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Pickware 1x1 – Bestmögliche Erstellung von Barcodes

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Barcodes sind in unserem Alltag nicht mehr weg zu denken. Ob an der Kasse im Supermarkt oder bei der Post, überall helfen die maschinenlesbaren Codes bei der schnellen und fehlerfreien Erfassung von Gegenständen. Auch wir setzen auf den intensiven Einsatz von Barcodes und passenden Scannern, um sämtliche Prozesse mit Shopware WMS und Shopware POS effizient und zuverlässig umzusetzen. Doch beim Erstellen und Ausdrucken der Barcodes gibt es ein paar Dinge zu beachten, damit die Codes später richtig gescannt werden können. Daher geben wir Ihnen in diesem Teil unserer Reihe Pickware 1x1 hilfreiche Tipps, wie Sie gängige Fehler vermeiden und Barcodes in Zukunft noch zuverlässiger scannen.

Barcodes richtig anlegen

Beim Anlegen von Barcodes muss zunächst das benötigte Format berücksichtigt werden, denn je nach Einsatzzweck und Anzahl der zu codierenden Zeichen gibt es viele unterschiedliche Standards. So werden etwa Konsumgüter im europäischen Handel im Format EAN-13 codiert, Güter in den USA im Format UPC-A usw. Wir verwenden in der Standardeinstellung für alle Barcode-Etiketten sowohl zur Lagerplatzbeschriftung, als auch für Artikelbeschriftungen, Kommissionierkisten und Kundenkarten das Format Code128, welches weltweit gültig ist. Daher müssen für alle Etiketten die Bestimmungen dieses Standards berücksichtigt werden. Doch keine Sorge, unser automatischer Etikettenkonfigurator im Shopware Backend nimmt Ihnen bereits die meiste Arbeit ab. Dennoch sollten Sie einige Details beachten.

Damit die Pickware Barcodes optimal gelesen werden können, dürfen diese nicht in ihrer Länge gestreckt oder gestaucht werden, da nur so die Balken und Zwischenräume des Codes für den Scanner ausreichende Abstände aufweisen. Achten Sie daher beim Drucken der vom Konfigurator erzeugten PDF-Vorlagen darauf, diese im richtigen Seitenformat und mit 100% Skalierung auszudrucken. Zudem müssen vor und nach dem Code ausreichend große Ruhezonen freigehalten werden, in welchen sich keine Schrift, Schnittkanten o.ä. befinden. barcode_ruhezone3Nur so kann der Scanner den ersten und letzten Balken des Codes jederzeit optimal erkennen. Die minimale Größe der benötigten Ruhezonen ergibt sich dabei aus der 10-fachen Breite der schmalsten Balken des Codes, was bei den Pickware Barcodes ca. 5mm Freiraum links und rechts entspricht. Wenn Sie mit unserem Etikettenkonfigurator mehrere Barcodes auf Etikettenpapier drucken, achten Sie darauf, dass in den Etikettenvorlagen unter Artikel > Etiketten > Vorlagenkonfiguration für die jeweilige Etikettenart ein Druckrand von mindestens 5mm links und rechts eingestellt ist.

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Weiterhin ist auch auf eine ausreichende Höhe der Barcodes zu achten. Bei Barcodes mit zu geringer Höhe kann bereits ein leichtes Schräghalten des Scanners dazu führen, dass der Code nicht mehr vollständig erfasst wird. Um dies zu vermeiden, sind die Pickware Barcodes bereits in einer ausreichenden Höhe vorkonfiguriert, und sollten nur in Ausnahmefällen kleiner zugeschnitten werden.

Der optimale Druck

Der Pickware Etikettenkonfigurator nimmt Ihnen beim Anlegen der Barcodes bereits die wichtigsten Schritte ab, doch die meisten Leseprobleme von Barcodes sind auf einen fehlerhaften Druck zurückzuführen. Ein wichtiges Kriterium für die optimale Lesbarkeit ist der Kontrast zwischen den Balken des Codes und dem Hintergrund. Drucken Sie die Codes daher immer schwarz auf weißem Hintergrund aus. Zudem ist die Oberfläche des Papiers entscheidend. Diese sollte möglichst matt sein und nicht laminiert werden, da die Reflexionen der Oberfläche das Scannen mit dem Laser erschweren.

Weiterhin ist beim Druck auf das richtige Druckverfahren sowie eine ausreichend hohe Druckauflösung zu achten. Daher empfehlen wir den Druck mit handelsüblichen Laserdruckern, da diese eine gute Druckqualität bieten und der Ausdruck nachträglich nicht verschmiert. Hierbei sollte der Drucker auf eine Auflösung von mindestens 300dpi - 600dpi eingestellt sein, um die Balken ausreichend scharf zu drucken.

Wenn's mal nicht funktioniert

Auch wenn Sie alle Tipps zum richtigen Anlegen und Druck der Barcodes befolgt haben, kann es manchmal dennoch zu Problemen kommen. So kann etwa eine starke Sonneneinstrahlung oder Staub den Barcodescanner behindern, aber auch ungenau gedruckte oder beschädigte EAN-13 Barcodes auf Ihren angebotenen Artikel können zu Problemen führen. In solchen Fällen bieten Ihnen unsere Apps immer die Möglichkeit, auch ohne Barcodes zu arbeiten.

Wenn ein Barcode eines Lagerplatzes mal nicht gescannt werden kann, können Sie den Platz in den Shopware WMS Apps auch jederzeit über die Suche auffinden und zuordnen. Wenn Sie einen Artikel während der Kommissionierung einscannen, und dessen Barcode nicht lesbar ist, bestätigen Sie den Artikel einfach manuell.

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In unserem Kassensystem Shopware POS können Sie betreffende Artikel zudem bequem über die Suchfunktion finden und dem Warenkorb hinzufügen. Und sollte der Scan einer Kundenkarte mal nicht funktionieren, lässt sich der Kunde anhand der aufgedruckten Kundennummer auch manuell über das entsprechende Suchfeld der POS App auffinden.

Doch auch wenn Sie Ihre Prozesse mit den vorgestellten Möglichkeiten ohne Barcodes durchführen können, sollten Sie grundsätzlich immer die Verwendung von Barcodes vorziehen. Nur so ist eine schnelle und fehlerfreie Abwicklung im Lager, Versand und an der Kasse möglich. Wir wünschen Ihnen mit diesen Tipps in Zukunft ein noch schnelleres picken mit unseren Produkten.


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