Zurück zupickware.de

So gelingt der Jahresendspurt!

blog-cover_endspurt_191010_blog-cover_800x800-01

Das Jahr ist schon wieder verflogen und für Sie als Onlinehändler steht der oftmals stressige aber umsatzstarke Jahresendspurt vor der Tür. Aus diesem Anlass haben wir die relevantesten Daten, Tipps und Pickware Module zusammengestellt, um Sie für die nächsten Monate zu rüsten. Hierbei geben wir nicht nur eine Übersicht über die wichtigsten noch anstehenden Events, sondern zeigen in erster Linie, wie Sie umsatztechnisch das Optimum aus diesen herausholen und dabei durch automatisierte Prozesse den Aufwand so gering wie möglich halten.

Was steht bis zum Jahresende an?

  • Halloween -> 31. Oktober
  • Start Black Weekend Sale -> 29. November
  • Start Advents-Kampagne -> 1. Dezember
  • Nikolaus -> 6. Dezember
  • Weihnachten -> 24. Dezember
  • Stichtagsinventur -> Jahresende

Wie können Sie Ihren Absatz maximieren?

Events wie der Black Weekend Sale und Festtage wie Weihnachten sind natürlich geeignet, um die Kunden nicht nur mit Rabatten, sondern auch mit einem möglichst breiten Angebot im Hinblick auf die Geschenkauswahl zu locken. Hier bieten sich neben Ihren gängigen Produkten vor allem die Sortimentserweiterung über Geschenksets und das Angebot von Gutscheinen an.

Geschenksets
Vereinfachen Sie Ihren Kunden die Suche nach dem perfekten Geschenk und bieten direkt die Kombination mehrerer passender Produkte in schönen Geschenksets an. Mit unserem Stücklisten powered by Pickware Plugin können Sie verschiedene Geschenksets und Geschenkkörbe aus mehreren Artikeln zusammenstellen. Dabei verlieren Sie dank des Plugins nie den Überblick über die einzelnen Bestände und vermeiden Überverkäufe.

Gutscheine
Für viele ratlose Kunden sind Gutscheine eine willkommene Lösung bei der Geschenkesuche. Mit unserem Geschenkgutscheine powered by Pickware Plugin bieten Sie ganz bequem individuell gestaltbare Geschenkgutscheine an. Insbesondere die Möglichkeit Geschenkgutscheine über alle Vertriebskanäle hinweg und damit auch in den stationären Filialen beim Einsatz von Shopware POS powered by Pickware verkaufen und einlösen zu können, machen das Plugin universell einsetzbar.

Wie können Sie Ihre Prozesse optimieren?

Das geballte Bestellaufkommen in Kombination mit der für viele Händler zum Jahresende anstehenden Stichtagsinventur kann schnell zur Belastungsprobe werden. Insbesondere wenn sie zusätzlich in der Weihnachtszeit noch einen Pop-Up-Store oder Weihnachtsmarktstand betreiben. Gerade hier macht es Sinn die Prozesse rund um den Versand, die Inventur und die Anbindung des offline Verkaufs durch Pickware Produkte und Plugins zu automatisieren und optimieren.

Kommissionierung & Versand
Mit Shopware WMS powered by Pickware werden auch bei einer hohen Auslastung dank digitalen Picklisten und barcodegeführten Prozessen kurze Pickzeiten ohne Packfehler erreicht und die Lagermitarbeiter entlastet. Durch paralleles Kommissionieren oder der Durchführung einer Sammel- oder rollenden Kommissionierung wird die effiziente Abwicklung einer hohen Anzahl an Bestellungen ermöglicht. Zudem sorgt unser breites Angebot an Versandadaptern für die schnellstmögliche Zustellung. Gerade zu Hochzeiten hilft der Einsatz mehrerer Versanddienstleister dabei, Ihren Kunden eine schnelle Lieferung zu garantieren.

Inventur
Mit Shopware WMS powered by Pickware wird die Inventur vollständig mobil und papierlos durchgeführt. Die optionale Konfigurationsmöglichkeit der blinden Inventur (d.h. der erwartete, aktuelle Lagerbestand wird nicht angezeigt) minimiert Fehler, da Ihre Mitarbeiter den erwarteten Bestand nicht kennen und somit genau zählen müssen. Dank der Echtzeitsynchronisation können mehrere Mitarbeiter parallel im Lager die Inventur durchführen, selbst wenn noch parallel kommissioniert wird. Shopware WMS unterstützt außerdem auch die permanente Inventur, sodass die Bestände nicht zeitaufwändig an einem Stichtag, sondern laufend während des gesamten Geschäftsjahres erfasst werden können.

POS
Das einfach anzubindende iPad-Kassen­system Shopware POS powered by Pickware kommuniziert in Echtzeit mit dem Shopware Shop und wickelt jeden Verkauf wie eine Online­bestellung ab. Es stehen also auch offline sämtliche gepflegten Daten und Funktionen zur Verfügung und die Anpassung des Lagerbestands erfolgt unmittelbar. Somit bietet es die optimalen Voraussetzungen für den kurzfristigen offline Verkauf ohne Mehraufwand durch Bestandsabgleiche oder ein kompliziertes Setup zu verursachen.

Wir wünschen somit einen erfolgreichen und vor allem stressfreien Jahresendspurt!


In 10 Schritten zum internationalen Shopware Shop

paket-welt-04

Für Onlinehändler ist die Internationalisierung des eigenen Shops ein aufwändiger, aber oftmals lohnenswerter Schritt. So kann etwa der potentielle Kundenkreis stark vergrößert und die Reichweite des Shops erhöht werden. Voraussetzung für den Erfolg ist jedoch eine klare Strategie bezüglich der Produkte, Preise und Versandarten. Doch auch wenn alle strategischen Aspekte gelöst und potentielle Länder ausgewählt wurden, muss der Shop noch für jedes Land individuell angepasst werden. Meist muss eine abweichende Sprache und Währung angeboten werden. Aber auch die Verwendung der landesspezifischen Steuersätze ist nicht trivial. Shopware bietet Ihnen alle notwendigen Vorraussetzungen, um Ihren Shop optimal anzupassen, doch die vollständige und richtige Reihenfolge der Anpassungen ist entscheidend für den Erfolg. Daher zeigen wir Ihnen in diesem Blogbeitrag Schritt für Schritt, wie Sie Ihren bestehenden Shopware Shop um zusätzliche Länder erweitern.

Schritt 1: Land freischalten

Damit Ihre Kunden ein Kundenkonto mit einer ausländischen Anschrift anlegen können, müssen Sie zunächst im Shopware Backend unter Einstellungen > Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > Länder das entsprechende Land aktivieren. Klicken Sie hierzu auf den Stift neben dem Land und kreuzen sie die Felder Aktiv sowie Als Lieferland zulassen an. Sollte das benötigte Land noch nicht in der Liste angelegt sein, können Sie dieses über den Button Hinzufügen anlegen. Die richtige Zuordnung des Kunden zu seinem Land ist nicht nur für die Lieferung, sondern auch für die spätere Berechnung des richtigen Steuersatzes relevant.

shopware_laendereinstellung_3

Schritt 2: Lokalisierung prüfen

Die Zuordnung der Sprache zu einem Land erfolgt in Shopware über die Lokalisierung, welche Sie ebenfalls in den Shopeinstellungen finden. Prüfen Sie hier, ob die notwendige Zuordnung bereits vorhanden ist oder legen Sie andernfalls eine neue Zuordnung an.

Schritt 3: Währung anlegen

Wenn Sie Ihren internationalen Shop für ein Land mit einer abweichenden Währung anlegen möchten, gehen Sie auf Einstellungen > Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > Währungen und fügen Sie über den Button Hinzufügen eine neue Währung hinzu. Vergeben Sie einen Namen, den ISO-Code und ein Symbol. Im Feld Faktor können Sie einen Wechselkurs hinterlegen, welcher automatisch für die Umrechnung der Artikelpreise aus der Standardwährung des Shops verwendet wird. Wenn Sie tagesaktuelle Umrechnungskurse in Ihrem Shop verwenden möchten, finden Sie passende Plugins im Community Store. Das Feld Position definiert die Stelle, an welcher die Währung im Dropdown-Menü des Frontends angezeigt wird, sofern Sie einem Shop mehrere Währungen zuordnen. Weitere Details finden Sie hier.

shopware_waehrungen

Schritt 4: Steuersätze zuordnen

Wenn Sie Waren ins Ausland verkaufen, müssen Sie unter Umständen die Umsatzsteuer in das Zielland abführen und hierfür die jeweiligen Umsatzsteuersätze verwenden. Damit landesspezifische Steuersätze verwendet werden, können Sie die beiden voreingestellten Standardsteuersätze (Normal/ Ermäßigt) um landesspezifische Regeln erweitern. Gehen Sie hierzu auf Einstellungen > Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > Steuern und markieren Sie den zu erweiternden Steuersatz. Klicken Sie unter Steuerregeln auf Hinzufügen und vergeben Sie einen Namen sowie den zu verwendenden Steuersatz. Über die Felder Region und Land ordnen Sie nun das betreffende Land zu. Nun wird der Steuersatz des Ziellandes automatisch über die entsprechende Regel zugeordnet und von Shopware zur Berechnung der Bruttopreise aus den Nettopreisen verwendet. Solange keine Regel greift, verwendet Shopware immer den Standard-Steuersatz. Sollten Sie zusätzliche Steuersätze benötigen, etwa eine Null Prozent-Steuer, können Sie diese auf der linken Seite neu anlegen.

shopware_steuern

Schritt 5: Kategoriebaum anlegen

Damit die Produktkategorien Ihres Shops in der benötigten Sprache verfügbar sind, müssen Sie einen neuen Kategoriebaum anlegen, da es in Shopware 5 keine Möglichkeit gibt, bestehende Kategoriebäume direkt zu übersetzen. Gehen Sie daher auf Artikel > Kategorien und legen Sie einen neuen Baum an. Alternativ können Sie auch den bestehenden Kategoriebaum einer anderen Sprache duplizieren und anschließend direkt übersetzen. Weitere Informationen zum Anlegen von Kategorien finden Sie hier.

Schritt 6: Sprachshop / Subshop anlegen

Wenn alle notwendigen Vorraussetzungen geschaffen sind, können Sie nun einen neuen untergeordneten Shop mit der benötigten Sprach- und Währungskombination anlegen. Hierbei reicht für die meisten Shopbetreiber ein neuer Sprachshop aus, welcher direkt dem Hauptshop und dessen Domain untergeordnet ist. Alternativ können Sie auch einen Subshop verwenden, welcher jedoch eine eigene Domain benötigt. Um einen neuen Shop anzulegen, gehen Sie auf Einstellungen > Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > Shops und klicken Sie auf Hinzufügen. Wählen Sie zunächst den benötigten Shop-Typ aus, vergeben Sie einen Namen und ordnen Sie anschließend die benötigte Währung, die Lokalisierung und den zuvor angelegten Kategoriebaum zu. Informationen zu den Einstellungen sowie zur Auswahl des Shop-Typs finden Sie in der Shopware Dokumentation.

shopware_sprachshop

Schritt 7: Shop konfigurieren

Häufig benötigen Sie für den internationalen Shop eine abweichende Standard-E-Mail-Adresse oder Bankverbindung, aber auch eine abweichende Anschrift ist möglich. Dazu können Sie in den Shopeinstellungen im Untermenü Stammdaten die voreingestellten Werte des Hauptshops anpassen.

Schritt 8: Templates übersetzen

Damit nun alle Menüs und Hinweise in Ihrem Shop in der richtigen Sprache angezeigt werden, müssen Sie sämtliche Template-Snippets übersetzen. Standardmäßig wird Shopware bereits mit den Sprachen Deutsch und Englisch ausgeliefert, für jede weitere Sprache empfiehlt sich die Installation von Sprachplugins. Alternativ können Sie unter Einstellungen > Textbausteine sämtliche Textfelder auch manuell übersetzen, indem Sie neben dem Textbaustein auf die Weltkugel klicken, und die entsprechende Übersetzung eintragen. Beachten Sie hierbei, dass die Textfelder für die gewünschte Sprache erst angeboten werden, wenn mindestens ein Shop über die Lokalisierung die Sprache erfordert.

Schritt 9: Artikel übersetzen & Kategorien zuordnen

Sie sollten nun auch alle im internationalen Shop angebotenen Artikel in die benötigte Sprache übersetzen und den zuvor angelegten Kategorien zuordnen. Hierzu rufen Sie den entsprechenden Artikel über Artikel > Übersicht auf. Im Tab Stammdaten klicken Sie nun im Feld Artikel-Bezeichnung auf die Weltkugel und können alle übersetzbaren Artikeldetails für den internationalen Shop übersetzen. Hier kann zudem eine shopspezifische Lieferzeit hinterlegt werden, wenn der Versand ins Ausland länger dauert. Wenn Sie die Änderungen gespeichert haben, wechseln Sie in den Tab Kategorien. Hier können Sie nun den Artikel der zuvor übersetzten Kategorie zuordnen, damit die Artikel auch im internationalen Shop richtig einsortiert werden.

shopware_artikeluebersetzung

Schritt 10: E-Mail-Vorlagen anpassen

Um Ihre Kunden immer in der richtigen Sprache anzusprechen, sollten Sie im letzten Schritt noch die E-Mail-Vorlagen übersetzen. Gehen Sie hierzu auf Einstellungen > E-Mail-Vorlagen und wählen Sie in der Seitenleiste die zu übersetzende Vorlage aus. Wenn Sie nun neben den Textfeldern auf die Weltkugel klicken, können Sie für jede im Shop verwendete Sprache eine Übersetzung der Vorlage hinterlegen.

shopware_email_vorlagen

Fazit

Bevor Ihr neuer internationaler Shop nun online geht, sollten Sie ihn zunächst noch umfangreich testen. Auch gibt es noch einige Details wie etwa die Zuordnung und Übersetzung von Zahlungsarten sowie die Freigabe bestimmter Versanddienstleister in Abhängigkeit der Lieferadresse zu beachten. Wenn Sie alle Schritte befolgt haben, sollte Ihnen für den erfolgreichen Start ins internationale Geschäft nichts mehr im Wege stehen.


Kundenstory des Monats: Vida Home

Mehr Umsatz dank Omnichannel-Strategie

Dem Zuhause neues Leben verleihen, das geht häufig schon mit ein paar einfachen Tricks. Unser Kunde Vida Home bringt dafür die passenden Wohnaccessoires direkt ins Zuhause seiner Käufer. Bei der Verbindung von Onlinehandel und Ladengeschäft setzt Vida Home seit Anfang an auf Pickware.

vida-home-05

Für die Wahl von Pickware als Warenwirtschaft waren für den Omnichannel-Händler vor allem zwei Faktoren ausschlaggebend. Zum einen ist das Artikelangebot saisonal sehr gegensätzlich, was sich auch in den beiden Verkaufskanälen widerspiegelt. Das sogenannte Sommerloch im Ladengeschäft gleicht Vida Home über den Verkauf im Onlineshop aus. Im Winter hingegen liegt der Fokus auf dem Ladengeschäft. Durch die flexible Buchung zusätzlicher Lizenzen von Shopware POS powered by Pickware schafft es Vida Home in der Weihnachtszeit oder zu besonderen Verkaufsevents dem gebündelten Andrang an der Kasse im Ladengeschäft standzuhalten.

Zum anderen hilft Shopware ERP powered by Pickware dabei, den Überblick über alle Verkaufskanäle zu behalten. Ohne ein erhöhtes Risiko eingehen zu müssen, kann Vida Home so auf weiteren Onlinemarktplätzen Produkte anbieten und zusätzliche Umsätze generieren.

vida-home-02

Erfolreicher Geschäftsstart mit Shopware und Pickware

Andere Shopsysteme und Warenwirtschaften kamen für Vida Home nicht in Frage. Überzeugt von der Funktionalität und dem Preis-Leistungs-Verhältnis startete Vida Home 2016 direkt mit Shopware und Pickware und hat die Entscheidung seitdem nicht bereut. Keine Migration von Daten, keine Probleme mit Schnittstellen und einwandfreier Support, der auch bei der Einrichtung zur Seite stand.

"Wir sind direkt mit Pickware gestartet und haben relativ schnell die Vorzüge eines zentralen Systems kennengelernt. Der automatisierte Prozess im Lager erleichtert die Abarbeitung der Onlinebestellungen immens. Eine der größten Erleichterungen ist die Erzeugung der Versandpapiere inkl. DHL Etikett direkt nach dem Scannen der Artikel."
Georg Grein, Geschäftsführer von Vida Home

Saisonal schwanken die Onlinebestellungen zwischen 10 und 100 pro Tag. In Stoßzeiten kann besonders Shopware WMS powered by Pickware in den verschiedenen Lagern auf einer Gesamtfläche von 300m² helfen, weiterhin effizient zu picken und packen. Als Tipp für andere Omnichannel-Händler empfiehlt Vida Home, die Grundlage für einen automatisierten Versandprozess durch die gewissenhafte Artikelpflege zu Geschäftsbeginn zu schaffen.

vida-home-04

Kundenbindung durch Kundenkarte

Ob im eigenen Geschäft in Wanfried oder im Onlineshop, Vida Home legt großen Wert auf individuellen Service für seine Kunden. Durch die flexible und schlanke Betriebsstruktur fertigt Vida Home auch Produkte individuell nach Kundenwunsch an. Zum Angebot gehören Logodruck, Digitaldruck und Bestickung, Tischdecken nach Maß, Verpackung mit eigenem Logo – für Firmeninhaber genauso wie für Endkunden. Das Ladengeschäft hilft dabei die Kundenbindung zu stärken und direkt auf Kundenwünsche eingehen zu können. Das wichtige Produktfeedback nimmt das Team vor Ort auf und kann es so auf Online- und Offlinehandel anwenden.

"Die Kundenbindung mittels Kundenkarte ist bei uns gerade in der Anfangsphase. Die ersten 250 Kundenkarten haben wir bereits erstellt und zum Teil auch schon an unsere Kunden ausgegeben. Unsere Kunden haben dadurch einen prozentualen Vorteil beim Kauf. Im zweiten Schritt wollen wir noch gezielte Angebote an unsere VIP-Kunden versenden. Durch die Registrierung der Karte haben nahezu alle auch dem Newsletter zugestimmt und somit bekommen wir einen zusätzlichen Marketing-Mehrwert. "
Georg Grein, Geschäftsführer von Vida Home

vida-home-kundenkarte

Zahlen und Fakten

  • Branche: Einrichtung & Dekoration
  • Firmensitz: Wanfried
  • Anzahl Artikel: 3000 Artikel
  • Shopware ERP powered by Pickware
  • Shopware WMS powered by Pickware: 1 Lizenz (Barcodescanner)
  • Shopware POS powered by Pickware: 1-2 Lizenzen (Kasse)
  • Weitere Pickware Plugins: DHL Adapter & Gutscheine powered by Pickware

Alle bisherigen Pickware Kundenstories können Sie hier finden.


Tipps für die Auswahl des richtigen Hosting-Providers

Im ersten Teil unserer Hosting-Reihe hat der Shopware Hosting-Partner Timme Hosting Tipps gegeben, worauf Sie bei der Wahl eines Hosting-Produktes für Ihren Shopware Shop achten sollten. Im zweiten Teil erklärt Timme Hosting, welche Kriterien anschließend bei der Wahl des Hosting-Providers zu beachten sind.

Wichtige Kriterien für die Wahl eines Hosters

Es gibt eine Menge Hosting-Anbieter – viele mit ähnlichem Produktportfolio. Um bei diesem Angebot den richtigen Hoster zu finden, gibt es mehr als nur die technischen Kennzahlen zu vergleichen. Es lohnt sich, darüber hinaus auf andere Kriterien wie Beratung, Sicherheit oder Service zu achten. Denn was nützt ein günstiges Hosting-Paket, wenn man am Ende damit auf sich allein gestellt ist. Einige wichtige Punkte, an denen Sie sich orientieren können, haben wir für Sie zusammengestellt.

Beratungsangebot

Der erste Eindruck zählt! Gibt es im Vorfeld einen Ansprechpartner und können Sie diesen persönlich erreichen? Wie sieht das Beratungsgespräch aus? Abgefragt werden sollten Eckdaten, wie der zu erwartende Traffic, die Anzahl der Produkte im Shop und das gewünschte Shopsystem. Auf dieser Grundlage sollte eine begründete Produktempfehlung folgen. Diese Empfehlung muss zu Ihren Anforderungen passen und darf kein überteuerter, überdimensionierter Server sein. Die erste Beratung ist also schon im Vorfeld ein Indikator dafür, ob es sich um einen qualitativ hochwertigen Anbieter handelt.

Servicelevel

Nach Vertragsabschluss ist der Service das A&O bei einem Hoster. Denn was passiert, wenn Sie eine Frage bezüglich Servereinstellungen haben? Ein erster Hinweis für einen guten Service ist eine Hotline oder mindestens ein E-Mail-Support durch qualifizierte Fachkräfte, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

supportEin weiteres Qualitätsmerkmal für den Service ist das Monitoring, um Ausfällen Ihres Shops vorzubeugen und schnell reagieren zu können. Für Notfälle sollte eine 24/7-Hotline zur Verfügung stehen. Nicht außer Acht zu lassen ist zudem die Frage, wie regelmäßig der Hoster ein automatisches Backup übernimmt und ob es auf einem eigenen Server liegt. Anhand dieser Aspekte lässt sich ein erster Eindruck über den Service eines Hosters gewinnen.

Hardware & Geschwindigkeit

speedWie findet man heraus, ob die verwendete Hardware qualitativ hochwertig ist? Achten Sie bei der Hardware auf eine transparente Kommunikation des Hosters. Viele stellen zum Beispiel umfangreiche Informationen über ihr Rechenzentrum und die eingesetzte Hardware bereit. Informationen darüber, wie lange eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) im Falle eines Stromausfalls garantiert ist oder wie die Anbindung an das Internet geregelt ist, können weitere Anhaltspunkte sein.

Die Geschwindigkeit Ihres Onlineshops hat Einfluss auf die Zufriedenheit Ihrer Kunden und die Conversion Rate. Sind potenzielle Kunden unzufrieden mit der Performance brechen sie im schlimmsten Fall den Kauf ab. Außerdem gehört die Ladezeit zu den Google Rankingfaktoren. Diesbezüglich hilft zum Beispiel ein Blick auf die genutzten Festplatten. Sind noch HDDs im Einsatz? Diese sind langsamer in der Verarbeitung als moderne SSDs. Eine noch bessere Leistung bieten NVMe-SSDs. Genauso kann sich die verwendete Server-Software auf die Geschwindigkeit auswirken. Apache-Server sind aktuell weit verbreitet, aber nginx-Server sind bei hohen Besucherzahlen deutlich performanter. HTTP/2 oder aktuelle PHP-Versionen können die Performance ebenfalls verbessern.

Sicherheit

Das Thema Sicherheit spielt bei der Wahl des Hosters ebenfalls eine Rolle – es gibt einige Sicherheitsstandards, die Hoster erfüllen müssen. Allen voran gehört dazu die Netzwerksicherheit und der Schutz vor DDoS-Attacken, um Webanwendungen, Server und Infrastruktur vor Angriffen zu bewahren. Zudem spielt die Systemsicherheit eine Rolle. Hierfür sollten regelmäßig Sicherheitsupdates vorgenommen werden und ein ausgelagerter Backup-Server zur Verfügung stehen. Ein weiteres Kriterium ist die Sicherheit des Rechenzentrums. Wie sicher sind dort die hochsensiblen Daten? Eingangskontrollen, Absicherung, Ausfallschutz und weitere Vorkehrungen sollten getroffen sein.

Preis und Kündigung

price

Natürlich spielt auch der Preis eine Rolle. Wie transparent sind die Kosten? Gibt es einen monatlichen Festpreis? Einige Anbieter berechnen zusätzliche Kosten für Traffic oder Backups. Wer keine Überraschungen erleben möchte, sollte sich genau informieren, wie sich der Preis zusammensetzt. Genauso ist Vorsicht bei der Länge der Kündigungsfrist geboten. Manche Verträge binden sehr lange an einen Hosting-Anbieter. Kurze Kündigungsfristen bieten Ihnen dagegen mehr Flexibilität.

Fazit

Bei der Wahl Ihres Hosting-Providers spielen Kriterien wie Beratung, Service, Hardware, Sicherheit und Geschwindigkeit eine wesentliche Rolle. Schauen Sie, ob Ihnen eine Testpaket angeboten wird. So können Sie ganz unverbindlich Leistung und Service testen. Gerade für den Start hat sich auch bewährt, wenn Hoster eine kostenlose Erstinstallation oder einen Umzugsservice anbieten.


Timme Hosting steht für professionelles Web- und Shop-Hosting und ist Spezialist für den schnellen nginx-Webserver. Profitieren Sie von einem ultraschnellen High-Performance NVMe-SSD-Hosting. Erlangen Sie mit Ihrer Website eine bessere Performance und geringere Ladezeiten. Wenn das Surfen zum Erlebnis wird, bleiben die User gerne auf der Website. Das wiederum kann sich positiv auf Ihre Konversionsrate und Ihr Ranking in den Google-Suchergebnissen auswirken.
Wartung und Updates Ihres Servers werden für Sie übernommen, sodass Sie sich auf Ihren Shop konzentrieren können. Außerdem steht Ihnen ein kompetenter Support zur Verfügung – im Notfall auch rund um die Uhr. Timme Hosting begleitet Sie gerne beim Erfolg Ihres Online-Auftritts!



Tipps für die Auswahl des passenden Hosting-Produktes

Sie sind auf der Suche nach dem richtigen Hosting-Produkt für Ihren Shopware Shop? Im ersten Teil unserer Hosting-Reihe gibt der Shopware Hosting-Partner Timme Hosting hilfreiche Tipps, die es bei der Wahl eines Hosting-Produktes für Ihren Shop zu beachten gibt.

Die Entscheidung für den eigenen Onlineshop mit Shopware ist gefallen und schon steht die nächste Überlegung an: Macht es Sinn, mit einem eigenen dedizierten Server mit Root-Zugriff zu starten? Neben hohen Anschaffungskosten sind dabei umfangreiche IT-Kenntnisse von Nöten, somit sollten nur erfahrene ITler einen eigenen Root-Server in Erwägung ziehen. Darüber hinaus darf der Aufwand für die Wartung, Sicherheit, Updates, Backups und vieles mehr nicht unterschätzt werden. Die meisten Händler entscheiden sich dazu, diese Aufgaben an einen Hoster zu übergeben, um sich auf das Kerngeschäft Ihres Onlineshops zu konzentrieren. Doch wie findet man einen guten Hoster, welche Hosting-Produkte gibt es und auf welche Punkte sollte man achten? Wir geben einen Überblick und starten mit den verschiedenen Hosting-Produkten.

Hosting-Produkte

Es gibt allgemein vier verschiedene Hosting-Produkte:

  • Shared Hosting
  • vServer
  • Managed Server
  • Cloud Hosting

Auf allen lassen sich Shopsysteme, wie Shopware, installieren. Unabhängig vom Hoster ist zunächst die Wahl eines Hosting-Produktes zu treffen. Dabei sollten Referenzwerte vorhanden sein, wie viele Besucher (plus Puffer) Sie in Ihrem Shop erwarten und welche Inhalte gespeichert werden (Anzahl an Artikeln & Bildern, Blog, etc.).

Shared Hosting:

shared-hosting-1

Hier steht Ihnen kein eigener Server zur Verfügung, sondern Sie teilen sich diesen mit anderen Nutzern, die alle auf die gleichen Ressourcen zugreifen. Dadurch sind die Kapazitäten begrenzt. Dies führt zu dem Nachteil, dass eine hohe Last der anderen Nutzer die eigene Performance beeinflusst und Sie keine individuellen Server-Einstellungen vornehmen können. Ein großer Vorteil ist die Kostenersparnis. Shared Hosting eignet sich vor allem für kleinere Shops.

vServer:

Bei dieser Variante nutzen Sie einen eigenen virtuellen Server, der nur für Ihren Shop zur Verfügung steht: Sie können sämtliche Server-Anwendungen wählen und individuelle Einstellungen vornehmen.

vserver-1

Dieser vServer befindet sich zwar mit anderen vServern auf einem physischen Server, die zugeteilten Ressourcen werden allerdings nach strengeren Regeln auf die dort gehosteten Anwendungen verteilt. Der Einfluss anderer Hosting-Kunden auf die Performance Ihres Shops ist daher geringer. Das Teilen des Servers bedeutet einen Kostenvorteil gegenüber einem eigenen dedizierten Server. Der vServer ist also genau richtig, wenn ein eigener Server noch zu groß ist, Shared Hosting aber zu klein und unflexibel. Somit eignet sich dieses Angebot vor allem für wachsende Shops.

Managed Server:

Bei diesem Produkt steht Ihnen ein eigener Server und damit auch die gesamte Leistung zur Verfügung. Die Wartung, Updates, Sicherheit und Konfiguration des Servers werden bei einem Managed Server vom Hoster übernommen. Dies bedeutet mehr Kontrolle und Unabhängigkeit. Je nach Größe und Besucherzahlen Ihres Shops ist auf ausreichend Kapazitäten zu achten. Sie müssen im Vorfeld wissen, welche Ressourcen zum Beispiel bei Lastspitzen benötigt werden und den Server entsprechend wählen. Es kann passieren, dass es in ruhigeren Betriebszeiten zu Überkapazitäten kommt. Wird hingegen mehr Performance benötigt, erhält man diese nur durch einen Serverumzug. Ein Managed Server lohnt sich vor allem für Onlineshops, die viele Besucher haben beziehungsweise viele Artikel verwalten. Der Nachteil dieses Produktes ist, dass Sie immer gleich viel zahlen, auch wenn Sie die Kapazitäten nicht voll ausnutzen.

Cloud Hosting:

Eine Cloud läuft im Normalfall gleich auf mehreren Servern. Diese können bei Bedarf hinzugeschaltet oder auch wieder heruntergefahren werden. Somit ist die Skalierbarkeit des Cloud Hostings sehr flexibel. Bei einer hohen Besucherzahl lassen sich, beispielsweise in Lastspitzen oder bei saisonalen Schwankungen, die benötigten Ressourcen temporär hinzubuchen.

cloud-hosting-1

Die Abrechnung erfolgt meist stunden- oder minutengenau. Auch die Ausfallsicherheit steigt, da die Cloud meist von Haus aus redundant aufgebaut ist. Ein Hardware-Problem führt nicht gleich zum Ausfall des gesamten Shops. Die Cloud bietet durch ein hohes Maß an Flexibilität und Verlässlichkeit viele Vorteile. Sie eignet sich besonders für Shops mit sehr hohen und vor allem schwankenden Besucherzahlen.

Fazit

Um das richtige Hosting-Produkt zu finden, macht es Sinn, im Vorfeld die eigenen Anforderungen zu definieren. Mit diesem Wissen lässt sich das passende Hosting-Produkt aussuchen. Danach geht es darum, den richtigen Hosting-Anbieter zu finden. Was es dabei zu beachten gibt, erfahren Sie im zweiten Teil dieser Hosting-Reihe.



Timme Hosting steht für professionelles Web- und Shop-Hosting und ist Spezialist für den schnellen nginx-Webserver. Profitieren Sie von einem ultraschnellen High-Performance NVMe-SSD-Hosting. Erlangen Sie mit Ihrer Website eine bessere Performance und geringere Ladezeiten. Wenn das Surfen zum Erlebnis wird, bleiben die User gerne auf der Website. Das wiederum kann sich positiv auf Ihre Konversionsrate und Ihr Ranking in den Google-Suchergebnissen auswirken. Wartung und Updates Ihres Servers werden für Sie übernommen, sodass Sie sich auf Ihren Shop konzentrieren können. Außerdem steht Ihnen ein kompetenter Support zur Verfügung – im Notfall auch rund um die Uhr. Timme Hosting begleitet Sie gerne beim Erfolg Ihres Online-Auftritts!



Unser kostenloses DHL Versand Plugin für Shopware 6 ist da!

Startschuss für Shopware 6 Plugins mit DHL Versand

shopware6_logo_new

Same-Day-Delivery oder die Ware spätestens am nächsten Tag zu erhalten, ist für viele Kunden mittlerweile selbstverständlich. Da nicht nur zuverlässiger sondern auch schneller Versand maßgeblich für den Erfolg eines jeden Onlineshops ist, steht ab sofort unser Shopware 6 Plugin DHL Versand zum kostenlosen Download im Shopware Community Store bereit.

Der Shopware 5 DHL Adapter ist eines unserer meistgenutzten Plugins und für viele Onlinehändler essenziell im täglichen Versandprozess. Somit ist es nur logisch, dass unser erstes Plugin für Shopware 6 DHL Versand ist, um auch hier die schnelle und einfache Erstellung von Versandlabels zu ermöglichen. Mit der offiziellen DHL Integration für Shopware 6, erstellen Sie DHL Versandetiketten mit lediglich zwei Klicks aus Ihrer Shopware Administration heraus und nutzen noch weitere praktische DHL Services.

Die wichtigsten Features des Plugins DHL Versand:

  • Versandetiketten in Echtzeit als PDF in der Shopware Administration abrufbar
  • Automatische Gewichtsberechnung mit Hilfe der hinterlegten Artikelgewichte
  • Automatische Versandbenachrichtigungen von DHL
  • Sendungsverfolgung direkt aus der Shopware Administration heraus
  • Unterstützung aller DHL Produkte: DHL Paket, DHL Europaket, DHL Paket International, etc.
  • Unterstützung vieler DHL-Services: Alterssichtprüfung, Identitätsprüfung, Nachnahme, Sperrgut, Wunschtag, Wunschzeit, etc.
  • u.v.m.
orderdetail

Das Plugin DHL Versand verbindet Ihren Onlineshop direkt mit dem DHL Geschäftskundenportal. Dafür benötigen Sie weder zusätzliche Software, noch müssen Sie einen manuellen CSV-Datenexport mittels Easylog durchführen. Erstellung, Druck und Storno der Versandetiketten laufen problemlos aus der Shopware Administration heraus. Durch die nahtlose Integration des Plugins werden auch die zugewiesenen Tracking-Codes direkt in die Shopware Adminisitration übernommen, was eine unkomplizierte Sendungsverfolgung ermöglicht.

Weitere Informationen und die vollständige Featureliste, finden Sie im Shopware Community Store.


PSD2 & SCA – Das sollten Sie wissen!

Am 14.09.2019 tritt die zweite europäische Zahlungsdienstrichtlinie (PSD2) in Kraft, welche mit neuen Auflagen die Sicherheit von elektronischen Zahlungen im EU-Raum erhöhen soll. Ein Hauptbestandteil ist die Umsetzung einer starken Kunden-Authentifizierung (SCA), um Nutzer bei Online-Zahlungen und Kontozugriffen eindeutig zu identifizieren. Für deren praktische Umsetzung hat die europäische Bankenaufsicht (EBA) die Zwei-Faktor-Authentifizierung als geeignete Maßnahme festgesetzt. Demnach müssen mindestens zwei der drei folgenden Faktoren bei jeder Transaktion und jedem Login überprüft werden:

  • Besitz des Nutzers: Girocard, Kreditkarte, Smartphone etc.
  • Wissen des Nutzers: Passwort, Pin, persönliche Fragen etc.
  • Biometrisches Merkmal des Nutzers: Fingerabdruck-Scan, Iris-Scan etc.
payment-open-graph

Wen betrifft die neue Regelung?

Bisher wird diese Sicherheitspraxis bereits bei vielen gängigen Online-Bezahlverfahren genutzt, beispielsweise von Banken für Online-Überweisungen durch die kombinierte Abfrage von Passwort und Push-TAN. Andere hingegen, etwa PayPal oder Kreditkartenabieter, verzichten bisher meist auf eine zweistufige Authentifizierung. Doch die neuen Richtlinien betreffen nicht nur die Nutzer und Zahlungsdienstleister sondern auch Kontoinformationsdienste, welche Daten verschiedener Banken bereitstellen und aggregieren, sowie Zahlungsauslösedienste, welche auf Antrag Zahlungen beim kontoführenden Institut des Nutzers ausführen. Zu diesen Dienstleistern zählen zum Beispiel Sofortüberweisung.de, Giropay oder ApplePay.

Welche Ausnahmen gibt es?

Die EBA hat einige Ausnahmeregelungen getroffen, bei denen die SCA nicht angewendet werden muss. Dazu zählen unter anderem:

  • Nach einer erstmaligen Zwei-Faktor-Authentifizierung gemäß SCA können Nutzer anschließend 90 Tage ihre Zahlungstransaktionen einsehen, sofern dabei keine sensiblen Zahlungsdaten offengelegt werden.
  • Für die Zahlung von Kleinstbeträgen ist ebenfalls keine SCA notwendig, solange der Betrag 30€ nicht überschreitet. Zudem muss die Summe aller Transaktionen seit der letzten Authentifizierung kleiner als 100€ sein. Nach spätestens fünf Zahlungen ist eine erneute Zwei-Faktor-Authentifizierung notwendig.
  • Kontaktloses Zahlen am POS bleibt auch zukünftig von der SCA ausgenommen, solange die Transaktion 50€ nicht übersteigt, seit der letzten Zwei-Faktor-Authentifizierung der Gesamtbetrag von 150€ nicht überschritten wurde sowie maximal fünf Transaktionen stattgefunden haben.
  • Nutzer und Banken können Zahlungsempfänger als vertrauenswürdig einstufen, so dass für zukünftige Transaktionen an diese keine Authentifizierung gemäß SCA notwendig ist.

Unabhängig von den festgelegten Ausnahmen behält sich der betreffende Zahlungsdienstleister jedoch immer das Recht vor, auf Basis seines Transaktionsrisikos, eine SCA-Authentifizierung zu verlangen. Somit gelten die Ausnahmen nicht verpflichtend.

So erfolgt die Umsetzung

Sowohl Banken als auch Onlinehändler sowie Kontoinformations- und Zahlungsauslösedienste müssen sich bis zum Stichtag um die ordnungsgemäße Umsetzung der Richtlinie bemühen. Da die Banken bereits seit langem zweifache Authentifizierungen im Zahlungsverkehr nutzen, ist deren Hauptaufgabe die Entwicklung neuer APIs, um den externen Dienstleistern eine PSD2-konforme Schnittstelle anzubieten. Onlinehändler tragen die Verantwortung, dass jeder ihrer Kunden im Zahlungsprozess die Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzt, sofern keine der Ausnahmeregelungen greift. Doch solange die Händler den eigentlichen Zahlungsvorgang über Dienstleister wie Paypal, AmazonPay oder Stripe abwickeln, haben sie wenig zu befürchten, da die Pflicht zur Umsetzung der Richtlinien beim Dienstleister liegt. Wenn jedoch eigene Lösungen für die Bezahlung, etwa mit Kreditkarten, angeboten werden, besteht Handlungsbedarf. Die schwierigste Aufgabe haben jedoch die Kontoinformations- und Zahlungsauslösedienste. Diese müssen zukünftig sowohl auf Seite der Nutzer die Authentifizierung gemäß der SCA umsetzen, als auch auf Seite der Banken die dafür neu geschaffenen APIs anbinden.

Auswirkungen auf unsere Pickware Produkte

Von unseren Produkten ist insbesondere das Bankabgleich Plugin von der neuen Richtlinie betroffen. Das Plugin ermöglicht es Shopbetreibern, automatisch Zahlungseingänge auf dem Konto mit Vorkasse- und Rechnungsbestellungen abzugleichen. Hierzu arbeiten wir mit dem Kontoinformationsdienst figo zusammen, einem von der deutschen Finanzaufsicht (BaFin) regulierten Kontoinformationsdienst. Dessen Nutzung ist für Plugin-Kunden kostenlos, aber Voraussetzung für den Abgleich der Kontoumsätze. Auch figo wird ab dem 14.09.2019 von Nutzern unseres Bankabgleichplugins in regelmäßigen Abständen eine Zwei-Faktor-Authentifizierung verlangen müssen, um die Kontodaten wie bisher abzugleichen. Dabei kann figo auf die 90-Tage Ausnahmeregelung zurückgreifen.

Das von uns entwickelte Stripe Plugin des Zahlungsauslösedienstes Stripe setzt bereits ab Version 5.0.0 die neuen PSD2-Richtlinien um und fordert damit Kunden zur strengeren Authentifizierung auf.

Fazit

Aktuell liegen viele Banken hinter dem Zeitplan und haben noch keine geeigneten APIs bereitgestellt, so dass es am Stichtag auch für die Dienstleister zu Schwierigkeiten kommen kann, Zahlungen SCA-konform abzuwickeln. Dies hat auch die deutsche Finanzaufsicht (BaFin) erkannt, und kürzlich angekündigt, die Nichteinhaltung der Richtlinien zunächst nicht zu bestrafen. Ein Zeitraum für diese Praxis wurde jedoch nicht konkretisiert. Daher bleibt abzuwarten, wie die Umsetzung in den nächsten Wochen verläuft.


Shopware Tipps & Tricks – Fehlerquellen mit Logdateien aufspüren

pickware_blog-logo_tipps-tricks_03

Fehler sind unvermeidbar. Daher können auch in Ihrem Shopware Shop Fehler entstehen, sei es aufgrund von Konflikten im Frontend, Plugin-Inkompatibilitäten, Dateninkonsistenzen oder Problemen mit dem Server. Doch häufig ist es schwierig, die Ursache des Fehlers exakt zu lokalisieren. Daher zeigen wir Ihnen in diesem Teil von Shopware Tipps & Tricks, wie Sie Fehler mithilfe der richtigen Logdateien eingrenzen können, um sie anschließend erfolgreich zu beheben.

Backend-Log

Wenn Sie vermuten, dass Fehler aufgrund von veränderten Einstellungen im Backend verursacht wurden, können Sie sämtliche Vorgänge im Backend-Log einsehen. Diesen finden Sie unter Einstellungen > Logfile im Tab Backend-Log. Die Einträge geben Auskunft, in welchen Modulen und von welchem Nutzer Änderungen im Backend vorgenommen wurden. In folgendem Beispiel wurde im Plugin Shopware WMS ein Pickprofil bearbeitet.

shopware-backend-log_pickprofil1

System-Log

Sowohl Shopware, als auch installierte Plugins legen Logdateien über Vorgänge und Probleme auf dem Server des Shops an. Diese befinden sich standardmäßig im Serververzeichnis /var/log/. Sie können die einzelnen Log-Dateien bequem über das Backend einsehen. Gehen Sie hierzu auf Einstellungen > Logfile und wechseln Sie in den Tab System-Log. Hier können Sie alle verfügbaren Dateien auswählen und einsehen. Die von Shopware angelegten Logs beginnen meist mit core_production_XXX, die Pickware Logs mit pickware_production-XXX. In diesem Beispiel enthält der Log einen häufiger auftretenden Fehler aufgrund eines abgelaufenen Tokens. Aber auch Template-Fehler werden hier hinterlegt.

shopware-system-log_core_production1

Pickware API-Log

Sollten Sie Schwierigkeiten mit unseren Produkten Shopware WMS oder POS powered by Pickware haben, können Sie unseren Pickware API-Log unter Einstellungen > Logfile > API-Log aufrufen. Hier werden alle Vorgänge zwischen unseren Apps mit Shopware protokolliert. Fehlermeldungen werden dabei rot markiert. Mit einem Klick auf die Lupe lassen sich detaillierte Informationen für jeden Zugriff abrufen.

pickware-api-log_neu1

Im unteren Beispiel konnte in der Versand App von Shopware WMS das Versandetikett nicht gedruckt werden. Der Pickware API-Log verrät in der zugehörigen Fehlermeldung, dass das Etikett aufgrund einer falsch kodierten Kundenadresse nicht erstellt werden konnte.

pickware-api-log_error_detail

PHP-Errorlog

In Ausnahmefällen kann es vorkommen, dass aufgrund von Fehlern Bereiche des Shops bzw. das Backend nicht mehr aufrufbar sind. Der Webserver liefert dann meist den Fehlercode 500 oder 503 zurück, welcher im Frontend nur die Nachricht Ups! Ein Fehler ist aufgetreten! generiert. Hier hilft ein Blick in die PHP Errorlogs Ihres Webservers. Dessen Verzeichnis hängt immer von Ihrer individuellen Serverkonfiguration ab, wenden Sie sich hierzu am besten an Ihren Hoster.

Wenn Sie Schwierigkeiten mit den Store Templates haben, diese aber nicht im System-Log angezeigt bekommen, können Sie in der PHP-Konfiguration Ihres Servers das erweiterte Error-Debugging aktivieren. Dann wird PHP Ihnen entsprechende Fehlermeldungen direkt im Frontend Ihres Shops anzeigen. Fügen Sie hierzu in der Datei config.php folgenden Code hinzu:

'front' => array(
  'showException' => true,
  'noErrorHandler' => false,
),

//Low-Level PHP-Fehler ab Shopware 5.2.0
'phpsettings' => [
    'display_errors' => 1,
]

Aber Achtung: Nutzen Sie dieses Feature nicht dauerhaft im Produktivbetrieb, da alle Ihre Kunden die Meldungen, und damit möglicherweise auch sensible Serverinformationen angezeigt bekommen.

Fazit

Fehler in Ihrem Shop sind immer ärgerlich, und deren Ursache zu finden, ist nicht immer einfach. Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesen Tipps bei der nächsten Eingrenzung helfen können. Sollten Sie Fragen zu unseren Pickware Produkten haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir helfen Ihnen gerne weiter.


Diese Seite verwendet Cookies von Drittanbietern, wie Google und Facebook, um Ihnen ein großartiges Nutzererlebnis zu bieten, Besucher zu erfassen und Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ablehnen Akzeptieren
Das Google Analytics und Facebook Tracking wurde deaktiviert. Das Google Analytics und Facebook Tracking wurde aktiviert. Vielen Dank!