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Leitfaden: Auswahl der richtigen Warenwirtschaft Teil 1

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Jeder Händler kommt früher oder später an den Punkt, an dem es unumgänglich wird, ein Warenwirtschaftssystem einzusetzen. Das Angebot an Warenwirtschaftssystemen ist unüberschaubar, ebenso wie die Informationsflut dazu. Die vielen verschiedenen Systeme haben unterschiedliche Funktionen, Architekturen sowie Schwerpunkte und passen daher besser oder weniger gut zu deinen Bedürfnissen. Im ersten Teil dieses Leitfadens thematisieren wir daher die grundlegenden Anforderungen insbesondere im Bezug auf Verkaufskanäle, Datenhaltung sowie Echtzeitsynchronisation.

Warenwirtschaft und Shopsystem

Das Zusammenspiel von Warenwirtschaft und Shopsystem ist entscheidend für deinen Erfolg. Denn nicht jede WaWi kann mit jedem Shopsystem problemlos eingesetzt werden. Oftmals ist die Anbindung oder Integration ein grundlegendes Kriterium, damit deine Prozesse später optimal abgebildet werden können. Daher ist es sinnvoll, sich bereits vor der Auswahl eines Shopsystems über die zur Verfügung stehenden Warenwirtschaften zu erkundigen. So können diese Informationen bereits in die Entscheidungsfindung einbezogen werden..

Wenn du bereits ein Shopsystem nutzt und nun eine Warenwirtschaft suchst und anbinden möchtest, kannst du entweder aus WaWis wählen, die zu deinem Shopsystem passen oder auch dein Shopsystem wechseln. Zunächst scheint es ein großer Aufwand zu sein, das Shopsystem zu wechseln. Wenn eine WaWi nicht zu deinem Shopsystem passt, jedoch alle Funktionen bietet, damit dein Shop ungehindert wachsen kann, ist es einen zweiten Gedanken wert, bereits in einem frühen Stadium das Shopsystem zu wechseln.

Um die für dich passende WaWi zu finden und die Suche dabei so effizient wie möglich zu gestalten, ist es hilfreich, sich vorher über folgende Punkte klar zu werden:

  • Was sind meine Anforderungen an eine WaWi?
  • Welche Anforderungen sind mir besonders wichtig?
  • Was ist mir weniger wichtig, worauf kann ich verzichten?

Welche Faktoren und Funktionen bei den oben genannten Fragen eine Rolle spielen, erklären wir in diesem mehrteiligen Leitfaden.

Den Auftakt machen Überlegungen zu den Verkaufskanälen, der Datenhaltung und den Vorteilen der Echtzeitsynchronisation. Der zweite Teil dieser Reihe dreht sich um Datenkompatibilität, Qualität des Supports und Softwarekompatibilität.

Welche Verkaufskanäle bediene ich?

Eine deiner ersten Überlegungen sollte sein: Welche Verkaufskanäle sollen mit der WaWi abgedeckt werden? Vor allem zum jetzigen Zeitpunkt, aber auch, wenn der Shop zukünftig erweitert wird. Viele Systeme funktionieren gut, wenn der Shop klein und übersichtlich ist. Wächst der Shop oder die Anzahl der Verkaufskanäle, können einige WaWis allerdings nicht weiter mitwachsen. Das dämpft auf Dauer den Erfolg.

Nicht empfehlenswert ist es, für jeden Kanal ein eigenes Warenwirtschaftssystem zu verwenden, denn das schränkt deine Handlungsfähigkeit ein und sorgt für unnötigen Zeit- sowie Personalaufwand. Alle Daten müssen manuell abgeglichen werden, weil Bestellungen und Lagerbestände auf diese Weise getrennt verwaltet werden.

Bei einem Omnichannel-Konzept eignet sich also ein zentrales Warenwirtschaftssystem, das die Verkäufe aus dem Onlineshop, von Marktplätzen wie beispielsweise Amazon oder eBay und aus deinen Ladengeschäften abbilden kann. So behältst du den Überblick über all deine Kanäle und brauchst dafür lediglich ein einziges System, um ungehindert wachsen zu können und deine Bestände dabei immer im Blick zu haben.

Einfache oder doppelte Datenhaltung?

Im nächsten Schritt stellt sich die Frage nach der Verbindung zwischen Warenwirtschaft und Shopsystem. Es gibt WaWis, die über sogenannte Connectoren an das Shopsystem angebunden sind. Alternativ steht bei einigen Shopsystemen auch eine integrierte Lösung zur Verfügung. Bei Shopware ist es beispielsweise das integrierte Pickware ERP. Der Vorteil eines integrierten ERPs ist, dass dabei keine doppelte Datenhaltung notwendig ist. Alle Daten werden zentral in einem System gepflegt und sind somit auch immer in Echtzeit verfügbar.

Warum Echtzeitsynchronisation?

Viele Warenwirtschaften bieten Connectoren an, damit sie mit möglichst jedem Shopsystem verknüpft werden können. Wenn es für deine gewünschte Kombination von Onlineshop und Warenwirtschaft keinen Connector gibt, bieten auch einige Agenturen eine individuelle Anfertigung an. Connectoren verbinden also unterschiedliche Systeme miteinander. Hast du beispielsweise bereits eine WaWi in deinem Ladengeschäft etabliert, kann sie mittels Connector an dein Shopsystem angebunden werden.

Connectoren sind jedoch häufig fehleranfällig, nicht updatesicher und führen zu zeitlichen Verzögerungen, da die Daten immer wieder synchronisiert werden müssen. So kann es zum Beispiel vorkommen, dass du online und offline gleichzeitig mehr Produkte verkaufst als du auf Lager hast. Da die Daten nur in gewissen Zeitabständen synchronisiert werden, merkst du dies im Zweifel erst zu spät. Das hat nicht nur einen negativen Einfluss auf die Kundenzufriedenheit, sondern beeinflusst auch zukünftige Kaufentscheidungen.

Es gibt jedoch einen Weg, diese negativen Kundenerlebnisse zu umgehen: Denn Echtzeitsynchronisation und zentrale Datenhaltung vermeiden Überverkäufe. So kannst du selbst bei parallel laufendem Online- und Offlinehandel in Echtzeit deinen Bestand nachverfolgen. Eine höhere Kundenzufriedenheit ist dir damit garantiert. Wenn du dies sicherstellen möchtest, solltest du nach einer Lösung mit Echtzeitsynchronisation Ausschau halten, die im besten Fall auch nur auf einer einzigen Datenbank arbeitet.

Welche weiteren Vorteile eine integrierte Warenwirtschaft bietet, besonders mit Blick auf Datenkompatibilität, Qualität des Supports und Softwarekompatibilität, erklären wir im 2. Teil des Leitfaden.


Kundenstory des Monats: Triple2

triple2_logo_negativ_gross Wer sich in seiner Freizeit gerne aufs Rad schwingt, tut dies neben sportlichen Gründen häufig auch, um die Natur um sich herum zu genießen. Geboren aus der Leidenschaft fürs Radfahren, vertritt Triple2 nicht nur den sportlichen Aspekt in Form von hochfunktionaler Fahrradbekleidung – auch der Umweltschutz liegt dem Münchener Unternehmen am Herzen. Durch besonders langlebige Produkte, den Einsatz recycelter Materialien und eine umweltschonende und faire Produktion bringen Triple2 Nachhaltigkeit in jeden Aspekt des Unternehmens. Bereits seit 10 Jahren ist dieses Konzept im B2B-Bereich so erfolgreich, dass die Münchner sich gemeinsam mit unserer Partneragentur 8mylez für die zusätzliche Erschließung einer B2C-Zielgruppe entschlossen haben. Dabei setzte 8mylez in kürzester Zeit einen modernen, rundum funktionalen Onlineshop für das Unternehmen auf und kümmerte sich um die optimale Implementierung von Pickware in die neu geschaffenen Geschäftsprozesse.

Triple2 im Überblick

  • Website: Triple2
  • Branche: Fahrradbekleidung
  • Firmensitz: München
  • Anzahl Artikel: 1.200
  • Anzahl Mitarbeiter: 10
  • Anzahl Lager: 1
  • Shopware WMS powered by Pickware: 1 Lizenz
  • Weitere Plugins: DHL Adapter, DATEV Export & Angebote powered by Pickware

Große Zeitersparnis in Lager und Versand

Vor der Einrichtung des Onlineshops lief das Geschäft hauptsächlich auf B2B-Basis, hierfür wurde Microsoft Navision genutzt. Um direkt mit einer zukunftsorientierten und skalierbaren Lösung zu starten, setzte Triple2 auf die Kombination aus Shopware und Pickware. Dabei war für das Unternehmen besonders wichtig, komplett digital arbeiten zu können und ein umfassendes Komplettpaket zu erhalten, das unabhängig von externen Systemen ist. Da viele ihrer externen Logistikdienstleister im B2B-Bereich mit eigenen Systemen arbeiteten, war der Anschluss der externen Systeme an die von Triple2 meist mit einem immensen Kosten- und Zeitaufwand verbunden. Durch den Einsatz von Shopware mit Pickware wird nun der B2B- und B2C-Bereich aus einem zentralen System heraus abgebildet und Triple2 verfügt über mehr Flexibilität und Unabhängigkeit in Lager und Versand.

matthias-dreuw-triple2 „Mit Einführung des Onlineshops war uns klar – wir müssen das irgendwie selbst machen und das muss einfach und selbsterklärend sein. Seitdem wir Pickware einsetzen, sind wir um den Faktor 10 schneller! Ein Paket zu versenden dauert bei uns keine Minute mehr.“
Matthias Dreuw, Gründer und CEO von Triple2

Einfache Prozessführung dank mobiler Barcodescanner

Die Entscheidung für Pickware fiel nicht nur aufgrund der optimalen Integration in Shopware. Auch die barcodebasierte Prozessführung in Lager und Versand konnte Triple2 überzeugen. Da Retouren, insbesondere im Textilbereich, meist ein kritischer Faktor sind, war die schnelle Abwicklung von Retouren mit Pickware WMS ein immens wichtiges Kriterium. Aufgrund der hochwertigen Produkte und den zuverlässigen Versandprozessen ist die Retourenquote von Triple2 mit 15 % relativ gering. Das gesamte Retourenmanagement, inklusive Einbuchen der Retouren samt Vermerk der Fehler sowie der Etikettendruck, ist mit Pickware in kürzester Zeit erledigt.

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Auch in Lager und Versand spart Triple2 Zeit und arbeitet komplett papierlos. Mit transparenter Kommunikation über die Lager und Versand Apps und einem hohen Automatisierungsgrad laufen die Prozesse schnell, effektiv und problemlos ab. Auch die Kommunikation mit den Kunden, in Form von Benachrichtigungen über Rechnung, Bestellstatus und Versandtracking, erfolgt über die barcodebasierte Lösung automatisiert. Ein großer Pluspunkt des modernen, vollintegrierten Systems: All diese Prozesse funktionieren nicht nur im eigenen Shopware Shop, sondern auch in Bezug auf angebundene Marktplätze sowie den B2B-Bereich.

„Der Endkunde soll immer über einen aktuellen Bestand der Ware informiert werden – das war vorher ein Ding der Unmöglichkeit. Pickware macht das im Hintergrund super. Egal ob B2B-Shop, Kunde im Shopware Shop oder im Avocadostore. Wir haben es in kürzester Zeit geschafft, dort keine Probleme mehr zu haben!“
Matthias Dreuw, Gründer und CEO von Triple2

Von 150 m² auf 300 m²: Lagerausbau aufgrund wachsender Anforderungen an die Logistik

Durch saionale Schwankungen im Radsport ändern sich auch die Anforderungen an das Lager von Triple2. Dabei setzt das Unternehmen auf die chaotische Lagerhaltung, die sich den saisonalen Herausforderungen anpasst. Zu Beginn der Saison werden Produkte demnach so eingelagert, dass sich möglichst kurze Laufwege für die Lagermitarbeiter ergeben. Während der Hauptsaison nimmt die Lagerhaltung weitaus dynamischere Züge an und wird bei Bedarf auch komprimiert, um viele Produkte auf wenig Raum unterzubringen.

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Aufgrund der saisonalen Schwankungen und der Kombination aus kleinen Einzelbestellungen von Direktkunden sowie großen Bestellungen aus dem B2B-Bereich, eignet sich Pickware bestens als zuverlässiges und einfach skalierbares System. Für den Sommer plant Triple2, das aktuell 150 m² große Lager auf eine Fläche von rund 300 m² zu erweitern. Ebenfalls soll ein zweiter Barcodescanner angeschafft werden, um die Arbeit in versandintensiven Zeiten besser auf die einzelnen Mitarbeiter zu verteilen. Insbesondere in diesen Zeiten hilft auch die intuitive Benutzeroberfläche von Pickware WMS dabei, kurzfristig angestellte Aushilfen in kürzester Zeit einzuarbeiten.

Welche Schritte plant Triple2 in Zukunft?

Aktuell verfügt Triple2 über kein Kassensystem. Die Erweiterung der bestehenden Pickware Produkte um Pickware POS ist jedoch in Planung. Das Kassensystem soll beispielsweise auf Messen und Events zum Einsatz kommen und gewährleisten, dass auch dort problemlos Ware verkauft werden kann, ohne den Bestand durcheinander zu bringen.

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Wir freuen uns, Triple2 gemeinsam mit 8mylez bei der Prozessoptimierung zu unterstützen und sind gespannt auf die nächsten Schritte des Unternehmens. Eine Übersicht weiterer Partneragenturen direkt in deiner Nähe findest du hier.

Alle bisherigen Pickware Kundenstories findest du hier.


Die wichtigsten Sale Termine 2021 und wie du deinen Shop darauf vorbereitest

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Kaum ist Weihnachten vorbei, steht mit dem Valentinstag auch schon das nächste Sales Event an. Ein guter Anlass, um sich einen Überblick über die gesamten Sale Termine 2021 zu verschaffen. Um aus deinen Sale Events dieses Jahr tatsächlich das Optimum für deinen Shop herauszuholen, erwarten dich eine Reihe an Maßnahmen und Tipps, die dir helfen, deinen Sale an deine Zielgruppe zu kommunizieren und die Verkaufsaktion erfolgreich zu meistern. Wir zeigen dir in unserem Beitrag eine Auflistung der wichtigsten Sale Events, die dich in 2021 erwarten und erklären dir, welche Schritte du rund um Marketing, Kommunikation und Optimierung deines Shops umsetzen musst, um dich bestmöglich auf Verkaufsaktionen vorzubereiten.

Die wichtigsten Sale Termine 2021 im Überblick:

  • Valentinstag 14. Februar
  • Ostersonntag 04. April
  • Sommerbeginn 01. Juni
  • Halloween 31. Oktober
  • Singles Day 11. November
  • Black Weekend 26. – 28. November
  • Cyber Monday 29. November
  • Adventszeit ab 01. Dezember
  • Nikolaus 06. Dezember
  • Weihnachten 24. Dezember

Hinweis: Shopware Community Store Sale am 15.02.

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Am Montag, den 15.02., einen Tag nach dem eigentlichen Valentinstag, feiern wir den Valentine’s Day Sale im Shopware Community Store! Dort findest du die passenden Plugins, die dich insbesondere in der verkaufsstarken Zeit entlasten und dazu beitragen, dass deine Prozesse rund um Lager und Versand optimal ineinandergreifen. In unserem Sale erwarten dich von 0:00 Uhr an für 24 Stunden 14 % Rabatt auf alle Pickware Kaufplugins.

Sale Tipp 1: Wähle die passende Rabattart

Es gibt zahlreiche Arten von Vergünstigungen, die du in deinem Shop anbieten kannst. Besonders beliebte Formen sind beispielsweise der Mengenrabatt, Treuerabatt oder der Frühbucherrabatt. Diese können auf verschiedene Arten auf dein Geschäft zugeschnitten und mit weiteren Rabattarten kombiniert werden. Ein entscheidender Punkt hierbei kann die zeitliche Begrenzung deiner Rabatte sein. Ein klar definierter Zeitraum für deine Verkaufsaktion ist sinnvoll, da sich Kunden sonst äußerst schnell an vergünstigte Preise gewöhnen und die Rückkehr zu regulären Preisen möglicherweise ablehnen. Bevor du die Aktion planst, solltest du zudem prüfen, ob sie technisch in deinem Shopware Shop umsetzbar ist.

Sale Tipp 2: Die Kommunikation muss stimmen

Um deine Verkaufsaktion an deine Zielgruppe zu kommunizieren, solltest du über ein klares Kommunikationskonzept verfügen. Deine Marketingmaßnahmen sollten mit ausreichend Vorlauf und über mehrere Kanäle gestreut werden. Bedenke, dass du neben der Kommunikation über deine Social Media Kanäle auch spezifische Newsletter an deine Kunden versenden kannst und es weitere, analoge Wege gibt, um deine Zielgruppe zu erreichen. Um deinen Shop für deine Verkaufsaktion vorzubereiten, ist es häufig sinnvoll, die Aktion auch dort anzukündigen. Mithilfe von Pop-Up Bannern, Blogbeiträgen oder einer ausgewiesenen Sale-Kategorie holst du die Kunden optimal ab.

Sale Tipp 3: Alles rund um Lager & Versand

Damit die Durchführung deines Sales auch hinter den Kulissen reibungslos abgewickelt wird, solltest du deine Prozesse rund um Lager und Versand prüfen und rechtzeitig nötige Anpassungen vornehmen. Da es bei einem Sale Event in erster Linie darum dreht, mehr Waren in deinem Shop zu verkaufen, empfiehlt es sich, zunächst deine Warenbestände zu prüfen und falls nötig, Ware nachzubestellen. Im Lieferantenbestellwesen von Pickware ERP erhältst du einen genauen Überblick über deine Warenbestände und planst mit den automatischen Bestellvorschlägen optimal im Voraus. Wenn du durch deinen Sale über einen längeren Zeitraum mit erhöhtem Versandaufkommen rechnest, lohnt sich die kurzzeitige Aufstockung deiner Pickware WMS Lizenzen. Auch die Einrichtung weiterer Stationen zum Packen und die kurzfristige Beschäftigung von Aushilfen in deinem Lager helfen dir, den Versandprozess zu entlasten und dein Sale Event optimal zu meistern.


iPad Kassensystem vs. herkömmliche Registrierkasse: Die Vorteile im Überblick

blog-cover-kassensystem-ipad-vorteile_weiss_210203Du stehst vor der Anschaffung eines neuen Kassensystems und bist noch unschlüssig, ob ein iPad Kassensystem den Anforderungen deines Ladengeschäfts wirklich gerecht wird? Einen groben Überblick über verschiedene Kassenarten findest du bereits hier. Ebenso findest du dort eine Checkliste mit den wichtigsten Anforderungen und Funktionen, die dein Kassensystem abdecken sollte. Die Anforderungen an ein Kassensystem können selbstverständlich branchenabhängig stark voneinander abweichen. Wir blicken in unserem Beitrag daher speziell auf Einzelhändler, die bereits einen Onlineshop besitzen und beleuchten neben technischen Grundlagen sowie eher funktionalen Anforderungen, welche Vorteile dir die Kombination aus einem iPad mit der passenden Software und Hardware gegenüber einer herkömmlichen Registrierkasse bietet.

Vom iPad zur Kasse mit Pickware POS

Die Verwandlung vom iPad zur Kasse gelingt erst mit der passenden Software. Die Pickware POS App bildet das Herzstück deines iPad Kassensystems. Durch die Installation der App verwandelst du dein herkömmliches iPad in wenigen Schritten unkompliziert in ein funktionales Kassensystem, das dir dabei hilft komfortabel und schnell zu kassieren. Ausführliche Informationen zum Funktionsumfang der neuen POS App findest du hier.

Diese Hardware & Software benötigt dein iPad Kassensystem

  • iPad (mit iOS 12 oder neuer)
  • Kassen App (z. B. Pickware POS)
  • Bondrucker
  • Scanner
  • Kassenschublade
  • Kundendisplay
  • Kartenlesegerät
  • (Cloud)-TSE

Unkomplizierte Einrichtung & intuitive Bedienbarkeit

Aufgrund der weiten Verbreitung von Apple Geräten ist die Chance groß, dass deine Mitarbeiter bereits Berührungspunkte mit den mobilen Endgeräten iPhone, iPod Touch oder iPad hatten. Da die Bedienung dieser Geräte äußerst intuitiv ist, sparst du nicht nur Zeit beim Kassiervorgang, sondern auch bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter, die innerhalb kürzester Zeit lernen, mit dem neuen System umzugehen.

Mit der neuen komplett überarbeiteten Pickware POS App wurden alle Workflows optimiert, um den Kassiervorgang noch einfacher zu gestalten. Dazu gehören unter anderem die einfache Bearbeitung aller Positionen im Warenkorb und im Checkout, die Möglichkeit dem Warenkorb direkt Notizen, Gutscheine oder Rabatte hinzuzufügen sowie die automatischen Zahlungsvorschläge beim Bezahlvorgang. Die App wird auch weiterhin stetig anhand der Kundenbedürfnisse verbessert und erweitert.

Flexibilität & Skalierbarkeit entlang deiner Bedürfnisse

Durch die Erweiterung deines iPads mit Pickware POS profitierst du vom Komfort und der Mobilität deines iPads und bist anders als bei herkömmlichen Registrierkassen wesentlich flexibler. Dies ermöglicht dir auch die unkomplizierte Einrichtung temporärer Verkaufspunkte, wie beispielsweise in Pop-Up Stores oder auf Messen. Die gute Skalierbarkeit von Pickware POS ermöglicht es dir, jederzeit ohne Probleme neue Verkaufspunkte einzurichten und so optimal auf besonders intensive Verkaufszeiten in deinem Ladengeschäft zu reagieren.

Mit der Anbindung deines Kassensystems an den Onlineshop rundest du dein Omnichannel-Konzept ab. Dadurch, dass alle Pickware Produkte perfekt in Shopware integriert sind und es eine zentrale Datenbasis für alle Verkaufskanäle gibt, vermeidest du Überverkäufe, Fehlbestände und den Einsatz von Connectoren. Die Live-Bestände und der kanalübergreifende Zugriff auf alle Kunden- und Artikeldaten erleichtern deine Prozesse im Ladengeschäft und eignen sich als optimale Basis, um mit einem erfolgreichen Omnichannel-Konzept deinen Umsatz zu steigern.

Die Vorteile eines iPad Kassensystems mit Pickware POS auf einen Blick:

  • Intuitive Benutzeroberfläche & schnelle Einarbeitung
  • Unkomplizierte Abwicklung von Software-Updates
  • Mobilität & Flexibilität für den Einsatz auf Messen, Pop-Up Stores und Events
  • Breiterer Funktionsumfang im Vergleich zu herkömmlichen Registrierkassen
  • Einfache Erweiterung um weitere Verkaufspunkte
  • Verkäufe aus Ladengeschäft & Onlineshop in einem System
  • Verfügbarkeit von Kunden- und Artikeldaten aus dem Onlineshop
  • Benutzerfreundliches Touch-Display & optimale Lesbarkeit
  • Verleiht dem Point of Sale einen modernen Flair
  • Flexibel erweiterbar durch passende Hardware

Die passende Hardware, um dein iPad zu einem Kassensystem zu erweitern, findest du in unserem Hardware Shop. Pickware POS kannst du außerdem 30 Tage lang kostenlos und vollumfänglich testen.


Brexit: Mit diesen 5 Tipps für Händler meisterst du die Umstellung

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Nach monatelangen Verhandlungen ohne größere Annäherungen konnten sich die Europäische Union (EU) und das Vereinigte Königreich (GBR) zum Ablauf der Übergangsfrist am 31. Dezember 2020 schlussendlich doch einigen. Mit Eintreten des Brexit, also dem EU Austritt Großbritanniens und Nordirlands, befürchteten Händler zunächst starke Eingriffe in den Handel in Form von Zöllen und Importquoten, doch das beschlossene Freihandelsabkommen schützt den gemeinsamen Handel. Wir zeigen auf einen Blick, was sich für Shopbetreiber durch den Brexit verändert und wie du deinen Shop und deine Kunden optimal auf die Veränderungen vorbereitest.

1. Kommuniziere verlängerte Wartezeiten an deine Kunden

Am deutlichsten erkennbar sind die Brexit Umstellungen an den Grenzen. Dank der Neuerungen rund um Zollformalitäten und Grenzkontrollen kannst du damit rechnen, dass deine Sendungen insbesondere in der Anfangsphase einige Tage länger brauchen. Die Verzögerungen treten dabei in beiden Richtungen auf, daher solltest du sowohl für deine Lieferungen als auch für deine Retouren mehr Zeit einrechnen. Die verlängerten Lieferzeiten solltest du im Voraus an deine Kunden kommunizieren, damit es bei dringend erwarteten Paketen nicht zu überraschenden Verspätungen kommt.

2. Prüfe wie deine Versanddienstleister mit dem Brexit umgehen

Innerhalb unserer Versandplugins musst du keine gesonderten Einstellungen vornehmen. Du solltest jedoch prüfen, wie deine gewählten Versanddienstleister mit dem Thema Brexit umgehen und ob sie dir neue Zolldokumente zur Verfügung stellen, mit denen du den reibungslosen Sendungsverlauf deiner Produkte gewährleistest. Auch die Versanddienstleister müssen sich erst mit den Neuerungen, die durch den Brexit entstanden sind, auseinandersetzen und einen optimalen Weg finden, um mit den veränderten Rahmenbedingungen umzugehen. Bleibe daher in Kontakt mit deinen Versanddienstleistern, um keine Änderungen zu verpassen.

3. Anmeldung bei der britischen Steuerbehörde

In puncto Mehrwertsteuer haben sich ebenfalls einige Änderungen ergeben, denn mit dem Austritt aus der EU wird GBR nun wie ein Drittland behandelt. Damit unterliegt GBR nicht mehr der europäischen Mehrwertsteuersystemrichtlinie. Unter gewissen Umständen erwartet dich nun die Anmeldung bei der britischen Steuerbehörde (HRMC) sowie die Abfuhr der britischen Umsatzsteuer bzw. der Einfuhrumsatzsteuer. Hierfür wurde ein Schwellenwert von 135 £ definiert, der grundsätzlich auf dem Netto-Verkaufspreis basiert. Transport- und Versicherungskosten sind hiervon ausgenommen, sofern sie nicht im Verkaufspreis inbegriffen sind und gesondert auf der Rechnung ausgewiesen werden. Eine übersichtliche Auflistung dieser Neuerungen und wie sich die Abgabe bei Sendungskosten unter oder über 135 £ verhält, gibt die Deutsch-Britische IHK. Aufgrund der noch unklaren Situation empfehlen wir jedoch, individuelle steuerrechtliche Fragen direkt mit deinem Steuerberater zu klären.

4. Überdenke dein Retourenmanagement

Für EU Bürger gilt gesetzlich ein 14-tägiges Rückgaberecht. Nach Ausscheiden aus der EU verfällt dieses Recht für deine Kunden in GBR. Evaluiere an dieser Stelle, ob es für deinen Shop Sinn ergibt, Kunden aus GBR auch weiterhin dieses Rückgaberecht einzuräumen. Auch eine alternative Lösung kann hierfür sinnvoll sein, denn durch die veränderten Rahmenbedingungen rund um den Import und Export von Waren bereiten Retouren nun unter Umständen mehr Arbeit und sind zeitintensiver als zuvor. Um die Abwicklung von Retouren zu vereinfachen, bietet sich jedoch beispielsweise die Zusammenarbeit mit internationalen Logistikpartnern mit gesonderten Konditionen an. Auch eine Kombination verschiedener Versanddienstleister kommt in Frage, um dein Retourenmanagement zu optimieren.

5. Stell dich auf eine längere Übergangsphase ein

Ebenso wie die Ausarbeitung der Vereinbarungen rund um den Brexit Zeit gekostet hat, wird es sich voraussichtlich mit der tatsächlichen Umsetzung verhalten. Bereite dich also darauf vor, dass nach der Übergangsphase des Abkommens zum Austritt eine weitere Übergangsphase folgt, in der festgesetzt wird, wie die Vorgaben optimal in der Praxis umgesetzt werden. Für einen möglichst entspannten Übergang solltest du rund um dieses Thema transparent mit deinen Kunden aus GBR kommunizieren und sie rechtzeitig auf verlängerte Lieferzeiten oder veränderte Preise hinweisen. Für die Anfangszeit empfehlen wir dir auch, insbesondere Sendungen mit einem hohen Warenwert zusätzlich zu versichern, da es auf dem Weg zur optimalen Umsetzung noch einige Unstimmigkeiten geben kann.

Wir hoffen, dieser Beitrag hilft dir bei der reibungslosen Umstellung und ermöglicht dir auch weiterhin, unkompliziert an deinen Kunden in GBR zu versenden.

Alle Angaben ohne Gewähr. Stand 01/2021.


Kundenstory des Monats: Dr. Hauschka

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Biologischer Anbau, 100 % natürliche Rohstoffe und die Fertigung unter fairen Bedingungen – Bei Verbrauchern liegt Natur- und Biokosmetik seit einigen Jahren stark im Trend. Mitverantwortlich für diese Entwicklung ist neben dem Verbraucherwunsch nach mehr Nachhaltigkeit auch das Verlangen nach weniger Chemie auf der Haut. Unser Kunde Dr. Hauschka, Teil der WALA Heilmittel GmbH, verfolgt diesen Ansatz bereits seit 1935 und gehört damit zu den Vorreitern auf dem Gebiet der Biokosmetik und natürlicher Arzneimittel.

Durch die jahrelange Erfahrung des Unternehmens konnten die Prozesse rund um die Herstellung verfeinert werden, sodass die qualitativ hochwertigen Produkte von
Dr. Hauschka eine feste Größe im Premiumsegment darstellen. Neben dem bereits jahrelang erfolgreichen B2B-Geschäft mit Händlern, entschloss sich Dr. Hauschka dank der steigenden Nachfrage dazu, auch online B2C (also direkt an Endkunden) zu verkaufen.

Dr. Hauschka im Überblick

Internationalisierung mit Shopware & Pickware

Dr. Hauschka war auf der Suche nach einer international anwendbaren Shopsoftware, die Mehrsprachigkeit unterstützt, durch zusätzliche Plugins und Programmierungen einfach erweiterbar ist und eine zuverlässige, integrierte Warenwirtschaft bietet. Die Umsetzung des deutschen Onlineshops erfolgte 2018 in Zusammenarbeit mit der Shopware Agentur Von Affenfels. Die Einrichtung von Pickware übernahm unser Pickware Partner Marcel Krippendorf.

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Zwar existierten zu diesem Zeitpunkt bereits Onlineshops in 7 anderen Ländern wie den Niederlanden oder England, jedoch dienten die erarbeiteten Grundlagen des deutschen Onlineshops als Ausgangspunkt für den Relaunch weiterer Shops. Neben Shopware wird auch Pickware bei Dr. Hauschka international genutzt. Zusätzlich zu Deutschland ist Pickware WMS in den Niederlanden, Frankreich und Kanada im Einsatz.

B2B- und B2C-Vertrieb läuft parallel

Zur Abwicklung aller Bestellungen von Groß- und Geschäftskunden nutzt Dr. Hauschka SAP. Um einen Eingriff in die bestehende Lager- und Versandlogistik zu vermeiden und das B2C-Geschäft unkompliziert parallel abbilden zu können, entschied sich
Dr. Hauschka für die Erweiterung durch Pickware. Damit gewinnt das B2C-Team Unabhängigkeit vom B2B-Versand und behält die wichtige Freiheit bei der Wahl von Lagerstandort und Versanddienstleistern.

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In dem 150 m² großen Lager arbeiten die B2C-Mitarbeiter somit komplett autark vom B2B-Geschäft und können ihre Prozesse optimal auf die Bedürfnisse des direkten B2C-Versands abstimmen und flexibel auf neue Herausforderungen reagieren. Dabei setzen sie auf die Anbindung der Versanddienstleister DHL und GLS. DHL fungiert als präferierter Dienstleister und GLS als Stand-by-Lösung für den Fall von Überlastungen der Versandwege. Mithilfe unserer Versand Plugins und des unkomplizierten Etikettendrucks über Pickware WMS bereiten die Lagermitarbeiter schnell und effizient die Pakete zur Abholung vor, während der übrige Versand weiter getrennt von diesen Prozessen abgewickelt wird.

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Bis zu 50 % Zeitersparnis bei Lagerprozessen

Bei Dr. Hauschka sind 12 Mitarbeiter für den Bereich B2C verantwortlich. Mit ihnen erarbeitete Marcel Krippendorf zu Beginn ein logisches und einfaches Lagerkonzept mit Festplatzsystem, sowie einen idealen Ablauf für den Warenversand und die Lagerhaltung. Durch den Einsatz von Pickware WMS können Bestellungen schneller, einfacher und zuverlässiger versandt werden. Insbesondere die Unterstützung beim Retourenmanagement und der Abwicklung von Nachbestellungen sowie der Einlagerung neuer Ware vereinfachen die Lagerprozesse.

daniel_haeberle„Auch das Bestellwesen mit automatischen Bestellvorschlägen und das umfangreiche Reporting erleichtern unseren Geschäftsalltag. Die direkte Integration von Pickware in Shopware vereinfacht außerdem unsere Retourenabwicklung und ermöglicht uns die Abbildung des Auftragsstatus in Echtzeit.“
Daniel Häberle, Webshop Owner DE/AT bei Dr. Hauschka

Wir freuen uns, mit Pickware WMS und unseren Plugins dazu beizutragen, dass die Lager- und Versandprozesse für den B2C-Bereich optimal funktionieren und bedanken uns bei Dr. Hauschka für die Kundenstory.

Alle bisherigen Pickware Kundenstories findest du hier.


6 Jahre Pickware WMS – Vom Startschuss bis zum heutigen Stand

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Vor genau 6 Jahren, im Januar 2014, entwickelten wir, damals noch als Agentur, für die Deutsche Flugsicherung die erste Version unserer Lager App. Gemeinsam mit der bereits für unseren Kunden Rapunzel entwickelten Versand App, war dies der Startschuss für Pickware WMS. Sowohl während der Konzeption als auch in den Anfangsphasen wurden beide Apps fortlaufend entlang der Kundenbedürfnisse weiterentwickelt und legten damit den Grundstein für die schnelle, effiziente und automatisierte Abwicklung der Lager- und Versandprozesse, die Pickware WMS ausmacht. Im Jahr 2015 stellten wir dann die offizielle Warenwirtschaft für Shopware und die beiden Produkte Pickware WMS und Pickware POS vor. Die Pickware WMS Apps für Lager und Versand wurden seitdem stetig weiterentwickelt und bilden heute in Kombination mit dem mobilen Barcodescanner das Herzstück von Pickware. Sie ermöglichen durch die barcodebasierte Prozessführung einen hohen Automatisierungsgrad beim Versenden und Einlagern von Ware sowie bei der Inventur.

Das Jubiläum unserer WMS App nehmen wir zum Anlass, um dir in unserem Überblick zu erklären, woraus sich Pickware WMS zusammensetzt, welche Funktionen die beiden Apps bieten und wie du sie nutzt, um deine Prozesse rund um Lager und Versand zu automatisieren und digital abzubilden.

Versand App im Überblick

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Mit der Versand App kommissionierst und verschickst du alle Bestellungen, ohne einen einzigen Handgriff in der Shopware Administration vornehmen zu müssen. Alle zu versendenden Kundenbestellungen kannst du dir praktisch und übersichtlich in der Versand App anzeigen lassen, um sie anschließend fehlerfrei per Barcodescan zu kommissionieren. Sollten nicht alle Artikel auf Lager sein oder noch Unklarheiten zu einer Bestellung bestehen, kannst du über die Versand App auch Teillieferungen vornehmen, Bestellungen bearbeiten und Notizen hinzufügen. Da Bestelldokumente und Versandetiketten automatisch aus der App heraus gedruckt werden, sparst du mit der Versand App zusätzlich einiges an Zeit ein.

Die wichtigsten Funktionen zusammengefasst:

  • Live-Aktualisierung der Lagerbestände
  • Gleichzeitiges Picken durch mehrere Lagermitarbeiter
  • Individuelle Pickprofile zur Priorisierung
  • Digitale Picklisten mit Optimierung der Laufwege
  • Rollende und Sammelkommissionierung
  • Teillieferungen inkl. Teillieferschein
  • Automatischer Druck von Versandetiketten, Rechnungen & Lieferscheinen
  • Automatischer E-Mail-Versand inkl. Trackingcode an den Kunden
  • Bearbeitung von Bestellungen

Die kompletten Features der Versand App findest du hier.

Lager App im Überblick

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Mit der Lager App erfasst und verwaltest du alle Lagerbewegungen. Sie automatisiert und digitalisiert alle Funktionen rund um Wareneingang, Lagerverwaltung, Retourenannahme und Inventur. Dabei hilft dir die App beim Einlagern von Lieferantenbestellungen und der Abwicklung von Retouren, ebenso wie bei der Durchführung der permanenten oder Stichtagsinventur. Die Lager App minimiert ebenso wie die Versand App die Fehlerquote beim Erfassen von Waren durch den Einsatz mobiler Barcodescanner.

Die wichtigsten Funktionen zusammengefasst:

  • Wareneingangsbestätigung per Barcode
  • Übersicht über offene Lieferantenbestellungen
  • Manuelle Bestandsänderung für einzelne Artikel
  • Übersicht aller Lager- und Lagerplatzbestände
  • Retourenerfassung durch Barcodescan
  • Fotofunktion für Retouren & Lieferantenbestellungen
  • Unterstützung von permanenter und Stichtagsinventur

Die kompletten Features der Lager App findest du hier.

Hardware für Pickware WMS

Um die optimale Nutzung von Pickware WMS zu gewährleisten, empfehlen wir die Nutzung von mobilen Barcodescannern in Kombination mit der Versand und Lager App. Die barcodebasierte Prozessführung ermöglicht dir einen hohen Automatisierungsgrad beim Kommissionieren, Versenden und Verwalten deiner Waren. Sie ermöglicht dir außerdem die Nutzung vieler praktischer Funktionen, wie digitale Picklisten, individualisierbare Pickstrategien und die Laufwegsoptimierung beim Kommissionieren.

Unsere empfohlene Hardware zur Nutzung von Pickware WMS findest du in unserem Hardware Shop.

Pickware WMS kannst du hier 30 Tage lang kostenlos und vollumfänglich testen. Unsere Tutorial-Reihe rund um Pickware WMS findest du hier. Solltest du eine Live-Vorführung unserer Produkte wünschen, zögere nicht, uns zu kontaktieren.


Jahresausblick: Diese 5 Themen erwarten Shopbetreiber in 2021

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Nach einem Jahr, das den Handel vor eine Vielzahl an Herausforderungen stellte, zeichnen sich auch für 2021 bereits klare Trends ab. Von der raschen Digitalisierung vieler Prozesse hin zu einem veränderten Konsumverhalten und der schnell voranschreitenden Verschmelzung verschiedener Verkaufskanäle wird klar, dass die Pandemie den Handel auch weiterhin beeinflussen wird. Wir werfen einen Blick auf verschiedene Prognosen für das Jahr und zeigen die fünf wichtigsten Vorhersagen für den Deutschen Handel in 2021.

1. Omnichannel-Handel wächst weiter

Im vergangenen Jahr lag die Anzahl der Paketsendungen, die in Deutschland über DHL erfolgten, rund 15 % über dem Vorjahresrekord von 1,57 Milliarden Paketen. Bedingt durch die gesetzlichen Einschränkungen für den lokalen Handel erlebte der E-Commerce einen massiven Zuwachs, der sich auch in 2021 fortführen wird. Viele Händler nutzten die Pandemie auch, um in kürzester Zeit ihre Prozesse zu digitalisieren. Durch die Verbindung von Onlineshopping und Selbstabholung im Ladengeschäft oder der umgekehrten Variante in Form von lokalen Showrooms mit der anschließenden Lieferung von Artikeln schaffen Händler neue, noch komfortablere Einkaufserlebnisse für ihre Kunden. Für die erfolgreiche Umsetzung eines solchen Omnichannel-Konzepts bedarf es neben einem stabilen Shopsystem vor allem auch einer leistungsstarken und zuverlässigen Warenwirtschaft, wie Pickware ERP.

2. Verlässliche Lagerlogistik ist ein Muss

Nicht nur die vermehrte Anzahl an Hamsterkäufen, auch die schwer vorhersehbaren Einschränkungen des lokalen Handels und der damit verbundene Anstieg an Onlinekäufen setzen Shopbetreiber und ihre Prozesse rund um Lager und Versand unter Druck. Mit starken Schwankungen der Bestellungen und besonders ausgelasteten Lieferketten, die auch Lieferantenbestellungen betreffen, ist eine verlässliche Lager- und Versandlogistik ein Muss für Shopbetreiber. Dabei hilft ein zuverlässiges System wie Pickware WMS, das neben zahlreichen Lager- und Versandoptimierungen dabei hilft, einen Überblick über die Lagerbestände zu behalten und die anfallenden Lieferzeiten an die Kunden weiterzugeben und damit ein hohes Maß an Transparenz zu schaffen.

3. Änderung im Konsumverhalten: Kundenloyalität, um lokale Händler zu unterstützen

Der Verbraucherwunsch, kleine und unabhängige Unternehmen zu unterstützen, setzt sich auch in diesem Jahr fort. Um dem guten Willen der Kunden gerecht zu werden, müssen sich Shopbetreiber jedoch auch auf die Bedürfnisse ihrer Kunden einstellen. Dazu gehört neben einer Onlinepräsenz auch die Erweiterung um Prozesse und Dienste, die das digitale Einkaufserlebnis für die Verbraucher unkompliziert und komfortabel gestalten. Laut einer Studie von Bitkom Research vermissen 66 % der befragten Onlineshopper ein Angebot ihrer lokalen Einzelhändler im Netz. Um also wirklich von der Loyalität ihrer Kunden während der Krise zu profitieren, müssen Shopbetreiber zunächst ihre Prozesse rund um Shop, Lager und Versand optimieren.

4. Absehbarer Wandel bei Zahlungsarten

Noch haben digitale Zahlungen das Bargeld als beliebteste Zahlart nicht abgelöst, doch laut Bitkom Research wünscht sich seit der Pandemie fast jeder zweite Deutsche (48 %) mehr Möglichkeiten zur kontaktlosen Bezahlung. Damit einher geht vor allem der Wunsch nach mehr Sicherheit und Hygiene beim Bezahlen. Zudem stellt die Pandemie nicht nur viele Shopbetreiber finanziell auf die Probe, die Kunden sind selbst auch finanziell von den Auswirkungen betroffen. Daher rücken in 2021 individuelle Zahlungspläne und die Möglichkeit auf Ratenzahlung immer stärker in den Mittelpunkt. Wenn Händler ihre Kunden richtig erreichen möchten, müssen sie sich also auch in puncto Zahlungsarten und -möglichkeiten an die Bedürfnisse ihrer Kunden anpassen.

5. Kunden erwarten Erhalt der Änderungen auch nach der Pandemie

Die zahlreichen, blitzartig eingetretenen Änderungen, die den Handel in 2020 bestimmt haben, werden Shopbetreiber auch weiterhin begleiten. Rund 84 % der Befragten, die seit Corona vermehrt im Internet shoppen, wollen dies laut Bitkom Research auch nach der Pandemie beibehalten. Die Erwartungshaltung der Kunden ist, dass viele der durch die Pandemie eingetretenen Änderungen wie Click & Collect oder veränderte Zahlungsarten auch langfristig zur Verfügung stehen. Dies stellt Shopbetreiber vor die Herausforderung, ihre zunächst für den Übergang geplanten Lösungen auch auf Dauer für den Normalbetrieb zu optimieren.

Wir hoffen, diese Tipps helfen dir, dich optimal auf dein Geschäftsjahr 2021 einzustellen. Für weitere praktische Tipps zur Optimierung deiner Prozesse rund um Kasse, Lager und Versand abonniere hier unseren Newsletter.


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