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5 Plugins, mit denen Sie als Shopware Einsteiger Ihren Onlineshop professionalisieren

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Sie sind gerade dabei Ihren Onlineshop mit Shopware einzurichten oder befinden sich in der Planung? Im Shopware Community Store finden Sie jede Menge Plugins, um das Beste aus Ihrem Onlineshop herausholen und Ihren Geschäftsalltag zu vereinfachen. Gerade bei den Plugins zur Automatisierung und Vereinfachung der Prozesse bietet sich viel Potenzial. Doch aus der Vielzahl an Plugins die passenden auszuwählen, erfordert einiges an Rechercheaufwand. Wir stellen Ihnen daher eine Auswahl an Plugins vor, die wir für einen erfolgreichen Start in den Onlinehandel und effiziente Prozesse empfehlen.

1. Prozesse im Lager & Versand automatisieren

Mit Pickware WMS behalten Sie den Überblick über Ihr Lager und optimieren Ihre Versandprozesse. Dabei profitieren Sie vom Einsatz mobiler Barcodescanner in Kombination mit den Apps für Lager und Versand, durch die Sie Arbeitsschritte, wie das manuelle Ausdrucken und Abgleichen von Picklisten, einsparen und Fehlerquellen durch manuelle Eingaben reduzieren. Die praktischen Apps helfen Ihnen nicht nur beim Erfassen aller Warenbewegungen, sondern unterstützen Sie unter anderem auch beim Kommissionieren, der Inventur oder der Retourenannahme.

2. Versandkosten einsparen & mehr Flexibilität bieten

Der Einsatz eines Versandplugins ermöglicht Ihnen die einfache Abwicklung von Versandprozessen und sollte daher unbedingt in Erwägung gezogen werden. Bevor Sie sich allerdings für einen Versanddienstleister entscheiden, sollten Sie die Konditionen der Anbieter miteinander vergleichen und evaluieren, welche Angebote sich für Ihr Produktsortiment lohnen. Hierbei sollten Sie auch die Präferenzen Ihrer Kunden nicht außer Acht lassen. Oft entpuppt sich auch eine Kombination mehrerer Versanddienstleister als lukrativ. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie hier.

3. Das richtige Zahlungsplugin für ein sicheres & nahtloses Einkaufserlebnis

Ein verlässliches und sicheres Zahlungsplugin ermöglicht Ihren Kunden ein nahtloses Einkaufserlebnis und erhöht die Benutzerfreundlichkeit Ihres Shops. Mit Stripe werden Ihre Kunden im Bezahlvorgang nicht erst zu einer externen Seite weitergeleitet, sondern können den Kauf direkt in Ihrem Shopware Shop abschließen. Neben der direkten Integration der Zahlungsabwicklung in den Shopware Checkout-Prozess, empfiehlt sich Stripe auch aufgrund der guten technischen Kompatibilität mit Pickware. Ein weiterer Vorteil für Shopbetreiber: Mit Stripe wickeln Sie alle Zahlungsarten über einen Vertrag ab und sparen sich die Mühe, separate Verträge für verschiedene Zahlungsarten zu pflegen.

4. Zahlungseingänge immer im Blick behalten

Mit dem Plugin Bankabgleich powered by Pickware optimieren Sie Ihre Prozesse rund um eingehende Zahlungen per Überweisung. Das Plugin erspart Ihnen das aufwändige manuelle Abgleichen und Prüfen von Transaktionen auf Ihrem Bankkonto, da Sie über das Shopware Backend automatisch alle eingehenden Buchungen auf Ihrem verknüpften Bankkonto einsehen können. Die Buchungen werden automatisch mit Ihren Vorkasse- und Rechnungsbestellungen abgeglichen und der Zahlungsstatus auf bezahlt gesetzt, sobald die Zahlung vorliegt. Auf diese Weise behalten Sie den Überblick und automatisieren diesen sonst zeitintensiven und fehleranfälligen Prozess.

5. DATEV Exporte unkompliziert aus dem Onlineshop erstellen

Unsere Plugin Empfehlungen werden von dem beliebten DATEV Export powered by Pickware abgerundet. Mit diesem Plugin erstellen Sie direkt aus Ihrem Shopware Backend heraus Exporte für DATEV, die Sie komfortabel an Ihren Steuerberater übergeben können. Der große Vorteil dieses Plugins liegt darin, dass alle offenen Posten und Zahlungen sowie Gutschriften gemäß der DATEV-Kontenrahmen verbucht werden. Durch die Automatisierung dieser ansonsten zeitintensiven Aufgabe, sparen Sie bzw. Ihre Buchhaltung wertvolle Zeit, die Sie in die weitere Optimierung Ihres Onlineshops investieren können.

Wir hoffen, unsere Auswahl an Plugins vereinfacht Ihren Start in den Onlinehandel. Weitere hilfreiche Plugins, sowie die gesamte Produktwelt von Pickware für Shopware 5 und 6 finden Sie hier.


Der Pickware YouTube Kanal mit neuer WMS-Tutorial Reihe

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Unsere neue Tutorial Reihe startet! Nach der ersten Reihe rund um Shopware ERP gibt es ab sofort regelmäßig neue WMS-Tutorials. Diese Reihe führt Sie Schritt für Schritt durch sämtliche Funktionen von Shopware WMS powered by Pickware und zeigt detailliert den optimalen Einsatz unserer mobilen Barcodescanner mit den Apps für Lager und Versand.

Falls Sie sich also fragen: Wie beginne ich mit der Einrichtung eines Benutzerprofils in der Lager App? Wie verzeichne ich den Wareneingang korrekt? Oder wie erstelle ich ein Pickprofil? Dann sind die neuen Tutorials genau das richtige für Sie. Wir haben im Folgenden einen kurzen Ausblick auf die Themen der neuen WMS-Reihe und einen Überblick über die weiteren Inhalte unseres YouTube Kanals für Sie zusammengestellt.

Einzelkommissionierung mit Shopware WMS

Im ersten Tutorial erklären wir, wie Sie mit der Versand App eine einzelne Bestellung unter Einsatz mobiler Barcodescanner kommissionieren.

Diese Themen hält die neue WMS-Tutorial Reihe bereit

Egal, ob Sie Shopware Anfänger oder Profi sind, mithilfe unserer Playlists können Sie Ihre Lager- und Versandprozesse mobil und barcodebasiert künftig noch effizienter automatisieren. Auf diese Themen dürfen Sie sich freuen:

1. Installation & Einrichtung

Hier werden wir erklären, wie iPod oder iPhone mit den Barcodescanner-Hüllen verbunden werden. Nach diesen Tutorials wird es Ihnen leicht fallen, unsere Apps einzurichten sowie alle notwendigen Einstellungen im Shopware Backend vorzunehmen.

2. Versandprozesse

In den Tutorials rund um den Versandprozess zeigen wir unter anderem alle Funktionen in Bezug auf die verschiedenen Kommissionierungsarten. Darüber hinaus gehen wir auf Teil- und Nachlieferungen, Ersatzlieferungen, Selbstabholung und Pickprofile ein.

3. Lagerprozesse

Schritt für Schritt wird in den Tutorials rund um die Lager App erklärt, wie Artikel ein-, aus-, und umgelagert sowie Wareneingänge der Lieferanten bearbeitet werden. Zudem zeigen wir ausführlich, wie Sie Retouren abgewickeln und welche Möglichkeiten Shopware WMS für die Durchführung einer Inventur bietet.

Was der Pickware YouTube Kanal noch alles bietet

Mit Inhalten von Produktvideos über Tutorials bis hin zu Messe Recaps uvm. gibt unser YouTube Kanal neben nützlichen Hilfestellungen rund um unsere Produkte auch tiefe Einblicke in die Pickware Welt. Das erwartet Sie beim stöbern:

  • Shopware ERP-Tutorials
    In dieser Reihe finden Sie alle ERP-Tutorials, die Ihnen den Umgang mit Shopware ERP erleichtern. Sie behandeln
    • Installation & Einrichtung von Shopware ERP powered by Pickware in Ihrem Shop sowie wichtige Einstellungen.
    • Einkauf & Bestellwesen sowie das Management von Lieferanten(-bestellungen) und die Pflege von Einkaufspreisen.
    • Lagerverwaltung und alle dazugehörigen Schritte inklusive Bestandsbewertung und Inventur.
    • Stornos & Retouren anlegen, bearbeiten und abschließen.
    • Bestellungen anlegen, Picklisten, Rechnungen und Lieferscheine erstellen und Bestellungen kommissionieren.
  • Pickware Vorträge
    Tiefere Einblicke in das Omnichannel Konzept oder zu den Vorteilen unserer Warenwirtschaft erwarten Sie in diversen aufgezeichneten Vorträgen.
  • Shopware Webinare rund um Pickware
    Webinar verpasst? Hier finden Sie alle Webinare, die wir mit Shopware zu Themen wie beispielsweise der richtigen Kommissionierungsstrategie oder verschiedenen Inventurarten gehalten haben.
  • Pickware – Onlinehandel leicht gemacht
    Diese Playlist eignet sich hervorragend für Produkteinsteiger, da sie unsere Produkte und ihre wesentlichen Vorteile in wenigen Minuten einfach erklärt.
  • Pickware auf dem Shopware Community Day
    Wer Messen in diesen Zeiten vermisst, kann sich in diesen SCD Recaps eine Portion “Messeflair” abholen und erhält obendrein spannende Kundeninsights.

Nichts mehr verpassen!

Abonnieren Sie unseren Kanal und profitieren Sie von regelmäßigem Tutorial-Nachschub und Videos rund um Pickware. Sie interessieren sich für ein ganz bestimmtes Thema und wünschen sich dazu ein Tutorial? Oder Sie haben Interesse an einer kostenlosen Live-Vorführung von Shopware WMS oder POS? Dann zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.


5 Tipps, mit denen Sie Ihr E-Commerce Lager optimieren

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Die E-Commerce Branche wächst rasant und mit ihr auch die Anforderungen, die Shopbetreiber in der Verwaltung ihres Lagers erwarten. Neben der optimalen Bestandsplanung bietet auch die richtige Lagerorganisation großes Potential, um Ressourcen wie Zeit und Geld einzusparen. Wir zeigen Ihnen fünf Tipps, mit denen Sie Ihren Geschäftsalltag vereinfachen und Ihr Lager optimieren.

1. Behalten Sie den Überblick über Ihre Bestände

Mit der passenden Warenwirtschaft behalten Sie den Überblick über all Ihre Verkaufskanäle und Lagerbestände. Durch das übersichtliche Lieferantenbestellwesen und das Setzen von Bestandsuntergrenzen in Pickware ERP, planen Sie Ihre Bestände vorausschauend und können Lieferengpässe vermeiden. Die Bestandsplanung läuft dabei zentral über ein System und unterstützt verschiedene Arten der Lagerhaltung, wie Festplatzsysteme oder dynamische Lagerhaltung. Die zentrale Steuerung umfasst auch die Abbildung mehrerer Versand- und Filiallager. Mit der Integration von Filiallagern und Versandlagern in einem System, behalten Sie nicht nur den Überblick über Ihre Bestände, sondern können auch Überverkäufe entlang aller Verkaufskanäle vermeiden.

2. Setzen Sie auf barcodebasierte Prozesse

Analoge Picklisten haben den Nachteil, dass sie neben unnötigem Papierverbrauch Zeit kosten und Packfehler nur bedingt minimieren können. Mit den praktischen Barcodescannern von Pickware WMS sparen Sie sich zusätzliche Arbeitsschritte, wie das Drucken und Abgleichen der Picklisten und können die gewonnene Zeit nutzen, um mehr Bestellungen zu kommissionieren und somit ihre durchschnittliche Lieferzeit zu verkürzen. Beim Picken der Artikel überblicken Sie Ihre Bestände in Echtzeit und verringern das Risiko von Überverkäufen über Ihre verschiedenen Verkaufskanäle. Durch die Live-Bestände wird auch das gleichzeitige Kommissionieren mit anderen Mitarbeitern optimiert, da die gepickten Artikel über alle Scanner hinweg synchronisiert werden. Auch Ihre Inventur profitiert von barcodebasierten Prozessen, da das händische Zählen und Übertragen der Bestände oft fehleranfällig ist.

3. Kommunizieren Sie Lieferversprechen und halten Sie diese

Nicht alle Kunden erwarten eine Bestellung am nächsten oder bereits sogar am selben Tag zu erhalten. Auch längere Lieferzeiten werden vom Kunden in Kauf genommen, wenn sie im Voraus kommuniziert werden. Entscheidend ist hier, die versprochenen Lieferzeiten auch einzuhalten, denn insbesondere nicht eingehaltene Lieferversprechen wirken sich negativ auf die Kundenzufriedenheit aus. Kommunizieren Sie daher Ihre Lieferzeiten exakt und geben Sie Bestellfristen an, die Ihre Kunden bei taggleicher Lieferung oder Lieferung am nächsten Werktag einhalten müssen. Für die technische Umsetzung Ihres Lieferversprechens empfiehlt sich der Einsatz von Pickware WMS, mit dem Sie auch noch bis zur letzten Minute Ihres Arbeitstages effizient kommissionieren können.

4. Nutzen Sie die richtige Lagerstrategie

Mit der optimalen Lagernutzung ergibt sich für Sie ein besonders hohes Potenzial, um Kosten und Zeit einzusparen und Ihre Arbeitsproduktivität zu erhöhen. Maßgeblich hierfür ist die Wahl der passenden Lagerstrategie, die von verschiedenen Faktoren, wie den bestehenden Räumlichkeiten, dem Lageraufbau und dem vorhandenen Sortiment abhängig ist. Mit der passenden Lagerstrategie nutzen Sie nicht nur Ihre Lagerfläche optimal, sondern profitieren auch von praktischen Features von Pickware WMS, wie der laufwegsoptimierten Kommissionierreihenfolge. Ob Sie bereits die passende Lagerstrategie nutzen, oder ob es sich empfiehlt, Ihren Lageraufbau anzupassen, zeigen wir Ihnen in unserer Gegenüberstellung von statischer vs. dynamischer Lagerhaltung.

5. Setzen Sie auf ein integriertes ERP-System

Eine direkte Integration Ihrer Lagerlogistik in Ihr Shop- und Warenwirtschaftssystem bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Ohne fehleranfällige Schnittstellen profitieren Sie nicht nur von Features, wie automatisch abgebildeter Artikelverfügbarkeit im Frontend, sondern haben auch im Lager direkten Zugriff auf alle eingehenden Bestellungen und die dazugehörigen Bestelldaten. Durch die nahtlose Integration schöpfen Sie das volle Potenzial Ihrer Systeme aus. Damit können Sie den Kommissionierprozess rund um Picken, Packen, Erstellen von Lieferscheinen und Versandetiketten effizient aus nur einem System heraus abwickeln. Durch die direkte Integration von Pickware beschleunigen Sie Ihre Lager- und Versandprozesse und ersparen sich auch die Arbeit des manuellen Abgleichs Ihrer Bestände mit Ihrem Shop- und ERP-System.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen mit unseren Tipps zur Optimierung Ihres E-Commerce Lagers weiterhelfen und stehen Ihnen bei Fragen zu diesen Themen gerne zur Verfügung.

Kontaktieren Sie uns jederzeit per E-Mail oder Telefon.


Kundenstory des Monats: MeinMarktstand

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In unseren Kundenstories beleuchten wir vorwiegend klassische Anwendungsbeispiele unserer Produkte. In dieser blicken wir einmal auf einen speziellen Anwendungsfall. Dabei handelt es sich um das Konzept von MeinMarktstand, das technisch von der Agentur Quantumfrog umgesetzt wurde. Das Konzept: Ein Online-Wochenmarkt für regionale und saisonale Güter, die direkt nach Hause oder an den Arbeitsplatz geliefert werden. Die frischen Waren können dabei von 47 verschiedenen regionalen Betrieben und Hofläden bezogen werden. Die Verteilung erfolgt täglich mithilfe lokaler Versanddienstleister.

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Was macht die technische Umsetzung von MeinMarktstand besonders?

Mit MeinMarktstand wurde eine Plattform geschaffen, die am ehesten einem Wochenmarkt ähnelt, auf dem viele kleine und mittelständische Hofbetriebe zusammenkommen, um ihre Waren zu verkaufen. Hinter dem Onlineshop von MeinMarktstand stehen also zahlreiche einzelne Anbieter, deren Bestellungen täglich koordiniert werden müssen. Damit das Konzept funktioniert, setzt MeinMarktstand auf die Kombination von Shopware mit Pickware. Ergänzt wird diese technische Basis um individuelle Anpassungen von Quantumfrog, die MeinMarktstand helfen, ihren gewünschten Service anzubieten.

Die Besonderheiten liegen bei MeinMarktstand nicht nur in der Einzigartigkeit des Bestellkonzeptes, auch die außergewöhnlichen Versandstrukturen fügen sich in das durchdachte und ressourcenschonende Geschäftskonzept ein. Die lokalen Kuriere nehmen die fertigen Bestellungen auf dem Rückweg mit, nachdem sie die regionalen Produzenten beispielsweise mit Post beliefert haben. Das System funktioniert so gut, dass ausgewählte Produkte, die bis 10 Uhr morgens bestellt werden, in der Region Oldenburg bereits am selben Tag geliefert werden können. Auch die Lieferung zu einer Wunschzeit sowie die Möglichkeit, digitale Einkaufslisten für wiederkehrende Lieferungen zu speichern, wurden bei der Neukonzeption des Onlineshops berücksichtigt.

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Wie haben sich die Prozesse durch die Einführung von Pickware verändert?

MeinMarktstand besteht bereits seit 2016 und entschloss sich in diesem Jahr zu einem Systemwechsel mit gleichzeitigem Relaunch der Website. Vor dem Einsatz von Shopware mit Pickware nutzte MeinMarktstand ein individuell entwickeltes Shopsystem. Die Herausforderung liegt für Geschäftsführer Garvin Hinrichs insbesondere darin, die bestellten Artikel von 47 Betrieben in der Region frisch abzuholen und in Oldenburg an einem Ort zu kommissionieren. Neben trockenen Waren werden täglich auch frische Lebensmittel wie Fisch oder Fleisch kommissioniert. Damit die Waren schnell ausgeliefert werden und die Lebensmittel keinen Schaden nehmen, muss der Kommissionierprozess äußerst effizient sein.

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"Gelöst haben wir das zu Anfang über eine eigene Software, die auch einen Barcode generierte, der vom Betrieb vor Ort auf den jeweiligen Artikel aufgeklebt wurde. Dank der Pickware Produkte, wie dem Adressetikett Plugin, konnten wir nicht nur unseren Versandprozess optimieren, sondern auch die benötigten Marktplatz-Features wie gewünscht realisieren.”
Garvin Hinrichs, Gründer & Geschäftsführer von MeinMarktstand
(l. Garvin Hinrichs, Gründer & Geschäftsführer von MeinMarktstand; r. Hendrik Rump, Gründer & Geschäftsführer von Quantumfrog)

Die Automatisierung der Versandprozesse durch Shopware WMS powered by Pickware und das Adressetikett Plugin, sorgt für einen reibungslosen Geschäftsablauf. Zusätzlich bietet der Einsatz von Shopware ERP powered by Pickware die optimale Grundlage der marktplatzbasierten Verwaltung von Produkten und Lagerplätzen.

Individuelle Anpassungen sorgen für einen erfolgreichen Shoprelaunch

Damit die Umsetzung des Marktplatzkonzeptes technisch gelingt, hat Quantumfrog einige individuelle Anpassungen für MeinMarktstand vorgenommen. Hierzu zählt beispielsweise die Einrichtung eines individuellen Backends pro Hof. Hierüber können MeinMarktstand und die Hofbetreiber nicht nur die Artikel- sondern auch die Bestellübersicht optimal verwalten. Auch die effiziente Routenplanung zur Abholung und Auslieferung der Waren stellt eine spannende Ergänzung dar, die MeinMarktstand und den Versanddienstleistern hilft, die Waren in bestmöglichem Zustand auszuliefern.

Um den regionalen Aspekt von MeinMarktstand zu verstärken, erhalten Kunden auf der Website individuelle Ansichten basierend auf ihrer Postleitzahl und können praktische Features nutzen, um sich oder ihren Freunden und Familien zeitnah frische Lebensmittel liefern zu lassen. Die gute Resonanz und die rund 800 Kunden, die MeinMarktstand versorgt, zeigen, dass sich der Relaunch gelohnt hat. Wir freuen uns darüber, dass wir mit unseren Pickware Produkten auch einen Teil dazu beitragen können.

Die Kundenstory von MeinMarktstand und Quantumfrog zeigt, dass auch ausgefallene Konzepte mit Shopware und Pickware umgesetzt werden können, solange Sie den richtigen Partner für technische Anpassungen an Ihrer Seite haben. Die passende Agentur für Ihr nächstes Projekt finden Sie auch auf unserer Partnerseite.

Zahlen und Fakten

  • Website: MeinMarktstand
  • Branche: Nahrungsmittel
  • Firmensitz: Oldenburg
  • Anzahl Artikel: 2.500
  • Anzahl Höfe: 47
  • Shopware ERP powered by Pickware
  • Shopware WMS powered by Pickware: 1 Lizenz (Barcodescanner)
  • Weitere Pickware Plugins: DHL Adapter & Adressetikett powered by Pickware

Alle bisherigen Pickware Kundenstories finden Sie hier.


Cloud Print läuft aus – Alle Antworten zur Alternative von Pickware

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Für unsere Produkte Shopware WMS und Shopware POS powered by Pickware setzen wir seit einigen Jahren Google Cloud Print ein, um Drucker aller Art anzubinden. Da der Cloud Print Service aber zum 31. Dezember 2020 eingestellt wird, arbeiten wir bereits seit längerem an einer geeigneten Alternative. Im Laufe der letzten Monate haben wir immer mehr Fragen zur Umstellung, Geräteempfehlungen und technischen Details erhalten, welche wir nun im Folgenden für Sie beantworten.

1. Warum eine eigene Druckeranbindung von Pickware?

Google wird den Cloud Print Service zum 31.12.2020 abschalten und keinen Nachfolger anbieten. Daher müssen bis zum Stichtag alle darauf basierenden Anwendungen zu einer alternativen Lösung migrieren. Für unsere Apps standen zunächst auch alternative Cloud-Anbieter zur Option. Da jedoch schon der Google Service nicht immer die von uns gewünschte Zuverlässigkeit erfüllt hat, haben wir uns für die Entwicklung einer eigenen Druckeranbindung entschieden. Somit wird unsere Druckeranbindung in Zukunft nicht mehr von Drittanbietern abhängig sein und wir können Ihnen eine stabilere und leichter einzurichtende Lösung bieten.

2. Wie wird die Druckeranbindung von Pickware grundsätzlich funktionieren?

Unsere Apps werden zukünftig auf direktem Weg mit allen Netzwerkdruckern im selben Netzwerk kommunizieren. Zudem lassen sich auch Drucker nutzen, welche über einen Mac oder einen Linux Druckserver (CUPS) im Netzwerk bereitgestellt werden. Die verfügbaren Drucker können dann direkt in der jeweiligen App gefunden, ausgewählt und wie bisher konfiguriert werden.

3. Welche Vorraussetzungen müssen die von Pickware angebundenen Drucker erfüllen?

Die Pickware Apps werden in Zukunft über das Druckprotokoll IPP mit nahezu allen handelsüblichen Netzwerkdruckern mit Netzwerkanschluss oder WLAN-Schnittstelle kommunizieren können. Als Voraussetzung müssen die Drucker das Internet Printing Protocol (IPP) unterstützen, was zurzeit bei ca. 98% aller DIN-A4 Netzwerkdrucker der Fall ist. Labeldrucker sind hiervon allerdings ausgenommen, da diese in der Regel ein eigenes Protokoll verwenden. Für deren Anbindung werden wir daher die Drucksprache des Herstellers Zebra (ZPL) in den Apps implementieren, welche auch von anderen Herstellern wie z.B. Brother verwendet wird. Zusätzlich können auch Drucker ohne einen eigenen Netzwerkanschluss über die Druckdienste von Macs oder Linux-Geräten im Netzwerk freigeben werden. Unter Windows Betriebssystemen gibt es derzeit keine Möglichkeit, Drucker per IPP im Netzwerk freizugeben. Für nicht-netzwerkfähige Drucker unter Windows ist daher ein Printserver wie z.B. der Lantronix Printserver notwendig.

4. Wann wird die Lösung zur Verfügung stehen?

Die Entwicklung zur Anbindung von DIN-A4 Netzwerkdruckern ist bereits weit fortgeschritten und wird in einer ersten Version voraussichtlich ab September in den Apps zur Verfügung stehen. Parallel arbeiten wir an der Anbindung von Labeldruckern über ZPL (siehe oben). Das finale Release beider Anbindungen planen wir vor Beginn des Weihnachtsgeschäfts, um Sie als Händler vor Stress während der wichtigsten Zeit des Jahres zu bewahren. Aber auch nach dem Release können Sie bis zum 31. Dezember wie gewohnt Google Cloud Print nutzen, da Ihnen in der Übergangszeit beide Lösungen zur Verfügung stehen werden.

5. Welche Vorbereitungen kann ich treffen, um eine reibungslose Umstellung sicherzustellen?

Zunächst sollten Sie überprüfen, ob Ihre eingesetzten Drucker die obigen Vorraussetzungen erfüllen. Da der Großteil unserer Kunden bereits handelsübliche Netzwerkdrucker einsetzt, sind wahrscheinlich keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Wenn Sie jedoch Drucker mit speziellen Treibern oder einen Druckserver unter Windows einsetzen, ist eventuell eine Neuanschaffung notwendig. Da es jedoch eine Übergangsphase geben wird, in welcher sowohl unser neuer Druckdienst als auch Google Cloud Print zur Auswahl stehen, können Sie diese zunächst abwarten und Ihr bisheriges Equipment testen.

6. Ist zwingend ein Netzwerkdrucker erforderlich bzw. muss der Drucker im Netzwerk verfügbar sein?

Wir empfehlen Ihnen für eine größtmögliche Zuverlässigkeit handelsübliche Netzwerkdrucker einzusetzen, welche direkt über IPP kommunizieren. Alternativ können Sie aber auch jeden beliebigen USB-Drucker an einem Mac oder Linux-Gerät anschließen und im Netzwerk freigeben oder einen Printserver wie z.B. von Lantronix verwenden.

7. Auf was muss ich achten, wenn ich mir jetzt einen neuen Drucker kaufen möchte? Gibt es Empfehlungen für bestimmte Drucker?

Grundsätzlich können Sie alle Drucker einsetzen, welche über IPP netzwerkfähig sind. Ob die Geräte dabei per Netzwerkkabel oder WLAN eingebunden sind, spielt keine Rolle. Wenn Sie ein neues Gerät kaufen möchten, können Sie auch nach AirPrint-fähigen Druckern Ausschau halten, da diese immer alle Vorraussetzungen für den Betrieb mit Pickware erfüllen. Konkrete Empfehlungen für bestimmte Modelle sind aufgrund der Vielfalt am Markt und den unterschiedlichen Anforderungen schwierig. Wir haben aber mit den Druckern der Firma HP gute Erfahrungen gemacht, während Drucker der Firma Brother in unseren Tests häufig etwas länger für die Verarbeitung der Druckaufträge brauchen.

8. Ich nutze aktuell einen Printserver von Lantronix um meine Zebra-Drucker im Netzwerk ansprechen zu können. Kann ich diesen weiterhin verwenden? Welche Alternativen gibt es?

Da die Lantronix Printserver IPP nutzen, können Sie diese wie bisher einsetzen und darüber Ihre Labeldrucker direkt mit unseren Apps verbinden. Wir arbeiten allerdings auch an einer Lösung, Labeldrucker mit Netzwerkanschluss (Zebra GK420 Serie und Ähnliche) über ZPL direkt anzusprechen, so dass in Zukunft kein zusätzlicher Printserver mehr benötigt wird (siehe Frage 3).

9. Wie wird die Druckeranbindung von Pickware im Detail funktionieren?

Die Pickware Apps werden während der Druckereinrichtung per UDP Multicast im lokalen Netzwerk nach verfügbaren Druckern suchen. Dabei übermitteln die Drucker ihre Netzwerkadresse sowie weitere Informationen. Anschließend können Sie die gewünschten Drucker in der App auswählen und einrichten, womit diese für die Übertragung der Druckaufträge mittels IPP zur Verfügung stehen. Auf ähnliche Weise lassen sich zukünftig auch Labeldrucker anbinden, wobei für die Übertragung der Druckdaten die Drucksprache ZPL genutzt wird.

10. Die Drucker werden nicht im Netzwerk gefunden, was kann ich tun?

Üblicherweise sollten sich alle Drucker im lokalen Netzwerk selbstständig in unseren Apps anmelden. Wenn der gewünschte Drucker jedoch nicht zur Auswahl stehen sollte, können Sie diesen auch manuell über dessen IP-Adresse und Port-Nummer hinzufügen.

Fazit

Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass die neue Pickware Druckeranbindung die Einrichtung von Druckern zukünftig erleichtert, für eine höhere Ausfallsicherheit sorgt und Druckaufträge schneller versendet werden. Wir hoffen, dass wir Ihnen damit die meisten Ihrer Fragen zur Umstellung beantworten konnten. Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Support gerne zur Verfügung. Wichtige Neuigkeiten zu unseren Produkten erfahren Sie auch immer über unseren Newsletter sowie unsere Social Media-Kanäle.


Der Produktausblick: So geht es mit Pickware in Shopware 6 weiter

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Der Juni brachte mit unserem Webinar bei Shopware und dem digitalen Shopware Community Day viele Neuigkeiten rund um Pickware und Shopware 6 mit sich. Wir nehmen das zum Anlass, um noch einmal alle wichtigen Punkte rund um den aktuellen Entwicklungsstand von Pickware in Shopware 6 zusammenzufassen und einen Ausblick auf unsere zukünftigen Pläne zu geben.

Welche Pickware Produkte sind bereits für Shopware 6 verfügbar?

Kurze Zeit nach dem SCD19 konnten wir das Release von DHL Versand für Shopware 6 feiern. Aktuell zählen wir rund 1.000 Downloads unseres Versandadapters, der auch in Shopware 5 eines unserer meistgenutzten Plugins ist. Mit Pickware ERP Starter konnten wir in diesem Jahr das zweite Plugin für Shopware 6 auf den Markt bringen. Die integrierte Warenwirtschaft Pickware ERP unterteilt sich in die Einsteigerversion “Starter” und die umfangreichere Version “Pro”. Pickware ERP Starter deckt dabei bereits grundlegende Warenwirtschaftsfunktionen in Shopware 6 ab.

Die Unterteilung in Pickware ERP Starter und Pickware ERP Pro bietet insbesondere kleinen Händlern und Neueinsteigern eine optimale Gelegenheit, direkt mit Shopware 6 zu starten und von dem Funktionsumfang der Basisversion zu profitieren. Mit fortschreitendem Wachstum ihres Shops haben Händler die Gelegenheit, innerhalb ihres bestehenden Systems zu wachsen, ohne dass ein aufwändiger Systemwechsel vollzogen werden muss. Dabei wird die zukünftige Pro Version erweiterte Warenwirtschaftsfunktionen bieten und den Fokus auf effizientere und weitgehend automatisierte Prozesse legen.

Da Shopware 6 stetig weiterentwickelt wird und Shopware regelmäßige Releases in kurzen Abständen plant, erweitern auch wir den Funktionsumfang unserer Plugins kontinuierlich. Dabei ist für Sie von Vorteil, dass Pickware auch in Shopware 6 weiterhin direkt in Shopware integriert ist. Dies bietet Ihnen eine gewisse Updatesicherheit und die Möglichkeit, das System individuell nach Ihren Bedürfnissen zu erweitern, ohne auf fehleranfällige Connectoren setzen zu müssen.

Testen Sie Pickware im Shopware 6 Demoshop

Um sich bereits jetzt ein Bild vom Funktionsumfang unserer Plugins in Shopware 6 zu machen, bieten wir einen öffentlich zugänglichen Demoshop. Hier können Interessenten die Weiterentwicklung von Pickware in Shopware 6 jederzeit mitverfolgen. Unter dem Nutzer “demo” sowie dem Passwort “demo” können Sie sich in unserem Testshop einloggen. Den Demoshop von Pickware in Shopware 6 erreichen Sie über:

sw6demo.pickware.de

In der Aufzeichnung unseres Shopware Webinars erhalten Sie eine verkürzte Live-Demo, die Sie durch den Demoshop führt und Ihnen dabei den derzeitigen Funktionsumfang unserer Produkte von Mehrlagerfähigkeit, Bestandsübersicht, Filteroptionen sowie manuellen Bestandsbewegungen bis hin zur Unterstützung des Kommissionier- und Versandprozesses zeigt.

Wie geht es mit Pickware in Shopware 6 weiter?

Aktuell können Sie bereits mit DHL Versand und Pickware ERP Starter in Ihrem Shopware 6 Shop arbeiten. Das zweite Halbjahr von 2020 dreht sich für uns vorrangig um die kontinuierliche Weiterentwicklung von Pickware ERP Starter. Darunter fallen weitere grundlegende Warenwirtschaftsfunktionen wie Import- und Exportmöglichkeiten beispielsweise für die Bestandsplanung, der Umgang mit Retouren und Stornos, ein intuitives Lieferantenbestellwesen sowie die Abbildung von Teillieferungen. Um die wichtigsten Bedürfnisse unserer Kunden abzudecken, arbeiten wir im Laufe des Jahres neben einer DATEV-Anbindung auch an den ersten Versionen von Pickware ERP Pro und Pickware POS für Shopware 6.

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Für 2021 legen wir den Fokus darauf, möglichst schnell die Featureparität zu unserer Produktpalette in Shopware 5 herzustellen, um unseren Bestandskunden einen leichten Wechsel zu Shopware 6 zu ermöglichen. Mit der Anbindung von Pickware WMS beginnen wir, sobald Pickware POS für Shopware 6 zur Verfügung steht. Parallel hierzu erweitern wir das Angebot unserer Versand Plugins um weitere Dienstleister, um auch hier unserer Produktpalette aus der Shopware 5 Welt gerecht zu werden.

Wir freuen uns stets über Feedback und Anregungen aus der Pickware Community. Bei weiteren Fragen können Sie uns selbstverständlich auch jederzeit per E-Mail oder Telefon kontaktieren.


Corona Konjunkturpaket – FAQ & Checkliste für Ihren Onlineshop

blog-cover-mwst_senkung-2006084Durch das Corona Konjunkturpaket senkt die Bundesregierung die Mehrwertsteuer (MwSt) vom 01. Juli bis zum 31. Dezember 2020. Dabei verringert sich der Mehrwertsteuersatz temporär von 19% auf 16% und der ermäßigte Satz von 7% auf 5%. Damit Shopbetreiber die Änderungen zum Stichtag korrekt umsetzen können, haben wir eine Checkliste sowie die häufigsten Fragen zur anstehenden Mehrwertsteuersenkung vorbereitet.

Checkliste zur temporären Senkung der MwSt

1. Haben Sie die Preise in Ihrem Shop angepasst?

In diesem Blogpost haben wir Ihnen bereits gezeigt, wie Sie die Anpassung Ihrer Preise auf drei verschiedene Arten durchführen. Die bequemste Möglichkeit, die Änderung der MwSt in Shopware 5 vorzunehmen, erfolgt über das kostenlose Shopware Plugin. Der Plugin-Assistent lässt Ihnen dabei die Freiheit, die Bruttopreise beizubehalten oder die Änderung direkt an Ihre Kunden weiterzugeben. Auch die individuelle Weitergabe an unterschiedliche Kundengruppen ist mit dem Plugin möglich. So können Sie entscheiden, ob sich die Preisänderung beispielsweise nur auf Ihr B2C-Geschäft auswirken soll und Ihre B2B-Kunden davon ausgenommen sein sollen. Den Zeitpunkt der Anpassung können Sie mit dem Plugin bereits im Voraus bestimmen, sodass Sie die Umstellung nicht erst am Stichtag umsetzen müssen.

2. Haben Sie DATEV Export powered by Pickware aktualisiert?

Damit die geänderten Steuersätze in DATEV Export korrekt verarbeitet werden können, ist ein Update des Plugins auf Version 1.29.0 erforderlich. Durch das Update kann das Plugin die neuen Steuersätze von 16% und 5% verarbeiten. An der Kontierungsmatrix müssen Sie keine Änderungen vornehmen, da die Umsätze weiterhin auf das gleiche Konto gebucht werden und dort anhand des Belegdatums mit der entsprechenden MwSt verbucht werden. Dabei erfolgt die Zuweisung der neuen Steuersätze automatisch ab dem 01. Juli.

3. Sind Änderungen für den Verkauf auf Marktplätzen nötig?

Nachdem Sie die notwendigen Anpassungen in Ihrem Shop durchgeführt haben, sollten Sie ebenfalls überprüfen, ob Sie diese Änderungen für Ihre Marktplätze anwenden müssen. Der Händlerbund hat hierzu bereits eine ausführliche Checkliste veröffentlicht und zeigt, worauf bei den Marktplätzen eBay, Amazon und real zu achten ist.

4. Haben Sie Sonderfälle geprüft & Tests durchgeführt?

Bevor die temporäre Umstellung am 01. Juli beginnt, sollten Sie innerhalb einer Testumgebung prüfen, ob Ihre Anpassungen funktionieren und die geänderte Mehrwertsteuer korrekt abbilden. Halten Sie bei branchenspezifischen Unklarheiten gegebenenfalls Rücksprache mit Ihrer Buchhaltung oder Steuerberatung, um individuelle Sonderfälle zu prüfen.


Häufige Fragen rund um die Mehrwertsteuersenkung:

Frage: Wie werden der Verkauf und die Einlösung von Gutscheinen behandelt?

Antwort: Rechtlich existieren zwei Arten von Gutscheinen: Einzweck- und Mehrzweckgutscheine. Wir empfehlen Ihnen, Gutscheine immer als Mehrzweckgutscheine zu verkaufen und einzulösen, da diese von der Umsatzsteuer befreit sind. Wenn Sie vor dem Stichtag Einzweckgutscheine ausgegeben haben, haben Sie diese bereits mit 19% versteuert. Nach dem neuen Entwurf des BMF Schreibens vom 23.06.2020 sind bei Einzweckgutscheinen die Verhältnisse zum Zeitpunkt der Ausgabe des Gutscheins entscheidend. Ändern sich die Verhältnisse im Nachhinein, so wie bei der Senkung des Umsatzsteuersatzes, müssen Sie keine Berichtigung der Umsatzsteuer für die Ausgabe des Gutscheins durchführen. Bei der Einlösung des Einzweckgutscheins ist dieser dennoch mit 16% bzw. -16% im Warenkorb anzuwenden.

Frage: Wie werden Angebote behandelt, die bereits mit 19% erstellt wurden?

Antwort: Unser Plugin Angebote powered by Pickware speichert den Steuersatz der Positionen jeweils im Angebot ab. Bei Angeboten, die vor dem 01. Juli erstellen wurden, müssen Sie daher den Warenkorb verändern und erneut abspeichern, um zu gewährleisten, dass die reduzierten Steuersätze übernommen werden. Wenn Sie die Änderung nicht vornehmen und eingehende Angebote annehmen, stehen die Positionen mit dem regulären Mehrwertsteuersatz von 19% in der Bestellung und Sie führen mehr MwSt ab als nötig. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserer Dokumentation.

Frage: Welche Änderungen ergeben sich für manuelle Positionen am POS?

Antwort: Damit Sie beim Verkauf von manuellen Positionen über Shopware POS powered by Pickware den reduzierten Steuersatz von 16% auswählen können, muss dieser in Shopware angelegt sein. Stellen Sie daher sicher, dass ein solcher Steuersatz bei Ihrer Methode der MwSt- und Preisanpassung angelegt wird. Bitte beachten Sie, dass Sie sich neu in der App einloggen müssen, damit die Steuersätze in der App zur Verfügung stehen.

Frage: Wie gehen Sie mit einer Bestellung um, die am 30. Juni eingeht jedoch erst nach dem 01. Juli ausgeliefert wird?

Antwort: Für die umsatzsteuerrechtliche Betrachtung ist das Leistungsdatum entscheidend. Da das Leistungsdatum dem Versanddatum entspricht, muss eine Bestellung, die erst im Juli versendet wird mit 16% bzw. 5% versteuert werden. Allerdings räumt der Gesetzgeber eine Übergangsfrist bis zum 31. Juli ein, die es erlaubt, Leistungen weiterhin mit 19% zu versteuern. Mit Version 1.30.0 unseres DATEV Export Plugins wird der Steuersatz aller Positionen in Beleginfo 2 exportiert. Diese Funktion ermöglicht es Ihrem Steuerberater, die in der Übergangsfrist mit 19% MwSt geduldeten Rechnungen gesondert zu verbuchen. Alle mit 16% erstellten Rechnungen ab dem 01. Juli werden von DATEV automatisch korrekt verbucht.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen mit dieser Checkliste sowie unseren FAQ zur Senkung der MwSt weiterhelfen. Bei weiteren Fragen können Sie uns selbstverständlich auch jederzeit per E-Mail oder Telefon kontaktieren.


20 Jahre Shopware – Der Jubiläums-Sale!

Neben dem zehnten Jahrestag des Shopware Community Day freuen wir uns, in diesem Jahr auch 20 Jahre Shopware zu feiern! Von den Shopware-Anfängen im Jahr 2000, hin zu unserem Einstieg als offizielle Shopware Warenwirtschaft vor einigen Jahren, hat sich rund um die Welt des E-Commerce viel verändert.

Im großen Shopware Jubiläums-Sale finden Sie deshalb nicht nur im Shopware Community Store, sondern auch in unserem Hardware Shop die passenden Produkte, um Ihre Prozesse noch weiter zu optimieren und Ihnen den Geschäftsalltag zu erleichtern. Zusätzlich bieten wir Ihnen auch vergünstigte Kombinationen unserer Plugins Mahnwesen, DATEV Export und Angebote an. Auf diese erhalten Sie in unseren Bundles gleich 30% Rabatt. Der Sale läuft noch zum 03. Juli um 23:59 Uhr.

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Unsere Angebote im Überblick:

- 20% Rabatt auf Hardware mit dem Code: BIRTHDAY2020

- 20% Rabatt auf Kaufplugins

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Welche Neuigkeiten brachte der SCD 2020?

Unter dem Motto Empower your growth fand am 18. & 19. Juni der Shopware Community Day statt. Unter den besonderen Bedingungen diesen Jahres fand der SCD zum ersten Mal komplett digital statt. Der erste Tag war vor Allem an Händler gerichtet, die sich über aktuelle Themen des Onlinehandels und die neuesten Lösungen, die Shopware dafür bereithält, informieren wollten. Der zweite Tag richtete sich an die Entwickler innerhalb der Shopware Community und bot Einblicke in die Entwicklungsprozesse von Shopware sowie die Entwicklung von Shopware Plugins, Apps und Themes. Shopware Kunden können sich bald auch über einen besseren Einblick in den Entwicklungsstand freuen, denn die Roadmap, die bisher nur Partnern zur Verfügung stand, soll nun auch öffentlich verfügbar sein.

Die Neuheiten auf einen Blick: Shopware Cloud Starter Version – Progressive Web App (PWA) – Shopware Markets

Die größte Ankündigung des diesjährigen SCD war die Veröffentlichung der Starter Version der Shopware Cloud, mit der auch kleine Händler einen Shopware Shop starten und schnell an den Markt gehen können, ohne sich um die IT-Infrastruktur ihres Shops kümmern zu müssen.

Die zweite große Neuheit aus dem Hause Shopware ist die vorgestellte Progressive Web App in Zusammenarbeit mit Vue Storefront. Mit der PWA ermöglicht Shopware das Entwickeln hoch performanter, komplett individualisierter Shopping Apps, die verbesserte Ladezeiten aufweisen und eine tiefere Smartphone-Integration ermöglichen. Alles Weitere über die Shopware PWA finden Sie hier.

Ebenfalls neu angekündigt wurde “Shopware Markets” - ein Shopware Service in Kooperation mit brickfox. Mit Shopware Markets ist es möglich, direkt aus Shopware 6 heraus Produkte auf Amazon und eBay zu verkaufen sowie eingehende Bestellungen zu importieren. Für das für August geplante Feature können sich Shopware 6 Nutzer bereits jetzt zum Beta-Testing bewerben.

Wie geht es mit Pickware in Shopware 6 weiter?

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Alle Ihre Fragen rund um Pickware in Shopware 6 und unsere zukünftigen Pläne beantworten wir in unserem Shopware Webinar am 25. Juni. Hier stellen wir Ihnen das aktuelle Feature-Set der Pickware Plugins vor und gehen darauf ein, welchen Funktionsumfang wir für die Zukunft geplant haben. Zur kostenlosen Anmeldung zu unserem Webinar gelangen Sie hier.

Wir freuen uns bereits auf den Austausch mit Ihnen in unserem Webinar und wünschen Ihnen viel Spaß mit dem Shopware Jubiläums-Sale!


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