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Effiziente Organisation im Lager: Statische vs. dynamische Lagerhaltung

Die Optimierung der Prozesse im Lager ist ein wichtiger Erfolgsfaktor im Handel, da hier ein besonders hohes Potenzial für Kosten- und Zeitersparnis und die Erhöhung der Arbeitsproduktivität besteht. In erster Linie geht es darum, die zur Verfügung stehende Lagerfläche optimal zu nutzen und dabei die Abläufe im Lager und in der Lagerverwaltung so effizient wie möglich zu gestalten. Maßgeblich hierfür ist die Wahl der Art der Lagerorganisation. In der Regel entscheidet man sich zwischen der statischen und der dynamischen bzw. chaotischen Lagerhaltung. Die richtige Wahl ist von verschiedenen Faktoren abhängig und somit von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Im Folgenden haben wir für Sie beide Arten der Lagerhaltung kurz erklärt und ihre Vor- und Nachteile gegenübergestellt.

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Statische Lagerhaltung

Bei der statischen Lagerhaltung, auch Festplatzsystem genannt, wird jedem
eingelagerten Artikel ein fester Platz zugewiesen, wobei der Artikel dann auch nur an genau diesem Platz gelagert werden darf. Diese Form der Lagerhaltung ist vor allem für Unternehmen mit übersichtlichem Lager, mit ausreichend Platz, überschaubarer Artikelmenge und geringen Schwankungen des Lagerbestands sinnvoll.

Vorteile:

  • geringer Lernaufwand bei neuen Fachkräften, da Artikel ihren festen Platz haben
  • Lagerbestand ist schnell zu überblicken
  • Fehlmengen oder Überbestände sind direkt sichtbar
  • manuelle Verwaltung ist möglich und somit eine Warenwirtschaft nicht zwingend erforderlich (obwohl sie in den meisten Fällen auch hier zu einer Effizienzsteigerung führt)

Nachteile:

  • Gefahr der Überlastung der Lagerfläche in Stoßzeiten
  • hoher Platzbedarf
  • keine Optimierung der Lagerprozesse z.B. keine optimalen Laufwege

Dynamische Lagerhaltung

Bei der dynamischen Lagerhaltung, auch Freiplatzsystem genannt, wird dem Artikel kein fester Platz zugeordnet. Stattdessen wird er an einer beliebigen, gerade nicht belegten Stelle, eingelagert. Ein solches System bietet sich vorrangig für Unternehmen mit großer Artikelanzahl, mit häufigem Sortimentswechsel z.B. durch Saisonartikel, Schwankungen der Artikelanzahl und knappem Lagerplatz an. Für eine sinnvolle Nutzung dieser Form der Lagerhaltung ist ein Warenwirtschaftssystem und die Nutzung von Barcodescannern dringend erforderlich.

Vorteile:

  • effizientere Nutzung der Lagerfläche
  • schnellere Einlagerung neuer Artikel
  • Entlastung der Lagermitarbeiter
  • optimierte Prozesse bei der Komissionierung oder Ein- und Auslagerungen
  • bei einer Störung des Laufweges, kann auf einen anderen Lagerplatz des Artikels ausgewichen werden

Nachteile:

  • Abhängigkeit von der Warenwirtschaft
  • erhöhter Aufwand bei der initialen Organisation des Lagers
  • große Sorgfalt bei Buchung der Warenbewegungen erforderlich

Kombination der Lagerhaltungsformen

In der Praxis kommt häufig eine Mischform der statischen und der dynamischen Lagerhaltung zum Einsatz. So werden die Vorteile beider Formen der Lagerhaltung genutzt. Es macht beispielsweise Sinn, Verkaufsrenner immer am gleichen, leicht zugänglichen Platz zu lagern und trotzdem den Rest des Lagers noch dynamisch zu organisieren.

Fazit

Bei der Gegenüberstellung der beiden Arten der Lagerorganisation wird deutlich, dass beide ihre Berechtigung haben. Es gilt je nach Ausgangssituation individuell zu entscheiden, welches System den größeren Mehrwert liefert. Grundsätzlich ist ab einer bestimmten Lagergröße aber immer der Einsatz einer Warenwirtschaft sinnvoll, die zentrale Funktionen wie Lagerverwaltung, Lieferantenmanagement, Einkauf, Auswertungen uvm. abbildet. Eine mögliche Lösung hierfür ist das Shopware ERP powered by Pickware, dass in Kombination mit mobilen Barcodescanner und dem Shopware WMS powered by Pickware alle Funktionen für Verwaltung, Lager und Versand aus einer Hand liefert.


Was eine Warenwirtschaft mitbringen muss und welche Vorteile sie bietet

Was muss ein Warenwirtschaftssystem eigentlich leisten und wie können Sie als Händler davon profitieren? Eine der grundlegenden Herausforderungen des Handels im Bezug auf die Warenwirtschaft ist die Integration verschiedener Verkaufskanäle. Das bedeutet, dass die Warenwirtschaft alle Daten aus dem Onlineshop, von Marktplätzen oder aus dem Ladengeschäft ganz nach dem Omni-Channel-Konzept in einem zentralen System abbilden muss. In diesem Zusammenhang spielen Anforderungen wie Echtzeitsynchronisation, Vermeidung doppelter Datenhaltung und eine zentrale Benutzeroberfläche eine entscheidende Rolle. Hinzukommen klassische funktionale Anforderungen wie die Automatisierung und Optimierung der Prozesse zur Lagerverwaltung, der Bestandspflege und des Einkaufs, die natürlich durch Ihre individuellen Anforderungen ergänzt werden. Einen Leitfaden zur Auswahl der richtigen Warenwirtschaft finden Sie hier. Mit dem Fokus auf die Kunden und die speziellen Anforderungen des E-Commerce stellt das Shopware ERP powered by Pickware hier eine geeignete Option dar.

Shopware ERP powered by Pickware als zentrale Plattform

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Pickware ist eine speziell für Shopware entwickelte Warenwirtschaft, die sich direkt in Shopware integriert. Sie benötigen neben Shopware also kein separates System mit getrennter Datenhaltung, eigener Benutzeroberfläche oder fehleranfälligen Synchronisationsprozessen. Darüber Hinaus bietet Pickware die Möglichkeit über verschiedene Plugins die Warenwirtschaft je nach Bedarf um spezifische Module zu erweitern. Hierbei sind Pickware und alle Plugins nahtlos in das zentrale Backend integriert. Aber auch im Hinblick auf die funktionalen Anforderungen bringt das Shopware ERP powered by Pickware Vorteile mit sich.

Vorteile des Shopware ERP powered by Pickware

  • kostenlos in Shopware PE und PE Plus enthalten
  • Kundenfokus durch hohen Supportstandard und kontinuierliche Weiterentwicklung des Produktes
  • direkte Integration in Shopware ohne Connector ermöglicht:
    • Datenhaltung von Shop und ERP in einem System
    • Echtzeitsynchronisation
    • Nutzung einer gemeinsamen Benutzeroberfläche
    • einfache Installation als Plugin
    • Erhaltung des Shops als Omni-Channel-Kernstück
  • Kompatibilität mit Shopware

Die wichtigsten Funktionen des Shopware ERP powered by Pickware

  • Bestandspflege in Echtzeit
  • Integration aller Prozesse aus Onlineshop, Lager und Filiale in einem System
  • Lagerverwaltung für mehrere Lager und verschiedene Lagerhaltungsarten
  • Picklisten für die Kommissionierung
  • Bewerteter Warenbestand nach LIFO-Prinzip
  • Einkauf und Bestellwesen mit integrierter Lieferantenverwaltung und Bestandsplanung
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Neben diesen Kernfunktionen bietet Pickware noch weitere Funktionen zum Beispiel im Hinblick auf Auswertungen oder die Erstellung von Teilstornorechnungen und demnächst auch eine erweiterte Retourenfunktionalität.

Im Endeffekt soll das Warenwirtschaftssystem Prozesse automatisieren und optimieren und Ihnen als Händler mit intuitiver Handhabung und schneller Abwicklung das Tagesgeschäft bestmöglich erleichtern.


Leitfaden: Auswahl der richtigen Warenwirtschaft Teil 3

Im letzten Teil unserer dreiteiligen Reihe Leitfaden: Auswahl der richtigen Warenwirtschaft gehen wir auf die Spezialisierung von Warenwirtschaftssystemen ein und zeigen auf, dass Systeme, die aus dem Offlinehandel kommen, andere Anforderungen abdecken als solche, die besonders auf den E-Commerce zugeschnitten sind. Vor allem für Onlineshop-Starter, die im Offline-Business zu Hause sind, kann dieses Hintergrundwissen von Nutzen sein. Damit verknüpft ist auch die Auswahl der richtigen Agentur, die einen beim erfolgreichen Betreiben des Onlineshops unterstützt.

Sie haben den Anfang verpasst? Starten Sie mit Teil 1 der Blogreihe Leitfaden: Auswahl der richtigen Warenwirtschaft.

Jede Warenwirtschaft hat Schwerpunkte

wawi_3Welche Funktionen eine Warenwirtschaft erfüllen muss, wird davon bestimmt, in welchem Bereich die Warenwirtschaft eingesetzt werden soll. Daher haben sich verschiedene Warenwirtschaftssysteme mit unterschiedlichen Schwerpunkten etabliert, um die Planung, Steuerung und Kontrolle der Warenströme optimal darzustellen. Die Wahl eines Warenwirtschaftssystems ist abhängig von der Branche (zum Beispiel Lebensmittel, Kleidung, Elektronik, Heimbedarf), den Vertriebswegen (Einzel-, Groß- und Onlinehandel) sowie des Sortiments (Kern-, Voll- und Spezialsortiment). Ist eine WaWi auf den Vertrieb von Kleidung in Warenhäusern wie Karstadt oder Galeria Kaufhof spezialisiert, hat sie möglicherweise Schwächen bei dem Onlinevertrieb, beziehungsweise dem B2C-Vertrieb im Allgemeinen. Meistens decken WaWis einige wenige Anforderungen besonders gut ab und haben Schwächen an anderen Stellen. Informieren Sie sich daher, wo die Kernkompetenz der Warenwirtschaft liegt, die für Sie in Frage kommt.

Warenwirtschaftssysteme, die auf den Onlinehandel spezialisiert sind, bilden in der Regel sehr gut die dort vorherrschenden Prozesse und Anforderungen ab. Rasche Bestellabwicklung, verschiedene Arten der Kommissionierung, Wegeoptimierung, Versandprozesse, Retourenmanagement sind beispielsweise essentielle Grundfunktionen, die spezialisierte E-Commerce Warenwirtschaftssysteme abdecken (sollten) und die in allgemeinen Warenwirtschaften aus dem Offlinehandel fehlen könnten. Schauen Sie also kritisch, ob die WaWis, die für Sie in Frage kommen alle Anforderungen abdecken, die Sie für Ihren Onlinehandel und gegebenenfalls die Kombination von Onlinehandel und Ladengeschäft benötigen.

Agenturen als Unterstützung anfordern

pickware-partner-badgeHaben Sie ein Warenwirtschaftssystem gefunden, das Sie überzeugt, kann es hilfreich sein, auf eine Agentur zurückzugreifen, die Sie bei dem Aufsetzen des Onlineshops und der Warenwirtschaft bestmöglich unterstützt. Empfehlenswert ist es, eine Agentur auszusuchen, die sich mit dem gewählten Warenwirtschaftssystem auskennt und Erfahrung mitbringt. Der Anbieter Ihrer WaWi veröffentlicht dazu möglicherweise eine Partnerliste. Bei Pickware führen wir regelmäßige Pickware Partner Trainings durch. Nach Abschluss des Trainings bekommen die teilgenommenen Agenturen ein Zertifikat und sind offizielle Pickware Partner Agenturen. Zusätzlich ist es natürlich wichtig, dass das Vertrauensverhältnis gegeben ist und Sie sich gut beraten und aufgehoben fühlen.

Mehrere Agenturen für unterschiedliche Aufgaben

Wie bei einer Warenwirtschaft ist auch hier zu bedenken, dass eine Agentur möglicherweise nicht alle Aufgaben gleich gut erfüllen kann. Abhängig von Ihren Wünschen ist es empfehlenswert, die unterschiedlichen Schwerpunkte der Agenturen zu beachten. Während eine Agentur die WaWi sehr gut im Griff hat, die technische Betreuung und Umsetzung beherrscht und gar bei individuellen Programmierungswünschen behilflich sein kann, ist möglicherweise die Expertise im Bereich Content oder SEO weniger gegeben. Im Zweifelsfall ist es daher ratsam, eine weitere Agentur mit der Content- und SEO-Betreuung zu beauftragen.



Mit den Kriterien, Hilfestellungen und Denkanstößen, aus unserer dreiteiligen Warenwirtschaftsserie haben wir Ihnen Handwerkszeug mitgegeben, das die Suche nach einer geeigneten Warenwirtschaft erleichtern und vereinfachen soll. Es sind noch Fragen Ihrerseits offen geblieben? Schreiben Sie uns oder rufen Sie an – wir freuen uns, Ihnen weiterhelfen zu dürfen.


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