesse weitestgehend automatisiert ab. Weiterhin werden die für die individuelle Fertigung benötigten Verbrauchsmaterialien in Echtzeit erfasst und sind immer verfügbar. Dies ermöglicht DISSELER eine optimale Übersicht über die vorliegenden Bestände und gibt ihnen die Möglichkeit, vorausschauend zu planen.

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"Die einfache Bedienung des Systems hat uns überzeugt. Durch die moderne Hardware der Barcodescanner in Kombination mit den verständlichen Apps war ein schneller Einstieg möglich.
 Weiterhin war die Offenheit und Erweiterbarkeit der Systeme ein sehr wichtiger Punkt, da wir Schnittstellen zu anderen Programmen und Anbietern benötigen."
Daniel Disseler, DISSELER Möbel & Einrichtung

Von der optimalen Nutzung der Lagerfläche über den vereinfachten Etikettendruck hin zur Unterstützung bei Lieferantenbestellungen – die Vorteile, die sich für DISSELER durch den Einsatz von Pickware ergeben, sind zahlreich. Der größte Nutzen, den DISSELER an Pickware schätzt, ist die permanente und einfache Lagerverwaltung mittels Barcodescannern sowie das Lieferantenbestellwesen mit automatischen Bestellvorschlägen. Auch der Etikettendruck hilft, neue Ware, welche teilweise aus eigener Produktion stammt, schnell und einfach auszuzeichnen.

Individuelle Programmierungen: Die Vorteile einer Shopware & Pickware Agentur

Für die Lieferantenbestellungen hat DREIKON ein individuelles Plugin für den EDI/EDIFACT-Export entwickelt.
 Die Bestellung wird hier automatisch in eine EDI-Datei umgewandelt und an den Lieferanten geschickt.
 Momentan nutzt DISSELER das automatische Bestellwesen für alle Verbrauchsmaterialien, die von WÜRTH bezogen werden. In Zukunft sind weitere Anbindungen geplant.
 Ebenfalls ist eine Schnittstelle zur Küchenplanungssoftware in Arbeit, welche zukünftig alle Kundendaten und Bestellungen automatisch an Pickware übertragen soll.

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"Im Gegensatz zum „normalen“ Pickware Kunden haben wir bei DISSELER die Besonderheit, dass wir den Onlineshop erst nachgezogen haben, als Pickware bereits für die Optimierung der Lagerprozesse eingesetzt wurde. Aktuell wird das System daher sehr intensiv für die Lagerhaltung und die automatische Nachbestellung von Verbrauchsmaterialien genutzt. Mit dem Einsatz von VR-Technik, digitaler Auftragserfassung, barcodegestützter Lagerhaltung und innovativen Fertigungsmaschinen gehört Disseler zu den modernsten Küchenstudios/Tischlereien Deutschlands – nicht zuletzt dank Pickware."
Tim Schirrmacher, IT-Berater DREIKON

Neben den von DREIKON individuell programmierten Schnittstellen zu anderen Systemen plant DISSELER, den bisher intern genutzten Shop zu einem öffentlichen Shop auszubauen. Dazu werden nach und nach immer mehr Artikel eingepflegt. Auch eine Anbindung an Amazon ist geplant.

Wir freuen uns, mit diesem Projekt die Vielseitigkeit unserer Produkte zu zeigen und darüber, dass wir mit DREIKON eine kompetente Partneragentur für die Umsetzung individueller Shopware und Pickware Projekte an unserer Seite haben. Eine Übersicht weiterer Partneragenturen direkt in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Alle bisherigen Pickware Kundenstories können Sie hier finden.


5 Tipps, mit denen Sie Ihr E-Commerce Lager optimieren

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Die E-Commerce Branche wächst rasant und mit ihr auch die Anforderungen, die Shopbetreiber in der Verwaltung ihres Lagers erwarten. Neben der optimalen Bestandsplanung bietet auch die richtige Lagerorganisation großes Potential, um Ressourcen wie Zeit und Geld einzusparen. Wir zeigen Ihnen fünf Tipps, mit denen Sie Ihren Geschäftsalltag vereinfachen und Ihr Lager optimieren.

1. Behalten Sie den Überblick über Ihre Bestände

Mit der passenden Warenwirtschaft behalten Sie den Überblick über all Ihre Verkaufskanäle und Lagerbestände. Durch das übersichtliche Lieferantenbestellwesen und das Setzen von Bestandsuntergrenzen in Pickware ERP, planen Sie Ihre Bestände vorausschauend und können Lieferengpässe vermeiden. Die Bestandsplanung läuft dabei zentral über ein System und unterstützt verschiedene Arten der Lagerhaltung, wie Festplatzsysteme oder dynamische Lagerhaltung. Die zentrale Steuerung umfasst auch die Abbildung mehrerer Versand- und Filiallager. Mit der Integration von Filiallagern und Versandlagern in einem System, behalten Sie nicht nur den Überblick über Ihre Bestände, sondern können auch Überverkäufe entlang aller Verkaufskanäle vermeiden.

2. Setzen Sie auf barcodebasierte Prozesse

Analoge Picklisten haben den Nachteil, dass sie neben unnötigem Papierverbrauch Zeit kosten und Packfehler nur bedingt minimieren können. Mit den praktischen Barcodescannern von Pickware WMS sparen Sie sich zusätzliche Arbeitsschritte, wie das Drucken und Abgleichen der Picklisten und können die gewonnene Zeit nutzen, um mehr Bestellungen zu kommissionieren und somit ihre durchschnittliche Lieferzeit zu verkürzen. Beim Picken der Artikel überblicken Sie Ihre Bestände in Echtzeit und verringern das Risiko von Überverkäufen über Ihre verschiedenen Verkaufskanäle. Durch die Live-Bestände wird auch das gleichzeitige Kommissionieren mit anderen Mitarbeitern optimiert, da die gepickten Artikel über alle Scanner hinweg synchronisiert werden. Auch Ihre Inventur profitiert von barcodebasierten Prozessen, da das händische Zählen und Übertragen der Bestände oft fehleranfällig ist.

3. Kommunizieren Sie Lieferversprechen und halten Sie diese

Nicht alle Kunden erwarten eine Bestellung am nächsten oder bereits sogar am selben Tag zu erhalten. Auch längere Lieferzeiten werden vom Kunden in Kauf genommen, wenn sie im Voraus kommuniziert werden. Entscheidend ist hier, die versprochenen Lieferzeiten auch einzuhalten, denn insbesondere nicht eingehaltene Lieferversprechen wirken sich negativ auf die Kundenzufriedenheit aus. Kommunizieren Sie daher Ihre Lieferzeiten exakt und geben Sie Bestellfristen an, die Ihre Kunden bei taggleicher Lieferung oder Lieferung am nächsten Werktag einhalten müssen. Für die technische Umsetzung Ihres Lieferversprechens empfiehlt sich der Einsatz von Pickware WMS, mit dem Sie auch noch bis zur letzten Minute Ihres Arbeitstages effizient kommissionieren können.

4. Nutzen Sie die richtige Lagerstrategie

Mit der optimalen Lagernutzung ergibt sich für Sie ein besonders hohes Potenzial, um Kosten und Zeit einzusparen und Ihre Arbeitsproduktivität zu erhöhen. Maßgeblich hierfür ist die Wahl der passenden Lagerstrategie, die von verschiedenen Faktoren, wie den bestehenden Räumlichkeiten, dem Lageraufbau und dem vorhandenen Sortiment abhängig ist. Mit der passenden Lagerstrategie nutzen Sie nicht nur Ihre Lagerfläche optimal, sondern profitieren auch von praktischen Features von Pickware WMS, wie der laufwegsoptimierten Kommissionierreihenfolge. Ob Sie bereits die passende Lagerstrategie nutzen, oder ob es sich empfiehlt, Ihren Lageraufbau anzupassen, zeigen wir Ihnen in unserer Gegenüberstellung von statischer vs. dynamischer Lagerhaltung.

5. Setzen Sie auf ein integriertes ERP-System

Eine direkte Integration Ihrer Lagerlogistik in Ihr Shop- und Warenwirtschaftssystem bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Ohne fehleranfällige Schnittstellen profitieren Sie nicht nur von Features, wie automatisch abgebildeter Artikelverfügbarkeit im Frontend, sondern haben auch im Lager direkten Zugriff auf alle eingehenden Bestellungen und die dazugehörigen Bestelldaten. Durch die nahtlose Integration schöpfen Sie das volle Potenzial Ihrer Systeme aus. Damit können Sie den Kommissionierprozess rund um Picken, Packen, Erstellen von Lieferscheinen und Versandetiketten effizient aus nur einem System heraus abwickeln. Durch die direkte Integration von Pickware beschleunigen Sie Ihre Lager- und Versandprozesse und ersparen sich auch die Arbeit des manuellen Abgleichs Ihrer Bestände mit Ihrem Shop- und ERP-System.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen mit unseren Tipps zur Optimierung Ihres E-Commerce Lagers weiterhelfen und stehen Ihnen bei Fragen zu diesen Themen gerne zur Verfügung.

Kontaktieren Sie uns jederzeit per E-Mail oder Telefon.


Zu groß, zu klein, zu schwer – Tipps für komplizierte Warengruppen

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Nicht alle Warengruppen lassen sich online so problemlos verkaufen wie Schuhe oder Bücher. Der Onlinehandel mit besonders anspruchsvollen Produktgruppen kann sowohl Ihr Lager als auch Ihre Versandlogistik vor Herausforderungen stellen.

Betroffen sind unter anderem kleinteilige Artikel wie Schrauben oder Zubehör von E-Zigaretten, da es beim Picken im Kommissionierprozess oft zu Verwechslungen kommt, sowie sperrige Artikel wie Möbel, weiße Ware oder Matratzen, die nicht nur den Versand, sondern auch das Retourenhandling erschweren. Wir geben Ihnen praktische Tipps, um das Picken und Versenden anspruchsvoller Warengruppen zu vereinfachen.

Versand- und Retourenmanagement sperriger Artikel

Sperrige Artikel belasten Ihr Lager indem sie viel Lagerfläche beanspruchen. Zeitgleich stellt sich die Abwicklung von Versand und Retouren als aufwändig dar. Eine Option, um die eigene Lagerfläche freizuhalten, ist das Einbinden von Versandoptionen wie Dropshipping und die Zusammenarbeit mit externen Fulfillment-Dienstleistern. Setzen Sie dabei auf zuverlässige Versanddienstleister, da Sie bei mangelhafter oder beschädigter Lieferung nicht nur finanziell, sondern auch mit Ihrer Reputation den Kunden gegenüber haften.

Bei Artikeln, deren Maße und Beschaffenheit von Ihren Kunden im Voraus schlecht abgeschätzt werden können, gibt es mehrere Tipps, um Ihre Retourenquote gering zu halten. Selbst wenn Sie ausschließlich im Onlinehandel aktiv sind, können Sie Ihren Kunden die Möglichkeit bieten, Ihre Ware live, beispielsweise in Pop-Up-Stores, auf Messen oder in Showrooms zu begutachten. Über diese Optionen sollten Sie Ihre Kunden im Voraus informieren, damit für sie genügend Zeit besteht, um beispielsweise einen Messebesuch zu planen. Es empfiehlt sich auch der Verkauf vor Ort mithilfe von Shopware POS powered by Pickware mit anschließender Lieferung Ihrer Produkte.

Richtige Lagerorganisation für das Picken kleinteiliger Artikel

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Besonders bei kleinteiligen Produkten, die sich kaum sichtbar voneinander unterscheiden, kann es schnell zu Verwechslungen, Fehllieferungen und so zu unzufriedenen Kunden kommen. Wie unser Kunde Schraubenhimmel diese oft zeitraubende Problematik mithilfe von Shopware WMS powered by Pickware lösen konnte, lesen Sie in unserer Kundenstory.

Investieren Sie als Hilfe für das Picken kleinteiliger Artikel zunächst ausreichend Zeit in die Bereinigung Ihrer Artikeldaten in Shopware und setzen Sie anschließend auf barcodegesteuerte Prozesse mithilfe von Shopware WMS. Die barcodebasierte Prozessführung hilft Ihnen dabei, die Genauigkeit Ihrer kommissionierten Bestellungen zu erhöhen und Kommissionierfehler zu vermeiden. Mit einer statischen Lagerhaltung behalten Sie zudem den Überblick über Ihre Produkte und minimieren Verwechslungen, da jedem Artikel ein fester Lagerplatz zugewiesen ist. Ein derartiges Festplatzsystem empfiehlt sich für vor allem für übersichtliche Lager mit ausreichend Platz und geringen Schwankungen der Lagerbestände, da die Artikel nur an ihrem zugewiesenen Platz eingelagert werden.

Retourenquote minimieren

Retouren sind egal in welcher Branche schlecht für das Geschäft, nicht nur wenn es sich um sperrige oder kleinteilige Artikel handelt. Sorgen Sie als reiner Onlinehändler dafür, dass Sie Ihre Artikel auf Ihrer Website so aussagekräftig wie möglich präsentieren, damit sich Ihre Kunden ein umfangreiches Bild von Ihren Produkten machen können. Hierfür können Sie den Service einer telefonischen Pre-Sales-Hotline anbieten, die alle produktbezogenen Fragen Ihrer Kunden bereits vor dem Versand beantworten kann.

Ergänzend empfiehlt es sich, ein umfangreiches Informationsangebot in Form von aussagekräftigen Bildern, Artikelbeschreibungen, Blogs, Videos oder Testimonials zu integrieren, um Ihren Kunden eine möglichst präzise Vorstellung Ihrer Produkte zu vermitteln. Ein zusätzliches Mittel, um Zweifel Ihrer Kunden, insbesondere bei sperrigen Artikel, auszuräumen, ist das Anbieten einer verlängerten Umtauschfrist. Damit minimieren Sie das finanzielle und logistische Risiko, das Kunden oft im Onlinekauf teurer und sperriger Artikel sehen.

In unserem Blogbeitrag dazu, wie Sie Ihre Retourenquote senken und Retouren effizient abwickeln, zeigen wir Ihnen zusätzliche Tipps, um Ihre Lagerlogistik zu entlasten.

Produktabhängige Wahl der Kommissionierungsart

Neben Tipps für mehr Effizienz in Ihrem Lager, finden Sie in unserem Blogbeitrag zur optimalen Kommissionierungsstrategie die verschiedenen Kommissionierungsarten im Überblick. Für sperrige Artikel empfehlen wir Ihnen die Einzelkommissionierung, bei der jede Bestellung einzeln abgearbeitet wird. Hierbei nimmt der Lagermitarbeiter eine Bestellung auf, kommissioniert die darin enthaltenen Positionen und bereitet sie für den Versand vor. Diesen Prozess können Sie mit wenigen Klicks über Shopware WMS abwickeln.

Für besonders kleinteilige Artikel empfiehlt sich die Rollende Kommissionierung, bei der mit Shopware WMS eine bestimmte Anzahl an Bestellungen aufgenommen und jeder Bestellung eine Kommissionierkiste auf einem Kommissionierwagen zugewiesen wird. Während der Kommissionierung werden die Artikel bereits in die jeweiligen Kisten sortiert, um die anschließende kistenweise Weiterverarbeitung auf dem Packtisch zu beschleunigen.

Mit Shopware WMS powered by Pickware haben Sie die perfekte Grundlage, um den Umgang mit anspruchsvollen Warengruppen zu meistern. Die Lager und Versand App können Sie hier 30 Tage lang kostenlos testen.


Kundenstory des Monats: Schraubenhimmel

Familienbetrieb Schraubenhimmel optimiert seine Lagerprozesse mithilfe von Pickware

Vor 25 Jahren gründete die Familie Pinter ihr Unternehmen, das seit nunmehr sechs Jahren auch online unter dem Namen Schraubenhimmel operiert. Vom ersten Lagerraum in der privaten Garage bis zur aktuellen Lagerhalle mit einer Fläche von 550 m² und einer Artikelanzahl von 35.000 Artikeln, hat sich der Betrieb über die Jahre hinweg erfolgreich weiterentwickelt.

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"Wir sind ein „kleiner“ Familienbetrieb. Gegründet wurde das Unternehmen 1995 in unserer Garage. Vor sechs Jahren entstand dann der erste Schraubenhimmel im Netz. Vor zwei Jahren stiegen wir dann auf Shopware um und seit einem Jahr ist unser System mit Pickware komplett."
Familie Pinter, Schraubenhimmel

Im Sortiment finden sich neben Schrauben, Dübeln und Muttern allerlei Handwerkerbedarf. Damit ist das Familienunternehmen direkte Anlaufstelle für viele Handwerker. Da diese die Ware in den meisten Fällen direkt brauchen, ist ein schneller Versand unabdingbar und für die Zufriedenheit der Kunden von Schraubenhimmel ein ausschlaggebender Faktor. Dank der Umstellung auf Pickware konnte der Familienbetrieb seine Prozesse maßgeblich optimieren. Das Lager ist mittlerweile so ausgelegt, dass alle Aufträge, die vorrätige Lagerware enthalten und bis 12 Uhr eingehen, noch am selben Tag verschickt werden und die Kunden im Regelfall am nächsten Tag erreichen.

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Als im Jahr 2016 die Umstellung des Shopsystems auf Shopware erfolgte, operierte Familie Pinter zunächst mit einer speziell für sie programmierten Schnittstelle zu Sage 50, die jedoch regelmäßig für Probleme und Abstürze sorgte. Seit Januar 2019 steuert Schraubenhimmel seine Prozesse mit Pickware.

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"Wir hatten uns zu unserem Warenwirtschaftssystem eine Schnittstelle bauen lassen, die wöchentlich zu katastrophalen Abstürzen führte. Die Abstürze waren so regelmäßig, dass wir Notfallpläne entworfen haben, um schnell reagieren zu können. Eigentlich waren wir nur auf der Suche nach einer alternativen Schnittstelle. Als wir dann auf der InternetWorld 2018 Pickware kennengelernt haben, waren wir schlagartig überzeugt."
Christian Pinter, Marketing Schraubenhimmel

Wie lief der Versandprozess vor Pickware ab?

Vor dem Umstieg auf Pickware wurden alle Bestellungen noch mit Stift und Papier im Lager bearbeitet. Nach dem Kommissionieren gab es eine manuelle Nachkontrolle der kommissionierten Artikel, da sich die einzelnen Artikel kaum sichtbar voneinander unterscheiden. So können beispielsweise Schrauben bei der selben Abmessung in mehreren Varianten vorliegen, die nur in einem kleinen Detail voneinander abweichen – Verwechslungen beim Picken waren daher nicht ausgeschlossen.

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Nach der Kontrolle gingen die Aufträge zurück ins Büro. Dort wurden Lieferschein, Rechnung und Versandetikett erstellt und dann wieder den gepickten Artikeln zugeordnet. Mit den immer weiter steigenden Auftragszahlen wurde der Aufwand jedoch immer größer. Zudem entstand mit jeder falsch gepickten Bestellung und jedem Systemabsturz ein finanzieller und zeitlicher Mehraufwand für Schraubenhimmel.

Schnelleres Picken und Packen mit Pickprofilen

Mit dem Umstieg auf Shopware WMS powered by Pickware wurde Schraubenhimmel nicht nur die fehleranfällige Schnittstelle los, sondern konnte auch die aufwändigen Lagerprozesse optimieren. Die monatlich knapp 1000 Bestellungen, die über den Onlineshop eingehen, werden nun in einem Bruchteil der Zeit bearbeitet und versandt.

Dabei hilft auch der Einsatz eines Pickprofils, das in Kombination mit der automatischen Bonitätsprüfung eines anderen Herstellers ermöglicht, dass alle Aufträge auf dem Scanner anzeigt werden sobald die Bestellungen eingehen. Vor Pickware mussten die Aufträge mit Bonitätsprüfung noch per Hand freigegeben werden. Die hierdurch eingesparte Zeit können die sechs Lagermitarbeiter nun verwenden, um täglich wesentlich mehr Bestellungen abarbeiten als zuvor.

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"Das Lager arbeitet nun deutlich schneller und die Lageristen erzählen, dass es für Sie entspannter geworden ist, weil die Lastspitzen weggefallen sind und sie nicht mehr auf das Büro warten müssen. Wir haben keine Falschlieferungen mehr und dementsprechend haben wir kaum noch Abweichungen bei den Lagerbeständen."
Christian Pinter, Marketing Schraubenhimmel

Da die Wurzeln von Schraubenhimmel im stationären Handel liegen, legt das Unternehmen auch im Onlinehandel großen Wert auf guten Service und persönliche Beratung. Um diesen Service aufrecht zu erhalten ist eine zuverlässige Warenwirtschaft, die Familie Pinter den Rücken freihält, unerlässlich. Mithilfe von Kosteneinsparungen und einem hohen Grad an Standardisierung schafft es Schraubenhimmel die Preise niedrig zu halten. Zusätzlich zu den vier WMS Lizenzen verfügt Schraubenhimmel über eine Shopware POS Lizenz. Diese wird für langjährige Stammkunden eingesetzt, die ihre kommissionierten Waren direkt im Lager abholen und auf Rechnung kaufen. Für die Zukunft sieht Schraubenhimmel auch hier Expansionspotential.

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Zur Freude von Schraubenhimmel war Pickware sofort einsatzbereit und konnte ohne spezifische Anpassungen in Betrieb genommen werden. In die Bereinigung der Artikeldaten investierte Schraubenhimmel zusätzlich knapp sechs Monate, die sich jedoch in den laufenden Betrieb eingliederten. Rückblickend war diese Zeit ein Invest der sich gelohnt hat, denn seit Kurzem verzeichnet Schraubenhimmel, auch dank der optimierten Lagerstrukturen, siebenstellige Umsätze und die Notfallpläne gehören der Vergangenheit an.

Zahlen und Fakten

  • Branche: Handwerkerbedarf
  • Firmensitz: Anzing
  • Anzahl Artikel: 35.000 Artikel
  • Shopware ERP powered by Pickware
  • Shopware WMS powered by Pickware: 4 Lizenzen
  • Shopware POS powered by Pickware: 1 Lizenz
  • Weitere Pickware Plugins: DHL Adapter, DPD Adapter, DHL Adapter Premium, DATEV, Angebote & Mahnwesen powered by Pickware

Alle bisherigen Pickware Kundenstories können Sie hier finden.


Im neuen Jahr das volle Potenzial aus Lager- und Versandprozessen holen!

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In der fünften Händler-Jahresumfrage von Shopware gaben rund 43,51% der Befragten an, sich mit dem Thema Konkurrenzdruck durch andere Shops zu beschäftigen. Gehören Sie auch dazu? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt für ein paar Denkanstöße für Verbesserungspotenziale rund um die Prozesse in Ihrem Lager, um sich so 2020 noch besser gegenüber der Konkurrenz zu behaupten. Hier einige Fragen die Ihnen dabei helfen.

1. Ist Ihre Lagerorganisation auf Produktivität ausgerichtet?

Neben dem grundlegenden Einsatz einer barcodebasierten Prozessführung, gibt es diverse Strategien und Tipps zur optimalen Lagergestaltung. Von der bestmöglichen Nutzung Ihrer Lagerfläche bis hin zur Verkürzung der Laufwege Ihrer Mitarbeiter, bieten sich Ihnen viele Möglichkeiten eine Effizienzsteigerung Ihrer Prozesse herbeizuführen.

Überdenken Sie zunächst die Form Ihrer Lagerorganisation. In der Regel stehen Ihnen die statische und die dynamische bzw. chaotische Lagerhaltung oder eine Kombination zur Auswahl. Die statische Lagerhaltung bietet Ihnen einen schnellen Überblick über die Lagerbestände, wodurch Fehlmengen sowie Überbestände leicht zu erkennen sind. Diese Art der Lagerhaltung eignet sich vor allem, wenn Ihr Unternehmen über ein übersichtliches Lager verfügt und geringe Schwankungen des Lagerbestands zu erwarten sind. Die dynamische oder chaotische Lagerhaltung eignet sich hingegen insbesondere für Unternehmen mit großer Artikelanzahl, häufigen Sortimentswechseln sowie knappem Lagerplatz, da sie hier mit Flexibilität und Effizienz überzeugt.

Auf unserem Blog finden Sie eine ausführliche Gegenüberstellung von statischer und dynamischer Lagerhaltung sowie weitere hilfreiche Tipps zur optimalen Lagergestaltung.

2. Können Sie durch Dropshipping Ihr Lager entlasten?

Sie verfügen über wenig Lagerfläche, möchten aber Ihr Produktsortiment erweitern? Mit dem Dropshipping Plugin können Sie Teile Ihres Versands oder den gesamten Versand unkompliziert an externe Dienstleister auslagern. Mithilfe des Plugins können Sie für jeden Artikel entscheiden, ob dieser per Dropshipping und mit welchem Dienstleister er versendet werden soll. Der entsprechende Dienstleister erhält dann automatisch einen Versandauftrag mit der Adresse des Kunden und den bestellten Artikeln.

Der Vorteil dieses Geschäftsmodells ist, dass Sie Ihr finanzielles Warenrisiko minimieren, da Sie die per Dropshipping gelieferten Waren nicht selbst einkaufen müssen. Zusätzlich müssen Sie keine eigenen Lagerkapazitäten aufwenden. So können Sie beispielsweise auch sperrige Artikel in Ihrem Shop anbieten, ohne dass Sie diese physisch lagern müssen. Investieren Sie jedoch einige Zeit in die Suche nach vertrauenswürdigen Lieferanten, denn sollte die Lieferung falsch, zu spät oder beschädigt bei Ihrem Kunden ankommen, sind Sie dem Kunden gegenüber dafür verantwortlich.

3. Nutzen Sie bereits die optimale Konfiguration für Ihre Versandkosten?

Die Ansprüche Ihrer Kunden an die Versandarten Ihres Shops sind oft vielseitig und reichen von Expressversand, internationaler Lieferung oder Selbstabholung bis hin zum klassischen Standardversand. Mithilfe der optimalen Versandkostenkonfiguration bietet sich Ihnen hier großes Einsparpotential.

Sollten sich Ihre Produkte beispielsweise wesentlich in Größe und Gewicht unterscheiden, lohnt es sich die unterschiedlichen Konditionen der Versanddienstleister zu vergleichen, um mithilfe der passenden Kombination unserer Versandadapter den Versand so einfach wie möglich und die Versandkosten so gering wie möglich zu halten. Damit Ihren Kunden im Shop immer automatisch die günstigste Versandart angeboten wird, können Sie im Shopware Backend verschiedene Versandkostenarten in Abhängigkeit unterschiedlicher Faktoren und individueller Regeln hinterlegen, die dafür sorgen, dass je nach Produktart automatisch die günstigste Versandart ausgewählt wird.

Eine detaillierte Anleitung zu diesem Thema finden Sie in unserem Pickware 1x1 zur optimalen Versandkostenkonfiguration.

4. Spart Ihnen eine Umstellung von Stichtagsinventur zur permanenten Inventur Aufwand?

Sie haben gerade die Stichtagsinventur erledigt und zweifeln, ob es sich dabei überhaupt um die richtige Inventurform für Ihren Shop handelt? Die Bestandsaufnahme der aktuellen Stichtagsinventur bietet Ihnen einen guten Ausgangspunkt, um jetzt zur permanenten Inventur zu wechseln.

Bei der permanenten Inventur nehmen Sie die Bestände nicht zu einem geplanten Stichtag auf, sondern können die Bestandsaufnahme flexibel über das Jahr hinweg durchführen. Das physische Zählen Ihrer Bestände können Sie so beispielsweise planen, wenn Ihre Mitarbeiter gerade über freie Kapazitäten verfügen oder die Bestände gering sind. Damit sparen Sie Zeit und können Ihre Ressourcen besser nutzen. Mit Shopware WMS powered by Pickware können beispielsweise einfach mehrere Mitarbeiter parallel neben Ihrem Alltagsgeschäft eine permanente Inventur durchführen und der Inventurstress zum Stichtag bleibt aus.

Mehr Informationen und eine Anleitung finden Sie in unserem Pickware 1x1 zur permanenten Inventur.



Sie möchten erfahren, wie andere Händler das Optimum aus Ihren Prozessen rausholen? Stellen Sie Ihre Fragen gern in unserer communitybasierten Facebook Gruppe "Pickware Händler & Agenturen".


Nachhaltigkeit im Onlineversand – mehr als nur ein Trend

Verbraucher kaufen immer bewusster!

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Nachhaltige Geschäftskonzepte sind seit geraumer Zeit auf dem Vormarsch. Auch wenn Sie in Ihrem Shop keine explizit nachhaltig hergestellten Produkte vertreiben, haben wir einige Ansätze, wie Sie dennoch die Bedürfnisse Ihrer Kunden auch unter diesem Gesichtspunkt erfüllen. Laut Statista geben nämlich rund 94% der Deutschen an, dass ihnen wenig Verpackungsmüll bei ihrem Onlinekauf wichtig sei. Ganze 73% der Befragten haben sich in der Vergangenheit bereits von diesem Kriterium in ihrer Kaufentscheidung beeinflussen lassen.

Drei gute Gründe für nachhaltigen Onlinehandel

Nachhaltigkeit spielt heutzutage also für viele Käufer eine ausschlaggebende Rolle im Kaufprozess. Für Onlinehändler wirft in diesem Zusammenhang insbesondere das Thema Versand einige knifflige Fragen auf, denn lange Zeit galt hier als einzige Maxime, dem Kunden die gewünschten Produkte auf schnellstem Wege bis vor die Haustür zu liefern. Mit wachsender Bedeutung der Themen rund um Entschleunigung und die Zukunft unseres Planeten ändert sich nicht nur das Denken der Verbraucher, sondern auch viele Onlinehändler beginnen ihre Versandprozesse umzustellen.

Wir haben für Sie drei gute Gründe gesammelt, weshalb es Sinn ergibt, auch Ihre Prozesse nachhaltiger zu gestalten und zeigen Ansätze, wie Sie das Ganze praktisch umsetzen können.

Klimawandel entgegenwirken

Im Hinblick auf den Klimawandel geht es im Onlinehandel in erster Linie darum, unnötigen Verpackungsmüll und Emissionen zu reduzieren. Die Vermeidung von Verpackungsmüll bietet zudem gleich mehrere Vorteile. Neben einem guten ersten Eindruck beim Kunden, der sich nicht über die überflüssige Verpackung aufregt, sparen Sie auch Lager- und Transportkosten. Hierzu gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, so können Sie beispielsweise auf recyclebare Materialien setzen, die Verpackungsgrößen optimieren oder benutzte Verpackungen als Füllmaterial wiederverwenden. Zudem gibt es mittlerweile Angebote wie DHL GoGreen für einen klimafreundlichen Versand. Für den verbleibenden kurzfristig nicht vermeidbaren Emissionsausstoß durch Lager- und Versandprozesse bietet sich der Ausgleich über die Unterstützung von Klimaschutzprojekten an.

Wirtschaftlichkeit erhöhen

Nachhaltigkeit kann sich auch wirtschaftlich für Sie lohnen. Neben den Kosten für Verpackungen zahlen Sie als Onlinehändler nicht nur den Versand, sondern müssen auch für Retouren regelmäßig Geld auf den Tisch legen. Im Schnitt wird jeder achte Artikel zurückgeschickt. Die Senkung der Retourenquote ist also für Sie als Händler ein guter Hebel, um unnötigen Verpackungsmüll, Emissionen und Kosten einzusparen. Wir haben hierzu in unserem Blogbeitrag zur Senkung der Retourenquote 5 praktische Tipps für Sie zusammengestellt.

Um sowohl wirtschaftlich als auch nachhaltig zu sein, gilt es den Versandprozess grundsätzlich so weit wie möglich zu optimieren, um freie Ressourcen zu schaffen und somit sowohl nachhaltig als auch konkurrenzfähig zu sein. Ein Ansatz hierzu ist beispielsweise der Einsatz einer barcodegestützen Prozessführung mit Shopware WMS poweres by Pickware, womit ein hoher Automatisierungsgrad beim Versenden und Einlagern von Ware sowie bei der Inventur garantiert wird.

Image verbessern

Durch das erhöhte Umweltbewusstsein der Kunden ist Nachhaltigkeit mittlerweile auch ein wichtiger Bestandteil des Image. Hier machen sich in erster Linie sichtbare Maßnahmen bemerkbar. Eine Möglichkeit ist die Kunden selbst entscheiden zu lassen, ob sie ihre Pakete alle auf einmal per Sammellieferung oder so schnell wie möglich, in Teillieferungen zugestellt bekommen möchten. Dafür können Sie beispielsweise im Shopware Backend über Einstellungen > Versandkosten zwei verschiedene Versandarten anlegen. Legen Sie hierzu eine für schnellstmöglichen Versand und eine für Sammellieferungen an und geben den Kunden die Chance, aktiv mitzuentscheiden. Weitere Möglichkeiten sich offenkundig für die Umwelt einzusetzen, sind natürlich auch die erwähnte Kompensation von Emissionen und die generelle Unterstützung von Klimaschutzprojekten.

Finger weg vom Greenwashing

Jeder Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Unternehmensphilosophie ist tendenziell richtig und wichtig, doch es ist Vorsicht geboten. Verbraucher merken schnell, wenn es Unternehmen mit ihrer Herangehensweise nicht ernst meinen. So sollte hinter allen Maßnahmen ein ganzheitliches Ziel zur Reduzierung der unternehmensinternen Emissionen stehen. Die Kompensation anfallender Emissionen ist eine Zwischenlösung, eine möglichst starke Reduzierung sollte dabei das langfristige Ziel bleiben. Keine Klimainitiative ist glaubhaft, wenn nicht aktiv und ganzheitlich an der Umstellung von den Prozessen im Unternehmen gearbeitet wird.


Pickware 1x1 – Bestmögliche Erstellung von Barcodes

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Barcodes sind in unserem Alltag nicht mehr weg zu denken. Ob an der Kasse im Supermarkt oder bei der Post, überall helfen die maschinenlesbaren Codes bei der schnellen und fehlerfreien Erfassung von Gegenständen. Auch wir setzen auf den intensiven Einsatz von Barcodes und passenden Scannern, um sämtliche Prozesse mit Shopware WMS und Shopware POS effizient und zuverlässig umzusetzen. Doch beim Erstellen und Ausdrucken der Barcodes gibt es ein paar Dinge zu beachten, damit die Codes später richtig gescannt werden können. Daher geben wir Ihnen in diesem Teil unserer Reihe Pickware 1x1 hilfreiche Tipps, wie Sie gängige Fehler vermeiden und Barcodes in Zukunft noch zuverlässiger scannen.

Barcodes richtig anlegen

Beim Anlegen von Barcodes muss zunächst das benötigte Format berücksichtigt werden, denn je nach Einsatzzweck und Anzahl der zu codierenden Zeichen gibt es viele unterschiedliche Standards. So werden etwa Konsumgüter im europäischen Handel im Format EAN-13 codiert, Güter in den USA im Format UPC-A usw. Wir verwenden in der Standardeinstellung für alle Barcode-Etiketten sowohl zur Lagerplatzbeschriftung, als auch für Artikelbeschriftungen, Kommissionierkisten und Kundenkarten das Format Code128, welches weltweit gültig ist. Daher müssen für alle Etiketten die Bestimmungen dieses Standards berücksichtigt werden. Doch keine Sorge, unser automatischer Etikettenkonfigurator im Shopware Backend nimmt Ihnen bereits die meiste Arbeit ab. Dennoch sollten Sie einige Details beachten.

Damit die Pickware Barcodes optimal gelesen werden können, dürfen diese nicht in ihrer Länge gestreckt oder gestaucht werden, da nur so die Balken und Zwischenräume des Codes für den Scanner ausreichende Abstände aufweisen. Achten Sie daher beim Drucken der vom Konfigurator erzeugten PDF-Vorlagen darauf, diese im richtigen Seitenformat und mit 100% Skalierung auszudrucken. Zudem müssen vor und nach dem Code ausreichend große Ruhezonen freigehalten werden, in welchen sich keine Schrift, Schnittkanten o.ä. befinden. barcode_ruhezone3Nur so kann der Scanner den ersten und letzten Balken des Codes jederzeit optimal erkennen. Die minimale Größe der benötigten Ruhezonen ergibt sich dabei aus der 10-fachen Breite der schmalsten Balken des Codes, was bei den Pickware Barcodes ca. 5mm Freiraum links und rechts entspricht. Wenn Sie mit unserem Etikettenkonfigurator mehrere Barcodes auf Etikettenpapier drucken, achten Sie darauf, dass in den Etikettenvorlagen unter Artikel > Etiketten > Vorlagenkonfiguration für die jeweilige Etikettenart ein Druckrand von mindestens 5mm links und rechts eingestellt ist.

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Weiterhin ist auch auf eine ausreichende Höhe der Barcodes zu achten. Bei Barcodes mit zu geringer Höhe kann bereits ein leichtes Schräghalten des Scanners dazu führen, dass der Code nicht mehr vollständig erfasst wird. Um dies zu vermeiden, sind die Pickware Barcodes bereits in einer ausreichenden Höhe vorkonfiguriert, und sollten nur in Ausnahmefällen kleiner zugeschnitten werden.

Der optimale Druck

Der Pickware Etikettenkonfigurator nimmt Ihnen beim Anlegen der Barcodes bereits die wichtigsten Schritte ab, doch die meisten Leseprobleme von Barcodes sind auf einen fehlerhaften Druck zurückzuführen. Ein wichtiges Kriterium für die optimale Lesbarkeit ist der Kontrast zwischen den Balken des Codes und dem Hintergrund. Drucken Sie die Codes daher immer schwarz auf weißem Hintergrund aus. Zudem ist die Oberfläche des Papiers entscheidend. Diese sollte möglichst matt sein und nicht laminiert werden, da die Reflexionen der Oberfläche das Scannen mit dem Laser erschweren.

Weiterhin ist beim Druck auf das richtige Druckverfahren sowie eine ausreichend hohe Druckauflösung zu achten. Daher empfehlen wir den Druck mit handelsüblichen Laserdruckern, da diese eine gute Druckqualität bieten und der Ausdruck nachträglich nicht verschmiert. Hierbei sollte der Drucker auf eine Auflösung von mindestens 300dpi - 600dpi eingestellt sein, um die Balken ausreichend scharf zu drucken.

Wenn's mal nicht funktioniert

Auch wenn Sie alle Tipps zum richtigen Anlegen und Druck der Barcodes befolgt haben, kann es manchmal dennoch zu Problemen kommen. So kann etwa eine starke Sonneneinstrahlung oder Staub den Barcodescanner behindern, aber auch ungenau gedruckte oder beschädigte EAN-13 Barcodes auf Ihren angebotenen Artikel können zu Problemen führen. In solchen Fällen bieten Ihnen unsere Apps immer die Möglichkeit, auch ohne Barcodes zu arbeiten.

Wenn ein Barcode eines Lagerplatzes mal nicht gescannt werden kann, können Sie den Platz in den Shopware WMS Apps auch jederzeit über die Suche auffinden und zuordnen. Wenn Sie einen Artikel während der Kommissionierung einscannen, und dessen Barcode nicht lesbar ist, bestätigen Sie den Artikel einfach manuell.

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In unserem Kassensystem Shopware POS können Sie betreffende Artikel zudem bequem über die Suchfunktion finden und dem Warenkorb hinzufügen. Und sollte der Scan einer Kundenkarte mal nicht funktionieren, lässt sich der Kunde anhand der aufgedruckten Kundennummer auch manuell über das entsprechende Suchfeld der POS App auffinden.

Doch auch wenn Sie Ihre Prozesse mit den vorgestellten Möglichkeiten ohne Barcodes durchführen können, sollten Sie grundsätzlich immer die Verwendung von Barcodes vorziehen. Nur so ist eine schnelle und fehlerfreie Abwicklung im Lager, Versand und an der Kasse möglich. Wir wünschen Ihnen mit diesen Tipps in Zukunft ein noch schnelleres Picken mit unseren Produkten.


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