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Conversion-Booster: Verschiedene Kundentypen richtig ansprechen!

Mit ansprechendem Produktsortiment und gut gestaltetem Shop zu maximaler Conversion – diese Rechnung geht für Händler auf dem heutigen Markt häufig nicht mehr auf. Eine tief verankerte Kundenbindung und eine hohe Conversion, erreichen Händler erst, indem sie den Kunden in den Fokus rücken und auf die Bedürfnisse der verschiedenen Kundentypen eingehen.

Implementieren Sie als Händler kundenorientierte Shopping-Hilfen rund um Kaufentscheidung, Nutzerfreundlichkeit oder Logistik, bietet sich Ihnen die Möglichkeit Ihre Kunden optimal abzuholen. Insbesondere als Omnichannel-Händler bietet Ihnen die passende Ansprache Ihrer Kunden enormes Potential, denn die nahtlose Verknüpfung der Verkaufskanäle trägt dazu bei, Ihren Kunden den maximalen Shopping-Komfort zu bieten.

Fünf Kundentypen mit Relevanz für Händler

Wir zeigen Ihnen fünf relevante Kundentypen und erklären Ihnen, wie Sie diese am besten mit Ihrem Shop erreichen, um für maximale Conversion und viele Wiederverkäufe zu sorgen. Bei diesen fünf Typen handelt es sich selbstverständlich nicht um alle existenten Kundengruppen. In Abhängigkeit von Branche und Größe des Unternehmens existieren sowohl Mischformen als auch situative Unterschiede. Ihre bestehenden Käufer nach Kaufverhalten und -häufigkeit zu clustern, hilft Ihnen dabei die bestmögliche Kundenansprache für Ihren Shop zu generieren.

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  • Kanalübergreifende Käufer
    Kanalübergreifende Kunden schätzen ein reibungsloses Einkaufserlebnis, das Ladengeschäft und Onlineshop miteinander verknüpft, da sie auf diese Weise die Vorteile beider Verkaufskanäle optimal für sich nutzen können. Zahlreiche Kunden bevorzugen den Einkauf im Internet, da sie nicht gern in Ladengeschäften stöbern oder die digitale Produktauswahl für übersichtlicher halten. Kanalübergreifende Kunden zeichnet aus, dass sie trotz ihrer Affinität zum Onlineshopping ihre Ware gern unverzüglich und ohne zusätzliche Versandkosten erhalten und dafür gewillt sind, den Weg in ein Ladengeschäft auf sich zu nehmen. Für sie empfiehlt sich das Anbieten einer flexiblen Abholoption wie Click & Collect. Damit bieten Sie Ihren Kunden, die ihren Einkauf lieber online erledigen, aber die Ware im Ladengeschäft abholen möchten, die Möglichkeit neben Wartezeit und unnötigen Transportwegen Versandkosten und -material einzusparen.

  • Unentschlossene Käufer
    Nicht für jeden ist Schenken eine Freude. Viele Käufer stellt die Suche nach dem perfekten Geschenk vor eine stressige Herausforderung. Insbesondere zu Hochzeiten wie Valentinstag, Ostern oder Weihnachten bietet es sich daher an, in Ihrem Shop Geschenkgutscheine einzubinden und unentschlossenen Käufern das Schenken zu erleichtern. Ob Sie diese ausschließlich zu besonderen Anlässen bewerben, oder eine dauerhafte Option in Ihrem Shop anbieten, ist dabei Ihnen überlassen. Das passende Pickware Plugin Geschenkgutscheine hilft Ihnen bei der Umsetzung. Auch mit einer permanenten Kategorie, in der Sie bereits zusammengestellte Geschenkesets anbieten, können Sie Ihren Kunden beim Einkauf behilflich sein. Nehmen Sie uninspirierten Käufern die Entscheidung ab, schließlich wissen Sie genau, welche Produkte Sie Ihren Kunden zum gemeinsamen Kauf empfehlen würden. Das Pickware Plugin Stücklisten / Sets ermöglicht Ihnen dabei die Zusammenstellung und den Verkauf von beliebig zusammengesetzten Artikeln.

  • Wiederkehrende Käufer
    Kunden die regelmäßig beim gleichen Händler einkaufen, tun dies aus bestimmten Gründen. Dies kann unter anderem an ausgezeichneter Beratung, optimaler Erreichbarkeit des Geschäfts oder guten Angeboten liegen. Egal was es ist, das Ihre Kunden zurückkehren lässt, eine persönliche Ansprache kann dazu führen, die Kundenbindung zu stärken und weiter auszubauen. Dies ist im Onlineshop selbstverständlich, sollte aber auch kanalübergreifend in der Filiale stattfinden. Ein gängiges Mittel zur persönlichen Ansprache Ihrer Käufer in der Filiale sind unter anderem Kundenkarten. Über Shopware POS powered by Pickware hinterlegen Sie für die Kundenkarten Kundendaten und kundengruppenspezifische Preise oder greifen in Echtzeit auf die Kundendaten Ihres Onlineshops zu. Hierüber können Sie praktische Services wie die Bezahlung im Store mit anschließendem Versand anbieten oder die Treue Ihrer Kunden mit besonderen Rabattaktionen belohnen. Shopware POS ermöglicht es Ihnen außerdem, Ihren Kunden den optionalen Rechnungsversand per E-Mail anzubieten.

  • Last-Minute Käufer
    Kurzfristige Projekte, spontane Urlaube, privater Stress oder ganz einfach persönliche Präferenz – die Gründe aus denen sich Last-Minute Käufer eine schnelle Lieferung ihrer Bestellung wünschen, sind zahlreich. Für Käufer, die Ihre Artikel erst auf den letzten Drücker ordern, ist die Bindung an einen Shop oft nicht maßgeblich. Im Vergleich verschiedener Anbieter entscheiden sie sich für den Anbieter mit der kürzesten Lieferzeit. Die richtige Auswahl Ihrer Versanddienstleister und der passenden Versandarten zahlt sich sowohl für Ihren Shop als auch für Ihre Kunden aus, da sich die Produkte der Dienstleister in Versanddauer und -kosten unterscheiden. Auch die bestmögliche Lagerorganisation hilft Ihnen dabei effizienter zu picken und packen und somit schneller zu liefern. Mit Shopware WMS powered by Pickware können Sie Ihre Prozesse rund um Lager und Versand optimieren und automatisieren und so in vielen Fällen sogar den Versand am selben Werktag gewährleisten. Eine weitere Option, mit der Sie Last-Minute-Käufer optimal abholen können, ist die Möglichkeit der Teillieferung einer Bestellung, für den Fall dass nicht alle Artikel vorrätig auf Lager sind.

  • Schnäppchen Käufer
    Der Schnäppchen Käufer ist extrem preisfixiert und hat bei seiner Suche gern das Gefühl, durch sein langes Stöbern und Vergleichen auf Suchmaschinen, Preisvergleichsseiten oder verschiedenen Shops das beste Angebot erstanden zu haben. Mit dem Pickware Plugin Angebote können Sie nicht nur individuelle Angebote an Ihre Kunden versenden, Sie geben auch eingeloggten Kunden die Möglichkeit, ab einem bestimmten Warenkorbwert individuelle Angebote anzufragen. Im Shopware Backend können Sie diese verwalten, annehmen oder neue Angebote an Ihre Kunden versenden. Mit dieser flexiblen Variante der Angebotserstellung erhöhen Sie den Spaßfaktor, den viele Kunden dabei verspüren wenn Sie ein besonders gutes Angebot erstehen.

Mit der richtigen Kundenansprache können Sie nicht nur Ihre Conversion maximieren, Sie können Ihre Kunden auch langfristig an Ihr Geschäft binden. Überlegen Sie sich anhand unserer aufgezeigten Kundentypen, mit welchen Kunden Sie es in Ihrem Shop zu tun haben und wie Sie Ihnen das bestmögliche Einkaufserlebnis bieten können.


Kundenstory des Monats: Frabox

Dank dem umfangreich individualisierten Onlineshop sowie der zusätzlichen Programmierung eines Versandmoduls freuen wir uns, Ihnen in diesem Monat eine besonders spannende Kundenstory mit unserem Kunden frabox zu präsentieren.

Im Onlineshop von frabox finden Kunden, die auf Qualität und Design bei der Gestaltung Ihres Hauseingangs setzen, ein umfangreiches Sortiment. Dabei wird alles abgestimmt aus einer Hand angeboten, um ein rundum gelungenes Erscheinungsbild zu erreichen: vom Brief- und Paketkasten bis hin zu Klingeln, Fußmatten, Außenleuchten und Hausnummern ist alles dabei!

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Qualität und Nachhaltigkeit sind für frabox nicht nur Schlagworte, sondern werden von der Produktion der frabox-Produkte Made in Germany, die faire Arbeitsbedingungen in den Produktionsstätten gewährleistet, bis zur umfangreichen und langjährigen Garantie für die Kunden in allen Prozessschritten umgesetzt. Qualität zahlt sich aus, ist dabei das Motto von frabox!

Erfolgreicher Relaunch mit Shopware und Pickware

Auf der Suche nach der passenden Warenwirtschaft musste Frabox bereits enttäuschende Erfahrungen machen. Geschäftsführer Frank Glaen hatte daher klare Vorstellungen, was das neue System leisten sollte.

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"Für uns war die nahtlose Integration der Warenwirtschaft in den Webshop ausschlaggebend. Wir hatten vorher viel Lehrgeld für unausgereifte Systeme bezahlt, bei denen Shop und Warenwirtschaft voneinander getrennt waren. Die Vernetzung der Systeme sowie permanente Updates und Programmeingriffe bei Wartungen haben früher hohe Kosten verursacht.
 Bei Shopware mit Pickware haben wir solche Probleme nicht!“

Frank Glaen, Geschäftsführer frabox

Parallel zu einem Umstieg auf Shopware 5 wurde auch der Wechsel auf Shopware ERP sowie Shopware WMS vollzogen. Der Wechsel auf ein neues Shopsystem, der Einsatz einer neuen Warenwirtschaft und der komplette Relaunch des Onlineshops war ein umfangreiches und komplexes Projekt. Mit der Umsetzung wurde die Shopware und Pickware Partneragentur DREIKON aus Münster beauftragt.

Innerhalb von nur sechs Monaten gelang es dem DREIKON Team ein solch großes Projekt zu koordinieren und umzusetzen.
 Durch die hohe Qualifikation bei der Programmierung individueller Anforderungen konnte DREIKON einzigartige Lösungen für frabox realisieren und so das Geschäftsmodell unterstützen, das die Individualisierung vieler Produkte vorsieht.

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Individuelle Produktion mit Pickware

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Die spannendste Eigenentwicklung bei frabox ist die Erweiterung von Pickware um ein „Produktionsmodul“, welches den gesamten Prozess von kundenindividuell bestellten Artikeln digital abbildet: Von der Erfassung der Namenseingabe im Shop, über die Produktion, bis zur barcodegestützten Montage werden alle Arbeitsschritte mit Pickware vollautomatisch ausgeführt. Durch die konsequente Automatisierung und Digitalisierung dieser Prozesse konnten die Bearbeitungszeiten stark reduziert werden. Bei vielen Produkten wie Briefkästen mit Laser-Namensgravur sind Lieferungen innerhalb von 24 Stunden nach Bestellung möglich. Damit setzt frabox branchenführende Maßstäbe für den Versand individualisierter Artikel.

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Automatisierte Lager- & Versandprozesse

Bevor frabox Shopware mit Pickware im Einsatz hatte, lief der Onlineshop auf Basis eines anderen OpenSource-Systems. Mit der Migration auf Shopware fiel die Entscheidung bewusst dafür, die Geschäftsprozesse rundum neu aufzusetzen und zu optimieren.

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„Unser Ziel war es, auf ein moderneres System mit vollautomatischen Versandprozessen sowie den Einsatz mobiler Endgeräte umzusteigen. Mit Shopware WMS und den mobilen Barcodescannern können jetzt auch Aushilfen bei hohem Versandaufkommen, ohne langwierige Einweisung, sofort im Lager eingesetzt werden. Damit konnten wir unsere Lager- und Versandprozesse maßgeblich optimieren.“
Wladimir Kirsch, Leiter Lagerlogistik

Lagerverwaltung, Kommissionierung und Versand wurden durch den Einsatz von Pickware optimiert und modernisiert. Automatische Nachbestellungen, das Retourenmanagement, das Erstellen der Versandetiketten, Lieferscheine und Rechnungen sowie das Versenden der Dokumente per E-Mail funktionieren nun vollautomatisch. Manuelles Drucken und die Zuordnung von Rechnungen und Versandetiketten zu den Paketen gehören seitdem der Vergangenheit an.

Zahlen und Fakten

  • Website: frabox.de
  • Branche: Haus & Heim
  • Firmensitz: Paderborn
  • Anzahl Artikel: 1.000 Artikel (ca. 4.000 inkl. Varianten)
  • Angebundene Marktplätze: Amazon und ebay
  • Shopware ERP powered by Pickware
  • Shopware WMS powered by Pickware: 3 Lizenzen (Barcodescanner)
  • Weitere Pickware Plugins: Deutsche Post Adapter, DHL Adapter, DPD Adapter, Dropshipping, Bankabgleich, Mahnwesen & Stücklisten / Sets powered by Pickware
  • Individuelle Erweiterungen: Erweiterung von Pickware um ein Produktionsmodul, automatische Anbindung an externe Lieferanten, externes Reporting-Programm für individuelle Auswertungen

Alle bisherigen Pickware Kundenstories können Sie hier finden.


Shopware ERP 6.6.0 – Neue Filtermöglichkeiten im Bestellwesen

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Mit dem Release von Shopware ERP 6.6.0 erhält das Lieferantenbestellwesen ein praktisches Filterpanel. Dank dieser Neuerung filtern Sie jetzt Ihre Lieferantenbestellungen schnell und übersichtlich nach verschiedenen Kriterien und behalten so stets den Überblick. Neben diesem neuen Feature unterstützen Sie unsere Pickware Tutorials mit Schritt-für-Schritt Anleitungen auch bei der optimalen Nutzung alle übrigen Funktionen rund um Einkauf & Bestellwesen.

Wofür nutzen Sie die neuen Filteroptionen im Lieferantenbestellwesen?

Mit der Filteroption lassen Sie sich mit wenigen Klicks anzeigen, welche Lieferungen noch ausstehen, teilweise oder vollständig geliefert wurden, storniert wurden oder sich aktuell im Versandprozess befinden. Optional können Sie Ihre Bestellungen auch nach Zahlungsstatus, Lieferanten oder Lagern filtern oder sich Lieferungen in einem bestimmten Zeitraum anzeigen lassen. Filtern Sie dafür in dem Panel einfach nach Erstellungs-, Liefer- oder Fälligkeitsdatum Ihrer Bestellungen.

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Die Filteroptionen im Überblick:

  • Erstellungsdatum
  • Lieferdatum
  • Fälligkeitsdatum
  • Bestellstatus
  • Zahlungsstatus
  • Lieferanten
  • Lager

Lassen Sie sich beispielsweise mithilfe der Filter anzeigen, welche Bestellungen bereits bezahlt jedoch noch nicht vollständig geliefert wurden und prüfen Sie anhand der hinterlegten Lieferzeit, ob Ihre Lieferanten im Verzug sind. Zusätzlich können Sie alle Bestellungen filtern, die komplett geliefert, jedoch noch nicht bezahlt wurden, um unangenehme Zahlungserinnerungen zu vermeiden. Sollten Sie eine Rechnung für eine ältere Lieferantenbestellung benötigen, beziehen Sie ganz einfach ein spezifisches Liefer- und Fälligkeitsdatum in Ihre gefilterte Suche ein und lassen sich präzise Ihre vergangenen Bestellungen anzeigen.

Neben diesem Feature bietet das Lieferantenbestellwesen noch folgende Vorteile:

  • Übersicht über alle Lieferantenbestellungen
  • Alle Lieferantenbestellungen mit einem Klick erzeugen
  • Übersicht über alle kritischen Lagerbestände
  • Automatische Bestellvorschläge für Artikel unter dem Mindestbestand und Sollbestand basierend auf dem verfügbaren Bestand
  • Lieferantenbestellungen und Bestellvorschläge nach Lagern filtern
  • Einfaches Erstellen und Verwalten von Lieferanten
  • Flexible Anpassung von Einkaufspreisen
  • Einkauf in Fremdwährungen

Pickware Tutorials Einkauf & Lieferantenbestellwesen

Unsere Pickware Tutorials zu Einkauf & Bestellwesen führen Sie hierbei Schritt-für-Schritt durch die optimale Nutzung des Lieferantenbestellwesens. In der vollständigen Playlist finden Sie detaillierte Erklärungen und Tipps zum Einsatz folgender Funktionen.

Lieferanten anlegen & bearbeiten

Das Anlegen von Lieferanten können Sie sowohl manuell als auch per CSV-Import im Shopware Backend erledigen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Lieferanten anlegen und für diese beispielsweise Währungen sowie eine Standardlieferzeit hinterlegen. Sie erfahren auch, wie Sie mehrere Lieferanten auf einmal per CSV-Import anlegen.

Artikel-Lieferanten-Zuordnung

In der Lieferantenverwaltung können Sie den angelegten Lieferanten Artikel oder Hersteller zuweisen sowie Preise und Verpackungseinheiten hinterlegen. Dies funktioniert ebenfalls manuell oder per CSV-Import. Zusätzlich zur Artikel-Lieferanten-Zuordnung können Sie auch Einkaufspreise pflegen und haben damit die Möglichkeit flexibel Preisanpassungen Ihrer Lieferanten zu hinterlegen.

Pflege von Bestandsgrenzen

Indem Sie für Ihre Artikel Bestandsgrenzen setzen, werden Ihnen bei Unterschreitung des angegebenen Mindestbestands automatisch die entsprechenden Artikel zur Nachbestellung vorgeschlagen. Die lagerspezifischen Bestellvorschläge generiert das Lieferantenbestellwesen aus eingegangenen Kundenbestellungen, offenen Nachbestellungen sowie den lagerspezifischen Mindest- und Sollbeständen.

Mit einem Klick alle Lieferantenbestellungen erzeugen

Auch für das Anlegen, Versenden und Einlagern Ihrer Bestellungen bietet Ihnen das Lieferantenbestellwesen eine optimale Übersicht. Über das Bedienfeld können Sie Ihre Bestellungen mit wenigen Klicks entweder einzeln, oder alle auf einmal erstellen und so manuellen Aufwand sparen.

Geben Sie uns gern Feedback zur neuen Filteroption im Lieferantenbestellwesen und folgen Sie unserem YouTube Kanal für mehr Pickware Tutorials.


Shopware 5.6 vs. 6.1 – Eine Bestandsaufnahme

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Am 16.01.2020 wurde die lang erwartete Shopware Version 6.1 veröffentlicht. Damit verlässt Shopware 6 offiziell die Testphase und ist erstmals produktiv einsetzbar. Daher haben wir für Sie Shopware 6.1 genau unter die Lupe genommen und mit der Shopware Version 5.6 verglichen. Wir zeigen Ihnen, auf welche grundlegenden Änderungen Sie sich einstellen müssen, welche neuen Funktionen bereits für den Einsatz von Shopware 6 sprechen und welche Features möglicherweise noch fehlen, damit Shopware 6.1 für Ihren Shop in Frage kommt.

Neue Software-Architektur und neue Administrationsoberfläche

Wie bereits zum Release der Early Access Version berichtet, ist Shopware 6 ein von Grund auf neu entwickeltes Shopsystem mit einer neuen Software-Architektur. Aus Anwendersicht macht sich dies insbesondere durch die neue Administrationsoberfläche bemerkbar, die nicht nur deutlich zeitgemäßer gestaltet ist, sondern auch auf mobilen Endgeräten genutzt werden kann.

Verkaufskanäle statt Subshops

Das bisherige Konzept der Subshops aus der Shopware 5 Welt wurde in Shopware 6 zugunsten der Verkaufskanäle aufgegeben. Statt Subshops können nun mehrere Verkaufskanäle mit jeweils einer eigenen Storefront, Sprache sowie Währung angelegt werden. Auch Portale wie idealo.de, billiger.de oder Google Shopping können in Form von Verkaufskanälen angebunden werden. Zudem ist in der PE Version das Listing von Produkten über Social Media Kanäle wie Facebook, Instagram oder Pinterest möglich. Und wenn das nicht ausreicht, kann auch ein rein API-basierter Verkaufskanal angelegt werden, um nach dem Prinzip Headless-Commerce jeden beliebigen externen Kanal einzubinden. Damit ist Shopware 6.1 viel stärker auf den Verkauf über mehrere Vertriebswege ausgerichtet und bereit für zukünftige Herausforderungen des E-Commerce.

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Einkaufswelten werden zu Erlebniswelten

Das aus Shopware 5 bekannte Konzept der Einkaufswelten, wurde in Shopware 6.1 übernommen, in Erlebniswelten umbenannt und konsequent weiterentwickelt. Die Drag & Drop Bedienung wurde optimiert und die Gestaltung vereinfacht. Zudem passen sich die neuen Layouts besser an mobile Geräte an und bieten mehr Funktionen. So lassen sich mit den Erlebniswelten nun auch Kategorieseiten individuell über die Administration gestalten. Zudem können nun auch Kontakt- und Newsletterformulare sowie Artikelfilter direkt eingebunden werden. PE-Nutzer haben außerdem die Möglichkeit, die aus Shopware 5 bekannten Features wie Quickview und Storytelling zu nutzen (wobei letzteres noch nicht in Version 6.1 enthalten ist).

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Rabattaktionen, Rule Builder und verbesserte Preisberechnung

Während Rabattaktionen in Shopware 5.6 nur über die Advanced Promotion Suite oder Gutscheincodes möglich waren, ist dieses Feature nun bereits in der Community Edition von 6.1 integriert. Ein Rabatt für Produkte, Produktkategorien oder Versandkosten lässt sich zentral einrichten und wird direkt im Warenkorb abgezogen. Dabei lassen sich auch diverse Bedingungen, etwa eine Limitierung pro Kunde, festgelegte Zeiträume sowie eigene Regeln über den Rule Builder hinterlegen. Der neue Rule Builder ermöglicht das Erstellen sehr flexibler Bedingungen, welche an vielen Stellen im Shop verwendet werden können. So könnte etwa der Ausschluss von Kundengruppen mit bestimmten Währungen sowohl für Rabattaktionen als auch zur Versandkostenberechnung simultan verwendet werden. Überarbeitet wurde auch das Runden von Beträgen, wobei nun zuverlässiger aufgerundet und die dabei zu berücksichtigen Dezimalstellen angepasst werden können.

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Weitere bereits vorhandene Features

Mittlerweile sind auch viele Features in Shopware 6.1 implementiert, welche Sie bereits aus Version 5.6 kennen. Jedoch unterstützen diese möglicherweise noch nicht den vollen Funktionsumfang. Die folgende Liste gibt Ihnen eine erste Übersicht:

  • Produktvarianten
  • Dynamische Produktgruppen (Product Streams)
  • Custom Products (nur PE Version)
  • Artikelbewertungen
  • Cross Selling aus Produktgruppen
  • Newsletter
  • Gutscheine

Zukünftige Features & Plugins in Shopware 6.1

Auch wenn viele Funktionen in Shopware 6.1 bereits vorhanden sind, fehlen noch einige Features, die aus Shopware 5.6 bekannt sind. Eine Übersicht über die noch kommenden Features finden Sie auf der Shopware Roadmap. Insbesondere eine Benutzerverwaltung mit der Möglichkeit bestimmte Benutzerrechte einzuschränken, steht aktuell noch nicht zur Verfügung. Doch auch viele Plugins aus Shopware 5.6 werden Sie aktuell noch in der neusten Shopware Version vermissen. Der Grund ist die neue Architektur, weshalb die meisten Plugins nicht einfach angepasst, sondern komplett neu entwickelt werden müssen. Zwar wächst die Anzahl der für Shopware 6 verfügbarer Plugins täglich, umfangreiche Erweiterungen, wie etwa unsere Warenwirtschaft Shopware ERP, stehen zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht zur Verfügung. Der große Funktionsumfang ist entsprechend mit einer im Vergleich längeren Entwicklungszeit verbunden. Auf unserer Roadmap finden Sie eine grobe Übersicht, wann unsere Plugins für das neue Shopware Ökosystem verfügbar sind.

Fazit

Shopware 6.1 enthält bereits viele Features der bisherigen Versionen und einige spannende Neuerungen. Allerdings ist der über Jahre aufgebaute Funktionsumfang von Shopware 5 noch nicht erreicht. Ob ein Umstieg auf Shopware 6.1 für Sie bereits möglich ist, hängt daher individuell von Ihren Anforderungen ab. Für die meisten Shopware 5 Nutzer dürfte zum jetzigen Zeitpunkt eine Migration auf Shopware 6 allerdings nicht in Frage kommen, da z.B. ein Großteil der Shopware 5 Plugins in Shopware 6 noch nicht zur Verfügung steht. Zudem ist zu beachten, dass in Shopware 5.6 bereits viele Jahre Entwicklung und Fehlerbehebung stecken und Shopware 6 hingegen ein komplett neues System darstellt. Wenn Sie sich zunächst selbst ein Bild von der neuen Benutzeroberfläche und dem aktuellen Funktionsumfang von Shopware 6.1 machen möchten, können Sie sich bei Shopware einen kostenlosen Demoshop anlegen und für sich entscheiden, ob ein Umstieg für Sie bereits in Frage kommt.


Kundenstory des Monats: Schraubenhimmel

Familienbetrieb Schraubenhimmel optimiert seine Lagerprozesse mithilfe von Pickware

Vor 25 Jahren gründete die Familie Pinter ihr Unternehmen, das seit nunmehr sechs Jahren auch online unter dem Namen Schraubenhimmel operiert. Vom ersten Lagerraum in der privaten Garage bis zur aktuellen Lagerhalle mit einer Fläche von 550 m² und einer Artikelanzahl von 35.000 Artikeln, hat sich der Betrieb über die Jahre hinweg erfolgreich weiterentwickelt.

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"Wir sind ein „kleiner“ Familienbetrieb. Gegründet wurde das Unternehmen 1995 in unserer Garage. Vor sechs Jahren entstand dann der erste Schraubenhimmel im Netz. Vor zwei Jahren stiegen wir dann auf Shopware um und seit einem Jahr ist unser System mit Pickware komplett."
Familie Pinter, Schraubenhimmel

Im Sortiment finden sich neben Schrauben, Dübeln und Muttern allerlei Handwerkerbedarf. Damit ist das Familienunternehmen direkte Anlaufstelle für viele Handwerker. Da diese die Ware in den meisten Fällen direkt brauchen, ist ein schneller Versand unabdingbar und für die Zufriedenheit der Kunden von Schraubenhimmel ein ausschlaggebender Faktor. Dank der Umstellung auf Pickware konnte der Familienbetrieb seine Prozesse maßgeblich optimieren. Das Lager ist mittlerweile so ausgelegt, dass alle Aufträge, die vorrätige Lagerware enthalten und bis 12 Uhr eingehen, noch am selben Tag verschickt werden und die Kunden im Regelfall am nächsten Tag erreichen.

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Als im Jahr 2016 die Umstellung des Shopsystems auf Shopware erfolgte, operierte Familie Pinter zunächst mit einer speziell für sie programmierten Schnittstelle zu Sage 50, die jedoch regelmäßig für Probleme und Abstürze sorgte. Seit Januar 2019 steuert Schraubenhimmel seine Prozesse mit Pickware.

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"Wir hatten uns zu unserem Warenwirtschaftssystem eine Schnittstelle bauen lassen, die wöchentlich zu katastrophalen Abstürzen führte. Die Abstürze waren so regelmäßig, dass wir Notfallpläne entworfen haben, um schnell reagieren zu können. Eigentlich waren wir nur auf der Suche nach einer alternativen Schnittstelle. Als wir dann auf der InternetWorld 2018 Pickware kennengelernt haben, waren wir schlagartig überzeugt."
Christian Pinter, Marketing Schraubenhimmel

Wie lief der Versandprozess vor Pickware ab?

Vor dem Umstieg auf Pickware wurden alle Bestellungen noch mit Stift und Papier im Lager bearbeitet. Nach dem Kommissionieren gab es eine manuelle Nachkontrolle der kommissionierten Artikel, da sich die einzelnen Artikel kaum sichtbar voneinander unterscheiden. So können beispielsweise Schrauben bei der selben Abmessung in mehreren Varianten vorliegen, die nur in einem kleinen Detail voneinander abweichen – Verwechslungen beim Picken waren daher nicht ausgeschlossen.

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Nach der Kontrolle gingen die Aufträge zurück ins Büro. Dort wurden Lieferschein, Rechnung und Versandetikett erstellt und dann wieder den gepickten Artikeln zugeordnet. Mit den immer weiter steigenden Auftragszahlen wurde der Aufwand jedoch immer größer. Zudem entstand mit jeder falsch gepickten Bestellung und jedem Systemabsturz ein finanzieller und zeitlicher Mehraufwand für Schraubenhimmel.

Schnelleres Picken und Packen mit Pickprofilen

Mit dem Umstieg auf Shopware WMS powered by Pickware wurde Schraubenhimmel nicht nur die fehleranfällige Schnittstelle los, sondern konnte auch die aufwändigen Lagerprozesse optimieren. Die monatlich knapp 1000 Bestellungen, die über den Onlineshop eingehen, werden nun in einem Bruchteil der Zeit bearbeitet und versandt.

Dabei hilft auch der Einsatz eines Pickprofils, das in Kombination mit der automatischen Bonitätsprüfung eines anderen Herstellers ermöglicht, dass alle Aufträge auf dem Scanner anzeigt werden sobald die Bestellungen eingehen. Vor Pickware mussten die Aufträge mit Bonitätsprüfung noch per Hand freigegeben werden. Die hierdurch eingesparte Zeit können die sechs Lagermitarbeiter nun verwenden, um täglich wesentlich mehr Bestellungen abarbeiten als zuvor.

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"Das Lager arbeitet nun deutlich schneller und die Lageristen erzählen, dass es für Sie entspannter geworden ist, weil die Lastspitzen weggefallen sind und sie nicht mehr auf das Büro warten müssen. Wir haben keine Falschlieferungen mehr und dementsprechend haben wir kaum noch Abweichungen bei den Lagerbeständen."
Christian Pinter, Marketing Schraubenhimmel

Da die Wurzeln von Schraubenhimmel im stationären Handel liegen, legt das Unternehmen auch im Onlinehandel großen Wert auf guten Service und persönliche Beratung. Um diesen Service aufrecht zu erhalten ist eine zuverlässige Warenwirtschaft, die Familie Pinter den Rücken freihält, unerlässlich. Mithilfe von Kosteneinsparungen und einem hohen Grad an Standardisierung schafft es Schraubenhimmel die Preise niedrig zu halten. Zusätzlich zu den vier WMS Lizenzen verfügt Schraubenhimmel über eine Shopware POS Lizenz. Diese wird für langjährige Stammkunden eingesetzt, die ihre kommissionierten Waren direkt im Lager abholen und auf Rechnung kaufen. Für die Zukunft sieht Schraubenhimmel auch hier Expansionspotential.

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Zur Freude von Schraubenhimmel war Pickware sofort einsatzbereit und konnte ohne spezifische Anpassungen in Betrieb genommen werden. In die Bereinigung der Artikeldaten investierte Schraubenhimmel zusätzlich knapp sechs Monate, die sich jedoch in den laufenden Betrieb eingliederten. Rückblickend war diese Zeit ein Invest der sich gelohnt hat, denn seit Kurzem verzeichnet Schraubenhimmel, auch dank der optimierten Lagerstrukturen, siebenstellige Umsätze und die Notfallpläne gehören der Vergangenheit an.

Zahlen und Fakten

  • Branche: Handwerkerbedarf
  • Firmensitz: Anzing
  • Anzahl Artikel: 35.000 Artikel
  • Shopware ERP powered by Pickware
  • Shopware WMS powered by Pickware: 4 Lizenzen
  • Shopware POS powered by Pickware: 1 Lizenz
  • Weitere Pickware Plugins: DHL Adapter, DPD Adapter, DHL Adapter Premium, DATEV, Angebote & Mahnwesen powered by Pickware

Alle bisherigen Pickware Kundenstories können Sie hier finden.


Im neuen Jahr das volle Potenzial aus Lager- und Versandprozessen holen!

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In der fünften Händler-Jahresumfrage von Shopware gaben rund 43,51% der Befragten an, sich mit dem Thema Konkurrenzdruck durch andere Shops zu beschäftigen. Gehören Sie auch dazu? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt für ein paar Denkanstöße für Verbesserungspotenziale rund um die Prozesse in Ihrem Lager, um sich so 2020 noch besser gegenüber der Konkurrenz zu behaupten. Hier einige Fragen die Ihnen dabei helfen.

1. Ist Ihre Lagerorganisation auf Produktivität ausgerichtet?

Neben dem grundlegenden Einsatz einer barcodebasierten Prozessführung, gibt es diverse Strategien und Tipps zur optimalen Lagergestaltung. Von der bestmöglichen Nutzung Ihrer Lagerfläche bis hin zur Verkürzung der Laufwege Ihrer Mitarbeiter, bieten sich Ihnen viele Möglichkeiten eine Effizienzsteigerung Ihrer Prozesse herbeizuführen.

Überdenken Sie zunächst die Form Ihrer Lagerorganisation. In der Regel stehen Ihnen die statische und die dynamische bzw. chaotische Lagerhaltung oder eine Kombination zur Auswahl. Die statische Lagerhaltung bietet Ihnen einen schnellen Überblick über die Lagerbestände, wodurch Fehlmengen sowie Überbestände leicht zu erkennen sind. Diese Art der Lagerhaltung eignet sich vor allem, wenn Ihr Unternehmen über ein übersichtliches Lager verfügt und geringe Schwankungen des Lagerbestands zu erwarten sind. Die dynamische oder chaotische Lagerhaltung eignet sich hingegen insbesondere für Unternehmen mit großer Artikelanzahl, häufigen Sortimentswechseln sowie knappem Lagerplatz, da sie hier mit Flexibilität und Effizienz überzeugt.

Auf unserem Blog finden Sie eine ausführliche Gegenüberstellung von statischer und dynamischer Lagerhaltung sowie weitere hilfreiche Tipps zur optimalen Lagergestaltung.

2. Können Sie durch Dropshipping Ihr Lager entlasten?

Sie verfügen über wenig Lagerfläche, möchten aber Ihr Produktsortiment erweitern? Mit dem Dropshipping Plugin können Sie Teile Ihres Versands oder den gesamten Versand unkompliziert an externe Dienstleister auslagern. Mithilfe des Plugins können Sie für jeden Artikel entscheiden, ob dieser per Dropshipping und mit welchem Dienstleister er versendet werden soll. Der entsprechende Dienstleister erhält dann automatisch einen Versandauftrag mit der Adresse des Kunden und den bestellten Artikeln.

Der Vorteil dieses Geschäftsmodells ist, dass Sie Ihr finanzielles Warenrisiko minimieren, da Sie die per Dropshipping gelieferten Waren nicht selbst einkaufen müssen. Zusätzlich müssen Sie keine eigenen Lagerkapazitäten aufwenden. So können Sie beispielsweise auch sperrige Artikel in Ihrem Shop anbieten, ohne dass Sie diese physisch lagern müssen. Investieren Sie jedoch einige Zeit in die Suche nach vertrauenswürdigen Lieferanten, denn sollte die Lieferung falsch, zu spät oder beschädigt bei Ihrem Kunden ankommen, sind Sie dem Kunden gegenüber dafür verantwortlich.

3. Nutzen Sie bereits die optimale Konfiguration für Ihre Versandkosten?

Die Ansprüche Ihrer Kunden an die Versandarten Ihres Shops sind oft vielseitig und reichen von Expressversand, internationaler Lieferung oder Selbstabholung bis hin zum klassischen Standardversand. Mithilfe der optimalen Versandkostenkonfiguration bietet sich Ihnen hier großes Einsparpotential.

Sollten sich Ihre Produkte beispielsweise wesentlich in Größe und Gewicht unterscheiden, lohnt es sich die unterschiedlichen Konditionen der Versanddienstleister zu vergleichen, um mithilfe der passenden Kombination unserer Versandadapter den Versand so einfach wie möglich und die Versandkosten so gering wie möglich zu halten. Damit Ihren Kunden im Shop immer automatisch die günstigste Versandart angeboten wird, können Sie im Shopware Backend verschiedene Versandkostenarten in Abhängigkeit unterschiedlicher Faktoren und individueller Regeln hinterlegen, die dafür sorgen, dass je nach Produktart automatisch die günstigste Versandart ausgewählt wird.

Eine detaillierte Anleitung zu diesem Thema finden Sie in unserem Pickware 1x1 zur optimalen Versandkostenkonfiguration.

4. Spart Ihnen eine Umstellung von Stichtagsinventur zur permanenten Inventur Aufwand?

Sie haben gerade die Stichtagsinventur erledigt und zweifeln, ob es sich dabei überhaupt um die richtige Inventurform für Ihren Shop handelt? Die Bestandsaufnahme der aktuellen Stichtagsinventur bietet Ihnen einen guten Ausgangspunkt, um jetzt zur permanenten Inventur zu wechseln.

Bei der permanenten Inventur nehmen Sie die Bestände nicht zu einem geplanten Stichtag auf, sondern können die Bestandsaufnahme flexibel über das Jahr hinweg durchführen. Das physische Zählen Ihrer Bestände können Sie so beispielsweise planen, wenn Ihre Mitarbeiter gerade über freie Kapazitäten verfügen oder die Bestände gering sind. Damit sparen Sie Zeit und können Ihre Ressourcen besser nutzen. Mit Shopware WMS powered by Pickware können beispielsweise einfach mehrere Mitarbeiter parallel neben Ihrem Alltagsgeschäft eine permanente Inventur durchführen und der Inventurstress zum Stichtag bleibt aus.

Mehr Informationen und eine Anleitung finden Sie in unserem Pickware 1x1 zur permanenten Inventur.



Sie möchten erfahren, wie andere Händler das Optimum aus Ihren Prozessen rausholen? Stellen Sie Ihre Fragen gern in unserer communitybasierten Facebook Gruppe "Pickware Händler & Agenturen".


Shopware Tipps & Tricks: Risikomanagement für Zahlungsarten

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Hatten Sie auch schon Kunden, welche erst nach mehrfacher Aufforderung oder überhaupt nicht gezahlt haben? Das kommt leider immer wieder vor und führt für Sie als Händler zu finanziellen Einbußen und erhöhtem Bearbeitungsaufwand. Daher zeigen wir Ihnen anhand von drei Praxisbeispielen, wie Sie mit einem gut durchdachten Risikomanagement und Shopware-eigenen Funktionen Zahlungsausfälle vermeiden und geben rechtliche Hinweise, die Sie dabei berücksichtigen sollten.

Jede Zahlungsart ist mit einem Zahlungsausfallsrisiko verbunden, wobei etwa der Kauf auf Rechnung sowie Lastschriftverfahren ein hohes Risiko für den Verkäufer bergen, während Kreditkarten- oder Paypal-Zahlungen als relativ sicher gelten. Doch jedem Kunden nur noch ausfallsichere Zahlungsarten anzubieten, ist meist keine Alternative. Viele B2B- oder Stammkunden erwarten bestimmte Zahlungsarten wie etwa den Kauf auf Rechnung und könnten andernfalls die Kundenbeziehung beenden. Die Lösung ist ein Filtersystem, welches anhand des Risikopotentials des Kunden nur ausgewählte Zahlungsarten beim Bestellvorgang anbietet. Gängig sind hierbei etwa das Sperren von Rechnungskäufen für Neukunden oder ab bestimmten Warenkorbwerten. Zudem sind auch Ländersperren für bestimmte Zahlungsarten aus rechtlichen Gründen oft nötig.

Beispiel 1: Zahlungsarten für Neukunden ab einem bestimmten Warenkorbwert sperren

Bestellungen von Neukunden bieten meist ein erhöhtes Risiko, da deren Zahlungsverhalten noch nicht bekannt ist. Da aber nicht für alle Neukunden die Zahlungsmöglichkeiten eingeschränkt werden sollen, sperren wir in diesem Beispiel nur die Zahlungsarten Rechnung und Lastschrift für alle Bestellungen mit einem Warenkorbwert ab 15 Euro. Hierzu öffnen wir im Shopware Backend das Risikomanagement unter Einstellungen > Risk-Management. Hier können Sie für jede Zahlungsart beliebig viele Regeln definieren, damit diese für bestimmte Kunden nicht im Shop verfügbar ist. In unserem Beispiel definieren wir die erste Regel für die Zahlungsart Rechnung und wählen Kunde IST NEU und als Wert 1 aus. Dies kombinieren wir mit dem zweiten Filter Bestellwert >= und dem Wert 15. Die selbe Regel legen wir analog auch für die Zahlungsart Lastschrift an und schon werden die beiden Zahlungsarten für alle Kunden, auf welche die Bedingungen zutreffen, nicht angeboten.

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Beispiel 2: Rechnungskauf nur für B2B-Kunden aus Deutschland

Im zweiten Beispiel möchten wir die Zahlungsart Rechnung nur für B2B-Kunden mit einer Rechnungsadresse in Deutschland anbieten. Hierzu legen wir für die Zahlungsart einen neuen Filter an, mit dem wir zunächst alle Privatkunden ausschließen. Dazu wählen wir Kundengruppe IST und den Wert EK aus und klicken auf Speichern. Der rechte Teil des Filters bleibt hierbei leer. Im zweiten Schritt sperren wir die Zahlungsart noch für alle B2B-Kunden, welche eine ausländische Rechnungsadresse haben. Hierzu legen wir einen zweiten Filter an und wählen Rechnung Land IST NICHT und als Wert DE aus. Nachdem die Regel gespeichert wurde, wird der Filter aktiv und die Zahlungsart Rechnung entsprechend nur noch für die gewünschte Kundengruppe angezeigt.

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Beispiel 3: Nur sichere Zahlungsarten für Kunden mit laufenden Mahnungsprozessen

Shopware unterstützt bereits von Haus aus das Pflegen von Mahnstatus für Bestellungen, falls sich ein Kunde im Zahlungsverzug befinden sollte, wobei drei Stufen sowie Inkasso als Zahlungsstatus zur Auswahl stehen. Mit dem Risikomanagement-Filtern ist es möglich, die Bestellungen eines Kunden auf mögliche Mahnungen zu untersuchen und ihm gegebenenfalls nur ausfallsichere Zahlungsarten für die neue Bestellung anzubieten. In diesem Beispiel möchten wir daher die Zahlungsart Rechnung für solche Kunden sperren und wählen dazu im Risikomanagement-Fenster die passende Zahlungsart aus. Anschließend legen wir vier neue Regeln an, da wir die Zahlungsart für jede der Mahnstufen ausschließen möchten. Hierzu wählen wir jeweils Mahnstufe 1-3 IST WAHR beziehungsweise Inkasso IST WAHR aus und speichern die neuen Regeln nacheinander. Anschließend überprüft Shopware bei jedem Kaufvorgang im Shop die Bestellhistorie des Kunden auf laufende Mahnungsprozesse und sperrt gegebenenfalls den Rechnungskauf.

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Was Sie rechtlich beachten müssen

Grundsätzlich sind Sie nicht dazu verpflichtet, bestimmte Zahlungsarten wie etwa Vorkassezahlungen anzubieten. Gemäß dem Prinzip der Vertragsfreiheit für privatrechtliche Verträge können Sie den Kaufvertrag nach Ihrem Belieben gestalten, worunter auch die Vorgabe der angebotenen Zahlungsarten fällt. Allerdings erfolgt eine Einschränkung durch das Verbraucherecht §312a Abs. 4 BGB, wonach die angebotenen Zahlungsmittel für den Verbraucher kostenlos (also nicht entgelt- oder gebührenpflichtig) sowie gängig und zumutbar sein müssen. Dabei wurden in diversen Rechtssprechungen der letzten Jahre folgende Zahlungsmittel für deutsche Verbraucher als "gängig und zumutbar" festgelegt:

  • Kauf auf Rechnung
  • Zahlung per Vorkasse
  • SEPA-Lastschrift
  • PayPal
  • Gängige Kreditkartenformate (Mastercard, Visa)

Fazit

Mit ein paar wenigen Klicks im Shopware Backend lässt sich das Zahlungsausfallsrisiko deutlich minimieren. Sollten Sie dennoch häufiger Zahlungsausfälle verzeichnen, können Sie mit unserem Mahnwesen Plugin automatisiert nach konfigurierbaren Intervallen Mahnungsdokumente erstellen und verschicken sowie unbezahlte Vorkassebestellungen stornieren. Wenn Sie das Zahlungsausfallsrisiko stattdessen lieber komplett abgegeben möchten, haben Sie darüber hinaus natürlich die Möglichkeit mit einem Factoring Dienstleister für Zahlungen auf Rechnung zusammenzuarbeiten.


KassenSichV – Alles auf einen Blick

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Durch manipulierte Kassensysteme gehen dem Fiskus jährlich Milliardenbeträge aus dem Einzelhandel verloren. Als Konsequenz reagierte dieser mit der Kassensicherungsverordnung (KassenSichV), damit zukünftig alle Transaktionen eines Kassensystems verpflichtend erfasst und die Daten manipulationssicher aufbewahrt werden. Die Umsetzung sollte ursprünglich bereits zum 01.01.2020 erfolgen. Da bislang keine zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtungen (TSE) vorliegen, können Händler die Verordnung zum Stichtag nicht vollständig umsetzen, weshalb für einzelne Punkte der Verordnung eine Übergangsfrist bis zum 30.09.2020 beschlossen wurde. Um bei all den Neuerungen und Verschiebungen nicht den Überblick zu verlieren, bietet Ihnen dieser Blogbeitrag eine Anlaufstelle mit fortlaufend aktualisierten Infos, Fristen und Tipps zur Umstellung unseres Kassensystems Shopware POS powered by Pickware.

Das 1x1 der KassenSichV

Die KassenSichV baut auf den Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie dem Datenzugriff (GoBD) auf. Da die GoBD jedoch nur eine Verwaltungsvorschrift ist, besteht keine Rechtssicherheit und damit kein klarer Standard. Diese Lücke soll durch die KassenSichV geschlossen werden, da diese genau vorschreibt, wie Umsatzdaten manipulationssicher gespeichert und dem Finanzamt übermittelt werden. Für Händler sind hierbei insbesondere drei Aspekte der KassenSichV relevant:

Technische Sicherheitseinrichtung (TSE)

Ein wesentlicher Bestandteil der KassenSichV ist die sogenannte Technische Sicherheitseinrichtung (TSE), mit welcher alle Registrierkassen in Deutschland zukünftig ausgestattet sein müssen. Diese versieht jede Transaktion der Kasse mit einer Signatur, welche ähnlich dem Blockchain-Prinzip immer auf der Signatur der vorherigen Transaktion basiert. Alle Signaturen werden gemeinsam in einem verschlüsselten Journal auf einem Speichermedium gesichert, wobei sowohl lokale Speicher (etwa USB-Sticks oder spezielle Bondrucker) als auch cloudbasierte Lösungen verwendet werden können. Zudem muss die TSE über eine einheitliche digitale Schnittstelle verfügen, über welche die Daten des Journals im standardisierten Format (gemäß DSFinV-K) an das Finanzamt übermittelt werden können.

Um sicherzustellen, dass die eingesetzte TSE alle Anforderungen erfüllt, muss diese vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert werden. Bisher fehlen jedoch noch einige Vorgaben zur genauen Gestaltung der TSE, weshalb der Gesetzgeber den verpflichtenden Einsatz zunächst auf den 30.09.2020 verschoben hat, um den Kassenherstellern ausreichend Vorlaufzeit für die Implementierung der TSE-Lösungen zu geben. Für GoBD-konforme Kassen, die zwischen dem 25.11.2010 und vor dem 01.01.2020 angeschafft wurden, aber bauartbedingt nicht auf eine TSE umrüstbar sind, gilt zudem eine gesonderte Übergangsfrist bis zum 31.12.2022.

Kassenmeldepflicht

Sobald die eingesetzten Registrierkassen über eine TSE verfügen, müssen Händler diese beim zuständigen Finanzamt anmelden. Für die Meldung der Kassen wird es einen amtlichen Vordruck geben und planmäßig soll die Meldung über ein elektronisches Formular erfolgen, welches aktuell noch nicht verfügbar ist. Folgende Informationen werden gemäß der Kassenmeldepflicht dem Finanzamt zu nennen sein:

  • Name und Steuernummer des Kassenbetreibers/Steuerpflichtigen
  • Art des verwendeten elektronischen Aufzeichnungssystems & der zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung
  • Anzahl, Seriennummern und Orte der eingesetzten elektronischen Aufzeichnungssysteme
  • Datum der Anschaffung oder Außerbetriebnahme der Kasse

Da z.B. die Art der eingesetzten TSE sowie deren Seriennummer zur Meldung der Kasse notwendig sind, diese Informationen aber erst mit der Implementierung der TSE vorliegen, wird auch die Meldepflicht zunächst ausgesetzt.

Belegausgabepflicht

Ab dem 01.01.2020 müssen Händler ihren Kunden bei jedem Verkauf einen Kassenbeleg ausstellen. Dieser muss entweder ausgedruckt oder in elektronischer Form übermittelt werden, wobei der Kunde aber nicht verpflichtet ist, den Beleg auch tatsächlich anzunehmen.

Zusätzlich zu den bisherigen Angaben muss der Beleg auch die Seriennummer der Kasse oder TSE, die Signatur der Transaktion sowie einen Prüfcode enthalten, was jedoch frühestens ab dem 30.09.2020 verpflichtend wird.

Wichtige Fristen zur KassenSichV

Die folgende Übersicht enthält alle Fristen, die Sie als Händler im Blick behalten sollten:

  • 01. Januar 2020: Belegausgabepflicht tritt in Kraft.
  • bis 30. September 2020: Zeitraum für den die Nichbeanstandungsregelung gilt.
  • 30. September 2020: Kasse muss mit TSE ausgerüstet sein & Kassenmeldepflicht tritt in Kraft.
  • 31. Dezember 2022: Gesonderte Übergangsfrist für Kassen ohne Umrüstungsmöglichkeit endet.

Was Sie als Pickware-Kunde beachten müssen

Wenn Sie unser iPad-Kassensystem Shopware POS einsetzen, brauchen Sie sich um die rechtzeitige Implementierung der TSE keine Sorgen zu machen. Wir haben die verschiedenen Anbieter einer Cloud-Lösung evaluiert und arbeiten an der Integration einer Lösung, die sich bereits beim BSI in Zertifizierung befindet. Wann genau die Zertifizierung abgeschlossen sein wird, ist noch nicht genau abzusehen, weshalb wir keinen konkreten Zeitpunkt nennen können, zudem wir die TSE per Softwareupdate bereitstellen werden. In jedem Fall wird es aber rechtzeitig vor dem 30. September 2020 eine konforme Lösung geben.

Bis zur Implementierung der TSE empfehlen wir Ihnen schon einmal folgende Punkte zu prüfen, um eine reibungslose Umstellung zu gewährleisten:

  • Achten Sie darauf, dass Ihr eingesetztes iPad mindestens iOS 12 unterstützt. Dafür sollten Sie mindestens ein iPad der 5. Generation, ein iPad mini 2, iPad Air oder iPad Pro einsetzen.
  • Um rechtzeitig über neue Informationen in Kenntnis gesetzt zu werden, empfehlen wir Ihnen sich für unseren Newsletter anzumelden oder unserer Facebook-Gruppe beizutreten.

Wir werden alle Fristen, offizielle Informationen seitens des Gesetzgebers und Tipps zur Umsetzung in den nächsten Monaten fortlaufend in diesem Blogbeitrag aktualisieren, um Sie auf dem Laufenden zu halten.

Bei weiteren Fragen können Sie uns selbstverständlich auch jederzeit per E-Mail oder Telefon kontaktieren.


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