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KassenSichV kompakt zusammengefasst

Was ist die Kassensicherungsverordnung?

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Ab dem 01.01.2020 tritt in Deutschland die sogenannte Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) in Kraft. Die Verordnung regelt, wie das vom Bundesfinanzministerium verabschiedete Ge­setz zum Schutz vor Ma­ni­pu­la­tio­nen an di­gi­ta­len Grund­auf­zeich­nun­gen umgesetzt wird.

Mit der Verordnung versucht die Regierung unter anderem gegen die potentielle Manipulation von Registrierkassen vorzugehen. Da ein Großteil der Kassenhersteller die eigenen Systeme bisher nicht ausreichend gegen die Löschung von Buchungen absichert, wurden in den letzten Jahren mehrere Initiativen zum Schutz vor Manipulation vorangetrieben.

Wie funktioniert die KassenSichV?

Mit dem Inkrafttreten der KassenSichV muss jede Registrierkasse in Deutschland mit einer technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) versehen sein. Diese besteht aus drei Komponenten: einem Sicherheitsmodul, einem Speichermedium und einer digitalen Schnittstelle.

  • Das Sicherheitsmodul gewährleistet, dass Kasseneingaben mit Beginn des Aufzeichnungsvorgangs protokolliert und später nicht mehr unerkannt verändert werden können.
  • Das Speichermedium speichert die Einzelaufzeichnungen für die Dauer der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist.
  • Die digitale Schnittstelle gewährleistet eine reibungslose Datenübertragung, z. B. für Prüfungszwecke.

Mithilfe dieser Sicherheitseinrichtung werden alle über die Kasse erfolgten Transaktionen auf einem integrierten Speicher gesichert. Die Datenübermittlung an das Finanzamt erfolgt über die digitale Schnittstelle. Werden Transaktionen widerrechtlich aus dem Protokoll gelöscht, ist dies mit einer Prüfsoftware für das Finanzamt nachvollziehbar. Um sich nicht strafbar zu machen, ist die lückenlose Aufnahme aller Buchungen unbedingt einzuhalten.

Zusätzlich tritt zum 01.01.2020 die Belegausgabepflicht in Kraft. Durch die TSE wird für jeden Buchungsvorgang ein Code erstellt, der auf den Verkaufsbeleg zu drucken ist. Der Code enthält Teile des vorherigen Buchungsvorgangs sowie des aktuellen Buchungsvorgangs, um eine lückenlose Auflistung der Transaktionen zu gewährleisten. Die Belege müssen auf jeden Fall erstellt und dem Kunden zur Verfügung gestellt werden, ob dies digital oder analog geschieht spielt dabei keine Rolle. Zur Mitnahme ist der Kunde allerdings nicht verpflichtet.

Was muss ich als Ladenbesitzer tun?

Nutzer unseres iPad Kassensystems Shopware POS müssen sich wegen der Umstellung keine Sorgen machen. Da wir bereits seit einigen Jahren auf dem österreichischen Markt Erfahrung mit den Anforderungen der Registrierkassensicherheitsverordnung (RKSV) gesammelt haben, sind wir mit der Thematik bereits bestens vertraut.

Die genauen Details der TSE bestimmt aktuell das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Mit der technischen Umsetzung befassen sich bereits einige der gängigen Anbieter, sodass wir zeitnah beginnen passende Systeme für unsere iPad Kassen zu testen. Die derzeit bekannten Vorgaben des BSI sowie frühere Erfahrungen mit ähnlichen Verordnungen lassen jedoch darauf schließen, dass es auch für die KassenSichV eine Übergangsfrist geben wird.

Über das Releasedatum des Sicherheitsupdates werden wir unsere Kunden rechtzeitig informieren. Um das Update nicht zu verpassen, empfehlen wir die Anmeldung zu unserem Newsletter. Weitere Informationen zur KassenSichV von Seiten des Bundesfinanzministeriums zum Stand vom 17.06.2019 finden Sie hier.


Pickware Tutorials jetzt online!

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Neu! Ab sofort finden Sie auf unserem YouTube Kanal brandneue Tutorialvideos zu Pickware. Wir zeigen Ihnen in den Tutorials anschaulich, wie Sie unsere Warenwirtschaft auf Ihre Bedürfnisse abstimmen, wichtige Einstellungen vornehmen und so Ihre Prozesse effizient gestalten. Darüber hinaus bieten wir Ihnen auf unserem Kanal mit Messe-Videos sowie aufgezeichneten Vorträgen einen Einblick in die Pickware Welt.

Los geht's mit Shopware ERP powered by Pickware

Zum Auftakt der Pickware Tutorials starten wir mit kurzen Videos rund um unsere Warenwirtschaft Shopware ERP. Wir beginnen mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Thema Einkauf & Bestellwesen. Sie lernen, wie Sie Lieferanten anlegen, diesen Artikel & Hersteller zuordnen, Einkaufspreise pflegen sowie Lieferantenbestellungen aufgeben und bei Erhalt einlagern. Schauen Sie doch gleich mal rein. Die Playlist finden Sie hier.

Nichts verpassen!

Weitere Tutorials zu Shopware ERP, WMS und POS werden wir in den nächsten Wochen regelmäßig auf unserem YouTube-Kanal veröffentlichen. Abonnieren sie unseren Kanal, um keine Videos zu verpassen.

Sie interessieren sich für ein ganz bestimmtes Thema und wünschen sich dazu ein Tutorial? Oder haben Sie Interesse an einer kostenlosen Live-Vorführung von Shopware WMS oder POS? Dann zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.


Das sind die neuen Pickware Partner – Juli 2019

Wir haben zum zehnten Pickware Partnertraining in unser frisch renoviertes Pickware Office eingeladen. Besonders freuen wir uns darüber, dass zu diesem kleinen Jubiläum unser Pickware Partnertraining zum ersten Mal bei uns in Darmstadt stattfand. Insgesamt acht Agenturen haben im Rahmen des Trainings von uns gelernt, wie die offizielle Shopware Warenwirtschaft funktioniert und was unsere Produkte powered by Pickware alles zu bieten haben. Überdies hinaus haben wir die Gelegenheit genutzt uns ausgiebig über Entwicklungspotenziale und Erfahrungen im E-Commerce auszutauschen. Ein kleiner Ausblick auf unsere Roadmap und die Pläne für Shopware 6 durfte dabei selbstverständlich auch nicht fehlen.

Das sind die neuen offiziellen Pickware Partner:

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AGIQON GmbH

Im Jahr 2010 wurde die AGIQON GmbH gegründet und begleitet seitdem ihre Kunden als ganzheitlicher und langfristiger IT-Partner bei der Bewältigung komplexer IT-Projekte mit Leistungen rund um IT-Services und Web & Software.

Wir sind bereits seit drei Jahren Shopware Partner. E-Commerce machen wir aber schon seit unserer Gründung. Mit Start der Shopware Partnerschaft war der Name Pickware aufgrund der vielen Plugins und des Shopware ERPs powered by Pickware immer geläufig. Wir haben auch schon einige Kunden, die sowohl Shopware POS als auch Shopware WMS powered by Pickware einsetzen und die sind alle super zufrieden damit.
Sebastian Holzhüter, AGIQON GmbH

Deine Helden GmbH

Die Deine Helden GmbH aus der Nähe von Frankfurt am Main bietet ihren Kunden kompetente Unterstützung im Bereich E-Commerce und Marketing-Automatisierung.

eComfirst UG

Die eComfirst UG hat in der Vergangenheit bereits mit verschiedenen Onlineshop-Systemen gearbeitet. Aufgrund der gesammelten Erfahrungen hat die Agentur sich dazu entschlossen sich voll und ganz auf Shopware zu spezialisieren.

Auf der Suche nach einem ERP-System für unsere Kunden, sind wir über Shopware auf Pickware aufmerksam geworden. Das Partnertraining fand ich super – auch die Möglichkeit sich mit den Kollegen der anderen Agenturen und Pickware auszutauschen. Ich genieße es neue Leute kennenzulernen und über den Tellerrand hinauszuschauen.
Denis Dubowski, eComfirst UG

Go 2 Flow GmbH

Die Schweizer Agentur Go 2 Flow GmbH unterstützt Start-Ups sowie gestandene Handelsunternehmen bei allen Herausforderungen rund um ihren Onlineshop.

Roube OG

Als frisch gebackene Agentur unterstützt die Roube OG Kunden rund um den Onlineshop und den Imageaufbau.

Unsere Agentur ist ganz frisch gegründet, dennoch haben wir bereits Kunden, die Pickware einsetzen möchten, deshalb haben wir uns entschieden Pickware Partner zu werden. An Pickware begeistert uns die Einfachheit und der ganze Auftritt hier vor Ort. Das ist irgendwie anders und trotzdem extrem effizient auch durch die Zentralisierung mit nur einer Datenbank – alles drin, alles gut.
Benjamin Strebinger, Roube OG

Provitex GmbH

Bereits seit 2009 steht die Provitex GmbH seinen Kunden als Full-Service Internetagentur als erfahrener Ansprechpartner für Themen bezüglich Internetseiten, Onlineshops, Hosting und Online-Marketing zur Seite.

Wir haben bereits einen großen Kunden, der Pickware aktiv im Einsatz hat und bei einem weiteren Kunden wird es derzeit umgesetzt. Das Partnertraining war sehr informativ, auch mit dem Ausblick auf Shopware 6. Da ich die Hardware bereits aus dem Live-Betrieb beim Kunden kenne, war es super spannend, die Prozesse hier beim Training nochmal ganz detailliert zu sehen.
Jan Schulz, Provitex GmbH

Neben den neuen Partneragenturen haben auch zwei bereits bestehende Partner am Training teilgenommen und ihr Wissen aufgefrischt:

RESPONSE GmbH

Die RESPONSE GmbH ist eine versierte Kölner Internetagentur mit fast 20 Jahren Erfahrung im Bereich der Umsetzung, Gestaltung sowie Vermarktung von Onlineshops und Websites.

webweit GmbH

Vom innovativen Konzept über Design, Einstellung und Umstellung der Templates sowie Plugins bis hin zu umfassenden Online-Marketing-Strategien realisieren ausgewiesene Spezialisten bei der webweit GmbH Kundenwünsche in einem ganzheitlichen Prozess.

Wir haben zum zweiten Mal beim Pickware Partnertraining teilgenommen, um zu zeigen, dass wir super gerne Partner sind und natürlich auch, um uns über weitere Entwicklungen und neue Features zu informieren. Wir sehen jedes Jahr wieder aufs Neue, dass es die beste Entscheidung war, Pickware als unseren Premium Partner zu haben.
Robin Marquardt, webweit GmbH

Vielen herzlichen Dank an die teilnehmenden Agenturen für den gelungenen Tag im Pickware Office. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Pickware Partnertrainings und gemeinsamen Events.

Eine Übersicht aller Pickware Partneragenturen finden Sie auf unserer Partnerseite.


Kundenstory des Monats: oyoyo

Faire Heimtextilien nach Maß

Nachhaltige Textilien, faire Arbeitsbedingungen und Produktion nur auf Nachfrage – dafür steht unser Kunde oyoyo. In einer Zeit, in der die Textilindustrie immer kritischer betrachtet wird, stellt sich oyoyo mit dieser Herangehensweise gegen die oftmals horrende Verschwendung von Rohstoffen und die Unterbezahlung von Mitarbeitern und positioniert sich so als gutes Beispiel für nachhaltige Textilwirtschaft.

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Zeitgleich mit dem Launch von oyoyo Anfang 2019 entschied sich das mittlerweile siebenköpfige Team, Shopware ERP powered by Pickware als Warenwirtschaft und Shopware WMS powered by Pickware für Lager und Versand einzusetzen. Die Einrichtung und Konfiguration konnte das technisch versierte Team innerhalb kürzester Zeit selbst erledigen. Auf den Umstieg von Shopware 5.5. zu Shopware 6 freut sich oyoyo bereits, denn das Onlinegeschäft wächst rasant. Nach drei Monaten auf dem Markt hat oyoyo bereits über 5.000 Artikel und 66.000 Varianten digital im Shop und täglich kommen weitere Designs, Designer und Nutzer hinzu.

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"Wir wussten von Anfang an, dass wir Unterstützung in der Warenwirtschaft, dem Lager und im Fulfillment brauchen, um uns mehr auf die wertschöpfenden Tätigkeiten konzentrieren zu können. Nach drei Monaten kann ich sagen, dass die Entscheidung für Pickware die richtige war. Je mehr wir skalieren, desto mehr macht sich der Einsatz der Lagerfunktionen im Versand und auch bei den Retouren und der Auswertung bezahlt."
Maik Ehmke, Geschäftsführer von oyoyo

Mithilfe von Pickware Fokus auf Nutzerversprechen

Da oyoyo ein noch relativ kleines Team beschäftigt, ist es für das Start-up wichtig, dass sich die Mitarbeiter auf die Dinge konzentrieren können, die dem Geschäftsmodell und dem Nutzerversprechen unmittelbar zugutekommen. Warenwirtschaft, Analyse, automatische Nachbestellungen, Retourenmanagement und Versand müssen funktionieren und die Mitarbeiter im Prozess unterstützen, ohne dass ganze Teams damit beauftragt werden müssen. Mithilfe von Pickware funktioniert das ausgezeichnet. Pickware hilft oyoyo dabei komplizierte Teillieferungen und Retouren einfach zu verarbeiten, unterstützt bei dem Erstellen und Versenden der Versanddokumente an die Kunden sowie dabei Warenlieferungen zu picken und vollautomatisch Versandaufkleber, Lieferscheine und Rechnungen zu erstellen.

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Nachhaltigkeit ist bei oyoyo kein Modewort

Dass oyoyo Nachhaltigkeit nicht als Modewort versteht, sondern als einen Auftrag, zeigt sich in allen Schritten der Produktion. Das erklärte Ziel ist, dass individuelle, hochwertige Heimtextilien keinen zu hohen Preis von der Umwelt fordern. Daher produziert oyoyo in Europa, achtet sehr auf die Arbeitsbedingungen in den Produktionsstätten und produziert on-demand, das heißt nur so viel, wie es die Kundennachfrage verlangt. Dafür zahlt oyoyo gerne etwas mehr für die Produktion, denn so ist weiterhin sichergestellt, dass das Unternehmen nach bestem Gewissen handelt.

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"oyoyo produziert nachhaltig und on-demand, nur das was wirklich gebraucht wird. Zudem laden unsere Designer täglich neue Motive in den Shop, sodass wir jetzt schon über 66.000 Artikelvarianten in Shopware vorhalten. Zunächst sind also alle Produkte rein digital im Shop, erst wenn dann ein Nutzer sein Design/Produkt gefunden hat, geht die Bestellung direkt in die Produktion und kommt in 2-3 Wochen bei uns an. Damit wir dabei nicht den Überblick verlieren, ist ein gutes Warenwirtschaftssystem für uns unerlässlich."
Maik Ehmke, Geschäftsführer von oyoyo

Neben dem wichtigen Blick auf die Umwelt steckt hinter der Idee der Produktion auf Nachfrage auch die Idee, kleinen so wie großen Designern die Chance zu geben, ihre eigenen Designs einer breiten Masse zur Verfügung zu stellen. Ein Punkt, an dem Kreative oft scheitern, da insbesondere die Produktion in kleiner Stückzahl für sie allein nicht zu stemmen ist.

Mit einer sehr bewussten Herangehensweise positioniert sich oyoyo in vielen Bereichen als Vorreiter. Kein Wunder also, dass das Team um Maik Ehmke bereits plant, den Produktionsprozess in Zukunft weiter zu digitalisieren und der Idee einer on-demand Micro Factory immer näher zu kommen. Wir sind gespannt, wie sich die gemeinsame Reise mit oyoyo fortsetzt und freuen uns, mit unserem Support und unseren Produkten zur Seite zu stehen!

Zahlen und Fakten

  • Branche: Heimtextilien
  • Firmensitz: Emsdetten
  • Anzahl Artikel: 5.000 Artikel in 66.000 Varianten (digital)
  • Shopware ERP powered by Pickware
  • Shopware WMS powered by Pickware: 2 Lizenzen (Barcodescanner)
  • Weitere Pickware Plugins: DPD Adapter & DHL Adapter powered by Pickware

Alle bisherigen Pickware Kundenstories können Sie hier finden.


Pickware 1x1 – Bestmögliche Erstellung von Barcodes

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Barcodes sind in unserem Alltag nicht mehr weg zu denken. Ob an der Kasse im Supermarkt oder bei der Post, überall helfen die maschinenlesbaren Codes bei der schnellen und fehlerfreien Erfassung von Gegenständen. Auch wir setzen auf den intensiven Einsatz von Barcodes und passenden Scannern, um sämtliche Prozesse mit Shopware WMS und Shopware POS effizient und zuverlässig umzusetzen. Doch beim Erstellen und Ausdrucken der Barcodes gibt es ein paar Dinge zu beachten, damit die Codes später richtig gescannt werden können. Daher geben wir Ihnen in diesem Teil unserer Reihe Pickware 1x1 hilfreiche Tipps, wie Sie gängige Fehler vermeiden und Barcodes in Zukunft noch zuverlässiger scannen.

Barcodes richtig anlegen

Beim Anlegen von Barcodes muss zunächst das benötigte Format berücksichtigt werden, denn je nach Einsatzzweck und Anzahl der zu codierenden Zeichen gibt es viele unterschiedliche Standards. So werden etwa Konsumgüter im europäischen Handel im Format EAN-13 codiert, Güter in den USA im Format UPC-A usw. Wir verwenden in der Standardeinstellung für alle Barcode-Etiketten sowohl zur Lagerplatzbeschriftung, als auch für Artikelbeschriftungen, Kommissionierkisten und Kundenkarten das Format Code128, welches weltweit gültig ist. Daher müssen für alle Etiketten die Bestimmungen dieses Standards berücksichtigt werden. Doch keine Sorge, unser automatischer Etikettenkonfigurator im Shopware Backend nimmt Ihnen bereits die meiste Arbeit ab. Dennoch sollten Sie einige Details beachten.

Damit die Pickware Barcodes optimal gelesen werden können, dürfen diese nicht in ihrer Länge gestreckt oder gestaucht werden, da nur so die Balken und Zwischenräume des Codes für den Scanner ausreichende Abstände aufweisen. Achten Sie daher beim Drucken der vom Konfigurator erzeugten PDF-Vorlagen darauf, diese im richtigen Seitenformat und mit 100% Skalierung auszudrucken. Zudem müssen vor und nach dem Code ausreichend große Ruhezonen freigehalten werden, in welchen sich keine Schrift, Schnittkanten o.ä. befinden. barcode_ruhezone3Nur so kann der Scanner den ersten und letzten Balken des Codes jederzeit optimal erkennen. Die minimale Größe der benötigten Ruhezonen ergibt sich dabei aus der 10-fachen Breite der schmalsten Balken des Codes, was bei den Pickware Barcodes ca. 5mm Freiraum links und rechts entspricht. Wenn Sie mit unserem Etikettenkonfigurator mehrere Barcodes auf Etikettenpapier drucken, achten Sie darauf, dass in den Etikettenvorlagen unter Artikel > Etiketten > Vorlagenkonfiguration für die jeweilige Etikettenart ein Druckrand von mindestens 5mm links und rechts eingestellt ist.

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Weiterhin ist auch auf eine ausreichende Höhe der Barcodes zu achten. Bei Barcodes mit zu geringer Höhe kann bereits ein leichtes Schräghalten des Scanners dazu führen, dass der Code nicht mehr vollständig erfasst wird. Um dies zu vermeiden, sind die Pickware Barcodes bereits in einer ausreichenden Höhe vorkonfiguriert, und sollten nur in Ausnahmefällen kleiner zugeschnitten werden.

Der optimale Druck

Der Pickware Etikettenkonfigurator nimmt Ihnen beim Anlegen der Barcodes bereits die wichtigsten Schritte ab, doch die meisten Leseprobleme von Barcodes sind auf einen fehlerhaften Druck zurückzuführen. Ein wichtiges Kriterium für die optimale Lesbarkeit ist der Kontrast zwischen den Balken des Codes und dem Hintergrund. Drucken Sie die Codes daher immer schwarz auf weißem Hintergrund aus. Zudem ist die Oberfläche des Papiers entscheidend. Diese sollte möglichst matt sein und nicht laminiert werden, da die Reflexionen der Oberfläche das Scannen mit dem Laser erschweren.

Weiterhin ist beim Druck auf das richtige Druckverfahren sowie eine ausreichend hohe Druckauflösung zu achten. Daher empfehlen wir den Druck mit handelsüblichen Laserdruckern, da diese eine gute Druckqualität bieten und der Ausdruck nachträglich nicht verschmiert. Hierbei sollte der Drucker auf eine Auflösung von mindestens 300dpi - 600dpi eingestellt sein, um die Balken ausreichend scharf zu drucken.

Wenn's mal nicht funktioniert

Auch wenn Sie alle Tipps zum richtigen Anlegen und Druck der Barcodes befolgt haben, kann es manchmal dennoch zu Problemen kommen. So kann etwa eine starke Sonneneinstrahlung oder Staub den Barcodescanner behindern, aber auch ungenau gedruckte oder beschädigte EAN-13 Barcodes auf Ihren angebotenen Artikel können zu Problemen führen. In solchen Fällen bieten Ihnen unsere Apps immer die Möglichkeit, auch ohne Barcodes zu arbeiten.

Wenn ein Barcode eines Lagerplatzes mal nicht gescannt werden kann, können Sie den Platz in den Shopware WMS Apps auch jederzeit über die Suche auffinden und zuordnen. Wenn Sie einen Artikel während der Kommissionierung einscannen, und dessen Barcode nicht lesbar ist, bestätigen Sie den Artikel einfach manuell.

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In unserem Kassensystem Shopware POS können Sie betreffende Artikel zudem bequem über die Suchfunktion finden und dem Warenkorb hinzufügen. Und sollte der Scan einer Kundenkarte mal nicht funktionieren, lässt sich der Kunde anhand der aufgedruckten Kundennummer auch manuell über das entsprechende Suchfeld der POS App auffinden.

Doch auch wenn Sie Ihre Prozesse mit den vorgestellten Möglichkeiten ohne Barcodes durchführen können, sollten Sie grundsätzlich immer die Verwendung von Barcodes vorziehen. Nur so ist eine schnelle und fehlerfreie Abwicklung im Lager, Versand und an der Kasse möglich. Wir wünschen Ihnen mit diesen Tipps in Zukunft ein noch schnelleres Picken mit unseren Produkten.


Neue iPods & iOS 12 für Shopware WMS

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Statt auf altmodische MDE-Geräte zurückzugreifen, setzen wir von Anfang an auf den Einsatz von iOS-Geräten als mobile Barcodescanner im Lager. Dank modernen Touch-Displays und einem einheitlichen Betriebssystem bieten sie Ihren Mitarbeitern viele Vorteile bei der Bedienung und sind günstiger als herkömmliche Lösungen. Mit den passenden Scannerhüllen und unseren Shopware WMS Apps sind sie damit der ideale Begleiter für den täglichen Einsatz in Ihrem Unternehmen.

Für unsere Shopware WMS Apps eignen sich alle aktuellen iPhones und iPods. Eine Liste der kompatiblen Geräte finden Sie in unseren FAQs. Dabei ist der iPod touch die günstigste und bei unseren Kunden beliebteste Lösung für den Einsatz von Shopware WMS. Apple hatte die letzte Generation seit 4 Jahren nicht mehr aktualisiert, bis am 28. Mai 2019 endlich die neue 7. Generation vorgestellt wurde. Zu den Neuerungen zählt der gründlich aufgerüstete Prozessor. Der neue A10 Fusion Chip ist doppelt so schnell wie sein Vorgänger und ermöglicht damit eine noch reibungslosere Bedienung unserer Apps. Zudem wird der neue iPod mit dem aktuellsten Betriebssystem iOS 12 ausgeliefert, womit viele Verbesserungen, wie beispielsweise der beschleunigte Start von Apps, Einzug halten und zukünftige Updates wieder für einen langen Zeitraum sichergestellt sind. Das Gehäuse des iPods bleibt hingegen unverändert, so dass Sie bei einem Wechsel von der alten Generation keine neuen Scannerhüllen kaufen müssen.

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Aufgrund der jahrelangen positiven Erfahrung mit dem Einsatz der iPods und deren guten Preis-Leistungs-Verhältnis können wir Ihnen daher auch die neueste Generation wieder uneingeschränkt für den Einsatz von Shopware WMS empfehlen. Passende Barcodescannerhüllen finden Sie in unserem Pickware Shop.


Kundenstory des Monats: Vinoscout

Vinoscout – Guter Wein ist ein Genuss für die Seele

Vor über 10 Jahren aus der Idee geboren, Berlinern und Brandenburgern den Genuss qualitativ hochwertiger Weine aus aller Welt näherzubringen, zählt Vinoscout heute zu den größten deutschen Weinhändlern und wächst jährlich im zweistelligen Prozentbereich. Der bemerkenswerte Weg unseres Kunden hin zu einem großen Omnichannel-Unternehmen ist für uns Anlass, Vinoscout einmal näher vorzustellen.

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Pickware Kunde der ersten Stunde

Betreut von unserer offiziellen Pickware Partneragentur E-Commerce Potsdam von Marian Menzel zählt Vinoscout seit 2016 zu einem der ersten Pickware Kunden und konnte so über die Jahre hinweg mit einer integrierten und sich stetig weiterentwickelnden Warenwirtschaft wachsen, ohne jemals seine Daten migrieren oder das System umstellen zu müssen.

Warum fiel die Entscheidung auf Pickware?

Pickware integriert sich perfekt in Shopware, dadurch fallen Schnittstellen zu warenwirtschaftlichen Drittsystemen weg. Unsere Prozesse konnten dank ERP, POS und WMS ideal angepasst werden. Wir haben nun kein Papier mehr in der Logistik und im Bestellwesen. Ein weiterer Grund war die Vereinfachung unserer Systemlandschaft. Wir müssen nun kein Know-How mehr für ein weiteres System vorhalten. Dank Pickware gibt es ein Allround-System integriert in Shopware, welches stetig neue Features rausbringt.
Marian Menzel, Inhaber von E-Commerce Potsdam

Vor dem Wechsel auf Shopware ERP powered by Pickware nutzte Vinoscout eine andere Warenwirtschaft und kommissionierte mithilfe von Picklisten auf Papier. Vinoscout war klar, dass sie für ein weiteres Wachstum ihre Prozesse digitalisieren müssen. Innerhalb von zwei Manntagen hat Vinoscout gemeinsam mit E-Commerce Potsdam Pickware eingerichtet und die Mitarbeiter geschult. Hinzu kam der Bau und die Einrichtung eines neuen 2000 Quadratmeter großen Lagers mit über 4000 Lagerplätzen. Jede Flasche Wein hat dabei einen eigenen Lagerplatz. Das Lager besteht aus zwei Packstraßen und einem Wareneingang, denn täglich erreichen Vinoscout bis zu 12 Wareneingänge, die regelmäßig neue Weine mit sich bringen. In der Regel sind es bis zu 100 neue Weine, die jeden Monat das Sortiment verändern.

Europaweiter Versand und großer Flagshipstore

Heute sind die Versandarten von Vinoscout vielfältig und die Lageristen bedienen sich aus zwei Lagern mit unterschiedlichen Beständen. Mithilfe des Shopware WMS powered by Pickware behalten die Lagermitarbeiter immer den Überblick, sodass ein schneller, europaweiter Versand über das Logistiklager von Vinoscout gewährleistet wird. Innerhalb eines Tages werden Bestellungen verschickt, mit eigenen Lieferfahrzeugen im Großraum Berlin ausgeliefert oder zur Abholung im Flagshipstore bereitgestellt.

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Dabei steckt hinter dem Geschäft von Vinoscout noch viel mehr als der reine Verkauf von Weinen, Schaumweinen, Sherry und Spirituosen. Durch die Eröffnung des Vinoscout Flagshipstores auf 3000 Quadratmetern, erschließen sich neben Lager, Laden- und Eventfläche auch Tagungsräume. Die großzügigen Räumlichkeiten nutzt Vinoscout, um eigene Themen- und Winzerabende auszurichten und den Flagshipstore zur Begegnungsstätte für Weinliebhaber und solche, die es werden wollen, zu machen. Der Flagshipstore enthält neben dem Eventbereich, ein begehbares Lager und eine Kassenzone, deren Kassensysteme mit Shopware POS powered by Pickware nahtlos integriert sind. Ganze 13 Mitarbeiter sorgen jeden Tag dafür, dass der Besuch des Stores sowie die Online-Bestellung für die Kunden von Vinoscout zu einem Einkaufserlebnis verschmelzen.

Die Lösung des iPad-Kassensystems war ideal für unseren POS – die leichte Einrichtung und Bedienung minimierte die Schulungszeit beim Personal. Es funktioniert einfach! Sehr gut umgesetzt sind auch die Lagerhaltung und der Einkauf, der nun in Zusammenarbeit mit der Fotodokumentation über den iPod am Wareneingang über ein einziges System läuft.
Marian Menzel, Inhaber von E-Commerce Potsdam

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Verbesserungen durch Pickware

  • Weniger Bestandsprobleme
  • E-Commerce optimierte Prozesse
  • Effektiviere Kommissionierung

Shopware in Kombination mit Pickware macht einfach Spaß. Es ist schön mit anzusehen, wie effektiv und effizient die beiden Systeme harmonisieren. Unsere Mitarbeiter arbeiten gerne mit den mobilen Geräten und sind nun direkt an der Ware und durch den Flagshipstore auch näher am Kunden. Das System von Pickware hat unsere Warenwirtschaft deutlich in das digitale Zeitalter gebracht und die vielen neuen Features werden immer wieder genutzt.
Frank Kleinfeldt, Mitgründer von Vinoscout

Zahlen und Fakten

  • Branche: Wein & Spirituosen Groß- und Einzelhandel
  • Anzahl Artikel: 4000
  • Shopware Professional
  • Shopware ERP powered by Pickware
  • Shopware POS powered by Pickware: 2 Lizenzen
  • Shopware WMS powered by Pickware: 3 Lizenzen (Barcodescanner)
  • Weitere Pickware Plugins: DATEV Export, DHL Adapter, UPS Adapter powered by Pickware
  • Mitarbeiter: 13
  • Lagergröße: 2000 Quadratmeter

Alle bisherigen Pickware Kundenstories können Sie hier finden.


Tipps zur optimalen Lagergestaltung für mehr Produktivität

Die Gestaltung des Lagers hat einen entscheidenden Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg Ihres Unternehmens, denn neben einer Kosten- und Zeitersparnis können durch Optimierungen insbesondere die Produktivität gesteigert sowie die Fehlerquote reduziert werden. Das primäre Ziel ist hierbei sowohl die optimale Nutzung der zur Verfügung stehenden Lagerfläche, als auch die Verkürzung der Laufwege der Mitarbeiter. Daher stellen wir Ihnen im Folgenden wichtige Strategien und Tipps zur optimalen Gestaltung des Lagers vor, mit denen Sie Shopware WMS powered by Pickware effizient einsetzen können.

Grundlegender Lageraufbau

Um Ihren Mitarbeitern feste Arbeitsstrukturen zu bieten und das Lager übersichtlich zu halten, sollte es stets in feste Bereiche für verschiedene Aufgaben unterteilt werden. Dadurch kann die Fehlerquote aufgrund verlorengegangener oder liegengebliebener Pakete deutlich reduziert werden. Entsprechend sollte ein fest abgegrenzter Bereich für Wareneingänge geschaffen werden, in welchem sowohl Bestellungen von Lieferanten als auch Rücksendungen der Kunden eingehen. Dabei kann die Abgrenzung etwa durch Markierungen auf dem Boden, speziell reservierte Lagerplätze oder abgegrenzte Räume erfolgen. Für Retouren empfiehlt es sich, diese nach dem Eingang in einem gesonderten Bereich zu verarbeiten, so dass diese nicht mit den Lieferanteneingängen verwechselt werden können. Die Wareneingänge und Rückläufer aus den Retouren werden anschließend in das Kommissionierlager überführt, in welchem alle Artikel gelagert werden.

Ein weiterer Bereich muss für das Verpacken der Artikel reserviert werden. Hier ist für ausreichend Platz für Packtische sowie die mögliche Zwischenlagerung von Artikeln für aktuelle Bestellungen zu sorgen. Für die fertig verpackten Pakete sollte zudem ein gesonderter Bereich für Warenausgänge angelegt werden, in welchem diese vom Versanddienstleister abgeholt werden. Dieser Bereich sollte möglichst an den Packbereich angrenzen. Bei Platzmangel können zudem auch Teile des Kommissionierlagers in zusätzliche Außenlager ausgelagert werden, wobei hier nur Waren mit geringer Umschlagshäufigkeit gelagert werden sollten.

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Ausstattung des Lagers

Neben dem Aufbau hat die Ausstattung des Lagers einen hohen Einfluss auf die Effizienz. Hierbei ist neben der Eignung für den täglich rauen Einsatz im Betrieb insbesondere auf die Verfügbarkeit entscheidender Geräte zu achten. Folgende Ausstattung sollte daher in keinem Lager fehlen:

  • Packtische: Jeder Kommissionierer sollte über einen eigenen, ausreichend großen Tisch zum Verpacken der Pakete verfügen. Diese sollten jeweils mit allen notwendigen Werkzeugen zur Verpackung und einem Barcodescanner ausgestattet sein.
  • Drucker: Die Drucker sollten in Reichweite der Kommissionierer platziert werden, um die Rechnungen sowie Versandetiketten ausdrucken zu können. Hier empfiehlt sich der Einsatz von mind. zwei Geräten.
  • Flächendeckendes WLAN: Damit die Barcodescanner im gesamten Lager reibungslos funktionieren, sollte überall ausreichend starker WLAN-Empfang sichergestellt sein. Tipps zur Optimierung finden Sie hier.
  • Regalsystem: Die Art des eingesetzten Regalsystems sollte anhand der Beschaffenheit der Artikel ausgewählt werden. Dafür bieten die Hersteller etwa spezielle Systeme für lose, in Boxen oder direkt auf Paletten gelagerte Artikel an.
  • Transportgeräte: Damit die Mitarbeiter die Artikel möglichst einfach im Lager transportieren können, sollten Kommissionierwagen eingesetzt werden.

Beschriftung der Lagerplätze

Die korrekte und einheitliche Beschriftung der Lagerplätze ist ein wichtiger Erfolgsfaktor, wobei viele Kriterien, wie etwa die räumlichen Gegebenheiten und die spätere Erweiterbarkeit, berücksichtigt werden müssen. Damit sich die Mitarbeiter stets gut orientieren können und Shopware WMS die Laufwege während dem Kommissioniervorgang optimal vorschlägt, sollte die Zuweisung anhand eines festen Systems erfolgen. Dafür hat sich folgendes Schema etabliert: A-03-01, D-12-03 usw. Hierbei gibt der Buchstabe den Gang an, in welchem sich der Lagerplatz befindet. Die erste Ziffer gibt den Regalplatz innerhalb des Ganges an, wobei die Zuordnung analog zu Hausnummern immer abwechselnd links und rechts erfolgen sollte. Zudem kann eine gegenläufige Nummerierung der Gänge die Laufwege weiter reduzieren. Die letzte Ziffer gibt die Höhe des Lagerplatzes an, also 01 für die niedrigste, 03 für die dritte Regalebene usw. Ein entsprechendes Schema lässt sich automatisch über den Button Lagerplätze generieren im Tab Lagerplätze des jeweiligen Lagers anlegen.

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Für die visuelle Beschriftung eignen sich entsprechende Etiketten mit der Nummer des Lagerplatzes sowie dem zugehörigen Barcode, welche ebenfalls bequem im Shopware Backend erstellt werden können. Für die barcodebasierte Prozessführung von Shopware WMS ist zudem auf eine optimale Qualität der Barcodes auf den Etiketten zu achten, weitere Informationen finden Sie hier.

Optimierung der Laufwege

Unabhängig davon, ob eine Einzelkommissionierung, rollende Kommissionierung oder Sammelkommissionierung als Kommissionierungsstrategie bevorzugt wird, müssen die Laufwege zwischen den einzelnen Artikeln auf ein Minimum reduziert werden. Dafür ist zunächst die richtige Positionierung des Packbereichs im Lager notwendig. Im Idealfall sollte dieser möglichst mittig positioniert sein, damit die Laufwege zu allen Regalen möglichst gleich kurz sind. Das wichtigste Kriterium für kurze Pickzeiten ist jedoch die Zuordnung der Artikel zu ihren Lagerplätzen. Dies sollte stets anhand der Lagerumschlagshäufigkeit erfolgen, so dass Artikel mit hoher Umschlagshäufigkeit (sogenannte Schnelldreher) nah am Kommissionierungbereich platziert werden. Eine Auswertung der Lagerumschlagshäufigkeit aller Artikel ist im Backend unter Marketing -> Auswertungen -> Auswertungen -> Lagerumschlagshäufigkeit möglich. Damit Shopware WMS bei der Einlagerung von Artikeln immer den optimalen Lagerplatz vorschlägt, kann im Backend für jeden Artikel ein entsprechender Standardlagerplatz zugewiesen werden. Wenn jedoch eine möglichst optimale Nutzung der Lagerfläche im Vordergrund steht, können alternativ auch nur die Schnelldreher auf festgelegte Standardlagerplätze zugeordnet werden, während für alle anderen Lagerplätze eine dynamische Lagerhaltung eingesetzt wird.

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Durch die richtige Beschriftung der Lagerplätze und eine optimale Anordnung der Artikel können die Pickzeiten mit Shopware WMS deutlich reduziert werden. Die zugehörige Versand-App listet dem Kommissionierer automatisch die Artikel in der optimalen Pick-Reihenfolge auf, so dass dieser immer die kürzesten Wege zwischen den Artikeln zurücklegt.

Nachdem Sie nun alles über die optimale Lagergestaltung erfahren haben, fehlt nur noch die Wahl der richtigen Kommissionierungsstrategie. Im Shopware Webinar zeigen wir Ihnen, welche Strategie je nach Lagerstruktur, Anzahl täglicher Bestellungen etc. die optimale Wahl für Ihr Lager ist, und wie Sie die passende Strategie mit Shopware WMS ganz einfach in die Praxis umsetzen.


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