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Corona Konjunkturpaket – So passen Sie die Mehrwertsteuer in Ihrem Shop an

blog-cover-mwst_senkung-2006084 Mit dem Beschluss der Bundesregierung, die Mehrwertsteuer (MwSt) vom 01. Juli bis zum 31. Dezember 2020 zu senken, stehen Shopbetreiber nun vor der Aufgabe, die Anpassungen in ihrem Shop umzusetzen. Ziel des Corona Konjunkturpaket ist es, den Konsum anzukurbeln und Verbrauchern die Kaufentscheidung durch den finanziellen Anreiz zu erleichtern. Durch den Beschluss wird der Mehrwertsteuersatz temporär von 19% auf 16% und der ermäßigte Satz von 7% auf 5% gesenkt. Die technische Umsetzung der Anpassung der Mehrwertsteuer in Ihrem Shopware Shop ist auf verschiedenen Wegen möglich. Wir zeigen Ihnen drei Varianten, um die Anpassung der Mehrwertsteuer direkt an Ihre Kunden weiterzugeben. Wir empfehlen bei allen Varianten vorher ein Backup durchzuführen.

Variante 1: Anpassen bestehender Steuersätze

Zusammenfassung:

  • Einfachste Variante
  • Änderung nur im Backend
  • Endkundenpreise werden automatisch reduziert (= krumme Preise)

Stellen Sie hierfür zunächst im Shopware Backend sicher, dass die Option Eingabe Bruttopreise deaktiviert ist. Zu diesem Punkt gelangen Sie über Einstellungen > Grundeinstellungen > Kundengruppen. Deaktivieren Sie nun die Option Eingabe Bruttopreise. Hierdurch rechnet Shopware nun automatisch alle bereits eingetragenen Preise in Nettopreise um und rechnet dann im Frontend die neuen Steuersätze hinzu. Den neuen Mehrwertsteuersatz hierfür hinterlegen Sie im nächsten Schritt über Einstellungen > Grundeinstellungen > Steuern. Hier ändern Sie die Werte von 19% auf 16% und von 7% auf 5%. Die neuen Preise werden somit im Frontend und auf Rechnungen korrekt ausgewiesen. Zu Beachten gilt es, dass bei dieser Variante nun auch in allen alten bzw. schon abgeschlossenen Bestellungen die Artikel mit dem nun angepassten Steuersätzen ausgewiesen werden. Dies sollte kein Problem darstellen, da relevante Dokumente wie Rechnungen nicht betroffen sind und weiterhin korrekt dargestellt werden. Falls Sie die alten Bestellungen aber zwingend mit den alten Steuersätzen angezeigt bekommen möchten, empfehlen wir die aufwändigere Variante 2.

Variante 2: Anlegen neuer Steuersätze

Zusammenfassung:

  • Manuelle Zuordnung der Steuersätze
  • Änderung nur im Backend
  • Endkundenpreise werden automatisch reduziert (= krumme Preise)

Hier gehen Sie wie bei Variante 1 vor und deaktivieren zunächst die Option Eingabe Bruttopreise über Einstellungen > Grundeinstellungen > Kundengruppen. Im zweiten Schritt legen Sie zwei neue Steuersätze für die geänderten Mehrwertsteuersätze von 16% und 5% an. Gehen Sie hierzu unter Einstellungen > Grundeinstellungen > Steuern auf hinzufügen und tragen Sie die neuen Steuersätze ein. Die geänderten Steuersätze müssen Sie im Anschluss allen Artikeln in Ihrem Shop manuell zuweisen. Das ist zwar aufwändig, hat aber den Vorteil, dass in alten Bestellungen der Steuersatz nicht automatisch angepasst wird, da diese sich dann weiterhin auf den alten Steuersatz beziehen können.

Variante 3: CSV Import / Export

Zusammenfassung:

  • Aufwendigste Variante
  • Änderung per Import/Export & im Backend
  • Endkundenpreise können individuell gestaltet werden

Diese Variante erfordert einen CSV-Export aller Artikel (Profil: default_article_prices). Prüfen Sie anschließend, dass die Option Eingabe Bruttopreise in Ihrem Backend in diesem Fall aktiviert ist. Nun können Sie Ihre gewünschten Bruttopreise, die im Shop angezeigt werden sollen, direkt in Ihrer CSV-Datei anpassen, wobei die Steuersenkung enthalten ist. Im Anschluss laden Sie die CSV-Datei wieder hoch und passen die Mehrwertsteuersätze an. Die Anpassung erfolgt wieder über Einstellungen > Grundeinstellungen > Steuern und kann entweder durch Überschreiben wie in Variante 1 oder durch Hinzufügen wie in Variante 2 umgesetzt werden. Der Vorteil hierbei ist, dass Sie Ihre im Shop angezeigten Preise genau festlegen können und sie nicht durch die Anpassung der Mehrwertsteuer automatisch umgerechnet werden.

Für unser Plugin DATEV Export powered by Pickware arbeiten wir zurzeit an einer passenden technischen Umsetzung. Aktuell befassen sich auch einige Hersteller mit der Entwicklung von Plugins für die Anpassung der Mehrwertsteuer in Ihrem Shopware Shop. Wir werden die aktuellen Entwicklungen rund um dieses Thema und weitere technische Empfehlungen fortlaufend in diesem Blogbeitrag aktualisieren.


Update 16.06.2020: In diesem Blogbeitrag erklärt Shopware die verschiedenen Varianten zur manuellen Umsetzung der MwSt-Senkung in Shopware 5 und 6. Für eine komfortablere Umstellung arbeitet Shopware aktuell an einem Plugin, um zum Stichtag sämtliche Produkte reibungslos und schnell an die neuen Steuersätze anzupassen. Das Plugin wird vor dem 01.07.2020 kostenlos über den Shopware Store erhältlich sein.

Um rechtzeitig über neue Informationen in Kenntnis gesetzt zu werden, empfehlen wir Ihnen, sich für unseren Newsletter anzumelden. Bei weiteren Fragen können Sie uns selbstverständlich auch jederzeit per E-Mail oder Telefon kontaktieren.


Trendthema Omnichannel – So gelingt das nahtlose Einkaufserlebnis in Ihrem Shop

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Auf dem Weg vom Trendthema Omnichannel hin zur praktischen Umsetzung in Ihrem Shop gibt es einige Faktoren, die Sie als Shopbetreiber beachten sollten. In diesem Beitrag und unserem digitalen Vortrag von der E-Commerce Week 2020 werfen wir einen Blick auf die Chancen und Risiken, die mit dem Thema Omnichannel verbunden sind und zeigen Ihnen, auf welche Systemanforderungen Sie achten müssen, um Ihren Kunden ein nahtloses Einkaufserlebnis zu bieten.

Welche Bedeutung hat das Thema Omnichannel für Ihre Kunden?

Nicht nur der steigende Konkurrenzkampf zwischen Händlern, sondern auch der ständige Wechsel der Konsumenten zwischen online und offline Kanälen rückt zunehmend das individuelle Kauferlebnis Ihrer Kunden in den Fokus. Als erfolgreiches Mittel, um sich von der Konkurrenz abzusetzen und die Kundenzufriedenheit zu steigern, sollten Sie das Thema Omnichannel daher nicht außer Acht lassen. Steht das gleiche Produkt bei unterschiedlichen Händlern zur Verfügung, hängt die Kaufentscheidung häufig davon ab, welcher Shop die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden im Hinblick auf ein möglichst komfortables Einkaufserlebnis erfüllt.

Praktische Services wie kanalübergreifendes Shopping oder Click & Collect werden dabei erst durch einen Omnichannel-Ansatz ermöglicht, der die nahtlose Verschmelzung von Offline- und Onlinehandel erlaubt.

Welche Vorteile bietet der Ansatz für Händler?

Durch die Verbindung von Offline- und Onlinehandel entstehen wichtige Synergieeffekte, die Ihnen dabei helfen können Ihren Absatz zu steigern und Ressourcen einzusparen. Hierunter fällt unter anderem die kanalübergreifende Kundenkommunikation und Nutzung von Marketingaktionen, beispielsweise in Form von Gutscheinen, die Ihre Kunden kanalunabhängig einlösen können. Auch die Zusammenlegung von verschiedenen Warenlagern bewirkt unter einem Omnichannel-Ansatz, dass Ihre Mitarbeiter flexibler arbeiten können. So kann ein Filialmitarbeiter, der gerade keine Kundschaft hat, Click & Collect Bestellungen aus dem Onlineshop fertigstellen.

Diese Risiken sollten Sie nicht außer Acht lassen

Auch wenn die Vorteile von Omnichannel klar auf der Hand liegen, zögern viele Händler auf Ihrem Weg zur Umsetzung. Dabei spielt insbesondere die Sorge um die monetäre Investition und den Aufwand, der mit der Implementierung eines neuen technischen Systems einhergeht, eine Rolle. Greift das eingesetzte System nicht reibungslos mit Ihren Verkaufskanälen ineinander, besteht die Gefahr von fehlerhaft angezeigten Beständen oder Überverkäufen. Im schlimmsten Fall wirkt sich dies negativ auf die Zufriedenheit Ihrer Kunden aus und beeinflusst zukünftige Kaufentscheidungen. Daher ist der Einsatz eines zuverlässigen Systems eine dringende Voraussetzung für alle Omnichannel-Händler.

Omnichannel aus technischer Sicht: arbeiten mit oder ohne Connectoren?

In Hinblick auf die technische Umsetzung Ihres Omnichannel-Konzepts sind drei wichtige Anforderungen zu beachten. Es sollte ein führendes System zur Datenhaltung geben, in welchem alle Artikel- und Kundendaten und Bestände verwaltet werden. Für den Fall, dass mit einer filialübergreifenden Logistik gearbeitet wird, muss auch diese an das führende System angeschlossen werden. Alle Kanäle müssen kontinuierlich mit dem führenden System kommunizieren.

Die technische Umsetzung kann dabei auf zwei verschiedene Arten erfolgen – mithilfe von Connectoren oder durch einen integrierten Ansatz. Der Einsatz von Connectoren bedeutet für Sie, dass Sie Ihr Warenwirtschaftssystem, Kassensystem und das Webshopsystem von verschiedenen Anbietern beziehen können und diese mithilfe von Connectoren an das führende System anschließen. Die verschiedenen Kanäle kommunizieren dabei nur mit dem führenden System und haben in der Regel keine Möglichkeit untereinander Daten auszutauschen.

Der integrierte Ansatz ermöglicht eine nahtlose Integration aller Kanäle in das führende System. Eine Synchronisation von Warenwirtschaft, Kasse und Onlineshop mit dem führenden System muss dabei nicht einzeln angestoßen werden, da alle Daten automatisch in Echtzeit in die zentrale Datenbasis geschrieben werden.

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Mit diesem Ansatz gelingt das nahtlose Einkaufserlebnis in Ihrem Shop

Der Vorteil von Connectoren liegt in der Flexibilität bei der Wahl verschiedener Anbieter und dem nicht zwingend nötigen Systemwechsel. Die doppelte Datenhaltung und die ständige Gefahr, dass durch Updates einzelne Komponenten nicht mehr kompatibel mit dem führenden System sind, erhöhen jedoch den Verwaltungsaufwand und die Fehleranfälligkeit dieses Ansatzes. Der größte Nachteil eines Systems, das mit Connectoren arbeitet, ist jedoch die zeitversetzte Synchronisation von Kasse, Warenwirtschaft und Onlineshop mit dem führenden System, die dazu führen kann, dass Daten teilweise falsch oder unvollständig abgebildet werden.

Wir empfehlen Ihnen daher ein integriertes System zu nutzen. Damit fällt zwar die Möglichkeit weg, Systeme vieler verschiedener Anbieter einzusetzen, doch die Vorteile überwiegen an dieser Stelle deutlich. Mit der Datenübertragung in Echtzeit sorgen Sie dafür, dass Bestände und Kundendaten in allen Verkaufskanälen korrekt angezeigt werden und das nahtlose Einkaufserlebnis für Ihre Kunden zuverlässig funktioniert. Zusätzlich bietet Ihnen der integrierte Ansatz die Möglichkeit, Ihre Daten zentral über eine Benutzeroberfläche zu verwalten und gibt Ihnen eine updatesichere und benutzerfreundliche Basis für die erfolgreiche Umsetzung des Themas Omnichannel in Ihrem Shop.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen mit diesem Beitrag einen besseren Überblick über das Thema Omnichannel verschaffen. In dem Video unseres Onlinevortrags zeigen wir Ihnen weitere Einblicke zu Multichannel vs. Omnichannel und wie ein nahtloses Einkaufserlebnis insbesondere bei der Verbindung der Vertriebskanäle stationäres Ladengeschäft und Onlineshop konkret in der Praxis aussehen kann.


Starten Sie mit dem passenden Zahlungsplugin in Shopware 6

Vor gut einem Jahr enthüllte Shopware auf dem Shopware Community Day das von Grund auf neu konstruierte E-Commerce System Shopware 6. Seitdem hat sich viel rund um die Entwicklung kompatibler Plugins getan. Neben DHL Versand sowie dem vor Kurzem releasten Pickware ERP Starter, ist nun auch das Zahlungsplugin Stripe für Shopware 6 erhältlich.

Warum wir Ihnen Stripe für Ihren Shopware Shop empfehlen:

stripe-logo-slate Mit Stripe sparen Sie sich die Mühe, separate Verträge für verschiedene Zahlungsarten zu pflegen, da alle Zahlungsarten zentral über einen Vertrag abgewickelt werden. Neben der guten technischen Kompatibilität mit Pickware empfiehlt sich Stripe aufgrund der direkten Integration der Zahlungsabwicklung in den Shopware Checkout-Prozess. Für Ihre Kunden entsteht dadurch ein nahtloses Einkaufserlebnis, da sie nicht erst zu einem externen Anbieter weitergeleitet werden, sondern den Kauf direkt in Ihrem Shopware Shop abschließen können. Das Plugin bietet Ihnen den technischen Vorteil, dass Stripe als “Acquirer” und nicht als Payment Gateway auftritt. Damit sparen Sie zusätzliche Kosten, die anfallen, wenn ein externer Dienstleister mit separatem Vertrag benötigt wird, um beispielsweise bei der Zahlung mit Kreditkarte das Geld einzuziehen.

Dank Stripe können Sie auf Gateway Lösungen mit teilweise fehleranfälliger technischer Basis verzichten und sind durch die integrierte Betrugserkennung “Radar” stets auf der sicheren Seite. Die auf machine learning basierende Betrugserkennung wertet dabei automatisch Zahlungen in Echtzeit aus und blockiert sie bei Verdacht auf Betrug.

Im ersten Release von Stripe für Shopware 6 sind die Zahlungsarten Kreditkarte und SOFORT Überweisung enthalten. Das nächste Update ermöglicht dann die Anbindung von Apple Pay und Google Pay. Die weitere Roadmap sieht die Einbindung der Zahlungsarten SEPA Lastschrift, Klarna, Giropay, Bancontact, iDeal, P24, EPS AliPay sowie WeChat Pay vor.

Zum Download von Stripe für Shopware 6 gelangen Sie hier.


Kundenstory des Monats: Schnorr

logo-teehaus-gewurzhaus-schnorr Vom kleinen Ladengeschäft bis hin zum Omnichannel-Geschäft mit digitaler Teestunde auf Instagram – das Frankfurter Traditionsgeschäft Schnorr existiert seit bald 65 Jahren als Anlaufstelle für Teeliebhaber und vergisst dabei nicht, mit der Zeit zu gehen. Dafür setzt das Gewürz- und Teehaus seit zwei Jahren auch auf die Kombination aus Shopware und Pickware und versorgt so offline wie online begeisterte Teetrinker mit Produkten rund um Tee, Gewürze, Kunsthandwerk und Feinkost aus aller Welt.

Vom traditionellen Einzelhandel zum modernen Omnichannel-Geschäft

Auf der Suche nach einem zukunftsorientierten System, das nicht nur den Anforderungen des über die Jahre gewachsenen Ladengeschäfts gerecht wird, sondern auch das zukünftige Wachstum des Onlineshops begleiten kann, fiel die Wahl auf Pickware. Betreut wurde Schnorr dabei von unserer Partneragentur webweit, die die vollständige Einrichtung innerhalb von zwei Tagen umsetzte.

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"Wir haben uns viele Gedanken gemacht, wie wir unseren Onlineshop im Kontext der Warenwirtschaft mit dem Ladengeschäft verknüpfen können. Da wir zudem auch ein neues App-basiertes Kassensystem etablieren wollten, schien uns Pickware als Empfehlung unserer Webshop-Agentur sehr sinnvoll, da wir so das Ladengeschäft mit dem Onlineshop synchronisieren konnten, ohne auf zusätzliche Schnittstellen angewiesen zu sein."
Dr. Florian W. Lehner, Gewürzsommelier von Schnorr

Der vorher bereits bestehende Shopware Shop, war zunächst über eine Schnittstelle mit der damals genutzten Warenwirtschaft Exact verknüpft. Die parallele Bestandsführung von Ladengeschäft und Onlineshop stellte sich jedoch als sehr aufwändig und fehleranfällig dar. Zudem erfüllte das System nicht die Anforderungen an die dringend notwendige Kontrolle der Bestände, die insbesondere benötigt wurde, um die selbst konfektionierten Produkte zu überblicken und den regelmäßigen Aufwand manueller Nachbestellungen zu mindern.

Neben der Optimierung der Prozesse wurde auch eine Modernisierung der vorhandenen Technik gewünscht. So wurden die technisch veralteten Registrierkassen gegen moderne iPad Kassen mit Shopware POS getauscht. In den drei Lagern mussten Papier und Stift neuen Barcodescannern mit Shopware WMS weichen.

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Bessere Bestandsplanung dank Shopware ERP

Neben dem Verkauf bereits vorgefertigter Produkte konfektioniert Schnorr in einem der drei Lager auch eigene Tee- und Gewürzmischungen. Vor dem Einsatz von Pickware brachte die manuelle Konfektionierung oft Schwierigkeiten in der Bestandsplanung mit sich. Dank der digitalen Erfassung der Produkte konnte die Bestandsübersicht optimiert werden. Mittels der individuell einstellbaren Bestandsgrenzen im Bestellwesen vereinfacht sich zudem der Prozess rund um die Nachbestellung von neuen Beständen. So bleiben Engpässe aus, da immer ausreichend Bestand im Lager vorhanden ist oder rechtzeitig zur Nachbestellung vorgeschlagen wird.

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Optimale Lager- und Versandkontrolle mit mobilen Barcodescannern

Über die Jahre hinweg hat sich nicht nur das ursprüngliche Ladengeschäft in der Frankfurter Innenstadt um einige hundert Meter verschoben. Auch die drei Lagerflächen, in denen unterschiedliche Produkte produziert, konfektioniert oder kommissioniert werden, sind mit der Zeit gewachsen und verteilen sich auf zwei nahegelegene Gebäude. Dank den vier mobilen Barcodescannern können die Mitarbeiter über alle Lager hinweg kommissionieren und Bestände einbuchen, ohne dass es zu Überschneidungen kommt. Durch die barcodebasierte Lösung konnten zudem manuelle Fehlerquellen im Versand minimiert und laufende Prozesse automatisiert werden.

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"Wir haben etwa 4.500 Artikel inklusive Varianten, die auf drei Hauptlager verteilt sind. Aus diesen Lagern wird sowohl unser Onlineshop als auch unserer Ladengeschäft bedient. Im Ladengeschäft mit angebundenem Lager findet auch die Abwicklung des Versands statt. Ein großer Vorteil für uns ist dabei die Live-Synchronisation der Lagerbestände."
Dr. Florian W. Lehner, Gewürzsommelier von Schnorr

Das Herzstück von Schnorr bleibt das Ladengeschäft

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Vor Ort bietet sich Teeliebhabern ein Sortiment von über 300 Teesorten aus allen wichtigen Teeanbaugebieten der Welt. Durch die Verköstigung im Ladengeschäft und die langjährig gesammelte Erfahrung wird dort jede Teeberatung zu einem kleinen Erlebnis. Die je nach Andrang eingesetzten vier bis fünf Kassen runden das Omnichannel-Erlebnis ab, da sie helfen das Ladengeschäft nahtlos mit dem Onlineshop zu verbinden. Die über die Kassen getätigten Verkäufe fließen dabei wie Bestellungen im Onlineshop in das gleiche System und schließen dank der Echtzeitsynchronisation Überverkäufe aus.

Mit den Pickware Produkten rund um Lager, Kasse und Versand konnte das Tee- und Gewürzhaus Schnorr bereits viele seiner bestehenden Prozesse optimieren. Wir freuen uns, auch das zukünftige Wachstum des Online- und Offlinegeschäfts zu begleiten und dazu beizutragen, dass Schnorr für mindestens weitere 65 Jahre die Begeisterung für Tee und Gewürze aus aller Welt teilen kann.

Zahlen und Fakten

  • Website: Schnorr
  • Branche: Tee & Gewürze
  • Firmensitz: Frankfurt am Main
  • Anzahl Artikel: 4.500 Artikel
  • Anzahl Mitarbeiter: 19
  • Shopware ERP powered by Pickware
  • Shopware WMS powered by Pickware: 4 Lizenzen
  • Shopware POS powered by Pickware: 5 Lizenzen
  • Weitere Pickware Plugins: DHL Adapter, UPS Adapter, DATEV, Bankabgleich & Geschenkgutscheine powered by Pickware

Alle bisherigen Pickware Kundenstories können Sie hier finden.


4½ Fehler rund um Ihren Onlineshop und wie Sie diese vermeiden

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Auch wenn Sie grundsätzlich mit der Leistung Ihres Shops zufrieden sind, können sich in Ihrem Geschäftsalltag oft ungenutztes Potential oder fehlerhafte Prozesse verstecken. Unnötige Workarounds, ineffiziente Prozesse oder technisch nicht kompatible Systeme bieten häufig einiges an Verbesserungspotenzial. Wir zeigen Ihnen verschiedene Ansatzpunkte, um die Prozesse rund um Ihren Shop zu optimieren und sich somit die tägliche Arbeit etwas leichter zu gestalten.

Fehlerquelle Nr. 1: Warenwirtschaft und Shop passen nicht zusammen

Dass Ihr Shop und Ihre Warenwirtschaft nicht zusammenpassen, kann sich in vielerlei Hinsicht äußern. Einiges lässt sich dabei mit manuellen Workarounds überbrücken – kritisch wird es für Ihren Shop jedoch, wenn Ihre Warenwirtschaft an ihre Grenzen stößt und das Wachstum Ihres Shops nicht weiter trägt. Bei der Suche nach der passenden Warenwirtschaft empfiehlt es sich daher, neben den technischen Anforderungen ein besonderes Augenmerk auf ein System zu legen, das mit Ihrem Shop wächst. Zukunftsorientierte Warenwirtschaftssysteme wie Pickware begleiten Ihren Shop in allen Wachstumsphasen und bieten darüber hinaus noch viele weitere Vorteile, wie die zentrale Datenhaltung nach dem Omnichannel-Konzept, das Arbeiten mit Echtzeitdaten und den Verzicht auf fehleranfällige Synchronisationsprozesse.

Worauf Sie außerdem bei der Auswahl der passenden Warenwirtschaft achten sollten, erfahren Sie in unserem dreiteiligen Leitfaden.

Fehlerquelle Nr. 2: Ihr Kassensystem ist nicht integriert

Insbesondere für Omnichannel-Händler ist ein integriertes Kassensystem für einen reibungslosen Geschäftsablauf unerlässlich. Betreiben Sie parallel einen Onlineshop und ein Ladengeschäft, laufen Sie beispielsweise mit einem nicht integrierten Kassensystem Gefahr, den Überblick über Ihre Bestände zu verlieren und Überverkäufe zu tätigen. Über den Einsatz von Connectoren gelingt es Ihnen zwar die Daten aus Ihrem Ladengeschäft mit denen Ihres Onlineshops abzugleichen, die Daten liegen Ihnen jedoch oft nur zeitverzögert oder fehlerhaft vor. Mit einem Kassensystem, das die Daten in Echtzeit in einem zentralen System bereitstellt, können Sie Überverkäufe und unzufriedene Kunden leicht vermeiden. Die direkte Integration von Shopware POS powered by Pickware in Shopware bietet dabei die perfekte Grundlage für ein erfolgreiches Omnichannel-Konzept.

Fehlerquelle Nr. 3: Sie nutzen Ihr Lager nicht optimal

Die optimale Nutzung Ihrer Lagerfläche hängt nicht nur mit dem Aufbau Ihres Lagers, sondern auch mit der verwendeten Lagerhaltungsform zusammen. In beiden Faktoren liegt ein hohes Potential für Kosten- und Zeitersparnis, da hiervon oft entscheidend die Arbeitsproduktivität innerhalb des Lagers abhängt. Nutzen Sie eine ungeeignete Lagerhaltungsform, laufen Sie Gefahr den Überblick über Ihre Lagerbestände zu verlieren, mehr Zeit zu benötigen, um Bestellungen zu kommissionieren und Ihre zur Verfügung stehende Lagerfläche nicht optimal zu nutzen. Hier spielt vor allem die Wahl zwischen statischer und dynamischer bzw. chaotischer Lagerorganisation eine wichtige Rolle. Daneben haben auch der grundlegende Lageraufbau, die Ausstattung des Lagers, die richtige Beschriftung der Lagerplätze und die Optimierung der Laufwege einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Effizienz im Lager. Zum Vergleich der beiden Lagerhaltungsformen gelangen Sie hier und Tipps zur optimalen Lagergestaltung finden Sie hier.

Fehlerquelle Nr. 4: Ineffiziente Prozesse rund um Versand und Retouren

Ineffiziente Prozesse können an vielen Stellen zu Tage treten. Rund um Ihr Versandmanagement sind es oft unnötige manuelle Handgriffe, die zu Fehlern beim Kommissionieren und aufwändigen Prozessen führen. Dies kann schnell hohe Kosten sowie unzufriedene Kunden verursachen. Auch der Mehraufwand, der durch das Abwickeln von Retouren falsch gelieferter Artikel entsteht, kann Ihre Produktivität im Lager mindern. Mit den digitalen Picklisten und barcodegeführten Prozessen von Shopware WMS powered by Pickware senken Sie Ihre Fehlerquote im Lager, verkürzen Dank automatisierter Prozesse Ihre Pickzeit und wickeln Retouren schnell und effizient ab. Neben der Optimierung Ihrer Versand- und Retourenabwicklung, können Sie mit Shopware WMS außerdem Ihre Inventur vollständig mobil und papierlos durchführen. Dank der Echtzeitsynchronisation ist selbst die permanente Inventur mit mehreren Mitarbeitern parallel zur laufenden Kommissionierung kein Problem.

Fehlerquelle Nr. 4½: Sie schöpfen Ihr volles Potential nicht aus

Um Ihren Absatz zu maximieren, bieten sich Ihnen meist mehr Möglichkeiten, als Sie erwarten. Kein richtiger Fehler, aber trotzdem lassen viele Händler Potential ungenutzt, da sie ihren Shop nicht mit zusätzlichen Diensten oder Plugins erweitern. Spezielle Sale Events oder Festtage eignen sich, um beispielsweise mit Pickware Plugins einfach Geschenkgutscheine oder Geschenksets in Ihrem Shop anzubieten. Mit diesem zusätzlichen Angebot erleichtern Sie Ihren Kunden die Suche nach dem perfekten Geschenk und begünstigen einen schnellen Verkaufsabschluss. Auch der Verkauf auf Marktplätzen oder flexible Verkaufsmodelle wie Click & Collect, können sich als gute Möglichkeit erweisen, um neue Zielgruppen zu erschließen sowie bereits bestehenden Kunden mehr Service zu bieten. Es gibt also noch viele einfache Mittel, um für den Kunden das Einkaufserlebnis noch angenehmer und attraktiver zu gestalten.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen in diesem Beitrag einige hilfreiche Ansätze bieten, um das volle Potential Ihres Shops auszuschöpfen. Sollten Sie auf der Suche nach weiteren Tipps rund um die Optimierung Ihres Shops sein, empfehlen wir Ihnen unseren Newsletter zu abonnieren oder sich in unserer Facebookgruppe mit anderen Händlern auszutauschen.


Click & Collect – So ermöglichen Sie die Selbstabholung für Ihren Shop

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Angesichts der anhaltenden Coronakrise wird Händlern derzeit viel Flexibilität abverlangt. Neue und alte Lösungsansätze lassen dabei die Grenzen des Online- und Offlinehandels immer mehr miteinander verschmelzen. Ein Paradebeispiel für die flexible Anpassung an die neuen Herausforderungen ist die erhöhte Nutzung von Click & Collect.

Das Grundprinzip von Click & Collect besteht darin, dass Kunden Produkte im Onlineshop kaufen und anschließend im Ladengeschäft abholen. Click & Collect bietet bereits seit Jahren die perfekte Grundlage, um den Online- und Offlinehandel zu verbinden. Dennoch fand der Service in der Vergangenheit nur vereinzelt Anklang bei Kunden und Händlern. Wir blicken daher genauer auf das Angebot und zeigen Ihnen, für wen sich Click & Collect lohnt und worauf Sie bei der Nutzung des Dienstes achten sollten, damit Sie das Optimum aus Ihrem Shop herausholen.

Was bietet Click & Collect dem stationären Handel?

Durch die aktuellen Bestimmungen zur Einhaltung des Mindestabstands werden vor allem das ausgiebige Stöbern und längere Aufenthalte innerhalb von Ladengeschäften erschwert. Per Click & Collect bieten Sie Ihren Kunden die Möglichkeit, sich bereits online ausgiebig über Ihr Produktsortiment zu informieren und Produkte miteinander zu vergleichen. Durch den Komfort des Onlineshoppings können Ihre Kunden in aller Ruhe die passenden Produkte suchen und bereits bezahlen. Die gekauften Produkte müssen anschließend kommissioniert und für die Kunden im Ladengeschäft zur Abholung bereitgelegt werden. Für Bestellungen mit vielen Artikeln kann somit ein relativ hoher Arbeitsaufwand entstehen. Dieser Mehraufwand lässt sich jedoch mithilfe von Shopware WMS und unseren mobilen Barcodescannern minimieren.

Insbesondere für hochpreisige Produkte bietet Click & Collect eine gute Alternative zum reinen Onlinekauf, da die Produkte bei der Abholung vom Kunden zunächst begutachtet und bei Nichtgefallen sofort zurückgegeben oder gegen alternative Produkte getauscht werden können. Diese Flexibilität senkt für viele Kunden die Hemmschwelle, ein besonders teures Produkt zu kaufen, ohne es vorher begutachtet zu haben. Impulskäufe, die im Voraus nicht geplant waren und erst spontan beim Stöbern im Ladengeschäft entstehen, bleiben durch den Einsatz von Click & Collect jedoch oft aus. Um Impulskäufe weiterhin zu begünstigen, können Artikel wie beispielsweise passendes Zubehör in der Nähe der Kasse oder der Click & Collect Abholstation positioniert werden.

Welche Auswirkung hat Click & Collect auf die internen Prozesse?

Die Produkte, die Sie Ihren Kunden per Click & Collect zur Selbstabholung zur Verfügung stellen, können Sie entweder direkt aus dem Ladengeschäft oder aus Ihrem Lager beziehen. Letztgenanntes läuft auch unter der Bezeichnung Ship-to-Store. Muss ein Produkt erst vom Lager in die Filiale geliefert werden, kann sich die Wartezeit für den Kunden verlängern. Ist ein Produkt direkt im Ladengeschäft erhältlich, verringern sich nicht nur die Wartezeit, sondern auch die anfallenden Versandwege und -kosten.

Für Kunden bietet die Nutzung von Click & Collect zwei große Vorteile. Zum einen können Sie den Zeitpunkt der Abholung frei bestimmen, wodurch erfolglose Paketzustellungen der Vergangenheit angehören. Zum anderen kann die Retoure direkt im Ladengeschäft abgewickelt werden. Der oft zeit- und kostenintensive Retourenprozess wird damit sowohl für Sie als auch Ihren Kunden optimiert.

Diese Vorteile bietet Click & Collect:

  • Käufer genießen den Komfort des Onlineshoppens
  • Zeitpunkt der Abholung selbst wählbar
  • Zusätzliches Verkaufspotential im Laden
  • Erhalt der Produkte am selben Tag möglich
  • Einsparen von Versandkosten
  • Entlastung der Versandwege
  • Retourenabwicklung vor Ort möglich

Diese Nachteile bietet Click & Collect:

  • Impulskäufe vor Ort werden gemindert
  • Bestellungen mit vielen Artikeln erfordern einen hohen Arbeitsaufwand
  • Besonders große oder sperrige Artikel eignen sich i.d.R. nicht zur Selbstabholung

Worauf müssen Sie bei Click & Collect achten?

Evaluieren Sie vor dem Einsatz von Click & Collect, in welchem Umfang Sie Ihren Kunden den Service zur Verfügung stellen möchten. Hierbei sollten Sie neben der Beschaffenheit Ihres Ladengeschäfts, Lagers und Artikelsortiments auch die Auslastung Ihres Personals bedenken. Überlegen Sie ebenfalls, ob Sie das Zusammenstellen der Bestellungen kostenlos oder gegen eine Packgebühr anbieten möchten. Für viele Kunden stellt eine zu hoch angesetzte Gebühr eine zusätzliche Hemmschwelle dar. Alternativ kann sich in diesem Fall auch ein Mindestbestellwert für Click & Collect Bestellungen als hilfreich erweisen.

Wie können Sie Click & Collect in Ihrem Shopware Shop umsetzen?

Mit der Kombination aus Shopware ERP und Shopware POS sind Sie perfekt für Click & Collect ausgerüstet. Mithilfe der Live-Bestände behalten Sie stets den Überblick über Ihre Produkte und können perfekt steuern, wann Ihren Kunden welche Artikel zur Selbstabholung zur Verfügung stehen. Weitere Informationen zur technischen Umsetzung finden Sie in unserer Dokumentation.

Sollten Sie sich mit anderen Händlern über die Umsetzung von Click & Collect in Ihrem Shopware Shop austauschen wollen, empfehlen wir Ihnen unsere Facebook Gruppe.


Shopware Tipps & Tricks – Mittels Produktexport einfach auf Facebook & Instagram werben

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Ihr Shopware Shop ist erfolgreich, doch Sie würden gerne mehr potentielle Käufer erreichen? Dann profitieren Sie von den vielfältigen Möglichkeiten, die Ihnen Shopware bietet. Exportieren Sie Ihre Produkte um sie in Social Media-Netzwerken dynamisch zu bewerben und potentielle Käufer in Ihren Shop zu locken. Wie das funktioniert, zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt am Beispiel von Facebook und Instagram.

Grundlagen & Voraussetzungen

Facebook bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Produkte in Werbeanzeigen sowohl im Facebook- als auch im Instagram-Feed zu bewerben, um Interessenten in Ihren Shop weiterzuleiten. Damit Sie Ihre Produkte entsprechend bewerben können, benötigen Sie zunächst einen privaten Facebook-Account sowie eine Facebook-Seite oder einen Instagram-Account für Ihr Unternehmen. Um alle Accounts miteinander zu verknüpfen und Werbeanzeigen zu schalten, sollten Sie zudem den Facebook Business Manager einrichten. Im Anschluss kann ein automatischer Produktexport von Shopware zu Facebook eingerichtet werden, um dynamische Werbeanzeigen mit Ihren Produkten zu schalten.

Einrichtung des Shopware Produktexports

Im ersten Schritt müssen die Produkte Ihres Shops nach Facebook exportiert werden. Damit Sie dies nicht immer von Hand machen müssen und auch tagesaktuelle Bestände und Preise berücksichtigen können, empfiehlt sich hierzu die Nutzung des Produktexports in Shopware. Mit diesem können Sie Ihre Produkte in vielfältigen Formaten automatisiert exportieren. Den Produktexport finden Sie im Shopware Backend unter Marketing > Produktexporte. Man legt eine neue Konfiguration an und vergibt einen Titel, Dateinamen und bei Bedarf eine beliebige PartnerID, um die Verkäufe der jeweiligen Plattform zuzuordnen. Als Methode zum Abruf empfiehlt sich Live, damit die Daten bei jedem Abruf neu erzeugt werden. Im rechten Bereich sollte zudem noch der zu verwendende Shop, die Kundengruppe sowie eine Währung ausgewählt werden.

produktexport_konfiguration1

Im Tab Formatierung muss für Facebook als Dateiformat CSV und als Zeichenkodierung UTF-8 eingestellt werden. Der Tab Kopfzeile definiert die Spalten und damit welche Produktinformationen in den späteren Daten enthalten sein sollen. Die im unteren Codebeispiel enthaltenen Spalten entsprechen den Minimalanforderung für Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram. Insbesondere für dynamische Werbeanzeigen mit erweitertem Targeting der Zielgruppe können jedoch auch weitere Felder nützlich sein. Eine Liste aller Variablen und deren erforderliche Formatierung finden Sie hier.

Code für die Kopfzeile:

{strip}
id{#S#}
title{#S#}
description{#S#}
image_link{#S#}
link{#S#}
gtin{#S#}
mpn{#S#}
brand{#S#}
condition{#S#}
product_type{#S#}
price{#S#}
shipping{#S#}
availability
{/strip}{#L#}

Der Template -Code generiert anschließend mithilfe der Template-Engine Smarty die zugehörigen Werte für die Produktinformationen, wodurch je Artikel eine Zeile in der späteren CSV-Datei angelegt wird. Auf diese Weise können auch Ergänzungen und individuelle Berechnungen vorgenommen werden, etwa bei einer speziellen Versandkostenkonfiguration. Eine Übersicht aller in Shopware verfügbaren Variablen und Befehle finden Sie in der Shopware Dokumentation. Die abschließende Fußzeile ist nur für XML-Exporte relevant und wird für den Export zu Facebook nicht benötigt.

Code für das Template:

{strip}
{$sArticle.ordernumber|escape}{#S#}
{$sArticle.name|strip_tags|strip|trim|truncate:150:"...":true|escape|regex_replace:"#[^\w\.%&\-+ \|]#iu":""|replace:";":","}{#S#}
{$sArticle.description_long|strip_tags|strip|trim|truncate:1000:"...":true|escape|regex_replace:"#[^\w\.%&\-+ \|]#iu":""|replace:";":","}{#S#}
{$sArticle.image|image}{#S#}
"{$sArticle.articleID|link:$sArticle.name|escape|replace:'"':""}{if $sArticle.additionaltext}?number={$sArticle.ordernumber|replace:'"':""}{/if}"{#S#}
{$sArticle.ean|escape}{#S#}
{$sArticle.suppliernumber|escape}{#S#}
{$sArticle.supplier|replace:"|":""}{#S#}
new{#S#}
{$sArticle.articleID|category:">"|escape|replace:"|":""}{#S#}
{$sArticle.price|escape:"number"}{#S#}
DE::Standardversand:{if $sArticle.shippingfree==1}0.00 EUR{else}{$sArticle|@shippingcost:"prepayment":"de":"Standard Versand (DE)"|escape:"number"|replace:",":"."} EUR{/if}{#S#}
"{if $sArticle.instock>0}in stock
{elseif $sArticle.releasedate && $sArticle.releasedate|strtotime > $smarty.now}preorder
{elseif $sArticle.shippingtime}in stock
{else}out of stock{/if}"
{/strip}{#L#}

Wenn Sie einzelne Produktkategorien, Hersteller oder Artikel vom Export ausschließen möchten, können Sie dies in den entsprechenden Filtern in den übrigen Tabs definieren. Weiterhin ist es sinnvoll, im Tab Weitere Filter den Export auf aktive Artikel einzuschränken. Optional kann hier auch der Bestand größer gleich auf einen Mindestbestand gesetzt werden, so dass die Artikel andernfalls nicht exportiert und damit auch nicht beworben werden, bis der Bestand wieder aufgefüllt wurde. Zudem sollten für Facebook und Instagram nur Artikel mit Bildern exportiert werden, damit diese ansprechend präsentiert werden.

produktexport_weitere-filter1

Nachdem alle Einstellungen vorgenommen wurden, speichern Sie die Konfiguration. Nun können Sie über das Blitz-Icon neben dem entsprechenden Eintrag eine erste Berechnung der Werte durchführen und den Produktexport testen. Dadurch öffnet sich ein neues Fenster, welches die generierten Daten anzeigt. Kontrollieren Sie die berechneten Werte sorgfältig und nehmen Sie falls notwendig Änderungen vor. Abschließend sollten Sie die URL des Fensters zwischenspeichern, da Facebook diese im nächsten Schritt für den Abruf der Produktinformationen benötigt.

Anlegen eines Facebook Produktkatalogs

Um die Produktinformationen nun für Facebook oder Instagram bereitzustellen, öffnen Sie den Facebook Business Manager und erstellen Sie im Menü unter Elemente > Kataloge einen neuen Produktkatalog. Wählen Sie im ersten Auswahldialog eCommerce aus und im zweiten Schritt Produktinfos hochladen. Vergeben Sie einen individuellen Namen für den Katalog und klicken Sie auf Erstellen.

business-manager_katalog-anlegen

Öffnen Sie anschließend den neuen Katalog, wechseln Sie in den Bereich Produktdatenquellen und klicken Sie auf Produkte hinzufügen. Da wir die Produktdaten nun regelmäßig über den erstellten Produktexport importieren möchten, wählen wir Bulk-Upload nutzen aus.

business-manager_bulk-upload

Im nächsten Schritt wählen Sie Geplanter Feed als Option zum Hochladen aus und tragen anschließend die URL ein, welche Sie zuvor kopiert haben. Sollten Sie die URL erneut benötigen, können Sie im Shopware Backend in der Liste der Produktexporte auf den Namen des angelegten Exports klicken, um das Fenster erneut zu öffnen. Ein Benutzername ist im Business Manager nicht nötig.

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Zuletzt müssen Sie noch einen Zeitplan für die Aktualisierung einrichten. Sollte Ihr Shopware Shop während der Erzeugung des Produktexports spürbar Leistung benötigen, empfiehlt sich hier eine tägliche Aktualisierung außerhalb der üblichen Geschäftszeiten. In diesem Fall sollte auch die Option für automatische Updates deaktiviert werden. Anschließend können Sie die Datenquelle speichern und den Produktimport erstmalig durchführen. Facebook wird nun alle unter der URL gelisteten Produkte verarbeiten, bereits erfasste Produktinformationen aktualisieren und die zugehörigen Bilder abrufen.

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Remarketing einrichten und Werbeanzeigen schalten

Nachdem der Produktkatalog erfolgreich angelegt wurde, können nun Werbeanzeigen geschaltet werden. Um die Effektivität der Werbemaßnahme zu erhöhen, bietet es sich an, die Zielgruppe auf vorherige Shop-Besucher einzugrenzen und ihnen passende Produkte vorzuschlagen. Hierzu kann ein Retargeting über einen Facebook Pixel eingerichtet werden. Damit erfasst Facebook ausgewählte Aktivitäten Ihrer Shop-Besucher, wie etwa den Aufruf von Produkten oder den Inhalt von Warenkörben. Um den Facebook Pixel in Ihrem Shop zu installieren, stehen zahlreiche Plugins im Shopware Community Store zur Verfügung. Alternativ können Sie den Facebook Pixel aber auch im Google Tag Manager einrichten und über ein passendes Plugin in Ihren Shop einbinden. Beachten Sie jedoch, dass die Aktivierung des Pixels nur erfolgen darf, wenn die Shop-Besucher der Verwendung zugestimmt haben.

Zuletzt fehlen nur noch die passenden Werbeanzeigen. Um diese anzulegen, öffnen Sie im Facebook Business Manager den Bereich Werbeanzeigenmanager und erstellen eine neue Kampagne. Damit die Anzeigen die Produkte aus Ihrem Katalog enthalten, wählen Sie Katalogverkäufe als Ziel aus. Anschließend können Sie im unteren Bereich den angelegten Produktkatalog auswählen.

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Nun erstellen Sie in den folgenden Schritten eine zugehörige Anzeigengruppe. Hierbei können Sie als Platzierung auswählen, ob Sie die Kampagne auf Instagram oder Facebook schalten möchten. Zudem sollte als Zielgruppe eine Custom Audience erstellt werden, welche die, über den Facebook Pixel erfassten, Shop-Besucher enthält. Zum Schluss benötigen Sie noch die eigentliche Werbeanzeige, welche passende Produkte aus Ihrem erstellten Katalog auswählt und dem Facebook- oder Instagram-Nutzer präsentiert. Weitere Informationen zur Erstellung dynamischer Anzeigen finden Sie hier. Nun können Sie Ihre Kampagne starten.

Tipp: Über den Facebook Pixel können auch Verkäufe erfasst werden, womit der Erfolg Ihrer Anzeigen auch direkt im Facebook Werbeanzeigenmanager ausgewertet und optimiert werden kann.

Fazit

Mit dem Shopware Produktexport können mit geringem Aufwand externe Plattformen angebunden werden. Neben dem im Beispiel gezeigten Erstellen von dynamischen Werbeanzeigen in Social Media-Netzwerken können auf diese Weise auch Google Shopping sowie diverse Preisvergleichsportale wie idealo.de oder Geizhals angebunden und mit Preisen und Beständen in Echtzeit versorgt werden. Somit können Sie Ihre potentielle Kundengruppe erweitern und den Umsatz steigern.


Kundenstory des Monats: Campingshop-24

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Egal ob es für den Urlaub weiter weg geht, oder der nächste Trip in heimischen Gefilden ansteht, unser Kunde Campingshop-24 versorgt Campingliebhaber mit allem, was sie für den perfekten Urlaub im Freien benötigen. Dafür nutzt Campingshop-24 bereits seit 2015 die Lager und Versand Apps von Pickware und reiht sich damit in die Riege der Kunden der ersten Stunde ein.

Gegründet wurde Campingshop-24 als kleiner Familienbetrieb im Jahr 2003. Die eigene Reise startete zunächst im Wohnzimmer, das mittlerweile durch ein großes Lager ersetzt wurde. Aus der One-Man-Show wurden in kürzester Zeit dreizehn Mitarbeiter und eine Auszubildende. Bis zum Einsatz von Pickware wurde sehr viel mit Stift und Papier erledigt, dabei hatten die Mitarbeiter die Lagerbestände von fast 5.000 Artikeln auswendig im Kopf. Auch die zugehörigen Lagerplätze sowie die aktuellen Aufträge wurden im Tagesgeschäft aus dem Gedächtnis abgerufen.

Der Weg von der analogen Lagerhaltung hin zur Digitalisierung der Lagerprozesse

Da Campingshop-24 im Jahr 2015 zu einem der ersten Pickware Kunden gehörte, erfolgte die Einrichtung damals durch Pickware selbst. Die Installation und Einweisung in die Apps wurden in kürzester Zeit umgesetzt. Mittlerweile wird Campingshop-24 von einer Agentur betreut, die zudem auch viele Sonderwünsche und individuelle Programmierungen des Onlineshops abdeckt.

Durch den Einsatz von Shopware ERP und Shopware WMS findet die Lagerverwaltung nun nicht mehr auf analogem, sondern auf digitalem Wege statt. Seit 2015 konnte Campingshop-24 dadurch seine Artikelanzahl problemlos von 5.000 auf 24.000 Artikel mit Varianten erhöhen. Mittlerweile werden jährlich ca. 5.000 neue Produkte eingepflegt und ebenso viele aus dem Sortiment genommen.

campingshop.24

"Seit dem Umstieg auf Pickware gelingt eine viel schnellere Abwicklung der Kundenbestellungen. Die chaotische Lagerhaltung funktioniert einwandfrei und macht einfach Spaß. Die automatische Erstellung der Rechnungen, Lieferscheine, Rückstandsmeldungen und Statusmails für den Kunden funktioniert ohne Probleme – was will man mehr?"
Nicole Thomas, stellvertretende Geschäftsführerin von Campingshop-24
(v.l.n.r. Christian Efting, Versand- und Teamleiter; Nicole Thomas, stellvertretende Geschäftsführerin; Fredy Thomas, Geschäftsführer)

Zur Verwaltung der chaotischen Lagerhaltung nutzt Campingshop-24 Shopware WMS powered by Pickware. Im folgenden Video gewährt Campingshop-24 einen Einblick in den unkomplizierten Pickprozess mit den mobilen Barcodescannern:

Den Überblick im chaotischen Lager behalten? Mit Shopware WMS ist das kein Problem!

Das Lager von Campingshop-24 verteilt sich auf mehrere Etagen und umfasst neben kleinen und sehr leichten Artikeln wie Ersatzstöpseln für Luftmatratzen auch sehr große und schwere Artikel wie Wohnwagenmobiliar oder Generatoren. Durch das umfangreiche und extrem vielseitige Artikelsortiment erweist sich die chaotische Lagerhaltung als die optimale Lösung für Campingshop-24. Mithilfe von Shopware WMS kann die Nutzung der Lagerfläche optimiert werden, da Artikel an mehreren Lagerplätzen zwischen- oder eingelagert werden. Beim Kommissionieren zeigt Shopware WMS den Lagermitarbeitern präzise an, an welchem Lagerplatz ein Artikel eingelagert wurde.

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Zusätzlich zu den zahlreichen unterschiedlichen Artikeln, muss Campingshop-24 den Überblick über diverse Lieferanten behalten. Diese bieten unterschiedliche Einkaufsbedingungen, sodass die Nachbestellungen der 24.000 Artikel mit diversen Varianten mit unterschiedlichen Lieferzeiten bei verschiedenen Lieferanten einhergehen. Hierbei erfreut sich Campingshop-24 auch an der übersichtlichen Nutzung des, im Shopware ERP powered by Pickware integrierten, übersichtlichen Lieferantenbestellwesens.

Versand- und Retourenabwicklung leicht gemacht

Die eingehenden Bestellungen variieren zwischen kleinen Aufträgen mit einer Position und beispielsweise großen Aufträgen mit mehr als 50 Positionen. Neben Deutschland versendet Campingshop-24 in insgesamt fünf weitere Länder. Damit die bestellten Artikel sobald wie möglich bei den Campingliebhabern ankommen, picken die Lagermitarbeiter mit drei mobilen Barcodescannern.

Auch Retouren gehören für Campingshop-24 zum alltäglichen Geschäft. Bei der Retourenabwicklung setzen die Lagermitarbeiter ebenfalls auf Shopware WMS, da die mobile Lösung hilft, einkommende Retouren effizient abzuwickeln. In der chaotischen Lagerhaltung können neben Lieferantenbestellungen auch Retouren zunächst auf einen Zwischenlagerplatz oder auch auf einen beliebigen Lagerplatz eingelagert werden, um die Abwicklung der Warenein- und ausgänge zu beschleunigen.

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"Pickware ist ein zukunftsorientiertes System mit optimalem Service. Es herrscht ein regelmäßiger Austausch, ein guter Informationsfluss bei Neuigkeiten und alle Pickware Mitarbeiter reagieren schnell, sehr hilfsbereit und kompetent bei Fragen. Das System ist logisch aufgebaut und durchdacht. Änderungswünsche werden aufgenommen und oftmals auch umgesetzt."
Nicole Thomas, stellvertretende Geschäftsführerin von Campingshop-24

Wir freuen uns über den gemeinsamen Weg mit Campingshop-24, der beide Unternehmen in ihrer Entwicklung bereichert hat und sind gespannt auf weitere Jahre der Zusammenarbeit.

Zahlen und Fakten

  • Website: Campingshop-24
  • Branche: Campingzubehör
  • Firmensitz: Gescher
  • Anzahl Artikel: 24.000 Artikel
  • Anzahl Mitarbeiter: 14
  • Shopware ERP powered by Pickware
  • Shopware WMS powered by Pickware: 3 Lizenzen (Barcodescanner)
  • Weitere Pickware Plugins: DHL Adapter, GLS Adapter & Geschenkgutscheine powered by Pickware

Alle bisherigen Pickware Kundenstories können Sie hier finden.


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