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Tipps für die Auswahl des passenden Hosting-Produktes

Sie sind auf der Suche nach dem richtigen Hosting-Produkt für Ihren Shopware Shop? Im ersten Teil unserer Hosting-Reihe gibt der Shopware Hosting-Partner Timme Hosting hilfreiche Tipps, die es bei der Wahl eines Hosting-Produktes für Ihren Shop zu beachten gibt.

Die Entscheidung für den eigenen Onlineshop mit Shopware ist gefallen und schon steht die nächste Überlegung an: Macht es Sinn, mit einem eigenen dedizierten Server mit Root-Zugriff zu starten? Neben hohen Anschaffungskosten sind dabei umfangreiche IT-Kenntnisse von Nöten, somit sollten nur erfahrene ITler einen eigenen Root-Server in Erwägung ziehen. Darüber hinaus darf der Aufwand für die Wartung, Sicherheit, Updates, Backups und vieles mehr nicht unterschätzt werden. Die meisten Händler entscheiden sich dazu, diese Aufgaben an einen Hoster zu übergeben, um sich auf das Kerngeschäft Ihres Onlineshops zu konzentrieren. Doch wie findet man einen guten Hoster, welche Hosting-Produkte gibt es und auf welche Punkte sollte man achten? Wir geben einen Überblick und starten mit den verschiedenen Hosting-Produkten.

Hosting-Produkte

Es gibt allgemein vier verschiedene Hosting-Produkte:

  • Shared Hosting
  • vServer
  • Managed Server
  • Cloud Hosting

Auf allen lassen sich Shopsysteme, wie Shopware, installieren. Unabhängig vom Hoster ist zunächst die Wahl eines Hosting-Produktes zu treffen. Dabei sollten Referenzwerte vorhanden sein, wie viele Besucher (plus Puffer) Sie in Ihrem Shop erwarten und welche Inhalte gespeichert werden (Anzahl an Artikeln & Bildern, Blog, etc.).

Shared Hosting:

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Hier steht Ihnen kein eigener Server zur Verfügung, sondern Sie teilen sich diesen mit anderen Nutzern, die alle auf die gleichen Ressourcen zugreifen. Dadurch sind die Kapazitäten begrenzt. Dies führt zu dem Nachteil, dass eine hohe Last der anderen Nutzer die eigene Performance beeinflusst und Sie keine individuellen Server-Einstellungen vornehmen können. Ein großer Vorteil ist die Kostenersparnis. Shared Hosting eignet sich vor allem für kleinere Shops.

vServer:

Bei dieser Variante nutzen Sie einen eigenen virtuellen Server, der nur für Ihren Shop zur Verfügung steht: Sie können sämtliche Server-Anwendungen wählen und individuelle Einstellungen vornehmen.

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Dieser vServer befindet sich zwar mit anderen vServern auf einem physischen Server, die zugeteilten Ressourcen werden allerdings nach strengeren Regeln auf die dort gehosteten Anwendungen verteilt. Der Einfluss anderer Hosting-Kunden auf die Performance Ihres Shops ist daher geringer. Das Teilen des Servers bedeutet einen Kostenvorteil gegenüber einem eigenen dedizierten Server. Der vServer ist also genau richtig, wenn ein eigener Server noch zu groß ist, Shared Hosting aber zu klein und unflexibel. Somit eignet sich dieses Angebot vor allem für wachsende Shops.

Managed Server:

Bei diesem Produkt steht Ihnen ein eigener Server und damit auch die gesamte Leistung zur Verfügung. Die Wartung, Updates, Sicherheit und Konfiguration des Servers werden bei einem Managed Server vom Hoster übernommen. Dies bedeutet mehr Kontrolle und Unabhängigkeit. Je nach Größe und Besucherzahlen Ihres Shops ist auf ausreichend Kapazitäten zu achten. Sie müssen im Vorfeld wissen, welche Ressourcen zum Beispiel bei Lastspitzen benötigt werden und den Server entsprechend wählen. Es kann passieren, dass es in ruhigeren Betriebszeiten zu Überkapazitäten kommt. Wird hingegen mehr Performance benötigt, erhält man diese nur durch einen Serverumzug. Ein Managed Server lohnt sich vor allem für Onlineshops, die viele Besucher haben beziehungsweise viele Artikel verwalten. Der Nachteil dieses Produktes ist, dass Sie immer gleich viel zahlen, auch wenn Sie die Kapazitäten nicht voll ausnutzen.

Cloud Hosting:

Eine Cloud läuft im Normalfall gleich auf mehreren Servern. Diese können bei Bedarf hinzugeschaltet oder auch wieder heruntergefahren werden. Somit ist die Skalierbarkeit des Cloud Hostings sehr flexibel. Bei einer hohen Besucherzahl lassen sich, beispielsweise in Lastspitzen oder bei saisonalen Schwankungen, die benötigten Ressourcen temporär hinzubuchen.

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Die Abrechnung erfolgt meist stunden- oder minutengenau. Auch die Ausfallsicherheit steigt, da die Cloud meist von Haus aus redundant aufgebaut ist. Ein Hardware-Problem führt nicht gleich zum Ausfall des gesamten Shops. Die Cloud bietet durch ein hohes Maß an Flexibilität und Verlässlichkeit viele Vorteile. Sie eignet sich besonders für Shops mit sehr hohen und vor allem schwankenden Besucherzahlen.

Fazit

Um das richtige Hosting-Produkt zu finden, macht es Sinn, im Vorfeld die eigenen Anforderungen zu definieren. Mit diesem Wissen lässt sich das passende Hosting-Produkt aussuchen. Danach geht es darum, den richtigen Hosting-Anbieter zu finden. Was es dabei zu beachten gibt, erfahren Sie im zweiten Teil dieser Hosting-Reihe.



Timme Hosting steht für professionelles Web- und Shop-Hosting und ist Spezialist für den schnellen nginx-Webserver. Profitieren Sie von einem ultraschnellen High-Performance NVMe-SSD-Hosting. Erlangen Sie mit Ihrer Website eine bessere Performance und geringere Ladezeiten. Wenn das Surfen zum Erlebnis wird, bleiben die User gerne auf der Website. Das wiederum kann sich positiv auf Ihre Konversionsrate und Ihr Ranking in den Google-Suchergebnissen auswirken. Wartung und Updates Ihres Servers werden für Sie übernommen, sodass Sie sich auf Ihren Shop konzentrieren können. Außerdem steht Ihnen ein kompetenter Support zur Verfügung – im Notfall auch rund um die Uhr. Timme Hosting begleitet Sie gerne beim Erfolg Ihres Online-Auftritts!



Unser kostenloses DHL Versand Plugin für Shopware 6 ist da!

Startschuss für Shopware 6 Plugins mit DHL Versand

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Same-Day-Delivery oder die Ware spätestens am nächsten Tag zu erhalten, ist für viele Kunden mittlerweile selbstverständlich. Da nicht nur zuverlässiger sondern auch schneller Versand maßgeblich für den Erfolg eines jeden Onlineshops ist, steht ab sofort unser Shopware 6 Plugin DHL Versand zum kostenlosen Download im Shopware Community Store bereit.

Der Shopware 5 DHL Adapter ist eines unserer meistgenutzten Plugins und für viele Onlinehändler essenziell im täglichen Versandprozess. Somit ist es nur logisch, dass unser erstes Plugin für Shopware 6 DHL Versand ist, um auch hier die schnelle und einfache Erstellung von Versandlabels zu ermöglichen. Mit der offiziellen DHL Integration für Shopware 6, erstellen Sie DHL Versandetiketten mit lediglich zwei Klicks aus Ihrer Shopware Administration heraus und nutzen noch weitere praktische DHL Services.

Die wichtigsten Features des Plugins DHL Versand:

  • Versandetiketten in Echtzeit als PDF in der Shopware Administration abrufbar
  • Automatische Gewichtsberechnung mit Hilfe der hinterlegten Artikelgewichte
  • Automatische Versandbenachrichtigungen von DHL
  • Sendungsverfolgung direkt aus der Shopware Administration heraus
  • Unterstützung aller DHL Produkte: DHL Paket, DHL Europaket, DHL Paket International, etc.
  • Unterstützung vieler DHL-Services: Alterssichtprüfung, Identitätsprüfung, Nachnahme, Sperrgut, Wunschtag, Wunschzeit, etc.
  • u.v.m.
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Das Plugin DHL Versand verbindet Ihren Onlineshop direkt mit dem DHL Geschäftskundenportal. Dafür benötigen Sie weder zusätzliche Software, noch müssen Sie einen manuellen CSV-Datenexport mittels Easylog durchführen. Erstellung, Druck und Storno der Versandetiketten laufen problemlos aus der Shopware Administration heraus. Durch die nahtlose Integration des Plugins werden auch die zugewiesenen Tracking-Codes direkt in die Shopware Adminisitration übernommen, was eine unkomplizierte Sendungsverfolgung ermöglicht.

Weitere Informationen und die vollständige Featureliste, finden Sie im Shopware Community Store.


PSD2 & SCA – Das sollten Sie wissen!

Am 14.09.2019 tritt die zweite europäische Zahlungsdienstrichtlinie (PSD2) in Kraft, welche mit neuen Auflagen die Sicherheit von elektronischen Zahlungen im EU-Raum erhöhen soll. Ein Hauptbestandteil ist die Umsetzung einer starken Kunden-Authentifizierung (SCA), um Nutzer bei Online-Zahlungen und Kontozugriffen eindeutig zu identifizieren. Für deren praktische Umsetzung hat die europäische Bankenaufsicht (EBA) die Zwei-Faktor-Authentifizierung als geeignete Maßnahme festgesetzt. Demnach müssen mindestens zwei der drei folgenden Faktoren bei jeder Transaktion und jedem Login überprüft werden:

  • Besitz des Nutzers: Girocard, Kreditkarte, Smartphone etc.
  • Wissen des Nutzers: Passwort, Pin, persönliche Fragen etc.
  • Biometrisches Merkmal des Nutzers: Fingerabdruck-Scan, Iris-Scan etc.
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Wen betrifft die neue Regelung?

Bisher wird diese Sicherheitspraxis bereits bei vielen gängigen Online-Bezahlverfahren genutzt, beispielsweise von Banken für Online-Überweisungen durch die kombinierte Abfrage von Passwort und Push-TAN. Andere hingegen, etwa PayPal oder Kreditkartenabieter, verzichten bisher meist auf eine zweistufige Authentifizierung. Doch die neuen Richtlinien betreffen nicht nur die Nutzer und Zahlungsdienstleister sondern auch Kontoinformationsdienste, welche Daten verschiedener Banken bereitstellen und aggregieren, sowie Zahlungsauslösedienste, welche auf Antrag Zahlungen beim kontoführenden Institut des Nutzers ausführen. Zu diesen Dienstleistern zählen zum Beispiel Sofortüberweisung.de, Giropay oder ApplePay.

Welche Ausnahmen gibt es?

Die EBA hat einige Ausnahmeregelungen getroffen, bei denen die SCA nicht angewendet werden muss. Dazu zählen unter anderem:

  • Nach einer erstmaligen Zwei-Faktor-Authentifizierung gemäß SCA können Nutzer anschließend 90 Tage ihre Zahlungstransaktionen einsehen, sofern dabei keine sensiblen Zahlungsdaten offengelegt werden.
  • Für die Zahlung von Kleinstbeträgen ist ebenfalls keine SCA notwendig, solange der Betrag 30€ nicht überschreitet. Zudem muss die Summe aller Transaktionen seit der letzten Authentifizierung kleiner als 100€ sein. Nach spätestens fünf Zahlungen ist eine erneute Zwei-Faktor-Authentifizierung notwendig.
  • Kontaktloses Zahlen am POS bleibt auch zukünftig von der SCA ausgenommen, solange die Transaktion 50€ nicht übersteigt, seit der letzten Zwei-Faktor-Authentifizierung der Gesamtbetrag von 150€ nicht überschritten wurde sowie maximal fünf Transaktionen stattgefunden haben.
  • Nutzer und Banken können Zahlungsempfänger als vertrauenswürdig einstufen, so dass für zukünftige Transaktionen an diese keine Authentifizierung gemäß SCA notwendig ist.

Unabhängig von den festgelegten Ausnahmen behält sich der betreffende Zahlungsdienstleister jedoch immer das Recht vor, auf Basis seines Transaktionsrisikos, eine SCA-Authentifizierung zu verlangen. Somit gelten die Ausnahmen nicht verpflichtend.

So erfolgt die Umsetzung

Sowohl Banken als auch Onlinehändler sowie Kontoinformations- und Zahlungsauslösedienste müssen sich bis zum Stichtag um die ordnungsgemäße Umsetzung der Richtlinie bemühen. Da die Banken bereits seit langem zweifache Authentifizierungen im Zahlungsverkehr nutzen, ist deren Hauptaufgabe die Entwicklung neuer APIs, um den externen Dienstleistern eine PSD2-konforme Schnittstelle anzubieten. Onlinehändler tragen die Verantwortung, dass jeder ihrer Kunden im Zahlungsprozess die Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzt, sofern keine der Ausnahmeregelungen greift. Doch solange die Händler den eigentlichen Zahlungsvorgang über Dienstleister wie Paypal, AmazonPay oder Stripe abwickeln, haben sie wenig zu befürchten, da die Pflicht zur Umsetzung der Richtlinien beim Dienstleister liegt. Wenn jedoch eigene Lösungen für die Bezahlung, etwa mit Kreditkarten, angeboten werden, besteht Handlungsbedarf. Die schwierigste Aufgabe haben jedoch die Kontoinformations- und Zahlungsauslösedienste. Diese müssen zukünftig sowohl auf Seite der Nutzer die Authentifizierung gemäß der SCA umsetzen, als auch auf Seite der Banken die dafür neu geschaffenen APIs anbinden.

Auswirkungen auf unsere Pickware Produkte

Von unseren Produkten ist insbesondere das Bankabgleich Plugin von der neuen Richtlinie betroffen. Das Plugin ermöglicht es Shopbetreibern, automatisch Zahlungseingänge auf dem Konto mit Vorkasse- und Rechnungsbestellungen abzugleichen. Hierzu arbeiten wir mit dem Kontoinformationsdienst figo zusammen, einem von der deutschen Finanzaufsicht (BaFin) regulierten Kontoinformationsdienst. Dessen Nutzung ist für Plugin-Kunden kostenlos, aber Voraussetzung für den Abgleich der Kontoumsätze. Auch figo wird ab dem 14.09.2019 von Nutzern unseres Bankabgleichplugins in regelmäßigen Abständen eine Zwei-Faktor-Authentifizierung verlangen müssen, um die Kontodaten wie bisher abzugleichen. Dabei kann figo auf die 90-Tage Ausnahmeregelung zurückgreifen.

Das von uns entwickelte Stripe Plugin des Zahlungsauslösedienstes Stripe setzt bereits ab Version 5.0.0 die neuen PSD2-Richtlinien um und fordert damit Kunden zur strengeren Authentifizierung auf.

Fazit

Aktuell liegen viele Banken hinter dem Zeitplan und haben noch keine geeigneten APIs bereitgestellt, so dass es am Stichtag auch für die Dienstleister zu Schwierigkeiten kommen kann, Zahlungen SCA-konform abzuwickeln. Dies hat auch die deutsche Finanzaufsicht (BaFin) erkannt, und kürzlich angekündigt, die Nichteinhaltung der Richtlinien zunächst nicht zu bestrafen. Ein Zeitraum für diese Praxis wurde jedoch nicht konkretisiert. Daher bleibt abzuwarten, wie die Umsetzung in den nächsten Wochen verläuft.


Shopware Tipps & Tricks – Fehlerquellen mit Logdateien aufspüren

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Fehler sind unvermeidbar. Daher können auch in Ihrem Shopware Shop Fehler entstehen, sei es aufgrund von Konflikten im Frontend, Plugin-Inkompatibilitäten, Dateninkonsistenzen oder Problemen mit dem Server. Doch häufig ist es schwierig, die Ursache des Fehlers exakt zu lokalisieren. Daher zeigen wir Ihnen in diesem Teil von Shopware Tipps & Tricks, wie Sie Fehler mithilfe der richtigen Logdateien eingrenzen können, um sie anschließend erfolgreich zu beheben.

Backend-Log

Wenn Sie vermuten, dass Fehler aufgrund von veränderten Einstellungen im Backend verursacht wurden, können Sie sämtliche Vorgänge im Backend-Log einsehen. Diesen finden Sie unter Einstellungen > Logfile im Tab Backend-Log. Die Einträge geben Auskunft, in welchen Modulen und von welchem Nutzer Änderungen im Backend vorgenommen wurden. In folgendem Beispiel wurde im Plugin Shopware WMS ein Pickprofil bearbeitet.

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System-Log

Sowohl Shopware, als auch installierte Plugins legen Logdateien über Vorgänge und Probleme auf dem Server des Shops an. Diese befinden sich standardmäßig im Serververzeichnis /var/log/. Sie können die einzelnen Log-Dateien bequem über das Backend einsehen. Gehen Sie hierzu auf Einstellungen > Logfile und wechseln Sie in den Tab System-Log. Hier können Sie alle verfügbaren Dateien auswählen und einsehen. Die von Shopware angelegten Logs beginnen meist mit core_production_XXX, die Pickware Logs mit pickware_production-XXX. In diesem Beispiel enthält der Log einen häufiger auftretenden Fehler aufgrund eines abgelaufenen Tokens. Aber auch Template-Fehler werden hier hinterlegt.

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Pickware API-Log

Sollten Sie Schwierigkeiten mit unseren Produkten Shopware WMS oder POS powered by Pickware haben, können Sie unseren Pickware API-Log unter Einstellungen > Logfile > API-Log aufrufen. Hier werden alle Vorgänge zwischen unseren Apps mit Shopware protokolliert. Fehlermeldungen werden dabei rot markiert. Mit einem Klick auf die Lupe lassen sich detaillierte Informationen für jeden Zugriff abrufen.

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Im unteren Beispiel konnte in der Versand App von Shopware WMS das Versandetikett nicht gedruckt werden. Der Pickware API-Log verrät in der zugehörigen Fehlermeldung, dass das Etikett aufgrund einer falsch kodierten Kundenadresse nicht erstellt werden konnte.

pickware-api-log_error_detail

PHP-Errorlog

In Ausnahmefällen kann es vorkommen, dass aufgrund von Fehlern Bereiche des Shops bzw. das Backend nicht mehr aufrufbar sind. Der Webserver liefert dann meist den Fehlercode 500 oder 503 zurück, welcher im Frontend nur die Nachricht Ups! Ein Fehler ist aufgetreten! generiert. Hier hilft ein Blick in die PHP Errorlogs Ihres Webservers. Dessen Verzeichnis hängt immer von Ihrer individuellen Serverkonfiguration ab, wenden Sie sich hierzu am besten an Ihren Hoster.

Wenn Sie Schwierigkeiten mit den Store Templates haben, diese aber nicht im System-Log angezeigt bekommen, können Sie in der PHP-Konfiguration Ihres Servers das erweiterte Error-Debugging aktivieren. Dann wird PHP Ihnen entsprechende Fehlermeldungen direkt im Frontend Ihres Shops anzeigen. Fügen Sie hierzu in der Datei config.php folgenden Code hinzu:

'front' => array(
  'showException' => true,
  'noErrorHandler' => false,
),

//Low-Level PHP-Fehler ab Shopware 5.2.0
'phpsettings' => [
    'display_errors' => 1,
]

Aber Achtung: Nutzen Sie dieses Feature nicht dauerhaft im Produktivbetrieb, da alle Ihre Kunden die Meldungen, und damit möglicherweise auch sensible Serverinformationen angezeigt bekommen.

Fazit

Fehler in Ihrem Shop sind immer ärgerlich, und deren Ursache zu finden, ist nicht immer einfach. Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesen Tipps bei der nächsten Eingrenzung helfen können. Sollten Sie Fragen zu unseren Pickware Produkten haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir helfen Ihnen gerne weiter.


Shopware 6 – Ein Blick auf die neue Architektur

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Mit der Einführung von Shopware 6 hat Shopware ein komplett neues Produkt vorgestellt. Neben schlankeren Einstellungsmöglichkeiten und einer neuen Shop- und Administrationsoberfläche wurde auch der technische Unterbau von Grund auf neu entwickelt. Dieser verspricht mehr Leistung, eine höhere Individualisierbarkeit und neue Möglichkeiten für plattform- und geräteübergreifendes Shopping. Wir nehmen die Veröffentlichung der ersten Early Access-Version zum Anlass, einen genaueren Blick auf die technische Basis von Shopware 6 zu werfen.

Neue Architektur

Die Architektur von Shopware 6 besteht aus nur noch 3 Kernkomponenten. Im Zentrum steht der neue Shopware Core, welcher sämtliche Shopfunktionen, Ressourcen und APIs bereitstellt. Direkt auf dem Core setzt die Shopoberfläche auf, während die Administrationsoberfläche über die Admin-API an den Core angebunden ist. Erweiterungen, wie unsere Warenwirtschaft Pickware oder andere Plugins aus dem Shopware Community Store sind direkt an den Core angebunden. Für alle externen Anwendungen, etwa die Integration von E-Mail-Diensten, externen Zahlungsdienstleistern oder Eigenentwicklungen, stehen die neuen REST-APIs zur Verfügung. Die damit geschaffene Struktur ist gegenüber dem Vorgänger Shopware 5 deutlich schlanker und modularer aufgebaut, und bietet somit eine flexible Basis für zukünftige Anforderungen.

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API-First-Ansatz

Eine große Neuerung ist die Priorisierung der APIs. Während Shopware 5 nur ausgewählte Funktionen bereitstellt, sind in Shopware 6 alle Funktionen des Shopsystems konsequent über die APIs zugänglich. Dieser offene Ansatz ermöglicht nahezu unbegrenzte Möglichkeiten für den Einsatz, und erleichtert zukünftig den kanal- und geräteübergreifenden Verkauf Ihrer Waren. So wird über die APIs etwa der direkte Verkauf auf Social Media-Plattformen wie Facebook oder Instagram einfach ermöglicht.

Verwendung etablierter Frameworks

Shopware 6 setzt auf die konsequente Nutzung von etablierten Frameworks. Der Shopware Core basiert auf dem vielfältig einsetzbaren PHP-Framework Symfony 4 und nutzt dieses, anders als Shopware 5, nun als Fullstack-Lösung für die Shopoberfläche und den Core. Für die Shopoberfläche setzt Shopware 6 auf Bootstrap als CSS-Framework und Twig als Template-Engine. Dies ermöglicht eine deutlich leichtere Erstellung von personalisierten Themes. Die vollständig neu gestaltete Administrationsoberfläche basiert nun auf dem Javascript-Framework Vue.js, womit eine schnellere und flexiblere Einbindung eigener Administrationsmodule möglich ist. Für Entwickler von Erweiterungen senkt der Einsatz dieser Frameworks die Komplexität, erleichtert die Wartung und reduziert die Kosten, da eine geringere Einarbeitungszeit notwendig ist. Daher erwarten wir, dass die Neuausrichtung von Shopware 6 in Zukunft zu einer noch aktiveren Community für die Entwicklung innovativer Lösungen im Shopware Ökosystem führen wird.

Plugin Manager

Auch der Plugin Manager wurde mit Shopware 6 vollständig überarbeitet. Die neue, intuitive Benutzeroberfläche bietet Shopadministratoren eine leichtere Verwaltung installierter Plugins. Das zugrundeliegende Plugin System basiert nun ebenfalls vollständig auf Symfony, und erleichtert Entwicklern die Erstellung eigener Plugins im Shopware Ökosystem.

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Fazit

Mit der neuen technischen Basis von Shopware 6 wurde eine Plattform geschaffen, welche die Möglichkeiten von Shopware 5 bei weitem übertrifft, und mit dem neuen leistungsstarken Core eine flexible Lösung für die zukünftigen Anforderungen des E-Commerce bietet. Auch unsere Warenwirtschaft wird in Zukunft die leistungsstarken Möglichkeiten der neuen Plattform nutzen. Erfahren Sie hier, wann Sie mit unseren ersten Produkten für Shopware 6 rechnen können.


Pickware auf der DMEXCO 2019

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Am 11. & 12. September 2019 sind wir in Köln auf einer der wichtigsten Fachmessen der Digitalbranche: der DMEXCO. Wie auch in den Vorjahren finden Sie uns als offiziellen Mitaussteller von Shopware in Halle 07.1 an Stand Nummer C-030.

Die DMEXCO ist ein zentraler Treffpunkt aller wichtigen Entscheidungsträger aus digitaler Wirtschaft, Marketing und Innovation. Mit 41.000 Besuchern, rund 1.000 Ausstellern und mehr als 550 Referenten aus der ganzen Welt bringt die DMEXCO Branchenführer, Marketing- und Medienprofis sowie Technologie- und Innovationstreiber zusammen, um gemeinsam die digitale Agenda von morgen zu definieren.

Spannende Vorträge rund um Shopware 6

Am Shopware Stand wird es wieder eine Reihe spannende Impulsvorträge geben. Dabei legt Shopware den thematischen Fokus auf die zahlreichen neuen Möglichkeiten, die sich für Shopbetreiber sowie Kunden durch Shopware 6 erschließen. Das Release von Shopware 6 Early Access feiert Shopware auch gleich gebührend am ersten Messetag und lädt ab 18:30 Uhr zur Standparty mit Kaltgetränken, Buffet und einer Überraschung ein. Vorbeischauen lohnt sich also!

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Pickware Produkte live erleben

Als offizielle Shopware Warenwirtschaft sind wir selbstverständlich mit am Stand vertreten und informieren Sie über die neuesten Features unserer Produkte rund um Versand, Lager und Kasse. Als besondere Highlights dürfen Sie sich auf einen Ausblick auf die neue POS UI und Prototypen von unserem Shopware ERP powered by Pickware und dem DHL Adapter in Shopware 6 freuen!
Sollten Sie eine ausführliche Beratung zu einem unserer Produkte wünschen, empfehlen wir Ihnen bereits vorab per E-Mail oder Telefon einen Termin mit uns zu vereinbaren. Hierzu erreichen Sie uns unter 06151 - 629 30 30 oder [email protected]

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Die DMEXCO 2019 findet in der Koelnmesse statt.

Koelnmesse
Messeplatz 1
Köln

Wir freuen uns darauf, Sie persönlich auf der DMEXCO 2019 zu treffen!
Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket.


Kundenstory des Monats: Cosyville

Geschäftsbeginn mit 'Offline-First'-Ansatz

Das Ladengeschäft aufbauen, bevor es in den Onlinehandel geht? Dieses Prinzip existiert auch im Jahr 2019 noch. Dass das Ganze auch in Zeiten von immer stärker werdendem E-Commerce sehr erfolgreich sein kann, zeigt das Beispiel unseres Kunden Cosyville.

Die Idee zu Cosyville kam den Eltern Marian und Jan Brannolte, als sie die Zimmer ihrer drei Söhne neu gestalteten. Auf der Suche nach individueller und nachhaltiger Inneneinrichtung wurden sie mit den gängigen Marken nicht glücklich. Nach eingehender Konzeptionsphase gründeten sie ein Ladengeschäft in Vechta, in dem sie nun Design, Lifestyle und Wohnen für Familien vereinen. Gemeinsam mit unserem Pickware Partner Marcel Krippendorf eröffneten die Eigentümer von Cosyville zunächst den Einrichtungsladen mit Shopware POS powered by Pickware als Kassensystem. Erst im Anschluss erfolgte die Einrichtung des Onlineshops.

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Weshalb direkt mit Pickware starten?

"Da es im Vorfeld noch kein System gab, konnte hier direkt in die passende und moderne Infrastruktur investiert werden. Bereits bei der Planung des Cosyville Shops setzten wir auf Pickware und Shopware POS. Damit gehen wir sicher, dass das System von Anfang an integriert und ein integraler Bestandteil des kompletten Systems ist. Der große Vorteil des Starts mit Pickware ist die dementsprechend tiefe Integration von Shopware. Damit ist Cosyville State-of-the-Art und modern unterwegs."
Marcel Krippendorf, Pickware Partner

Zu Beginn wurden alle Produkte per CSV-Datei in das Shopware Backend importiert, damit diese zur Ladeneröffnung am POS zur Verfügung standen. Inklusive des Einpflegens der Artikel in das Backend konnte die vollständige Einrichtung von Shopware POS innerhalb weniger Tage erledigt werden. Ganz nach dem Omnichannel-Prinzip wurde das Shopware ERP mit Shopware POS von Anfang an eingesetzt, sodass die Nachrüstung des Onlineshops nur noch ein kleiner Schritt war.

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Um neue Produkte schnell und unkompliziert in den Onlineshop einzupflegen und den Versandprozess zu automatisieren, wurde Shopware WMS hinzugefügt. Für die gestalterische Umsetzung ließen sich Cosyville und Krippendorf etwas mehr Zeit, da zunächst die Stärkung des Ladengeschäfts im Vordergrund stand.

Den Onlineauftritt setzte Krippendorf mit einem starken Fokus auf Design um und nahm viele individuelle Anpassungen an dem zuvor ausgewählten Template vor. Auch markenbildende Kanäle wie Instagram konnte Cosyville mit viel Liebe zum Detail aufbauen und setzt hier auf eine farbenfrohe und produktnahe Ästhetik. Da keine Eile bestand und alle Systemvoraussetzungen durch Pickware gegeben waren, konnte die Onlinepräsenz Stück für Stück wachsen und über einen längeren Zeitraum hinweg perfektioniert werden.

Wie ergänzen sich Online- und Offlinehandel?

Konzeptionell war diese Abfolge bewusst so geplant. Durch die Symbiose von Offline und Online sehen die Gründer den Onlinestore als große Zukunftschance für Cosyville. Viele der Kunden informieren sich bereits vorher darüber, welche Artikel im Laden vorhanden sind. Per Click & Collect können sie die Onlinebestellung am nächsten Werktag im Concept Store in Vechta abholen. Da Cosyville auch Möbel führt, die auf der eigenen Laden- und Lagerfläche keinen Platz finden, werden Bestellungen dieser Artikel über einen Fulfillment-Dienstleister versendet – seit Kurzem nutzt Cosyville dafür unser Dropshipping powered by Pickware Plugin. Im Ladengeschäft selbst fokussiert sich Cosyville auf die Kundenbindung durch den direkten Kontakt zur Zielgruppe. Klar ist, durch den Einsatz von Pickware spart Cosyville wichtige Zeit ein, die in die Stärkung von Offline- sowie Onlinehandel fließt.

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Wie das Beispiel von Cosyville zeigt, lohnt es sich durchaus mit einem klassischen Laden zu starten und erst im nächsten Schritt online zu gehen, denn durch die hohe Kompatibilität und flexiblen Anpassungsmöglichkeiten von Pickware, gibt es bei der Wahl des richtigen Weges für Ihre Geschäftsidee keine Einschränkungen.

Zahlen und Fakten

  • Branche: Einrichtung & Dekoration
  • Firmensitz: Vechta
  • Anzahl Artikel: 1700 Artikel
  • Shopware ERP powered by Pickware
  • Shopware WMS powered by Pickware: 1 Lizenz (Barcodescanner)
  • Shopware POS powered by Pickware: 1 Lizenz (Kasse)
  • Weitere Pickware Plugins: DHL Adapter & Dropshipping powered by Pickware

Alle bisherigen Pickware Kundenstories können Sie hier finden.


Jetzt sparen: Summer Sale im Shopware Community Store

Über eine Woche lang brandheiße Rabatte im Shopware Community Store entdecken!

Gestern ist der Shopware Summer Sale mit attraktiven Rabatten gestartet. Zahlreiche Plugins sowie Themes sind jetzt reduziert erhältlich – darunter finden Sie selbstverständlich auch Plugins powered by Pickware.

20% auf ALLE Kaufplugins powered by Pickware

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Alles Wissenswerte & eine Auswahl unserer Angebote

Der Summer Sale bietet eine gute Gelegenheit, bei den Plugins, die Sie bereits seit längerem ins Auge gefasst haben, zuzuschlagen. Noch unschlüssig? Dann nutzen Sie doch die ruhigere Sommerzeit zum Stöbern im Community Store. Wir Haben Ihnen im Folgenden schon einmal einige unserer beliebtesten Plugins als Inspiration zusammengestellt.

DATEV Export powered by Pickware

Mit unserem DATEV Export Plugin können Sie direkt aus Ihrem Shopware Backend heraus Exporte für DATEV erstellen. Alle offenen Posten bzw. Forderungen und erhaltene Zahlungen werden automatisch korrekt gemäß des hinterlegten Kontenrahmens verbucht und können somit komfortabel an Ihren Steuerberater übergeben werden. Eine manuelle belegbasierte Buchhaltung für Ausgangsrechnungen ist somit nicht länger notwendig.

Stücklisten powered by Pickware

Dieses Plugin ermöglicht den Verkauf von zusammengesetzten Artikeln, sogenannten Stücklisten-Artikeln oder Artikelsets. Das sind “virtuelle” Artikel, welche eigentlich aus mehreren anderen Artikeln bestehen. Dies kann zum Beispiel ein Geschenkkorb sein oder ein Rasier-Set, bestehend aus einem Rasierer, Klingen und Schaum.

Geschenkgutscheine powered by Pickware

Sie möchten gerne individuelle Geschenkgutscheine als Artikel verkaufen und Ihren Kunden das Einlösen von Gutscheinen inklusive Restwerterhaltung ermöglichen? Oder Ihre Kunden sollen automatisch einen Gutschein zur Begrüßung erhalten, sobald sie sich für Ihren Newsletter registrieren? Dann ist unser Geschenkgutscheine Plugin genau das Richtige für Sie!

Und viele mehr...

Nutzen Sie die Sommerpause und statten Sie sich mit den noch fehlenden Pickware Modulen aus. Neben unseren Kaufplugins sind auch zahlreiche Drittanbieter Plugins und Themes reduziert! Reinschauen lohnt sich.

Beeilen müssen Sie sich bei der Entscheidung übrigens nicht: Der Summer Sale endet erst am 14.08.19 um 23:59 Uhr.

Wir hoffen Sie freuen sich über die sommerlichen Rabatte und wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern!


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