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Versandkosten im Angebot ausweisen

Im Plugin Angebote powered by Pickware können Sie ab sofort Versandkosten im Angebot ausweisen.

Welchen Vorteil bieten Versandkosten auf dem Angebotsdokument?

Durch die Angabe der Versandkosten kommunizieren Sie Ihren Kunden sehr genau und transparent, welche Kosten bei einer Angebotsannahme auf sie zukommen. Sie können entweder ausweisen, dass das Angebot exklusive Versandkosten ist und die Versandkosten je nach gewählter Versandart hinzukommen oder Sie legen bei der Angebotserstellung die konkreten Versandkosten fest und geben diesen Kostenpunkt an.

versandskosten

Wie weise ich die Versandkosten auf dem Angebot aus?

Unter Kunden > Angebote finden Sie die Angebotsübersicht. Wenn Sie eines der Angebote öffnen, sehen Sie im Übersichtstab rechts in den Einstellungen einen neuen Abschnitt zum Thema Versandart.

versandart

Hier fügen Sie dem Angebot entweder eine explizite Versandart mit den entsprechenden Versandkosten hinzu oder wählen die Option Bei Angebotsannahme wählbar. Wenn Sie einen Versandkostenpreis in dem Angebot ausweisen möchten, können Sie den in der Versandart hinterlegten Preis wählen, dieser berechnet sich dann nach den in der Versandart festgelegten Regeln oder Sie wählen einen festen Preis.

fester_preis

Anschließend werden die entsprechenden Versandkosten im Angebot als Position ausgewiesen.

angebotubersicht

Auf dem fertigen Angebotsdokument sieht das dann folgendermaßen aus:

pdf_versandkosten

Wir sind schon sehr gespannt auf Ihr Feedback und freuen uns wie immer sehr über neue Anregungen.


Mahngebühren automatisiert erheben

icon-moneyMit dem neuesten Feature unseres Mahnwesen Plugins powered by Pickware können Sie nun automatisiert Mahngebühren für Ihre Mahnungen erheben. Mahngebühren möchten die wenigsten Käufer in Kauf nehmen, so können Sie Ihre Kunden dazu animieren, nicht in Zahlungsverzug zu geraten.

Wann dürfen Mahngebühren verlangt werden?

Es gibt verschiedene Voraussetzungen für die Erhebung von Mahngebühren. Die wichtigste ist, dass sich Ihr Kunde mit der Rechnungszahlung in Verzug befindet. In Verzug gerät ein Schuldner grundsätzlich erst dann, wenn er bereits eine Mahnung erhalten hat. Es sei denn, der Zeitpunkt der Zahlung ist klar bestimmt, wie beispielsweise bei einem Abonnement oder der Miete. Die erste Mahnung darf laut Gesetz keine Mahngebühren enthalten.

Wie kann ich mit dem Mahnwesen Plugin Mahngebühren erheben?

Mit der neuesten Version (1.1.12) des Mahnwesen Plugins für Shopware können Sie einfach und bequem Mahngebühren direkt in der Pluginkonfiguration einstellen. Beachten Sie bitte, dass bereits bestehende Mahnungen dabei nicht aktualisiert werden.

Die Pluginkonfiguration finden Sie wie gewohnt unter Einstellungen > Grundeinstellungen > Weitere Einstellungen > Mahnwesen.

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Hier können Sie nun für die Mahnungen 1. bis 3. Stufe individuelle Mahngebühren definieren – wie oben erwähnt, prüfen Sie zunächst bitte, ob in Ihrem speziellen Fall die erste Mahnung bereits Mahngebühren enthalten darf. Die Gebühren werden anschließend addiert. Im obigen Beispiel fallen bei der ersten Mahnung keine Mahngebühren, bei der zweiten Mahnung eine Gebühr in Höhe von 5€ und bei der dritten Mahnung weitere 5€ an. Zahlt der Kunde erst nach der dritten Mahnung, muss er somit 10€ Mahngebühren zahlen.

Das Release bietet noch weitere Neuerungen. Beispielsweise werden der Inkassobenachrichtigung automatisch relevante Dokumente wie die Rechnungen und Mahnungen als Anhang hinzugefügt.

Wir freuen uns wie immer sehr auf Ihr Feedback und wünschen Ihnen viel Spaß mit den neuen Features!


Kundenkarten für Shopware POS

Individuelle Kundenkarten für den Shopware POS: Ab Version 4.7.0 von Shopware POS powered by Pickware können Sie individuelle Kundenkarten für Ihre Kunden erstellen.

Was kann unsere Kundenkarte?

Beim Bezahlen in Ihrem Ladengeschäft zeigen Kunden ganz bequem die Kundenkarte vor. Per Scan der Kundenkarte wird direkt der entsprechende Kunde für den aktuellen Warenkorb hinterlegt – dabei ist es irrelevant, ob Sie die Kundenkarte für Shopware POS vor den Artikeln oder danach einscannen. Die Kundenkarte können Sie sogar noch beim Bezahlvorgang scannen und müssen nicht wie bisher über den Zurück-Button zu dem vorherigen Screen zurück. Das Abfragen des Kundennamens und die manuelle Suche entfallen mit der Kundenkarte für POS vollständig. Das ermöglicht Ihrem Kunden ein noch persönlicheres und bequemeres Einkaufserlebnis – und Sie unterstützen eine höhere Kundenbindung.

Welchen Vorteil bringt die Kundenkarte für Shopware POS?

kundenkarte_klein2Bieten Sie Ihren Kunden mit individuellen Kundenkarten noch mehr Service am POS und erhöhen Sie die Kundenbindung: Gestalten Sie die Kundenkarten entsprechend Ihres Shopdesigns und nutzen Sie beispielsweise unterschiedliche Layouts oder Farben für Ihre verschiedenen Kundengruppen. Ihrer Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt! Oder professionalisieren Sie Ihren Auftritt noch weiter und drucken Sie die Kundenkarten auf stabile und hochwertige Plastikkarten.

Alle Vorteile, die Shopware im Zusammenhang mit dem Kundenkonto und den Kundengruppen bietet, sind natürlich auch im Zusammenspiel mit der Shopware POS Kundenkarte verfügbar: Punkte sammeln, Kundengruppenrabatt, Kundengruppenpreise und vieles mehr. Auf diese Weise können Sie die Funktionen von Shopware kinderleicht nutzen, um Ihren Kunden einen guten Service zu bieten.

Kundenkarten erstellen

  1. Um Kundenkarten zu erstellen, merken Sie die Kundenkonten unter Kunden > Kunden zunächst für den Kundenkartendruck vor. Entweder Sie wählen die Option Alle Kunden für Kundenkarte vormerken oder Sie selektieren und wählen Ausgewählte Kunden für Kundenkarte vormerken. Mit Hilfe des Filters auf der linken Seite filtern Sie Kunden nach bestimmten Kriterien. So wählen Sie Kunden aus einer kleineren Gruppe aus.

    backend_kundenkarten_neu

    Alternativ können Sie auch direkt in einem geöffneten Kundenkonto diesen Kunden für den Kundenkartendruck vormerken.

    backend_kundenkarten2

    Wenn Sie für einen einzelnen Kunden eine Kundenkarte erstellen möchten, empfiehlt es sich, direkt über den Druckdialog unter Kunden > Kundenkartendruck zu gehen. Fügen Sie hier den Kunden einfach der Liste hinzu.
    Ab Version 4.7.0 der Shopware POS App können Sie Kunden auch aus der App heraus für den Kundenkartendruck vormerken. Dies ist möglich, wenn Sie am POS einen neuen Kunden anlegen. Aktivieren Sie dafür den Regler Für Kundenkarte vormerken.

    pos_kundenkarte
  2. Unter Artikel > Etiketten > Etikettenkonfigurator erstellen Sie neben den Artikeletiketten und Co. Vorlagen für Ihre individuellen Kundenkarten.

    etikettenkonfigurator_kundenkarte
  3. Um die Kundenkarten zu drucken, öffnen Sie den Etikettendruck unter Kunden > Kundenkartendruck. In dem Fenster drucken Sie nicht nur die Artikeletiketten & Co, sondern die ebenfalls im Etikettenkonfigurator gestalteten Kundenkarten. In der Liste finden Sie alle Kunden, die Sie bereits für den Kundenkartendruck vorgemerkt haben (siehe 1.).
    etikettendruck_kundenkarten

Wir freuen uns wie immer sehr auf Ihr Feedback und wünschen Ihnen viel Spaß mit den Kundenkarten für den Shopware POS.


PHP Code-Einblick: Shopware vs. Magento

Mit Pickware waren wir letzte Woche auf einem Meetup der PHP User Group Rheinhessen in Mainz bei netz98 vertreten. Regelmäßig treffen sich Entwickler der PHP User Group, um sich über unterschiedliche Aspekte der PHP-Programmierung auszutauschen. Als Thema für diesen Abend hat die User Group "Shopware vs. Magento" gesetzt. Die beiden Systeme sind in ihrem Funktionsumfang zwar recht unterschiedlich, sind jedoch beide in PHP programmiert. Ausgehend von der Funktionsebene wurden die beiden Systeme aus technischer Perspektive miteinander verglichen.

Darauf aufbauend tauschten sich die Entwickler aus beiden Welten über Grenzen aus, auf die sie stoßen und welche Lösungsansätze verwendet werden. Wir haben an dem Abend die Vorstellung von Shopware übernommen.

Aus den vor Ort besprochenen Themen lassen sich die wichtigsten und interessantesten Erkenntnisse aus folgenden Punkten ziehen:

Als Basis für die Betrachtung standen die Magento Entwicklungsversion 2.3 sowie die aktuelle Shopware Version 5.4 zur Verfügung.

APIs / Schnittstellen

Im Bereich APIs und Schnittstellen zeigt sich ein großer Unterschied zwischen Shopware und Magento. Während Magento mehrere Protokolle für die API unterstützt (JSON-REST, SOAP und demnächst auch GraphQL), konzentriert sich Shopware derzeit noch auf JSON-REST. Mit dem Update auf Shopware NEXT werden zukünftig ebenfalls mehrere Protokolle unterstützt.

Ein sehr nützliches Integrationsfeature der Shopware-REST-API ist, dass Produkte im Batch erstellt und aktualisiert werden können. Dieses Feature bietet Magento in der aktuellen Stable-Version noch nicht an.

Darüber hinaus ist für Entwickler interessant, dass Magento bereits viele Ressourcen über die API bereitstellt und somit viele Endpoints vorhanden sind. Dies ist bei Shopware derzeit noch nicht der Fall, weshalb die Abdeckung kleiner ist. Besonders im Bereich der API wird deutlich, dass Magento sein großes Update auf Magento 2 vor etwa zweieinhalb Jahren mit der neuen Software-Architektur bereits hinter sich hat. Bei Shopware ist dieser Update-Prozess momentan unter den Namen Shopware NEXT in vollem Gange. Entsprechend darf man auf den neuen, optimierten Code und die damit verbundenen Neuerungen gespannt sein.

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Erweiterbarkeit

Beide Shopsysteme unterstützen die Erweiterbarkeit durch Plugins / Module. Da sich die zugrundeliegenden Anforderungen ähneln und die Möglichkeiten, Erweiterbarkeit mit PHP im Web-Kontext umzusetzen für beide Systeme gleich sind, sind hier viele Gemeinsamkeiten festzustellen. So setzen beide Systeme auf Dependency Injection. Bei Magento erfolgt die Registrierung eigener Services über XML-Konfigurationsdateien, bei Shopware entweder programmatisch über Events oder ab Version 5.2 auch per XML-Datei.

Magento bringt neuerdings ein Framework zur Aspektorientierten Programmierung mit, das grob mit den Hook-Events in Shopware vergleichbar ist. Beide Ansätze werden durch generierte Proxies ermöglicht.

Beim Templating ist jedoch ein großer Unterschied erkennbar: Während in Shopware Smarty-Templates zum Einsatz kommen, setzt Magento nach wie vor auf reine PHP-Dateien.

Konfigurationsmanagement

Am Beispiel der Preisberechnungsregeln haben sich die Teilnehmer unterschiedliche Konfigurationsmöglichkeiten angeschaut. Magento bietet Warenkorbregeln an, die der Shopbetreiber aus UND/ODER-Verknüpfungen in beliebiger Schachtelungstiefe frei festlegen kann. Der Shopbetreiber hat dadurch eine große Flexibilität und kann zum Beispiel Rabatte in allen erdenklichen Formen umsetzen. Dies kann jedoch dazu führen, dass die Verwendung des Regelsystems recht komplex ist und dass nach der Festlegung von Regeln durch den Shopbetreiber möglicherweise unerwartete Konsequenzen auftreten, da nicht alle Wechselwirkungen einfach zu überblicken sind.

Bei Shopware ist das System zur Preisberechnung einfacher gehalten und orientiert sich ausschließlich an konkreten und gängigen Anwendungsfällen aus dem Shopalltag. Dies eröffnet dem Shopbetreiber zwar nicht alle erdenklichen Rabattkombinationen, erhöht jedoch die Benutzerfreundlichkeit und den Überblick. So können beispielsweise einzelnen Kundengruppen Rabatte zugeordnet werden oder ab einem bestimmten Warenwert prozentuale oder absolute Rabatte abgezogen werden.

CMS / Einkaufswelten

Während Magento einige Stärken im API- und Konfiguratiosbereich vorweist, punktet Shopware deutlich mit den optischen Möglichkeiten zur Shopgestaltung. Die Integration von Einkaufswelten in den Onlineshop macht es möglich, dass Onlineshopbetreiber beeindruckende Landingpages, überzeugende Produktpräsentationen oder attraktive Rabattaktionen selbst erstellen können. So werden im Onlineshop nicht nur Produkte verkauft, sondern Geschichten erzählt. Wie in einem CMS werden Contentbereiche, Medien- und Produkteinbindung definiert, Verlinkungen untereinander hinzugefügt und so ein einzigartiges Kauferlebnis geschaffen.

Wir freuen uns über das rege Interesse an dem Meetup, die vielen Besucher und sind gespannt auf die nächsten Meetups und die Themen, die wir dort diskutieren werden!


Leitfaden: Auswahl der richtigen Warenwirtschaft Teil 2

In Teil 1 unserer Blogreihe Leitfaden: Auswahl der richtigen Warenwirtschaft haben wir die ersten grundlegenden Überlegungen zu einer passenden Warenwirtschaft vorgestellt. Nun folgen zwei weitere Aspekte, die sich mit der Datenkompatibilität, dem Support sowie den Eigenschaften von Software im Allgemeinen beschäftigen.

Wie wichtig ist mir ein hoher Funktionsumfang und eine hohe Datenkompatibilität?

Bei einer integrierten Warenwirtschaft in das Onlineshopsystem ist eine kompatible Datenwelt sichergestellt, da die Warenwirtschaft direkt für dieses spezifischen Shopsystem konzipiert, optimiert und programmiert wurde. Die Warenwirtschaft muss entsprechend nicht mit vielen Onlineshops kompatibel sein, sondern kann den vollen Funktionsumfang eines Systems abbilden.
Nutzen Sie zum Beispiel Shopware und ein Warenwirtschaftssystem mit Connector, kann es durchaus sein, dass die Warenwirtschaft nicht alle Shopware Features, wie Product Streams, unterstützt. Auch bei Artikelvarianten ist es möglich, dass Connector-Warenwirtenschaften, die Daten, die Shopware zur Verfügung stellt, nicht optimal abbilden können. Ein hoher Integrationsgrad stellt somit sicher, dass Sie auch den vollen Funktionsumfang Ihres Onlineshops ohne Abstriche nutzen können.

Wie viel Wert lege ich auf guten Support?

icon-supportGuter Support ist in der Software-Branche leider Mangelware. Ein zentraler Aspekt in Ihren Überlegungen zur richtigen Warenwirtschaft sollte also auch sein, wie wichtig Ihnen ein engagierter Support ist. Technische Probleme, die Sie nicht selbst lösen können, verursachen teilweise hohe Kosten, da Sie nicht richtig arbeiten können. Zur Lösung von technischen Problem bieten Software-Hersteller in der Regel zwei Preismodelle an: Entweder ist der Support mit den monatlichen Kosten bereits abgedeckt, oder es wird ein separater Supportvertrag geschlossen. Hierbei können entweder feste monatliche Kosten vereinbart werden oder ein Bezahlmodell nach Aufwand. Somit ist es wichtig, vorab zu prüfen, wer Sie bei möglicherweise auftretenden Problemen bei Ihrer Warenwirtschaft unterstützt und ob welches Preismodell sie bevorzugen.

Nicht nur der Support ist ein Kostenfaktor, den es zu bedenken gilt. Einige Anbieter von Warenwirtschaften arbeiten auch mit nutzungsabhängigen Preismodellen. Sie locken mit niedrigen Einstiegskosten, sodass sie besonders für kleine Onlineshops attraktiv sind. Später sind höhere Kosten zu zahlen, wenn zum Beispiel der Umsatz oder die Anzahl an Bestellungen steigen – hierbei handelt es sich um umsatzbeteiligte Bezahlmodelle. Hier ist es dann möglich, dass Sie mehr ausgeben müssen als zu Anfang kalkuliert. Und wer möchte schon Angst vor dem Wachsen haben? Es ist also ratsam, vorab genau zu kalkulieren, welche Kosten auch bei einem größer werdenden Shop zu erwarten sind.

Wie viele Software-Produkte unterschiedlicher Hersteller möchte ich einsetzen?

Software ist sehr dynamisch, sie wird beständig weiterentwickelt und verbessert. Gerade Shopware lebt von dieser Dynamik und erweitert den Funktionsumfang des Shopsystems mit jedem Release. Wenn Sie eine hohe Anzahl von Plugins installieren, müssen für einen einwandfreien Prozessablauf alle Software-Produkte mit der aktuellsten Shopware-Version sowie Ihrer Warenwirtschaft kompatibel sein. Jedes Plugin ist bei Updates ein kleines Kompatibilitätsrisiko.

Ein zweiter Punkt ist, dass sich die Plugins auch untereinander negativ beeinflussen können, sodass mit einer großen Anzahl an Plugins Funktionseinschränkungen möglich sind. Entsprechend ist es ratsam, sich bei einer hohen Anzahl an Herstellern und Plugins auf mögliche Schwierigkeiten einzustellen.

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Credit: Manu Cornet bonkersworld.net

Ein reibungsloser Ablauf beim Einsatz mehrerer Plugins kann sichergestellt werden, indem Sie die Anzahl unterschiedlicher Hersteller gering halten und sich auf bewährte Plugin-Anbieter konzentrieren oder Plugins von demselben Hersteller wählen wie Ihre Warenwirtschaft.

Was kann die offizielle Shopware Warenwirtschaft leisten?

  • Ein zentrales System für alle Verkaufskanäle
  • Echtzeitsynchronisation der Daten
  • Direkte Integration in Shopware (nur eine Datenbank)
  • Immer mit der neuesten Shopware Version kompatibel
  • Variantenfähigkeit
  • Bester und kostenloser Support
  • Keine versteckten Kosten
  • Kurze Vertragslaufzeiten
  • Flexibel erweiterbar
  • Mehr Informationen zu Shopware ERP powered by Pickware

Im nächsten Teil gehen wir unter anderem auf den Unterschied zwischen allgemeinen Warenwirtschaften und auf für den E-Commerce zugeschnittene Warenwirtschaften ein. Zudem erläutern wir, wie erfahrene Agenturen dabei unterstützen können, Onlineshop und Warenwirtschaft aufeinander abzustimmen, sodass Sie mit dem Einsatz einer Warenwirtschaft bestmöglich starten können.


Shopware WMS: Neues Design

Die Bestellliste aus unserer Versand App von Shopware WMS powered by Pickware hat ein neues Design. Nachdem wir kürzlich die Darstellung in der Lager App angepasst haben, folgt nun die Versand App.
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Ab Version 4.5.2 der Versand App stehen die bisherigen Angaben Bestellnummer, Datum, Uhrzeit, Bestellname sowie Ort gruppiert auf der linken Seite. Wir haben Sie kompakter zusammengefasst und so mehr Platz in der Ansicht geschaffen. Statt des Ortsnamens wird nun die Postleitzahl angezeigt, die sich leichter geographisch einordnen lässt. Zusätzlichen haben wir das Länderkürzel ergänzt, sodass sofort sichtbar ist, ob es sich um einen Versand innerhalb Deutschlands oder ins Ausland handelt.
Das Weckersymbol, das den schnellen Versand anzeigt, haben wir nach rechts platziert und darüber die neue Anzeige der Artikelanzahl ergänzt. Schnell ist auf diese Weise ersichtlich, wie umfangreich die Bestellung ist.

Das neue Design erscheint luftiger, hat mehr Platz geschaffen und erlaubt es uns, in weiteren Überarbeitungen weitere wichtige Infos unterzubringen.
Bald dürfen Sie sich auch auf ein neues POS UI freuen!


Leitfaden: Auswahl der richtigen Warenwirtschaft Teil 1

Jeder Händler kommt früher oder später an den Punkt, an dem es unumgänglich wird, ein Warenwirtschaftssystem einzusetzen. Das Angebot an Warenwirtschaftssystemen ist unüberschaubar, ebenso wie die Informationsflut dazu. Die vielen verschiedene Systemen haben unterschiedliche Funktionen, Architekturen sowie Schwerpunkte und sind daher besser oder weniger gut für Ihre Bedürfnisse geeignet. Neben grundlegenden Überlegungen zu Ihren Anforderungen thematisieren wir heute die Punkte Verkaufskanäle, Datenhaltung sowie Echtzeit-Aktualisierungen

WaWi und Onlineshopsystem

In vielen Fällen ist es sinnvoll, sich bereits vor Auswahl eines Onlineshopsystems über die zur Verfügung stehenden Warenwirtschaften zu erkundigen, um diese Informationen bereits in die Entscheidung zum richtigen Shopsystem miteinzubeziehen.

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Wenn sie bereits ein Onlineshopsystem nutzen und nun eine Warenwirtschaft suchen und anbinden möchten, können Sie entweder aus möglichen WaWis wählen, die zu Ihrem Onlineshop passen oder auch das Onlineshopsystem wechseln. Zunächst scheint es ein großer Aufwand zu sein, auch das Shopsystem zu wechseln. Wenn eine WaWi nicht zu Ihrem Shopsystem passt, jedoch die Funktionen bietet, damit Ihr Shop ungehindert wachsen kann, ist es einen zweiten Gedanken wert, bereits in einem frühen Shop-Stadium das Shopsystem zu wechseln.

Um die für Sie passende WaWi zu finden und die Suche dabei so effizient wie möglich zu gestalten, ist es hilfreich, sich vorher über folgende Punkte klar zu werden:

  • Was sind meine Anforderungen an eine WaWi?
  • Welche Anforderung ist mir besonders wichtig?
  • Was ist mir weniger wichtig, worauf kann ich verzichten?

Welche Faktoren und Funktionen bei den oben genannten Fragen eine Rolle spielen, erklären wir in unserer mehrteiligen WaWi-Reihe.
Auftakt machen Überlegungen zu den Verkaufskanälen und dem Vorteil von Echtzeit-Aktualisierungen. Der nächste Beitrag dreht sich um die Anzahl unterschiedlicher Software-Hersteller und die Supportfrage.

Welche Verkaufskanäle bediene ich?

Eine der ersten Überlegungen sollte sein, die Menge und das Zusammenspiel der eigenen Verkaufskanäle abzuwägen: Welche Verkaufskanäle sollen mit der Warenwirtschaft abgedeckt werden? Vor allem zum jetzigen Zeitpunkt, aber auch, wenn der Shop zukünftig erweitert wird. Viele Systeme funktionieren gut, wenn der Shop klein und übersichtlich ist. Wächst der Shop, können einige Warenwirtschaften jedoch nicht mitwachsen. Das dämpft auf Dauer den Erfolg.

diagram-system-overview_kl Nicht empfehlenswert ist, für jeden Kanal ein eigenes Warenwirtschaftssystem zu verwenden, denn das schränkt die Handlungsfähigkeit ein und sorgt für unnötigen Zeit- sowie Personalaufwand. Alles muss manuell abgeglichen werden, weil Bestellungen und Lagerbestände getrennt verwaltet werden.

Bei einem Multichannel-Shop eignet sich also ein Warenwirtschaftssystem, das sowohl Online-Shop-Verkäufe, Online-Marktplätze als auch Ladengeschäfte abbilden kann. So haben Sie jederzeit einen zentralen Überblick über alle Ihre Kanäle und brauchen dafür lediglich ein einziges System, um ungehindert wachsen zu können.

Einfache oder doppelte Datenhaltung?

Im nächsten Schritt stellt sich die Frage nach der genauen Umsetzung dieses einen Systems. Es gibt Warenwirtschaftssysteme, die über sogenannte Connectoren an mehrere Shopsysteme angebunden werden können. Alternativ steht bei einigen Onlineshopsystemen auch eine integrierte Lösung zur Verfügung. Bei Shopware ist es beispielsweise das integrierte Shopware ERP powered by Pickware. Der Vorteil eines integrierten ERPs ist, dass keine doppelte Datenhaltung notwendig ist. Alle Daten werden zentral in einem System gepflegt: für Onlineshop und Warenwirtschaft zusammen. Ein weiterer Aspekt ist die Aktualität der Daten mit der zentralen Frage:

Wie wichtig sind mir Echtzeit-Aktualisierungen?

Viele Warenwirtschaften bieten selbst Connectoren an, damit sie mit möglichst jedem Onlineshopsystem verknüpft werden können. Wenn es für Ihre gewünschte Kombination von Onlineshop und Warenwirtschaft keinen Connector gibt, bieten auch einige Agenturen eine individuelle Anfertigung an. Connectoren sind mit Sicherheit hilfreich, um Ihr Offline- und Online-System miteinander zu verbinden, zum Beispiel, wenn Sie aus einem Offline-Ladengeschäft kommen, dort bereits eine WaWi etabliert haben und diese nun mittels Connector an ein Onlineshopsystem anbinden möchten.

Connectoren sind jedoch auch oft fehleranfällig und zeitverzögert, da die Daten immer wieder synchronisiert werden müssen. So kann es zum Beispiel vorkommen, dass Sie online und offline gleichzeitig mehr Produkte verkaufen als Sie auf Lager haben. Da die Daten nur in gewissen Zeitabständen synchronisiert werden, merken Sie dies erst zu spät.

Echtzeit-Daten und sekundengenaue Synchronisation vermeiden Überverkäufe. So können Sie selbst bei parallel laufendem Online- und Offlinegeschäft topaktuell Ihren Bestand nachverfolgen. Eine höhere Kundenzufriedenheit ist Ihnen damit garantiert. Wenn Sie dies sicherstellen möchten, sollten Sie nach einer Lösung mit Echtzeitsynchronisation Ausschau halten, die im besten Fall auch nur auf einer einzigen Datenbank arbeitet.

Welche weiteren Vorteile eine integrierte Warenwirtschaft bietet, besonders mit Blick auf die kompatible Datenwelten, Updates und den Integrationsgrad, erklären wir im nächsten 2. Teil des Leitfaden: Auswahl der richtigen Warenwirtschaft.


Bestellungen filtern

Während wir viele neue Features für Shopware POS powered by Pickware entwickeln, arbeiten wir auch fleißig an Verbesserungen für Shopware WMS: Ab Version 4.4.0 der Versand App von Shopware WMS können offene Bestellungen nach einigen Parametern durchsucht und gefiltert werden, zum Beispiel:

  • Artikelname
  • Artikelnummer
  • Herstellernummer
  • Kommentare (interne oder vom Kunden)
  • Liefer- und Rechnungsadresse
  • Postleitzahl
  • Versandart
  • Zahlungsmethode

Gestalten Sie Ihren Versandprozess flexibel

bestellsuche_klDurch die neue Funktionalität der Bestellsuche können Sie Ihre Versandprozesse noch flexibler gestalten und an Ihre Bedürfnisse und Arbeitsabläufe anpassen. Das neue Feature ermöglicht Ihnen, eingehende Bestellungen nach individuellen Kriterien zu filtern und abzuarbeiten.

Wenn ein Kunde sich bei Ihnen meldet und anfragt, ob ausnahmsweise eine schnellere Bestellabwicklung möglich ist, können Sie nach dieser speziellen Bestellung suchen und dem Kunden einen besonderen Service gewähren. Sie können auch nach Versanddienstleistern suchen und so Ihre Prozesse auf Abholzeiten der Versanddienstleister abstimmen.

Mit dem aktuellen Feature Bestellsuche bereiten wir das Feature individuelle Pickprofile vor, das wir Ihnen am Shopware Community Day angekündigt haben. Sobald die individuellen Pickprofilen verfügbar sind, können Sie Selektionskriterien speichern und nach Bedarf abrufen.


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