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Kundenstory des Monats: Schraubenhimmel

Familienbetrieb Schraubenhimmel optimiert seine Lagerprozesse mithilfe von Pickware

Vor 25 Jahren gründete die Familie Pinter ihr Unternehmen, das seit nunmehr sechs Jahren auch online unter dem Namen Schraubenhimmel operiert. Vom ersten Lagerraum in der privaten Garage bis zur aktuellen Lagerhalle mit einer Fläche von 550 m² und einer Artikelanzahl von 35.000 Artikeln, hat sich der Betrieb über die Jahre hinweg erfolgreich weiterentwickelt.

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"Wir sind ein „kleiner“ Familienbetrieb. Gegründet wurde das Unternehmen 1995 in unserer Garage. Vor sechs Jahren entstand dann der erste Schraubenhimmel im Netz. Vor zwei Jahren stiegen wir dann auf Shopware um und seit einem Jahr ist unser System mit Pickware komplett."
Familie Pinter, Schraubenhimmel

Im Sortiment finden sich neben Schrauben, Dübeln und Muttern allerlei Handwerkerbedarf. Damit ist das Familienunternehmen direkte Anlaufstelle für viele Handwerker. Da diese die Ware in den meisten Fällen direkt brauchen, ist ein schneller Versand unabdingbar und für die Zufriedenheit der Kunden von Schraubenhimmel ein ausschlaggebender Faktor. Dank der Umstellung auf Pickware konnte der Familienbetrieb seine Prozesse maßgeblich optimieren. Das Lager ist mittlerweile so ausgelegt, dass alle Aufträge, die vorrätige Lagerware enthalten und bis 12 Uhr eingehen, noch am selben Tag verschickt werden und die Kunden im Regelfall am nächsten Tag erreichen.

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Als im Jahr 2016 die Umstellung des Shopsystems auf Shopware erfolgte, operierte Familie Pinter zunächst mit einer speziell für sie programmierten Schnittstelle zu Sage 50, die jedoch regelmäßig für Probleme und Abstürze sorgte. Seit Januar 2019 steuert Schraubenhimmel seine Prozesse mit Pickware.

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"Wir hatten uns zu unserem Warenwirtschaftssystem eine Schnittstelle bauen lassen, die wöchentlich zu katastrophalen Abstürzen führte. Die Abstürze waren so regelmäßig, dass wir Notfallpläne entworfen haben, um schnell reagieren zu können. Eigentlich waren wir nur auf der Suche nach einer alternativen Schnittstelle. Als wir dann auf der InternetWorld 2018 Pickware kennengelernt haben, waren wir schlagartig überzeugt."
Christian Pinter, Marketing Schraubenhimmel

Wie lief der Versandprozess vor Pickware ab?

Vor dem Umstieg auf Pickware wurden alle Bestellungen noch mit Stift und Papier im Lager bearbeitet. Nach dem Kommissionieren gab es eine manuelle Nachkontrolle der kommissionierten Artikel, da sich die einzelnen Artikel kaum sichtbar voneinander unterscheiden. So können beispielsweise Schrauben bei der selben Abmessung in mehreren Varianten vorliegen, die nur in einem kleinen Detail voneinander abweichen – Verwechslungen beim Picken waren daher nicht ausgeschlossen.

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Nach der Kontrolle gingen die Aufträge zurück ins Büro. Dort wurden Lieferschein, Rechnung und Versandetikett erstellt und dann wieder den gepickten Artikeln zugeordnet. Mit den immer weiter steigenden Auftragszahlen wurde der Aufwand jedoch immer größer. Zudem entstand mit jeder falsch gepickten Bestellung und jedem Systemabsturz ein finanzieller und zeitlicher Mehraufwand für Schraubenhimmel.

Schnelleres Picken und Packen mit Pickprofilen

Mit dem Umstieg auf Shopware WMS powered by Pickware wurde Schraubenhimmel nicht nur die fehleranfällige Schnittstelle los, sondern konnte auch die aufwändigen Lagerprozesse optimieren. Die monatlich knapp 1000 Bestellungen, die über den Onlineshop eingehen, werden nun in einem Bruchteil der Zeit bearbeitet und versandt.

Dabei hilft auch der Einsatz eines Pickprofils, das in Kombination mit der automatischen Bonitätsprüfung eines anderen Herstellers ermöglicht, dass alle Aufträge auf dem Scanner anzeigt werden sobald die Bestellungen eingehen. Vor Pickware mussten die Aufträge mit Bonitätsprüfung noch per Hand freigegeben werden. Die hierdurch eingesparte Zeit können die sechs Lagermitarbeiter nun verwenden, um täglich wesentlich mehr Bestellungen abarbeiten als zuvor.

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"Das Lager arbeitet nun deutlich schneller und die Lageristen erzählen, dass es für Sie entspannter geworden ist, weil die Lastspitzen weggefallen sind und sie nicht mehr auf das Büro warten müssen. Wir haben keine Falschlieferungen mehr und dementsprechend haben wir kaum noch Abweichungen bei den Lagerbeständen."
Christian Pinter, Marketing Schraubenhimmel

Da die Wurzeln von Schraubenhimmel im stationären Handel liegen, legt das Unternehmen auch im Onlinehandel großen Wert auf guten Service und persönliche Beratung. Um diesen Service aufrecht zu erhalten ist eine zuverlässige Warenwirtschaft, die Familie Pinter den Rücken freihält, unerlässlich. Mithilfe von Kosteneinsparungen und einem hohen Grad an Standardisierung schafft es Schraubenhimmel die Preise niedrig zu halten. Zusätzlich zu den vier WMS Lizenzen verfügt Schraubenhimmel über eine Shopware POS Lizenz. Diese wird für langjährige Stammkunden eingesetzt, die ihre kommissionierten Waren direkt im Lager abholen und auf Rechnung kaufen. Für die Zukunft sieht Schraubenhimmel auch hier Expansionspotential.

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Zur Freude von Schraubenhimmel war Pickware sofort einsatzbereit und konnte ohne spezifische Anpassungen in Betrieb genommen werden. In die Bereinigung der Artikeldaten investierte Schraubenhimmel zusätzlich knapp sechs Monate, die sich jedoch in den laufenden Betrieb eingliederten. Rückblickend war diese Zeit ein Invest der sich gelohnt hat, denn seit Kurzem verzeichnet Schraubenhimmel, auch dank der optimierten Lagerstrukturen, siebenstellige Umsätze und die Notfallpläne gehören der Vergangenheit an.

Zahlen und Fakten

  • Branche: Handwerkerbedarf
  • Firmensitz: Anzing
  • Anzahl Artikel: 35.000 Artikel
  • Shopware ERP powered by Pickware
  • Shopware WMS powered by Pickware: 4 Lizenzen
  • Shopware POS powered by Pickware: 1 Lizenz
  • Weitere Pickware Plugins: DHL Adapter, DPD Adapter, DHL Adapter Premium, DATEV, Angebote & Mahnwesen powered by Pickware

Alle bisherigen Pickware Kundenstories können Sie hier finden.


Im neuen Jahr das volle Potenzial aus Lager- und Versandprozessen holen!

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In der fünften Händler-Jahresumfrage von Shopware gaben rund 43,51% der Befragten an, sich mit dem Thema Konkurrenzdruck durch andere Shops zu beschäftigen. Gehören Sie auch dazu? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt für ein paar Denkanstöße für Verbesserungspotenziale rund um die Prozesse in Ihrem Lager, um sich so 2020 noch besser gegenüber der Konkurrenz zu behaupten. Hier einige Fragen die Ihnen dabei helfen.

1. Ist Ihre Lagerorganisation auf Produktivität ausgerichtet?

Neben dem grundlegenden Einsatz einer barcodebasierten Prozessführung, gibt es diverse Strategien und Tipps zur optimalen Lagergestaltung. Von der bestmöglichen Nutzung Ihrer Lagerfläche bis hin zur Verkürzung der Laufwege Ihrer Mitarbeiter, bieten sich Ihnen viele Möglichkeiten eine Effizienzsteigerung Ihrer Prozesse herbeizuführen.

Überdenken Sie zunächst die Form Ihrer Lagerorganisation. In der Regel stehen Ihnen die statische und die dynamische bzw. chaotische Lagerhaltung oder eine Kombination zur Auswahl. Die statische Lagerhaltung bietet Ihnen einen schnellen Überblick über die Lagerbestände, wodurch Fehlmengen sowie Überbestände leicht zu erkennen sind. Diese Art der Lagerhaltung eignet sich vor allem, wenn Ihr Unternehmen über ein übersichtliches Lager verfügt und geringe Schwankungen des Lagerbestands zu erwarten sind. Die dynamische oder chaotische Lagerhaltung eignet sich hingegen insbesondere für Unternehmen mit großer Artikelanzahl, häufigen Sortimentswechseln sowie knappem Lagerplatz, da sie hier mit Flexibilität und Effizienz überzeugt.

Auf unserem Blog finden Sie eine ausführliche Gegenüberstellung von statischer und dynamischer Lagerhaltung sowie weitere hilfreiche Tipps zur optimalen Lagergestaltung.

2. Können Sie durch Dropshipping Ihr Lager entlasten?

Sie verfügen über wenig Lagerfläche, möchten aber Ihr Produktsortiment erweitern? Mit dem Dropshipping Plugin können Sie Teile Ihres Versands oder den gesamten Versand unkompliziert an externe Dienstleister auslagern. Mithilfe des Plugins können Sie für jeden Artikel entscheiden, ob dieser per Dropshipping und mit welchem Dienstleister er versendet werden soll. Der entsprechende Dienstleister erhält dann automatisch einen Versandauftrag mit der Adresse des Kunden und den bestellten Artikeln.

Der Vorteil dieses Geschäftsmodells ist, dass Sie Ihr finanzielles Warenrisiko minimieren, da Sie die per Dropshipping gelieferten Waren nicht selbst einkaufen müssen. Zusätzlich müssen Sie keine eigenen Lagerkapazitäten aufwenden. So können Sie beispielsweise auch sperrige Artikel in Ihrem Shop anbieten, ohne dass Sie diese physisch lagern müssen. Investieren Sie jedoch einige Zeit in die Suche nach vertrauenswürdigen Lieferanten, denn sollte die Lieferung falsch, zu spät oder beschädigt bei Ihrem Kunden ankommen, sind Sie dem Kunden gegenüber dafür verantwortlich.

3. Nutzen Sie bereits die optimale Konfiguration für Ihre Versandkosten?

Die Ansprüche Ihrer Kunden an die Versandarten Ihres Shops sind oft vielseitig und reichen von Expressversand, internationaler Lieferung oder Selbstabholung bis hin zum klassischen Standardversand. Mithilfe der optimalen Versandkostenkonfiguration bietet sich Ihnen hier großes Einsparpotential.

Sollten sich Ihre Produkte beispielsweise wesentlich in Größe und Gewicht unterscheiden, lohnt es sich die unterschiedlichen Konditionen der Versanddienstleister zu vergleichen, um mithilfe der passenden Kombination unserer Versandadapter den Versand so einfach wie möglich und die Versandkosten so gering wie möglich zu halten. Damit Ihren Kunden im Shop immer automatisch die günstigste Versandart angeboten wird, können Sie im Shopware Backend verschiedene Versandkostenarten in Abhängigkeit unterschiedlicher Faktoren und individueller Regeln hinterlegen, die dafür sorgen, dass je nach Produktart automatisch die günstigste Versandart ausgewählt wird.

Eine detaillierte Anleitung zu diesem Thema finden Sie in unserem Pickware 1x1 zur optimalen Versandkostenkonfiguration.

4. Spart Ihnen eine Umstellung von Stichtagsinventur zur permanenten Inventur Aufwand?

Sie haben gerade die Stichtagsinventur erledigt und zweifeln, ob es sich dabei überhaupt um die richtige Inventurform für Ihren Shop handelt? Die Bestandsaufnahme der aktuellen Stichtagsinventur bietet Ihnen einen guten Ausgangspunkt, um jetzt zur permanenten Inventur zu wechseln.

Bei der permanenten Inventur nehmen Sie die Bestände nicht zu einem geplanten Stichtag auf, sondern können die Bestandsaufnahme flexibel über das Jahr hinweg durchführen. Das physische Zählen Ihrer Bestände können Sie so beispielsweise planen, wenn Ihre Mitarbeiter gerade über freie Kapazitäten verfügen oder die Bestände gering sind. Damit sparen Sie Zeit und können Ihre Ressourcen besser nutzen. Mit Shopware WMS powered by Pickware können beispielsweise einfach mehrere Mitarbeiter parallel neben Ihrem Alltagsgeschäft eine permanente Inventur durchführen und der Inventurstress zum Stichtag bleibt aus.

Mehr Informationen und eine Anleitung finden Sie in unserem Pickware 1x1 zur permanenten Inventur.



Sie möchten erfahren, wie andere Händler das Optimum aus Ihren Prozessen rausholen? Stellen Sie Ihre Fragen gern in unserer communitybasierten Facebook Gruppe "Pickware Händler & Agenturen".


Shopware Tipps & Tricks: Risikomanagement für Zahlungsarten

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Hatten Sie auch schon Kunden, welche erst nach mehrfacher Aufforderung oder überhaupt nicht gezahlt haben? Das kommt leider immer wieder vor und führt für Sie als Händler zu finanziellen Einbußen und erhöhtem Bearbeitungsaufwand. Daher zeigen wir Ihnen anhand von drei Praxisbeispielen, wie Sie mit einem gut durchdachten Risikomanagement und Shopware-eigenen Funktionen Zahlungsausfälle vermeiden und geben rechtliche Hinweise, die Sie dabei berücksichtigen sollten.

Jede Zahlungsart ist mit einem Zahlungsausfallsrisiko verbunden, wobei etwa der Kauf auf Rechnung sowie Lastschriftverfahren ein hohes Risiko für den Verkäufer bergen, während Kreditkarten- oder Paypal-Zahlungen als relativ sicher gelten. Doch jedem Kunden nur noch ausfallsichere Zahlungsarten anzubieten, ist meist keine Alternative. Viele B2B- oder Stammkunden erwarten bestimmte Zahlungsarten wie etwa den Kauf auf Rechnung und könnten andernfalls die Kundenbeziehung beenden. Die Lösung ist ein Filtersystem, welches anhand des Risikopotentials des Kunden nur ausgewählte Zahlungsarten beim Bestellvorgang anbietet. Gängig sind hierbei etwa das Sperren von Rechnungskäufen für Neukunden oder ab bestimmten Warenkorbwerten. Zudem sind auch Ländersperren für bestimmte Zahlungsarten aus rechtlichen Gründen oft nötig.

Beispiel 1: Zahlungsarten für Neukunden ab einem bestimmten Warenkorbwert sperren

Bestellungen von Neukunden bieten meist ein erhöhtes Risiko, da deren Zahlungsverhalten noch nicht bekannt ist. Da aber nicht für alle Neukunden die Zahlungsmöglichkeiten eingeschränkt werden sollen, sperren wir in diesem Beispiel nur die Zahlungsarten Rechnung und Lastschrift für alle Bestellungen mit einem Warenkorbwert ab 15 Euro. Hierzu öffnen wir im Shopware Backend das Risikomanagement unter Einstellungen > Risk-Management. Hier können Sie für jede Zahlungsart beliebig viele Regeln definieren, damit diese für bestimmte Kunden nicht im Shop verfügbar ist. In unserem Beispiel definieren wir die erste Regel für die Zahlungsart Rechnung und wählen Kunde IST NEU und als Wert 1 aus. Dies kombinieren wir mit dem zweiten Filter Bestellwert >= und dem Wert 15. Die selbe Regel legen wir analog auch für die Zahlungsart Lastschrift an und schon werden die beiden Zahlungsarten für alle Kunden, auf welche die Bedingungen zutreffen, nicht angeboten.

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Beispiel 2: Rechnungskauf nur für B2B-Kunden aus Deutschland

Im zweiten Beispiel möchten wir die Zahlungsart Rechnung nur für B2B-Kunden mit einer Rechnungsadresse in Deutschland anbieten. Hierzu legen wir für die Zahlungsart einen neuen Filter an, mit dem wir zunächst alle Privatkunden ausschließen. Dazu wählen wir Kundengruppe IST und den Wert EK aus und klicken auf Speichern. Der rechte Teil des Filters bleibt hierbei leer. Im zweiten Schritt sperren wir die Zahlungsart noch für alle B2B-Kunden, welche eine ausländische Rechnungsadresse haben. Hierzu legen wir einen zweiten Filter an und wählen Rechnung Land IST NICHT und als Wert DE aus. Nachdem die Regel gespeichert wurde, wird der Filter aktiv und die Zahlungsart Rechnung entsprechend nur noch für die gewünschte Kundengruppe angezeigt.

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Beispiel 3: Nur sichere Zahlungsarten für Kunden mit laufenden Mahnungsprozessen

Shopware unterstützt bereits von Haus aus das Pflegen von Mahnstatus für Bestellungen, falls sich ein Kunde im Zahlungsverzug befinden sollte, wobei drei Stufen sowie Inkasso als Zahlungsstatus zur Auswahl stehen. Mit dem Risikomanagement-Filtern ist es möglich, die Bestellungen eines Kunden auf mögliche Mahnungen zu untersuchen und ihm gegebenenfalls nur ausfallsichere Zahlungsarten für die neue Bestellung anzubieten. In diesem Beispiel möchten wir daher die Zahlungsart Rechnung für solche Kunden sperren und wählen dazu im Risikomanagement-Fenster die passende Zahlungsart aus. Anschließend legen wir vier neue Regeln an, da wir die Zahlungsart für jede der Mahnstufen ausschließen möchten. Hierzu wählen wir jeweils Mahnstufe 1-3 IST WAHR beziehungsweise Inkasso IST WAHR aus und speichern die neuen Regeln nacheinander. Anschließend überprüft Shopware bei jedem Kaufvorgang im Shop die Bestellhistorie des Kunden auf laufende Mahnungsprozesse und sperrt gegebenenfalls den Rechnungskauf.

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Was Sie rechtlich beachten müssen

Grundsätzlich sind Sie nicht dazu verpflichtet, bestimmte Zahlungsarten wie etwa Vorkassezahlungen anzubieten. Gemäß dem Prinzip der Vertragsfreiheit für privatrechtliche Verträge können Sie den Kaufvertrag nach Ihrem Belieben gestalten, worunter auch die Vorgabe der angebotenen Zahlungsarten fällt. Allerdings erfolgt eine Einschränkung durch das Verbraucherecht §312a Abs. 4 BGB, wonach die angebotenen Zahlungsmittel für den Verbraucher kostenlos (also nicht entgelt- oder gebührenpflichtig) sowie gängig und zumutbar sein müssen. Dabei wurden in diversen Rechtssprechungen der letzten Jahre folgende Zahlungsmittel für deutsche Verbraucher als "gängig und zumutbar" festgelegt:

  • Kauf auf Rechnung
  • Zahlung per Vorkasse
  • SEPA-Lastschrift
  • PayPal
  • Gängige Kreditkartenformate (Mastercard, Visa)

Fazit

Mit ein paar wenigen Klicks im Shopware Backend lässt sich das Zahlungsausfallsrisiko deutlich minimieren. Sollten Sie dennoch häufiger Zahlungsausfälle verzeichnen, können Sie mit unserem Mahnwesen Plugin automatisiert nach konfigurierbaren Intervallen Mahnungsdokumente erstellen und verschicken sowie unbezahlte Vorkassebestellungen stornieren. Wenn Sie das Zahlungsausfallsrisiko stattdessen lieber komplett abgegeben möchten, haben Sie darüber hinaus natürlich die Möglichkeit mit einem Factoring Dienstleister für Zahlungen auf Rechnung zusammenzuarbeiten.


KassenSichV – Alles auf einen Blick

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Durch manipulierte Kassensysteme gehen dem Fiskus jährlich Milliardenbeträge aus dem Einzelhandel verloren. Als Konsequenz reagierte dieser mit der Kassensicherungsverordnung (KassenSichV), damit zukünftig alle Transaktionen eines Kassensystems verpflichtend erfasst und die Daten manipulationssicher aufbewahrt werden. Die Umsetzung sollte ursprünglich bereits zum 01.01.2020 erfolgen. Da bislang keine zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtungen (TSE) vorliegen, können Händler die Verordnung zum Stichtag nicht vollständig umsetzen, weshalb für einzelne Punkte der Verordnung eine Übergangsfrist bis zum 30.09.2020 beschlossen wurde. Um bei all den Neuerungen und Verschiebungen nicht den Überblick zu verlieren, bietet Ihnen dieser Blogbeitrag eine Anlaufstelle mit fortlaufend aktualisierten Infos, Fristen und Tipps zur Umstellung unseres Kassensystems Shopware POS powered by Pickware.

Das 1x1 der KassenSichV

Die KassenSichV baut auf den Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie dem Datenzugriff (GoBD) auf. Da die GoBD jedoch nur eine Verwaltungsvorschrift ist, besteht keine Rechtssicherheit und damit kein klarer Standard. Diese Lücke soll durch die KassenSichV geschlossen werden, da diese genau vorschreibt, wie Umsatzdaten manipulationssicher gespeichert und dem Finanzamt übermittelt werden. Für Händler sind hierbei insbesondere drei Aspekte der KassenSichV relevant:

Technische Sicherheitseinrichtung (TSE)

Ein wesentlicher Bestandteil der KassenSichV ist die sogenannte Technische Sicherheitseinrichtung (TSE), mit welcher alle Registrierkassen in Deutschland zukünftig ausgestattet sein müssen. Diese versieht jede Transaktion der Kasse mit einer Signatur, welche ähnlich dem Blockchain-Prinzip immer auf der Signatur der vorherigen Transaktion basiert. Alle Signaturen werden gemeinsam in einem verschlüsselten Journal auf einem Speichermedium gesichert, wobei sowohl lokale Speicher (etwa USB-Sticks oder spezielle Bondrucker) als auch cloudbasierte Lösungen verwendet werden können. Zudem muss die TSE über eine einheitliche digitale Schnittstelle verfügen, über welche die Daten des Journals im standardisierten Format (gemäß DSFinV-K) an das Finanzamt übermittelt werden können.

Um sicherzustellen, dass die eingesetzte TSE alle Anforderungen erfüllt, muss diese vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert werden. Bisher fehlen jedoch noch einige Vorgaben zur genauen Gestaltung der TSE, weshalb der Gesetzgeber den verpflichtenden Einsatz zunächst auf den 30.09.2020 verschoben hat, um den Kassenherstellern ausreichend Vorlaufzeit für die Implementierung der TSE-Lösungen zu geben. Für GoBD-konforme Kassen, die zwischen dem 25.11.2010 und vor dem 01.01.2020 angeschafft wurden, aber bauartbedingt nicht auf eine TSE umrüstbar sind, gilt zudem eine gesonderte Übergangsfrist bis zum 31.12.2022.

Kassenmeldepflicht

Sobald die eingesetzten Registrierkassen über eine TSE verfügen, müssen Händler diese beim zuständigen Finanzamt anmelden. Für die Meldung der Kassen wird es einen amtlichen Vordruck geben und planmäßig soll die Meldung über ein elektronisches Formular erfolgen, welches aktuell noch nicht verfügbar ist. Folgende Informationen werden gemäß der Kassenmeldepflicht dem Finanzamt zu nennen sein:

  • Name und Steuernummer des Kassenbetreibers/Steuerpflichtigen
  • Art des verwendeten elektronischen Aufzeichnungssystems & der zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung
  • Anzahl, Seriennummern und Orte der eingesetzten elektronischen Aufzeichnungssysteme
  • Datum der Anschaffung oder Außerbetriebnahme der Kasse

Da z.B. die Art der eingesetzten TSE sowie deren Seriennummer zur Meldung der Kasse notwendig sind, diese Informationen aber erst mit der Implementierung der TSE vorliegen, wird auch die Meldepflicht zunächst ausgesetzt.

Belegausgabepflicht

Ab dem 01.01.2020 müssen Händler ihren Kunden bei jedem Verkauf einen Kassenbeleg ausstellen. Dieser muss entweder ausgedruckt oder in elektronischer Form übermittelt werden, wobei der Kunde aber nicht verpflichtet ist, den Beleg auch tatsächlich anzunehmen.

Zusätzlich zu den bisherigen Angaben muss der Beleg auch die Seriennummer der Kasse oder TSE, die Signatur der Transaktion sowie einen Prüfcode enthalten, was jedoch frühestens ab dem 30.09.2020 verpflichtend wird.

Wichtige Fristen zur KassenSichV

Die folgende Übersicht enthält alle Fristen, die Sie als Händler im Blick behalten sollten:

  • 01. Januar 2020: Belegausgabepflicht tritt in Kraft.
  • bis 30. September 2020: Zeitraum für den die Nichbeanstandungsregelung gilt.
  • 30. September 2020: Kasse muss mit TSE ausgerüstet sein & Kassenmeldepflicht tritt in Kraft.
  • 31. Dezember 2022: Gesonderte Übergangsfrist für Kassen ohne Umrüstungsmöglichkeit endet.

Was Sie als Pickware-Kunde beachten müssen

Wenn Sie unser iPad-Kassensystem Shopware POS einsetzen, brauchen Sie sich um die rechtzeitige Implementierung der TSE keine Sorgen zu machen. Wir haben die verschiedenen Anbieter einer Cloud-Lösung evaluiert und arbeiten an der Integration einer Lösung, die sich bereits beim BSI in Zertifizierung befindet. Wann genau die Zertifizierung abgeschlossen sein wird, ist noch nicht genau abzusehen, weshalb wir keinen konkreten Zeitpunkt nennen können, zudem wir die TSE per Softwareupdate bereitstellen werden. In jedem Fall wird es aber rechtzeitig vor dem 30. September 2020 eine konforme Lösung geben.

Bis zur Implementierung der TSE empfehlen wir Ihnen schon einmal folgende Punkte zu prüfen, um eine reibungslose Umstellung zu gewährleisten:

  • Achten Sie darauf, dass Ihr eingesetztes iPad mindestens iOS 12 unterstützt. Dafür sollten Sie mindestens ein iPad der 5. Generation, ein iPad mini 2, iPad Air oder iPad Pro einsetzen.
  • Um rechtzeitig über neue Informationen in Kenntnis gesetzt zu werden, empfehlen wir Ihnen sich für unseren Newsletter anzumelden oder unserer Facebook-Gruppe beizutreten.

Wir werden alle Fristen, offizielle Informationen seitens des Gesetzgebers und Tipps zur Umsetzung in den nächsten Monaten fortlaufend in diesem Blogbeitrag aktualisieren, um Sie auf dem Laufenden zu halten.

Bei weiteren Fragen können Sie uns selbstverständlich auch jederzeit per E-Mail oder Telefon kontaktieren.


Jahresrückblick 2019 & Ausblick 2020

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen, alle Weihnachtsfeiern sind gefeiert und die guten Vorsätze für das neue Jahr werden ins Auge gefasst. Wir nutzen dies als Anlass, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken und unsere Pläne für das kommende Jahr zu festigen.

Major-Release von Shopware ERP 6.0

Mit dem Major-Release von Shopware ERP 6.0 konnten wir einige neue, praktische Features umsetzen. Neben optimiertem Retourenhandling direkt aus dem Backend heraus beinhaltet das Update die Möglichkeit, Artikel jetzt auch in Fremdwährungen zu bestellen. Zudem können nun Verpackungseinheiten für Artikel festgelegt werden, welche im anschließenden Bestellprozess berücksichtigt werden. Unser Etikettenkonfigurator zum Erstellen von Artikel- und Lagerplatzetiketten ist mit dem Update ebenfalls im Shopware ERP verfügbar.

Startschuss für Shopware 6 Plugins mit DHL Versand

Der Shopware 5 DHL Adapter ist eines unserer meistgenutzten Plugins und für viele Onlinehändler nicht aus dem täglichen Versandprozess wegzudenken. Der Release des neuen Shopware 6 Plugins DHL Versand als erstes Plugin für die Shopware 6 Welt lag daher nah. Mithilfe von DHL Versand können Sie auch in Shopware 6 Versandlabels schnell und einfach erstellen.

Team Pickware stellt noch mehr Raketen ein

Getreu unserem Recruiting-Motto "Wir stellen Raketen ein!" hat sich unser Team über das Jahr hinweg um zwölf Mitarbeiter in den Bereichen Sales, Development, Marketing, Design und HR verstärkt. Dank dieser geballten Teampower konnten wir uns um viele neue Themengebiete kümmern und jeden Tag daran arbeiten, die Pickware Produkte für Sie noch besser zu machen.

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Anzahl der Partneragenturen wächst auf 115

Mit unseren Partnerschulungen im Februar, Juli und Oktober haben wir 24 neue Partneragenturen hinzugewonnen und freuen uns über die gute Partnerschaft zu nunmehr 115 Partneragenturen. Sie sind auf der Suche nach einer Agentur, die für Sie die Komplettlösung aus Shopware und Pickware umsetzen kann, oder Sie bei der Inbetriebnahme von Pickware unterstützt? Dann schauen Sie sich hier nach einer Partneragentur in Ihrer Umgebung um.

Das Pickware Office erstrahlt in neuem Glanz

Dank den talentierten Innenarchitekten von why the friday durften wir uns im Sommer über eine komplette Neugestaltung unseres Pickware Office freuen. Dank dem frischen, neuen Design konnten wir nicht nur unser Partner Meet & Greet im September, sondern auch erstmalig unsere Partnertrainings in unserem Darmstädter Office ausrichten.

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Start der Pickware Tutorials auf YouTube

Mit dem Start der Pickware Tutorials auf unserem YouTube Kanal bieten wir seit einigen Monaten Schritt-für-Schritt Anleitungen, um Ihnen den Umgang mit unseren Produkten noch verständlicher zu machen. Aktuell finden Sie auf unserem YouTube Kanal zwei Playlists zu den Themen Einkauf und Bestellwesen und Stornos und Retouren. Sie interessieren sich für ein ganz bestimmtes Thema und wünschen sich dazu ein Tutorial? Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Tolle Kundenstories mit Pickware

Von Großkunden über Einzelhändler und Berufsschulen lieferten unsere Kundenstories eine abwechslungsreiche Mischung an Einsatzgebieten von Pickware und eine Vielzahl von interessanten Geschäftsmodellen. Zum Nachlesen gibt es unsere diesjährigen Kundenstories hier:

Berufsschule Wechloy, Gearflix, Coffee Circle, Romneys, Vinoscout, oyoyo, Cosyville, Vida Home, Meine Schulkiste, Eisenschmidt.

Wir freuen uns auf viele weitere Kundenstories mit Ihnen. Wenn Sie bereits Pickwarenutzer sind und selbst den Wunsch haben, in einer unserer Kundenstories zu erscheinen, kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail.

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Pickware Facebook Gruppe für Händler & Agenturen

Mit der offiziellen Gruppe für Pickware Nutzer, Neulinge und Experten haben wir eine communitybasierte Anlaufstelle für alle Fragen und Diskussionen rund um den Einsatz von Pickware geschaffen. Wir freuen uns, wenn auch Sie der Gruppe beitreten möchten und sich dort rege über unsere Produkte und spannende Anwendungsbeispiele austauschen. Zur Facebook Gruppe gelangen Sie hier.

Wie es mit Google Cloud Print weitergeht

Wie von Google offiziell verkündigt, wird der Druckservice Google Cloud Print zum 01.01.2021 eingestellt. Wir arbeiten bereits seit einiger Zeit an einer alternativen Lösung, um das Drucken über unsere Apps noch schneller und komfortabler zu machen. Die neue Druckerlösung wollen wir im Laufe des ersten Halbjahres 2020 zur Verfügung stellen. Über den genauen Zeitpunkt und Ablauf der Umstellung werden wir Sie rechtzeitig informieren.

Testphase der neuen POS App

Der Start der Beta-Phase für die neue POS-App ist aktuell für Ende Q1 geplant. Das finale Release der neuen POS-App orientiert sich am erhaltenen Kundenfeedback in der Beta-Phase und den gesetzlich notwendigen Anpassungen im Zuge der KassenSichV. Die Veröffentlichung ist jedoch noch für das erste Halbjahr 2020 geplant. Wir halten Sie auf unserer Seite und unserem Blog über Updates hierzu auf dem Laufenden.

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Treffen Sie uns im nächsten Jahr auf folgenden Messen

Über den persönlichen Kontakt und die Möglichkeit, unsere Produkte live vorzuführen freuen wir uns sehr, daher finden Sie hier eine Liste der Messen, auf denen wir 2020 vertreten sind. Da unsere Stände häufig gut besucht sind, empfehlen wir Ihnen bereits im Voraus einen Termin zu vereinbaren, sollten Sie Interesse an einer Demo haben.

Wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch und freuen uns auf ein erfolgreiches neues Jahr mit vielen neuen Projekten!


Kundenstory des Monats: Eisenschmidt

Wenn wir von Pickware Kunden der ersten Stunde sprechen, meinen wir in den meisten Fällen jene Kunden, die uns seit dem offiziellen Launch von Pickware begleiten. In dieser Kundenstory freuen wir uns, einen Kunden vorzustellen, der bereits mit uns zusammengearbeitet hat, als wir noch als Software Agentur Viison auf dem Markt waren und der die Entwicklung unserer Produkte maßgeblich mitgestaltet hat.

Unser Kunde Eisenschmidt ist Pilot Shop, Luftfahrtverlag und Ansprechpartner für die Allgemeine Luftfahrt. Mit 140 Jahren ist Eisenschmidt, mit Sitz im hessischen Egelsbach am größten Flugplatz für die Allgemeine Luftfahrt, der älteste Luftkartenverlag der Welt. Den Start für unsere Zusammenarbeit mit Eisenschmidt machte im Oktober 2013 der Auftrag für die Umsetzung eines Shopware Shops, initiiert durch den Erwerb und die Modernisierung von Eisenschmidt durch die Deutsche Flugsicherung (DFS).

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Zusammenlegung von Deutscher Flugsicherung und Eisenschmidt

Eisenschmidt hatte bereits einen Onlineshop sowie ein stationäres Ladengeschäft am Flugplatz Egelsbach, welches auch als Versandlager genutzt wurde. Die DFS hatte ihren eigenen Onlineshop, der über einen externen Dienstleister betreut wurde. Beide Geschäfte wurden zusammengelegt und in einem neuen Onlineshop alle Geschäftsvorfälle zentral abgewickelt. Lagerverwaltung, Kommissionierung und Versand sollten durch den Einsatz von Pickware rationalisiert und modernisiert werden.

Da Eisenschmidt mit dem damals bestehenden DHL Adapter und der Versand App die Versandprozesse optimieren konnte, sich aber Erweiterungen für die Lagerhaltung wünschte, entwickelten wir die erste Version der Lager App. Um die Vision eines ganzheitlichen Warenwirtschaftssysems für Shopware zu verwirklichen, entwickelten wir innerhalb des gleichen Projekts ein Kassensystem, das heute als Shopware POS powered by Pickware bekannt ist.

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Bei der Zusammenführung zwei eigenständiger Shops mussten die Produkte, Kundenstammdaten und das Artikelsortiment aus beiden Shops konsolidiert sowie die Finanzbuchhaltung angeschlossen werden. Betriebsfähig war die Kombination aus Shopware Shop und Pickware ab dem 01. Januar 2014. Im Rahmen dieser engen und langjährigen Zusammenarbeit entstanden viele Anpassungen, die speziell für Eisenschmidt programmiert wurden.

Individuelle Anpassungen zur Prozessoptimierung

Einige Plugins sind speziell für Eisenschmidt entwickelt worden. Darunter fallen die Onlineabonnements, denn das Feature der Aboverwaltung wurde individuell für Eisenschmidt programmiert, ebenso wie der Versand einiger Fremdabonnements direkt durch eine Druckerei und artikelübergreifende Rabattstaffeln, die für verschiedene Kundengruppen hinterlegt sind.

Durch die speziell für Eisenschmidt entwickelten Features wurde die Steuerung der vielen unterschiedlichen Arbeitsprozesse innerhalb des Betriebs vereinfacht. Dabei sind Teile der damals in Zusammenarbeit mit Eisenschmidt entwickelten Anpassungen in unsere heutigen Plugins Mahnwesen, DATEV Export, Bankabgleich und Angebote geflossen.

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Mehr Flexibilität dank diverser Distributionskanäle

Von den insgesamt siebzehn Mitarbeitern sind zwei für Lager und Versand zuständig – unterstützt werden sie in Hochzeiten von Aushilfen und dem Rest des Teams. Zu Beginn der Flugsaison im Frühjahr erreichen Eisenschmidt bis zu 300 Bestellungen pro Tag. Da packen alle mit an, damit die Kunden zu Beginn der Flugsaison pünktlich ihre Luftfahrtkarten bekommen. Der individuell eingerichtete Fremdversand von Druckmaterialien über externe Druckereien ebenso wie der Verkauf von Onlineartikeln über die "Sofortdownload" Funktion, helfen dabei die Lagerprozesse effizienter zu gestalten.

Die Verwaltung von Onlineabonnements mit begrenzter Laufzeit und automatischer Verlängerung sowie der teilweise mögliche Zugriff von mehreren Kundennummern auf die gleichen Onlineabonnements fallen ebenfalls unter die speziell für Eisenschmidt programmierten Features.

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Neben dem Standardlager, sollen die von Eisenschmidt selbst distribuierten Produkte in Zukunft auch in einem geplanten Messelager untergebracht werden. Mit dieser Unterscheidung sollen die Prozesse rund um die verschiedenen Verkaufskanäle optimiert werden, da Eisenschmidt nicht nur einen Onlineshop und ein Ladengeschäft unterhält, sondern auch zeitweise Messeverkauf betreibt.

Die Betreuung von Eisenschmidt liegt seit 2017 bei unserer Partneragentur webweit. Wir bedanken uns bei Eisenschmidt für die langjährige, gute Zusammenarbeit und die Meilensteine auf dem Weg zu unseren heutigen Pickware Produkten.

Zahlen und Fakten

Alle bisherigen Pickware Kundenstories können Sie hier finden.


Last-Minute Weihnachtsgeschäft – Versandfristen für Heiligabend

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Eine stressfreie Vorweihnachtszeit – eine Traumvorstellung, die für Händler und Kunden im Weihnachtsgeschäft selten zur Realität wird. Wie Sie sich und den Last-Minute Shoppern das Leben etwas erleichtern und weshalb Sie dafür auf eine Kombination verschiedener Versanddienstleister setzen sollten, erklären wir Ihnen in diesem Blogbeitrag.

So kommen Sie und Ihre Kunden stressfrei durchs Weihnachtsgeschäft

Unabhängig davon wie früh Sie Ihre Weihnachtsangebote online stellen, werden manche Käufer trotzdem bis zum letzten Moment warten, um Ihre Geschenke zu bestellen. Die Gefahr, dass die Geschenke dann nicht mehr pünktlich zur Bescherung ankommen, nehmen viele Kunden dabei in Kauf. Entspannen Sie die Situation für sich und Ihre Kunden, indem Sie bereits im Voraus klare Versandfristen für das Weihnachtsgeschäft kommunizieren. Damit erhöhen Sie die Chance auf eine stressfreie Weihnachtszeit und einen maximalen Weihnachtsumsatz.

Bei der Auswahl der Versandoption spielen für Ihre Kunden neben dem Zeitfaktor auch die anfallenden Kosten und die Möglichkeit einer unkomplizierten Retourenabwicklung eine Rolle. Da sich die einzelnen Versanddienstleister in diesen Punkten unterscheiden und im Last-Minute Weihnachtsgeschäft jeder Tag zählt, bietet sich die Nutzung verschiedener Pickware Versandplugins an.

In unserem Pickware 1x1 finden Sie dazu zusätzlich verschiedene Möglichkeiten zur optimalen Versandkostenkonfiguration im Shopware Backend, die Ihnen helfen bei der Nutzung verschiedener Versandplugins Kosten einzusparen.

Versandfristen für Weihnachten

Damit es die Geschenke pünktlich zur Bescherung unter den Weihnachtsbaum schaffen, haben wir für Sie eine praktische Übersicht der einzelnen Fristen der Versanddienstleister angelegt, die Sie mit Ihren Kunden teilen können.

Folgende Fristen gelten bei den Versanddienstleistern und somit für die Last-Minute Weihnachtsgeschenke Ihrer Kunden:

DHL

National:

  • Abgabe bis Freitag, 20.12. bis 18 Uhr in Partner-Filialen, DHL Paketshops oder Packstationen
  • Abgabe bis Samstag, 21.12. bis 10 Uhr in ausgewählten Postbank-Filialen
  • Abgabe bis Montag, 23.12. per DHL ExpressEasy

Europa:

  • Abgabe zwischen Freitag, 13.12. und Dienstag, 17.12. je nach Zielland

Hier finden Sie weitere Informationen zu den DHL-Versandfristen für Weihnachten.

UPS

National:

  • Abgabe bis Freitag, 20.12. in UPS Access Points
  • Abgabe bis Montag, 23.12. bis 12 Uhr per UPS Express in UPS Access Points

Europa:

  • Abgabe bis Donnerstag, 19.12. per UPS Express Worldwide in UPS Access Points

Hier finden Sie weitere Informationen zu den UPS-Versandfristen für Weihnachten.

DPD

National:

  • Abgabe bis Freitag, 20.12. bis 12 Uhr
  • Abgabe bis Montag, 23.12. bis 12 Uhr bei Express Paketen

Europa:

  • Abgabe bis Mittwoch, 18.12.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den DPD-Versandfristen für Weihnachten.

GLS

National:

  • Abgabe bis Freitag, 20.12. bis 12 Uhr

Europa:

  • Abgabe bis Donnerstag, 19.12. für den Versand ins benachbarte europäische Ausland
  • Abgabe bis Mittwoch, 18.12. für den Versand in übrige europäische Länder

Hier finden Sie weitere Informationen zu den GLS-Versandfristen für Weihnachten.

Deutsche Post

National:

  • Abgabe bis Freitag, 20.12.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Deutschen Post-Versandfristen für Weihnachten.

Österreichische Post

National (Österreich):

  • Abgabe bis Samstag, 21.12.

Europa:

  • Abgabe bis Donnerstag, 19.12. für den Versand ins benachbarte europäische Ausland
  • Abgabe bis Mittwoch, 18.12. für den Versand in übrige europäische Länder

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Österreichischen Post-Versandfristen für Weihnachten.

Schweizer Post

National (Schweiz):

  • Abgabe bis Montag, 23.12. (mit Swiss-Express «Mond»)

Europa:

  • Abgabe bis Dienstag, 17.12. (Briefe mit URGENT)
  • Abgabe bis Montag, 16.12. (Pakete mit URGENT)

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Schweizer Post-Versandfristen für Weihnachten.

Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Vorweihnachtsgeschäft und hoffen, dass Sie mit unseren Tipps eine stressfreie Adventszeit genießen können.


Shopware Tipps & Tricks: Artikelfilter & Mehrfachänderungen nutzen

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Sie möchten in Ihrem Shopware Shop mehrere Artikel gleichzeitig veröffentlichen oder anhand von Kriterien Artikeldetails oder Preise ändern? Damit Sie dies nicht für jeden Artikel einzeln machen müssen, bringt Shopware schon von Haus aus geeignete Funktionen mit, welche jedoch etwas versteckt und nicht ganz einfach zu bedienen sind. Daher zeigen wir Ihnen anhand von drei Praxisbeispielen, wie Sie mit Filtern und Mehrfachänderungen mehrere Artikel gleichzeitig bearbeiten können und damit viel Zeit sparen.

Beispiel 1: Alle Artikel einer Kategorie aktivieren

Als erstes Beispiel haben wir eine inaktive Artikelkategorie "Weihnachten" angelegt, welcher alle unsere Weihnachtsartikel zugeordnet sind. Da die Artikel aber erst pünktlich zur Weihnachtszeit im Shop verfügbar sein sollen, müssen am Stichtag alle gleichzeitig aktiviert werden. Hierzu gehen Sie zu Artikel > Übersicht und klappen unten die Filterfunktion aus. Anschließend legen Sie einen neuen Filter an und geben ihm einen Namen. Wechseln Sie nun in den Tab Einfach und legen Sie eine neue Regel an, wobei als Column CATEGORY.NAME ausgewählt wird, was unserer Artikelkategorie "Weihnachten" entspricht. Mit einem Klick auf Aktualisieren und anschließend Speichern wird der Filter angelegt. Wenn Sie diesen nun in der Liste anklicken, werden nur noch die Weihnachtsartikel aufgelistet.

filter_weihnachten

Wechseln Sie anschließend zur Funktion Mehrfachänderung und klicken Sie auf den Button, um eine Änderung durchzuführen. Über Hinzufügen können Sie nun das zu ändernde Feld, den entsprechenden Zuweisungsoperator sowie den neuen Wert eintragen. Für unser Beispiel wählen wir als Feld Article.active aus, als Zuweisungsoperator set und kreuzen die Checkbox an. Mit einem Klick auf auf Änderungen übernehmen und dem Bestätigen der Warnmeldung werden alle ausgewählten Artikel im Shop aktiviert. Auf dem selben Weg können die Artikel zum Ende der Weihnachtszeit auch wieder deaktiviert werden.

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Beispiel 2: Preissenkungen für alle Artikel im Abverkauf

Im nächsten Beispiel möchten wir für alle Artikel, welche sich im Abverkauf befinden und anschließend aus dem Programm genommen werden, eine Preissenkung durchführen. Dazu müssen die Artikel bereits in den Artikeldetails für den Abverkauf markiert worden sein, oder können alternativ ebenfalls über eine Mehrfachänderung bearbeitet werden. Für die Preissenkung wählen Sie zunächst wieder in der Artikelübersicht die Filterfunktion aus und erstellen einen neuen Filter. Als Column wählen Sie ARTICLE.LASTSTOCK und als Operator ISTRUE aus. Nach dem Speichern und Aktivieren des Filters werden nur noch die entsprechenden Artikel angezeigt. Anschließend wechseln Sie wieder zur Mehrfachänderung und wählen als Feld Price.price aus. Da wir in diesem Beispiel nun alle Artikelpreise um 20% senken wollen, wählen Sie als Operator multiply aus und geben als Wert 0,8 ein, damit alle Preise der ausgewählten Artikel mit diesem Wert multipliziert werden. Sobald die Änderungen übernommen wurden, werden die reduzierten Preise angezeigt. Wenn hierbei mal etwas schief geht, können Sie die letzten Änderungen über den Button Rückgängig machen wiederherstellen.

preisaenderung

Beispiel 3: Allen Artikeln eines Herstellers einen Drop-Shipping-Dienstleister zuordnen

Unser letztes Beispiel ist für Händler interessant, welche ihren Warenversand mit unserem Drop-Shipping-Plugin an externe Dienstleister auslagern. Hierbei versenden die Dienstleister oftmals nur Artikel von bestimmten Herstellern, weshalb diesen Artikeln jeweils einheitlich die E-Mail-Adresse des Dienstleisters zugeordnet werden muss, damit der Versandauftrag bei einem Bestelleingang verschickt werden kann. Hierzu legen Sie einen neuen Filter an und wählen als Column SUPPLIER.NAME, als Operator = und als Value den Namen des Herstellers aus. Nachdem der Filter aktiv ist, sollten alle Artikel des Herstellers aufgelistet sein. Anschließend erstellen Sie eine Mehrfachänderung, wählen als Feld Attribute.viisonDropShipperMail und weisen diesem über set die passende E-Mail-Adresse des Dienstleisters zu. Sobald nun eine Bestellung mit einem der Artikel eingegangen ist, wird dem Drop-Shipping-Dienstleister automatisch eine E-Mail mit dem Versandauftrag zugesendet. Weitere Informationen zur Verwendung unseres Plugins finden Sie hier.

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Fazit

Die Filter- und Mehrfachänderungsfunktionen sind ein oft verkanntes Feature, mit welchem Sie viele Arbeitsschritte in Shopware einsparen können. Sollten Sie dennoch Änderungen vornehmen müssen, die über eine Mehrfachänderung nicht mehr abbildbar sind, empfehlen wir Ihnen den Weg über einen CSV-Export und anschließenden Import. Und wenn Sie schon immer wissen wollten, wozu andere Pickware Kunden Mehrfachänderungen nutzen oder wie Sie ihre Prozesse optimieren, dann werfen Sie doch einmal einen Blick in unsere Facebook Gruppe.


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