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Shopware Tipps & Tricks Teil 9 - Exportieren und Importieren von CSV-Dateien

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Das kostenlose Import/Export Tool von Shopware erfreut sich großer Beliebtheit, wenn es um die Änderung oder Anlage einer großen Anzahl an Daten geht. Auch wir stellen einige Pickware Profile für das Import/Export Tool bereit, beispielsweise für Bestandsänderungen oder die Lieferantenanlage.

Um die Vorteile des Tools optimal zu nutzen, sind einige Dinge zu beachten – insbesondere beim Öffnen, Bearbeiten und Speichern der CSV-Dateien. Wenn Sie Daten aus Shopware als CSV-Datei exportiert haben, bearbeiten Sie diese beispielsweise mit Excel, LibreOffice oder OpenOffice. Wir zeigen Schritt für Schritt, was es zu berücksichtigen gibt, damit die CSV-Datei im Tabellenkalkulationsprogramm richtig angezeigt wird und auch wieder korrekt in Shopware importiert werden kann.

Worauf ist zu achten?

Unabhängig des verwendeten Programms sind folgende Punkte bei der Bearbeitung der CSV-Datei für das Shopware Import/Export Tool zu berücksichtigen:

  • Entsprechendes Profil als CSV-Datei aus Shopware exportieren und als Vorlage nutzen.
  • Datei als CSV-Datei in einem Tabellenkalkulationsprogramm öffnen.
  • Wichtig dabei: die Kodierung muss UTF-8 und das Trennzeichen ein Semikolon sein.
  • Das Dezimaltrennzeichen für Dezimalzahlen in der Datei entspricht dem im Shopware Import/Export konfigurierten.
    dezimalzahlen-1
  • Datei als Semikolon-getrennte CSV-Datei im UTF-8-Format exportieren / speichern.

CSV-Import/Export mit Excel (ab Excel 2010)

Bei Excel gehen Sie dafür folgendermaßen vor:

  1. Führen Sie zunächst einen CSV-Export mit dem entsprechenden Profil in Ihrem Shopware Shop durch.
  2. Öffnen Sie ein neues Dokument in Excel.
  3. Importieren Sie die CSV-Datei in Excel im Daten Tab über die Option Aus Text.
    excel-pfad
  4. Wählen Sie Mit Trennzeichen versehen und als Dateiursprung Unicode (UTF-8) aus
    uft-8-excel_neu
  5. Wählen Sie als Trennzeichen das Semikolon aus.
    semikolon2
  6. Achten Sie beim Bearbeiten der Datei darauf, das gleiche Dezimaltrennzeichen zu verwenden, welches Sie auch im Import/Export Tool konfiguriert haben. In Excel können Sie über die erweiterten Optionen das Trennzeichen für Dezimalzahlen festlegen.
  7. Die exportierte Datei können Sie nun als Vorlage verwenden und entsprechend filtern und bearbeiten.
  8. Speichern Sie die bearbeitete Datei über Speichern unter... als CSV-Datei im UTF-8-Format .
    dateispeichern
  9. Importieren Sie abschließend die CSV-Datei in Ihren Shop.

CSV-Import/Export mit LibreOffice Calc

In LibreOffice Calc gehen Sie analog vor:

  1. Öffnen Sie LibreOffice.
  2. Wählen Sie über Datei öffnen die CSV-Datei aus.
  3. Ähnlich wie in Excel öffnet sich ein Dialog, den Sie wie oben beschrieben einstellen müssen.
  4. Bestätigen Sie die Einstellungen über OK.
    libreoffice
  5. Die exportierte Datei können Sie als Vorlage verwenden und entsprechend filtern und bearbeiten. Achten Sie dabei darauf, dass Sie das gleiche Dezimaltrennzeichen wie in Shopware verwenden.
  6. Speichern Sie die Datei als CSV-Datei im UTF-8-Format. Dafür wählen Sie Speichern unter aus und aktivieren den Haken bei Filtereinstellungen bearbeiten.
    csv_speichern
  7. Danach wählen Sie CSV-Format benutzen aus und im erscheinenden Dialog wählen Sie wieder das UTF-8-Format aus.
    csv_speichern2

In OpenOffice oder anderen Programmen, ist analog vorzugehen.

Ihr Tabellenkalkulationsprogramm unterstützt keine UTF-8-Codierung?

Wenn Ihr Tabellenkalkuationsprogramm keine valide UTF-8-Codierung unterstützt, können Sie die UTF-8-Codierung folgendermaßen sicherstellen: Öffnen Sie die bearbeitete CSV-Datei in einem Text-Editor und speichern Sie diese dort als UTF-8-codierte CSV-Datei. Durch diesen Umweg über den Editor kann die Datei korrekt in der UTF-8-Formatierung gespeichert werden.

Hinweis: Für den Import in Shopware muss die CSV-Datei UTF-8-codiert sein. Um sicherzugehen, prüfen Sie den Import zuvor in einer Testumgebung oder im Staging-System. Bevor der Import in das Live-System vorgenommen wird, erstellen Sie am besten ein Datenbankbackup.

Weitere Infos zum Import/Export Tool finden Sie auch in der Shopware Dokumentation. Hier wird Excel nicht empfohlen, da es mit alten Versionen zu Problemen mit Umlauten und Sonderzeichen kommen kann. Eine Vielzahl unserer Kunden arbeitet jedoch ohne Probleme mit Excel. Daher empfehlen wir vorher zu prüfen, ob Ihre Excel Version eine valide UTF-8-Kodierung unterstützt.

Wir wünschen nun fleißiges Im- und Exportieren.


Mehr Reichweite mit Mesh-WLAN

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Sie haben mit dem Austesten der Positionierung Ihres Routers noch kein zufriedenstellendes, konstantes WLAN-Signal in Ihrem Lager erzielt? Eine mögliche Lösung dafür ist ein sogenanntes Mesh-WLAN-System, das wir besonders in großen Lagern empfehlen. Erfahren Sie, was ein Mesh-WLAN-System ist und welche Vorteile es bietet.



Wie funktioniert die Mesh-Technologie?

Mittlerweile ist Mesh-WLAN weit verbreitet und wird sowohl von Unternehmen als auch von Heimanwendern eingesetzt. Dank der Mesh-Technologie kann die WLAN-Reichweite ohne Geschwindigkeitseinbußen stark vergrößert werden. Die Mesh-Technologie ist ein sogenanntes vermaschtes Netzwerk, in dem jeder Netzwerknoten mit mindestens zwei anderen Knoten verbunden ist – diese Knoten nennen sich Access Points. Es bildet sich also ein Netz aus mehreren Maschen. Ein Mesh-WLAN-System besteht aus einem Router als Basis und mehreren Access Points. Jeder Access Points ist ein kleines Gerät, das lediglich an eine Steckdose angeschlossen wird und die WLAN-Abdeckung um bis zu 100m² erweitert. Access Points sind nicht über Netzwerkkabel sondern drahtlos über WLAN-Funk auf einem speziellen Kanal miteinander verbunden. Dieser spezielle Kanal wird ausschließlich für die Kommunikation zwischen den Access Points verwendet. In der Erweiterbarkeit mittels der Access Points liegt die große Stärke des Mesh-WLAN-Systems, denn das WLAN-Netzwerk wird nicht nur von dem zentralen Router, sondern von allen Access Points zeitgleich zur Verfügung gestellt.

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Die Endgeräte der Nutzer verbinden sich direkt mit den Access Points. In Kombination mit der Vermaschung entsteht so ein sehr zuverlässiges Netzwerk: Die Verbindungswege zwischen den vermaschten Access Points passen sich vollautomatisch und dynamisch der Situation an. Sind Daten gerade auf dem Weg zu einem Access Point und wird der Datenstrom blockiert oder der Knoten fällt aus, "strickt sich" das Netz darum herum neu. Die zu übertragenen Daten werden umgeleitet und das Netzwerk ist nach wie vor funktionsfähig.

Die Kommunikation der einzelnen Access Points miteinander stellt sicher, dass die Endgeräte intelligent auf die unterschiedlichen Access Points aufgeteilt werden. Bei der Bewegung durch das Lager merkt der Nutzer nichts von einem möglichen Wechsel zwischen den Knoten, da das Endgerät in der Regel bereits vor dem Wechsel weiß, auf welchen Funkkanälen sich die Access Points in der Umgebung befinden. Der WLAN Standard 802.11r erlaubt, dass die Anmeldeinformationen eines Clients den umliegenden Access Points bekannt sind und der Wechsel besonders schnell geschieht. Ihr Gerät wird immer mit dem Netzwerkknoten verbunden, der das stärkste Signal bietet.

Mit der Mesh-Technologie erweitern Sie das WLAN-Netzwerk in Ihrem Lager auch über mehrere Etagen flexibel und ohne Geschwindigkeitsverlust. Um in großen Räumlichkeiten ein stabiles und ausfallsicheres Netzwerk sicherzustellen, sind Mesh-Systeme besonders zu empfehlen. Mesh-Systeme sind leicht aufzusetzen und bringen einige Vorteile gegenüber herkömmlichen WLAN-Systemen mit sich.

Welche Vorteile bietet das Mesh-System?

Im Vergleich zu einem klassischen WLAN-Setup bestehend aus Router und Repeater oder Powerline-Adapter haben Mesh-Netzwerke zahlreiche Vorteile:

  • Stabiles WLAN im ganzen Lager dank Mesh-Netzwerkstruktur.
  • Sehr hohe Geschwindigkeit (bis zu 867 Mbit/s bei 5GHz) und niedrige Reaktionszeiten (Ping).
  • Geringer Installationsaufwand dank drahtloser Verbindung der einzelnen Access Points.
  • Unterbrechungsfreier Wechsel mit nur einem Netzwerknamen (Single-SSID) für alle Clients.
  • Ausfallsicher: Falls ein Access Point ausfällt, funktioniert das WLAN-Netzwerk weiterhin.
  • Anschließen vieler Geräte möglich, da jeder Access Point zusätzliche Gigabit LAN-Ports zur Verfügung stellt.
  • Zahlreiche Zusatzfunktionen, wie beispielsweise Gastzugang für Besucher oder Nachtschaltung.
  • Mesh-Router können dank Tri-Band gleichzeitig auf mehreren Kanälen Daten senden und empfangen. Eine gleichzeitige Verbindung mit mehreren Geräten führt nicht zu Performanceeinbrüchen.

Wann eignet sich ein Mesh-System?

Da die Einführung eines Mesh-WLAN-Systems mit Kosten verbunden ist, prüfen Sie vorher, ob ein Mesh-System zu Ihren Anforderungen passt. In folgenden Szenarien ist die Verwendung eines Mesh-WLAN-Systems zu empfehlen:

  • Ein großes Lager mit mehreren Etagen soll mit stabilem WLAN versorgt werden.
  • Störfaktoren, wie beispielsweise Stahlbetonwände, verursachen permanente Verbindungsabbrüche beim WLAN.
  • WLAN-Abdeckung soll auf abgelegene Bereiche erweitert werden.
  • Weder der Einsatz eines Powerline-Adapters noch eines WLAN-Repeaters bieten eine ausreichende Funkabdeckung.
  • Viele Geräte im Einsatz, die gleichzeitig schnelles WLAN benötigen.

Dieser Praxistest nimmt verschiedene Lösungen genauer unter die Lupe und kann Ihnen bei der Entscheidung weiterhelfen.

Der Einsatz eines WLAN-Repeaters oder eines Powerline-Adapters ist vor allem in kleineren Gebäuden geeignet. Beim Einsatz in einem großen Lager hat der Einsatz verschiedene Nachteile:

  • Reichweite wird zwar erhöht, allerdings mit hohen Geschwindigkeitseinbußen.
  • Neues WLAN-Netzwerk pro Repeater / Powerline Adapter − der Wechsel der Netzwerke funktioniert zwar automatisch, führt aber zu kurzen Unterbrechungen der Internetverbindung.
  • Keine Tri-Band-Unterstützung. Die gleichzeitige Nutzung mehrerer Kanäle ist nicht möglich.

WLAN-Signal im Lager testen und verbessern

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Mit Shopware WMS powered by Pickware bieten wir Ihnen eine mobile Lösung, die Ihre Prozesse im Lager digitalisiert. Die Vorteile eines mobilen Warehouse Management Systems liegen auf der Hand: papierlos, barcodebasiert, effizient und vieles mehr. Doch diese Vorteile stehen und fallen mit einem guten WLAN-Signal in Ihrem Lager. Deshalb stellen wir Ihnen hilfreiche Tipps und Tools vor, die Ihnen dabei helfen, überall in Ihrem Lager ein starkes WLAN-Signal zu erreichen.

Wieso ist ein starkes WLAN-Signal wichtig?

Damit Sie in vollem Umfang von den Vorteilen der Shopware WMS powered by Pickware Apps auf den mobilen Geräten profitieren, ist ein gutes WLAN-Signal in Ihrem Lager Grundvoraussetzung. Ein stabiles WLAN-Signal ist wichtig für die Echtzeitsynchronisation zwischen den mobilen Geräten und Ihrem Shopware Shop.

Wenn Sie Ihr Lager nicht mit WLAN ausstatten wollen oder können, ist es möglich, iPhones mit mobilen Daten / LTE einzusetzen oder einen LTE-Router mit SIM-Karte aufzustellen. Überprüfen Sie auch bei dieser Lösung vorher die Netzabdeckung, zum Beispiel bei lte-verfuegbarkeit.com und entscheiden Sie sich für den Anbieter mit der besten Abdeckung an Ihrem Standort.

Den WLAN-Router richtig aufstellen

Bei der Platzierung des WLAN-Routers empfehlen wir, folgende Faktoren zu beachten, um die WLAN-Signalstärke zu optimieren:

  • Mauern, Wände, Decken und Lagerregale schwächen das WLAN-Signal.
  • Je weniger solide Hindernisse, desto besser das WLAN-Signal.
  • Vermeiden Sie andere elektronische Geräte in der unmittelbaren Nähe des Routers.
  • Vermeiden Sie auch Metalloberflächen wie zum Beispiel ein Computergehäuse in direkter Umgebung, da schon dünne Schichten Metall einen Großteil des Signals absorbieren.
  • Platzieren Sie den Router so hoch wie möglich und idealerweise zentral.
  • Sind die Lagerräume baulich getrennt, bietet es sich an, den Router in der Nähe von Türen zu platzieren.

Wie kann ich meine WLAN-Signalstärke im Lager messen?

Haben Sie einen geeigneten Standpunkt für Ihren Router gefunden, überprüfen Sie die Stärke des WLAN-Signals an verschiedenen Punkten in Ihrem Lager. Wir empfehlen, die Signalstärke mobil per App zu messen. Das bietet den Vorteil, dass Sie jederzeit ganz bequem den Pickware WMS iPod / das iPhone für die Messung des WLAN-Signals verwenden können. Die kostenlose iOS-App Wi-Fi SweetSpots ermöglicht es Ihnen, die Stärke Ihres WLAN Signals in den verschiedenen Bereichen Ihres Lagers zu messen, zu speichern und anschließend zu vergleichen. Auf diese Weise sehen Sie, ob alle Bereiche in Ihrem Lager gut mit WLAN-Funkwellen abgedeckt sind, oder ob es Stellen gibt, in denen die Signalstärke verbessert werden muss. Anhand dieser Daten optimieren Sie anschließend den Routerstandort, um eine gleichmäßige Signalstärke zu erreichen.

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Mit dem ebenfalls kostenlosen Programm Ekahau Heatmapper erstellen Sie eine detaillierte Karte, die Ihnen die Abdeckung und Signalstärke des WLANs in Ihrem Gebäude darstellt. Dabei laden Sie das Programm auf ein Notebook und laufen mit diesem das Lager ab. Das Programm erstellt dabei die Karte mit der Signalstärke. Eine Installations- und Gebrauchsanleitung finden Sie ebenfalls unter dem Link.

Wie gehe ich bei einem schlechten WLAN-Signal vor?

Führt die Positionierung des Routers nicht zu einem zufrieden stellenden Ergebnis, gibt es mehrere Möglichkeiten, die Stärke des Signals zu verbessern. Heimanwender greifen häufig auf Repeater oder Powerlan-Lösungen zurück. Professionelle Lösungen wie beispielsweise Mesh-WLAN-Systeme bieten demgegenüber einige Vorteile und sind in großen Lagern zu empfehlen.


Datev: Automatische Zuordnung von PayPal-Zahlungen

datev_schnittstelle_rgb_kachel_kl_neuIn diesem Monat hat DATEV Version 7.1 der DATEV-Rechnungswesen-Programme veröffentlicht. Die beiden Programme Kanzlei-Rechnungswesen und DATEV Mittelstand Faktura mit Rechnungswesen verfügen nun über eine für den E-Commerce wichtige Funktion: die Übernahme und Verarbeitung von PayPal-Umsätzen. So können Sie PayPal Transaktionen importieren und direkt zuordnen.
Wir haben an unserem Plugin DATEV Export powered by Pickware die notwendigen Änderungen vorgenommen, sodass Sie die neue Funktion mit dem automatischen Abgleich von offenen Zahlungen in vollem Umfang nutzen können.

So aktivieren Sie die neue DATEV-Funktion

  • Updaten Sie DATEV Export powered by Pickware auf Version 1.18.0. Hier wird die Bestellnummer nun zusätzlich im Feld Auftragsnummer exportiert. Das ist notwendig, damit Ihr DATEV-Programm die eingehenden PayPal-Zahlungen offenen Positionen zuordnen kann.

    Damit die OP-Suche auch für diese [PayPal] Zahlungen funktioniert, wurden die DATEV Rechnungswesen-Mechanismen so erweitert, dass nun auch anhand des Felds Auftragsnummer (bislang v.a. für Abschlags- und Schlussrechnungen relevant) die entsprechende Rechnung zur PayPal-Zahlung zugeordnet wird.
    Auszug aus der DATEV-Ankündigung.
    Weitere Informationen finden Sie ebenfalls dort.

  • Aktivieren Sie in Ihrem PayPal-Plugin unter Konfiguration die Einstellung Bestellnummer an PayPal übertragen. So stellen Sie sicher, dass DATEV Export powered by Pickware die Bestellnummer im Feld Auftragsnummer ausgeben kann.
    paypal_bestellnummer

    Bitte beachten Sie: Je nachdem welches PayPal-Plugin Sie nutzen, kann die Darstellung der Konfiguration leicht variieren und zum Beispiel als Checkbox dargestellt werden. Unabhängig von der Darstellung ist es wichtig, dass die Bestellnummer an PayPal übertragen wird.


Physical / Reserved / Available Stock

Our Shopware ERP powered by Pickware Plugin introduces a new inventory management for items which extends the Shopware standard system and distinguishes between the following three stock levels:

  • Physical stock indicates how often an item is currently in stock in the warehouse.
  • Available stock indicates how often an item is still available for sale. The Available stock is reduced immediately after receipt of a new order and thus corresponds to the "old" shopware stock.
  • Reserved stock is the difference between the Physical and Available stock and thus indicates how often an item has been ordered but not yet shipped.

This results in the following dependency:
Physical stock -[minus] Available stock = Reserved stock

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In stock initialization, the physical stocks are calculated once on the basis of the current shopware warehouse stock (future term: Available stock) and on the basis of open orders. This happens once at the beginning of the use of Shopware ERP

Stock inconsistencies: Determine root cause

It can happen that the warehouse stock is no longer correct due to manual changes or the effects of external plugins. To ensure correct stock levels at all times, proceed as follows:

  1. Open the Stock overview under Items > Warehouse > Stock overview and activate the checkbox only show articles with stock problems.

    stock-overview_1
  2. Click on one of the items. On the right you can now see all orders that contain this item but have not yet been shipped. These orders should not include orders with the order status Completely delivered. This would otherwise indicate that the shipped values were not set correctly for the orders. To correct this inconsistency, you have to open the corresponding purchase orders and adjust the shipped values of the individual items in the Items tab.

    stock-overview_2b
  3. The stock overview should also not show any purchase orders with order status Cancelled/Rejected. This would indicate that only the order status of the purchase order was changed but the order items were not correctly cancelled. You can cancel the orders in the Items tab as well.
  4. If the item is still marked as a problem, this is due to a discrepancy between the Current quantity and the Expected quantity (based on listed orders). Both figures reflect the Reserved stock in different ways.
    stock-overview-3d

Stock inconsistencies: How to fix them

In the example above, the Current quantity is 4; the Current quantity corresponds to the calculated difference between Physical and Available stock (=Reserved stock). Therefore, the Current quantity must be the same as the Reserved stock. To be able to clear any upcoming inconsistencies, Shopware ERP also adds up the number of all incoming orders for an item. This number corresponds to the Expected quantity (based on listed orders). In the example, it is 7.

Since the Current quantity and the Expected quantity each determine the Reserved stock in a different way, the numbers must match to rule out stock inconsistencies.
Physical stock (67) - [minus] Available stock (63) = Current quantity/[Reserved stock] (4)
Expected quantity(7) = total of items according to open orders = Reserved stock (7)

To fix the stock inconsistency, double-click on the Available stock and correct it to 39. This corresponds to the simple calculation:
Physical stock (67) - [minus] Expected quantity (based on listed orders) (7) = Available stock (60)
This also changes the equation for Reserved stock:
Physical stock (67) - [minus] Available stock (60) = Current quantity[Reserved Stock] (7)

Check stock levels: stocktake

If no more problems are displayed in your Stock overview, this means that there are no remaining inconsistent stocks in your shop. You can now easily perform a stocktake with Shopware WMS powered by Pickware and ensure that all physical stocks are correct.

Now you can start with perfectly maintained stocks!


Kundenstory des Monats - Americandy

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Innerhalb von 5 Jahren hat Americandy einen florierenden Onlineshop sowie 3 Filialgeschäfte mit täglich bis zu 1.300 Kassiervorgängen aufgebaut. Hinzu kommen Bestellungen der Businesskunden und der Filialen. Der Jahresumsatz liegt im 7-stelligen Bereich und erstreckt sich über das B2C- und B2B-Business.

2013 startete Americandy als reiner Onlineshop und hat sich seitdem stetig vergrößert. Bereits seit 2015 hat der Süßigkeitenhändler Pickware im Einsatz und meistert damit hervorragend die vielfältigen Herausforderungen eines Omnichannel-Händlers.

Als einziger Importeur Österreichs lässt Americandy mit Süßigkeiten aus den USA die Herzen von Schleckermäulern höher schlagen. Nicht nur Endkunden gehören zu den Abnehmern der amerikanischen Leckereien sondern unter anderem auch Einzelhandelsketten. Wie stellt sich Americandy auf, um den Anforderungen des Tagesgeschäfts gewachsen zu sein und trotzdem Kapazitäten zum Wachsen zu haben?

Omnichannel powered by Pickware

Americandy startete 2013 als reiner Onlineshop aus dem Wohnzimmer heraus. Zum Weihnachtsgeschäft im folgenden Jahr erprobte der Süßigkeitenhändler den stationären Offline-Verkauf in Form eines Weihnachtsstandes im zweitgrößten Einkaufszentrum Österreichs. ac_frontend2Hier kam eine normale Registrierkasse zum Einsatz – ohne Schnittstelle zum Onlineshop. Bereits in der vergleichsweise kurzen Zeit des Weihnachtsgeschäfts wurde deutlich, dass es unmöglich ist, die unterschiedlichen Lagerbestände und Artikelstammdaten separat zu führen. Aus diesem Grund hat sich Americandy nach einer Warenwirtschaftslösung umgeschaut, die sowohl dem Online- als auch dem Offline-Geschäft gerecht wird. Nach 6-monatiger Testzeit einer anderen cloudbasierten Warenwirtschaft hat Americandy in 2015 zu Pickware gefunden und wir freuen uns, sie seitdem betreuen zu dürfen.

Die Performance von Pickware im Vergleich zu der vorherigen Warenwirtschaft war viel besser. Die unglaublich schnelle Entwicklung der Software hat uns recht gegeben, dass wir uns richtig entschieden haben.
Marlies Vrana, Geschäftsführerin der Americandy Trade GmbH


Americandy führte Shopware WMS powered by Pickware als Warehouse Management System für die Bearbeitung der Online-Bestellungen und Shopware POS powered by Pickware als Kassensystem für Filialen ein. Die erste dauerhafte Filiale eröffnete Americandy im Oktober 2015. Dort wurde nicht nur der Vor-Ort-Verkauf von Waren angeboten, sondern auch Click & Collect für Onlinekäufer.

dsc_0044Für Pickware entschied sich Americandy, weil die POS App entscheidende Vorteile für den Omnichannel-Vertrieb bietet und weitere überzeugende Funktionen mitbringt: Sie ist direkt mit der Datenbank von Shopware verbunden. Die Vorteile eines einzigen Systems mit nur einer Datenbank unabhängig von der Anzahl der Filialen lagen für den Omnichannel-Händler auf der Hand. Die Bestände werden bei jedem Verkauf – egal ob online oder in einem der Ladengeschäfte – in Echtzeit aktualisiert. So ist auch ein Mehrfilialsystem unkompliziert und komfortable umsetzbar – der Expansion sind kaum Grenzen gesetzt.
Auch die Einführung der Registrierkassensicherheitsverordnung (RSKV) in Österreich bereitet Americandy keine Probleme. Seit dem 01.04.2017 besteht in Österreich die gesetzliche Verpflichtung, die Aufzeichnungen in einer Registrierkasse durch eine technische Sicherheitseinrichtung gegen Manipulationen zu schützen. Mit dem Plugin fiskaltrust für Shopware POS powered by Pickware verlief die Umstellung für Americandy ohne Einschränkungen.

Hohe Effizienz für erfolgreiches Wachstum

_dsc0012Mit der Pickware-Dreier-Kombination aus leistungsstarkem ERP, automatisierten Versandprozessen mit Shopware WMS und dem direkt in Shopware integrierten Kassensystem Shopware POS konnte Americandy ungehindert wachsen. Um den Kundenservice zu erhöhen und das Produktangebot abzurunden, haben sie unter anderem die Plugins Stücklisten und Geschenkgutscheine powered by Pickware im Einsatz (vollständige Produktliste siehe unten).

Pickware hat unsere Prozesse komplett verändert und extrem effizient gemacht. Angefangen bei der Warenannahme, über das Picken der Bestellungen bis hin zu den Abläufen an der Kasse. Mit Pickware treffen wir fundierte strategische Entscheidungen aufgrund der gut dokumentierten Auswertungen, die uns das Backend zur Verfügung stellt. Für einen guten Kundenservice und eine höhere Kundenbindung versenden wir automatisch Trackingnummern beim Onlineversand. Zudem haben wir ein Bonuspunktesystem eingeführt. So können unsere Kunden sowohl online als auch in den Stores Bonuspunkte sammeln.
Marlies Vrana, Geschäftsführerin der Americandy Trade GmbH


Americandy hat ein rasantes Wachstum hingelegt und ist sogar ins Franchise-Business eingestiegen. Nachdem sie 2016 mit ihrer ersten Filiale in Wiens größtes Einkaufszentrum umgezogen sind, etablierte sich der Kontakt zu Großhändlern. In 2017 eröffneten sie eine zweite Filiale etwa 30km von Wien entfernt. _dsc0028Die Filiale in Linz (in 2018 eröffnet) wird von einem Franchise-Partner betrieben. Neben den B2C-Bestellungen werden im eigenen Americandy-Warenlager auch die B2B-Bestellungen und die internen Bestellungen der Filialen abgewickelt. Mit Pickware ist Americandy für die Zukunft gut aufgestellt und schaut dem weiteren Wachstum entspannt entgegen.

Der Support ist bei Pickware unschlagbar und immer erreichbar. Verbesserungsvorschläge werden angenommen und umgesetzt. Pickware wird stetig weiterentwickelt und das Hand in Hand mit Shopware: Das perfekte Omnichannel-Tool.
Marlies Vrana, Geschäftsführerin der Americandy Trade GmbH

Über Americandy

Americandy ist Österreichs einziger Importeur von amerikanischen Süßigkeiten und vertreibt diese über den Onlineshop, zwei Filialen und eine Franchise-Filiale. Das eigene Lager umfasst 600 m². Von dort werden alle Bestellungen an Endkunden, Händler sowie die eigenen Filialen kommissioniert. Americandy fühlt sich mit Pickware bereit, weiter zu wachsen und möchte die gesamte DACH-Region mit amerikanischen Süßigkeiten versorgen. Das Sortiment umfasst Süßigkeiten, Snacks und typisches Frühstück, wie Pop Tarts und Hostess Twinkies. Auch viele Getränke, wie Dr Pepper hat Americandy auf Lager.

Zahlen und Fakten zu Americandy

Sie möchten auf dem Laufenden bleiben, wie es bei Americandy weitergeht? Schließen Sie sich der großen Community in den sozialen Netzwerken an:
Americandy Facebookseite und Americandy Instagram.

Sie möchten auch Ihre Geschichte und Erfahrungen mit Pickware erzählen? Dann schreiben Sie uns einfach eine Mail. Werfen Sie gerne auch einen Blick in unsere bisherigen Kundenstories.


Pickware auf der DMEXCO 2018

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Am 12. & 13. September 2018 sind wir in Köln auf der hierzulande wichtigsten Fachmesse der Digitalbranche: der DMEXCO. Als offizielle Mitaussteller von Shopware finden Sie uns am Shopware-Stand in Halle 07.1, Stand C-030.

Intensive Beratung & spannende Vorträge

Das Besondere in diesem Jahr: Shopware erweitert erstmals seinen Messestand um zwei Speaker-Bühnen! Alle Mitaussteller von Shopware haben die Möglichkeit, Vorträge zu ihrem Fachgebiet zu halten.

Sie als Besucher bekommen am Shopware-Stand deshalb nicht nur intensive, direkte Beratung, sondern können Fachwissen und Know How aus dem E-Commerce mitnehmen.

Unseren Vortrag "Tod den Connectoren, lang lebe der Shop! – Shop und Wawi in einem System" sehen Sie am 12. September um 16 Uhr und am 13. September um 15 Uhr.

Unabhängig von unserem Vortrag präsentieren wir Ihnen während der gesamten Messezeit wie gewohnt die neuesten Features von Shopware ERP, Shopware WMS und Shopware POS powered by Pickware sowie alle weiteren Produkte.

Kommen Sie am Stand vorbei und lernen Sie uns kennen. Wir freuen uns darauf, Sie umfangreich beraten zu dürfen! Am besten vereinbaren Sie schon vorab per E-Mail oder Telefon einen Termin mit uns: 06151 - 629 30 30 oder an [email protected]

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Shopware bleibt den Traditionen treu und veranstaltet erneut eine Standparty nach dem ersten Messetag. Lassen Sie dort den ersten Messetag bei Beats, Bier und Currywurst gemeinsam mit uns ausklingen. Los geht es um 18:30 Uhr. Für musikalische Untermalung hat Shopware ebenfalls gesorgt.

Lageplan

standplan

Die größte Messe Europas im Bereich der Digitalen Industrie findet wie immer in der Koelnmesse statt.

Koelnmesse
Messeplatz 1
Köln

Jetzt Tickets sichern und Pickware kennenlernen!


Leitfaden: Auswahl der richtigen Warenwirtschaft Teil 3

Im letzten Teil unserer dreiteiligen Reihe Leitfaden: Auswahl der richtigen Warenwirtschaft gehen wir auf die Spezialisierung von Warenwirtschaftssystemen ein und zeigen auf, dass Systeme, die aus dem Offlinehandel kommen, andere Anforderungen abdecken als solche, die besonders auf den E-Commerce zugeschnitten sind. Vor allem für Onlineshop-Starter, die im Offline-Business zu Hause sind, kann dieses Hintergrundwissen von Nutzen sein. Damit verknüpft ist auch die Auswahl der richtigen Agentur, die einen beim erfolgreichen Betreiben des Onlineshops unterstützt.

Sie haben den Anfang verpasst? Starten Sie mit Teil 1 der Blogreihe Leitfaden: Auswahl der richtigen Warenwirtschaft.

Jede Warenwirtschaft hat Schwerpunkte

wawi_3Welche Funktionen eine Warenwirtschaft erfüllen muss, wird davon bestimmt, in welchem Bereich die Warenwirtschaft eingesetzt werden soll. Daher haben sich verschiedene Warenwirtschaftssysteme mit unterschiedlichen Schwerpunkten etabliert, um die Planung, Steuerung und Kontrolle der Warenströme optimal darzustellen. Die Wahl eines Warenwirtschaftssystems ist abhängig von der Branche (zum Beispiel Lebensmittel, Kleidung, Elektronik, Heimbedarf), den Vertriebswegen (Einzel-, Groß- und Onlinehandel) sowie des Sortiments (Kern-, Voll- und Spezialsortiment). Ist eine WaWi auf den Vertrieb von Kleidung in Warenhäusern wie Karstadt oder Galeria Kaufhof spezialisiert, hat sie möglicherweise Schwächen bei dem Onlinevertrieb, beziehungsweise dem B2C-Vertrieb im Allgemeinen. Meistens decken WaWis einige wenige Anforderungen besonders gut ab und haben Schwächen an anderen Stellen. Informieren Sie sich daher, wo die Kernkompetenz der Warenwirtschaft liegt, die für Sie in Frage kommt.

Warenwirtschaftssysteme, die auf den Onlinehandel spezialisiert sind, bilden in der Regel sehr gut die dort vorherrschenden Prozesse und Anforderungen ab. Rasche Bestellabwicklung, verschiedene Arten der Kommissionierung, Wegeoptimierung, Versandprozesse, Retourenmanagement sind beispielsweise essentielle Grundfunktionen, die spezialisierte E-Commerce Warenwirtschaftssysteme abdecken (sollten) und die in allgemeinen Warenwirtschaften aus dem Offlinehandel fehlen könnten. Schauen Sie also kritisch, ob die WaWis, die für Sie in Frage kommen alle Anforderungen abdecken, die Sie für Ihren Onlinehandel und gegebenenfalls die Kombination von Onlinehandel und Ladengeschäft benötigen.

Agenturen als Unterstützung anfordern

pickware-partner-badgeHaben Sie ein Warenwirtschaftssystem gefunden, das Sie überzeugt, kann es hilfreich sein, auf eine Agentur zurückzugreifen, die Sie bei dem Aufsetzen des Onlineshops und der Warenwirtschaft bestmöglich unterstützt. Empfehlenswert ist es, eine Agentur auszusuchen, die sich mit dem gewählten Warenwirtschaftssystem auskennt und Erfahrung mitbringt. Der Anbieter Ihrer WaWi veröffentlicht dazu möglicherweise eine Partnerliste. Bei Pickware führen wir regelmäßige Pickware Partner Trainings durch. Nach Abschluss des Trainings bekommen die teilgenommenen Agenturen ein Zertifikat und sind offizielle Pickware Partner Agenturen. Zusätzlich ist es natürlich wichtig, dass das Vertrauensverhältnis gegeben ist und Sie sich gut beraten und aufgehoben fühlen.

Mehrere Agenturen für unterschiedliche Aufgaben

Wie bei einer Warenwirtschaft ist auch hier zu bedenken, dass eine Agentur möglicherweise nicht alle Aufgaben gleich gut erfüllen kann. Abhängig von Ihren Wünschen ist es empfehlenswert, die unterschiedlichen Schwerpunkte der Agenturen zu beachten. Während eine Agentur die WaWi sehr gut im Griff hat, die technische Betreuung und Umsetzung beherrscht und gar bei individuellen Programmierungswünschen behilflich sein kann, ist möglicherweise die Expertise im Bereich Content oder SEO weniger gegeben. Im Zweifelsfall ist es daher ratsam, eine weitere Agentur mit der Content- und SEO-Betreuung zu beauftragen.



Mit den Kriterien, Hilfestellungen und Denkanstößen, aus unserer dreiteiligen Warenwirtschaftsserie haben wir Ihnen Handwerkszeug mitgegeben, das die Suche nach einer geeigneten Warenwirtschaft erleichtern und vereinfachen soll. Es sind noch Fragen Ihrerseits offen geblieben? Schreiben Sie uns oder rufen Sie an – wir freuen uns, Ihnen weiterhelfen zu dürfen.


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