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Tipps rund um deinen Onlineshop: Steuergrundlagen für Shopbetreiber

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Für einen erfolgreichen Einstieg in den E-Commerce kommen Shopbetreiber oftmals nicht an dem komplexen Thema Steuern vorbei. Auch wenn du dir gleich zu Beginn Unterstützung durch einen Steuerberater holst, ist ein Grundverständnis der anfallenden Steuern rund um deinen Onlineshop hilfreich, um die Zusammenarbeit mit deinem Steuerberater zu vereinfachen und Schwierigkeiten mit den Steuerbehörden zu vermeiden. Nicht zuletzt für Themen wie den anstehenden Jahresabschluss und die temporäre Änderung der Mehrwertsteuer, ist ein grundlegendes Steuerwissen unumgänglich. Wir geben dir einen Überblick über die wichtigsten Steuerarten, die rund um deinen Onlineshop anfallen und zeigen dir, mit welchem Pickware Plugin du deinen Jahresabschluss unkompliziert abwickelst.

Welche Arten von Steuern fallen für Shopbetreiber an?

Wer in Deutschland über einen Onlineshop Produkte verkauft, muss zunächst beim Gewerbeamt ein Gewerbe anmelden. Die drei wichtigsten Steuerarten, die anschließend für Shopbetreiber anfallen sind: Umsatzsteuer, Gewerbesteuer und Einkommensteuer. Abhängig von der angemeldeten Unternehmensform kann auch eine Körperschaftsteuer anfallen. Diese muss von Unternehmen abgeführt werden, die eine Kapitalgesellschaft gebildet haben. Darunter fallen Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH), Aktiengesellschaften (AG), Unternehmensgesellschaften (UG) und Limiteds (Ltd).

Umsatzsteuer

Die Umsatzsteuer umfasst alle von dir gezahlten und erhaltenen Mehrwertsteuerbeträge. Dazu gehört sowohl die Mehrwertsteuer, die die Kunden beim Kauf in deinem Shop bezahlen als auch die von dir gezahlte Mehrwertsteuer, die beim Einkauf deiner Waren beim Lieferanten anfällt. Die Mehrwertsteuerbeträge, die durch deinen Einkauf anfallen, werden auch als Vorsteuer bezeichnet, da sie zunächst von dir an die Lieferanten oder Dienstleister bezahlt werden, jedoch mit der nächsten Umsatzsteuervoranmeldung vom Finanzamt erstattet werden.

Regelmäßige Umsatzsteuervoranmeldungen zu erstellen, sowie die mit Ablauf des Kalenderjahres anstehende Umsatzsteuerjahreserklärung, geht insbesondere für kleinere Betriebe mit einem unverhältnismäßig großen Aufwand einher. Daher gilt für Kleinunternehmer, deren Umsatz im vorangegangenen Kalenderjahr weniger als 17.500 Euro betrug und im laufenden Kalenderjahr 50.000 Euro nicht übersteigt, die Möglichkeit, die Kleinunternehmerregelung in Anspruch zu nehmen. Diese vereinfacht Themen wie Buchhaltung, Rechnungsstellung und Steuern, eignet sich jedoch nicht für Unternehmen, die mit gewerblichen Kunden arbeiten, oder mit hohen laufenden Investitionen rechnen, da die Umsatzsteuervoranmeldung hier mehr Vorteile bietet.

Gewerbesteuer

Die Gewerbesteuer wird von Städten und Kommunen erhoben. Hierbei spielt es keine Rolle, ob du vor Ort ein Ladengeschäft betreibst, oder deine Geschäfte nur online abwickelst. Was zählt, ist, wo du dein Gewerbe angemeldet hast und dass du von dort aus Umsätze generierst. Dort, wo dein Gewerbe gemeldet ist, zahlst du auf den Gewinn bzw. den Gewerbeertrag deines Unternehmens Gewerbesteuer. Dies ist insbesondere wichtig, da der Gewerbesteuersatz von den verschiedenen Gemeinden festgelegt wird und ortsabhängig variieren kann. Eine geschickte Standortwahl kann sich daher vor allem für Onlinehändler rentieren, die nicht planen in Zukunft ein Ladengeschäft zu öffnen.

Für die Gewerbesteuer gilt ein Freibetrag von 24.500 Euro. Alle Einkünfte unter dem Freibetrag sind für Einzelunternehmer und Personengesellschaften (GbR) gewerbesteuerfrei. Der Freibetrag gilt nicht, sollte dein Unternehmen eine Kapitalgesellschaft sein.

Einkommensteuer

Die Einkommensteuer fällt für das Einkommen natürlicher Personen an, sofern es über dem festgesetzten Einkommensteuerfreibetrag liegt. Für deine beschäftigten Mitarbeiter errechnet sich die Einkommensteuer aus ihrem Bruttoverdienst in Form der Lohnsteuer, die du monatlich an das Finanzamt abführst.

Für dein Unternehmen fällt die Einkommensteuer grundsätzlich in Abhängigkeit von der Rechtsform deines Unternehmens an. Dazu gehören Unternehmensformen natürlicher Personen, wie beispielsweise Einzelunternehmen, Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR), Offene Handelsgesellschaften (OHG) oder Kommanditgesellschaften (KG). Die Einkommensteuer ergibt sich aus dem Gewinn deines Unternehmens nach Abzug von Umsatzsteuer und Gewerbesteuer. Eine gängige Praxis unter Selbstständigen ist, die Einkommensteuer nicht monatlich, sondern auf einen Schlag beim Finanzamt zu bezahlen. Daher sind finanzielle Rücklagen und ein guter Überblick über deine Geschäfte als Shopbetreiber unabdingbar.

Körperschaftsteuer

Das Pendant zur Einkommensteuer, die für natürliche Personen anfällt, ist die Körperschaftsteuer, die für Unternehmen anfällt, die nach deutschem Steuerrecht als juristische Person gelten. Als juristische Person gelten unter anderem die oben genannten Kapitalgesellschaften. Die Körperschaftsteuer wird auf das zu versteuernde Einkommen gezahlt und errechnet sich aus den Betriebseinnahmen abzüglich der Betriebsausgaben. Anders als bei der Einkommensteuer gilt für den Körperschaftsteuersatz ein fester Steuersatz, unabhängig vom Einkommen der Körperschaft. Dieser Steuersatz liegt bei 15 %.

Steuern unkompliziert abwickeln mit DATEV Export powered by Pickware

Unser Plugin DATEV Export powered by Pickware hilft dir, deine Verkäufe so festzuhalten, dass du sie zum Monatsende oder Jahresabschluss unkompliziert und mit wenigen Klicks exportieren und an deinen Steuerberater übergeben kannst. Mit dem Plugin dokumentierst du die Verbuchung aller Zahlungen und Forderungen gegenüber deinen Kunden. Dabei werden alle offenen Posten und Zahlungen sowie Gutschriften gemäß der DATEV Kontenrahmen verbucht. Auch die vom 01. Juli bis zum 31. Dezember 2020 in Kraft getretene Mehrwertsteuersenkung und die ab 2021 einsetzende Erhöhung zurück zu den regulären Mehrwertsteuersätzen von 19 % bzw. 7 % wird über DATEV Export korrekt verarbeitet.

Unser Plugin kannst du hier 30 Tage lang kostenlos und vollumfänglich testen.

Alle Angaben ohne Gewähr. Stand 12/2020.


Black Week Sale: Bis zu 50 % Rabatt

Nächste Woche startet der Black Week Sale und leitet die verkaufsstärkste Zeit des Jahres ein. Den Black Week Sale solltest du daher nicht nur nutzen, um deine eigenen Artikel zu verkaufen, sondern auch, um deinen Shop für den anstehenden Jahresendspurt auszurüsten. Damit die Prozesse rund um deinen Onlineshop in der verkaufsstarken Zeit optimal funktionieren, erwarten dich im Black Week Sale von Pickware und Shopware attraktive Rabatte.

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Von Montag, dem 23.11. um 00:01 bis zum Freitag, dem 04.12. um 23:59 bieten wir dir verschiedene Rabatte auf unsere Plugins und Hardware. Im Shopware Community Store erwarten dich zusätzlich unterschiedliche Kombinationen unserer Plugins DATEV Export, Mahnwesen & Angebote. Kaufe die Plugins im Bundle und profitiere von 30 % Rabatt! Dieses Jahr bieten wir dir zum ersten Mal auch Rabatte auf Mietplugins. Sichere dir 50 % auf die ersten drei Monate.

Unsere Angebote im Überblick:

  • 50 % Rabatt auf Mietplugins (ausgenommen Pickware WMS & POS)

  • 30 % Rabatt auf ausgewählte Plugin Bundles

  • 20 % Rabatt auf Kaufplugins

  • 20 % Rabatt auf Hardware (Rabattcode: BLACK2020)

Praktische Plugins für das Jahresendgeschäft

Für die verkaufsstarke Zeit empfiehlt sich, neben dem Aufstocken der Hardware, vor allem die Nutzung bestimmter Plugins, um das Beste aus deinem Jahresendgeschäft herauszuholen. Wir stellen dir daher im Folgenden einige praktische Plugins vor.

Das Geschenk, das immer passt: Geschenkgutscheine

Das Plugin Geschenkgutscheine powered by Pickware ist die optimale Erweiterung für die Weihnachtszeit. Insbesondere ratlose Kunden nutzen Gutscheine gern als Lösung, um dem Stress der Geschenksuche zu entkommen. Unsere Geschenkgutscheine lassen sich nicht nur online, sondern auch in deinen stationären Filialen mit Pickware POS verkaufen und einlösen. Es besteht außerdem die Möglichkeit, Geschenkgutscheine mit dem Pickware Plugin individuell zu gestalten, sodass sie nicht nur zu deinem Shop, sondern auch zu individuellen Anlässen passen.

Unkomplizierter Jahresabschluss mit DATEV Export

Der Jahresabschluss steht bevor und in diesem Jahr gab es dank der Mehrwertsteuersenkung einige Umstellungen für Shopbetreiber zu beachten. Der große Vorteil des Plugins DATEV Export powered by Pickware ist die Automatisierung von sehr zeitintensiven Prozessen. Mit dem Plugin erstellst du Exporte für DATEV direkt aus dem Shopware Backend heraus, die die geänderten Mehrwertsteuersätze korrekt berücksichtigen. Alle offenen Posten und Zahlungen sowie Gutschriften werden gemäß der DATEV-Kontenrahmen verbucht. Anschließend kannst du die Exporte komfortabel an deinen Steuerberater übergeben.

Geschenksets einfach zusammenstellen

Egal, ob kleines oder großes Produktsortiment – die Suche nach dem perfekten Geschenk kann Kunden viel Zeit kosten. Vereinfache die Suche für deine Kunden, indem du passende Produkte in vorgefertigten Geschenksets anbietest. Das Plugin Stücklisten / Sets powered by Pickware ermöglicht es dir, Geschenksets aus mehreren Artikeln zusammenzustellen. Auf diese Weise hilfst du deinen Kunden und lenkst ihre Aufmerksamkeit auf passende Artikel. Durch die direkte Integration in Pickware und Shopware verlierst du mit dem Plugin nie den Überblick über deine Bestände.

Einfache Abwicklung von Versand und Retouren

Wer im Jahresendgeschäft gut aufgestellt sein möchte, sollte auf zuverlässige Versanddienstleister setzen, um Versand und Retouren optimal abzuwickeln. Aus technischer Perspektive ergibt es Sinn, die Versanddienstleister dafür direkt an die Warenwirtschaft anzubinden. Mit Pickware lassen sich alle gängigen Versanddienstleister an deinen Shop anschließen. So kannst du deine Versand- und Retourenprozesse direkt im Shopware Backend abwickeln und profitierst auch von der automatischen Erstellung von Versand- und Retourenetiketten. Einen Vergleich der verschiedenen Anbieter findest du hier.

Die passende Hardware im Pickware Hardware Shop

Mit dem Kassenset und Pickware POS richtest du zusätzliche Verkaufspunkte in deinem Ladengeschäft ein und bereitest dich optimal auf die verkaufsstarke Zeit vor. Die Barcodescanner und Pickware WMS helfen dir, deine Prozesse rund um Lager und Versand zu digitalisieren. Durch die intuitive Handhabung erfolgt die Einarbeitung neuer Mitarbeiter in kürzester Zeit. Hole dir deine neue Kassen und Barcodescanner im Black Week Sale mit 20 % Rabatt und buche dank des flexiblen Lizenzmodells spontan zusätzliche Lizenzen, wenn du sie benötigst. Die Hardware findest du in unserem Hardware Shop.

Wir hoffen, unsere Produkte erleichtern dir die verkaufsstarke Zeit und wünschen dir einen erfolgreichen Jahresendspurt!


5 Plugins, mit denen du als Shopware Einsteiger deinen Onlineshop professionalisierst

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Du bist gerade dabei deinen Onlineshop mit Shopware einzurichten oder befindest dich in der Planung? Im Shopware Community Store findest du jede Menge Plugins, um das Beste aus deinem Onlineshop herausholen und deinen Geschäftsalltag zu vereinfachen. Gerade bei den Plugins zur Automatisierung und Vereinfachung der Prozesse bietet sich viel Potenzial. Doch aus der Vielzahl an Plugins die passenden auszuwählen, erfordert einiges an Rechercheaufwand. Wir stellen dir daher eine Auswahl an Plugins vor, die wir für einen erfolgreichen Start in den Onlinehandel und effiziente Prozesse empfehlen.

1. Prozesse im Lager & Versand automatisieren

Mit Pickware WMS behältst du den Überblick über dein Lager und optimierst deine Versandprozesse. Dabei profitierst du vom Einsatz mobiler Barcodescanner in Kombination mit den Apps für Lager und Versand, durch die du Arbeitsschritte, wie das manuelle Ausdrucken und Abgleichen von Picklisten, einsparst und Fehlerquellen durch manuelle Eingaben reduzierst. Die praktischen Apps helfen dir nicht nur beim Erfassen aller Warenbewegungen, sondern unterstützen dich unter anderem auch beim Kommissionieren, der Inventur oder der Retourenannahme.

2. Versandkosten einsparen & mehr Flexibilität bieten

Der Einsatz eines Versandplugins ermöglicht dir die einfache Abwicklung von Versandprozessen und sollte daher unbedingt in Erwägung gezogen werden. Bevor du dich allerdings für einen Versanddienstleister entscheidest, solltest du die Konditionen der Anbieter miteinander vergleichen und evaluieren, welche Angebote sich für dein Produktsortiment lohnen. Hierbei solltest du auch die Präferenzen deiner Kunden nicht außer Acht lassen. Oft entpuppt sich auch eine Kombination mehrerer Versanddienstleister als lukrativ. Hier erfährst du mehr rund um die optimale Konfiguration deiner Versandkosten.

3. Das richtige Zahlungsplugin für ein sicheres & nahtloses Einkaufserlebnis

Ein verlässliches und sicheres Zahlungsplugin ermöglicht deinen Kunden ein nahtloses Einkaufserlebnis und erhöht die Benutzerfreundlichkeit deines Shops. Mit Stripe werden deine Kunden im Bezahlvorgang nicht erst zu einer externen Seite weitergeleitet, sondern können den Kauf direkt in deinem Shopware Shop abschließen. Neben der direkten Integration der Zahlungsabwicklung in den Shopware Checkout-Prozess, empfiehlt sich Stripe auch aufgrund der guten technischen Kompatibilität mit Pickware. Ein weiterer Vorteil für Shopbetreiber: Mit Stripe wickelst du alle Zahlungsarten über einen Vertrag ab und sparst dir die Mühe, separate Verträge für verschiedene Zahlungsarten zu pflegen.

4. Zahlungseingänge immer im Blick behalten

Mit dem Plugin Bankabgleich powered by Pickware optimierst du deine Prozesse rund um eingehende Zahlungen per Überweisung. Das Plugin erspart dir das aufwändige manuelle Abgleichen und Prüfen von Transaktionen auf deinem Bankkonto, da du über das Shopware Backend automatisch alle eingehenden Buchungen auf deinem verknüpften Bankkonto einsehen kannst. Die Buchungen werden automatisch mit deinen Vorkasse- und Rechnungsbestellungen abgeglichen und der Zahlungsstatus auf bezahlt gesetzt, sobald die Zahlung vorliegt. Auf diese Weise behältst du den Überblick und automatisierst diesen sonst zeitintensiven und fehleranfälligen Prozess.

5. DATEV Exporte unkompliziert aus dem Onlineshop erstellen

Unsere Plugin Empfehlungen werden von dem beliebten DATEV Export powered by Pickware abgerundet. Mit diesem Plugin erstellst du direkt aus deinem Shopware Backend heraus Exporte für DATEV, die du komfortabel an deinen Steuerberater übergeben kannst. Der große Vorteil dieses Plugins liegt darin, dass alle offenen Posten und Zahlungen sowie Gutschriften gemäß der DATEV-Kontenrahmen verbucht werden. Durch die Automatisierung dieser ansonsten zeitintensiven Aufgabe, sparst du bzw. deine Buchhaltung wertvolle Zeit, die du in die weitere Optimierung deines Onlineshops investieren kannst.

Wir hoffen, unsere Auswahl an Plugins vereinfacht deinen Start in den Onlinehandel. Hier findest du weitere hilfreiche Plugins, sowie die gesamte Produktwelt von Pickware für Shopware 5 und 6.


Corona Konjunkturpaket – FAQ & Checkliste für Ihren Onlineshop

blog-cover-mwst_senkung-2006084Durch das Corona Konjunkturpaket senkt die Bundesregierung die Mehrwertsteuer (MwSt) vom 01. Juli bis zum 31. Dezember 2020. Dabei verringert sich der Mehrwertsteuersatz temporär von 19% auf 16% und der ermäßigte Satz von 7% auf 5%. Damit Shopbetreiber die Änderungen zum Stichtag korrekt umsetzen können, haben wir eine Checkliste sowie die häufigsten Fragen zur anstehenden Mehrwertsteuersenkung vorbereitet.

Checkliste zur temporären Senkung der MwSt

1. Haben Sie die Preise in Ihrem Shop angepasst?

In diesem Blogpost haben wir Ihnen bereits gezeigt, wie Sie die Anpassung Ihrer Preise auf drei verschiedene Arten durchführen. Die bequemste Möglichkeit, die Änderung der MwSt in Shopware 5 vorzunehmen, erfolgt über das kostenlose Shopware Plugin. Der Plugin-Assistent lässt Ihnen dabei die Freiheit, die Bruttopreise beizubehalten oder die Änderung direkt an Ihre Kunden weiterzugeben. Auch die individuelle Weitergabe an unterschiedliche Kundengruppen ist mit dem Plugin möglich. So können Sie entscheiden, ob sich die Preisänderung beispielsweise nur auf Ihr B2C-Geschäft auswirken soll und Ihre B2B-Kunden davon ausgenommen sein sollen. Den Zeitpunkt der Anpassung können Sie mit dem Plugin bereits im Voraus bestimmen, sodass Sie die Umstellung nicht erst am Stichtag umsetzen müssen.

2. Haben Sie DATEV Export powered by Pickware aktualisiert?

Damit die geänderten Steuersätze in DATEV Export korrekt verarbeitet werden können, ist ein Update des Plugins auf Version 1.29.0 erforderlich. Durch das Update kann das Plugin die neuen Steuersätze von 16% und 5% verarbeiten. An der Kontierungsmatrix müssen Sie keine Änderungen vornehmen, da die Umsätze weiterhin auf das gleiche Konto gebucht werden und dort anhand des Belegdatums mit der entsprechenden MwSt verbucht werden. Dabei erfolgt die Zuweisung der neuen Steuersätze automatisch ab dem 01. Juli.

3. Sind Änderungen für den Verkauf auf Marktplätzen nötig?

Nachdem Sie die notwendigen Anpassungen in Ihrem Shop durchgeführt haben, sollten Sie ebenfalls überprüfen, ob Sie diese Änderungen für Ihre Marktplätze anwenden müssen. Der Händlerbund hat hierzu bereits eine ausführliche Checkliste veröffentlicht und zeigt, worauf bei den Marktplätzen eBay, Amazon und real zu achten ist.

4. Haben Sie Sonderfälle geprüft & Tests durchgeführt?

Bevor die temporäre Umstellung am 01. Juli beginnt, sollten Sie innerhalb einer Testumgebung prüfen, ob Ihre Anpassungen funktionieren und die geänderte Mehrwertsteuer korrekt abbilden. Halten Sie bei branchenspezifischen Unklarheiten gegebenenfalls Rücksprache mit Ihrer Buchhaltung oder Steuerberatung, um individuelle Sonderfälle zu prüfen.


Häufige Fragen rund um die Mehrwertsteuersenkung:

Frage: Wie werden der Verkauf und die Einlösung von Gutscheinen behandelt?

Antwort: Rechtlich existieren zwei Arten von Gutscheinen: Einzweck- und Mehrzweckgutscheine. Wir empfehlen Ihnen, Gutscheine immer als Mehrzweckgutscheine zu verkaufen und einzulösen, da diese von der Umsatzsteuer befreit sind. Wenn Sie vor dem Stichtag Einzweckgutscheine ausgegeben haben, haben Sie diese bereits mit 19% versteuert. Nach dem neuen Entwurf des BMF Schreibens vom 23.06.2020 sind bei Einzweckgutscheinen die Verhältnisse zum Zeitpunkt der Ausgabe des Gutscheins entscheidend. Ändern sich die Verhältnisse im Nachhinein, so wie bei der Senkung des Umsatzsteuersatzes, müssen Sie keine Berichtigung der Umsatzsteuer für die Ausgabe des Gutscheins durchführen. Bei der Einlösung des Einzweckgutscheins ist dieser dennoch mit 16% bzw. -16% im Warenkorb anzuwenden.

Frage: Wie werden Angebote behandelt, die bereits mit 19% erstellt wurden?

Antwort: Unser Plugin Angebote powered by Pickware speichert den Steuersatz der Positionen jeweils im Angebot ab. Bei Angeboten, die vor dem 01. Juli erstellen wurden, müssen Sie daher den Warenkorb verändern und erneut abspeichern, um zu gewährleisten, dass die reduzierten Steuersätze übernommen werden. Wenn Sie die Änderung nicht vornehmen und eingehende Angebote annehmen, stehen die Positionen mit dem regulären Mehrwertsteuersatz von 19% in der Bestellung und Sie führen mehr MwSt ab als nötig. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserer Dokumentation.

Frage: Welche Änderungen ergeben sich für manuelle Positionen am POS?

Antwort: Damit Sie beim Verkauf von manuellen Positionen über Shopware POS powered by Pickware den reduzierten Steuersatz von 16% auswählen können, muss dieser in Shopware angelegt sein. Stellen Sie daher sicher, dass ein solcher Steuersatz bei Ihrer Methode der MwSt- und Preisanpassung angelegt wird. Bitte beachten Sie, dass Sie sich neu in der App einloggen müssen, damit die Steuersätze in der App zur Verfügung stehen.

Frage: Wie gehen Sie mit einer Bestellung um, die am 30. Juni eingeht jedoch erst nach dem 01. Juli ausgeliefert wird?

Antwort: Für die umsatzsteuerrechtliche Betrachtung ist das Leistungsdatum entscheidend. Da das Leistungsdatum dem Versanddatum entspricht, muss eine Bestellung, die erst im Juli versendet wird mit 16% bzw. 5% versteuert werden. Allerdings räumt der Gesetzgeber eine Übergangsfrist bis zum 31. Juli ein, die es erlaubt, Leistungen weiterhin mit 19% zu versteuern. Mit Version 1.30.0 unseres DATEV Export Plugins wird der Steuersatz aller Positionen in Beleginfo 2 exportiert. Diese Funktion ermöglicht es Ihrem Steuerberater, die in der Übergangsfrist mit 19% MwSt geduldeten Rechnungen gesondert zu verbuchen. Alle mit 16% erstellten Rechnungen ab dem 01. Juli werden von DATEV automatisch korrekt verbucht.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen mit dieser Checkliste sowie unseren FAQ zur Senkung der MwSt weiterhelfen. Bei weiteren Fragen können Sie uns selbstverständlich auch jederzeit per E-Mail oder Telefon kontaktieren.


Corona Konjunkturpaket – So passen Sie die Mehrwertsteuer in Ihrem Shop an

blog-cover-mwst_senkung-2006084 Mit dem Beschluss der Bundesregierung, die Mehrwertsteuer (MwSt) vom 01. Juli bis zum 31. Dezember 2020 zu senken, stehen Shopbetreiber nun vor der Aufgabe, die Anpassungen in ihrem Shop umzusetzen. Ziel des Corona Konjunkturpaket ist es, den Konsum anzukurbeln und Verbrauchern die Kaufentscheidung durch den finanziellen Anreiz zu erleichtern. Durch den Beschluss wird der Mehrwertsteuersatz temporär von 19% auf 16% und der ermäßigte Satz von 7% auf 5% gesenkt. Die technische Umsetzung der Anpassung der Mehrwertsteuer in Ihrem Shopware Shop ist auf verschiedenen Wegen möglich. Wir zeigen Ihnen drei Varianten, um die Anpassung der Mehrwertsteuer direkt an Ihre Kunden weiterzugeben. Wir empfehlen bei allen Varianten vorher ein Backup durchzuführen.

Variante 1: Anpassen bestehender Steuersätze

Zusammenfassung:

  • Einfachste Variante
  • Änderung nur im Backend
  • Endkundenpreise werden automatisch reduziert (= krumme Preise)

Stellen Sie hierfür zunächst im Shopware Backend sicher, dass die Option Eingabe Bruttopreise deaktiviert ist. Zu diesem Punkt gelangen Sie über Einstellungen > Grundeinstellungen > Kundengruppen. Deaktivieren Sie nun die Option Eingabe Bruttopreise. Hierdurch rechnet Shopware nun automatisch alle bereits eingetragenen Preise in Nettopreise um und rechnet dann im Frontend die neuen Steuersätze hinzu. Den neuen Mehrwertsteuersatz hierfür hinterlegen Sie im nächsten Schritt über Einstellungen > Grundeinstellungen > Steuern. Hier ändern Sie die Werte von 19% auf 16% und von 7% auf 5%. Die neuen Preise werden somit im Frontend und auf Rechnungen korrekt ausgewiesen. Zu Beachten gilt es, dass bei dieser Variante nun auch in allen alten bzw. schon abgeschlossenen Bestellungen die Artikel mit dem nun angepassten Steuersätzen ausgewiesen werden. Dies sollte kein Problem darstellen, da relevante Dokumente wie Rechnungen nicht betroffen sind und weiterhin korrekt dargestellt werden. Falls Sie die alten Bestellungen aber zwingend mit den alten Steuersätzen angezeigt bekommen möchten, empfehlen wir die aufwändigere Variante 2.

Variante 2: Anlegen neuer Steuersätze

Zusammenfassung:

  • Manuelle Zuordnung der Steuersätze
  • Änderung nur im Backend
  • Endkundenpreise werden automatisch reduziert (= krumme Preise)

Hier gehen Sie wie bei Variante 1 vor und deaktivieren zunächst die Option Eingabe Bruttopreise über Einstellungen > Grundeinstellungen > Kundengruppen. Im zweiten Schritt legen Sie zwei neue Steuersätze für die geänderten Mehrwertsteuersätze von 16% und 5% an. Gehen Sie hierzu unter Einstellungen > Grundeinstellungen > Steuern auf hinzufügen und tragen Sie die neuen Steuersätze ein. Die geänderten Steuersätze müssen Sie im Anschluss allen Artikeln in Ihrem Shop manuell zuweisen. Das ist zwar aufwändig, hat aber den Vorteil, dass in alten Bestellungen der Steuersatz nicht automatisch angepasst wird, da diese sich dann weiterhin auf den alten Steuersatz beziehen können.

Variante 3: CSV Import / Export

Zusammenfassung:

  • Aufwendigste Variante
  • Änderung per Import/Export & im Backend
  • Endkundenpreise können individuell gestaltet werden

Diese Variante erfordert einen CSV-Export aller Artikel (Profil: default_article_prices). Prüfen Sie anschließend, dass die Option Eingabe Bruttopreise in Ihrem Backend in diesem Fall aktiviert ist. Nun können Sie Ihre gewünschten Bruttopreise, die im Shop angezeigt werden sollen, direkt in Ihrer CSV-Datei anpassen, wobei die Steuersenkung enthalten ist. Im Anschluss laden Sie die CSV-Datei wieder hoch und passen die Mehrwertsteuersätze an. Die Anpassung erfolgt wieder über Einstellungen > Grundeinstellungen > Steuern und kann entweder durch Überschreiben wie in Variante 1 oder durch Hinzufügen wie in Variante 2 umgesetzt werden. Der Vorteil hierbei ist, dass Sie Ihre im Shop angezeigten Preise genau festlegen können und sie nicht durch die Anpassung der Mehrwertsteuer automatisch umgerechnet werden.

Für unser Plugin DATEV Export powered by Pickware arbeiten wir zurzeit an einer passenden technischen Umsetzung. Aktuell befassen sich auch einige Hersteller mit der Entwicklung von Plugins für die Anpassung der Mehrwertsteuer in Ihrem Shopware Shop. Wir werden die aktuellen Entwicklungen rund um dieses Thema und weitere technische Empfehlungen fortlaufend in diesem Blogbeitrag aktualisieren.


Update 16.06.2020: In diesem Blogbeitrag erklärt Shopware die verschiedenen Varianten zur manuellen Umsetzung der MwSt-Senkung in Shopware 5 und 6. Für eine komfortablere Umstellung arbeitet Shopware aktuell an einem Plugin, um zum Stichtag sämtliche Produkte reibungslos und schnell an die neuen Steuersätze anzupassen. Das Plugin wird vor dem 01.07.2020 kostenlos über den Shopware Store erhältlich sein.

Um rechtzeitig über neue Informationen in Kenntnis gesetzt zu werden, empfehlen wir Ihnen, sich für unseren Newsletter anzumelden. Bei weiteren Fragen können Sie uns selbstverständlich auch jederzeit per E-Mail oder Telefon kontaktieren.


Internationales Steuerrecht & Lieferschwellen für Onlinehändler

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Die Expansion des Onlineshops über Ländergrenzen hinweg ist oftmals lukrativ, bei der Umsetzung muss jedoch viel beachtet werden. Wie Sie Ihren Shopware Shop mit passenden Übersetzungen und vielem mehr fit für den internationalen Markt machen, haben wir Ihnen bereits auf unserem Blog gezeigt. Doch selbst wenn Ihr Shop bereits für ausländische Kunden vorbereitet ist, führt die korrekte Berechnung und Abfuhr der Umsatzsteuer häufig zu Unsicherheiten. Daher zeigen wir Ihnen, was es dabei für Lieferungen in die EU und weltweit zu beachten gibt, welche Strategien für Sie finanzielle Vorteile bieten und wie Sie Lieferschwellen mit unserem DATEV Plugin konfigurieren.

B2C-Lieferungen ins EU-Ausland

Wenn die Bestellung eines Kunden ins EU-Ausland verschickt werden soll, muss grundsätzlich zwischen Lieferungen an Privatpersonen und Lieferungen an gewerbliche Kunden unterschieden werden. Im Fall privater Kunden können Onlinehändler die Umsatzsteuer entweder im Ursprungsland oder im Zielland der Zustellung abführen und den entsprechend geltenden Mehrwertsteuersatz auf der Rechnung ausweisen. Dabei besteht die freie Wahl, solange der Jahresumsatz aus den Lieferungen in das Zielland länderspezifische Lieferschwellen nicht übersteigt. Diese sind von den jeweiligen EU-Ländern individuell festgelegte Grenzwerte, welche für 2019 hier eingesehen werden können. So liegt der Grenzwert für Lieferungen nach Österreich aktuell bei 35.000€, während die Umsatzsteuer für Lieferungen nach Frankreich erst ab einem Umsatz von 100.000€ zwingend im Zielland abgeführt werden muss. Dabei ist zu beachten, dass sobald die Umsatzsteuer erstmalig ins Ausland abgeführt wird, man dort automatisch für die nächsten 2 Jahre umsatzsteuerpflichtig ist und entsprechend auch eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (UStIDNr.) im Zielland beantragen muss. Somit müssen alle zukünftigen Bestellungen zwingend zu den Konditionen des Ziellandes versteuert werden. Diese Regelung gilt ebenfalls für Kleinunternehmer, da deren Befreiung von der Umsatzsteuer nur innerhalb Deutschlands gültig ist.

Da sich die Steuersätze von Land zu Land und in Abhängigkeit der Produktkategorie unterscheiden, kann aufgrund der freien Wahl bis zur Überschreitung des Grenzbetrags Geld gespart werden, indem ausländischen Kunden der günstigere der beiden möglichen Steuersätze berechnet und im entsprechenden Land abgeführt wird. Allerdings ist der deutsche Standard-Mehrwertsteuersatz von 19% bereits der zweitniedrigste im EU-Vergleich, weshalb sich hier nur selten Einsparpotenzial ergibt. Große Unterschiede gibt es hingegen beim reduzierten Steuersatz, welcher im EU-Vergleich stark schwankt und zudem je nach Zielland auch für andere als die deutschen ermäßigten Produktgruppen gilt. Daher sollten Sie für solche Produkte individuell prüfen, welche Steuerstrategie lukrativer ist. Jedoch sollte die 2-Jahres-Regelung stets berücksichtigt werden, denn die entstehende Steuerpflicht im Zielland gilt immer für alle Produktkategorien und Steuersätze.

Ausnahmen für EU-Lieferungen

Unabhängig von möglichen Lieferschwellen gibt es zwei Ausnahmeregelungen zu berücksichtigen, bei welchen die Steuern grundsätzlich immer im Zielland abgeführt werden müssen:

  • Abgabepflichtige Produkte: Hierunter fallen etwa Tabak und Alkohol, welche nach §3c Abs.5 S.2 UStG immer zu den Konditionen des Ziellandes besteuert werden müssen.
  • Digitale Produkte & Dienstleistungen: Hierzu zählen etwa Download- oder Streamingangebote, E-Books und Online-Videokurse.

Lieferschwellen mit dem Pickware DATEV Plugin konfigurieren

Für Onlinehändler ist es entscheidend, die Lieferschwellen immer im Blick zu behalten und bei einer Überschreitung rechtzeitig die erforderlichen Steuersätze des Ziellandes allen zukünftigen Bestellungen zuzuordnen. Hierbei hilft Ihnen unser DATEV Export Plugin, mit welchem für jedes Land individuelle Lieferschwellen gesetzt und überwacht werden können. Sobald das Plugin installiert ist, finden Sie unter Einstellungen > Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > Länder das Feld Lieferschwelle, in welches Sie den jeweils gültigen Lieferschwellenwert eintragen können. Wenn Sie anschließend den Haken bei Lieferschwellenwarnung setzen, wird Ihnen das Plugin bei Erreichen des in den Plugin-Einstellungen definierten Grenzwertes (Standard: 80%) eine Warnung im Backend anzeigen. Zudem können Sie detaillierte Statistiken für jedes Land unter Marketing > Auswertungen > Auswertungen > Lieferschwellen (DATEV) aufrufen. Sobald eine Umstellung des Steuersatzes notwendig wird, können die Steuerregeln in Shopware landesspezifisch angepasst werden.

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B2B-Lieferungen ins EU-Ausland

Im Fall gewerblicher Kunden muss die Umsatzsteuer nicht vom Verkäufer erhoben und abgeführt werden. Der Kunde ist dann selbst dafür verantwortlich, die für ihn gültige Umsatzsteuer im Zielland abzuführen. Voraussetzung hierfür ist die Angabe der eigenen Umsatzsteuer-Identifikationsnummer sowie der des Kunden auf der Rechnung. Dabei sollte die angebene Identifikationsnummer immer auf Gültigkeit überprüft werden, um einen Betrug auszuschließen. Hierfür bietet Shopware ein kostenloses Plugin an, welches die angegebene Nummer mit der EU-Datenbank MIAS abgleicht. Weitere Informationen finden Sie hier. Anschließend können Sie im Shopware Backend unter Einstellungen > Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > Länder für jedes Land den Haken Steuerfrei für Unternehmen setzen, damit Shopware bei zukünftigen Bestellungen automatisch die Überprüfung der Identifikationsnummer vornimmt und die Berechnung der Steuer auf der Rechnung unterbindet. Wichtig ist hierbei, dass Sie gegenüber dem Finanzamt sowohl die Überprüfung der Identifikationsnummer als auch die erfolgreiche Zustellung nachweisen müssen.

Lieferungen außerhalb der EU

Für Lieferungen in Nicht-EU-Länder, etwa in die Schweiz, muss auf der Rechnung keine Mehrwertsteuer ausgewiesen und somit auch nicht abgeführt werden. Hierbei ist aber zu beachten, dass auch für diese Lieferungen wieder eine Nachweispflicht gegenüber dem Finanzamt besteht, so dass die erfolgreiche Lieferung zwingend mit Versandpapieren, Einlieferungsscheinen oder ähnlichem dokumentiert werden muss. Zudem muss auf der Rechnung auf die Umsatzsteuerfreiheit hingewiesen werden. Der Empfänger ist bei Erhalt der Lieferung im jeweiligen Zielland selbst dafür verantwortlich, die Ware ordnungsgemäß zu versteuern, sowie gegebenenfalls Zollgebühren zu bezahlen.

Wir hoffen, dieser Beitrag konnte Ihnen etwas Licht in den internationalen Steuerdschungel bringen und hilft Ihnen, Ihren internationalen Shopware Shop erfolgreich umzusetzen.


Datev: Automatische Zuordnung von PayPal-Zahlungen

datev_schnittstelle_rgb_kachel_kl_neuIn diesem Monat hat DATEV Version 7.1 der DATEV-Rechnungswesen-Programme veröffentlicht. Die beiden Programme Kanzlei-Rechnungswesen und DATEV Mittelstand Faktura mit Rechnungswesen verfügen nun über eine für den E-Commerce wichtige Funktion: die Übernahme und Verarbeitung von PayPal-Umsätzen. So können Sie PayPal Transaktionen importieren und direkt zuordnen.
Wir haben an unserem Plugin DATEV Export powered by Pickware die notwendigen Änderungen vorgenommen, sodass Sie die neue Funktion mit dem automatischen Abgleich von offenen Zahlungen in vollem Umfang nutzen können.

So aktivieren Sie die neue DATEV-Funktion

  • Updaten Sie DATEV Export powered by Pickware auf Version 1.18.0. Hier wird die Bestellnummer nun zusätzlich im Feld Auftragsnummer exportiert. Das ist notwendig, damit Ihr DATEV-Programm die eingehenden PayPal-Zahlungen offenen Positionen zuordnen kann.

    Damit die OP-Suche auch für diese [PayPal] Zahlungen funktioniert, wurden die DATEV Rechnungswesen-Mechanismen so erweitert, dass nun auch anhand des Felds Auftragsnummer (bislang v.a. für Abschlags- und Schlussrechnungen relevant) die entsprechende Rechnung zur PayPal-Zahlung zugeordnet wird.
    Auszug aus der DATEV-Ankündigung.
    Weitere Informationen finden Sie ebenfalls dort.

  • Aktivieren Sie in Ihrem PayPal-Plugin unter Konfiguration die Einstellung Bestellnummer an PayPal übertragen. So stellen Sie sicher, dass DATEV Export powered by Pickware die Bestellnummer im Feld Auftragsnummer ausgeben kann.
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    Bitte beachten Sie: Je nachdem welches PayPal-Plugin Sie nutzen, kann die Darstellung der Konfiguration leicht variieren und zum Beispiel als Checkbox dargestellt werden. Unabhängig von der Darstellung ist es wichtig, dass die Bestellnummer an PayPal übertragen wird.


Anbieter mit DATEV Schnittstelle - Es ist offiziell!

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Unser DATEV Export Plugin bietet Shopware Nutzern nun schon seit über einem Jahr die Möglichkeit ihre Zahlungen und Forderungen unmittelbar aus dem Shopware Backend ganz bequem im DATEV Format zu exportieren.
Ab sofort sind wir sogar offiziell von DATEV geprüfter Anbieter einer DATEV Schnittstelle.


Das DATEV Export Plugin erfreut sich in der Shopware Community bereits großer Beliebtheit, was sich auch in den Downloadzahlen widerspiegelt. Bereits über 250 Shops haben unser DATEV Export Plugin im Einsatz.

Von Beginn an haben wir für die Entwicklung unseres DATEV Export Plugins eng mit Experten von DATEV zusammengearbeitet. Somit war die Auflistung als offizielle DATEV Schnittstelle nur der nächste logische Schritt.

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Wir freuen uns nun auch auf dem DATEV Marktplatz als offizieller Partner gelistet zu sein, sodass noch mehr potenzielle Nutzer von unserem Plugin und der dadurch geschaffenen enormen Erleichterung für die Buchhaltung profitieren können.

Sie kennen unser DATEV Export Plugin noch gar nicht?

Selbstverständlich können Sie auch unser DATEV Export Plugin in unserem Demo Shop ausprobieren und 30 Tage kostenlos in Ihrem eigenen Shop testen.
Wie alle unsere Plugins, entwickeln wir auch unser DATEV Plugin kontinuierlich weiter und erweitern es mit zahlreichen nützlichen Features. Welche Features wir zuletzt hinzugefügt haben können Sie hier nachlesen.

Wir freuen uns wie immer auf Ihr Feedback und weitere Anregungen, um unsere Produkte auch in Zukunft für Sie weiterzuentwickeln.


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