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Shopware 6 – Ein Blick auf die neue Architektur

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Mit der Einführung von Shopware 6 hat Shopware ein komplett neues Produkt vorgestellt. Neben schlankeren Einstellungsmöglichkeiten und einer neuen Shop- und Administrationsoberfläche wurde auch der technische Unterbau von Grund auf neu entwickelt. Dieser verspricht mehr Leistung, eine höhere Individualisierbarkeit und neue Möglichkeiten für plattform- und geräteübergreifendes Shopping. Wir nehmen die Veröffentlichung der ersten Early Access-Version zum Anlass, einen genaueren Blick auf die technische Basis von Shopware 6 zu werfen.

Neue Architektur

Die Architektur von Shopware 6 besteht aus nur noch 3 Kernkomponenten. Im Zentrum steht der neue Shopware Core, welcher sämtliche Shopfunktionen, Ressourcen und APIs bereitstellt. Direkt auf dem Core setzt die Shopoberfläche auf, während die Administrationsoberfläche über die Admin-API an den Core angebunden ist. Erweiterungen, wie unsere Warenwirtschaft Pickware oder andere Plugins aus dem Shopware Community Store sind direkt an den Core angebunden. Für alle externen Anwendungen, etwa die Integration von E-Mail-Diensten, externen Zahlungsdienstleistern oder Eigenentwicklungen, stehen die neuen REST-APIs zur Verfügung. Die damit geschaffene Struktur ist gegenüber dem Vorgänger Shopware 5 deutlich schlanker und modularer aufgebaut, und bietet somit eine flexible Basis für zukünftige Anforderungen.

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API-First-Ansatz

Eine große Neuerung ist die Priorisierung der APIs. Während Shopware 5 nur ausgewählte Funktionen bereitstellt, sind in Shopware 6 alle Funktionen des Shopsystems konsequent über die APIs zugänglich. Dieser offene Ansatz ermöglicht nahezu unbegrenzte Möglichkeiten für den Einsatz, und erleichtert zukünftig den kanal- und geräteübergreifenden Verkauf Ihrer Waren. So wird über die APIs etwa der direkte Verkauf auf Social Media-Plattformen wie Facebook oder Instagram einfach ermöglicht.

Verwendung etablierter Frameworks

Shopware 6 setzt auf die konsequente Nutzung von etablierten Frameworks. Der Shopware Core basiert auf dem vielfältig einsetzbaren PHP-Framework Symfony 4 und nutzt dieses, anders als Shopware 5, nun als Fullstack-Lösung für die Shopoberfläche und den Core. Für die Shopoberfläche setzt Shopware 6 auf Bootstrap als CSS-Framework und Twig als Template-Engine. Dies ermöglicht eine deutlich leichtere Erstellung von personalisierten Themes. Die vollständig neu gestaltete Administrationsoberfläche basiert nun auf dem Javascript-Framework Vue.js, womit eine schnellere und flexiblere Einbindung eigener Administrationsmodule möglich ist. Für Entwickler von Erweiterungen senkt der Einsatz dieser Frameworks die Komplexität, erleichtert die Wartung und reduziert die Kosten, da eine geringere Einarbeitungszeit notwendig ist. Daher erwarten wir, dass die Neuausrichtung von Shopware 6 in Zukunft zu einer noch aktiveren Community für die Entwicklung innovativer Lösungen im Shopware Ökosystem führen wird.

Plugin Manager

Auch der Plugin Manager wurde mit Shopware 6 vollständig überarbeitet. Die neue, intuitive Benutzeroberfläche bietet Shopadministratoren eine leichtere Verwaltung installierter Plugins. Das zugrundeliegende Plugin System basiert nun ebenfalls vollständig auf Symfony, und erleichtert Entwicklern die Erstellung eigener Plugins im Shopware Ökosystem.

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Fazit

Mit der neuen technischen Basis von Shopware 6 wurde eine Plattform geschaffen, welche die Möglichkeiten von Shopware 5 bei weitem übertrifft, und mit dem neuen leistungsstarken Core eine flexible Lösung für die zukünftigen Anforderungen des E-Commerce bietet. Auch unsere Warenwirtschaft wird in Zukunft die leistungsstarken Möglichkeiten der neuen Plattform nutzen. Erfahren Sie hier, wann Sie mit unseren ersten Produkten für Shopware 6 rechnen können.


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