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Experteninterview: Erfolgreich mit dem Shopsystem Shopware durchstarten

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Shopware ist mit über 100.000 zufriedenen Kunden einer der führenden Anbieter von Shopsystemen in Deutschland. Du bist also mit der E-Commerce Lösung von Shopware bestens ausgerüstet, um mit deinem Onlineshop durchzustarten. Da es als E-Commerce Anfänger einiges für dich zu beachten gilt, haben wir bei Shopware nachgefragt, worauf es ankommt. Als Expertin beantwortet uns Lena Hellmeister aus dem Shopware Sales Team die wichtigsten Fragen, die es rund um die Einrichtung des Shopsystems Shopware zu beachten gilt.

Pickware: Vorab kurz zu dir, Lena. Was sind deine Aufgaben bei Shopware und wie lange bist du schon dort?

Lena: Ich bin als Key Account Manager Technologie Partner bei der Shopware AG tätig. Dabei sorge ich dafür, dass alle gemeinsamen E-Commerce Projekte erfolgreich ablaufen. Ich mache das seit knapp zweieinhalb Jahren.

Was sind für mich als Onlinehändler Voraussetzungen und erste Schritte, um meinen Shopware Onlineshop einzurichten?

Bevor du als Händler mit Shopware durchstartest, solltest du dir vorab über einige grundlegende, prozessuale Fragestellungen im Klaren sein. Dazu empfehlen wir dir, einen Blick auf bereits im Einsatz befindliche Systeme, auf die bestehende IT-Infrastruktur und auf die vorhandenen Schnittstellen zu werfen. Als Händler solltest du dir darüber bewusst sein, welche Drittsysteme benötigt werden und auf welche Abhängigkeiten geachtet werden muss. Wenn du dich mit der Beantwortung dieser Fragen beschäftigst, hast du bereits ein viel klareres Anforderungsprofil, an dem du dich bei der Einrichtung orientieren kannst – und dein Onlineshop ist zum Greifen nah!

Was sind die größten “Stolpersteine” auf dem Weg zum fertigen Onlineshop?

Viele Anbieter von E-Commerce Software erschweren Nutzern den Weg zum fertigen Onlineshop dadurch, dass Anbindungen komplex, langwierig und teuer sind. Deshalb bieten wir von Shopware unseren Kunden einen möglichst einfachen Start ihres eigenen Onlineshops, indem wir zum Beispiel die Anbindung unseres Shopsystems in eine bestehende Prozesslandschaft reibungslos ermöglichen.



Ein weiteres großes Hindernis liegt häufig in der mangelnden Anpassungsfähigkeit vieler Shopsysteme an sich ändernde Anforderungen nach Launch des Shops. Aus Erfahrung wissen wir, dass oftmals erst zu einem späteren Zeitpunkt, während des laufenden Betriebes und bei anhaltendem Wachstum des Onlineshops neue Anforderungen entstehen, denen die bisher verwendete Shopsoftware in der Regel nicht mehr gerecht werden kann. Es folgt nicht selten ein Knick in der Wachstumsphase – bedingt durch ein zeit- und kostenintensives Migrationsprojekt auf ein flexibleres E-Commerce-System. Mit einer Technologie, die es ermöglicht, den kompletten Wachstumspfad zu beschreiten, haben wir auch hier eine Lösung geschaffen.

Welche Rolle spielt die Anbindung von anderen Verkaufskanälen wie Marktplätzen, sozialen Kanälen und Ladengeschäften?

In unserer vernetzten Welt nimmt die Zahl der internetfähigen Geräte, die uns zur Verfügung stehen, rasant zu. Gleichzeitig gibt es heute eine hohe Vielfalt an unterschiedlichen Verkaufskanälen. Diesem Nutzungsverhalten haben wir uns spätestens mit der Entwicklung von Shopware 6 vollständig angepasst. Über deine Shopware Administration hast du als Händler daher die Möglichkeit, nicht nur deinen klassischen Onlineshop, sondern völlig unterschiedliche Verkaufskanäle zu bedienen.

Ein Verkaufskanal kann beispielsweise eine Marktplatz-Anbindung, eine Integration in eine App, ein Blog oder andere Drittsysteme wie Facebook und Instagram sein. Dabei bleibt Shopware auch bei der Nutzung vieler verschiedener Verkaufskanäle stets das führende System. Die Shopware Umgebung dient dir also als zentrale Basis, in der Produktdaten, Bestellungen, Mediadaten und weiterer Content verwaltet und in den verschiedenen definierten Kanälen berücksichtigt werden. Unser Ziel ist es, dich bestmöglich dabei zu unterstützen, deine Marke und deine Produkte auf den unterschiedlichen Verkaufskanälen für verschiedenste Kundengruppen erlebbar und verfügbar zu machen.

Wie kann ich mich als Händler mit der Shopware Community vernetzen und beispielsweise mit anderen Händlern über ihre Erfahrungen austauschen?

Als Anbieter von Open-Source-Software haben wir naturgemäß großes Interesse an einem engen Austausch mit unserer Community. Um diesen zu gewährleisten, pflegen wir die unterschiedlichsten Kommunikationskanäle. Dazu zählen etwa unser Developer Slack Channel, Facebook Gruppen, Twitter Accounts oder das Shopware Forum. Hier ist die Community aktiv und kann sich austauschen. Aber auch unsere Events, etwa der Shopware Community Day oder spezielle Meetups, eignen sich perfekt zu diesem Zweck.

Gibt es besonders für mich als E-Commerce Einsteiger empfehlenswerte Plugins für meinen Shopware Shop?

Das können wir dir leider nicht pauschal beantworten, da mit derzeit 3.500 Plugins eine große Zahl an Erweiterungen zur Verfügung steht, die für jedes Geschäftsmodell eine andere Relevanz haben können. Was wir dir aber empfehlen, ist den Shopware Store als Anlaufstelle zu nutzen. Hier kannst du die große Vielfalt der Funktionen entdecken, die ganz individuelle Business-Cases ermöglichen. Der API-First-Ansatz von Shopware 6 erlaubt es außerdem, noch nicht existente Schnittstellen zu implementieren. Gerne beraten wir dich auch persönlich zu deinem Onlineshop und stehen dir für alle deine Fragen zur Verfügung.

Vielen Dank, liebe Lena, für das Interview.


Nachhaltigkeit im Onlineversand – mehr als nur ein Trend

Verbraucher kaufen immer bewusster!

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Nachhaltige Geschäftskonzepte sind seit geraumer Zeit auf dem Vormarsch. Auch wenn du in deinem Shop keine explizit nachhaltig hergestellten Produkte vertreibst, haben wir einige Ansätze, wie du dennoch die Bedürfnisse deiner Kunden auch unter diesem Gesichtspunkt erfüllen kannst. Laut Statista geben nämlich rund 94% der Deutschen an, dass ihnen wenig Verpackungsmüll bei ihrem Onlinekauf wichtig sei. Ganze 73% der Befragten haben sich in der Vergangenheit bereits von diesem Kriterium in ihrer Kaufentscheidung beeinflussen lassen.

Drei gute Gründe für nachhaltigen Onlinehandel

Nachhaltigkeit spielt heutzutage also für viele Käufer eine ausschlaggebende Rolle im Kaufprozess. Für Onlinehändler wirft in diesem Zusammenhang insbesondere das Thema Versand einige knifflige Fragen auf, denn lange Zeit galt hier als einzige Maxime, dem Kunden die gewünschten Produkte auf schnellstem Wege bis vor die Haustür zu liefern. Mit wachsender Bedeutung der Themen rund um Entschleunigung und die Zukunft unseres Planeten ändert sich nicht nur das Denken der Verbraucher, sondern auch viele Onlinehändler beginnen ihre Versandprozesse umzustellen.

Wir haben für dich drei gute Gründe gesammelt, weshalb es Sinn ergibt, auch deine Prozesse nachhaltiger zu gestalten und zeigen Ansätze, wie du das Ganze praktisch umsetzen kannst.

Klimawandel entgegenwirken

Im Hinblick auf den Klimawandel geht es im Onlinehandel in erster Linie darum, unnötigen Verpackungsmüll und Emissionen zu reduzieren. Die Vermeidung von Verpackungsmüll bietet zudem gleich mehrere Vorteile. Neben einem guten ersten Eindruck beim Kunden, der sich nicht über die überflüssige Verpackung aufregt, sparst du auch Lager- und Transportkosten. Hierzu gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, so kannst du beispielsweise auf recyclebare Materialien setzen, die Verpackungsgrößen optimieren oder benutzte Verpackungen als Füllmaterial wiederverwenden. Zudem gibt es mittlerweile Angebote wie DHL GoGreen für einen klimafreundlichen Versand. Für den verbleibenden kurzfristig nicht vermeidbaren Emissionsausstoß durch Lager- und Versandprozesse bietet sich der Ausgleich über die Unterstützung von Klimaschutzprojekten an.

Wirtschaftlichkeit erhöhen

Nachhaltigkeit kann sich auch wirtschaftlich für dich lohnen. Neben den Kosten für Verpackungen zahlst du als Onlinehändler nicht nur den Versand, sondern musst auch für Retouren regelmäßig Geld auf den Tisch legen. Im Schnitt wird jeder achte Artikel zurückgeschickt. Die Senkung der Retourenquote ist also für dich als Händler ein guter Hebel, um unnötigen Verpackungsmüll, Emissionen und Kosten einzusparen. Wir haben hierzu in unserem Blogbeitrag zur Senkung der Retourenquote 5 praktische Tipps für dich zusammengestellt.

Um sowohl wirtschaftlich als auch nachhaltig zu sein, gilt es den Versandprozess grundsätzlich so weit wie möglich zu optimieren, um freie Ressourcen zu schaffen und somit sowohl nachhaltig als auch konkurrenzfähig zu sein. Ein Ansatz hierzu ist beispielsweise der Einsatz einer barcodegestützen Prozessführung mit Pickware WMS, womit ein hoher Automatisierungsgrad beim Versenden und Einlagern von Ware sowie bei der Inventur garantiert wird.

Image verbessern

Durch das erhöhte Umweltbewusstsein der Kunden ist Nachhaltigkeit mittlerweile auch ein wichtiger Bestandteil des Image. Hier machen sich in erster Linie sichtbare Maßnahmen bemerkbar. Eine Möglichkeit ist, die Kunden selbst entscheiden zu lassen, ob sie ihre Pakete alle auf einmal per Sammellieferung oder so schnell wie möglich, in Teillieferungen zugestellt bekommen möchten. Dafür kannst du beispielsweise im Shopware Backend über Einstellungen > Versandkosten zwei verschiedene Versandarten anlegen. Lege hierzu eine für schnellstmöglichen Versand und eine für Sammellieferungen an und gib den Kunden die Chance, aktiv mitzuentscheiden. Weitere Möglichkeiten sich offenkundig für die Umwelt einzusetzen, sind natürlich auch die erwähnte Kompensation von Emissionen und die generelle Unterstützung von Klimaschutzprojekten.

Finger weg vom Greenwashing

Jeder Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Unternehmensphilosophie ist tendenziell richtig und wichtig, doch es ist Vorsicht geboten. Verbraucher merken schnell, wenn es Unternehmen mit ihrer Herangehensweise nicht ernst meinen. So sollte hinter allen Maßnahmen ein ganzheitliches Ziel zur Reduzierung der unternehmensinternen Emissionen stehen. Die Kompensation anfallender Emissionen ist eine Zwischenlösung, eine möglichst starke Reduzierung sollte dabei das langfristige Ziel bleiben. Keine Klimainitiative ist glaubhaft, wenn nicht aktiv und ganzheitlich an der Umstellung von den Prozessen im Unternehmen gearbeitet wird.


Ihre Ostergeschenke im Shopware Community Store & Pickware Shop

Schokolade und Ostereier sind schon längst nicht mehr das Einzige, das an Ostern verschenkt wird. Neben seinem traditionellen Hintergrund ist Ostern mit der Zeit zu einem Fest geworden, an dem auch vermehrt kleine Geschenke ausgetauscht werden. Damit hat sich das Osterfest über die Jahre hinweg zu einem der wichtigsten Events im E-Commerce entwickelt. Ein Grund mehr, das Ostergeschäft und die damit verbundenen Absatzmöglichkeiten für sich zu nutzen.

3 Tipps wie Sie mehr aus Ihrem Ostergeschäft herausholen

1. Stimmen Sie Ihre Kunden auf Ostern ein

Ein frühlingshaftes Design Ihrer Startseite oder ein thematisch passender Osternewsletter sind gute Möglichkeiten, um die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden zu gewinnen. Legen Sie den Fokus darauf, dass die Produkte, die Sie in Ihrem Onlineshop um die Osterzeit herum bewerben, thematisch zum Frühling und zu Ostern passen. So bietet es sich je nach Branche an beispielsweise Frühlingsmode oder Osterdekoration zu bewerben.

2. Locken Sie mit Osterrabatten

Viele Kunden halten gezielt Ausschau nach Osterrabatten, da sie bereits wissen, dass zahlreiche Onlineshops diese an den Feiertagen anbieten. Branchenabhängig können Sie Ihre Kunden unter anderem mit Rabatten, kleinen Geschenken oder kostenlosem Versand locken. Gleichermaßen können Sie Ihre Rabattaktionen auf die einzelnen Feiertage rund um Ostern abstimmen – dadurch sorgen Sie gleich an mehreren Tagen für Traffic in Ihrem Onlineshop.

Auch wir haben in diesem Jahr ein Ostergeschenk für Sie. Wir bieten Ihnen im Shopware Community Store und in unserem Pickware Shop tolle Rabatte auf alle unsere Kaufplugins und die gesamte Hardware.

3. Binden Sie Ihre Kunden ein

Vergessen Sie nicht aktiv mit Ihren Kunden in Kontakt zu treten. Über Social Media empfiehlt es sich mitunter, ein kleines Gewinnspiel zu veranstalten, bei dem Kunden Beiträge liken oder mit einer kleinen Geschichte kommentieren müssen. Auch eine digitale Ostereiersuche auf Ihrer Website, die die Kunden dazu anregt, sich mit Ihren Produkten auseinanderzusetzen, ist ein hilfreiches und spielerisches Tool, um Ihren Ostersale voranzutreiben.

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Unsere zahlreichen Produkte unterstützen Sie, damit Sie auch für künftige Feiertage gut gewappnet sind. Stöbern Sie im Shopware Community Store und finden heraus, welche Module Ihnen noch für Ihren Onlineshop fehlen, denn in der Osterwoche vom 15.04. - 23.04. heißt es dann:

Sparen Sie 20% im Ostersale

Um den Rabatt in unserem Pickware Shop einzulösen, geben Sie in dem dafür vorgesehenen Feld den Gutscheincode: OSTERN20 ein. Der Code gilt für die gesamte Hardware.

Wir wünschen Ihnen frohe Ostern, ein tolles Ostergeschäft und ein schönes verlängertes Wochenende!


Mehr Umsatz dank Kundenbewertungen

Kundenbewertungen sind aus dem E-Commerce nicht mehr wegzudenken und stellen laut einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom das wichtigste Entscheidungskriterium beim Online-Shopping dar. Zwei Drittel der Befragten gaben an, Kundenbewertungen in Onlineshops als Entscheidungshilfe vor dem Kauf von Produkten heranzuziehen. Die Produktbewertungen erleichtern dabei nicht nur Ihren Kunden die Kaufentscheidung, sie haben auch einen positiven Einfluss auf die Conversion Rate und den Umsatz Ihres Onlineshops.

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Die wichtigsten Vorteile von Kundenbewertungen:

Authentische Kundenbewertungen

  • schaffen Vertrauen.
  • erhöhen Conversion Rate und Umsatz.
  • führen zu besseren Suchmaschinenrankings.
  • minimieren die Retourenquote.

So machen Sie sich das Potenzial der Kundenbewertungen optimal zu Nutze:

1. Aufwand minimieren: Machen Sie Ihren Kunden den Bewertungsprozess so einfach wie möglich.

2. Vertrauen schaffen: Nutzen Sie ein Bewertungssystem von einem seriösen Anbieter, der für Sicherheit und Vertrauen bekannt ist (z.B. Trusted Shops) und verzichten Sie unbedingt auf Fake-Bewertungen.

3. Aktive Aufforderung: Fordern Sie Ihre Kunden aktiv auf, die Produkte nach dem Kauf zu bewerten. Dabei können Sie auch durch Rabattaktionen, Gutscheine, kostenlosen Versand o.Ä. Anreize zur Produktbewertung schaffen. Ebenfalls ist es sinnvoll, die Bewertungsmöglichkeiten an verschiedenen Stellen in die Customer Journey einzubinden.

4. Auf negative Bewertungen reagieren: Negative oder neutrale Bewertungen sollten nicht gelöscht werden. Sie sorgen für Glaubwürdigkeit und Authentizität, schließlich ist es normal, dass nicht immer jeder Kunde zu 100% mit einem Produkt zufrieden ist. Reagieren Sie lieber mit einem sachlichen und freundlichen Kommentar auf die negative Bewertung.

5. Feedback analysieren: Nutzen Sie positives sowie negatives Feedback zur kontinuierlichen Verbesserung Ihres Angebots und Ihrer Qualitätsstandards.

Echte Kundenbewertungen bieten Ihnen sowie Ihren Kunden zahlreiche Vorteile. Es lohnt sich demnach dranzubleiben und das Potenzial der Kundenbewertungen gezielt für sich zu nutzen. Im Shopware Community Store finden sich zahlreiche Plugins, die Sie beim Thema Produktbewertungen unterstützen.

Produktbewertungen tragen dazu bei, Produkte zu verbessern und helfen anderen Kunden dabei, ein passendes Produkt zu finden. Auch wir freuen uns jederzeit über Ihre persönlichen Bewertungen für unsere Plugins im Shopware Community Store. Helfen auch Sie dabei, anderen Kunden die Entscheidung zu erleichtern!


Kommissionierungsarten im Überblick – mehr Effizienz in deinem Lager

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Einzelkommissionierung, Rollende Kommissionierung, Sammelkommissionierung – wie unterscheiden sich diese Kommissionierungsarten und wann sollten sie eingesetzt werden? Die Kommissionierung ist der teuerste Prozess in der Logistik. Demnach lohnt es sich durch effiziente und optimale Kommissionierprozesse Zeit und somit Kosten einzusparen, wobei die eingesetzte Kommissionierstrategie eine wesentliche Rolle spielt.

Doch welche Kommissionierstrategie ist die Beste? Auf diese Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort. Je nach Lagerstruktur, Anzahl täglicher Bestellungen, Artikelgewicht und -größe, Anzahl Bestellpositionen etc. unterscheiden sich die Anforderungen sowie die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Kommissionierungsarten. Es kann sogar Sinn ergeben, alle drei Kommissionierarten in Kombination einzusetzen und situationsabhängig zu entscheiden, welche die meisten Vorteile bietet.

Einzelkommissionierung

Wie der Name schon sagt, wird bei der Einzelkommissionierung jede Bestellung einzeln abgearbeitet. Der Lagermitarbeiter nimmt eine einzelne Bestellung auf und kommissioniert die darin enthaltenen Positionen. Im Anschluss wird der Auftrag am Packtisch weiterverarbeitet und für den Versand vorbereitet.

Diese Kommissionierstrategie eignet sich vor allem in kleineren Lagern mit einer geringen Anzahl täglicher Bestellungen. Aber auch bei Bestellungen, die eine überdurchschnittlich große Anzahl an Artikeln oder sehr große oder schwere Artikel enthalten, ist die Einzelkommissionierung sinnvoll. Aufgrund der getrennten Bearbeitung der Bestellungen entstehen bei dieser Methode lange Laufwege und ein hoher Zeitaufwand. Bei einer großen Anzahl an Bestellungen mit wenigen kleinen Artikeln oder Einpöstern ist diese Methode deshalb nicht zu empfehlen. Wie das mit Pickware WMS abläuft, erfährst du in unserem Pickware Tutorial zur Einzelkommissionierung.

Rollende Kommissionierung

Bei der Rollenden Kommissionierung (auch bekannt als Boxen-Kommissionierung) werden mehrere Bestellungen (i. d. R. 6–9) gleichzeitig bearbeitet. Dabei wird eine bestimmte Anzahl an Bestellungen aufgenommen und jeder Bestellung eine Kommissionierkiste auf einem Kommissionierwagen zugewiesen. Die Positionen der Bestellungen werden in einer Pickliste zusammengefasst. Während der Kommissionierung werden die Artikel in die verschiedenen Kisten einsortiert, sodass die Aufträge im Anschluss am Packtisch nur noch kistenweise weiterverarbeitet und versandbereit gemacht werden müssen.

Diese Strategie eignet sich besonders für mittelgroße bis große Lager mit einer großen Anzahl an Bestellungen und möglichst kleinen Artikeln. Durch die gleichzeitige Kommissionierung mehrerer Aufträge sparst du dir doppelte Laufwege und somit kostbare Zeit. Um diese Strategie einzusetzen, sind ausreichend große Gänge für den Kommissionierwagen in deinem Lager notwendig. Diese Strategie ist nur bei kleinen Artikel möglich, die direkt in Kisten kommissioniert werden können. Wie das mit Pickware WMS abläuft, erfährst du in unserem Pickware Tutorial zur Rollenden Kommissionierung.

Sammelkommissionierung

Bei der Sammelkommissionierung werden ebenfalls mehrere Bestellungen (i. d. R. bis zu 20) auf einmal verarbeitet. Der Unterschied zur Rollenden Kommissionierung liegt darin, dass alle Artikel in nur einen Behälter kommissioniert werden. Erst nach der Kommissionierung werden die Artikel dann am Packtisch – meistens von einem zweiten Mitarbeiter – den einzelnen Aufträgen zugeordnet.

Diese Strategie eignet sich besonders bei großen Lagern mit einer sehr großen Anzahl an Bestellungen mit vielen verschiedenartigen Artikeln, da die Artikel im Gegensatz zur Rollenden Kommissionierung nicht in gleich große Kommissionierkisten passen müssen. Durch die Arbeitsteilung zwischen Picker und Packer werden sehr kurze Kommissionierzeiten erreicht und die große Anzahl an gleichzeitig kommissionierten Aufträgen reduziert die Laufwege. Auch für die Sammelkommissionierung bietet Pickware WMS eine effiziente Lösung. Hier geht's zum Pickware Tutorial zur Sammelkommissionierung.

Dynamische Kommissionierung mittels Pickprofilen

Mittels individueller Pickprofile können deine Mitarbeiter die kommissionierbereiten Bestellungen für die einzelnen Kommissionierarten beispielsweise nach Einpöster-Bestellungen oder Bestellungen mit besonders vielen oder großen Artikeln filtern. Mit den mobilen Pickware WMS Scannern ist ein flexibler Wechsel der Kommissionierstrategie mit wenigen Klicks möglich. So nutzt du das Potenzial der dynamischen Kommissionierung und passt diese optimal an die aktuellen Gegebenheiten an. In unserem Pickprofile Tutorial zeigen wir dir, wie du mit Pickware WMS individuelle Pickprofile einrichtest, um den Kommissionierprozess an deine Bedürfnisse anzupassen.

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Du pickst noch mit manuellen Picklisten auf Papier?

Pick-by-Paper ist in der Praxis immer noch die meistgenutzte Kommissioniermethode, obwohl sie weder zeitgemäß noch effizient ist. Die Fehlerquote und der Zeitaufwand sind sehr hoch und es kann lediglich einzeln kommissioniert werden. Eine flexible und dynamische Kommissionierung mit Rollender oder Sammelkommissionierung ist unmöglich. Mittels barcodebasierter Kommissionierung mit digitalen Picklisten auf mobilen Geräten optimierst du deine Prozesse im Versand und minimierst Packfehler. Dank der Echtzeitsynchronisation mit deinem Shopware Backend kann der aktuelle Status des Kommissioniervorgangs jederzeit verfolgt werden. Ein Wechsel auf Pick-by-Scan mit der Pickware WMS Versand App lohnt sich also.

Mehr zum Thema gibt es auch in unserem kostenfreien Webinar:



Recap: Unsere Messesaison 2018

Englische Version siehe unten / English version see below

Deutschland, England, Niederlande - die Messesaison 2018 hat uns, neben den auf der Hand liegenden Terminen in Deutschland, zu Beginn des Jahres auch in die Niederlande und kürzlich erst nach England geführt. Mit unserer Teilnahme an der DMEXCO und der eCommerce Expo beenden wir die diesjährige Messesaison. Sowohl in Köln als auch in London haben wir an zwei Messetagen zahlreiche Besucher für Pickware begeistern können und die neuesten Features von Shopware ERP, WMS und POS powered by Pickware präsentiert sowie exklusive Einblicke in die kommenden Updates gewährt.

Großer Ansturm auf der DMEXCO 2018

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Mit rund 41.000 Fachbesuchern, über 1000 Ausstellern, mehr als 550 Rednern und zahlreichen spannenden Vorträgen war Köln während der DMEXCO der Mittelpunkt der Digitalbranche. Selbstverständlich haben wir uns die wichtigste Fachmesse der Branche nicht entgehen lassen und waren an beiden Tagen mit von der Partie. Als offizieller Mitaussteller von Shopware haben wir in unzähligen persönlichen Gesprächen die neuesten Pickware Features vorgestellt. Der neue Shopware Stand, inklusive Vortragsbühnen, stellte sich dabei als wahrer Besuchermagnet heraus, sodass unser diesjähriges Messeteam sich fortwährend mit den zahlreichen Interessenten rund um Pickware in regem Austausch befand. Auf den neuen Bühnen des Shopware Standes haben wir darüber hinaus an beiden Messetagen einen informativen Vortrag über die Vorteile einer direkt in das Shopsystem integrierten Warenwirtschaft angeboten. Der große Ansturm auf unser Pickware Team und das immense Interesse an unseren Produkten hat uns auch dieses Jahr nicht enttäuscht, sodass wir bereits voller Vorfreude auf eine erfolgreiche DMEXCO im kommenden Jahr blicken.

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Erfolgreicher Abschluss in London

Nur eine Woche nach unserem Besuch in Köln hat uns die diesjährige Messesaison auf die eCommerce Expo nach London geführt. Das zweite Jahr in Folge waren wir hier ebenfalls als Mitaussteller von Shopware vertreten. Im Gleichschritt mit der Internationalisierung von Shopware haben wir mit großer Freude unseren englischsprachigen Interessenten die Möglichkeiten, die sich aus der Kombination von Pickware und Shopware bieten, vorgestellt.

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Wie bei unseren Messeauftritten üblich hatten wir unsere Shopware WMS Scanner und unser Kassensystem Shopware POS dabei, um die verschiedenen Pickware Prozesse und das Optimierungspotenzial, das wir damit bieten, live vor Ort zu präsentieren. Da in England insbesondere Click&Collect bereits ein etablierter plattformübergreifender Prozess ist, konnten wir hier mit unserem Zusammenspiel aus Shopware ERP und POS powered by Pickware punkten. Nach zwei erfolgreichen Tagen am Shopware Messestand nehmen wir zahlreiche Eindrücke und neue Ideen mit nach Hause.

Bis nächstes Jahr

Mit der eCommerce Expo geht für uns die Messesaison für dieses Jahr zu Ende. Wir blicken zufrieden auf den persönlichen und informativen Austausch mit Pickware Interessenten und Kunden zurück und freuen uns entsprechend bereits auf ein spannendes Messejahr 2019. Bis dahin arbeiten wir weiterhin fokussiert an der stetigen Weiterentwicklung und Optimierung unseres Produktangebots.


Germany, England, the Netherlands - the 2018 trade show season took us to the Netherlands at the beginning of the year and recently to England, in addition to the obvious dates in Germany. With our participation at DMEXCO and eCommerce Expo we end this year's trade show season. In London as well as in Cologne we took advantage of two days of trade show to excite numerous visitors for Pickware, present the latest features of Shopware ERP, WMS und POS powered by Pickware and grant some exclusive insights into the upcoming updates.

Great rush at the DMEXCO 2018
With around 41,000 trade visitors, over 1000 exhibitors, more than 550 speakers and numerous exciting lectures, Cologne was the centre of the digital industry during DMEXCO. Of course, we didn't miss the most important trade show of the industry. As an official co-exhibitor of Shopware, we presented the latest Pickware features in countless personal conversations. The new Shopware booth, including speaker stages, attracted many visitors, so that this year's trade show team was constantly involved in vivid discussions with the numerous interested parties around Pickware. During both days of the trade show we offered an informative presentation on one of the speaker stages of the Shopware booth about the advantages of an ERP, which is directly integrated into the shop system. The great run on our Pickware team and the immense interest in our products did not disappoint us this year, so that we are already looking forward to a successful DMEXCO in 2019.

Successful season finale in London
Just one week after our visit to Cologne, this year's trade show season took us to the eCommerce Expo in London. The second year in a row, we participated as co-exhibitors of Shopware. In step with the ongoing internationalisation of Shopware, we were delighted to present the opportunities offered by combining Pickware and Shopware to our visitors.
As usual at our trade show appearances, we took along our Shopware WMS scanner and our Shopware POS hardware to present the different Pickware processes and the optimization potential we offer live on site. Since Click&Collect is already an established cross-platform process in England, we are up to date with the interaction of Shopware ERP and POS powered by Pickware. After two successful days at the Shopware booth, we took home numerous new impressions and ideas.

Until next year
The eCommerce Expo marks the end of this year's trade show season for us. With satisfaction we look back on the personal and informative exchange with Pickware prospects and customers. Hence we are already looking forward to an exciting trade show year 2019. Until then we will continue to focus on the continuous development and optimisation of our products.


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